Gebaut werden sollte ein Wasserspeicher, der frostsicher in der Erde vergraben ist. Also bestellten wir einen Bagger und ließen ein passendes Loch ausheben. Dann ging das "Gerechne" los - nach "Pi-mal-r-Quadrat" und Konsorten hatten wir raus, wie hoch und breit der zylinderförmige Behälter werden musste, um circa 3 Kubik Wasser zu speichern. 🤓 Als Grundmaterial wählten wir Zement.
In das noch feuchte Fundament steckten wir das Armierungsgitter, welches wir zu einem Zylinder gerollt und ineinander befestigt hatten. Darauf sollte nun Beton hochgeputzt werden. Damit dieser überhaupt eine Chance auf Haftung hat, wickelten wir um das Armierungsgitter noch ein feinmaschiges Baunetz.
Nun fehlt leider ein Teil der Dokumentation - wir scheinen hier einfach keine Bilder gemacht zu haben. 🤷🏻♀️ Was nun natürlich noch fehlt, ist der Deckel! Aus Stabilitätsgründen sollte die Deckelwand gewölbt sein, denn es wird ja einiges an Gewicht in Form von Erde darauf liegen (wir wollten ja unter die Frosttiefe!). Die Decke haben wir wie folgt konstruiert: Christoph baute eine Art Tisch (eine Plattform aus Brettern) auf der Höhe, wo die Decke beginnt, sprich, am oberen Rand der Wände. Auf diesen Tisch häufte er Sand, den er halbrund modellierte - eben in der Wölbung, die der Deckel haben sollte. So schuf er quasi eine Schablone, die die Form für den Deckel vorgab. Über den Sand legte er eine Folie, damit der Beton nicht am Sand klebt. Daraufhin schichteten wir wieder den Beton auf die "Wölbungsschablone", stabilisierten ihn wieder mit Armierungseisen und vergaßen zum Glück auch nicht die Öffnung. 😅
...Und dann war sie auch "schon" fertig, unsere Zisterne. Ales in allem brauchte sie jedoch einiges an Zeit, denn die einzelnen Aufputze mussten ja alle zwischendurch aushärten.
Das war es für heute - beim nächsten Mal zeigen wir euch, wie das Wasser ins Haus gelangt und woher es überhaupt in die Zisterne kommt! 🤗 Bis dahin wünschen wir euch ein erholsames Restwochenende und einen tollen Start in die Woche! 🍀