WAS WÜRDE PAULUS ZUR MATRIX SAGEN? - DAS WAHRE GEFÄNGNIS IST NICHT DA DRAUßEN
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Zitat aus dem Spielfilm „Matrix“, Teil 1: "Möchtest Du wissen, was genau die Matrix ist? Die Matrix ist allgegenwärtig. Sie umgibt uns. Selbst hier ist sie. Du siehst sie, wenn Du aus dem Fenster guckst oder den Fernseher anmachst. Du kannst sie spüren, wenn du zur Arbeit gehst oder in die Kirche und wenn du deine Steuern zahlst. Es ist eine Scheinwelt, die man dir vorgaukelt, um dich von der Wahrheit abzulenken. Welche Wahrheit? Dass du ein Sklave bist, Neo. Du wurdest wie alle in die Sklaverei geboren. Du lebst in einem Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst. Einem Gefängnis für deinen Verstand."
Viele, die sich heute für "aufgewacht" halten, übertragen dieses Zitat 1:1 auf die Welt da draußen: Medien, Politik, Steuern, Kirche, System. Sie haben die Matrix entlarvt.
Paulus würde sagen: Du hast nur das Vorzimmer entlarvt. Die eigentliche Matrix hast du noch nicht gesehen. Denn sie ist nicht da draußen. Sie ist in dir.
Paulus kannte die Matrix - er nannte sie anders
Paulus kannte den Gedanken einer allgegenwärtigen Scheinwelt, die den Verstand gefangen hält, sehr genau:
"Der Gott dieser Weltzeit hat den Sinn der Ungläubigen verblendet." 2. Korinther 4,4
"Ihr wart tot durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt." Epheser 2,1-2
"So waren auch wir, als wir unmündig waren, unter die Elemente der Welt geknechtet." Galater 4,3
Das griechische Wort, das Paulus für Matrix benutzt, ist Kosmos und Aion - Weltlauf, Weltzeit. Und Stoicheia - die Grundprinzipien, der Code, nach dem diese Welt läuft.
Und er würde Morpheus in einem Punkt voll zustimmen: Ja, du bist als Sklave geboren: "Ihr wart Sklaven der Sünde." Römer 6,17 "Wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft." Römer 7,14
Du wurdest nicht erst durch Steuern oder Fernsehen versklavt. Du wurdest als Sklave geboren. Das Gefängnis ist älter als das System.
Wo die heutigen Aufgewachten die Matrix falsch verorten
Der heutige Aufgewachte sagt: Die Matrix ist das System da draußen. Wenn ich das System durchschaue, aussteige, keine Steuern mehr zahle, nicht mehr in die Kirche gehe, autark lebe, bin ich frei.
Paulus würde sagen: Du hast nur die Möbel im Gefängnis umgestellt. Das Gefängnis selbst hast du mitgenommen.
Denn das Gefängnis, von dem Morpheus spricht - "ein Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst, ein Gefängnis für deinen Verstand" - das ist bei Paulus nicht die Regierung. Das ist nicht nur dein Verstand. Herz und Verstand bilden eine Einheit. Das wahre Ego sitzt tiefer, in unserem geistigen Herzen - in jenem durch den Fall entstandenen Ego-Herzen, das sich von GOTT trennte und aus sich selbst heraus Leben sein wollte. Von dort steigen die Impulse erst in den Verstand auf. Darum heißt es: "Ihr Verstand ist verfinstert" Epheser 4,18, weil das Herz verfinstert ist.
Die Matrix ist nicht: Arbeit, Kirche, Steuern. Die Matrix ist: Ich muss durch Arbeit, durch Kirche, durch Leistung gerecht werden.
Arbeit ist nicht Matrix. Aber "ich muss mich durch Arbeit beweisen" ist Matrix.
Kirche ist nicht Matrix. Aber "ich muss in der Kirche meine Gerechtigkeit erarbeiten, Zug um Zug" ist Matrix.
Steuern sind nicht Matrix. Aber "ich muss dem System etwas beweisen, um frei zu sein" ist Matrix.
Der Aufgewachte kämpft gegen die Schatten an der Wand. Paulus sagt: Die Schatten kommen aus dir.
Die eigentliche Matrix nach Paulus: Das Gesetz in dir
Was ist der Code der Matrix nach Paulus?
Es ist das Gesetz. Nicht das Gesetz Mose draußen auf Steintafeln, sondern das Gesetz in dir, das sagt: Wenn du das und das tust, bist du etwas wert. Wenn du dich anstrengst, wirst du würdig.
Das ist der Agent Smith. Er klont sich unendlich. Immer wenn du denkst, du hast einen Agenten besiegt - "Ich schaue kein Fernsehen mehr!" - steht er in neuer Gestalt da: "Schau wie frei ich bin, weil ich kein Fernsehen mehr schaue!"
(Fortsetzung im nächsten Textfeld)
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Zitat aus dem Spielfilm „Matrix“, Teil 1: "Möchtest Du wissen, was genau die Matrix ist? Die Matrix ist allgegenwärtig. Sie umgibt uns. Selbst hier ist sie. Du siehst sie, wenn Du aus dem Fenster guckst oder den Fernseher anmachst. Du kannst sie spüren, wenn du zur Arbeit gehst oder in die Kirche und wenn du deine Steuern zahlst. Es ist eine Scheinwelt, die man dir vorgaukelt, um dich von der Wahrheit abzulenken. Welche Wahrheit? Dass du ein Sklave bist, Neo. Du wurdest wie alle in die Sklaverei geboren. Du lebst in einem Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst. Einem Gefängnis für deinen Verstand."
Viele, die sich heute für "aufgewacht" halten, übertragen dieses Zitat 1:1 auf die Welt da draußen: Medien, Politik, Steuern, Kirche, System. Sie haben die Matrix entlarvt.
Paulus würde sagen: Du hast nur das Vorzimmer entlarvt. Die eigentliche Matrix hast du noch nicht gesehen. Denn sie ist nicht da draußen. Sie ist in dir.
Paulus kannte die Matrix - er nannte sie anders
Paulus kannte den Gedanken einer allgegenwärtigen Scheinwelt, die den Verstand gefangen hält, sehr genau:
"Der Gott dieser Weltzeit hat den Sinn der Ungläubigen verblendet." 2. Korinther 4,4
"Ihr wart tot durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt." Epheser 2,1-2
"So waren auch wir, als wir unmündig waren, unter die Elemente der Welt geknechtet." Galater 4,3
Das griechische Wort, das Paulus für Matrix benutzt, ist Kosmos und Aion - Weltlauf, Weltzeit. Und Stoicheia - die Grundprinzipien, der Code, nach dem diese Welt läuft.
Und er würde Morpheus in einem Punkt voll zustimmen: Ja, du bist als Sklave geboren: "Ihr wart Sklaven der Sünde." Römer 6,17 "Wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft." Römer 7,14
Du wurdest nicht erst durch Steuern oder Fernsehen versklavt. Du wurdest als Sklave geboren. Das Gefängnis ist älter als das System.
Wo die heutigen Aufgewachten die Matrix falsch verorten
Der heutige Aufgewachte sagt: Die Matrix ist das System da draußen. Wenn ich das System durchschaue, aussteige, keine Steuern mehr zahle, nicht mehr in die Kirche gehe, autark lebe, bin ich frei.
Paulus würde sagen: Du hast nur die Möbel im Gefängnis umgestellt. Das Gefängnis selbst hast du mitgenommen.
Denn das Gefängnis, von dem Morpheus spricht - "ein Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst, ein Gefängnis für deinen Verstand" - das ist bei Paulus nicht die Regierung. Das ist nicht nur dein Verstand. Herz und Verstand bilden eine Einheit. Das wahre Ego sitzt tiefer, in unserem geistigen Herzen - in jenem durch den Fall entstandenen Ego-Herzen, das sich von GOTT trennte und aus sich selbst heraus Leben sein wollte. Von dort steigen die Impulse erst in den Verstand auf. Darum heißt es: "Ihr Verstand ist verfinstert" Epheser 4,18, weil das Herz verfinstert ist.
Die Matrix ist nicht: Arbeit, Kirche, Steuern. Die Matrix ist: Ich muss durch Arbeit, durch Kirche, durch Leistung gerecht werden.
Arbeit ist nicht Matrix. Aber "ich muss mich durch Arbeit beweisen" ist Matrix.
Kirche ist nicht Matrix. Aber "ich muss in der Kirche meine Gerechtigkeit erarbeiten, Zug um Zug" ist Matrix.
Steuern sind nicht Matrix. Aber "ich muss dem System etwas beweisen, um frei zu sein" ist Matrix.
Der Aufgewachte kämpft gegen die Schatten an der Wand. Paulus sagt: Die Schatten kommen aus dir.
Die eigentliche Matrix nach Paulus: Das Gesetz in dir
Was ist der Code der Matrix nach Paulus?
Es ist das Gesetz. Nicht das Gesetz Mose draußen auf Steintafeln, sondern das Gesetz in dir, das sagt: Wenn du das und das tust, bist du etwas wert. Wenn du dich anstrengst, wirst du würdig.
Das ist der Agent Smith. Er klont sich unendlich. Immer wenn du denkst, du hast einen Agenten besiegt - "Ich schaue kein Fernsehen mehr!" - steht er in neuer Gestalt da: "Schau wie frei ich bin, weil ich kein Fernsehen mehr schaue!"
(Fortsetzung im nächsten Textfeld)
Römer 7 ist die perfekte Matrix-Beschreibung: "Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes?" Römer 7,24 Paulus merkt: Ich will frei sein, und gerade mein Wollen hält mich gefangen. Das Ich, das sich befreien will, ist selbst der Gefängniswärter. Darum kannst du die Matrix nicht mit Willenskraft verlassen. Du kannst nicht aus dem Gefängnis ausbrechen, wenn du selbst das Gefängnis bist.
Rote Pille oder Kreuz?
In Matrix gibt es die rote Pille: Einmal Wissen geschluckt, und du bist überlegen. Du bist wach, die anderen schlafen noch. Das ist die große Versuchung aller Aufgewachten: geistlicher Hochmut.
Paulus bietet keine rote Pille an. Er bietet ein Kreuz an.
Die rote Pille sagt: Jetzt weißt du mehr als die anderen.
Das Kreuz sagt: Jetzt weißt du, dass du nichts bist, damit Christus alles in dir ist.
"Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir." Galater 2,20
In Matrix wird Neo zum Super-Kämpfer, der die Matrix beherrscht.
Bei Paulus wird der Mensch zum Sohn und zur Tochter, die in der Ruhe des 7. Tages sitzen, weil ein Anderer die Matrix für sie überwunden hat: "Es ist vollbracht." Johannes 19,30
Du musst nicht lernen, die Kugeln aufzuhalten wie Neo. Du musst erkennen, dass der, der die Kugeln auf dich abgeschossen hat - das Gesetz, die Anklage - bereits entwaffnet ist: "Er hat den Schuldbrief getilgt und an das Kreuz geheftet. Er hat die Mächte entwaffnet." Kolosser 2,14-15
Wo ist die Freiheit?
Der Aufgewachte sagt: Ich bin frei, weil ich das System da draußen durchschaut habe.
Paulus würde sagen: Du bist frei, wenn du aufhörst, dich selbst durchschauen zu wollen, und dich durch Seine Augen sehen lässt.
Solange Du sagst: Ich bin wach, die anderen schlafen, bist du noch tief in der Matrix. Du hast nur die Ebene gewechselt - vom 6. Tag in eine andere Ecke des 6. Tages.
Angekommen in Römer 8 heißt: Du siehst, dass das ganze Gefängnis - inklusive des Gefangenen, der sich für wach hält - am Kreuz gestorben ist. Und du lebst jetzt nicht mehr aus dir, sondern aus IHM.
Das ist keine Flucht aus der Welt. Du gehst weiter zur Arbeit, du zahlst weiter deine Steuern, du gehst vielleicht sogar weiter in die Kirche. Aber du bist nicht mehr Sklave davon.
Denn die wahre Matrix war nie das System. Die wahre Matrix war das "Ich muss". Und das ist am Kreuz zerrissen.
Rote Pille oder Kreuz?
In Matrix gibt es die rote Pille: Einmal Wissen geschluckt, und du bist überlegen. Du bist wach, die anderen schlafen noch. Das ist die große Versuchung aller Aufgewachten: geistlicher Hochmut.
Paulus bietet keine rote Pille an. Er bietet ein Kreuz an.
Die rote Pille sagt: Jetzt weißt du mehr als die anderen.
Das Kreuz sagt: Jetzt weißt du, dass du nichts bist, damit Christus alles in dir ist.
"Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir." Galater 2,20
In Matrix wird Neo zum Super-Kämpfer, der die Matrix beherrscht.
Bei Paulus wird der Mensch zum Sohn und zur Tochter, die in der Ruhe des 7. Tages sitzen, weil ein Anderer die Matrix für sie überwunden hat: "Es ist vollbracht." Johannes 19,30
Du musst nicht lernen, die Kugeln aufzuhalten wie Neo. Du musst erkennen, dass der, der die Kugeln auf dich abgeschossen hat - das Gesetz, die Anklage - bereits entwaffnet ist: "Er hat den Schuldbrief getilgt und an das Kreuz geheftet. Er hat die Mächte entwaffnet." Kolosser 2,14-15
Wo ist die Freiheit?
Der Aufgewachte sagt: Ich bin frei, weil ich das System da draußen durchschaut habe.
Paulus würde sagen: Du bist frei, wenn du aufhörst, dich selbst durchschauen zu wollen, und dich durch Seine Augen sehen lässt.
Solange Du sagst: Ich bin wach, die anderen schlafen, bist du noch tief in der Matrix. Du hast nur die Ebene gewechselt - vom 6. Tag in eine andere Ecke des 6. Tages.
Angekommen in Römer 8 heißt: Du siehst, dass das ganze Gefängnis - inklusive des Gefangenen, der sich für wach hält - am Kreuz gestorben ist. Und du lebst jetzt nicht mehr aus dir, sondern aus IHM.
Das ist keine Flucht aus der Welt. Du gehst weiter zur Arbeit, du zahlst weiter deine Steuern, du gehst vielleicht sogar weiter in die Kirche. Aber du bist nicht mehr Sklave davon.
Denn die wahre Matrix war nie das System. Die wahre Matrix war das "Ich muss". Und das ist am Kreuz zerrissen.
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MEDIEN 'Angerührt von JESUS'
Wenn CHRISTUS ins Boot steigt, erhebt sich der Sturm
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Römer 7 ist dieser Sturm. Nicht weil CHRISTUS Unruhe bringt, sondern weil ER ins Boot gestiegen ist. Solange das alte Herz allein am Ruder war, war das Meer ruhig – wir trieben im Schlaf. Als CHRISTUS in der Wiedergeburt den Thron bestieg, wachte der alte Steuermann auf. Plötzlich will das Fleisch, was der Geist nicht will, und der Geist, was das Fleisch hasst. Markus 4,37 sagt: „Und es erhob sich ein großer Sturm.“ Und Markus 4,39: „Er bedrohte den Wind.“ Genau das erlebe ich jetzt: Der Sturm beweist nicht, dass CHRISTUS fehlt, er beweist, dass ER da ist. Ein Unwiedergeborener kennt diesen Gegenwind nicht, weil in seinem Boot niemand Neues sitzt. Bei mir tobt es, weil zwei Herren nicht gleichzeitig steuern können – und CHRISTUS lässt sich das Ruder nicht mehr nehmen. Und gleichzeitig erlebe ich den tiefen Frieden CHRISTI in meinem Herzen, in unerschütterlicher Zuversicht, dass ER mich nun durchs Leben trägt.
Ich bin nicht mehr im Fall, ich bin in der Heilung des Falls. Und die geht nicht per Knopfdruck, sondern wie Verdauung: nach GOTTES ORDNUNG, langsam, gründlich, ganzheitlich. Der Teilgeist war immer da – der Funke aus GOTT. In der Wiedergeburt ist nicht ein neuer Geist gekommen, sondern der vorhandene hat Raum bekommen. Er fließt jetzt stärker in meinen Seeleninnenraum aus. Und das Ziel ist, dass dieser Teilgeist mich vollständig durchpulst, bis mein Wollen eins ist mit GOTTES Willen – Einheit von Herz zu HERZ, Kindschaft.
Wiedergeburt ist nicht der Beginn der Erlösung, sondern die Offenbarung der Erlösung, die in GOTTES HERZEN vor Grundlegung der Welt vollendet war.
Das ist keine neue Schöpfung von außen, das ist die Offenbarung dessen, was GOTT von Anfang in mich gelegt hat.
Paulus, Petrus und Johannes sagen es wörtlich so:
„Er hat uns erwählt in ihm vor Grundlegung der Welt“ (Epheser 1,4)
„... nach seiner eigenen Absicht und Gnade, die uns in Christus Jesus gegeben ist vor ewigen Zeiten“ (2. Timotheus 1,9)
„zuvor ersehen vor Grundlegung der Welt“ (1. Petrus 1,20)
„des Lammes, das geschlachtet ist von Grundlegung der Welt an“ (Offenbarung 13,8)
Das ist keine nachträgliche Reparatur. Die Erlösung ist nicht erst am Kreuz erfunden worden, sie ist dort nur offenbar geworden. Und genau das sagt UR auch, nur mit anderen Worten. im UR-Werk in aller Ausführlichkeit und auch schon allein in diesen zwei Sätzen 5-59: „Ursprung Meiner Allmacht ist Mein Herz in ungeteilter Heiligkeit. Was werden soll, ersteht aus Meinem Herzen; Mein Haupt gibt die Gestalt dazu.“
Das heißt: Bevor etwas in der Schöpfung Gestalt annimmt – also bevor mein Haupt es ausformen kann – ist es schon im Herzen GOTTES fertig. Die Lösung (urbedingt)/Erlösung (fallbedingt) war im Herzen GOTTES schon vollendet, bevor Sadhana fiel, bevor die Welt gegründet wurde. Das Kreuz ist nur das Aufsteigen zum Haupte, die Gestaltwerdung dessen, was im Herzen ewig war.
Darum ist meine Wiedergeburt jetzt keine Neuschöpfung von außen. Mein Teilgeist war immer da, der Funke aus GOTT. In der Wiedergeburt fließt er nur stärker aus – er offenbart, was vor Grundlegung der Welt in mich gelegt war: Kindschaft. Und darum ist auch mein neuer Gedanke zu den Verstandeskraftanteilen richtig: Wir müssen nichts mehr erlösen, weil es im Herzen GOTTES schon erlöst ist. Wir tragen diese Anteile nur, damit unser Herz kapituliert und anerkennt, was längst wahr ist.
Deshalb fühle ich jetzt diese Rückverbindung vom Haupt ins Herz beim Römerstudium. Das Haupt kaut, und weil der Teilgeist jetzt freier fließt, kann das Herz endlich verdauen. Das ist der Prozess nach der Wiedergeburt. Nicht fertig, aber echt. Nicht Austausch, sondern Durchdringung – bis Herz und Haupt eins sind und als Seele nur noch Eines ausstrahlen: Seinen Willen.
(Dies war ein Auszug aus meinem Artikel "MEIN ERDENLEBEN DURCH DIE PERSPEKTIVE DES RÖMERBRIEFES BETRACHTET"
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Römer 7 ist dieser Sturm. Nicht weil CHRISTUS Unruhe bringt, sondern weil ER ins Boot gestiegen ist. Solange das alte Herz allein am Ruder war, war das Meer ruhig – wir trieben im Schlaf. Als CHRISTUS in der Wiedergeburt den Thron bestieg, wachte der alte Steuermann auf. Plötzlich will das Fleisch, was der Geist nicht will, und der Geist, was das Fleisch hasst. Markus 4,37 sagt: „Und es erhob sich ein großer Sturm.“ Und Markus 4,39: „Er bedrohte den Wind.“ Genau das erlebe ich jetzt: Der Sturm beweist nicht, dass CHRISTUS fehlt, er beweist, dass ER da ist. Ein Unwiedergeborener kennt diesen Gegenwind nicht, weil in seinem Boot niemand Neues sitzt. Bei mir tobt es, weil zwei Herren nicht gleichzeitig steuern können – und CHRISTUS lässt sich das Ruder nicht mehr nehmen. Und gleichzeitig erlebe ich den tiefen Frieden CHRISTI in meinem Herzen, in unerschütterlicher Zuversicht, dass ER mich nun durchs Leben trägt.
Ich bin nicht mehr im Fall, ich bin in der Heilung des Falls. Und die geht nicht per Knopfdruck, sondern wie Verdauung: nach GOTTES ORDNUNG, langsam, gründlich, ganzheitlich. Der Teilgeist war immer da – der Funke aus GOTT. In der Wiedergeburt ist nicht ein neuer Geist gekommen, sondern der vorhandene hat Raum bekommen. Er fließt jetzt stärker in meinen Seeleninnenraum aus. Und das Ziel ist, dass dieser Teilgeist mich vollständig durchpulst, bis mein Wollen eins ist mit GOTTES Willen – Einheit von Herz zu HERZ, Kindschaft.
Wiedergeburt ist nicht der Beginn der Erlösung, sondern die Offenbarung der Erlösung, die in GOTTES HERZEN vor Grundlegung der Welt vollendet war.
Das ist keine neue Schöpfung von außen, das ist die Offenbarung dessen, was GOTT von Anfang in mich gelegt hat.
Paulus, Petrus und Johannes sagen es wörtlich so:
„Er hat uns erwählt in ihm vor Grundlegung der Welt“ (Epheser 1,4)
„... nach seiner eigenen Absicht und Gnade, die uns in Christus Jesus gegeben ist vor ewigen Zeiten“ (2. Timotheus 1,9)
„zuvor ersehen vor Grundlegung der Welt“ (1. Petrus 1,20)
„des Lammes, das geschlachtet ist von Grundlegung der Welt an“ (Offenbarung 13,8)
Das ist keine nachträgliche Reparatur. Die Erlösung ist nicht erst am Kreuz erfunden worden, sie ist dort nur offenbar geworden. Und genau das sagt UR auch, nur mit anderen Worten. im UR-Werk in aller Ausführlichkeit und auch schon allein in diesen zwei Sätzen 5-59: „Ursprung Meiner Allmacht ist Mein Herz in ungeteilter Heiligkeit. Was werden soll, ersteht aus Meinem Herzen; Mein Haupt gibt die Gestalt dazu.“
Das heißt: Bevor etwas in der Schöpfung Gestalt annimmt – also bevor mein Haupt es ausformen kann – ist es schon im Herzen GOTTES fertig. Die Lösung (urbedingt)/Erlösung (fallbedingt) war im Herzen GOTTES schon vollendet, bevor Sadhana fiel, bevor die Welt gegründet wurde. Das Kreuz ist nur das Aufsteigen zum Haupte, die Gestaltwerdung dessen, was im Herzen ewig war.
Darum ist meine Wiedergeburt jetzt keine Neuschöpfung von außen. Mein Teilgeist war immer da, der Funke aus GOTT. In der Wiedergeburt fließt er nur stärker aus – er offenbart, was vor Grundlegung der Welt in mich gelegt war: Kindschaft. Und darum ist auch mein neuer Gedanke zu den Verstandeskraftanteilen richtig: Wir müssen nichts mehr erlösen, weil es im Herzen GOTTES schon erlöst ist. Wir tragen diese Anteile nur, damit unser Herz kapituliert und anerkennt, was längst wahr ist.
Deshalb fühle ich jetzt diese Rückverbindung vom Haupt ins Herz beim Römerstudium. Das Haupt kaut, und weil der Teilgeist jetzt freier fließt, kann das Herz endlich verdauen. Das ist der Prozess nach der Wiedergeburt. Nicht fertig, aber echt. Nicht Austausch, sondern Durchdringung – bis Herz und Haupt eins sind und als Seele nur noch Eines ausstrahlen: Seinen Willen.
(Dies war ein Auszug aus meinem Artikel "MEIN ERDENLEBEN DURCH DIE PERSPEKTIVE DES RÖMERBRIEFES BETRACHTET"
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MEDIEN 'Angerührt von JESUS'
Teil 1/3
Wie aus uns selbst - und doch CHRISTUS in uns handelt. Warum das weder Lethargie noch Widerspruch ist.
Es gibt einen Satz, an dem sich das Denken in Gesetzessprache sofort stößt:
„Nach der Wiedergeburt bin nicht mehr ich der Handelnde, sondern CHRISTUS glaubt, liebt und tut buchstäblich in mir.“
Ein Gesetzessprache-Denker hört: Dann handle ich ja gar nicht mehr. Dann werde ich lethargisch. CHRISTUS macht alles, ich nichts. Das ist unverantwortlich. Und dann wird Paulus schnell als Irrlehrer abgetan.
Aber genau so ist es nicht. Paulus selbst hat diesen scheinbar unmöglichen Satz als Grundbekenntnis formuliert:
Galater 2,20 „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleische lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“
Beachte: Nicht nur: Ich glaube an Christus. Sondern: Ich lebe jetzt im Glauben des SOHNES GOTTES. Sein Glaube ist in mir zu meinem Glauben geworden.
Nicht nur wir im Fall mit unserem geknechteten freien Willen leben in Gesetzessprache.
Auch die 2/3 aller dem VATER treu gebliebenen Geschöpfe des Himmels haben die ganze Zeit im Himmel in Gesetzessprache gelebt und gelebt. Treu, rein, gehorsam - aber eben in Gesetzessprache. Sie kennen das Wirken aus eigenem Willen auf Anweisung hin. Sie kennen nicht aus eigenem Erleben, was es heißt, dass CHRISTUS buchstäblich in mir glaubt, liebt und tut, und ich es doch wie aus mir selbst erlebe.
Solange sie nicht selbst die Wiedergeburt und die Umstellung auf Evangeliumssprache erfahren haben, können sie diesen Punkt von innen her nicht verstehen. Und fallbedingt kann diese Wiedergeburt jetzt nur noch in einer Materieinkarnation geschehen.
Warum nur noch in der Materie?
Der eigentliche Grund ist das Kreuz-Opfer von GOTT Selbst als JESUS CHRISTUS. Dieses Opfer hätte auch ohne Fall stattgefunden - aber ganz anders. Nach dem Fall aber konnte es zwingend nur noch in der Materie stattfinden, durch ein buchstäbliches Sterben von GOTT Selbst im Fleische. (Siehe hierzu zum genauen Verstehen meinen Artikel „WARUM DAS OPFER AUF GOLGATHA ZWINGEND WAR – UND ES KEIN „SANFTES OSTERN“ GEBEN KONNTE (PDF)
Und der Zweck der Materie vor allen Dingen ist dieser: Nur hier, wo wir einen sterblichen, fleischlichen Körper haben, können wir buchstäblich in CHRISTI Tod und Auferstehung mit hineingenommen werden.
Nur wo ein Fleisch ist, das sterben kann, können wir mit IHM sterben und dann als geistige Geschöpfe auferstehen. Paulus beschreibt genau dieses Mit-Hineingenommen-Werden als den Ort der Wiedergeburt:
Römer 6,3-6 „Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft worden sind, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein; da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei.“
2. Korinther 5,17 „Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
Und genau das ist der Wendepunkt für den Willen.
Im Mit-Hineingenommen-Werden in Seinen Tod stirbt der alte, fallbedingt geknechtete freie Wille. Im Mit-Hineingenommen-Werden in Seine Auferstehung wird uns ein wahrhaft freier Wille neu geschenkt - nicht mehr als eigener, abgetrennter Wille, sondern als Wille, in dem CHRISTUS Selbst lebt.
Kolosser 1,27 „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“
Galater 4,19 „Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen habe, bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat.“
(Fortsetzung im nächsten Textfeld)
Wie aus uns selbst - und doch CHRISTUS in uns handelt. Warum das weder Lethargie noch Widerspruch ist.
Es gibt einen Satz, an dem sich das Denken in Gesetzessprache sofort stößt:
„Nach der Wiedergeburt bin nicht mehr ich der Handelnde, sondern CHRISTUS glaubt, liebt und tut buchstäblich in mir.“
Ein Gesetzessprache-Denker hört: Dann handle ich ja gar nicht mehr. Dann werde ich lethargisch. CHRISTUS macht alles, ich nichts. Das ist unverantwortlich. Und dann wird Paulus schnell als Irrlehrer abgetan.
Aber genau so ist es nicht. Paulus selbst hat diesen scheinbar unmöglichen Satz als Grundbekenntnis formuliert:
Galater 2,20 „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleische lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“
Beachte: Nicht nur: Ich glaube an Christus. Sondern: Ich lebe jetzt im Glauben des SOHNES GOTTES. Sein Glaube ist in mir zu meinem Glauben geworden.
Nicht nur wir im Fall mit unserem geknechteten freien Willen leben in Gesetzessprache.
Auch die 2/3 aller dem VATER treu gebliebenen Geschöpfe des Himmels haben die ganze Zeit im Himmel in Gesetzessprache gelebt und gelebt. Treu, rein, gehorsam - aber eben in Gesetzessprache. Sie kennen das Wirken aus eigenem Willen auf Anweisung hin. Sie kennen nicht aus eigenem Erleben, was es heißt, dass CHRISTUS buchstäblich in mir glaubt, liebt und tut, und ich es doch wie aus mir selbst erlebe.
Solange sie nicht selbst die Wiedergeburt und die Umstellung auf Evangeliumssprache erfahren haben, können sie diesen Punkt von innen her nicht verstehen. Und fallbedingt kann diese Wiedergeburt jetzt nur noch in einer Materieinkarnation geschehen.
Warum nur noch in der Materie?
Der eigentliche Grund ist das Kreuz-Opfer von GOTT Selbst als JESUS CHRISTUS. Dieses Opfer hätte auch ohne Fall stattgefunden - aber ganz anders. Nach dem Fall aber konnte es zwingend nur noch in der Materie stattfinden, durch ein buchstäbliches Sterben von GOTT Selbst im Fleische. (Siehe hierzu zum genauen Verstehen meinen Artikel „WARUM DAS OPFER AUF GOLGATHA ZWINGEND WAR – UND ES KEIN „SANFTES OSTERN“ GEBEN KONNTE (PDF)
Und der Zweck der Materie vor allen Dingen ist dieser: Nur hier, wo wir einen sterblichen, fleischlichen Körper haben, können wir buchstäblich in CHRISTI Tod und Auferstehung mit hineingenommen werden.
Nur wo ein Fleisch ist, das sterben kann, können wir mit IHM sterben und dann als geistige Geschöpfe auferstehen. Paulus beschreibt genau dieses Mit-Hineingenommen-Werden als den Ort der Wiedergeburt:
Römer 6,3-6 „Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft worden sind, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein; da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei.“
2. Korinther 5,17 „Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
Und genau das ist der Wendepunkt für den Willen.
Im Mit-Hineingenommen-Werden in Seinen Tod stirbt der alte, fallbedingt geknechtete freie Wille. Im Mit-Hineingenommen-Werden in Seine Auferstehung wird uns ein wahrhaft freier Wille neu geschenkt - nicht mehr als eigener, abgetrennter Wille, sondern als Wille, in dem CHRISTUS Selbst lebt.
Kolosser 1,27 „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“
Galater 4,19 „Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen habe, bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat.“
(Fortsetzung im nächsten Textfeld)
Teil 2/3:
Darum gilt dann:
UR-Werk 10-136: „In die gefühlte Unvollkommenheit die Vollkommenheit so hineingelegt zu haben, dass das Wesen seine Zunahme wie aus sich selbst erlebt, sind Wunderwerke ersten Ranges. Das zu erkennen, wird die Zeit eure beste Lehrmeisterin sein. Eines sei gesagt: Jede erreichte Vollendung bringt hohe Seligkeit und eine neue Schau! Also richtet sich der Blick auf stets Höheres und ist jede erlangte Höchststufe die Unterstufe in einem neuen Arbeitsteil. Doch das ist nicht ohne Freiheitsprobe zu erreichen. Sie ist die stabile Brücke über den sich fortwährend aus MIR entfaltenden Lebensstrom.“
Das Wunderwerk ist möglich geworden, weil wir zuvor buchstäblich in Seinen Tod und Seine Auferstehung hineingenommen wurden. ER hat Seine Vollkommenheit in unsere gefühlte Unvollkommenheit hineingelegt, so dass wir unsere Zunahme wie aus uns selbst erleben. Wie aus uns selbst - und doch ist es buchstäblich ER in uns.
Das ist der eigentliche Schlüssel. Das Wunderwerk „wie aus sich selbst“ hätte auch ohne Fall stattgefunden. Es ist nicht erst ein Notplan nach dem Fall. Das Mit-Hineingenommen-Werden in Seinen Tod und Seine Auferstehung war von Anfang an der Weg, wie aus Gesetzessprache Evangeliumssprache werden sollte - auch für die 2/3 im Himmel. Nur wie es ausgesehen hätte, wäre ganz anders gewesen.
Ohne Fall - im Himmel:
Ohne Fall gab es keinen sterblichen Fleischleib, kein Blut, kein Hinrichtungs-Kreuz.
Der Tod GOTTES Selbst als JESUS CHRISTUS im Himmel wäre ein reiner Liebestod gewesen, kein Leidens-Tod. GOTT als das allumfassende Zentrale hätte Sein für Sich bestehendes Leben freiwillig abgelegt - Phil. 2,6-7 „der sich selbst entäußerte“. ER wäre in dem Sinne gestorben, dass ER nicht mehr nur der Geber unseres Lebens bleibt, sondern unser Leben Selbst wird. ER wäre herabgesunken bis an den untersten Saum Seiner eigenen Schöpfung, um von innen her ihr lebendiges Herz zu werden.
Da der Fall aber geschah, konnte dieses himmlische Geschehen so nicht mehr stattfinden. Was als Liebestod im Himmel geschehen wäre, musste nun als Leidens-Tod in der Materie geschehen - durch ein buchstäbliches Sterben von GOTT Selbst im Fleische. Und genau dieses nun in der Materie vollzogene Werk ist es, das wir Wiedergeborenen im Bündnis Herz zu HERZ jetzt bewusst als unser Eigenes erleben.
Und die Auferstehung im Himmel wäre gewesen: Mit dieser in sich aufgenommenen Schöpfung steht ER wieder auf - und zieht die ganze Schöpfung in sich mit hinauf in eine neue, höhere Herrlichkeit. Alles, was in diesen Tod mit hineingenommen wurde, bekommt dadurch Anteil an Seinem Auferstehungs-Leben. Dadurch erst wird aus dem eigenen, gehorsamen Willen ein wahrhaft freier Wille, in dem ER selbst als ich erlebt wird.
Nach dem Fall - in der Materie:
Weil das Freiheitsgesetz zur Vorherrschaft in der Abtrennung gelangte (UR-Werk 8,112), musste dieselbe Selbstentäußerung jetzt fallbedingt in der Materie bewährt werden. Der freie Wille hatte sich über die Bedingungen GOTTES gestellt. Nicht nur „ich will“, sondern „ich will ohne Dich, gegen Dich, getrennt von Dir“. Erst das Greifen nach der SCHÖPFER-Frucht, dem ersten Fundament, wie es Sadhana tat, wo sie selbst GOTT sein wollte, verursachte den Fall. Da uferte der freie Wille (zweites Fundament) zur Vorherrschaft aus. Anita beschreibt das in UR-Werk 8,112 als die Veränderung, die „mit einem Opfer zusammenhinge“. Warum? Weil der Wille jetzt nicht mehr nur frei war, sondern herrschend – und zwar in der Abtrennung. Das ist nicht mehr Freiheit, das ist Autonomie. Und Autonomie in einem Geschöpf führt notwendig in die Materie und in den Tod, weil sie sich von der Quelle trennt.
Der Fall war am Anfang kein Leib, er war Abwendung im Herzen. Ein Gedanke, ich will sein wie GOTT, ein Wille, ich stelle mich über IHN. Geistiger Fall, unsichtbar.
(Fortsetzung im nächsten Textfeld)
Darum gilt dann:
UR-Werk 10-136: „In die gefühlte Unvollkommenheit die Vollkommenheit so hineingelegt zu haben, dass das Wesen seine Zunahme wie aus sich selbst erlebt, sind Wunderwerke ersten Ranges. Das zu erkennen, wird die Zeit eure beste Lehrmeisterin sein. Eines sei gesagt: Jede erreichte Vollendung bringt hohe Seligkeit und eine neue Schau! Also richtet sich der Blick auf stets Höheres und ist jede erlangte Höchststufe die Unterstufe in einem neuen Arbeitsteil. Doch das ist nicht ohne Freiheitsprobe zu erreichen. Sie ist die stabile Brücke über den sich fortwährend aus MIR entfaltenden Lebensstrom.“
Das Wunderwerk ist möglich geworden, weil wir zuvor buchstäblich in Seinen Tod und Seine Auferstehung hineingenommen wurden. ER hat Seine Vollkommenheit in unsere gefühlte Unvollkommenheit hineingelegt, so dass wir unsere Zunahme wie aus uns selbst erleben. Wie aus uns selbst - und doch ist es buchstäblich ER in uns.
Das ist der eigentliche Schlüssel. Das Wunderwerk „wie aus sich selbst“ hätte auch ohne Fall stattgefunden. Es ist nicht erst ein Notplan nach dem Fall. Das Mit-Hineingenommen-Werden in Seinen Tod und Seine Auferstehung war von Anfang an der Weg, wie aus Gesetzessprache Evangeliumssprache werden sollte - auch für die 2/3 im Himmel. Nur wie es ausgesehen hätte, wäre ganz anders gewesen.
Ohne Fall - im Himmel:
Ohne Fall gab es keinen sterblichen Fleischleib, kein Blut, kein Hinrichtungs-Kreuz.
Der Tod GOTTES Selbst als JESUS CHRISTUS im Himmel wäre ein reiner Liebestod gewesen, kein Leidens-Tod. GOTT als das allumfassende Zentrale hätte Sein für Sich bestehendes Leben freiwillig abgelegt - Phil. 2,6-7 „der sich selbst entäußerte“. ER wäre in dem Sinne gestorben, dass ER nicht mehr nur der Geber unseres Lebens bleibt, sondern unser Leben Selbst wird. ER wäre herabgesunken bis an den untersten Saum Seiner eigenen Schöpfung, um von innen her ihr lebendiges Herz zu werden.
Da der Fall aber geschah, konnte dieses himmlische Geschehen so nicht mehr stattfinden. Was als Liebestod im Himmel geschehen wäre, musste nun als Leidens-Tod in der Materie geschehen - durch ein buchstäbliches Sterben von GOTT Selbst im Fleische. Und genau dieses nun in der Materie vollzogene Werk ist es, das wir Wiedergeborenen im Bündnis Herz zu HERZ jetzt bewusst als unser Eigenes erleben.
Und die Auferstehung im Himmel wäre gewesen: Mit dieser in sich aufgenommenen Schöpfung steht ER wieder auf - und zieht die ganze Schöpfung in sich mit hinauf in eine neue, höhere Herrlichkeit. Alles, was in diesen Tod mit hineingenommen wurde, bekommt dadurch Anteil an Seinem Auferstehungs-Leben. Dadurch erst wird aus dem eigenen, gehorsamen Willen ein wahrhaft freier Wille, in dem ER selbst als ich erlebt wird.
Nach dem Fall - in der Materie:
Weil das Freiheitsgesetz zur Vorherrschaft in der Abtrennung gelangte (UR-Werk 8,112), musste dieselbe Selbstentäußerung jetzt fallbedingt in der Materie bewährt werden. Der freie Wille hatte sich über die Bedingungen GOTTES gestellt. Nicht nur „ich will“, sondern „ich will ohne Dich, gegen Dich, getrennt von Dir“. Erst das Greifen nach der SCHÖPFER-Frucht, dem ersten Fundament, wie es Sadhana tat, wo sie selbst GOTT sein wollte, verursachte den Fall. Da uferte der freie Wille (zweites Fundament) zur Vorherrschaft aus. Anita beschreibt das in UR-Werk 8,112 als die Veränderung, die „mit einem Opfer zusammenhinge“. Warum? Weil der Wille jetzt nicht mehr nur frei war, sondern herrschend – und zwar in der Abtrennung. Das ist nicht mehr Freiheit, das ist Autonomie. Und Autonomie in einem Geschöpf führt notwendig in die Materie und in den Tod, weil sie sich von der Quelle trennt.
Der Fall war am Anfang kein Leib, er war Abwendung im Herzen. Ein Gedanke, ich will sein wie GOTT, ein Wille, ich stelle mich über IHN. Geistiger Fall, unsichtbar.
(Fortsetzung im nächsten Textfeld)
Teil 3/3:
Dann wurde dieser Gedanke Seele, er bekam Gestalt, er wurde Welt, er wurde Reich. Und dann, weil GOTT die Schöpfung nicht fallen ließ ins Nichts, verdichtete ER den Fall, ER gab ihm Grenze, das ist Materie. Materie ist geronnener Fall, Leib gewordener Ungehorsam, nicht böse an sich, aber Hülle, die hält, damit nicht alles ins Bodenlose stürzt. Genau das ist das "und die Finsternis macht" in Jesaja 45,7.
Die Schrift sagt es so: „Die Schöpfung ist unterworfen der Vergänglichkeit, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat“ Röm 8,20. Unterworfen, nicht gefallen aus sich. Und: „Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch“ Röm 8,3. Gestalt des sündigen Fleisches, nicht weil Sein Fleisch sündig war, sondern weil Fleisch selbst Gestalt der Sünde geworden war, verdichteter Fall.
Darum musste das Kreuz fallbedingt in Materie geschehen. Weil der Fall Leib geworden war, musste GOTT Leib werden, um den Fall dort zu lösen, wo er Leib ist. „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“ Joh 1,14. Nicht nur Gedanke wurde Gedanke, Leib wurde Leib. Und: „Er hat euch versöhnt durch den Tod seines fleischlichen Leibes“ Kol 1,22. Fleischlicher Leib, weil nur im fleischlichen Leib die Sünde, die Fleisch geworden war, gerichtet werden konnte: „Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden“ 1 Kor 15,22.
Darum ist die Materieinkarnation nach dem Fall auch für die 2/3 dem VATER treu gebliebenen Lichtkinder nötig, weil nur dort, wo Fall Leib ist, Neuwerdung als Gabe empfangen werden kann.
Das Wunderwerk selbst ist dasselbe geblieben: Seine Vollkommenheit in unsere gefühlte Unvollkommenheit hineingelegt, so dass wir unsere Zunahme wie aus uns selbst erleben.
Nur der Weg dahin musste nach dem Fall durch das Fleisch gehen.
Warum das keine Lethargie ist
Es ist nicht: ER glaubt an meiner Stelle, damit ich nicht mehr glauben muss.
Es ist: Weil ich mit IHM gestorben und mit IHM auferstanden bin, ist Sein Glaube jetzt in mir zu meinem eigenen Glauben geworden. Seine Liebe zu meiner Liebe. Seine Tat zu meiner Tat.
Philipper 2,13 „Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken nach seinem Wohlgefallen.“
Römer 8,10 „Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.“
Epheser 3,17 „...dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne.“
Ich glaube, liebe und tue wirklich selbst - und weiß im Innersten: Dieses Selbst ist nicht mehr mein altes Eigenes. Es ist CHRISTUS, der in mir so wirkt, dass ich es völlig als mein Eigenes erlebe.
Darum ist der Wiedergeborene nicht lethargisch. Er ist nicht passiver, sondern zum ersten Mal wirklich handelnd. Die Freiheitsprobe bleibt - sie ist die stabile Brücke über den sich fortwährend aus IHM entfaltenden Lebensstrom. Du musst gehen. Aber du gehst jetzt mit einem Willen, der in Seinem Tod gestorben und in Seiner Auferstehung neu geworden ist.
Diesen Unterschied kann man erklären, so gut man will. Wirklich verstehen kann man ihn erst, wenn man ihn selbst erlebt hat - wenn man in diesem sterblichen Fleisch buchstäblich in CHRISTI Tod und Auferstehung mit hineingenommen wurde. Vorher bleibt er für jeden, der noch in Gesetzessprache denkt - ob auf Erden oder als Teil der 2/3 im Himmel - ein unmöglicher Gedanke. Nachher ist er die selbstverständlichste Wirklichkeit.
Dann wurde dieser Gedanke Seele, er bekam Gestalt, er wurde Welt, er wurde Reich. Und dann, weil GOTT die Schöpfung nicht fallen ließ ins Nichts, verdichtete ER den Fall, ER gab ihm Grenze, das ist Materie. Materie ist geronnener Fall, Leib gewordener Ungehorsam, nicht böse an sich, aber Hülle, die hält, damit nicht alles ins Bodenlose stürzt. Genau das ist das "und die Finsternis macht" in Jesaja 45,7.
Die Schrift sagt es so: „Die Schöpfung ist unterworfen der Vergänglichkeit, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat“ Röm 8,20. Unterworfen, nicht gefallen aus sich. Und: „Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch“ Röm 8,3. Gestalt des sündigen Fleisches, nicht weil Sein Fleisch sündig war, sondern weil Fleisch selbst Gestalt der Sünde geworden war, verdichteter Fall.
Darum musste das Kreuz fallbedingt in Materie geschehen. Weil der Fall Leib geworden war, musste GOTT Leib werden, um den Fall dort zu lösen, wo er Leib ist. „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“ Joh 1,14. Nicht nur Gedanke wurde Gedanke, Leib wurde Leib. Und: „Er hat euch versöhnt durch den Tod seines fleischlichen Leibes“ Kol 1,22. Fleischlicher Leib, weil nur im fleischlichen Leib die Sünde, die Fleisch geworden war, gerichtet werden konnte: „Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden“ 1 Kor 15,22.
Darum ist die Materieinkarnation nach dem Fall auch für die 2/3 dem VATER treu gebliebenen Lichtkinder nötig, weil nur dort, wo Fall Leib ist, Neuwerdung als Gabe empfangen werden kann.
Das Wunderwerk selbst ist dasselbe geblieben: Seine Vollkommenheit in unsere gefühlte Unvollkommenheit hineingelegt, so dass wir unsere Zunahme wie aus uns selbst erleben.
Nur der Weg dahin musste nach dem Fall durch das Fleisch gehen.
Warum das keine Lethargie ist
Es ist nicht: ER glaubt an meiner Stelle, damit ich nicht mehr glauben muss.
Es ist: Weil ich mit IHM gestorben und mit IHM auferstanden bin, ist Sein Glaube jetzt in mir zu meinem eigenen Glauben geworden. Seine Liebe zu meiner Liebe. Seine Tat zu meiner Tat.
Philipper 2,13 „Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken nach seinem Wohlgefallen.“
Römer 8,10 „Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.“
Epheser 3,17 „...dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne.“
Ich glaube, liebe und tue wirklich selbst - und weiß im Innersten: Dieses Selbst ist nicht mehr mein altes Eigenes. Es ist CHRISTUS, der in mir so wirkt, dass ich es völlig als mein Eigenes erlebe.
Darum ist der Wiedergeborene nicht lethargisch. Er ist nicht passiver, sondern zum ersten Mal wirklich handelnd. Die Freiheitsprobe bleibt - sie ist die stabile Brücke über den sich fortwährend aus IHM entfaltenden Lebensstrom. Du musst gehen. Aber du gehst jetzt mit einem Willen, der in Seinem Tod gestorben und in Seiner Auferstehung neu geworden ist.
Diesen Unterschied kann man erklären, so gut man will. Wirklich verstehen kann man ihn erst, wenn man ihn selbst erlebt hat - wenn man in diesem sterblichen Fleisch buchstäblich in CHRISTI Tod und Auferstehung mit hineingenommen wurde. Vorher bleibt er für jeden, der noch in Gesetzessprache denkt - ob auf Erden oder als Teil der 2/3 im Himmel - ein unmöglicher Gedanke. Nachher ist er die selbstverständlichste Wirklichkeit.
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MEDIEN 'Angerührt von JESUS'
Angerührt von JESUS
Teil 3/3: Dann wurde dieser Gedanke Seele, er bekam Gestalt, er wurde Welt, er wurde Reich. Und dann, weil GOTT die Schöpfung nicht fallen ließ ins Nichts, verdichtete ER den Fall, ER gab ihm Grenze, das ist Materie. Materie ist geronnener Fall, Leib gewordener…
Liebe Geschwister, lest diesen Beitrag in Ruhe und in der lebendigen Wirklichkeit mit JESUS CHRISTUS im Gebet. Er enthält tiefe heilige Wahrheit GOTTES, die unser Herz erbeben lässt. Diesen Text zu erstellen, war wahrlich wieder eine Geburt, nachdem gestern Nachmittag mich CHRISTUS anrührte und mir dies alles noch einmal vertieft aufzeigte. Nachdem ich gestern Abend dann diesen Beitrag soweit fertig gestellt hatte, arbeitete das Thema die ganze Nacht in mir. Heute Morgen hatte ich dann die Idee, meine Vision, die ich mit 17 Jahren hatte, wo ich die ganze Erde mit allen Menschen in tiefer Liebeverbundenheit wahrnahm, als Veranschaulichung für diesen Beitrag zu gestalten. Mein Gedanke dabei war, dass CHRISTUS, der ja Derjenige ist, der in jedem Menschen liebt, egal auf welchem Abschnitt seines Weges er steht, egal ob er die Wiedergeburt bereits empfangen hat oder nicht, ER bereitet bereits jetzt jeden Einzelnen vor auf das Bündnis mit IHM, was jeder individuell zum genau perfekten Zeitpunkt erhalten wird.
In herzlicher Verbundenheit,
Stefan
In herzlicher Verbundenheit,
Stefan
Phil 3,6 "nach dem Gesetz untadelig" - wie kann das sein?
Wie kann Paulus von sich sagen, er sei nach dem Gesetz untadelig gewesen, wenn doch kein Mensch aus seiner sündigen Natur heraus das Gesetz halten kann? Das Gesetz muss uns doch gerade tadeln und in die Kapitulation treiben. Und wie kann ausgerechnet Paulus untadelig gewesen sein, der Christen verfolgte und dem Tod überlieferte? Das ist doch Mord. Das kann doch nie untadelig sein.
Genau an diesem Widerspruch fliegt die ganze Gesetzessprache auf. Und Paulus sagt das in Phil 3 absichtlich so provokant:
Phil 3,5-6: „Beschnitten am achten Tag, aus dem Geschlecht Israel, vom Stamm Benjamin, Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die im Gesetz ist, untadelig geworden.“
Das Wort für untadelig ist amemptos. Das heißt nicht "sündlos vor Gott", sondern "unanklagbar vor dem menschlichen Gericht". Niemand konnte ihm einen Formfehler nachweisen.
Wie geht das? Weil es zwei völlig verschiedene Ebenen von "Gesetz halten" gibt.
Gesetz als Buchstabe - das kann man halten.
Das haben die Pharisäer getan. Sie haben das lebendige Gesetz Gottes auf Äußeres heruntergebrochen. Sabbat halten hieß: keine der 39 verbotenen Arbeiten tun, die Wegstrecke einhalten. Innerlich hassen durftest du trotzdem.
Nicht ehebrechen hieß: keine fremde Frau anfassen. Innerlich begehren durftest du trotzdem.
Nicht töten hieß: niemandem das Messer reinstechen. Hassen, verachten, ausstoßen, kaltstellen durftest du.
Wenn du Gesetz so definierst, kannst du es halten. Du wirst untadelig. Nach der pharisäischen Checkliste war Paulus perfekt. Beschneidung, Abstammung, Sabbat, Zehnter, Fasten - alles erfüllt. Kein Rabbi konnte sagen: Du hast das Gesetz übertreten.
Und das Verfolgen der Christen? In Gesetzessprache war das kein Verstoß, sondern Gehorsam.
5. Mose 13,6-10: „Wenn jemand dich zur Abgötterei verführt, auch wenn es dein Bruder ist, sollst du ihn töten.“ 3. Mose 24,16: „Wer den Namen lästert, soll gesteinigt werden.“
Für einen Pharisäer waren die JESUS-Nachfolger Abtrünnige und Gotteslästerer, die sagten, ein Gekreuzigter sei GOTT. Sie zu verfolgen war nicht Sünde, es war Verdienst. Eifer für GOTT.
Darum sagt Paulus Gal 1,14: "Ich war ein Eiferer für meine väterlichen Überlieferungen" und Apg 22,3: "ein Eiferer für Gott". Er war untadelig, weil er verfolgte. Das ist das Perverse an Gesetzessprache: Sie nennt Mord Gehorsam.
Gesetz als Geist - das kann niemand halten und es treibt in die Kapitulation.
Das ist das Gesetz, wie GOTT es meint.
Röm 7,12: "Das Gesetz ist heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut."
Röm 7,7: "Ich hätte die Begierde nicht erkannt, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren!"
"Du sollst nicht begehren" - das ist kein äußeres Tun mehr. Das ist das Herz. Da fliegt jede pharisäische Untadeligkeit auf. Da merkt der Mensch: Aus meiner sündigen Natur heraus kann ich das Gesetz nie halten. Ich muss getadelt werden. Das Gesetz treibt mich in die Kapitulation.
Paulus hat das in Damaskus erlebt. Solange er nur die äußeren Gebote im Blick hatte, war er untadelig. Als ihm dann das Wort traf - Apg 9,4 "Saul, Saul, was verfolgst du mich?" - brach zum ersten Mal seine ganze Untadeligkeit zusammen. Er merkte nur: Ich laufe gegen den Himmel Selbst an. "Wer bist du, Herr?" Dass dieser Herr JESUS ist, und dass JESUS GOTT Selbst ist, der in den Seinen lebt, so dass wer sie verfolgt, IHN verfolgt - das wurde ihm erst nach Damaskus in Jahren der Offenbarung geschenkt.
Darum sagt er danach Phil 3,8: „Was mir damals als Gewinn erschien, wo ich dachte, ich bin untadelig, das achte ich jetzt für Kot“ - wörtlich skybalon - damit ich CHRISTUS gewinne.
(weiter im nächsten Textfeld)
Wie kann Paulus von sich sagen, er sei nach dem Gesetz untadelig gewesen, wenn doch kein Mensch aus seiner sündigen Natur heraus das Gesetz halten kann? Das Gesetz muss uns doch gerade tadeln und in die Kapitulation treiben. Und wie kann ausgerechnet Paulus untadelig gewesen sein, der Christen verfolgte und dem Tod überlieferte? Das ist doch Mord. Das kann doch nie untadelig sein.
Genau an diesem Widerspruch fliegt die ganze Gesetzessprache auf. Und Paulus sagt das in Phil 3 absichtlich so provokant:
Phil 3,5-6: „Beschnitten am achten Tag, aus dem Geschlecht Israel, vom Stamm Benjamin, Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die im Gesetz ist, untadelig geworden.“
Das Wort für untadelig ist amemptos. Das heißt nicht "sündlos vor Gott", sondern "unanklagbar vor dem menschlichen Gericht". Niemand konnte ihm einen Formfehler nachweisen.
Wie geht das? Weil es zwei völlig verschiedene Ebenen von "Gesetz halten" gibt.
Gesetz als Buchstabe - das kann man halten.
Das haben die Pharisäer getan. Sie haben das lebendige Gesetz Gottes auf Äußeres heruntergebrochen. Sabbat halten hieß: keine der 39 verbotenen Arbeiten tun, die Wegstrecke einhalten. Innerlich hassen durftest du trotzdem.
Nicht ehebrechen hieß: keine fremde Frau anfassen. Innerlich begehren durftest du trotzdem.
Nicht töten hieß: niemandem das Messer reinstechen. Hassen, verachten, ausstoßen, kaltstellen durftest du.
Wenn du Gesetz so definierst, kannst du es halten. Du wirst untadelig. Nach der pharisäischen Checkliste war Paulus perfekt. Beschneidung, Abstammung, Sabbat, Zehnter, Fasten - alles erfüllt. Kein Rabbi konnte sagen: Du hast das Gesetz übertreten.
Und das Verfolgen der Christen? In Gesetzessprache war das kein Verstoß, sondern Gehorsam.
5. Mose 13,6-10: „Wenn jemand dich zur Abgötterei verführt, auch wenn es dein Bruder ist, sollst du ihn töten.“ 3. Mose 24,16: „Wer den Namen lästert, soll gesteinigt werden.“
Für einen Pharisäer waren die JESUS-Nachfolger Abtrünnige und Gotteslästerer, die sagten, ein Gekreuzigter sei GOTT. Sie zu verfolgen war nicht Sünde, es war Verdienst. Eifer für GOTT.
Darum sagt Paulus Gal 1,14: "Ich war ein Eiferer für meine väterlichen Überlieferungen" und Apg 22,3: "ein Eiferer für Gott". Er war untadelig, weil er verfolgte. Das ist das Perverse an Gesetzessprache: Sie nennt Mord Gehorsam.
Gesetz als Geist - das kann niemand halten und es treibt in die Kapitulation.
Das ist das Gesetz, wie GOTT es meint.
Röm 7,12: "Das Gesetz ist heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut."
Röm 7,7: "Ich hätte die Begierde nicht erkannt, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren!"
"Du sollst nicht begehren" - das ist kein äußeres Tun mehr. Das ist das Herz. Da fliegt jede pharisäische Untadeligkeit auf. Da merkt der Mensch: Aus meiner sündigen Natur heraus kann ich das Gesetz nie halten. Ich muss getadelt werden. Das Gesetz treibt mich in die Kapitulation.
Paulus hat das in Damaskus erlebt. Solange er nur die äußeren Gebote im Blick hatte, war er untadelig. Als ihm dann das Wort traf - Apg 9,4 "Saul, Saul, was verfolgst du mich?" - brach zum ersten Mal seine ganze Untadeligkeit zusammen. Er merkte nur: Ich laufe gegen den Himmel Selbst an. "Wer bist du, Herr?" Dass dieser Herr JESUS ist, und dass JESUS GOTT Selbst ist, der in den Seinen lebt, so dass wer sie verfolgt, IHN verfolgt - das wurde ihm erst nach Damaskus in Jahren der Offenbarung geschenkt.
Darum sagt er danach Phil 3,8: „Was mir damals als Gewinn erschien, wo ich dachte, ich bin untadelig, das achte ich jetzt für Kot“ - wörtlich skybalon - damit ich CHRISTUS gewinne.
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Fortsetzung aus vorherigem Textfeld:
Was bedeutet Phil 3,6 also?
Es ist nicht die Aussage: Vor GOTT war ich sündlos. Es ist die Aussage: Ich hatte die höchste Stufe erreicht, die man in Gesetzessprache überhaupt erreichen kann. Ich war der beste Gesetzes-Halter. Und genau diese höchste Stufe ist vor GOTT nichts wert. Sie ist sogar mörderisch.
Er musste erst untadelig werden, um zu merken, dass Untadeligkeit nichts nützt. Wenn schon der Untadelige kapitulieren muss, wie viel mehr alle anderen.
Darum schreibt derselbe Mann später 1. Tim 1,15: "Ich bin der erste der Sünder."
Vorher in Gesetzessprache: Ich bin untadelig, weil ich das Gesetz halte.
Nachher in Evangeliumssprache: Ich bin der erste der Sünder, weil ich sehe, dass ich CHRISTUS Selbst verfolgt habe.
.
Gesetzessprache macht aus Sünde Eifer. Evangeliumssprache macht aus Eifer Sünde, damit ER dann in mir der Eiferer sein kann.
Was bedeutet Phil 3,6 also?
Es ist nicht die Aussage: Vor GOTT war ich sündlos. Es ist die Aussage: Ich hatte die höchste Stufe erreicht, die man in Gesetzessprache überhaupt erreichen kann. Ich war der beste Gesetzes-Halter. Und genau diese höchste Stufe ist vor GOTT nichts wert. Sie ist sogar mörderisch.
Er musste erst untadelig werden, um zu merken, dass Untadeligkeit nichts nützt. Wenn schon der Untadelige kapitulieren muss, wie viel mehr alle anderen.
Darum schreibt derselbe Mann später 1. Tim 1,15: "Ich bin der erste der Sünder."
Vorher in Gesetzessprache: Ich bin untadelig, weil ich das Gesetz halte.
Nachher in Evangeliumssprache: Ich bin der erste der Sünder, weil ich sehe, dass ich CHRISTUS Selbst verfolgt habe.
.
Gesetzessprache macht aus Sünde Eifer. Evangeliumssprache macht aus Eifer Sünde, damit ER dann in mir der Eiferer sein kann.
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MEDIEN 'Angerührt von JESUS'
Luther-Vorrede-Roemerbrief.pdf
3.1 MB
Neu im Archiv, die PDF "Luther Vorrede zum Römerbrief" von 1522, mit Vorwort
Ihr Lieben, ich habe Euch die berühmte Vorrede Martin Luthers zum Römerbrief von 1522 neu als PDF aufbereitet, mit einem eigenen Vorwort von mir dazu.
Luther hat in den Jahren 1520 bis 1522 die Evangeliumssprache in einer wunderbaren Tiefe erfasst und genau den Unterschied zur Gesetzessprache erkannt. Genau das legt er hier aus, klar, plastisch und sehr tief, was Gesetz bedeutet, was Sünde ist, was Gnade und Gabe sind, was Glaube als Herzstück ist und was Gerechtigkeit, Fleisch und Geist nach Paulus wirklich meinen. Danach gibt er einen Durchgang durch Römer 1 bis 8.
In meinem Vorwort zeige ich, warum dieser Text bis heute so wichtig ist und warum der schmale Weg und die vollkommene Hingabe an IHN ohne eigenes Wollen gerade hier so deutlich werden.
Möge sie Euch dienen, die Evangeliumssprache wieder zu erkennen.
Euer Stefan
Ihr Lieben, ich habe Euch die berühmte Vorrede Martin Luthers zum Römerbrief von 1522 neu als PDF aufbereitet, mit einem eigenen Vorwort von mir dazu.
Luther hat in den Jahren 1520 bis 1522 die Evangeliumssprache in einer wunderbaren Tiefe erfasst und genau den Unterschied zur Gesetzessprache erkannt. Genau das legt er hier aus, klar, plastisch und sehr tief, was Gesetz bedeutet, was Sünde ist, was Gnade und Gabe sind, was Glaube als Herzstück ist und was Gerechtigkeit, Fleisch und Geist nach Paulus wirklich meinen. Danach gibt er einen Durchgang durch Römer 1 bis 8.
In meinem Vorwort zeige ich, warum dieser Text bis heute so wichtig ist und warum der schmale Weg und die vollkommene Hingabe an IHN ohne eigenes Wollen gerade hier so deutlich werden.
Möge sie Euch dienen, die Evangeliumssprache wieder zu erkennen.
Euer Stefan
Eine LIEBE, nicht zwei - Das Doppelgebot, wenn GOTT Selbst buchstäblich in uns liebt
Wie kann man das Gebot von JESUS "Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst" in Evangeliumssprache verstehen?
Früher dachte ich in Gesetzessprache: Meine Liebe zu GOTT muss größer sein als meine Liebe zum Nächsten. 100% nach oben, 70% zur Seite. Da ist ein Unterschied in der Menge. Und dann fange ich an zu messen: Liebe ich GOTT genug?
Dann zeigt das Gesetz, was Luther in seiner Vorrede zum Römerbrief schreibt:
"Das Wörtlein Gesetz darfst du nicht in menschlicher Weise verstehen... Gott richtet nach des Herzens Grund... Des Gesetzes Werke ist alles, das der Mensch tut aus seinem freien Willen und eigenen Kräften. Weil aber unter solchen Werken im Herzen Unlust und Zwang bleibt, sind solche Werke alle verloren."
In Gesetzessprache tötet das Doppelgebot. Es zeigt: Aus uns haben wir gar keine Liebe.
In Evangeliumssprache ist es ganz anders.
GOTT allein ist die Liebe
1. Johannes 4,8.16: GOTT ist die Liebe. Kein Geschöpf hat Liebe aus sich. Die Geschöpfe lieben nur, weil GOTT Selbst buchstäblich in ihnen liebt.
GOTT ist EINE PERSON. ER offenbart sich uns in unterschiedlichen Offenbarungsformen: In der Krönung Seiner Offenbarungsformen als VATER der Barmherzigkeit, als SOHN – Seine LIEBE als SOHN geoffenbart, als GEIST - derselbe GOTT, der nach der Wiedergeburt buchstäblich in uns wohnt.
Darum sagt JESUS buchstäblich, nicht symbolisch:
"Ich und der Vater sind eins" Johannes 10,30
"Wer mich sieht, der sieht den Vater" Johannes 14,9
"Niemand kommt zum Vater denn durch mich" Johannes 14,6
ER ist nicht ein zweiter GOTT neben dem VATER. ER IST der VATER Selbst, ohne in Seiner MACHT nur in Seiner LIEBE offenbart, obwohl die ganze Fülle der Gottheit in IHM wohnt (Kol 2,9), also auch Seine MACHT, wo ER aber als JESUS den Sieg nur mit Seiner LIEBE, nicht in Anwendung Seiner MACHT vollbrachte.
Luther schreibt es in seiner Vorrede zum Römerbrief so:
"Glaube ist ein göttliches Werk in uns, das uns wandelt und neu gebiert aus Gott... und bringt den Heiligen Geist mit sich. Glaube ist eine lebendige Zuversicht... welches der Heilige Geist tut im Glauben."
Paulus sagt es so:
"Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir" Galater 2,20
"Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist" Römer 5,5
Das Doppelgebot in Evangeliumssprache
In Gesetzessprache hörst du: Du musst GOTT lieben und den Nächsten lieben. Zwei Forderungen, die du erfüllen musst.
In Evangeliumssprache ist dasselbe Wort eine Verheißung, wie ein Mensch aussieht, in dem GOTT selbst wohnt.
"Liebe Gott über alles" heißt in Evangeliumssprache nicht: CHRISTUS, der in mir wohnt, liebt einen anderen GOTT, den VATER. Und auch nicht, dass der EINE GOTT sich in zwei Personen offenbaren würde, wo die eine die andere liebt.
Es heißt: GOTT Selbst, der in CHRISTUS der VATER IST, liebt in mir. CHRISTUS, der nach der Wiedergeburt buchstäblich in mir lebt, offenbart in mir den VATER, weil ER Selbst der VATER IST. Dann erst erkenne ich den VATER wirklich in tiefer Einheitsverbindung von Herz zu HERZ. GOTT liebt in mir GOTT. Senkrecht.
"Und deinen Nächsten wie dich selbst" heißt: Dieselbe EINE PERSON, dieselbe eine göttliche LIEBE, die senkrecht in sich selbst liebt, liebt waagrecht durch mich hindurch den Nächsten. Es ist eine göttliche LIEBE, die am Kreuz senkrecht und waagrecht fließt, was uns nun jäh die tiefe allerheiligste Bedeutung des Kreuz-Symbols offenbart, was unser Herz wahrhaft vor Liebewonne und tiefster Seligkeit erbeben lässt.
Es sind nicht zwei Lieben, eine große zu GOTT und eine kleine zum Nächsten. Es ist eine LIEBE.
Warum ich nicht mehr messen muss
Darum muss ich nicht mehr abwägen, ob ich GOTT mehr liebe als den Nächsten. Wo GOTT buchstäblich Selbst in mir liebt, liebt ER vollkommen.
(weiter im nächsten Textfeld)
Wie kann man das Gebot von JESUS "Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst" in Evangeliumssprache verstehen?
Früher dachte ich in Gesetzessprache: Meine Liebe zu GOTT muss größer sein als meine Liebe zum Nächsten. 100% nach oben, 70% zur Seite. Da ist ein Unterschied in der Menge. Und dann fange ich an zu messen: Liebe ich GOTT genug?
Dann zeigt das Gesetz, was Luther in seiner Vorrede zum Römerbrief schreibt:
"Das Wörtlein Gesetz darfst du nicht in menschlicher Weise verstehen... Gott richtet nach des Herzens Grund... Des Gesetzes Werke ist alles, das der Mensch tut aus seinem freien Willen und eigenen Kräften. Weil aber unter solchen Werken im Herzen Unlust und Zwang bleibt, sind solche Werke alle verloren."
In Gesetzessprache tötet das Doppelgebot. Es zeigt: Aus uns haben wir gar keine Liebe.
In Evangeliumssprache ist es ganz anders.
GOTT allein ist die Liebe
1. Johannes 4,8.16: GOTT ist die Liebe. Kein Geschöpf hat Liebe aus sich. Die Geschöpfe lieben nur, weil GOTT Selbst buchstäblich in ihnen liebt.
GOTT ist EINE PERSON. ER offenbart sich uns in unterschiedlichen Offenbarungsformen: In der Krönung Seiner Offenbarungsformen als VATER der Barmherzigkeit, als SOHN – Seine LIEBE als SOHN geoffenbart, als GEIST - derselbe GOTT, der nach der Wiedergeburt buchstäblich in uns wohnt.
Darum sagt JESUS buchstäblich, nicht symbolisch:
"Ich und der Vater sind eins" Johannes 10,30
"Wer mich sieht, der sieht den Vater" Johannes 14,9
"Niemand kommt zum Vater denn durch mich" Johannes 14,6
ER ist nicht ein zweiter GOTT neben dem VATER. ER IST der VATER Selbst, ohne in Seiner MACHT nur in Seiner LIEBE offenbart, obwohl die ganze Fülle der Gottheit in IHM wohnt (Kol 2,9), also auch Seine MACHT, wo ER aber als JESUS den Sieg nur mit Seiner LIEBE, nicht in Anwendung Seiner MACHT vollbrachte.
Luther schreibt es in seiner Vorrede zum Römerbrief so:
"Glaube ist ein göttliches Werk in uns, das uns wandelt und neu gebiert aus Gott... und bringt den Heiligen Geist mit sich. Glaube ist eine lebendige Zuversicht... welches der Heilige Geist tut im Glauben."
Paulus sagt es so:
"Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir" Galater 2,20
"Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist" Römer 5,5
Das Doppelgebot in Evangeliumssprache
In Gesetzessprache hörst du: Du musst GOTT lieben und den Nächsten lieben. Zwei Forderungen, die du erfüllen musst.
In Evangeliumssprache ist dasselbe Wort eine Verheißung, wie ein Mensch aussieht, in dem GOTT selbst wohnt.
"Liebe Gott über alles" heißt in Evangeliumssprache nicht: CHRISTUS, der in mir wohnt, liebt einen anderen GOTT, den VATER. Und auch nicht, dass der EINE GOTT sich in zwei Personen offenbaren würde, wo die eine die andere liebt.
Es heißt: GOTT Selbst, der in CHRISTUS der VATER IST, liebt in mir. CHRISTUS, der nach der Wiedergeburt buchstäblich in mir lebt, offenbart in mir den VATER, weil ER Selbst der VATER IST. Dann erst erkenne ich den VATER wirklich in tiefer Einheitsverbindung von Herz zu HERZ. GOTT liebt in mir GOTT. Senkrecht.
"Und deinen Nächsten wie dich selbst" heißt: Dieselbe EINE PERSON, dieselbe eine göttliche LIEBE, die senkrecht in sich selbst liebt, liebt waagrecht durch mich hindurch den Nächsten. Es ist eine göttliche LIEBE, die am Kreuz senkrecht und waagrecht fließt, was uns nun jäh die tiefe allerheiligste Bedeutung des Kreuz-Symbols offenbart, was unser Herz wahrhaft vor Liebewonne und tiefster Seligkeit erbeben lässt.
Es sind nicht zwei Lieben, eine große zu GOTT und eine kleine zum Nächsten. Es ist eine LIEBE.
Warum ich nicht mehr messen muss
Darum muss ich nicht mehr abwägen, ob ich GOTT mehr liebe als den Nächsten. Wo GOTT buchstäblich Selbst in mir liebt, liebt ER vollkommen.
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Und "wie dich selbst" heißt nicht: Nimm deine Eigenliebe als Maßstab. Sondern: Weil GOTT dich zuerst geliebt hat und du in Seine Liebe mit eingeschlossen bist, bist du selbst Geliebter. Aus diesem Geliebtsein fließt dieselbe EINE LIEBE weiter.
Paulus fasst es zusammen:
"Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung" Römer 13,10
Nicht: Durch deine Liebe erfüllst du das Gesetz. Sondern: Die LIEBE - GOTT Selbst, der in dir wohnt - IST die Erfüllung. Wo ER in dir liebt, ist das Gesetz schon erfüllt, ohne Zwang.
Deshalb ist das Doppelgebot in Evangeliumssprache kein Gebot mehr, das dich tötet, sondern ein Zeugnis: So sieht ein Mensch aus, in dem GOTT Selbst wohnt und buchstäblich in ihm liebt - und weil ER der VATER IST, den VATER in IHM offenbart.
In herzlicher Verbundenheit,
Stefan
Paulus fasst es zusammen:
"Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung" Römer 13,10
Nicht: Durch deine Liebe erfüllst du das Gesetz. Sondern: Die LIEBE - GOTT Selbst, der in dir wohnt - IST die Erfüllung. Wo ER in dir liebt, ist das Gesetz schon erfüllt, ohne Zwang.
Deshalb ist das Doppelgebot in Evangeliumssprache kein Gebot mehr, das dich tötet, sondern ein Zeugnis: So sieht ein Mensch aus, in dem GOTT Selbst wohnt und buchstäblich in ihm liebt - und weil ER der VATER IST, den VATER in IHM offenbart.
In herzlicher Verbundenheit,
Stefan
Das ist - ohne dass es so geplant war -
fast 1:1 paulinische Theologie in Musik.
Hans Zimmer - Gladiator - "Now we are free" -
Worum geht es da eigentlich?
Ich kenne den Film seit Jahrzehnten, habe die Musik, Jahre bevor ich überhaupt den Film gesehen habe, immer wieder gehört. Jetzt habe ich auf YouTube das Live-Konzert aus Wien gesehen - Hans Zimmer mit Lisa Gerrard, die das Lied ja im Film singt: „Lisa Gerrard / Hans Zimmer (live in Vienna)“
Und erst jetzt beim Sehen habe ich verstanden, was ich da jahrelang nur gehört habe.
Worum geht es im Lied?
Maximus verliert alles. Familie ermordet, selbst vom General zum Sklaven und Gladiator gemacht. Der ganze Film ist Kampf, Pflichterfüllung, Rache - Leben unter dem Gesetz Roms. Am Ende im Kolosseum lässt er los. Er stirbt und sieht im gleichen Moment die Weizenfelder seiner Heimat, wo Frau und Sohn auf ihn warten. Darüber liegt dieser letzte Track: "Now we are free - Jetzt sind wir frei". Es ist nicht Freiheit zum Kämpfen. Es ist Freiheit vom Kämpfen.
Die Parallele zu Paulus
Paulus beschreibt genau diese Freiheit:
Röm 8,2: "Das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes."
Röm 6,22: "Nun aber, da ihr von der Sünde frei geworden seid..."
Gal 5,1: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit!"
Phil 1,21.23: "Sterben ist mein Gewinn... ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein.“
Maximus ist erst frei, als er stirbt. Solange er lebt, muss er kämpfen. Das ist Gesetz. Bei Paulus ist es die Taufe: Der alte Mensch stirbt, der neue lebt. Jetzt sind wir frei - nicht weil wir besser gekämpft haben, sondern weil der Kampf vorbei ist.
Was singt sie da - Aramäisch? Und was steht im Netz als Liedtext?
Das ist der entscheidende Punkt, den ich selbst lange falsch verstanden habe: Das ganze Lied hat keinen Text.
Nicht nur das Zwischenstück. Von der ersten bis zur letzten Silbe singt Lisa Gerrard in ihrer eigenen Kunstsprache. Hans Zimmer selbst sagt: Es ist keine Sprache.
Lisa nennt sie "Language of the Heart" - Sprache des Herzens, die sie seit ihrem 12. Lebensjahr entwickelt hat, um ohne Worte direkt zu GOTT zu sprechen. Sie klingt zufällig wie Aramäisch oder Hebräisch mit Worten wie "shalom, shaddai", weil es heilig und alt klingen soll, ist es aber nicht.
Die im Netz kursierenden Liedtexte wie "Anol shalom, flavum..." und die deutschen Übersetzungen "Lauf mit mir jetzt Soldat von Rom, lauf und spiel mit den Ponys auf dem Feld..." sind reine Erfindungen von Fans. Das sind phonetische Nachschriften ihres Seufzens, darunter wurde eine Geschichte zum Film gedichtet. Offiziell gibt es keine Lyrics.
Es ist also reiner Seufzer, reiner Klang ohne Begriff - wie Paulus es sagt:
Röm 8,26: "Der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen."
Deshalb trifft das Lied so. Es fordert nichts. Kein "du musst". Es seufzt nur: Jetzt sind wir frei.
fast 1:1 paulinische Theologie in Musik.
Hans Zimmer - Gladiator - "Now we are free" -
Worum geht es da eigentlich?
Ich kenne den Film seit Jahrzehnten, habe die Musik, Jahre bevor ich überhaupt den Film gesehen habe, immer wieder gehört. Jetzt habe ich auf YouTube das Live-Konzert aus Wien gesehen - Hans Zimmer mit Lisa Gerrard, die das Lied ja im Film singt: „Lisa Gerrard / Hans Zimmer (live in Vienna)“
Und erst jetzt beim Sehen habe ich verstanden, was ich da jahrelang nur gehört habe.
Worum geht es im Lied?
Maximus verliert alles. Familie ermordet, selbst vom General zum Sklaven und Gladiator gemacht. Der ganze Film ist Kampf, Pflichterfüllung, Rache - Leben unter dem Gesetz Roms. Am Ende im Kolosseum lässt er los. Er stirbt und sieht im gleichen Moment die Weizenfelder seiner Heimat, wo Frau und Sohn auf ihn warten. Darüber liegt dieser letzte Track: "Now we are free - Jetzt sind wir frei". Es ist nicht Freiheit zum Kämpfen. Es ist Freiheit vom Kämpfen.
Die Parallele zu Paulus
Paulus beschreibt genau diese Freiheit:
Röm 8,2: "Das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes."
Röm 6,22: "Nun aber, da ihr von der Sünde frei geworden seid..."
Gal 5,1: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit!"
Phil 1,21.23: "Sterben ist mein Gewinn... ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein.“
Maximus ist erst frei, als er stirbt. Solange er lebt, muss er kämpfen. Das ist Gesetz. Bei Paulus ist es die Taufe: Der alte Mensch stirbt, der neue lebt. Jetzt sind wir frei - nicht weil wir besser gekämpft haben, sondern weil der Kampf vorbei ist.
Was singt sie da - Aramäisch? Und was steht im Netz als Liedtext?
Das ist der entscheidende Punkt, den ich selbst lange falsch verstanden habe: Das ganze Lied hat keinen Text.
Nicht nur das Zwischenstück. Von der ersten bis zur letzten Silbe singt Lisa Gerrard in ihrer eigenen Kunstsprache. Hans Zimmer selbst sagt: Es ist keine Sprache.
Lisa nennt sie "Language of the Heart" - Sprache des Herzens, die sie seit ihrem 12. Lebensjahr entwickelt hat, um ohne Worte direkt zu GOTT zu sprechen. Sie klingt zufällig wie Aramäisch oder Hebräisch mit Worten wie "shalom, shaddai", weil es heilig und alt klingen soll, ist es aber nicht.
Die im Netz kursierenden Liedtexte wie "Anol shalom, flavum..." und die deutschen Übersetzungen "Lauf mit mir jetzt Soldat von Rom, lauf und spiel mit den Ponys auf dem Feld..." sind reine Erfindungen von Fans. Das sind phonetische Nachschriften ihres Seufzens, darunter wurde eine Geschichte zum Film gedichtet. Offiziell gibt es keine Lyrics.
Es ist also reiner Seufzer, reiner Klang ohne Begriff - wie Paulus es sagt:
Röm 8,26: "Der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen."
Deshalb trifft das Lied so. Es fordert nichts. Kein "du musst". Es seufzt nur: Jetzt sind wir frei.
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Lisa Gerrard / Hans Zimmer (live in Vienna)
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Evangeliumssprache IST die Sprache des Gestorben- und Auferstandenseins: Nicht mehr ich lebe, sondern CHRISTUS lebt in mir. Galater 2,20. Diese Sprache gab es vor Golgatha noch nicht.
.
Das ist wirklich das Herzstück - und wenn man es einmal sieht, liest man die ganze Bibel anders.
Was ist überhaupt Gesetzessprache?
Gesetzessprache ist Wenn-Dann. Wenn du gehorsam bist, dann bist du gesegnet. Wenn du das Gesetz hältst, dann lebst du. So wurde vor Golgatha überall gesprochen - auf Erden und im Himmel. Auch die Engel sprachen so. Auch Henoch, auch Mose, auch Elia. Nicht weil sie böse waren, sondern weil es noch keine andere Wirklichkeit gab.
Luther erklärt in der Vorrede zum Römerbrief 1522:
„Des Gesetzes Werke ist alles, das der Mensch tut aus seinem freien Willen und eigenen Kräften. Weil aber im Herzen Unlust und Zwang bleibt, sind solche Werke alle verloren.“
„Das Gesetz erfüllen ist, mit Lust und Liebe seine Werke tun und frei, ohne des Gesetzes Zwang, leben, als wäre kein Gesetz.“
Vor Golgatha konnte niemand das Gesetz erfüllen. Man konnte es nur tun. Mit Unlust und Zwang. Darum war alle Sprache Wenn-Dann.
Was ist Evangeliumssprache?
Evangeliumssprache ist IST-Sprache. Nicht: Wenn ich sterbe, dann wird CHRISTUS in mir leben.
Sondern: Ich BIN gestorben. Nicht mehr ich lebe, sondern CHRISTUS lebt in mir. Galater 2,20.
Das kann man nicht lernen. Das kann man nur erleben.
Luther:
„Glaube ist nicht der menschliche Wahn und Traum, den etliche für Glauben halten... Aber Glaube ist ein göttliches Werk in uns, das uns wandelt und neu gebiert aus Gott und tötet den alten Adam.“
Glaube ist also nicht: Ich halte etwas für wahr.
Glaube IST: Ich bin getötet worden und neu geboren. Der alte Adam IST gestorben. Ein neues Herz IST da, das von selbst tut, was das Gesetz fordert.
Darum sagt Paulus Römer 7 nicht als Dauerzustand, sondern als Ende: „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen?“ Und dann Römer 8: „So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christus sind“.
Erst kommt die Einschließung in den Ungehorsam, Römer 11,32 „Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.“ Dann die Kapitulation. Dann das Sterben mit CHRISTUS, Römer 6,4. Dann das Auferstehen. Und erst dann kommt die neue Sprache.
Vorher sagt man: Ich muss mich bessern.
Nachher sagt man: Ich bin gestorben, nicht gebessert.
Das ist Evangeliumssprache.
Warum gab es diese Sprache vor Golgatha noch nicht?
Weil, nun fallbedingt, ohne Blutvergießen keine Vergebung ist, Hebräer 9,22. Solange CHRISTUS nicht wirklich physisch gestorben und auferstanden war, war das Gesetz noch nicht erfüllt. Es war noch Zuchtmeister auf CHRISTUS hin, Galater 3,24.
Ein Engel im Himmel konnte nicht sagen "Ich bin gestorben". Er war bewahrt. Er war nicht gefallen, nicht zerrüttet, nicht gestorben. Er konnte nur sagen: Wenn du bewahrt bleibst, dann bleibst du heilig. Das ist Gesetzessprache.
Erst auf Golgatha hat GOTT Selbst als JESUS das Gericht auf sich genommen. ER ist wirklich gestorben. Und auferstanden. Damit war zum ersten Mal in der ganzen Schöpfung ein Mensch da, der sagen konnte: Ich bin gestorben und lebe doch, aber nicht mehr ich.
Der erste Mensch, der das nach Golgatha erleben durfte, war Paulus. Darum ist Paulus der Allererste, der in Evangeliumssprache spricht. Vor ihm hat niemand so gesprochen - auch nicht Henoch, auch nicht Elia, auch nicht im Himmel.
Und darum - Kolosser 1,19-20 - muss jetzt alles versöhnt werden, es sei auf Erden oder im Himmel. Auch der Himmel muss noch einmal in Materie gehen, in den Mitopferdienst, buchstäblich sterben und auferstehen, durch den Römerbriefprozess hindurch, damit auch dort nicht mehr Wenn-Dann gesprochen wird, sondern: Gestorben. In CHRISTUS lebendig gemacht.
Vor Golgatha: Gericht halten heißt verurteilen.
Nach Golgatha in Evangeliumssprache: Gericht halten heißt - das Gericht auf sich nehmen, damit alle frei sind:
In Gesetzessprache liest man Judas 14-15 so: „Wenn der Herr kommt mit vielen Tausend Heiligen, dann hält Er Gericht über euch.“ Wenn-Dann. Drohung.
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Das ist wirklich das Herzstück - und wenn man es einmal sieht, liest man die ganze Bibel anders.
Was ist überhaupt Gesetzessprache?
Gesetzessprache ist Wenn-Dann. Wenn du gehorsam bist, dann bist du gesegnet. Wenn du das Gesetz hältst, dann lebst du. So wurde vor Golgatha überall gesprochen - auf Erden und im Himmel. Auch die Engel sprachen so. Auch Henoch, auch Mose, auch Elia. Nicht weil sie böse waren, sondern weil es noch keine andere Wirklichkeit gab.
Luther erklärt in der Vorrede zum Römerbrief 1522:
„Des Gesetzes Werke ist alles, das der Mensch tut aus seinem freien Willen und eigenen Kräften. Weil aber im Herzen Unlust und Zwang bleibt, sind solche Werke alle verloren.“
„Das Gesetz erfüllen ist, mit Lust und Liebe seine Werke tun und frei, ohne des Gesetzes Zwang, leben, als wäre kein Gesetz.“
Vor Golgatha konnte niemand das Gesetz erfüllen. Man konnte es nur tun. Mit Unlust und Zwang. Darum war alle Sprache Wenn-Dann.
Was ist Evangeliumssprache?
Evangeliumssprache ist IST-Sprache. Nicht: Wenn ich sterbe, dann wird CHRISTUS in mir leben.
Sondern: Ich BIN gestorben. Nicht mehr ich lebe, sondern CHRISTUS lebt in mir. Galater 2,20.
Das kann man nicht lernen. Das kann man nur erleben.
Luther:
„Glaube ist nicht der menschliche Wahn und Traum, den etliche für Glauben halten... Aber Glaube ist ein göttliches Werk in uns, das uns wandelt und neu gebiert aus Gott und tötet den alten Adam.“
Glaube ist also nicht: Ich halte etwas für wahr.
Glaube IST: Ich bin getötet worden und neu geboren. Der alte Adam IST gestorben. Ein neues Herz IST da, das von selbst tut, was das Gesetz fordert.
Darum sagt Paulus Römer 7 nicht als Dauerzustand, sondern als Ende: „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen?“ Und dann Römer 8: „So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christus sind“.
Erst kommt die Einschließung in den Ungehorsam, Römer 11,32 „Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.“ Dann die Kapitulation. Dann das Sterben mit CHRISTUS, Römer 6,4. Dann das Auferstehen. Und erst dann kommt die neue Sprache.
Vorher sagt man: Ich muss mich bessern.
Nachher sagt man: Ich bin gestorben, nicht gebessert.
Das ist Evangeliumssprache.
Warum gab es diese Sprache vor Golgatha noch nicht?
Weil, nun fallbedingt, ohne Blutvergießen keine Vergebung ist, Hebräer 9,22. Solange CHRISTUS nicht wirklich physisch gestorben und auferstanden war, war das Gesetz noch nicht erfüllt. Es war noch Zuchtmeister auf CHRISTUS hin, Galater 3,24.
Ein Engel im Himmel konnte nicht sagen "Ich bin gestorben". Er war bewahrt. Er war nicht gefallen, nicht zerrüttet, nicht gestorben. Er konnte nur sagen: Wenn du bewahrt bleibst, dann bleibst du heilig. Das ist Gesetzessprache.
Erst auf Golgatha hat GOTT Selbst als JESUS das Gericht auf sich genommen. ER ist wirklich gestorben. Und auferstanden. Damit war zum ersten Mal in der ganzen Schöpfung ein Mensch da, der sagen konnte: Ich bin gestorben und lebe doch, aber nicht mehr ich.
Der erste Mensch, der das nach Golgatha erleben durfte, war Paulus. Darum ist Paulus der Allererste, der in Evangeliumssprache spricht. Vor ihm hat niemand so gesprochen - auch nicht Henoch, auch nicht Elia, auch nicht im Himmel.
Und darum - Kolosser 1,19-20 - muss jetzt alles versöhnt werden, es sei auf Erden oder im Himmel. Auch der Himmel muss noch einmal in Materie gehen, in den Mitopferdienst, buchstäblich sterben und auferstehen, durch den Römerbriefprozess hindurch, damit auch dort nicht mehr Wenn-Dann gesprochen wird, sondern: Gestorben. In CHRISTUS lebendig gemacht.
Vor Golgatha: Gericht halten heißt verurteilen.
Nach Golgatha in Evangeliumssprache: Gericht halten heißt - das Gericht auf sich nehmen, damit alle frei sind:
In Gesetzessprache liest man Judas 14-15 so: „Wenn der Herr kommt mit vielen Tausend Heiligen, dann hält Er Gericht über euch.“ Wenn-Dann. Drohung.
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In Evangeliumssprache ist es genau umgekehrt:
Der HERR kommt Selbst, als JESUS CHRISTUS, um das Gericht zu halten - und zwar indem Er es auf Sich nimmt.
Das ist ja Golgatha. Nicht ER kommt um zu verurteilen. ER kommt um das Urteil zu tragen. Hebräer 9,22 „Ohne Blutvergießen keine Vergebung“. ER hält Gericht, indem ER Sich richten lässt.
Und „mit vielen Tausend Heiligen“ - das ist in Gesetzessprache: ER kommt mit einer Armee zum Strafen.
In Evangeliumssprache: ER kommt nicht allein. Nach Golgatha ist der ganze Himmel in den Mitopferdienst gegangen, noch einmal in die Materie inkarniert. Warum? Weil Evangeliumssprache nicht vom Himmel aus gelernt werden kann.
Das ist der Unterschied, warum man vor 1522 Luther, vor Golgatha Henoch und nach Golgatha Paulus nicht mit demselben Ohr hören kann.
Der HERR kommt Selbst, als JESUS CHRISTUS, um das Gericht zu halten - und zwar indem Er es auf Sich nimmt.
Das ist ja Golgatha. Nicht ER kommt um zu verurteilen. ER kommt um das Urteil zu tragen. Hebräer 9,22 „Ohne Blutvergießen keine Vergebung“. ER hält Gericht, indem ER Sich richten lässt.
Und „mit vielen Tausend Heiligen“ - das ist in Gesetzessprache: ER kommt mit einer Armee zum Strafen.
In Evangeliumssprache: ER kommt nicht allein. Nach Golgatha ist der ganze Himmel in den Mitopferdienst gegangen, noch einmal in die Materie inkarniert. Warum? Weil Evangeliumssprache nicht vom Himmel aus gelernt werden kann.
Das ist der Unterschied, warum man vor 1522 Luther, vor Golgatha Henoch und nach Golgatha Paulus nicht mit demselben Ohr hören kann.
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MEDIEN 'Angerührt von JESUS'
Ein Vorwurf, der immer wieder kommt: Wenn du alles auf CHRISTUS schiebst, nehmen es die Leute nicht mehr ernst und sündigen lustig weiter. Deshalb müsse man Gesetz predigen: sündige nicht mehr, was du säst erntest du. Das ist DER Punkt. Das ist seit 2000 Jahren immer derselbe Einwand gegen Paulus. Er ist also nicht neu - er wiederholt Röm 6,1: „ Sollen wir in der Sünde bleiben, damit die Gnade mehr wird? “ Paulus kannte diesen Vorwurf schon: " Die Leute nehmen es dann nicht mehr ernst und sündigen lustig weiter, weil Christus ja sowieso vergibt."
.
Seine Antwort war NICHT: " Oh stimmt, dann muss ich wieder Gesetz predigen. " Seine Antwort war Röm 6,2 „Das sei ferne! “ Und dann erklärt er, warum Gnade das Gegenteil bewirkt:
Gesetz verhindert "lustig weiter sündigen" NICHT(!) - es provoziert es
Röm 5,20 „ Das Gesetz kam daneben hinein, damit das Übertreten mehr werde. “
Röm 7,8 „ Die Sünde nahm Anlass durch das Gebot. “
Der Vorwurf äußert: Wenn man nur Gnade predigt, sündigen sie weiter.
Paulus sagt: Wenn man Gesetz predigt, sündigen sie erst recht weiter, weil das Gesetz die Sünde reizt.
Beweis: Es wird seit 2000 Jahren Gesetz gepredigt - "streng dich an, sündige nicht mehr". Hat es die Leute vom Sündigen abgehalten? Nein. Genau das, was Menschen mit diesem Vorwurf Mittelalter-Ablass nennen - sündigen, beichten, Ablass holen, wieder sündigen - IST Gesetzessystem. Gesetz erzeugt genau den Kreislauf, den Menschen mit diesem Vorwurf verhindern wollen.
„ Gehe hin und sündige nicht mehr " ist nicht Sein ganzes Werk - sonst bräuchte es kein Kreuz
Wenn JESU ganzes Werk auf zwei Sätzen aufgebaut wäre:
Was du säst wirst du ernten + sündige nicht mehr:
Dann ist JESUS nur Mose 2.0. Ein besserer Gesetzgeber.
Wozu ist ER dann gestorben? Wenn "sündige nicht mehr" funktioniert, braucht es kein Blut. Dann reicht Appell.
Aber: Die Geheilten, zu denen ER das sagte - haben sie nie mehr gesündigt? Sind sie nie mehr krank geworden? Sie sind alle wieder gestorben. Die Heilung blieb nicht, weil sie sündlos wurden. Die Heilung war Zeichen, nicht Lohn für Sündlosigkeit.
Und ER sagt es VOR dem Kreuz. Nach dem Kreuz sagt ER nie mehr "streng dich an", sondern Joh 19,30 tetelestai - vollbracht . Und Paulus erklärt was vollbracht ist: 2 Kor 5,21: „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht.“
Gnade führt nicht zu "lustig weiter" - Gnade ist das einzige, was vom lustig weiter befreit
Tit 2,11-12: „Die Gnade erzieht uns, nein zu sagen zur Gottlosigkeit. Nicht das Gesetz erzieht, die Gnade .“
Röm 6,2 „ Wir sind der Sünde gestorben, wie sollten wir noch in ihr leben? “
Wer wirklich glaubt " Christus hat alles getragen, ich bin in ihm schon gerecht ", der kann nicht mehr lustig weiter sündigen, weil er gar nicht mehr in Adam lebt. Wer lustig weiter sündigt und sagt "Christus vergibt ja sowieso", hat Gnade nicht verstanden, er hat sie als Ausrede für Fleisch benutzt.
Das ist nicht zu viel Evangelium, das ist zu wenig.
Gesetz sagt: Du musst ernst machen.
Evangelium sagt: CHRISTUS hat ernst gemacht.
Was ist ernster?
.
Seine Antwort war NICHT: " Oh stimmt, dann muss ich wieder Gesetz predigen. " Seine Antwort war Röm 6,2 „Das sei ferne! “ Und dann erklärt er, warum Gnade das Gegenteil bewirkt:
Gesetz verhindert "lustig weiter sündigen" NICHT(!) - es provoziert es
Röm 5,20 „ Das Gesetz kam daneben hinein, damit das Übertreten mehr werde. “
Röm 7,8 „ Die Sünde nahm Anlass durch das Gebot. “
Der Vorwurf äußert: Wenn man nur Gnade predigt, sündigen sie weiter.
Paulus sagt: Wenn man Gesetz predigt, sündigen sie erst recht weiter, weil das Gesetz die Sünde reizt.
Beweis: Es wird seit 2000 Jahren Gesetz gepredigt - "streng dich an, sündige nicht mehr". Hat es die Leute vom Sündigen abgehalten? Nein. Genau das, was Menschen mit diesem Vorwurf Mittelalter-Ablass nennen - sündigen, beichten, Ablass holen, wieder sündigen - IST Gesetzessystem. Gesetz erzeugt genau den Kreislauf, den Menschen mit diesem Vorwurf verhindern wollen.
„ Gehe hin und sündige nicht mehr " ist nicht Sein ganzes Werk - sonst bräuchte es kein Kreuz
Wenn JESU ganzes Werk auf zwei Sätzen aufgebaut wäre:
Was du säst wirst du ernten + sündige nicht mehr:
Dann ist JESUS nur Mose 2.0. Ein besserer Gesetzgeber.
Wozu ist ER dann gestorben? Wenn "sündige nicht mehr" funktioniert, braucht es kein Blut. Dann reicht Appell.
Aber: Die Geheilten, zu denen ER das sagte - haben sie nie mehr gesündigt? Sind sie nie mehr krank geworden? Sie sind alle wieder gestorben. Die Heilung blieb nicht, weil sie sündlos wurden. Die Heilung war Zeichen, nicht Lohn für Sündlosigkeit.
Und ER sagt es VOR dem Kreuz. Nach dem Kreuz sagt ER nie mehr "streng dich an", sondern Joh 19,30 tetelestai - vollbracht . Und Paulus erklärt was vollbracht ist: 2 Kor 5,21: „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht.“
Gnade führt nicht zu "lustig weiter" - Gnade ist das einzige, was vom lustig weiter befreit
Tit 2,11-12: „Die Gnade erzieht uns, nein zu sagen zur Gottlosigkeit. Nicht das Gesetz erzieht, die Gnade .“
Röm 6,2 „ Wir sind der Sünde gestorben, wie sollten wir noch in ihr leben? “
Wer wirklich glaubt " Christus hat alles getragen, ich bin in ihm schon gerecht ", der kann nicht mehr lustig weiter sündigen, weil er gar nicht mehr in Adam lebt. Wer lustig weiter sündigt und sagt "Christus vergibt ja sowieso", hat Gnade nicht verstanden, er hat sie als Ausrede für Fleisch benutzt.
Das ist nicht zu viel Evangelium, das ist zu wenig.
Gesetz sagt: Du musst ernst machen.
Evangelium sagt: CHRISTUS hat ernst gemacht.
Was ist ernster?
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