Verein Eibenheim
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Wir, Christoph und Yella vom Verein Eibenheim - Raum der Liebe für Selbstbestimmung & Bewusstseinsentwicklung, beleben seit 2008 unseren Familienlandsitz. Die Essenz unserer Erfahrungen möchten wir dir nun zur Verfügung stellen – mehr auf www.eibenheim.eu
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Auch meine deutsche (ehemalige Haus-)Katze "Mausi" war überglücklich, dass sie sich wieder auf ein normales Bett fläzen konnte. 😉 Vorne rechts im Bild sieht man unsere Petroleumlampe. Das war unsere Lichtquelle, zusammen mit zwei kleinen Solar-Nachttischlampen von IKEA, denn Strom hatten wir noch nicht. Dadurch waren unsere Tage ziemlich kurz 👉 Schlafen gehen mit den Hühnern. 😉 Und mehrere Decken des Nachts waren auch angesagt.
Wir hatten ja noch immer keinen richtigen Ofen. Während der kalten Übergangszeit behalfen wir uns mit einem Gasofen, den ihr oben auf dem Foto sehen konntet und so:
😜
Die Fensterfront, durch die es noch ziemlich kalt hereindrückte, haben wir mit Decken abgehängt und den Treppenaufgang in den 1. Stock (wo die Leiter steht) haben wir verbrettert, damit die Wärme nicht nach oben abzieht.
Unsere allererste "Küche" 🥳💪 Auch hier haben wir das Fenster geschickt mit dem Schrank "isoliert".
Nachdem wir uns eingerichtet und wieder eingelebt hatten, ging es gleich weiter mit dem Hausbau.
Im 1. Stock war der Boden noch nicht drin - damit ging es also weiter. Wir verwendeten dafür - genauso wie im unteren Stockwerk - Fichtenholzbretter mit Nut und Feder.
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Soviel für heute, es geht jedoch zeitnah weiter, versprochen! Beim nächsten Mal verpassen wir dem Haus eine "feste Zahnspange"! 😊
Mit diesem Bild von dem berührenden Geschenk, das mir ein Hirsch vor einigen Jahren während meines Tag-und-Nacht-Gleiche-Spaziergangs machte, wünschen wir euch eine wunderbar fröhliche, perfekt den F(r)ühling einläutende Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche! Nachdem bisher die Nächte noch länger waren als die Tage, kippt die Waage nun ab heute ganz klar in Richtung „Licht“! Du kannst dich dieser Energie anschließen und deine Aufmerksamkeit nun ganz bewusst auf die Dinge richten, die du in deinem Leben wachsen lassen möchtest, aber auch wertfrei willkommen heißen, was sich scheinbar ganz von selbst durch deine „innere Erde“ den Weg nach außen bahnt - genau so, wie in der Natur nun wieder alles aus vermeintlich toter Erde sprießt! Von Herzen, Yella und Christoph 🌼 @eibenheim
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Zurück zur Hausbau-Story... 😊 Warst du auch eins der armen Wesen, die in ihrer Jugend mit einer festen Zahnspange gequält wurden? So einer richtig Fiesen, die außen auch noch so ein Gestänge hatte, das mit einem Gummi einmal quer um den Kopf ging? Wenn ja, dann weißt du, wie unser Haus sich den gesamten Sommer über gefühlt haben muss. 😝 Nagut, vielleicht übertreibe ich, aber mir ist in dem betreffenden Jahr mehrmals der Gedanke gekommen, dass das Haus eine Zahnspange trägt...
So hatten wir unser junges Haus ja den ersten Winter über belassen. Sobald die Temperaturen es zulassen sollten, wollten wir mit dem Verputzen der Außenwände beginnen, denn die nackten Stroh-Lehm-Ziegel sind so "ohne alles" sehr wetteranfällig. Damit wir ordentlich arbeiten konnten, sollte ein Gerüst rund um das Haus gebaut werden.
Normal kennt man das ja 👉 Arbeiten an der Außenfassade = Gerüst. Sowas kann man ja auch mieten. Wir haben selbst eins gebaut aus langen Fichtenstämmen und jeder Menge Brettern. Oben auf dem Bild siehst du schon die ersten Anfänge.
Am Boden sind die Pfosten in einer kleinen Kuhle arretiert worden. Am ersten Rähm wurden sie dann mit Dachlatten und Brettern fixiert, bis das ganze Gerüst einmal um das Haus herumreichte und in sich stabil war.
Die Westseite des Hauses - mit noch vereinzeltem Wetterschutz vom Winter.
Auf Höhe des 1. Stocks gab es einen Rundlauf, auf dem wir uns gut bewegen konnten. Das Arbeiten in der Höhe war zuerst ziemlich ungewohnt - zu Beginn habe ich mich immer nur an der Wand entlang gedrückt 😝 - bis man sich daran gewöhnt hatte 👉 dann ging es auf Dachbodenhöhe.
Hier sieht man die zweite kleine Plattform vor der Verbretterung des Dachbodens. Hier musste der Abschluss für das Dach gemacht werden (das Windbrett, man sieht es hier auch schon, es hindert die Dachziegel daran, uns bei Sturm auf den Kopf zu fallen), der Dachboden selbst sollte noch stärker isoliert werden und die Paneele für den Solarstrom mussten wir ja auch irgendwie/irgendwo/irgendwann befestigen.
Eine Regenrinne bekam das Dach dann auch... 👉 was total wichtig war, da wir bei circa 100qm Dachfläche eine Menge Regenwasser sammeln können.
Hier noch eine lustige Studie in Sachen "Wie bekomme ich die Bretter nach oben?!" Christoph war da ziemlich pragmatisch - "die schmeiß ich hoch." 😜
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