Während in Artikeln von Belltower News, dem Sprachrohr der Amadeu Antonio Stiftung, Belästigungen, Übergriffe und Gewaltexzesse durch Männer in Freibädern relativiert oder als "rechtspopulistische Propaganda" und "rechtsextreme Hetze" abgetan werden, stellt man dort in der Causa Rammstein die Unschuldsvermutung in Frage und fordert eine Beweislastumkehr. Eine sog. After-Show-Party besucht man als Frau freiwillig und weiß i.d.R. worauf man sich einlässt, im Freibad möchte man als Frau einfach nur schwimmen/sich sonnen gehen und nicht von übergriffigen Männergruppen belästigt, betatscht und/oder verhöhnt (Misogynie und Machtmissbrauch!) werden.
"Der Fetisch der Unschuldsvermutung"
Ein typisches Phänomen in sämtlichen Debatten um #metoo ist, dass, sobald sexistisches Verhalten der Männer öffentlich wird, sogleich Rufe nach der Unschuldsvermutung laut werden. Wie bereits die Kolumnistin Margarete Stokowsi schrieb, gilt die Unschuldsvermutung allerdings auch umgekehrt."
archive.is/w1rpj
➡️ @SandraGabriel269
"Der Fetisch der Unschuldsvermutung"
Ein typisches Phänomen in sämtlichen Debatten um #metoo ist, dass, sobald sexistisches Verhalten der Männer öffentlich wird, sogleich Rufe nach der Unschuldsvermutung laut werden. Wie bereits die Kolumnistin Margarete Stokowsi schrieb, gilt die Unschuldsvermutung allerdings auch umgekehrt."
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