🕯Am 23. Juni 2026 fand anlässlich des 85. Jahrestages des heimtückischen Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion eine Gedenkzeremonie mit Kranz- und Blumenniederlegung auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof im Ilmpark in Weimar (Thüringen) statt.
An der Veranstaltung nahmen der Botschafter Russlands in Deutschland Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter des Landesverbandes Thüringen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie zahlreiche engagierte Vertreter der deutschen Öffentlichkeit teil. Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen organisiert.
💬 In seiner Ansprache dankte Botschafter Sergej Netschajew der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen für die Organisation der Veranstaltung und die Aufmerksamkeit gegenüber dem 22. Juni – einem Datum, das für alle in Russland bis heute ein Symbol tiefer Trauer bleibt. Darüber hinaus sprach er dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie den lokalen Behörden seinen Dank für die Pflege und den Erhalt der sowjetischen Kriegsgräberstätten aus.
▫️Der Sowjetische Ehrenfriedhof im Ilmpark in Weimar wurde im Juni 1945 angelegt. In den Jahren 1945 bis 1946 wurden dort 649 sowjetische Soldaten und Offiziere beigesetzt, die während der Kampfhandlungen gefallen oder in den örtlichen Lazaretten a den Folgen von Verwundungen und Krankheiten verstorben waren.
@RusBotschaft
#GroßerSieg
An der Veranstaltung nahmen der Botschafter Russlands in Deutschland Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter des Landesverbandes Thüringen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie zahlreiche engagierte Vertreter der deutschen Öffentlichkeit teil. Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen organisiert.
💬 In seiner Ansprache dankte Botschafter Sergej Netschajew der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen für die Organisation der Veranstaltung und die Aufmerksamkeit gegenüber dem 22. Juni – einem Datum, das für alle in Russland bis heute ein Symbol tiefer Trauer bleibt. Darüber hinaus sprach er dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie den lokalen Behörden seinen Dank für die Pflege und den Erhalt der sowjetischen Kriegsgräberstätten aus.
„Wir haben in Deutschland viele Freunde. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sich trotz der Versuche einiger westlicher Politiker, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges umzuschreiben, zahlreiche engagierte Bürger der Bundesrepublik Deutschland das Andenken an den entscheidenden Beitrag des sowjetischen Volkes zum Sieg über den Nazismus bewahren“, betonte Sergej Netschajew.
▫️Der Sowjetische Ehrenfriedhof im Ilmpark in Weimar wurde im Juni 1945 angelegt. In den Jahren 1945 bis 1946 wurden dort 649 sowjetische Soldaten und Offiziere beigesetzt, die während der Kampfhandlungen gefallen oder in den örtlichen Lazaretten a den Folgen von Verwundungen und Krankheiten verstorben waren.
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#GroßerSieg
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☦️ Russisch-orthodoxe Kirche St. Maria Magdalena in Weimar
Die Kirche der Heiligen apostelgleichen Maria Magdalena in Weimar gehört zur Berliner und Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche. Seit dem Jahr 2000 ist Erzpriester Michail Rahr ihr Vorsteher.
▫️ Die Geschichte des Gotteshauses ist untrennbar mit der russischen Großfürstin Maria Pawlowna verbunden — Tochter des russischen Zaren Paul I. und spätere Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach. Nach ihrer Heirat mit Erbprinz Carl Friedrich im Jahr 1804 verließ sie den russischen Kaiserhof und zog nach Weimar.
Obwohl sie in einem protestantisch geprägten Umfeld lebte, blieb Maria Pawlowna zeitlebens der russisch-orthodoxen Tradition verbunden. Es war Maria Pawlownas ausdrücklicher Wunsch, nach orthodoxem Ritus bestattet zu werden und über ihrer Grabstätte eine russisch-orthodoxe Kirche errichten zu lassen. Nach ihrem Tod im Jahr 1859 ließ ihr Sohn diesen Wunsch erfüllen. Mit der Planung wurde der Architekt Carl Heinrich Ferdinand Streichhan beauftragt. Für das Fundament wurde eigens Erde aus Russland nach Weimar gebracht. In dieser russischen Erde fand Maria Pawlowna schließlich ihre letzte Ruhe.
▫️ Die Kirche wurde in unmittelbarer Nähe der Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof in Weimar errichtet und feierlich geweiht. Sie trägt den Namen der Heiligen apostelgleichen Maria Magdalena – in Anlehnung an die altrussische Tradition, Kirchen dem Namenspatron des Verstorbenen zu widmen. Der Sarkophag Maria Pawlownas befindet sich in der Krypta der Kirche und ist durch einen unterirdischen Gang mit der benachbarten Fürstengruft verbunden, in der ihr Ehemann Carl Friedrich ruht.
Architektonisch ist die Kirche im russisch-byzantinischen Stil gestaltet. Ihre schlanke Silhouette mit einer zentralen und vier seitlichen, förmig gestalteten Kuppeln, die ockerfarbenen Außenwände, die farbigen Glasfenster sowie die reiche Innenausstattung prägen den besonderen Charakter der Kirche. Der Ikonostas mit seinen Ikonen wurde von russischen Künstlern geschaffen. Wandmalereien und weitere künstlerische Elemente verbinden russische und europäische Traditionen des 19. Jahrhunderts.
▫️ Mit der Kirche sind auch bedeutende Namen der russisch-deutschen Kulturgeschichte verbunden. Erzpriester Nikita Jasnowski, der kurz nach der Errichtung der Kirche hier Gottesdienste hielt, gilt als erster Übersetzer der orthodoxen Liturgie aus dem Kirchenslawischen ins Deutsche. Erzpriester Stefan Sabinin, Vorsteher der Gemeinde von 1837 bis 1863, übersetzte als Erster Werke Alexander Puschkins ins Deutsche und wurde auf dem russischen Teil des Historischen Friedhofs in Weimar beigesetzt.
Die Kirche entwickelte sich zugleich zum geistlichen Zentrum der russisch-orthodoxen Gemeinde in Thüringen. Von 1862 bis 1909 sowie erneut seit 1950 wird sie als Pfarrkirche genutzt. Besonders die festlichen Gottesdienste zu Ostern und Weihnachten ziehen bis heute zahlreiche Besucher an.
▫️ Zum Ensemble des Historischen Friedhofs gehören auch die Grabstätten Johann Wolfgang von Goethes und Friedrich Schillers. Im Jahr 1998 wurde die Kirche als Teil des UNESCO-Welterbes „Klassisches Weimar“ in die Welterbeliste aufgenommen.
Am 23. Juni 2026 beging man den 167. Jahrestag seit dem Tod der Großfürstin Maria Pawlowna.
📷 Fotos: Russische Botschaft in Deutschland, CEphoto
@RusBotschaft
#Russland #Deutschland #OrthodoxeKirchen
Die Kirche der Heiligen apostelgleichen Maria Magdalena in Weimar gehört zur Berliner und Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche. Seit dem Jahr 2000 ist Erzpriester Michail Rahr ihr Vorsteher.
▫️ Die Geschichte des Gotteshauses ist untrennbar mit der russischen Großfürstin Maria Pawlowna verbunden — Tochter des russischen Zaren Paul I. und spätere Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach. Nach ihrer Heirat mit Erbprinz Carl Friedrich im Jahr 1804 verließ sie den russischen Kaiserhof und zog nach Weimar.
Obwohl sie in einem protestantisch geprägten Umfeld lebte, blieb Maria Pawlowna zeitlebens der russisch-orthodoxen Tradition verbunden. Es war Maria Pawlownas ausdrücklicher Wunsch, nach orthodoxem Ritus bestattet zu werden und über ihrer Grabstätte eine russisch-orthodoxe Kirche errichten zu lassen. Nach ihrem Tod im Jahr 1859 ließ ihr Sohn diesen Wunsch erfüllen. Mit der Planung wurde der Architekt Carl Heinrich Ferdinand Streichhan beauftragt. Für das Fundament wurde eigens Erde aus Russland nach Weimar gebracht. In dieser russischen Erde fand Maria Pawlowna schließlich ihre letzte Ruhe.
▫️ Die Kirche wurde in unmittelbarer Nähe der Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof in Weimar errichtet und feierlich geweiht. Sie trägt den Namen der Heiligen apostelgleichen Maria Magdalena – in Anlehnung an die altrussische Tradition, Kirchen dem Namenspatron des Verstorbenen zu widmen. Der Sarkophag Maria Pawlownas befindet sich in der Krypta der Kirche und ist durch einen unterirdischen Gang mit der benachbarten Fürstengruft verbunden, in der ihr Ehemann Carl Friedrich ruht.
Architektonisch ist die Kirche im russisch-byzantinischen Stil gestaltet. Ihre schlanke Silhouette mit einer zentralen und vier seitlichen, förmig gestalteten Kuppeln, die ockerfarbenen Außenwände, die farbigen Glasfenster sowie die reiche Innenausstattung prägen den besonderen Charakter der Kirche. Der Ikonostas mit seinen Ikonen wurde von russischen Künstlern geschaffen. Wandmalereien und weitere künstlerische Elemente verbinden russische und europäische Traditionen des 19. Jahrhunderts.
▫️ Mit der Kirche sind auch bedeutende Namen der russisch-deutschen Kulturgeschichte verbunden. Erzpriester Nikita Jasnowski, der kurz nach der Errichtung der Kirche hier Gottesdienste hielt, gilt als erster Übersetzer der orthodoxen Liturgie aus dem Kirchenslawischen ins Deutsche. Erzpriester Stefan Sabinin, Vorsteher der Gemeinde von 1837 bis 1863, übersetzte als Erster Werke Alexander Puschkins ins Deutsche und wurde auf dem russischen Teil des Historischen Friedhofs in Weimar beigesetzt.
Die Kirche entwickelte sich zugleich zum geistlichen Zentrum der russisch-orthodoxen Gemeinde in Thüringen. Von 1862 bis 1909 sowie erneut seit 1950 wird sie als Pfarrkirche genutzt. Besonders die festlichen Gottesdienste zu Ostern und Weihnachten ziehen bis heute zahlreiche Besucher an.
▫️ Zum Ensemble des Historischen Friedhofs gehören auch die Grabstätten Johann Wolfgang von Goethes und Friedrich Schillers. Im Jahr 1998 wurde die Kirche als Teil des UNESCO-Welterbes „Klassisches Weimar“ in die Welterbeliste aufgenommen.
Am 23. Juni 2026 beging man den 167. Jahrestag seit dem Tod der Großfürstin Maria Pawlowna.
📷 Fotos: Russische Botschaft in Deutschland, CEphoto
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#Russland #Deutschland #OrthodoxeKirchen
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85 Jahre Sowjetisches Informationsbüro
📸 Am 24. Juni 2026 wurde in der Konsularabteilung der Russischen Botschaft in Deutschland eine Fotoausstellung “Fenster in eine Epoche: Wenn Geschichte lebendig wird…“ anlässlich des 85. Jahrestages des Sowjetischen Informationsbüros (Sowinformbüro) eröffnet. Die Exposition zeigt Werke berühmter Fotografen von der Presseagentur, die von den 1940er Jahren bis in die 2020er Jahre entstanden sind. Die Themen reichen von der Schlacht um Stalingrad über die Siegesparade 1945 und Juri Gagarins ersten Raumflug bis zu den Olympischen Spielen in Moskau und Sotschi sowie Treffen von Spitzenpolitikern.
📚 Die Geschichte dieser Aufnahmen ist mit der Geschichte des 1941 gegründeten Sowinformbüros untrennbar verbunden. Es wurde später in die Presseagentur „Nowosti“ (APN) und danach in RIA Nowosti umgewandelt. Deren Traditionen führt heute die Mediengruppe „Rossija Segodnja“ fort. Die Ausstellung stützt sich auf ein Archiv, das über 85 Jahre gewachsen ist.
📌 Hier gibt es keine zufälligen Bilder – nur das, was in die Geschichte gehört. Die Ausstellung würdigt die Pioniere des Fotojournalismus und lädt zugleich dazu ein, zu sehen, wie die Tradition der wahrhaftigen, einfühlsamen und tiefgehenden Reportage bis heute lebendig ist.
Wir sind stolz, diese Aufnahmen zeigen zu dürfen, und laden Sie ein, Teil dieser Geschichte zu werden und die Online-Ausstellung zu besuchen
@RusBotschaft
📸 Am 24. Juni 2026 wurde in der Konsularabteilung der Russischen Botschaft in Deutschland eine Fotoausstellung “Fenster in eine Epoche: Wenn Geschichte lebendig wird…“ anlässlich des 85. Jahrestages des Sowjetischen Informationsbüros (Sowinformbüro) eröffnet. Die Exposition zeigt Werke berühmter Fotografen von der Presseagentur, die von den 1940er Jahren bis in die 2020er Jahre entstanden sind. Die Themen reichen von der Schlacht um Stalingrad über die Siegesparade 1945 und Juri Gagarins ersten Raumflug bis zu den Olympischen Spielen in Moskau und Sotschi sowie Treffen von Spitzenpolitikern.
📚 Die Geschichte dieser Aufnahmen ist mit der Geschichte des 1941 gegründeten Sowinformbüros untrennbar verbunden. Es wurde später in die Presseagentur „Nowosti“ (APN) und danach in RIA Nowosti umgewandelt. Deren Traditionen führt heute die Mediengruppe „Rossija Segodnja“ fort. Die Ausstellung stützt sich auf ein Archiv, das über 85 Jahre gewachsen ist.
📌 Hier gibt es keine zufälligen Bilder – nur das, was in die Geschichte gehört. Die Ausstellung würdigt die Pioniere des Fotojournalismus und lädt zugleich dazu ein, zu sehen, wie die Tradition der wahrhaftigen, einfühlsamen und tiefgehenden Reportage bis heute lebendig ist.
Wir sind stolz, diese Aufnahmen zeigen zu dürfen, und laden Sie ein, Teil dieser Geschichte zu werden und die Online-Ausstellung zu besuchen
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🗣 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Interview mit RIA Nowosti, 22. Juni 2026
💬 Deutschland hält weiterhin an doppelten Standards bei der Frage individueller Entschädigungszahlungen an die Überlebenden der Blockade Leningrads fest, der Hunderte Tausende Leningrader verschiedener Nationalitäten zum Opfer fielen. Unter vorgeschobenen Vorwänden werden diese Zahlungen lediglich an Überlebende jüdischer Herkunft geleistet, die als Opfer des Holocaust anerkannt werden. Gleichzeitig weigert sich Deutschland, diese Entschädigungen auf die anderen Überlebenden der Blockade, die Verteidiger und Bewohner der Stadt, auszuweiten.
💬 Eine solche Diskriminierung nach nationaler Zugehörigkeit ist umso schockierender vor dem Hintergrund, dass Deutschland seit Jahrzehnten Sozialleistungen an ehemalige Angehörige des Dritten Reiches zahlt, die in Einheiten der SS und anderen als verbrecherisch eingestuften bewaffneten Formationen dienten, sowie an ausländische Kollaborateure des Hitler-Regimes, darunter auch solche, die unmittelbar an der Blockade Leningrads beteiligt waren.
💬 Gleichzeitig weigern sich die deutschen Behörden, die Blockade Leningrads und andere Verbrechen der Nazis gegen die Zivilbevölkerung der Sowjetunion während des Großen Vaterländischen Krieges als Völkermord am sowjetischen Volk anzuerkennen. Ich erinnere daran, dass das Stadtgericht von Sankt Petersburg die Blockade im Oktober 2022 als Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft hat. Die von der Staatsanwaltschaft der Stadt gesammelten Materialien bestätigen, dass mindestens eine Million 93 Tausend Menschen der Blockade zum Opfer fielen.
💬 Anstatt die Dinge beim Namen zu nennen, bevorzugt Berlin vage Formulierungen über die „Verbrechen“ der Nazis und das „Leid“ ihrer Opfer. Den deutschen Behörden wird es jedoch nicht gelingen, die Frage auf diese Weise unter den Teppich zu kehren. Wir werden uns auch weiterhin auf allen Ebenen, einschließlich des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, dafür einsetzen, dass die Verbrechen der Nazis gegen die Zivilbevölkerung der UdSSR von den deutschen Behörden und der internationalen Gemeinschaft offiziell als Völkermord anerkannt werden und dass allen Überlebenden der Blockade individuelle Entschädigungen gezahlt werden. Dies ist eine Frage historischer Gerechtigkeit gegenüber den sowjetischen Opfern des Nazismus und damit für uns eine Grundsatzfrage.
🔗 Interview im Wortlaut
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#Russland #Deutschland
💬 Deutschland hält weiterhin an doppelten Standards bei der Frage individueller Entschädigungszahlungen an die Überlebenden der Blockade Leningrads fest, der Hunderte Tausende Leningrader verschiedener Nationalitäten zum Opfer fielen. Unter vorgeschobenen Vorwänden werden diese Zahlungen lediglich an Überlebende jüdischer Herkunft geleistet, die als Opfer des Holocaust anerkannt werden. Gleichzeitig weigert sich Deutschland, diese Entschädigungen auf die anderen Überlebenden der Blockade, die Verteidiger und Bewohner der Stadt, auszuweiten.
💬 Eine solche Diskriminierung nach nationaler Zugehörigkeit ist umso schockierender vor dem Hintergrund, dass Deutschland seit Jahrzehnten Sozialleistungen an ehemalige Angehörige des Dritten Reiches zahlt, die in Einheiten der SS und anderen als verbrecherisch eingestuften bewaffneten Formationen dienten, sowie an ausländische Kollaborateure des Hitler-Regimes, darunter auch solche, die unmittelbar an der Blockade Leningrads beteiligt waren.
💬 Gleichzeitig weigern sich die deutschen Behörden, die Blockade Leningrads und andere Verbrechen der Nazis gegen die Zivilbevölkerung der Sowjetunion während des Großen Vaterländischen Krieges als Völkermord am sowjetischen Volk anzuerkennen. Ich erinnere daran, dass das Stadtgericht von Sankt Petersburg die Blockade im Oktober 2022 als Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft hat. Die von der Staatsanwaltschaft der Stadt gesammelten Materialien bestätigen, dass mindestens eine Million 93 Tausend Menschen der Blockade zum Opfer fielen.
💬 Anstatt die Dinge beim Namen zu nennen, bevorzugt Berlin vage Formulierungen über die „Verbrechen“ der Nazis und das „Leid“ ihrer Opfer. Den deutschen Behörden wird es jedoch nicht gelingen, die Frage auf diese Weise unter den Teppich zu kehren. Wir werden uns auch weiterhin auf allen Ebenen, einschließlich des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, dafür einsetzen, dass die Verbrechen der Nazis gegen die Zivilbevölkerung der UdSSR von den deutschen Behörden und der internationalen Gemeinschaft offiziell als Völkermord anerkannt werden und dass allen Überlebenden der Blockade individuelle Entschädigungen gezahlt werden. Dies ist eine Frage historischer Gerechtigkeit gegenüber den sowjetischen Opfern des Nazismus und damit für uns eine Grundsatzfrage.
🔗 Interview im Wortlaut
@RusBotschaft
#Russland #Deutschland
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