AfD-Fraktion Thüringen
4.85K subscribers
3.07K photos
363 videos
1 file
970 links
Dies ist der offizielle Kanal der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag.
Download Telegram
👍43👎2
Die politische Korrektheit geht heute so weit, dass man seine Sympathie für eine andere Kultur nicht mehr ausdrücken darf, indem man etwas daraus übernimmt. Rasta-Locken, bestimmte Musikrichtungen und sogar der in Deutschland erfundene »Toast Hawaii« waren schon Gegenstand absurdester Debatten. Auch manche Karnevalskostüme sind tabu: Da mag ein Kind die amerikanischen Ureinwohner noch so sehr lieben, seit Jahren untersagen es Kindergärten, sich als Indianer zu verkleiden. Die Moralwächter befürchten, es könne sich jemand davon gekränkt fühlen.

Der berühmte Schriftsteller Karl May hat in den Deutschen die Liebe zu Winnetou und seinen indianischen Brüdern geweckt – zwar flunkerte er ein wenig, was seine Reisen in die USA anging, aber das stört seine treuen Leser nicht. Es handelt sich dabei schließlich um Romane, nicht um ethnologische Forschungsberichte, die einen Wahrheitsanspruch erheben. Allerdings unterhalten besonders begeisterte Fans durchaus Kontakte zu den amerikanischen Ureinwohnern, man tauscht sich über traditionelle Handwerkstechniken aus. Wie so oft entspringt die angebliche Kränkung meist lediglich der Einbildung der »politisch Korrekten«.

Da man sich an die Ikone Karl May nicht herantraut, trifft es nun das Buch »Der junge Häuptling Winnetou« zum gleichnamigen Film, der sich vor allem an Kinder und Jugendliche richtet. Der Ravensburger-Verlag nahm das Buch vom Markt, da es nicht die geschichtliche Realität zeige und deshalb – wir ahnen es – Gefühle verletzen könnte. In die aufbrandende hitzige Diskussion mischte sich jetzt auch Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff ein. Immerhin: Er stellt sich gegen ein Verbot – aber ganz ohne pädagogischen Zeigefinger geht es doch nicht. Das Buch soll mit einer Einleitung versehen werden, welche klarstellt, wie sich das Leben der Indianer tatsächlich gestaltete, damit bei den jungen Lesern nur nicht zu viel Freude aufkommt.

Auch Hoffs Aussage, das Jugendbuch dürfe nicht einfach vom Markt genommen werden, sondern müsse Teil einer Diskussion sein, hört sich zunächst einmal vernünftig an. Dann aber schlägt die Zensurschere aber doch noch zu: Diese Diskussion solle nicht in den sozialen Medien stattfinden, dort herrsche zu viel »Schwarz-Weiß-Denken« vor. Das heißt mit anderen Worten, dass die Öffentlichkeit von der Debatte ausgeschlossen ist, die man dann lieber in den eigenen Kreisen führen möchte. Ganz kann sich der Minister eben doch nicht von der Idee einer politischen Elite lösen, die dem Volk vorschreibt, was es lesen oder als was es sich verkleiden darf. Nach der Meinungsfreiheit wird nun auch noch die Fantasie zensiert.
👍26👎1🔥1👏1
👍12🤬12🤮5👎3
Die Beschulung von 10.000 ukrainischen Kindern führt zum Kollaps an den Schulen

Zum Schulstart sprach Bildungsminister Holter in der heutigen Pressekonferenz der Landesregierung von einer „nie dagewesenen, riesigen Herausforderung“, die auf die Schulen zukomme. Die Aufnahmemöglichkeit von zusätzlichen Schülern ist bereits jetzt in einzelnen Gemeinden nicht mehr möglich, die Klassen sollen bis auf den letzten Platz besetzt werden. Um der dramatischen Lage an den Schulen Herr zu werden, ist man offensichtlich nun bereit Schulassistenten einzustellen, die als Unterstützung in den vollen und oft multikulturell geprägten Klassen eingesetzt werden sollen. Dafür wurde das Sprachniveau soweit herabgesenkt, dass man sich zumindest verständigen kann.

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Denny Jankowski, äußert sich dazu wie folgt:

„Das ist doch alles sehr bizarr - Bildungsminister Holter machte heute einen eher hilflosen, fast flehenden Eindruck. Angesicht der Anstrengungen der rot-rot-grünen Minderheitsregierung, den Unterricht an unseren Schulen sicherzustellen, sollte sich die Landesregierung von der Vorstellung lösen, 10.000 ukrainische Kinder in unser Bildungssystem integrieren zu können. Offenkundig führt diese Politik zum Kollaps und hat auch deshalb nichts mehr mit humanitärer Hilfe zu tun.

Die AfD-Fraktion fordert nach wie vor, die ukrainischen Schüler in eigenen Klassen, von ukrainisch sprechenden Betreuern und Lehrern in ihrer Muttersprache und anhand der ukrainischen Lehrpläne zu unterrichten. Außerdem muss die Landesregierung endlich darauf hinwirken, dass man sich von deutscher Seite um einen Frieden bemüht, der es den Menschen ermöglicht, in ihre Heimat zurückzukehren.“
👍48👎2🔥1😁1
👍32👎2
Ist es Zeit für zivilen Ungehorsam, Hr. Ramelow?

Angesichts der neuen Maßnahmen zum Infektionsschutzgesetz ab Herbst sprach sich Bodo Ramelow gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht aus. Medienberichten zufolge sei er unglücklich über die Impfpflicht im Gesundheitssektor und sagte: "Ich hatte mich auf diesen Weg nur eingelassen, weil der Bundeskanzler den Ministerpräsidenten zugesichert hatte, dass die allgemeine Impfanordnung zeitnah kommt." Nachdem das Vorhaben gescheitert sei, ergebe die einrichtungsbezogene Impfanordnung keinen Sinn mehr.

Dazu sagt Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag:

"Es reicht! Ein weiteres Aussitzen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht bis Ende des Jahres ist definitiv ausgeschlossen. Der von der Politik versprochene Schutz der Corona-Impfung existiert nicht. im Gegenteil. Die Corona-Impfung verursacht mehr Personalausfälle als die Krankheit, die durch sie verhindert werden soll und der Impfzwang führt zu Kündigungen seitens der Angestellten, was den vorhandenen Fachkräftemangel nur verschärft.

An der schnellstmöglichen Abschaffung der widervernünftigen einrichtungsbezogenen Impfpflicht führt kein Weg vorbei. Wie wäre es mal mit einem Akt des zivilen Ungehorsams an der richtigen Stelle, Hr. Ramelow?
👍76👎2
👍12👏1
Stellen Sie sich einmal vor, Sie wollten im Supermarkt zwei Schachteln Eier kaufen. Von den günstigeren ist nur noch eine Schachtel im Regal, also nehmen Sie zähneknirschend noch eine der teureren hinzu und rechnen im Kopf den Preis für beide zusammen. An der Kasse erklärt man Ihnen jedoch, dass Sie für beide Schachteln den höheren Preis bezahlen müssen. Das klingt seltsam? Der Kauf von Strom an der Energiebörse funktioniert jedoch genau so, wie das Wirtschaftsmagazin »Plusminus« bei einem Besuch der Leipziger Börse schon im Frühjahr herausgefunden hat. Die Preise variieren je nach Anbieter, so ist Atomstrom günstiger als aus Kohle produzierter. Je nach Nachfrage kauft der Händler nun bei den Anbietern ein, beginnend mit dem günstigsten, bis der Bedarf gedeckt ist. Bezahlt wird aber nicht der jeweils angebotene Preis, sondern der teuerste – und das an alle Lieferanten. Ein System, das für die Endkunden insgesamt höhere Belastungen bedeutet und auch nur schwer durchschaubar ist.

Eingeführt wurde das sogenannte »Merit-Order«-Verfahren in der Hoffnung, mittelfristig einen Großteil des an der Börse gehandelten Strombedarfs aus erneuerbaren Energien decken zu können, was aufgrund deren Abhängigkeit von Wind und Wetter jedoch bekanntlich nicht zuverlässig möglich ist. Eine weitere günstige Möglichkeit der Stromerzeugung ist die Kernenergie, die in Deutschland jedoch politisch verpönt ist, was bis 2021 zur Abschaltung der meisten Kraftwerke führte. Deshalb muss ein Großteil des benötigten Stroms nun aus Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken bezogen werden. Wegen des Wegfalls der Kernkraftwerke – die als billiger Puffer mit hohen Produktionsraten fungierten - funktioniert die Hierarchie »von billig nach teuer« inzwischen nicht mehr. Folglich werden die höheren Einkaufspreise direkt an den Endkunden weitergereicht.

Vor der Energiewende konnten zudem langfristige Lieferverträge geschlossen werden, die günstigere Konditionen und für die Bürger eine gewisse Stabilität in der Preisentwicklung bedeuteten. Als zu Beginn des Jahres auch noch die sogenannten »Billiganbieter« reihenweise Konkurs anmeldeten, mussten vielerorts die Stadtwerke für ihre unfreiwilligen Neukunden Strom hinzukaufen, was die Preise noch einmal in die Höhe trieb. Eine ähnliche Entwicklung ist nun auch beim Gaspreis abzusehen. Die Bundesregierung will trotz der Sanktionen gegen Russland gut gefüllte Gasspeicher vorweisen können, sie weiß, dass die Bürger nicht für Annalena Baerbocks kompromisslose Außenpolitik klaglos frieren werden. Die Folge sind hastige Absprachen mit neuen Lieferanten – die der Verbraucher nun in Form der Gaspreisumlage mitbezahlen muss.
🔥31🤮9👎1😁1🤔1😱1
Schluss mit der Symptompolitik

„Einzig auf die Bundesregierung zu schielen und darauf zu warten, dass Entlastungen kommen müssen, reicht nicht aus“, kritisiert Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion Thüringen Bodo Ramelow, der in zwei aktuellen Interviews Verantwortung von sich schiebt.

„Entlastungen müssen bei allen Bürgern ankommen, man sollte nicht nur auf bestimmte Lohngruppen abzielen. Das ginge, wenn man die CO2-Steuer abschafft, den steuerlichen Grundfreibetrag auf 12.600 Euro erhöht und endlich NordStream2 öffnet, wie es die AfD vorgeschlagen hat. Grundsätzlich gilt: Die Symptompolitik muss überwunden werden. Es kann nicht sein, dass die deutschen Regierungen seit Jahrzehnten den Fleißigen, Sparsamen und Ehrlichen die Sau vom Hof klaut und ein Kotelett zurückgibt.“
👍80👎2👏1
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
Denny Jankowski | Die Beschulung von 10.000 ukrainischen Kindern führt zum Kollaps an den Schulen

🇩🇪 Folgen Sie uns gern auf Telegram: @afd_thl
👍35👎2
Entkopplung des Strom- und Gaspreises ohne Weiterbetrieb der Kernkraftwerke verstärkt Stromkrise:

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat angekündigt, Strom- und Gaspreis voneinander entkoppeln zu wollen, um den Strompreis zu senken. Der Strompreis liegt in Deutschland auf einem Rekordniveau, wobei auch der gestiegene Gaspreis als Preistreiber fungiert.

Die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Nadine Hoffmann, fasst zusammen:

"Eine Entkopplung führt nur in die gewünschte Richtung, wenn die deutschen Kernkraftwerke am Netz bleiben. Denn ohne den Weiterbetrieb muss die nicht selbst produzierte Strommenge teuer importiert werden und Gas würde weiter verstromt, was die Stromkrise befeuert. Windkraft und Photovoltaik fahren ohne grundlastfähige Kraftwerke im Merit-Order-System Übergewinne ein, während der Verbraucher immer mehr zahlt, was sich bereits abzeichnet. Wir fordern daher den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke, die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 und die Abschaffung der CO2-Steuer, um den Verbraucherpreis zu senken."
👍39👎2
»Gastgeber statt Kontrolleur«, titelt heute die Thüringer Allgemeine, das wollen Veranstalter im Freistaat sein. Erst der Lockdown und jetzt die Energiekrise setzen dem Gastgewerbe zu, nach einer kurzen Phase der Erholung lässt bereits jetzt die Ankündigung des neuen Infektionsschutzgesetzes und die damit verbundene Maskenpflicht viele Kunden ihre Aufträge ab Oktober stornieren. Auch kommen nur wenige Neubuchungen dazu, wenn Menschen zum Feiern zusammenkommen, wollen sie nicht durch einen Mundschutz dabei gestört werden.

Gerade die Vorschriften für die Gastronomie zeigten den unnötigen Aktionismus hinter der Maskenpflicht. Bei Tisch durfte sie abgenommen, beim Gang durch die Gaststätte musste sie wieder aufgesetzt werden, wer sollte das noch ernst nehmen? Viele Betreiber investierten zudem viel Geld in Hygienekonzepte und Lüftungsanlagen, auch das erwies sich während des Lockdowns als vergeblich – die Lokale wurden trotzdem geschlossen. Als die 2 bzw. 3G-Regeln eingeführt wurden, nötigte der Staat der Branche dann noch zusätzlich die Kontrollpflicht auf, was sowohl beim Personal als auch bei den Gästen auf Unmut stieß. Leider blieb der Protest aus den Reihen der Gastronomen sehr leise – schließlich standen Existenzen und Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Die neuen Schikanen für das Gastgewerbe werden weite Kreise ziehen, denn auch die Tourismusbranche leidet darunter. Zur langen Wanderung im Thüringer Wald gehört für viele auch die Einkehr in eine Gaststätte hinzu, gerne auch bei einer traditionellen Bratwurst. Und in der Wintersportsaison wird das Angebot ebenfalls gern angenommen. Die Landesregierung darf vor dem Appell der Veranstalter nun nicht die Ohren verschließen, sonst droht nicht nur dieser Branche das aus, sondern man zieht auch dem Tourismusstandort Thüringen den Boden unter den Füßen fort. Angesichts gestiegener Lebensmittel- und Energiepreise werden die Gastronomen ohnehin hohe Einbußen hinnehmen müssen – die sinnlose Maskenpflicht ruiniert das Gewerbe dann endgültig.
👍55👎2
👍11👎2
Entlastungen werden erst spürbar, wenn sich Gas- und Strommarkt normalisiert haben!

Wie das ifo-Institut heute bekanntgab, hat sich das Geschäftsklima für ostdeutsche Unternehmen im August weiter verschlechtert. Das betrifft hauptsächlich den Gewerbe- und Dienstleistungssektor, sowie den ostdeutschen Handel.

Dieter Laudenbach, AfD-Abgeordneter und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Thüringer Landtag kommentiert dies wie folgt:

„Bürger wie Unternehmen werden durch permanente Preisanstiege zum Energiesparen verdonnert. Insbesondere hereinflatternde Nebenkostenabrechnungen und neue Abschlagszahlungen für Strom und Gas bremsen Konsum- und Investitionsverhalten aus. Steuern bleiben nicht im Land, und Bürger werden für undurchsichtige Spekulationsgeschäfte von Konzernen zur Kasse gebeten, wodurch sich der Staat erpressbar macht. Spürbare Entlastungen werden erst dann wieder eintreten, wenn sich der Strom- und Gasmarkt in Europa normalisiert haben - davon sind wir weit entfernt.

Die Landesregierung ist deshalb dringend aufgefordert, sich im Bund für diplomatische Gespräche mit Russland einzusetzen, damit bezahlbare Gaslieferungen gesichert sind, statt unbeirrt von einem schnellen Kriegsende durch weitere Waffenlieferungen zu träumen.“
👍41👎2
👍14👎3
Landesregierung betreibt Migrationsförderung auf Kosten einheimischer Wohnungssuchenden

Die anlässlich der aktuellen Zuwanderung nach Thüringen heute vorgetragenen Vorschläge der Landesregierung zur Unterbringung stoßen bei der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag auf scharfe Kritik.

Stefan Möller, asylpolitischer Sprecher sagt dazu:

„Wenn 3.000 bis 4.000 Wohnungen allein in Thüringen für Migranten fit gemacht werden sollen, betreibt die Landesregierung Migrationsförderung auf Kosten einheimischer Wohnungssuchenden. Die Mieten für noch verfügbaren Wohnraum werden dadurch für Einheimische massiv steigen. Zum Dank müssen diese dann noch über Steuern die Heiz- und Stromkosten der Migranten mittragen, während sie selbst Strom und Gas sparen sollen.“
👍51🤬4👎2🤔1
Thomas Rudy zur Bilanz des 9 Euro-Tickets: Ohne Ausbau des ÖPNV geht es nicht

„Die AfD sollte doch wieder Recht behalten,“ fasst der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, Thomas Rudy, die heutige Bilanz der Landesregierung zum 9 Euro-Ticket zusammen und führt aus: „Rot-Rot-Grün muss offenbar immer erst negative Erfahrungen sammeln. Immerhin kam sie nun zur Erkenntnis, dass es ohne den Ausbau des ÖPNV insbesondere im ländlichen Raum nicht funktionieren wird. Die Fahrgäste wünschen günstige Preise, eine attraktive Fahrplangestaltung und keinen Tarifdschungel.“
👍32👎1