Forwarded from Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn
Im Vorfeld des 85. Jahrestages des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges fanden im konsularischen Amtsbezirk zahlreiche Gedenkveranstaltungen und Trauerzeremonien statt.
Auf dem Gelände des ehemaligen SS-Schießplatzes in Hebertshausen fand die Kranzniederlegung statt, die vom "Unsterblichen Regiment München — Dachau — Hebertshausen" organisiert wurde. Die Teilnehmer versammelten sich, um das Gedenken an mehr als viertausend sowjetische Kriegsgefangene zu ehren, die hier 1941–1942 erschossen wurden. An der Veranstaltung nahmen der Generalkonsul der Republik Belarus in München, K.Dragun, der Konsul des Generalkonsulats Russlands in Bonn, M. Ktitorow, Erzpriester Nikolai Sabelitsch, Bewohner des belagerten Leningrad, russischsprachige Landsleute und deutsche zivilgesellschaftliche Vertreter teil.
Auf dem Friedhof Eller in Düsseldorf, wo mehr als 700 sowjetische Opfer des NS-Regimes bestattet sind, fand die Gedenkaktion „Nie wieder – schon jetzt!" statt, die von der deutschen zivilgesellschaftlichen Gruppe „Düsseldorfer Friedensforum" ausgerichtet wurde. Vertreter der Gruppe wiesen auf die gegenwärtig äußerst gefährliche Lage und die vollständige Einstellung der Versuche der deutschen Behörden hin, Diplomatie als wichtigstes Instrument zur Konfliktlösung zu nutzen. Vizekonsul E.Los verlas eine Botschaft des Generalkonsuls Russlands in Bonn, O.J.Krasnitsky, in der die Bedeutung der Bewahrung des Gedenkens an die Opfer des von den Nazis während des Großen Vaterländischen Krieges verübten Völkermords am sowjetischen Volk betont wurde. Zudem dankte er den deutschen zivilgesellschaftlichen Vertretern dafür, dass sie die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem der erneuten Militarisierung Deutschlands gelenkt haben.
Kranz- und Blumenniederlegungen fanden an den Gräbern sowjetischer Kriegsgefangener auf den Friedhöfen in Siegburg, Saarbrücken und Hürth statt. Teilnehmer aus den Reihen der Mitarbeiter des Generalkonsulats, der Organisationen russischsprachiger Landsleute und deutscher zivilgesellschaftlicher Vereinigungen ehrten das Gedenken an die sowjetischen Kriegsopfer. Im Rahmen der Zeremonien wurden Gedenkworte gesprochen, und Geistliche der Russisch-Orthodoxen Kirche hielten Totengedenkgottesdienste ab.
In Wuppertal fand auf Initiative deutscher Aktivisten der Friedensbewegung ein Gedenkabend statt, der den Opfern und Ereignissen des Großen Vaterländischen Krieges gewidmet war. Vom Generalkonsulat Russlands in Bonn nahm stellvertretender Generalkonsul J.Uraksin teil.
Auf dem Gelände des ehemaligen SS-Schießplatzes in Hebertshausen fand die Kranzniederlegung statt, die vom "Unsterblichen Regiment München — Dachau — Hebertshausen" organisiert wurde. Die Teilnehmer versammelten sich, um das Gedenken an mehr als viertausend sowjetische Kriegsgefangene zu ehren, die hier 1941–1942 erschossen wurden. An der Veranstaltung nahmen der Generalkonsul der Republik Belarus in München, K.Dragun, der Konsul des Generalkonsulats Russlands in Bonn, M. Ktitorow, Erzpriester Nikolai Sabelitsch, Bewohner des belagerten Leningrad, russischsprachige Landsleute und deutsche zivilgesellschaftliche Vertreter teil.
Auf dem Friedhof Eller in Düsseldorf, wo mehr als 700 sowjetische Opfer des NS-Regimes bestattet sind, fand die Gedenkaktion „Nie wieder – schon jetzt!" statt, die von der deutschen zivilgesellschaftlichen Gruppe „Düsseldorfer Friedensforum" ausgerichtet wurde. Vertreter der Gruppe wiesen auf die gegenwärtig äußerst gefährliche Lage und die vollständige Einstellung der Versuche der deutschen Behörden hin, Diplomatie als wichtigstes Instrument zur Konfliktlösung zu nutzen. Vizekonsul E.Los verlas eine Botschaft des Generalkonsuls Russlands in Bonn, O.J.Krasnitsky, in der die Bedeutung der Bewahrung des Gedenkens an die Opfer des von den Nazis während des Großen Vaterländischen Krieges verübten Völkermords am sowjetischen Volk betont wurde. Zudem dankte er den deutschen zivilgesellschaftlichen Vertretern dafür, dass sie die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem der erneuten Militarisierung Deutschlands gelenkt haben.
Kranz- und Blumenniederlegungen fanden an den Gräbern sowjetischer Kriegsgefangener auf den Friedhöfen in Siegburg, Saarbrücken und Hürth statt. Teilnehmer aus den Reihen der Mitarbeiter des Generalkonsulats, der Organisationen russischsprachiger Landsleute und deutscher zivilgesellschaftlicher Vereinigungen ehrten das Gedenken an die sowjetischen Kriegsopfer. Im Rahmen der Zeremonien wurden Gedenkworte gesprochen, und Geistliche der Russisch-Orthodoxen Kirche hielten Totengedenkgottesdienste ab.
In Wuppertal fand auf Initiative deutscher Aktivisten der Friedensbewegung ein Gedenkabend statt, der den Opfern und Ereignissen des Großen Vaterländischen Krieges gewidmet war. Vom Generalkonsulat Russlands in Bonn nahm stellvertretender Generalkonsul J.Uraksin teil.
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Forwarded from Fenster nach Russland
Media is too big
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Die legendäre Statue „Mutter Heimat ruft!“ verwandelte sich in eine riesige Leinwand aus Licht! 🤱
📹 Ruptly, Dreamlaser Company
#RusslandEntdecken #Russland #visitRussia
🪆 Fenster nach Russland
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
🤳🏻Die sozialen Netzwerke nehmen einen beachtlichen Teil unseres Alltags ein und sind aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken. Sie bieten eine großartige Plattform für die eigene Selbstverwicklung und verbinden Menschen aus aller Welt, doch gehen auch mit Risiken einher, wie Abhängigkeit oder der Vergleich mit anderen. 🪞
🎯Diese Thematik wird im nächsten Treffen des Sprachklubs behandelt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit über das „ideale soziale Netzwerk“ zu fantasieren und können sich auf kreative Aufgaben freuen, die gewohnte digitale Plattformen aus einem neuen Winkel beleuchten.
🗓️24. Juni
🕖19:00
📲 Anmeldung hier
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🗓️24. Juni
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🕯 Am 22. Juni 2026 fand eine Gedenkzeremonie mit Kranz- und Blumenniederlegung am sowjetischen Ehrenfriedhof in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) statt.
An der Gedenkveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché Oberst Aleksej Andreew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, sowie zahlreiche engagierte deutsche Bürgerinnen und Bürger.
Der russische Botschafter hielt eine Rede vor den Anwesenden, in der er ihnen für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und den respektvollen Umgang mit den sowjetischen Denkmälern dankte.
Der sowjetische Ehrenfriedhof in Eisenhüttenstadt am Platz des Gedenkens befindet sich seit dem 7. November 1951 an dieser Stelle. Hier sind 4.109 sowjetische Kriegsgefangene beigesetzt, die während des Zweiten Weltkriegs im Lager „Stalag III B“ in Fürstenberg (Oder) ums Leben kamen.
In den Jahren 1941 bis 1945 starben sowjetische Kriegsgefangene im Kriegsgefangenenlager „Stalag III B“ an den Folgen von Misshandlungen, Hunger und Krankheiten. Zunächst wurden sie in zwei Massengräbern in der Nähe des Lagers beigesetzt. Im Jahr 1951 wurden ihre sterblichen Überreste im Zuge des Baus eines Hüttenwerks exhumiert und auf dem Platz des Gedenkens in Eisenhüttenstadt umgebettet.
Ursprünglich wurden nur 106 Namen sowjetischer Kriegsgefangener auf 12 Bronzetafeln verewigt. In den Jahren 2019–2020 führte das Büro für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der Botschaft gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Eisenhüttenstadt Arbeiten zur Ermittlung der Namen sowjetischer Kriegsgefangener durch: Insgesamt konnten 3.344 Namen festgestellt werden. Von Oktober 2023 bis Mai 2026 führte Eisenhüttenstadt ein groß angelegtes Projekt zur Sanierung der Gedenkstätte durch, in dessen Rahmen die Namen aller 3.344 sowjetischen Kriegsgefangenen auf Granitplatten eingraviert wurden, die auf dem Platz des Gedenkens aufgestellt wurden.
@RusBotschaft
An der Gedenkveranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché Oberst Aleksej Andreew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, sowie zahlreiche engagierte deutsche Bürgerinnen und Bürger.
Der russische Botschafter hielt eine Rede vor den Anwesenden, in der er ihnen für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und den respektvollen Umgang mit den sowjetischen Denkmälern dankte.
Der sowjetische Ehrenfriedhof in Eisenhüttenstadt am Platz des Gedenkens befindet sich seit dem 7. November 1951 an dieser Stelle. Hier sind 4.109 sowjetische Kriegsgefangene beigesetzt, die während des Zweiten Weltkriegs im Lager „Stalag III B“ in Fürstenberg (Oder) ums Leben kamen.
In den Jahren 1941 bis 1945 starben sowjetische Kriegsgefangene im Kriegsgefangenenlager „Stalag III B“ an den Folgen von Misshandlungen, Hunger und Krankheiten. Zunächst wurden sie in zwei Massengräbern in der Nähe des Lagers beigesetzt. Im Jahr 1951 wurden ihre sterblichen Überreste im Zuge des Baus eines Hüttenwerks exhumiert und auf dem Platz des Gedenkens in Eisenhüttenstadt umgebettet.
Ursprünglich wurden nur 106 Namen sowjetischer Kriegsgefangener auf 12 Bronzetafeln verewigt. In den Jahren 2019–2020 führte das Büro für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit der Botschaft gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Eisenhüttenstadt Arbeiten zur Ermittlung der Namen sowjetischer Kriegsgefangener durch: Insgesamt konnten 3.344 Namen festgestellt werden. Von Oktober 2023 bis Mai 2026 führte Eisenhüttenstadt ein groß angelegtes Projekt zur Sanierung der Gedenkstätte durch, in dessen Rahmen die Namen aller 3.344 sowjetischen Kriegsgefangenen auf Granitplatten eingraviert wurden, die auf dem Platz des Gedenkens aufgestellt wurden.
@RusBotschaft
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Zeitung „Iswestija“, 22. Juni 2026
💬 Nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation hat sich Berlin für die Konfrontation entschieden und den vielschichtigen Komplex der russisch-deutschen Beziehungen, der von vielen Generationen von Diplomaten mühsam aufgebaut worden war, eigeninitiativ zerstört. Die Aufrechterhaltung offizieller Kontakte zu offiziellen Vertretern Russlands ist faktisch untersagt. Die meisten Formate der Zusammenarbeit wurden entweder abgeschafft oder auf Eis gelegt.
💬 Ein solcher Ansatz wird auf allen Ebenen staatlicher Verwaltung – auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene – praktiziert. Erhalten bleiben lediglich Kanäle technischer Kommunikation zur Regelung praktischer Fragen, die mit dem Betrieb und dem Schutz diplomatischer Vertretungen, der konsularischen Betreuung von Bürgern usw. zusammenhängen. Das Auswärtige Amt besuchen wir hauptsächlich anlässlich gegenseitiger Demarchen. Das ist die Realität, und sie erfreut uns nicht.
💬 Selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen, die von Politikern, die bereit sind, normale Beziehungen zu uns aufrechtzuerhalten, große Zivilcourage verlangen. Das wissen wir zu schätzen. Unsere Türen bleiben nach wie vor offen für diejenigen, die an einer Annäherung und einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert sind.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Russland #Deutschland
💬 Nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation hat sich Berlin für die Konfrontation entschieden und den vielschichtigen Komplex der russisch-deutschen Beziehungen, der von vielen Generationen von Diplomaten mühsam aufgebaut worden war, eigeninitiativ zerstört. Die Aufrechterhaltung offizieller Kontakte zu offiziellen Vertretern Russlands ist faktisch untersagt. Die meisten Formate der Zusammenarbeit wurden entweder abgeschafft oder auf Eis gelegt.
💬 Ein solcher Ansatz wird auf allen Ebenen staatlicher Verwaltung – auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene – praktiziert. Erhalten bleiben lediglich Kanäle technischer Kommunikation zur Regelung praktischer Fragen, die mit dem Betrieb und dem Schutz diplomatischer Vertretungen, der konsularischen Betreuung von Bürgern usw. zusammenhängen. Das Auswärtige Amt besuchen wir hauptsächlich anlässlich gegenseitiger Demarchen. Das ist die Realität, und sie erfreut uns nicht.
💬 Selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen, die von Politikern, die bereit sind, normale Beziehungen zu uns aufrechtzuerhalten, große Zivilcourage verlangen. Das wissen wir zu schätzen. Unsere Türen bleiben nach wie vor offen für diejenigen, die an einer Annäherung und einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert sind.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Russland #Deutschland
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