SpunktNEWS & Schabernack
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#Feldrandnotiz #Infos #Auswanderer #Flüchtling #Massnahmen #Gesundheitsamt #Tschechien #SpunktMASOCHIST

2021 nach Tschechien ausgewandert.
Techniker im Gartenbau - Fachgebiet Produktion und Marketing.

#SpunktTALK mit Michael alias #feldrandnotiz im Gespräch.

https://michelswelt.blog/

https://www.youtube.com/@feldrandnotiz

Hier einige Gedanken von Michael bezüglich #Selbstversorgung und damit der #Wirtschaft immer mehr #Geld = #Kapital zu entziehen:

Was wir machen, ist die "Selbstversorgung". Das habe ich durchdacht. Ob jemand dabei einen großen Garten, einen Bauernhof hat oder in der Stadt im 3. OG links wohnt, soll dabei keine Rolle spielen. (SpunktANMERKUNG: Michael ist Techniker im Gartenbau - Fachgebiet Produktion und Marketing)
Also hat das Konzept viele Gesichter. Mir geht es darum, dass man versucht, der Wirtschaft möglichst viel Geld zu entziehen. Im Supermarkt und in der Nahrungsmittelindustrie wird das meiste Geld verdient. Das ganze hat nebenbei noch einen gesundheitlichen Aspekt. Schaut man die hochverarbeiteten Lebensmittel an, besteht der Nutzen vor allem in den Gewinnen der wenigen Konzerne (sei es in Produzenten, wie auch im LEH).
Ich nehme jetzt wieder mein Beispiel der Karotten (um das hier nicht zum endlosen Text auszuarten). Ich kann z. B. fertige Gemüsebrühe im Glas oder Päckchen kaufen (egal ob Bio oder nicht). Da sind Rieselhilfen, Konservierungsmittel, Geschmacksstoffe enthalten. Kurz gesagt: Salz, Fett und Hefe. Kostet viel Geld für ein Glas mit viel bunten Bildern.
Oder ich gehe eben z. B. zum Bauern oder zum Gemüsegroßhandel, etc. (kommt immer darauf an wo ich lebe) und kaufe mir dort für wenig Geld die B-Ware. Oftmals sind die Erzeuger froh, wenn sie die überhaupt irgendwie loswerden (wie im letzten Jahr die Kartoffeln). Wir z. B. hobeln die klein, trocknen die (auf der Heizung) und verarbeiten die zu Pulver. Man kann sie fermentieren, einkochen, einfrieren, etc. Mein persönliches Ziel ist es, die Lebensmittel so haltbar zu machen, dass ich keine externe Energie mehr zuführen muss (als z. B. keinen Kühlschrank brauche oder keine Gefriertruhe).
Ziel dabei ist es, ein Bewusstsein für Nahrungsmittel zu bekommen. Aus dem Bewusstsein entsteht dann ein Bewusstsein für Konsum an sich. Stichwort: Nicht viel haben, sondern wenig brauchen.
Und schon trainiert man für sich eine Ebene des Minimalismus (bedeutet nicht wie in der Steinzeit in einer Höhle zu leben). Das definiert auch jeder für sich wie er es will. "Geht es mir mit dem neuen Smartphone wirklich besser?" oder hat mir nur die Werbung erzählt, dass ich das unbedingt brauche? Und das Ergebnis aus dem Prozess ist, dass ich weniger Lohnarbeit leisten muss, um ein zufriedenes Leben zu führen. Das wiederum führt dann zu weniger Steuern, weniger Sozialversicherung, etc. Und wenn man dem Staat das Geld entzieht, ist es die schärfste Waffe.
Natürlich wird man nicht "Alle" damit ins Boot bekommen. Aber was interessieren mich "Alle"? Ich bin für mein Leben verantwortlich. Wenn der Nachbar sich mit 70% Abgaben ausbeuten lassen will, darf er das gerne tun. Aber von mir kein Mitleid erwarten.
Im Chat habe ich dann noch die Ausreden gelesen. "Aber ich habe 39 km zum Bauern" - "Was macht die alleinerziehende Mutter mit Kind?", etc. Meine Lösung? Nachdenken wie sie eine Lösung hat. Die Energie, die sie in Ausreden und erfundene Probleme steckt, einfach in Lösungen leiten. Kostet die gleiche Zeit und am Ende ändere ich etwas. Will ich nichts ändern, kann ich beide Dinge auch einfach lassen. Dann setze ich mich vor einen Demostream, schreibe meine Empörung in den Chat und dann ab zum nächsten Stream. Auch ein Hobby.
Ich mache das Game mit YouTube ja auch schon 6 Jahre und weiß genau, dass der Großteil keine Lösung will. Die wollen ihre tägliche Mehrfachdosis an Skandal. Siehe die Kopf-Kanäle an. Täglich 3 mal der Weltuntergang und das Leben hat seine geordnete Bahn. Auch wenn der Hinterbänkler vor 3 Wochen den Kugelschreiber vom Tisch fallen lassen hat. Egal, wir sind empört und so geht es nicht weiter.