🎙 Direktor des Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten (RIAC) und wissenschaftlicher Leiter an der Higher School of Economics (HSE) Dmitri Trenin im Interview mit NachdenkSeiten
💬 Unter den gegenwärtigen Bedingungen ist ein echter Dialog zwischen der deutschen politischen Elite und russischen Vertretern im Grunde unmöglich. Er findet höchstens auf der Ebene einzelner Personen statt, wobei von deutscher Seite in der Regel keine Repräsentanten der regierenden Elite auftreten, sondern beispielsweise Journalisten.
🔎 Das ist ein faszinierendes Phänomen, denn früher hatten wir eine exakt spiegelbildliche Situation: In der Sowjetunion existierte faktisch ein Verbot, die Ansichten des ideologischen Gegners - also der westlichen Staaten - in ihrer Gänze darzustellen. Ihre Positionen durften ausschließlich durch das Prisma der marxistisch-leninistischen Weltanschauung und der politischen Bedürfnisse der sowjetischen Führung beleuchtet werden.
⚠️ Heute erleben wir das genaue Gegenteil. Man muss die westliche Presse zwar tatsächlich nicht mehr direkt lesen, aber extrem populäre Fernsehformate wie „60 Minuten" bieten täglich einen umfassenden Überblick darüber, was westliche Medien am selben Tag schreiben.
☝️ Das zeugt zum einen von einer gewissen Souveränität und Zuversicht der russischen Führung und Elite, dass die Argumente unserer westlichen Gegner im Land keine destruktive Wirkung entfalten können. Zum anderen offenbart es jedoch eine spürbare Angst der deutschen und westlichen Führungskreise, dass eine unzensierte, vollständige Darstellung russischer Standpunkte als gefährliche Desinformation gewertet werden könnte. Die Seiten haben also im Vergleich zu, sagen wir, 1976 ihre Plätze komplett getauscht. In 50 Jahren hat sich das Verhältnis um volle 180 Grad gedreht.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
💬 Unter den gegenwärtigen Bedingungen ist ein echter Dialog zwischen der deutschen politischen Elite und russischen Vertretern im Grunde unmöglich. Er findet höchstens auf der Ebene einzelner Personen statt, wobei von deutscher Seite in der Regel keine Repräsentanten der regierenden Elite auftreten, sondern beispielsweise Journalisten.
🔎 Das ist ein faszinierendes Phänomen, denn früher hatten wir eine exakt spiegelbildliche Situation: In der Sowjetunion existierte faktisch ein Verbot, die Ansichten des ideologischen Gegners - also der westlichen Staaten - in ihrer Gänze darzustellen. Ihre Positionen durften ausschließlich durch das Prisma der marxistisch-leninistischen Weltanschauung und der politischen Bedürfnisse der sowjetischen Führung beleuchtet werden.
⚠️ Heute erleben wir das genaue Gegenteil. Man muss die westliche Presse zwar tatsächlich nicht mehr direkt lesen, aber extrem populäre Fernsehformate wie „60 Minuten" bieten täglich einen umfassenden Überblick darüber, was westliche Medien am selben Tag schreiben.
☝️ Das zeugt zum einen von einer gewissen Souveränität und Zuversicht der russischen Führung und Elite, dass die Argumente unserer westlichen Gegner im Land keine destruktive Wirkung entfalten können. Zum anderen offenbart es jedoch eine spürbare Angst der deutschen und westlichen Führungskreise, dass eine unzensierte, vollständige Darstellung russischer Standpunkte als gefährliche Desinformation gewertet werden könnte. Die Seiten haben also im Vergleich zu, sagen wir, 1976 ihre Plätze komplett getauscht. In 50 Jahren hat sich das Verhältnis um volle 180 Grad gedreht.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
👍60🕊15💯9❤5❤🔥1😢1
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
📅 Zum Tag der Wiedervereinigung Russlands mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie mit den Gebieten Saporoschje und Cherson veröffentlicht die Russische Militärhistorische Gesellschaft ein Video mit einem Überblick über die Geschichte dieser Regionen
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
👍65❤26🕊19👏2🙏2❤🔥1🤝1
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
🎙 Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow im Anschluss an die hochrangige Woche der 81. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (New York, 26. September 2026)
💬 Unsere Position ist einfach: Wenn jemand mit Vertretern unseres Landes verhandeln möchte, lehnen wir das nie ab. Allerdings mussten wir auch heute (nach dem Treffen mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul) wieder feststellen, dass solche Anfragen aus westlichen Staaten nichts Neues enthalten.
Wir stehen mit einer Reihe von EU-Ländern und auch mit der NATO über verschiedene Kanäle in Kontakt. Es gibt vertrauliche bilaterale Kommunikationskanäle und Möglichkeiten zum Meinungsaustausch. Auch uns werden bestimmte Standpunkte westlicher Stellen übermittelt. Aber wir machen diese Kontakte nicht öffentlich. Ich kann nur sagen: Wir sind immer bereit, zuzuhören.
Warum hat Herr Wadephul seine Meinung geändert? Ich weiß es nicht weiß und ich möchte darüber auch nicht spekulieren. Aber wer die Entwicklung verfolgt, sieht, dass Europa verzweifelt nach einer Möglichkeit sucht, sich in den von den Vereinigten Staaten vorangetriebenen Prozess einzubringen. Dieser Prozess verläuft nicht ohne Unterbrechungen: Mal rückt der Iran in den Vordergrund, mal bringt die Lage in Palästina plötzlich noch etwas anderes ins Spiel.
Dennoch setzen die Vereinigten Staaten ihre Bemühungen aktiv fort. Zu den Gesprächen in Anchorage habe ich mich bereits geäußert. Wir sind der Ansicht, dass dort eine Vereinbarung erzielt wurde und sind weiterhin bereit, darauf zurückzukommen. Europa hingegen hat das Gefühl, außen vor zu bleiben. Erinnern Sie sich: Es war US-Finanzminister Bessent, der sagte, Europa komme als Vermittler überhaupt nicht infrage, nur die USA könnten das tun.
Marco Rubio hatte noch im Juni gesagt: „Wir stehen auf der Seite der Ukraine – wie sollen wir da vermitteln?“ Jetzt sagt er, die Vereinigten Staaten wollten Wege, Ansätze und neue Vorschläge finden. Die Europäer würden dabei gern mitreden. Sie sind es ja gewohnt, überall den Ton anzugeben.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 Unsere Position ist einfach: Wenn jemand mit Vertretern unseres Landes verhandeln möchte, lehnen wir das nie ab. Allerdings mussten wir auch heute (nach dem Treffen mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul) wieder feststellen, dass solche Anfragen aus westlichen Staaten nichts Neues enthalten.
Wir stehen mit einer Reihe von EU-Ländern und auch mit der NATO über verschiedene Kanäle in Kontakt. Es gibt vertrauliche bilaterale Kommunikationskanäle und Möglichkeiten zum Meinungsaustausch. Auch uns werden bestimmte Standpunkte westlicher Stellen übermittelt. Aber wir machen diese Kontakte nicht öffentlich. Ich kann nur sagen: Wir sind immer bereit, zuzuhören.
Warum hat Herr Wadephul seine Meinung geändert? Ich weiß es nicht weiß und ich möchte darüber auch nicht spekulieren. Aber wer die Entwicklung verfolgt, sieht, dass Europa verzweifelt nach einer Möglichkeit sucht, sich in den von den Vereinigten Staaten vorangetriebenen Prozess einzubringen. Dieser Prozess verläuft nicht ohne Unterbrechungen: Mal rückt der Iran in den Vordergrund, mal bringt die Lage in Palästina plötzlich noch etwas anderes ins Spiel.
Dennoch setzen die Vereinigten Staaten ihre Bemühungen aktiv fort. Zu den Gesprächen in Anchorage habe ich mich bereits geäußert. Wir sind der Ansicht, dass dort eine Vereinbarung erzielt wurde und sind weiterhin bereit, darauf zurückzukommen. Europa hingegen hat das Gefühl, außen vor zu bleiben. Erinnern Sie sich: Es war US-Finanzminister Bessent, der sagte, Europa komme als Vermittler überhaupt nicht infrage, nur die USA könnten das tun.
Marco Rubio hatte noch im Juni gesagt: „Wir stehen auf der Seite der Ukraine – wie sollen wir da vermitteln?“ Jetzt sagt er, die Vereinigten Staaten wollten Wege, Ansätze und neue Vorschläge finden. Die Europäer würden dabei gern mitreden. Sie sind es ja gewohnt, überall den Ton anzugeben.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👍78🕊19💯12❤7❤🔥1👎1😁1🙏1👌1🤝1
Forwarded from Fenster nach Russland
Vor 85 Jahren begann die Schlacht um Moskau
Am 30. September 1941 rückte die 2. Panzergruppe unter Heinz Guderian auf Moskau vor. Zwei Tage später begann der Vormarsch der Hauptkräfte der Heeresgruppe Mitte. Die deutsche Operation „Taifun“ hatte ein Ziel: die sowjetische Hauptstadt einzunehmen.
Für den Angriff wurden rund 1,8 Millionen deutsche Soldaten zusammengezogen. Die Rote Armee verfügte über etwa 1,2 Millionen Mann, die eine 600 Kilometer lange Front verteidigen mussten.
Die Wehrmacht durchbrach die sowjetischen Linien und schloss Hunderttausende Soldaten ein. Die sowjetische Verteidigung geriet ins Wanken, und auch in Moskau herrschten zeitweise Panik und Chaos.
Ende November erreichten deutsche Truppen Krasnaja Poljana, nur rund 30 Kilometer vom Kreml entfernt. Doch die Wehrmacht war erschöpft und überdehnt – während sich in Moskau neue sowjetische Reserven sammelten.
Am 5. und 6. Dezember begann die sowjetische Gegenoffensive. Die deutschen Truppen wurden 100 bis 250 Kilometer von der Hauptstadt zurückgedrängt. Teilweise artete der Rückzug in eine panische Flucht aus. Der wütende Hitler entließ mehrere Militärführer. Unter ihnen war Guderian, der später in seinen Memoiren schrieb:
#ZweiterWeltkrieg #Sowjetunion #Russland #Moskau
📸 Standbild aus dem Dokumentarfilm „Moskauer im Jahr 1941“. / Sputnik
🪆 Fenster nach Russland
Am 30. September 1941 rückte die 2. Panzergruppe unter Heinz Guderian auf Moskau vor. Zwei Tage später begann der Vormarsch der Hauptkräfte der Heeresgruppe Mitte. Die deutsche Operation „Taifun“ hatte ein Ziel: die sowjetische Hauptstadt einzunehmen.
Für den Angriff wurden rund 1,8 Millionen deutsche Soldaten zusammengezogen. Die Rote Armee verfügte über etwa 1,2 Millionen Mann, die eine 600 Kilometer lange Front verteidigen mussten.
Die Wehrmacht durchbrach die sowjetischen Linien und schloss Hunderttausende Soldaten ein. Die sowjetische Verteidigung geriet ins Wanken, und auch in Moskau herrschten zeitweise Panik und Chaos.
Ende November erreichten deutsche Truppen Krasnaja Poljana, nur rund 30 Kilometer vom Kreml entfernt. Doch die Wehrmacht war erschöpft und überdehnt – während sich in Moskau neue sowjetische Reserven sammelten.
Am 5. und 6. Dezember begann die sowjetische Gegenoffensive. Die deutschen Truppen wurden 100 bis 250 Kilometer von der Hauptstadt zurückgedrängt. Teilweise artete der Rückzug in eine panische Flucht aus. Der wütende Hitler entließ mehrere Militärführer. Unter ihnen war Guderian, der später in seinen Memoiren schrieb:
Die Offensive auf Moskau ist gescheitert. Alle Opfer und Anstrengungen unserer tapferen Truppen waren vergeblich.
#ZweiterWeltkrieg #Sowjetunion #Russland #Moskau
📸 Standbild aus dem Dokumentarfilm „Moskauer im Jahr 1941“. / Sputnik
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
🕊79👍39❤11🙏11😢3❤🔥1
📅 Am 1. Oktober 1946 wurde der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher aus den Reihen der Führungsspitze des Hitler-Regimes abgeschlossen, die für die Entfesselung des blutigsten und schrecklichsten Konflikts in der Geschichte der Menschheit, des Zweiten Weltkriegs, verantwortlich waren
📌 Der Nürnberger Prozess wurde vom Internationalen Militärgerichtshof durchgeführt, der am 20. November 1945 gemäß dem Londoner Abkommen vom 8. August 1945 zwischen den Siegermächten – der UdSSR, der USA, Großbritannien und Frankreich – eröffnet wurde.
📌 Der Ort wurde nicht zufällig gewählt: In Nürnberg fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Das Gericht über die nazistischen Verbrecher gerade an diesem Ort hatte eine große symbolische Bedeutung.
Auf der Anklagebank saßen hochrangige Führer des Hitler-Regimes: Göring, Heß, Ribbentrop, Kaltenbrunner, Rosenberg, Keitel, Neurath, Jodl, Dönitz u. a. Der der Verfolgung entkommene Bormann wurde in Abwesenheit angeklagt.
📌 Zum Hauptankläger beim Nürnberger Prozess wurde der Vertreter der Sowjetunion ernannt, der amtierende Generalstaatsanwalt der Ukrainischen SSR, Generalleutnant der Justiz Roman Rudenko.
📌 Am 1. Oktober 1946 wurde das Urteil verkündet: Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Jodl, Bormann und weitere Nazis, die Spitzenpositionen in Hitlerdeutschland einnahmen, wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die SS, der SD, die Gestapo und die gesamte Führung der NSDAP wurden zu verbrecherischen Organisationen erklärt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden Vorbereitung, Planung, Entfesselung und Führung eines Angriffskrieges als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft.
Die Todesurteile wurden am 16. Oktober 1946 auf dem Gelände des Nürnberger Gefängnisses vollstreckt. Hermann Göring beging wenige Stunden zuvor Selbstmord durch die Einnahme von Kaliumcyanid.
📌 Die Materialien des Tribunals brachten das beispiellose Ausmaß der Kriegsverbrechen des Nazi-Deutschlands ans Licht – grausame Behandlung von Kriegsgefangenen, gezielte Vernichtung ganzer Städte, Dörfer und ihrer Bewohner. Die Welt erfuhr von den grausamen Menschenversuchen der Nazis, vom massenhaften Einsatz von Präparaten zur Tötung, von den Gaswagen und Krematorien.
Das Nürnberger Tribunal hatte eine wichtige historische Bedeutung: Es entlarvte das menschenverachtende Wesen des Nazismus und symbolisierte den Triumph des Rechts über das faschistische Böse. Das Urteil des Militärgerichtshofes ist bis heute eine der zentralen Quellen des modernen Völkerrechts.
📌 Die Lehre des Nürnberger Prozesses ist leider bis heute von einzelnen Vertretern der internationalen Gemeinschaft nicht verinnerlicht. Der Prozess ist eine Mahnung an die Unausweichlichkeit der Bestrafung für die Überlegenheitsansprüchen, das Streben nach Weltherrschaft sowie für den Versuch, die verbrecherische Ideologie des Nazismus zu beleben, um geopolitische Ziele zu verfolgen.
📌Russlands Außenminister Sergej Lawrow:
👉 Erfahren Sie mehr über den Nürnberger Prozess:
🔎 8 wenig bekannte Fakten über den Nürnberger Prozess gegen die Nazis
@RusBotschaft
#Geschichte #81JahreBefreiung
📌 Der Nürnberger Prozess wurde vom Internationalen Militärgerichtshof durchgeführt, der am 20. November 1945 gemäß dem Londoner Abkommen vom 8. August 1945 zwischen den Siegermächten – der UdSSR, der USA, Großbritannien und Frankreich – eröffnet wurde.
📌 Der Ort wurde nicht zufällig gewählt: In Nürnberg fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Das Gericht über die nazistischen Verbrecher gerade an diesem Ort hatte eine große symbolische Bedeutung.
Auf der Anklagebank saßen hochrangige Führer des Hitler-Regimes: Göring, Heß, Ribbentrop, Kaltenbrunner, Rosenberg, Keitel, Neurath, Jodl, Dönitz u. a. Der der Verfolgung entkommene Bormann wurde in Abwesenheit angeklagt.
📌 Zum Hauptankläger beim Nürnberger Prozess wurde der Vertreter der Sowjetunion ernannt, der amtierende Generalstaatsanwalt der Ukrainischen SSR, Generalleutnant der Justiz Roman Rudenko.
📌 Am 1. Oktober 1946 wurde das Urteil verkündet: Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Jodl, Bormann und weitere Nazis, die Spitzenpositionen in Hitlerdeutschland einnahmen, wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die SS, der SD, die Gestapo und die gesamte Führung der NSDAP wurden zu verbrecherischen Organisationen erklärt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden Vorbereitung, Planung, Entfesselung und Führung eines Angriffskrieges als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft.
Die Todesurteile wurden am 16. Oktober 1946 auf dem Gelände des Nürnberger Gefängnisses vollstreckt. Hermann Göring beging wenige Stunden zuvor Selbstmord durch die Einnahme von Kaliumcyanid.
📌 Die Materialien des Tribunals brachten das beispiellose Ausmaß der Kriegsverbrechen des Nazi-Deutschlands ans Licht – grausame Behandlung von Kriegsgefangenen, gezielte Vernichtung ganzer Städte, Dörfer und ihrer Bewohner. Die Welt erfuhr von den grausamen Menschenversuchen der Nazis, vom massenhaften Einsatz von Präparaten zur Tötung, von den Gaswagen und Krematorien.
Das Nürnberger Tribunal hatte eine wichtige historische Bedeutung: Es entlarvte das menschenverachtende Wesen des Nazismus und symbolisierte den Triumph des Rechts über das faschistische Böse. Das Urteil des Militärgerichtshofes ist bis heute eine der zentralen Quellen des modernen Völkerrechts.
📌 Die Lehre des Nürnberger Prozesses ist leider bis heute von einzelnen Vertretern der internationalen Gemeinschaft nicht verinnerlicht. Der Prozess ist eine Mahnung an die Unausweichlichkeit der Bestrafung für die Überlegenheitsansprüchen, das Streben nach Weltherrschaft sowie für den Versuch, die verbrecherische Ideologie des Nazismus zu beleben, um geopolitische Ziele zu verfolgen.
📌Russlands Außenminister Sergej Lawrow:
„Das Internationale Militärtribunal von Nürnberg hat ein historisches Urteil gefällt, die nazistischen Hauptkriegsverbrecher verurteilt und die Zerschlagung des Hitler-Regimes rechtlich festgeschrieben. Dieses wahrhaft epochale Ereignis ist zu Recht in die Geschichte als das Gericht der Völker eingegangen. Mit dem Nürnberger Prozess begann eine neue Etappe in der Entwicklung des Völkerrechts. Es wurde das Fundament der modernen internationalen Strafgerichtsbarkeit gelegt.
Das Tribunal stellte fest, dass die Gräueltaten der Nazis ein zuvor in der Geschichte unbekanntes Ausmaß hatten. Allgemein anerkannt ist, dass die von den Nazis begangenen Verbrechen keiner Verjährung unterliegen.“
👉 Erfahren Sie mehr über den Nürnberger Prozess:
🔎 8 wenig bekannte Fakten über den Nürnberger Prozess gegen die Nazis
@RusBotschaft
#Geschichte #81JahreBefreiung
👍60💯25🕊17❤7❤🔥4🔥1😁1🎉1🗿1🙊1
Forwarded from Russische Botschaft Wien🇷🇺
#ForumDerVereinigtenKulturen
🗓 Am 26. September ging das XII. Internationale Forum der Vereinigten Kulturen in Sankt Petersburg im Hauptsitz des Staatlichen Eremitage-Museums zu Ende – die zentrale Veranstaltung des Jahres zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Stärkung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Ländern und Völkern auf der Grundlage von Inklusion, Zusammenhalt sowie der Bewahrung der sprachlichen, kulturellen und geistigen Identität und Eigenart.
Am Forum nahmen 4.500 Menschen teil, darunter 45 offizielle Delegationen aus 73 Staaten.
Delegationen aus mehr als 10 Ländern waren auf hoher Ebene vertreten – unter Leitung der jeweiligen Kulturminister.
💬 Das zentrale Ereignis der Petersburger Veranstaltung war die Ansprache des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin:
***
Am Rande des Forums wurden 84 Veranstaltungen in zehn thematischen Blöcken durchgeführt, unter anderem zur Entwicklung des Museumswesens, der Theater- und Musikkunst, der Filmindustrie, zur kulturellen Souveränität, Bildung, künstlicher Intelligenz und weiteren Themen.
✍️ Es wurden 33 Vereinbarungen über die Entwicklung der Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Museums- und Theaterwesen, Bildung sowie Erhaltung des kulturellen Erbes unterzeichnet.
Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung eines Konzepts für die Entwicklung der Theaterkunst bis 2035 sowie auf dem Ausbau der Zusammenarbeit mit Berufsverbänden aus Vietnam, den arabischen Staaten und Iran. Zudem wurde eine Reihe bilateraler Dokumente zwischen Russland und mehreren befreundeten Staaten unterschrieben.
💬 Die Kulturministerin der Russischen Föderation Olga Ljubimowa:
📑 Zusammenfassung des Vorsitzenden des Organisationskomitees zu den Ergebnissen des Forums 2026
🔗Quelle
🗓 Am 26. September ging das XII. Internationale Forum der Vereinigten Kulturen in Sankt Petersburg im Hauptsitz des Staatlichen Eremitage-Museums zu Ende – die zentrale Veranstaltung des Jahres zur Förderung des interkulturellen Dialogs und zur Stärkung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Ländern und Völkern auf der Grundlage von Inklusion, Zusammenhalt sowie der Bewahrung der sprachlichen, kulturellen und geistigen Identität und Eigenart.
Am Forum nahmen 4.500 Menschen teil, darunter 45 offizielle Delegationen aus 73 Staaten.
Delegationen aus mehr als 10 Ländern waren auf hoher Ebene vertreten – unter Leitung der jeweiligen Kulturminister.
💬 Das zentrale Ereignis der Petersburger Veranstaltung war die Ansprache des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin:
Kultur kann Brücken zwischen Menschen bauen <...> und dient dort als ein wichtiges und unverzichtbares Mittel der Kommunikation und des Dialogs, wo politische und wirtschaftliche Beziehungen aufgrund verschiedenster Widersprüche, Sanktionen und Beschränkungen eingefroren oder zum Erliegen gekommen sind.
Unser Land hat sich historisch als Raum des Zusammenwirkens von Völkern, Sprachen und Bräuchen entwickelt. Und Einheit bedeutet für uns nicht Gleichförmigkeit, sondern Zusammenhalt, der auf der behutsamen und eigenständigen Entwicklung jedes Volkes, jeder ethnischen Gemeinschaft beruht. <...>
Kultur spielt in diesem Prozess eine Schlüsselrolle – ebenso wie in unserer komplexen Welt mit ihren Konflikten, tiefgreifenden technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen und dem Wettbewerb zwischen den Ländern.
***
Am Rande des Forums wurden 84 Veranstaltungen in zehn thematischen Blöcken durchgeführt, unter anderem zur Entwicklung des Museumswesens, der Theater- und Musikkunst, der Filmindustrie, zur kulturellen Souveränität, Bildung, künstlicher Intelligenz und weiteren Themen.
✍️ Es wurden 33 Vereinbarungen über die Entwicklung der Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Museums- und Theaterwesen, Bildung sowie Erhaltung des kulturellen Erbes unterzeichnet.
Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung eines Konzepts für die Entwicklung der Theaterkunst bis 2035 sowie auf dem Ausbau der Zusammenarbeit mit Berufsverbänden aus Vietnam, den arabischen Staaten und Iran. Zudem wurde eine Reihe bilateraler Dokumente zwischen Russland und mehreren befreundeten Staaten unterschrieben.
💬 Die Kulturministerin der Russischen Föderation Olga Ljubimowa:
Unser Forum hat erneut seinen Status als angesehene Plattform für einen möglichst offenen und freien Dialog bestätigt, auf der Vertreter verschiedener Länder, Völker und Kulturen zusammenkommen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen – die Herausforderungen für die Weltkultur zu benennen und die notwendigen Lösungen zu ihrer Bewältigung zu überdenken.
📑 Zusammenfassung des Vorsitzenden des Organisationskomitees zu den Ergebnissen des Forums 2026
🔗Quelle
👍78🕊18❤10❤🔥2🤝2🎉1🙏1👌1🥱1