AfD-Fraktion Thüringen
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Dies ist der offizielle Kanal der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag.
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Heute beginnt in Meiningen der Prozess gegen Johannes D., der 2019 an einem Überfall auf einen Rechtsextremisten in Eisenach als »Späher« beteiligt gewesen sein soll. Johannes D. gehört zum Umfeld der berüchtigten Hammerbande um die Leipziger Linksextremistin Lina E. – und zum wiederholten Male stellt sich die Frage: Wie gut vernetzt ist die Antifa und warum wird sie nicht endlich als kriminelle Vereinigung eingestuft? Hartnäckig behaupten die Linksextremisten, nur ein lockerer Verbund von Gleichgesinnten zu sein, aber dagegen spricht die Tatsache, dass ihre Anschläge immer gezielter geplant und vorbereitet werden und eine nicht näher beschriebene „Antifa“ sich zumindest als Dachorganisation mehr oder weniger offen zu den Straftaten bekennt.

»Free Lina E.!« - »Lasst Lina E. frei!«, fordern die Sympathisanten der sogenannten »Hammerbande« seit Monaten. Mittlerweile gehen die Forderungen in unverhohlene Drohungen über: Auf der Antifa-Plattform »Indymedia«, auf der sich Linksextremisten offen zu Straftaten verabreden, wurde nun angekündigt, dass es künftig für jede Razzia und jedes Jahr Gefängnis, zu dem ein »Mitstreiter« verurteilt werde, bundesweit zu einem Sachschaden von einer Million Euro kommen würde. Eigentlich müsste diese Drohung einen Aufschrei aus dem Bundesinnenministerium hervorrufen, denn die innere Sicherheit Deutschlands steht auf dem Spiel. Diese Linksextremisten unterscheiden sich bei der freigesetzten kriminellen Energie in keiner Weise mehr von rechten kriminellen Vereinigungen. Die sogenannte „Atomwaffendivision Deutschland“ und „Knockout 51“ sind im Ergebnis nichts anderes als die Antifa unter umgekehrten politischen Vorzeichen. Auch die Linksradikalen kennen bei ihren Straftaten kein Pardon, PKW von Privatpersonen aber auch der Fuhrpark politischer Gegner werden wahllos in Brand gesetzt. Wer von den »Antifaschisten« als »rechts« eingestuft wird – dazu reicht ein falsches Kleidungsstück – muss mit brutalen Angriffen rechnen: In Budapest wurden Anfang Februar acht Menschen von deutschen Linksextremisten brutal zusammengeschlagen. Selbst in der Rhetorik gibt es kaum Unterschiede zwischen den rechtsradikalen und den linksradikalen gewalttätigen Gruppierungen.

Über Indymedia werden auch Personen »markiert«, welche von der Antifa als »rechts« eingeordnet werden. Zwar erfolgt dort kein direkter Aufruf zu Straftaten, aber anhand von Ortsangaben weiß jeder, wo das Opfer zu finden ist. Ja, es stimmt: Die Antifa ist nicht wie ein Verein mit Vorstand und Sitzungshaus organisiert, aber gerade das ist der Trick. Die einzelnen Gruppen wissen genau, was von ihnen erwartet wird, wenn ihnen per Telefonat oder Indymedia ein Angriffsziel vorgegeben wird. Es wird höchste Zeit, dass der Verfassungsschutz und das Innenministerium nicht länger ihre Augen davor verschließen. Längst maßt sich die Antifa das Recht darauf an, das staatliche Gewaltmonopol zu unterlaufen und nach Gutdünken Selbstjustiz zu üben – das darf sich ein demokratischer Rechtsstaat nicht bieten lassen. Während kriminelle Vereinigungen im rechtsradikalen Milieu verbissen verfolgt werden, haben linke Antifanten in Thüringen weitgehend Narrenfreiheit.

https://ansage.org/1-million-euro-schaden-fuer-jede-razzia-linksextreme-erpressen-den-deutschen-staat/

https://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-news/linksextremisten-eine-mio-euro-randale-schaden-fuer-jede-razzia-82982328.bild.html

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2023/linksextremisten-in-budapest/

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/justiz/id_100089446/neonazi-gruppe-knockout-51-und-die-polizei-jagd-auf-bullenschweine-.html
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Bedarf an Fachkräften vorrangig aus dem Inland decken!

Anlässlich der heutigen Beratung der Ost-Regierungschefs zur Fachkräftesicherung fordert der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, René Aust:

„Wir fordern Herrn Ramelow auf, die Einwanderung aus dem Ausland nur in Ausnahmefällen, wenn es sich um hochqualifiziertes Personal handelt, als geeignetes Mittel, heranzuziehen. Zudem sind eine familienfreundliche Politik sowie eine Willkommenskultur für Kinder unabdingbar. Außerdem muss das Image von Ausbildungsberufen gegenüber eines mittelmäßigen akademischen Karriereweges gestärkt sowie die schulische wie berufsschulische Bildung verbessert und Bürokratie abgebaut werden. Damit qualifizierte Fachkräfte nicht weiter abwandern, ist, statt von Steuererhöhungen zu schwadronieren, der Kostendruck zu senken.“

Unser Alternativantrag:

https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/90712/heimat_fuer_fachkraefte_massnahmen_gegen_fachkraeftemangel_ergreifen_thueringens_zukunft_sichern_fach_und_arbeitskraeftesicherung_mobilisierung_der_ei.pdf
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Militärhilfe mit kirchlichem Segen? Was in den beiden letzten Weltkriegen üblich war, führt heute zu heftigen Debatten. Dabei scheint allerdings nicht die theologische Bewertung im Vordergrund zu stehen, sondern die Suche nach dem, was die »Schäfchen« zum Ukraine-Krieg hören möchten. Während sich der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer gegen Waffenlieferungen ausspricht, sieht sich die Ratsvorsitzende Annette Kurschus durch die Diskussion um das Friedensmanifest von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer unter Druck gesetzt, Waffenlieferungen zu verteidigen. Eigentlich wäre es Sache der evangelischen Kirche, ihren Mitgliedern seelsorgerisch in dieser Zeit beizustehen – da aber die Zahl der Kirchenaustritte wächst, will man niemanden verprellen. Man hat das Ohr am Puls der Zeit.

»Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit. Denn Friede muß gewagt werden«, sagte der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer 1934 und stellte sich bis zu seiner Hinrichtung 1945 dem Nationalsozialismus entgegen – im Gegensatz zu weiten Teilen der evangelischen Kirche, die Hitlers Regime offen unterstützten oder dazu schwiegen. Die evangelische Kirche und ihre Übernahme gesellschaftlicher Trends haben eine lange Geschichte – in den letzten Jahrzehnten machte sie sich vor allem die Ideen der Grünen zu eigen, Multikulti, Umweltschutz und Pazifismus. Wobei sich bezüglich letzterem jetzt zeigt, wie flexibel man seine Überzeugungen dem vermeintlichen Zeitgeist anzupassen weiß. Selbstredend hat auch die Genderdebatte ihren Weg auf die Kanzel gefunden und vor mancher Kirche weht die Regenbogenflagge. Das gilt als mutig, dabei passt sich die Kirche nur dem allgemeinen medial inszenierten Trend an. Eine echte inhaltliche Debatte findet aus Furcht vor »Transphobie« allerdings nicht statt. Konservative Christen finden sich in dieser Kirche längst nicht mehr wieder – wo Trost und Seelsorge stattfinden sollten, wird politische Propaganda betrieben, stets an der Seite des Mainstreams.

»Schwerter zu Pflugscharen« galt lange als Motto der kirchlichen Arbeit, in den Achtzigern unterstützte die evangelische Kirche die Friedensbewegung und rief selbst zu Demonstrationen auf. Damals wie heute fürchten viele Bürger eine Eskalation der weltpolitischen Lage hin zu einem dritten Weltkrieg. Wenn die Kirche diese Sorgen nicht mehr ernstnimmt, um sich mit den Kriegstreibern in den Reihen der Grünen gemein zu machen, hat sie ihren Auftrag verfehlt.

Lesen Sie dazu auch unser Positionspapier »Unheilige Allianz«:

https://afd-thl.de/veroeffentlichungen/positionspapiere/
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Auch heute waren wir wieder mit unserem Infostand »Energiekollaps verhindern!« auf Tour, diesmal in Schleusingen. Mit Björn Höcke und unseren Sprechern für Energiepolitik und Verbraucherschutz, Nadine Hoffmann und Robert Sesselmann konnten sich die Bürger auch diesmal über die Folgen der Energiewende für Thüringen austauschen. Bei kaltem, aber sonnigem Wetter kamen viele anregende Gespräche zustande.

Weitere Informationen und die nächsten Termine erfahren Sie auf unserer Homepage. Wir freuen uns, wenn Sie bei uns vorbeischauen!

https://afd-thl.de/energiekollaps-verhindern/
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Polizeivertrauensstelle abschaffen!

Die Pläne des Thüringer Innenministers, Georg Maier, in Thüringen die erste unabhängige Polizeivertrauensstelle in Deutschland mit eigenen Ermittlungskompetenzen zu etablieren, kommentiert Ringo Mühlmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, wie folgt:

„Nahezu jede meiner Anfragen an die Landesregierung hat bestätigt, dass die Polizeivertrauensstelle ungeeignet ist, unabhängig Vorwürfe gegenüber Polizeibeamten zu erhellen. Die Polizeivertrauensstelle kann bis heute nicht einen einzigen Fall vorweisen, in dem die Vorwürfe gegenüber der Thüringer Polizei gerechtfertigt waren. Dieses jahrelange Systemversagen nun auch noch mit Ermittlungskompetenzen zu versehen, ist an ideologischer Verbohrtheit nicht zu überbieten. Die Gelegenheit ist günstig, diesen Irrweg zu beenden und die Vertrauensstelle endlich abzuschaffen.“
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Eine Hiobsbotschaft für alle Besitzer einer Gas- oder Ölheizung schlägt in den Medien derzeit hohe Wellen: Bundeswirtschaftsminister Habeck plant, schon ab 2024 den Einbau neuer Gas- und Ölheizungsanlagen zu verbieten. Spätestens ab 2045 soll dann auch der Weiterbetrieb bereits eingebauter Heizungsanlagen dieses Typs verboten werden. Rund 75 Prozent der Haushalte in Deutschland werden mit Öl oder Gas beheizt – hier trifft grünes Verbotsdenken auf die knallharte Realität: Weder decken die geplanten Fördergelder die Umbaukosten, noch gibt es ausgereifte Alternativen zur herkömmlichen Heizungsanlage.

Habecks Favorit ist die Wärmepumpe, schon seit längerem kündigt er den Bau von 6 Millionen Anlagen in den nächsten Jahren an. Doch eine Wärmepumpe ist nicht für jedes Haus geeignet, denn das System hat einen enormen Platzbedarf. Je nach Pumpentyp liegen die Kosten zudem bei mindestens 15.000 Euro, darüber hinaus wird in sehr kalten Wintern eine Hybridheizung benötigt, um ausreichend Wärme zu erzeugen. Der größte Nachteil jedoch ist die benötigte externe Stromzufuhr, die das durch die Energiewende ohnehin an die Belastungsgrenze gebrachte deutsche Netz in die Knie zwingen könnte. Wie schon im Falle der E-Mobilität ignorieren die Grünen wieder einmal, dass Strom auch erzeugt werden muss, denn mit Windkraft wird sich diese Herausforderung nicht bewältigen lassen.

Kai Warnecke, der Chef der Interessenvertretung »Haus und Grund«, nannte die Pläne des Bundeswirtschaftsministers zurecht »ein Gesetz aus der grünen Märchenwelt« und warnte zudem davor, dass die neuen Heizungsanlagen mit sogenannten »Smartmetern« ausgestattet werden sollen. Wenn die grüne Ideologie in Berlin weiterhin ungebremst ausgelebt wird, gäbe das der Regierung die Gelegenheit, die Heizanlagen nach Belieben an- und abzuschalten – eine weitere Parallele zu den Ladestationen der E-Fahrzeuge. Berlin suggeriert den Bürgern gern, die Energiesituation in Deutschland im Griff zu haben, tatsächlich jedoch wird das Verbraucherverhalten kontrolliert. Es ist eine Entwicklung, welche die AfD-Fraktion auf keinen Fall mittragen wird, denn es ist die Aufgabe der Bundesregierung, eine stabile Energieversorgung zu garantieren – und nicht, die Bürger einem Erziehungsprogramm zu unterwerfen.


https://www.derwesten.de/politik/robert-habeck-verbot-oel-gas-heizungen-gruene-id300435554.html
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Wir Bürger merken es beim Gang zum täglichen Einkauf, an unserer Strom- und Gasrechnung und auch in unserer Freizeit: Die Preise sind merklich angestiegen. Energie hat sich im Vergleich zum Vorjahresmonat durchschnittlich um 19,1 Prozent verteuert, bei Lebensmitteln liegt die Preissteigerung sogar bei 21,8 Prozent – insgesamt geht man von einer Inflationsrate von 8,7 Prozent aus [1]. Die Prognose, dass sich die Lage in diesem Jahr entspannen würde, hat sich bisher nicht erfüllt. Die Lohnentwicklung konnte mit den gestiegenen Preisen nicht mithalten: Sie lag bei einem Plus von 3,5 Prozent. Unterm Strich bleibt den Bürgern also weniger von jedem Euro, die Reallöhne sinken.

Derart drastische Preissteigerungen hat es seit der Jahrtausendwende noch nicht gegeben, von 2000 bis 2020 lag die Teuerungsrate zwischen 0,3 und 2,6 Prozent, selbst im Lockdown-Jahr 2021 lag sie bei lediglich 3,1 Prozent [2]. Die gesunkene Kaufkraft wirkt sich auch auf den Einzelhandel aus, vielerorts bleiben bestimmte Regale bei den großen deutschen Supermarktketten leer. Ein großer Schokoladenhersteller beliefert einige Märkte nicht mehr, weil diese befürchten, wegen stark gestiegener Preise die Ware nicht loszuwerden. Denn viele Kunden haben ihr Kaufverhalten bereits geändert und greifen zu günstigeren Produkten. Bedenklich im Sinne einer gesunden Ernährung ist vor allem der Preisanstieg bei Obst und Gemüse. Bei Produkten aus Sonnenblumenöl kommt eine weitere Schwierigkeit dazu: Zwar könnten die Hersteller auf andere Öle ausweichen, aber auf dem Weltmarkt fehlt das Papier für geänderte Etiketten [3].

Treiber der Inflation sind vor allem die Sanktionen gegen Russland und die daraus resultierende Energiekrise, sowie die zerschlagenen internationalen Lieferketten durch die Corona-Politik in den vergangenen zwei Jahren. Diese trieben zunächst die Strom- und Gaspreise in die Höhe und führten anschließend zu Lieferschwierigkeiten bei bestimmten Gebrauchsgütern. Bis in den Mittelstand hinein sind die Haushalte mittlerweile betroffen, es ist eine unhaltbare Situation, die sich bis vor ein paar Jahren wohl kaum jemand in Deutschland vorstellen konnte. Aufgrund politischer Experimente rutschen immer mehr Bürger in die Armut – hier muss von der Bundesregierung endlich gegengesteuert werden, um die Bevölkerung durch Steuersenkungen zu entlasten. Nur die AfD stellt uns Bürger in den Mittelpunkt ihres Handelns. Wir fordern daher: Schluss mit den Sanktionen und runter mit den Steuern.

[1] https://www.stern.de/wirtschaft/inflation-weiter-auf-hohem-niveau--preise-um-8-7-prozent-erhoeht-33242390.html

[2] https://de.statista.com/themen/409/preisentwicklung/#topicOverview

[3] https://www.augsburger-allgemeine.de/geld-leben/leere-regale-im-supermarkt-diese-produkte-koennten-knapp-werden-id64279326.html
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Digitalisierung des Unterrichts nicht um jeden Preis!

Der Forderung der Thüringer Landeselternvertretung, wonach die Lernmittelfreiheit auch auf digitale Lernmedien auszuweiten ist, schließt sich der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, Denny Jankowski mit Einschränkungen an:

„Zunächst brauchen wir Konzepte, wann und wo der Einsatz von digitalen Endgeräten im Unterricht pädagogisch und didaktisch sinnvoll ist. Dies sehe ich erst ab der Klassenstufe 9 und definitiv nicht schon im Grundschulbereich. Sollte dann der Erwerb eines digitalen Endgerätes für jeden Schüler der höheren Klassenstufen notwendig sein, muss die Anschaffung auch durch die Lernmittelfreiheit abgedeckt werden. Die momentan übereilte und konzeptlose Digitalisierung der Schulbildung darf nicht zu Lasten der Familienkasse gehen."
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Vor 50 Jahren, am 3. März 1973, wurde das »Washingtoner Artenschutzabkommen« unterzeichnet, das den Schutz bedrohter Tierarten sicherstellen soll, welche durch wirtschaftliche Interessen ihren Lebensraum verlieren. In Deutschland werden deshalb die »Tiere des Jahres« vorgestellt, um auf Arten aufmerksam zu machen, deren Bestand seit Jahren rückläufig ist. Zum Wildtier des Jahres 2023 wählte man den Gartenschläfer, einen possierlichen kleinen Nager, der sich in naturbelassenen Parks und Gärten zuhause fühlt. Wegen seiner Gesichtszeichnung, die einer Augenmaske ähnelt, nennt man ihn liebevoll »Zorro«. Noch bis vor 30 Jahren lebten Populationen in 26 europäischen Ländern, in acht davon findet man heute keinen Vertreter der Art mehr. Wer das Tier in seinem Garten findet, darf sich glücklich schätzen, denn zu seiner bevorzugten Nahrung zählen auch Pflanzenschädlinge wie kleine Insekten.

Das Thema Artenschutz ist auch in Thüringen aktuell, denn durch den forcierten Ausbau der Windkraft im Freistaat werden Wildvögel und Fledermäuse gefährdet. Vor allem Windkraftanlagen in Waldschneisen sind für Vögel gefährlich, denn beim Wechsel von einem Waldteil in den nächsten können sie von den Rotoren schwer verletzt und oft auch getötet werden. Es ist verwerflich, wie gerade durch sogenannte »grüne Politik« die Lebensräume von Tieren im Freistaat – und ganz Deutschland – gefährdet werden. In diesem Zusammenhang sei noch einmal erwähnt, dass sich die Anlagenbetreiber von Umweltauflagen »freikaufen« können. Eine Politik, die von der AfD-Fraktion vehement abgelehnt wird. Wir wollen den Tieren ihren sicheren Lebensraum erhalten und die heimische Natur für die Thüringer bewahren. Denn Artenschutz hilft Mensch und Tier gleichermaßen – zum Schutz unserer Lebensqualität.
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Ausbildungsstau der Freiwilligen Feuerwehren endlich abbauen!

Der Ausbildungsbedarf Angehöriger Freiwilliger Feuerwehren in Thüringen kann durch die Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule nicht abgedeckt werden. Daher schlägt Torsten Czuppon, Sprecher für Feuerwehren, Brand- und Katastrophenschutz der AfD-Landtagsfraktion vor, alternativ und insbesondere zur Gruppen- und Zugführerausbildung freie Ausbildungskapazitäten der hessischen Landesfeuerwehrfachschule zu nutzen:

„Die Ausbildung in einem benachbarten Bundesland ist prinzipiell möglich, weil die Landesfeuerwehrfachschulen als gleichwertige Einrichtungen zu sehen sind. Der Argumentation der Landesregierung, dass Kooperationen mit Hessen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen durchaus bestehen, dort derzeit aber aufgrund fehlender freier Kapazitäten keine Ausbildungen möglich sind [1], kann ich nicht folgen. Ein Blick auf die Webseite der hessischen Landesfeuerwehrfachschule offenbart noch freie Plätze. Auch wenn in Thüringen auf Initiative meiner Fraktion nun auch Online-Lehrgänge angeboten werden, reichen diese nicht aus. Es ist dringend erforderlich, den dreijährigen Ausbildungsstau mithilfe der freien Ausbildungskapazitäten der hessischen Landesfeuerwehrfachschule zu kompensieren.“

[1] https://parldok.thueringer-landtag.de/ParlDok/dokument/91152/mangelnde_ausbildungskapazitaeten_fuer_gruppen_und_zugfuehrer_sowie_leiter_einer_feuerwehr_und_fuehrer_von_verbaenden_freiwilliger_feuerwehren_in_thue.pdf
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Schon einmal etwas von Gewaltenteilung gehört Frau Denstädt?

Die jüngste Debatte um die Schöffenwahl in diesem Jahr kommentiert der justizpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Robert Sesselmann, wie folgt:

„Frau Denstädts jüngste Äußerungen verdeutlichen erneut, wie ungeeignet sie für das Amt der Justizministerin ist. Offensichtlich hat sie selbst von Gewaltenteilung und Unabhängigkeit der Justiz, Kernelemente einer Demokratie, noch nicht viel gehört. Der Versuch das eigene Klientel auch hier in Stellung zu bringen, ist ganz klar eine unbefugte Einflussnahme der Exekutive auf die Judikative. Und davon einmal ganz abgesehen ist die Teilnahme an einer Montagsdemo kein taugliches Kriterium, um Bewerber vom Amt auszuschließen.“
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Annalena Baerbock ist als Außenministerin immer wieder für Überraschungen gut. Ob 360-Grad-Wende für Putin oder Länder die »hunderttausende Kilometer entfernt liegen«, sie verirrt sich gerne einmal im Dschungel der deutschen Sprache. Doch so unbeholfen, wie die Außenministerin manchmal auch erscheint, versteht sie eins sehr gut: Das Erschaffen von Netzwerken von Gleichgesinnten, die ihr in blamablen Situationen zur Seite springen. Auch ihr neuestes, groß angekündigtes Konzept zur »feministischen Außenpolitik« fügt sich nahtlos in diese Netzwerke ein: Es ist die Schaffung von neuen Botschafterposten für diese Politiksparte geplant, Diplomatinnen, welche die Einhaltung der neuen Leitlinien überwachen sollen.

»Es gab in den letzten Jahrzehnten eine massive Reihe von hoch qualifizierten Frauen, die nicht nach vorne gekommen sind, aus strukturell sehr, sehr alten Gründen«, freut sich Baerbocks Parteikollege Omid Nouripour, der noch vor einigen Jahren Teile der wenig frauenfreundlichen islamischen Scharia in das deutsche Gesetz integrieren wollte. »Und das wird jetzt aufgebrochen.« Feministische Außenpolitik als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für politische Weggefährten? Die geplanten Mittel fließen also zunächst einmal in die Taschen der eigenen »Experten«, und damit ist zugleich eine weitere Verfestigung der allgegenwärtigen Genderpropaganda zu erwarten. Denn bisher wissen wir wenig Genaues über die Ziele der »feministischen Außenpolitik«, die wohl erst noch in vom Steuerzahler finanzierten Arbeitskreisen ausdiskutiert werden müssen.

Zunächst einmal stellte Annalena Baerbock »Anrüchiges« in Aussicht, die Planung einer Trockentoilette in Nigeria – denn ihre Politik soll »pragmatisch« sein. Die Idee von Toiletten speziell für Frauen ist nicht neu, bisher wurde sie durch private Stiftungen finanziert. Ob sie in Berliner Händen gut aufgehoben ist, sei dahingestellt, dort hat man gerade für ein entsprechendes Projekt 400.000 Euro in den Sand gesetzt. Wie allerdings damit die weltweite Gleichstellung von Frauen durchgesetzt werden kann, ist fraglich. Gerade die Grünen sind bei der Auswahl von Handelsbeziehungen nicht wählerisch, wenn es darum geht, die Sanktionen gegen Russland aufrecht zu erhalten – so sollten etwa die Handelsbeziehungen mit Qatar weiter ausgebaut werden, wo Frauen den restriktiven Vorschriften der Scharia ausgesetzt sind. Bei der Einforderung von moralischer Haltung bei der deutschen Bevölkerung sind eben jene Grünen stets ganz vorne mit dabei, bei sich selbst drücken sie gern ein Auge zu. Auch wenn es darum geht, durch die neue Agenda ihre eigene Klientel zu finanzieren – das ist pure Heuchelei gegenüber der stets zum Verzicht aufgerufenen deutschen Bevölkerung.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/knauss-kontert/baerbock-feministische-aussenpolitik-leitlinien/
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