AfD-Fraktion Thüringen
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Dies ist der offizielle Kanal der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag.
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Zu den Folgen des Ukraine-Krieges auf die Ernährungssituation in Thüringen muss die Landesregierung jetzt Rede und Antwort stehen!

Angesichts der voraussichtlich dramatischen Folgen für die weltweite Ernährungssituation, die in diesem Jahr der Wegfall der Ukraine und Russlands als landwirtschaftliche Exportnationen zur Folge haben werden, fordert der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Thüringen, Jörg Henke, die Landesregierung auf, Stellung zu beziehen. 

„Schon vor dem russischen Überfall auf die Ukraine zeichnete sich durch die hohen Gaspreise ein Engpass in der Versorgung der heimischen Landwirtschaft mit Düngemitteln ab. Durch den Krieg in der Ukraine und die Sanktionspolitik gegenüber Russland wird sich die Lage noch verschärfen, da Russland und die Ukraine auch bedeutende Produzenten für Düngemittel sind“.
Die AfD-Landtagsfraktion Thüringen hat zu dieser Thematik eine mündliche Anfrage an die Landesregierung für das kommende Plenum eingereicht. Dazu erklärt Jörg Henke: „Mit Beginn der Anbausaison muss die Landesregierung jetzt Rede und Antwort stehen, wie die Ernährungssicherheit im Freistaat gewährleistet werden kann. Grüne Blütenträume, wie die Erhöhung des Anteils des ökologischen Landbaus auf mindestens 10 Prozent der Anbaufläche in Thüringen, wie sie die Landesregierung zum Ziel ausgegeben hat, müssen jetzt auf ihren Wirklichkeitsbezug hin überprüft werden, da sie zwangsläufig weitere Ernteausfälle zur Folge haben werden.  Der Versorgungssicherheit der Bürger muss nunmehr Priorität eingeräumt werden“.
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Lindners Tankrabatt – Viel Bürokratie und sonst nichts

Zum Vorschlag des Bundesfinanzministers, Christian Lindner (FDP), einen sogenannten „Tankrabatt“ einzuführen, erklärt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Thüringen, Nadine Hoffmann:

„Das ist weder ein vernünftiger Ansatz noch eine echte Entlastung. Eine solche kann es nur durch Steuersenkungen auf Kraftstoffe und Energieträger geben. Die Bundesregierung muss auf ihre politisch gewollte Lenkungswirkung durch Preisanstiege zu Lasten des Verbrauchs fossiler Kraftstoffe verzichten, um Bürger und Wirtschaft dauerhaft zu entlasten."

Jens Cotta, der finanzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen ergänzt: "Blinder Aktionismus und enormer bürokratischer Aufwand und damit eine weitere Belastung für Tankstellenbetreiber und Finanzämter wären die Folge von Lindners Vorschlag. Die AfD-Fraktion Thüringen steht für pragmatische Lösungen und wird deshalb einen geeigneten Antrag ins März-Plenum einbringen.“
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Ungeimpftes medizinisches Personal darf nicht fallen gelassen werden!

Am morgigen 15.03.2022 tritt die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Kraft. Dies nimmt René Aust, der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, zum Anlass, die Forderung der AfD nach einer Rückabwicklung der Impfpflicht zu wiederholen und sich mit den nun von der Impfpflicht betroffenen medizinischen Personal solidarisch zu erklären:

„Die AfD-Fraktion Thüringen fordert nach wie vor, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht abgeschafft wird, da ein massiver Versorgungsmangel im Gesundheitsbereich droht.  Außerdem ist es unmoralisch und grundgesetzwidrig, das medizinische Personal zu einer Impfung zu drängen, von der es nicht überzeugt ist. Ungeimpftes Personal, dem vor einem Jahr noch zu Recht Beifall geklatscht wurde, jetzt derart fallen zu lassen, ist unverschämt! Unsere Pflegekräfte, Ärzte, Physiotherapeuten und weitere Leistungsträger im Gesundheitssystem verdienen Respekt. Dazu gehört auch der Respekt vor der Entscheidung, sich nicht gegen Corona impfen lassen zu wollen. Die AfD steht felsenfest an der Seite der Betroffenen!“
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Seit Beginn des Jahres schlagen Verbraucher Alarm: Der leichtsinnige Beschluss der Bundesregierung, im Rahmen der sogenannten „Energiewende“ gleich vierzehn bewährte Kohle- und Kernkraftwerke abzuschalten, führte zu einer Explosion der Strompreise auf dem Energiemarkt. Bekanntlich setzen die Thüringer Landesregierung und der Bund auf den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarkraft, welche die nötige Grundlastversorgung nicht gewährleisten können. Sie arbeiten wetterabhängig, zudem fehlt die erforderliche Speichertechnik. Eine kuriose Tatsache am Rande ist, dass auch 6000 veraltete Windkraftanlagen abgeschaltet wurden, für welche die EU-Förderung im letzten Jahr auslief.

Deutschland muss also Strom aus dem Ausland hinzukaufen – und das bekamen zahlreiche Verbraucher zu spüren. Sogenannte „Billiganbieter“ kündigten reihenweise ihre bestehenden Verträge mit den Kunden, verlangten Tarifwechsel zu ungünstigeren Bedingungen oder meldeten Insolvenz an. Zwar können sich Verbraucher dagegen zur Wehr setzen, da sie nicht für die Fehlplanung der Stromdiscounter verantwortlich. Wer allerdings plötzlich ohne Stromanbieter dasteht, hat keine Zeit, auf den Ausgang eines Gerichtsverfahrens zu warten, zumal selbst ein zu seinen Gunsten ausfallendes Urteil die Fortführung des Vertrages nicht sicherstellt. Deshalb mussten die Kunden auf die Ersatzversorgungsverträge der großen Anbieter zurückgreifen. Diese sind aber ebenfalls teuer, für eine durchschnittliche Familie kommt rasch eine Mehrbelastung von jährlich etwa 1300 Euro zustande.

Die Anbieter rechtfertigen die teuren Einsteigertarife mit stark gestiegenen Einkaufskosten an der Strombörse. Dort werden üblicherweise langfristige Lieferverträge geschlossen, die aber derzeit wegen der schwankenden Energiepreise nicht zur Verfügung stehen. Um bestehende Verträge mit langfristigen Kunden einhalten zu können, müssten Neukunden deshalb mehr zahlen. Nach Untersuchungen der Verbraucherzentrale Thüringen beträgt der Preisunterschied 142 Prozent. Etwa die Hälfte der etablierten Stromanbieter verlangt diese horrenden Preise, was die Verbraucherzentrale nun veranlasste, die Kartellbehörde anzurufen. Geschäftsführer Ralph Walther spricht den Medien gegenüber von einem enorm gestiegenen Beratungsbedarf der Kunden, der nun 17 statt 3 Prozent aller Anfragen ausmache.

Das Thüringer Verbraucherschutzministerium unter der Leitung von Dirk Adams (Grüne) bestätigt zwar den Preisanstieg und bedauert ihn, übernimmt aber ansonsten keinerlei Verantwortung für den Vorgang. Ein Ministeriumssprecher ließ verlauten, man stünde wegen des Themas mit anderen Bundesländern in Verbindung, aber müsse auch berücksichtigen, dass die Anbieter wirtschaftlich kalkulierten.

Viel Unterstützung ist von dieser Seite also nicht zu erwarten, vor allem, weil die Landesregierung dazu ihre eigene Energiepolitik hinterfragen müsste, die sich ebenfalls ausschließlich auf Stromerzeugung durch erneuerbare Energien stützt. Eine Lösung für die Kunden ist kurzfristig hier offenbar nicht in Sicht. Die Thüringer AfD-Fraktion setzt deshalb auf eine kurzfristige steuerliche Entlastung der Verbraucher, welche den Kostendruck im Alltag abfängt. Langfristig jedoch kann nur eine Abkehr von der sogenannten Energiewende das Problem beheben, um eine größere Unabhängigkeit Deutschlands von den internationalen Strommärkten zu gewährleisten.
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Infolge steigender Inzidenzwerte, die jedoch nichts über die Erkrankungshäufigkeit aussagen, wird in Thüringen über die Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Corona-Maßnahmen über den 20. März hinaus diskutiert.

Der Gesundheitspolitiker der Thüringer AfD-Landtagsfraktion, Dr. Wolfgang Lauerwald, sieht in der Diskussion den Versuch der Panikmache:

„Es ist allgemein bekannt, dass die Virusvariante Omikron stark ansteckend ist, aber in der Regel einen harmlosen grippalen Infekt verursacht. Einem leichten Anstieg der Belegungszahlen sollte man erstmal mit Gelassenheit anstatt mit Angstmacherei begegnen und im Übrigen dafür sorgen, dass die Kliniken über ausreichend Personal verfügen können. Die Überlegung, die vorgesehenen Lockerungen weiter zu verzögern, ist fehl am Platze. Anstatt eine neue Panikwelle zu schüren, sollte die Politik dafür sorgen, dass die Thüringer wie die Menschen im Rest Europas endlich von den Grundrechtseinschränkungen befreit werden und zu einem normalen Leben zurückkehren können.“
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AfD-Fraktion Thüringen beantragt 15-Punkte-Plan zur Preisentlastung:

Für die aktuelle Plenarwoche hat die AfD-Fraktion einen umfassenden Alternativantrag eingereicht, um der Preisexplosion vorrangig bei Energie- und Kraftstoffen zeitnah entgegenzuwirken. Der 15-Punkte-Plan enthält unter anderem, die Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe, Strom, Heizöl und Erdgas auf den EU-Mindestsatz zu senken, die Energiesteuern auf diese Güter auszusetzen und die EEG-Umlage auf Strom sowie die CO2-Steuer auf fossile Kraftstoffe, Heizöl und Erdgas sofort abzuschaffen.

Nadine Hoffmann, die energiepolitische Sprecherin führt hierzu aus:

„Wir fordern des Weiteren die Erhöhung der Pendlerpauschale rückwirkend zum 01.01.2022 sowie die Überprüfung der Laufzeitverlängerung der letzten drei in Deutschland betriebenen Kernkraftwerke. Zudem sollen marktgreifende Instrumente mit politisch gewollter Lenkungswirkung zugunsten der sogenannten Energiewende nicht mehr angewandt werden.

Die Energiepolitik führt zur Inflation, belastet die Unternehmen und das Handwerk und alle anderen Verbraucher und führt unweigerlich zu exorbitanten Preissteigerungen und Kosten für private wie öffentliche Haushalte. Eine tragbare Strategie für eine stabile Energieversorgung existiert im Freistaat Thüringen hingegen nicht. Technologieoffen müssen grund- und spitzenlastfähige Energieerzeugungsträger gefördert werden, damit die Versorgung gesichert, die Daseinsversorge bezahlbar und sozialverträglich und unsere Wirtschaft konkurrenzfähig bleibt.“

Nähere Informationen sowie einen Link zum 15-Punkte-Plan finden Sie auch auf unserer Homepage:

https://afd-thl.de/2022/03/16/afd-fraktion-thueringen-beantragt-15-punkte-plan-zur-preisentlastung/
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Nicht vergessen: Im allgemeinen Trubel um steigende Verbraucherpreise und den Ukraine-Konflikt arbeitet der Bundestag noch immer an der Durchsetzung einer allgemeinen Impfpflicht! Unter dem Deckmantel der „Solidarität“ sollen nach den im Pflegebereich Beschäftigten nun alle Bürger zur Impfung genötigt werden. Bürger, die sich nicht impfen lassen wollen, müssen, sofern die entsprechenden Pläne Erfolg haben, mit hohen Bußgeldern rechnen. Unterstützung erhalten deren Befürworter wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), ausgerechnet vom Deutschen Ethikrat. Trotz des meist milden oder gar unbemerkten Verlaufs einer Infektion mit der Omikron-Variante des Corona-Virus spricht sich eine Mehrheit der Ratsmitglieder weiterhin für die Zwangsimpfung aus. Unberücksichtigt bleiben dabei auch die schweren Nebenwirkungen der Wirkstoffe, welche mittlerweile weltweit millionenfach erfasst werden.

Wenn am 17. März die Beratung im Bundestag beginnt, bereitet sich Deutschland auf einen in Europa einzigartigen Alleingang vor. Selbst unser Nachbarland Österreich hat die allgemeine Impfpflicht kürzlich ausgesetzt, da diese angesichts der neuen Corona-Variante nicht mehr verhältnismäßig erscheint. Omikron wird von Medizinern weltweit als Möglichkeit gesehen, die Bürger auf natürliche Weise zu immunisieren. Eine medizinische Notwendigkeit besteht demnach längst nicht mehr, die Entscheidung ist zum politischen Selbstzweck geworden.

Schon im April soll die Entscheidung gefällt werden, wobei derzeit noch über die verschiedenen Modelle der einzelnen Fraktionen debattiert wird, etwa einen Stufenplan, der zunächst die Impfung der über 60-Jährigen vorsieht. Geplant ist, die Impfpflicht ab 1. Oktober 2022 einzuführen und sie bis Ende 2023 zu befristen. Dann sollen weitere Daten erhoben werden. Diese Taktik ist uns mittlerweile aus den Lockdown-Maßnahmen bekannt: Was durch die Befristung als Notfall-Maßnahme angepriesen wird, kann leicht immer wieder verlängert werden. Dann wird aus der Befristung ein Dauerzustand, der in politisch genehmen, fragwürdigen Daten seine Begründung findet.

Die AfD-Fraktion im Bundestag ist die einzige Kraft im Parlament, die sich entschieden gegen eine solche Willkürmaßnahme ausspricht. Zwar gibt es auch in der FDP Gegenstimmen, aus Erfahrung wissen wir allerdings, dass diese jederzeit wieder umschwenken könnten. Deshalb bitten wir Sie, auch weiterhin auf der Straße für die Freiheit und Selbstbestimmung der Bürger einzustehen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, über das Kontaktformular des deutschen Bundestags den Abgeordneten Ihres Wahlkreises anzuschreiben. Die Verantwortlichen müssen wissen, dass sie nicht im Sine des deutschen Volkes handeln, wenn sie eine allgemeine Impfpflicht befürworten. Stoppen wir den Wahnsinn – jetzt!

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/allgemeine-impfpflicht-in-deutschland-antraege-lauterbach-frist-update-16-3-22-id61171316.html

https://www.bundestag.de/services/formular/contactform
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Landesregierung steuert konzeptlos in eine drohende Ernährungskrise

Entgegen der Auffassung der Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Susanna Karawanskij (LINKE), angesichts drohender Ernteausfälle der beiden Schwarzmeerländer sowie voraussichtlich ausbleibender Düngemittellieferungen für die Thüringer Landwirtschaft, kritisiert der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Jörg Henke:

„Wenn die Landesregierung in dieser außergewöhnlichen Lage am ideologischen Konstrukt einer klima- und umweltfreundlichen Landwirtschaft festhält, anstatt die Ernährungssouveränität Thüringens in den Mittelpunkt ihres politischen Handelns zu stellen, wird sie ihrer Verantwortung gegenüber der Bevölkerung für bezahlbare Lebensmittel- und Energiepreise nicht gerecht. Sie vermittelt eher den Eindruck konzeptlos in eine drohende Ernährungskrise zu steuern.

Wir haben bei den Düngemittelpreisen Preissteigerungen, die aktuell 350 Prozent über denen des Vorjahres liegen, die Getreidepreise befinden sich ebenfalls derzeit auf einem Rekordhoch. Beides wirkt sich, neben den weiter steigenden Strom- und Kraftstoffpreisen, längst auf die Lebensmittelpreise aus.

Damit es bei einem hohen Selbstversorgungsgrad bleiben kann, brauchen die Thüringer Bauern jetzt konkrete Zusagen für staatliche Hilfen, Steuersenkungen auf Kraftstoff- und Energiepreise sowie ausreichende Düngemittel und keine Belehrungen zu weltfremden ideologischen Wolkenkuckucksheimen.“
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Eine humanitäre Katastrophe trifft auf ein marodes Bildungssystem

In der Debatte über die Betreuung und Beschulung ukrainischer Flüchtlingskinder stellt der bildungspolitische Sprecher, Denny Jankowski, für die AfD-Fraktion Thüringen klar, dass schnell ein Konzept für diese Situation geschaffen werden muss.

„Es ist festzuhalten“, so Jankowski, „dass nun eine humanitäre Katastrophe auf unser marodes Bildungssystem trifft und nicht erneut die gleichen Fehler gemacht werden dürfen wie bei der Migrationswelle 2015/16. Es dürfen weder Sprachbarrieren ignoriert noch Lehrer und Pädagogen mit dem Problem wiederholt allein gelassen werden. Ich möchte vor einer weiter zunehmenden Belastung des Lehrpersonals aber auch der Kinder warnen.

Unserer Auffassung nach sollten ukrainische Kinder daher in separaten Gruppen oder Klassen primär durch Landsleute in ihrer Landessprache und nach ukrainischen Lehrplänen unterrichtet werden. Jegliche Unterstützung soll ihnen dabei auch zugutekommen. Wir plädieren zudem für eine Bestandsaufnahme ukrainisch sprechender Pädagogen sowie Trainern in Sportvereinen, um eine der Situation angebrachte Fürsorge leisten zu können.“
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Thüringen und die Digitalisierung: Dieses Thema ist in den letzten Monaten ein häufig in den Medien behandelt worden. Als die Landesregierung die Schüler während des sogenannten „Lockdown“ in den Distanzunterricht zwang, erwies sich etwa die „Thüringer Schulcloud“ als vollkommen überlastet. Wie man der aktuellen Tagespresse entnehmen kann, gibt es bei den Kommunen zudem Probleme mit Sicherheitslücken in der IT – die Bürger müssen um die Vertraulichkeit ihrer Daten bangen. Bundesweit kam im Zuge der Corona-Krise immer einmal wieder die Befürchtung auf, es drohe die Entwicklung hin zum „gläsernen Menschen“, dessen privateste Informationen für den Staat und auch Internetriesen wie Google und Amazon offenliegen. Wenn hierzu noch Datenlecks bei den Thüringer Behörden auftauchen, schadet das der allgemeinen Akzeptanz der digitalen Vernetzung. Diese ist aber in einem modernen Staat unerlässlich – auch um mittelständische Handwerks- und Industriebetriebe zu stärken. Wir brauchen ein stabiles Netz, das gleichzeitig vor Datenraub und Cyberattacken geschützt ist.

Zwar spricht die Landesregierung davon, eigene IT-Fachleute ausbilden zu wollen, um den Behörden bei der Gewährleistung der Datensicherheit unter die Arme zu greifen. Gleichzeitig sind allerdings gerade im Bereich von Bildung und Digitalisierung weitreichende Einsparungen geplant. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) will rund 64 Millionen Euro einsparen – ausgerechnet an den Thüringer Universitäten und dem Programm „Digitalbonus Thüringen“, das kleine und mittelständische Unternehmen bei der Anschaffung von Soft- und Hardware unterstützen sollte. Ein fatales Signal, das aufzeigt, wie wenig die Landesregierung den digitalen Fortschritt in Thüringen wertschätzt.

Ein Kuriosum am Rande: Rund 33.173 Euro ließ sich das Wirtschaftsministerium seine zwölf Image-Videos „So digital ist Thüringen“ kosten – je Video waren das 2764 Euro. Auf YouTube wurde der Beitrag mit dem selbstbewussten Titel „Im Quantensprung an die Weltspitze“ seit Oktober 2021 mit lediglich 25 Klicks belohnt. Man fragt sich, was dem Thüringer Wirtschaftsministerium wichtiger ist: Teure Eigenwerbung oder die Unterstützung der Bürger, die mit dem real existierenden digitalen Netzwerk arbeiten müssen. Wir, die AfD-Fraktion, meinen, dass die Prioritäten eindeutig anders gesetzt werden müssen – zugunsten von Datensicherheit und Förderung unserer Thüringer Wirtschaft.
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Nach Absetzung der Wahl des Verfassungsgerichtspräsidenten droht eine Verfassungskrise

Die AfD -Fraktion im Thüringer Landtag hat heute nach entsprechendem Widerspruch in einer von ihr beantragten Ältestenratssitzung ihre Position klargemacht, dass durch die von allen anderen Fraktionen beschlossene Absetzung der Wahl des Verfassungsgerichtspräsidenten Ende des Monats eine Verfassungskrise heraufbeschwören kann. Sowohl in der Rechtsprechung als auch in der Fachliteratur wird vertreten, dass die Frist, in der nach dem altersbedingten Ausscheiden eines Richters der Nachfolger bestimmt werden muss, maximal drei Monate betragen darf. Anderenfalls drohe die Verletzung des Rechts auf den gesetzlichen Richter und die Handlungsunfähigkeit des Gerichts.

Stefan Möller, stellvertretender Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD -Fraktion im Thüringer Landtag, nimmt hierzu wie folgt Stellung:

„Die anderen Fraktionen riskieren die Handlungsunfähigkeit eines Verfassungsorgans, indem sie die Verpflichtung zur Bestimmung des Nachfolgers des ausgeschiedenen Verfassungsgerichtspräsidenten mehrere Monate nach Ablauf der gesetzlich vorgesehenen Frist immer noch nicht zu erfüllen bereit sind. Eine Wahl des neuen Verfassungsgerichtspräsidenten hätte heute unproblematisch erfolgreich stattfinden können. Allein: Der Wille zur Ausgrenzung der AfD war bei den anderen Fraktionen aber größer als der Respekt vor einem anderen Verfassungsorgan.“

https://www.youtube.com/watch?v=n8G49jlDj_w&t=53s
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In der drohenden Erzeugerkrise muss sich Thüringen auf seine eigenen Ressourcen besinnen!

Dass Düngemittelpreise massiv gestiegen sind, hat die Landesregierung in der mündlichen Fragestunde im Landtag am 17. März auf Frage des agrarpolitischen Sprechers der AfD-Landtagsfraktion, Jörg Henke, eingeräumt. Henke betont:

„Die Preise, auf die sich die Landesregierung in ihrer Antwort beruft, sind allerdings vom 17. Februar, also noch vor dem Beginn des Ukraine-Krieges und damit nicht aktuell. Es steht daher zu befürchten, dass wir eine massive Erzeugerkrise im Bereich der Landwirtschaft kaum noch werden abwenden können. Neben einer Verteuerung der Düngemittel um bis zu 350 % infolge gestiegener Energiekosten, wurden teilweise Produktionskapazitäten stillgelegt, da die um bis zu 1000 % gestiegenen Gaspreise eine lukrative Produktion von Dünger kaum noch zuließen.“

„Thüringen muss sich in der Krise auf seine eigenen Ressourcen besinnen. Statt in der dramatischen Lage auch noch eine Ausweitung von Solaranlagen auf Ackerflächen in Thüringen zu propagieren, wäre die Landesregierung besser beraten, schleunigst eine Wiederbelebung der eingestellten Düngemittelproduktion im Lande zu befördern. Die Kapazitäten dafür sind bei uns vorhanden. Andernfalls wird aus der sich abzeichnenden Erzeugerkrise bald eine ausgewachsene Nahrungsmittelkrise werden,“ ergänzt die Sprecherin für Energiepolitik, Nadine Hoffmann.
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