Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🕯 Am 7. Mai 2026 fand eine Gedenkzeremonie mit Kranz- und Blumenniederlegung am sowjetischen Ehrenfriedhof auf dem Bassinplatz in Potsdam (Brandenburg) statt.

◾️ An der Trauerveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, der Geschäftsträger der Botschaft der Republik Belarus in Deutschland Konstantin Tschischik, Verteidigungsattaché Oberst Aleksej Andreew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit und des Verteidigungsattachéstabs, Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche sowie Vertreter der deutschen Öffentlichkeit.

◾️ Die Teilnehmer gedachten der sowjetischen Befreier, die bei der Cottbus-Potsdamer Operation im Rahmen der Schlacht um Berlin in der Endphase des Krieges gefallen waren.

◾️ Die Zerschlagung des Gegners in diesem Gebiet führte zur Schließung des Kessels um die 9. Armee der Wehrmacht bei Halbe, was den folgenden Kampf um die deutsche Hauptstadt erleichterte. Auf dem Ehrenfriedhof am Bassinplatz in Potsdam sind 680 Soldaten und Offiziere der Roten Armee begraben.

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#GroßerSieg #81JahreBefreiung
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📰Auszüge aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti

❓ Ist die Botschaft mit Versuchen konfrontiert worden, Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu politisieren oder einzuschränken? Wie bewerten Sie den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen der russischen Seite und Berlin in Fragen der Pflege von Kriegsgräbern?

💬 Zu den Beispielen der Politisierung der Gedenkarbeit, mit denen die Botschaft konfrontiert wurde, zählen die sogenannten „Empfehlungen“ des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland an die Landes- und Kommunalbehörden, von Einladungen an russische Vertreter sowie von gemeinsamen Gedenkveranstaltungen mit ihnen abzusehen. Gleiches gilt für vielfältige Verbote lokaler Behörden, Symbole des Sieges zu zeigen, darunter die Flagge der UdSSR, das „Georgsband“, Militäruniformen usw. Wir lehnen derartige Herangehensweisen kategorisch ab und betrachten sie als unmoralisch. Wir weisen Einschränkungen zurück, die darauf abzielen, die entscheidende Rolle der Roten Armee bei der Zerschlagung des Nazismus zu verschweigen.

💬 Wir setzen das Programm der Gedenkveranstaltungen in Zusammenarbeit mit freundlich gesinnten deutschen Nichtregierungsorganisationen und Landsleuten im vollen Umfang um. Vertreter der Botschaft sind Jahr für Jahr willkommene Gäste in einer Reihe von Städten und Gemeinden der Bundesrepublik, vor allem im Osten Deutschlands, wo uns sehr herzliche Aufnahme entgegengebracht wird.

💬 Was die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber betrifft, von denen es auf dem Gebiet der Bundesrepublik über 4.000 gibt, stellen wir fest, dass die deutsche Seite ihren Verpflichtungen aus dem einschlägigen Regierungsabkommen im Großen und Ganzen gewissenhaft nachkommt. Die meisten der Gedenkstätten befinden sich in gutem Zustand, sie werden regelmäßig gepflegt, und es werden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Vor dem Hintergrund des auf Initiative Berlins erfolgten Zusammenbruchs der bilateralen Beziehungen bleibt der Bereich der Kriegsgräberfürsorge eines der wenigen Felder der Zusammenarbeit, auf dem eine praktische Kooperation stattfindet. Über Jahrzehnte der gemeinsamen Arbeit hinweg haben sich enge Kontakte zu zuständigen staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen entwickelt und werden aufrechterhalten, darunter auch zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

🔗 Das gesamte Interview lesen

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Heute ist der 77. Jahrestag der Einweihung des Ehrenmals für die sowjetischen Befreiungskrieger im Treptower Park

🔸 Das Monument wurde am 8. Mai 1949 feierlich eröffnet.

🔸Von der sowjetischen Seite nahmen an der Eröffnungszeremonie zahlreiche Delegationen unter der Leitung des Kommandanten Berlins Generalmajor Alexander Kotikow teil.

🔸Die deutsche Seite wurde durch die Deutsche Wirtschaftskommission, die Berliner Volkspolizei und das Berliner Magistrat unter der Leitung von Friedrich Ebert vertreten sowie durch gesellschaftliche Organisationen und politische Parteien. Die Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands geleitet von Otto Grotewohl war auch bei der Eröffnung dabei.

🔸 Die Vertreter der westlichen Alliierten beteiligten sich an der Eröffnung nicht.

🔸 Flächenmäßig ist das Ehrenmal im Treptower Park das größte in Berlin (87 500 km²) und zahlenmäßig in Bezug auf beigesetzte Soldaten das zweitgrößte (7200 Personen). Seit dem Einweihungstag werden am sowjetischen Kriegsehrenmal im Treptower Park jährlich feierliche Gedenkveranstaltungen durchgeführt.

#77JahreTreptow
#GroßerSieg81
#TagdesSieges81
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Forwarded from Fenster nach Russland
Als Kriegsfotografin durchlief Olga Ignatowitsch den gesamten Krieg und befreite gemeinsam mit der Roten Armee Europa. Sie fotografierte Soldaten direkt während der Kämpfe und in Momenten der Ruhe, hielt zerstörte Städte und befreite Konzentrationslager fest.

👉 Schauen Sie sich Momente aus dem Zweiten Weltkrieg aus der Sicht der Fotografin Olga Ignatowitsch an.

#welcometoRussia #Russland #ZweiterWeltkrieg

📸 Olga Ignatowitsch / Sputnik

🪆 Fenster nach Russland
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🎖 Am 8. Mai 1967, im Vorfeld des Tages des Großen Sieges, wurde im Alexandergarten in Moskau das architektonische Gedenkensemble „Grabmal des Unbekannten Soldaten“ feierlich eröffnet. Die sowjetischen Zeitungen schrieben damals: „…er fiel im Kampf für das Vaterland, für das heimatliche Moskau. Das ist alles, was wir über ihn wissen.“

Auf der Granitplatte des Grabmals sind die berühmten Worte eingraviert: „Dein Name ist unbekannt, deine Tat ist unsterblich.“

Am Memorial wurde eine Ewige Flamme entzündet.

💬 Marschall der Sowjetunion Konstantin Rokossowski:

„Das Grab des Unbekannten Soldaten an den alten Mauern des Moskauer Kremls wird zu einem Denkmal ewigen Ruhmes für die Helden, die auf dem Schlachtfeld für ihre Heimat gefallen sind; hier ruht fortan die Asche eines jener, die Moskau mit ihrer eigenen Brust schützten.“


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#GroßerSieg
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa

💬 Die Drohungen, die Siegesparade am 9. Mai mit ukrainischen Drohnen anzugreifen, die der Anführer des Kiewer Regimes in Jerewan auf dem Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs verkündet hat, werden nicht unterschätzt.

💬 Auf dem zentralen Platz der russischen Hauptstadt werden sich an diesem Tag Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs, Veteranen des Zweiten Weltkriegs, eingeladene Staatsoberhäupter der ausländischen Staaten, zahlreiche Gäste aus der Öffentlichkeit und Zuschauer sowohl aus Russland als auch aus anderen Ländern versammeln, um das Andenken der im Kampf gegen deutsch-faschistischen Invasoren Gefallenen zu ehren und den Sieg zu begehen. Offene Drohungen Wladimir Selenskijs, Moskau und die Siegesparade anzugreifen, richten sich auch gegen sie.

💬 Die von Wladimir Selenskij geäußerte direkte Drohung, Moskau am 9. Mai anzugreifen, betrachten wir als die Absicht, einen Terroranschlag zu verüben. Was mögliche Gegenmaßnahmen angeht, haben sowohl das Verteidigungsministerium als auch das Außenministerium Russlands umfassende Kommentare abgegeben.

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🔗 Quelle
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📰Aus dem Interview des Botschafters Russlands in Deutschland Sergej Netschajew mit der Berliner Zeitung

💬 Der Große Vaterländische Krieg 1941/1945 war die Folge einer Aggression Nazideutschlands gegen die Sowjetunion. Wir haben in dieser Tragödie 27 Millionen Menschen verloren. Das war der enorme Preis unseres Volkes für den Sieg über den Nazismus. Er hat eine entscheidende Rolle bei der Zerschlagung des grausamen Nazi-Regimes gespielt. Man hört heutzutage auch Meinungen, in denen die entscheidende Rolle der Roten Armee verfälscht oder vermindert wird. Das ist bedauernswert, und das wollen wir so nicht zulassen. In der ehemaligen Sowjetunion – einem multinationalen Staat mit einer multinationalen Armee – hat praktisch jede Familie Verluste, Opfer und persönliche Tragödien erlebt. Deswegen ist der 9. Mai für uns „ein Feiertag mit Tränen in den Augen“. Wir trennen diesen Sieg nicht nach Nationalitäten. Denn alle waren dabei – Russen, Belarussen, Ukrainer, Kasachen, Juden, alle Völker der Sowjetunion waren beteiligt, alle liegen zusammen in den Kriegsgräbern, auch hier in Deutschland.

💬 Die Lehren und Folgen des Krieges wurden völkerrechtlich vom Nürnberger Tribunal verankert, sie haben auch in der Seele jedes einzelnen Sowjetmenschen ihren Platz gefunden. Der Begriff Nazismus ist für unser Volk genetisch nicht akzeptabel – egal wo auch immer und in welcher Form neonazistische Erscheinungen auftauchen. In Deutschland gibt es mehr als 4000 Kriegsgräber, in denen 700.000 Sowjetmenschen liegen: Soldaten, Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge, Zivilisten. Das war ein Krieg mit dem klaren Ziel der Nazis, die Bevölkerung des Landes zu vernichten. Deswegen sagen wir, dass die Verbrechen des Dritten Reiches einem Genozid gleichkommen. Wir verlangen, dass dieser Genozid auch von der Bundesrepublik offiziell anerkannt wird.

💬 Positiv hervorheben möchte ich die Zusammenarbeit mit lokalen Stellen und dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge – damit sind wir sehr zufrieden. Ich bedanke mich bei dieser Gelegenheit bei allen Stellen der Bundesrepublik und auch bei unseren Landsleuten, die sich um diese Kriegsgräber kümmern.

🔗 Das Interview im Wortlaut

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#Interview #Botschafter
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