Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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📍 Am 7. Mai 2026 fand auf dem Sowjetischer Friedhof an der Michendorfer Chaussee in Potsdam eine Zeremonie zur Umbettung der sterblichen Überreste von 80 sowjetischen Soldaten statt, die im Jahr 2025 im Stadtteil Krampnitz bei Bauarbeiten für Straßen und Infrastruktur eines neuen Wohnviertels entdeckt worden waren.

An der Gedenkveranstaltung nahmen der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der Botschaft der Republik Belarus in Deutschland Konstantin Tschischik, Verteidigungsattaché Oberst Aleksej Andreew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit und des Verteidigungsattachéstabs, der Leiter des Landesverbandes Brandenburg des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Oliver Breithaupt, eine Vertreterin des Landtages Brandenburg, Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit teil.

Im Zuge der Auswertung von Archivunterlagen durch Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der Botschaft – darunter Namenslisten unwiederbringlicher Verluste sowie Skizzen der ursprünglichen Begräbnisstätten aus dem Informationssystem „Erinnerung des Volkes“ – konnten Dokumente gefunden werden, die die Bestattung sowjetischer Soldaten der 175. und 78. Schützendivision sowie weiterer Militäreinheiten bestätigen, die an der Befreiung von Potsdam im April 1945 beteiligt waren. Anhand der Archivdokumente konnten die Namen von 76 sowjetischen Soldaten, Unteroffizieren und Offizieren festgestellt werden, die ursprünglich in diesen Gräbern beigesetzt worden waren.

🎖 Während der Zeremonie verlasen Schüler der Schule bei der Russischen Botschaft, benannt nach dem Helden der Sowjetunion Generaloberst Nikolai Berzarin, die Namen der Gefallenen zum Gedenken an die Toten. Nach der Trauerliturgie wurden Kränze und Blumen an der Grabstätte niedergelegt.

🕯Der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland sprach dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seinen Dank für den sorgsamen Umgang mit sowjetischen Kriegsgräberstätten und Ehrenmalen aus. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland im Bereich der Kriegsgräber- und Gedenkarbeit auch künftig fortgesetzt werde, um Versuchen der Geschichtsverfälschung hinsichtlich des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 entgegenzuwirken.

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#GroßerSieg #81JahreBefreiung
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🕯 Am 7. Mai 2026 fand eine Gedenkzeremonie mit Kranz- und Blumenniederlegung am sowjetischen Ehrenfriedhof auf dem Bassinplatz in Potsdam (Brandenburg) statt.

◾️ An der Trauerveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der Botschaft der Republik Belarus in Deutschland Konstantin Tschischik, Verteidigungsattaché Oberst Aleksej Andreew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit und des Verteidigungsattachéstabs, Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit.

◾️ Die Teilnehmer gedachten der sowjetischen Befreier, die bei der Cottbus-Potsdamer Operation im Rahmen der Schlacht um Berlin in der Endphase des Krieges gefallen waren.

◾️ Die Zerschlagung des Gegners in diesem Gebiet führte zur Schließung des Kessels um die 9. Armee der Wehrmacht bei Halbe, was den folgenden Kampf um die deutsche Hauptstadt erleichterte. Auf dem Ehrenfriedhof am Bassinplatz in Potsdam sind 680 Soldaten und Offiziere der Roten Armee begraben.

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#GroßerSieg #81JahreBefreiung
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📰Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti

❓ Ist die Botschaft mit Versuchen konfrontiert worden, Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu politisieren oder einzuschränken? Wie bewerten Sie den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen der russischen Seite und Berlin in Fragen der Pflege von Kriegsgräbern?

💬 Zu den Beispielen der Politisierung der Gedenkarbeit, mit denen die Botschaft konfrontiert wurde, zählen die sogenannten „Empfehlungen“ des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland an die Landes- und Kommunalbehörden, von Einladungen an russische Vertreter sowie von gemeinsamen Gedenkveranstaltungen mit ihnen abzusehen. Gleiches gilt für vielfältige Verbote lokaler Behörden, Symbole des Sieges zu zeigen, darunter die Flagge der UdSSR, das „Georgsband“, Militäruniformen usw. Wir lehnen derartige Herangehensweisen kategorisch ab und betrachten sie als unmoralisch. Wir weisen Einschränkungen zurück, die darauf abzielen, die entscheidende Rolle der Roten Armee bei der Zerschlagung des Nazismus zu verschweigen.

💬 Wir setzen das Programm der Gedenkveranstaltungen in Zusammenarbeit mit freundlich gesinnten deutschen Nichtregierungsorganisationen und Landsleuten im vollen Umfang um. Vertreter der Botschaft sind Jahr für Jahr willkommene Gäste in einer Reihe von Städten und Gemeinden der Bundesrepublik, vor allem im Osten Deutschlands, wo uns sehr herzliche Aufnahme entgegengebracht wird.

💬 Was die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber betrifft, von denen es auf dem Gebiet der Bundesrepublik über 4.000 gibt, stellen wir fest, dass die deutsche Seite ihren Verpflichtungen aus dem einschlägigen Regierungsabkommen im Großen und Ganzen gewissenhaft nachkommt. Die meisten der Gedenkstätten befinden sich in gutem Zustand, sie werden regelmäßig gepflegt, und es werden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Vor dem Hintergrund des auf Initiative Berlins erfolgten Zusammenbruchs der bilateralen Beziehungen bleibt der Bereich der Kriegsgräberfürsorge eines der wenigen Felder der Zusammenarbeit, auf dem eine praktische Kooperation stattfindet. Über Jahrzehnte der gemeinsamen Arbeit hinweg haben sich enge Kontakte zu zuständigen staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen entwickelt und werden aufrechterhalten, darunter auch zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

🔗 Das gesamte Interview lesen

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Heute ist der 77. Jahrestag der Einweihung des Ehrenmals für die sowjetischen Befreiungskrieger im Treptower Park

🔸 Das Monument wurde am 8. Mai 1949 feierlich eröffnet.

🔸Von der sowjetischen Seite nahmen an der Eröffnungszeremonie zahlreiche Delegationen unter der Leitung des Kommandanten Berlins Generalmajor Alexander Kotikow teil.

🔸Die deutsche Seite wurde durch die Deutsche Wirtschaftskommission, die Berliner Volkspolizei und das Berliner Magistrat unter der Leitung von Friedrich Ebert vertreten sowie durch gesellschaftliche Organisationen und politische Parteien. Die Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands geleitet von Otto Grotewohl war auch bei der Eröffnung dabei.

🔸 Die Vertreter der westlichen Alliierten beteiligten sich an der Eröffnung nicht.

🔸 Flächenmäßig ist das Ehrenmal im Treptower Park das größte in Berlin (87 500 km²) und zahlenmäßig in Bezug auf beigesetzte Soldaten das zweitgrößte (7200 Personen). Seit dem Einweihungstag werden am sowjetischen Kriegsehrenmal im Treptower Park jährlich feierliche Gedenkveranstaltungen durchgeführt.

#77JahreTreptow
#GroßerSieg81
#TagdesSieges81
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Forwarded from Fenster nach Russland
Als Kriegsfotografin durchlief Olga Ignatowitsch den gesamten Krieg und befreite gemeinsam mit der Roten Armee Europa. Sie fotografierte Soldaten direkt während der Kämpfe und in Momenten der Ruhe, hielt zerstörte Städte und befreite Konzentrationslager fest.

👉 Schauen Sie sich Momente aus dem Zweiten Weltkrieg aus der Sicht der Fotografin Olga Ignatowitsch an.

#welcometoRussia #Russland #ZweiterWeltkrieg

📸 Olga Ignatowitsch / Sputnik

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