... und morgen gibt es dann auch neue Bilder 👉 wir zeigen euch, wie wir die Stroh-Lehm-Ziegel gemacht haben, mit denen wir das Fachwerk ausgefacht haben:
Weiter geht´s - wie versprochen zeigen wir euch heute, wie die Stroh-Lehm-Ziegel herzustellen sind.
Auch wenn die Ziegel sehr nach Lehm aussehen und auch durchaus ein Gewicht von bis zu 7 kg pro Stück bekommen können, sind sie zum Großteil aus Stroh. Der Lehm bildet quasi die Armierungsmasse, die das Stroh zusammenhält. So ergibt sich auch eine ideale Kombination aus Wärmespeicherung (Lehm) und Isolierung (Stroh).
Wir haben uns eine "Produktionsstrecke" gebaut, mit Bottichen, in denen der Lehm eingeweicht wurde und einem grob gezimmerten Tisch, auf dem die Stroh-Lehm-Masse einweichen und abtropfen konnte. Auf dem Bild siehst du außerdem auch Christoph, wie er mit einem Handrührgerät die "Lehmsuppe" herstellt.
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Dies war der bei weitem unangenehmste Teil der Ziegelproduktion - das Stroh häckseln. Zu Beginn haben wir das mit einem großen, an einen Traktor angeschlossenen Häcksler gemacht, was eine sehr laute, stinkende und vor allem staubige Angelegenheit war. Später haben wir das ganz profan mit einem Rasenmäher gelöst 👉 das Stroh auf der Erde ausbreiten, ein paar Mal mit dem Rasenmäher darüber fahren, zusammenrechen, fertig - weitaus einfacher und angenehmer.
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Lehm, Wasser und Stroh - mehr braucht es nicht an Baustoffen für die Ziegelproduktion. Wir haben damals noch in jeden Ziegel einen kleinen Rosenquarz eingearbeitet, für den energetischen Schutz des Hauses. 💜
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Nach der Einwirkzeit hat die Stroh-Lehm-Masse eine Art Schneeball-Konsistenz, das heißt, sie lässt sich gut formen. Zu diesem Zweck haben wir uns beim Schreiner Formen aus beschichtetem Holz bauen lassen, in welchen der vorgeformte Ziegel gut durchrutscht. Die Stroh-Lehm-Masse wird ordentlich in die Formen gedrückt mit dem Brett, welches hier untendrunter auch zu sehen ist, an seinen Trocknungsplatz getragen und dort an Ort und Stelle aus der Form gedrückt.
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Die Ziegel werden nicht gebrannt, nur getrocknet! Dafür müssen sie natürlich geschützt liegen - wir haben dafür einen Folientunnel gebaut (siehe Foto weiter oben). Je nach Witterung kann man sie nach 2-3 tagen drehen - so werden sie Ziegel regelmäßig gewendet, bis sie soweit trocken sind, dass man sie - luftig - stapeln kann, wo sie dann endgültig "steinhart" werden dürfen. Natürlich braucht es auch seine Zeit, diese Art der Wandfüllung händisch herzustellen - für unser Haus haben wir gut 2000 Ziegel benötigt, zu Zweit haben wir je nach Routine und anderen anstehenden Arbeiten drumherum 60-80 Ziegel pro Tag herstellen können...
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Hallo ihr Lieben 🌸 vielleicht habt ihr es schon mitbekommen - in der Gruppe "Videokonferenzen" gibt es seit kurzem jeden Donnerstag Videoabende mit uns, Christoph&Yella. In diesem Zusammenhang laden wir euch ein, bei einer kleinen Umfrage mitzumachen: Welche Themenschwerpunkte rund um die Gründung und das Leben auf einem Familienlandsitz würdet ihr euch wünschen, was interessiert euch, welche Fragen habt ihr dazu? Wir danken euch für eure Impulse! 🤗