Verein Eibenheim
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Wir, Christoph und Yella vom Verein Eibenheim - Raum der Liebe für Selbstbestimmung & Bewusstseinsentwicklung, beleben seit 2008 unseren Familienlandsitz. Die Essenz unserer Erfahrungen möchten wir dir nun zur Verfügung stellen – mehr auf www.eibenheim.eu
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... falls jemand den Film "Karate kid" kennt - ich musste damals ziemlich oft an den Spruch "Auftragen - polieren..." denken... 😝
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Hier sieht man ganz gut den Unterschied zwischen der nackten Wand und den abgestrichenen Bereichen. Und ein kleines Detail...
... sieht man hier nochmal in Großaufnahme: Die Katzenklappe - das erste Detail, bei dem wir bemerkt haben, wie toll und einfach man mit Lehm modellieren kann.
Die Katzenklappe wurde dann vom neuen Fellknäuel auch gleich gut angenommen - wenn auch etwas zweckentfremdet. 😜
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Der Stroh-Lehm-"Matsch" wurde Eimer für Eimer auf die 1. Etage gezogen und überall aufgebracht.
Auf den beiden Fotos ist der Unterschied zwischen nackt und bedeckt sehr gut zu erkennen. Durch das Einmassieren per Hand ergab sich auch eine interessante, etwas buckelige Struktur.
Hier die Südseite. Neben den abgestrichenen Ziegeln sieht man hier auch schon die neuen Fensterbretter!
Und hier gibt es quasi schon den "teaser" fürs nächste Mal - unsere ersten Tests mit der nächsten Schicht: dem Kalkverputz! 😊
https://youtu.be/Likg3-_ocHQ Mit Freude teilen wir hier mit euch das Interview, das Elias von www.wirsindfrei.com mit uns geführt hat! 💚

Wir reden darüber, inwieweit wir vorbereitet waren beim Start 2008/2009 in das Leben auf dem eigenen Familienlandsitz? Hatten wir als Laien Hilfe beim Hausbau? Wie viel Prozent unseres Lebensmittelbedarfs decken wir über den eigenen Garten? Welche großen Vorteile sehen wir im Leben auf unserem Familienlandsitz im Vergleich zu der Zeit davor? Viele spannende Fragen und super interessante Antworten. Schaut rein!

🌼@eibenheim🌼
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An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Elias für das Interview mit uns! Viele fragen sich, wovon wir leben. Der Interview-Titel „Aus dem System aussteigen“ könnte eventuell bei dem Einen oder Andern von euch zu Missverständnissen führen. Vielleicht sollte man es eher „Einstieg in ein menschliches Leben“ nennen... Aber zurück zur Frage; Auch wir brauchen nach wie vor finanzielle Mittel, jedoch auf einer wesentlich geringeren Fixkosten-Ebene, als die meisten von euch gewohnt sind. Bei monatlichen Fixkosten für uns zwei von ca. 100 Euro (Auto, Telefon, Internet und Krankenkasse) könnt ihr euch einen ungefähren Reim machen, auf welchem finanziellen Level wir uns in etwa befinden und was daraus für Möglichkeiten entstehen. Abgesehen davon sind wir hier in Ungarn genauso ordentlich angemeldet, wie es „vom System“ vorgeschrieben ist. Somit befinden wir uns in gewisser Weise nach wie vor im System, doch wir haben es aus dem System des Hamsterrades herausgeschafft. Wir haben Zeit, gaaanz viel Zeit wirklich zu leben und das ist unser Luxus! 😊 Uns geht es in erster Linie darum den Menschen Mut zu machen, ebenfalls den Schritt in ein selbstbestimmtes Leben zu wagen. Gründe, wieso es nicht gehen sollte, sind immer zu finden. Die eigene Sichtweise anzupassen, hin zu einer lösungsorientierten Grundeinstellung, ist wohl der erste Schritt aus dem eigenen Hamsterrad - aus dem „eigenen System“. (Insofern passt der Interview-Titel sehr wohl 😉) Und jeder findet am Ende seine ganz individuelle Lösung, mit der er am besten fährt. In diesem Sinne wünschen wir auch einen wundervollen Frühlingsanfang!
...und weiter geht es mit der Hausbau-Story! 😊
Ich muss jedoch zugeben, dass der "teaser" vom letzten Mal bezüglich des Kalkputzes an den Außenwänden nicht ganz richtig war... Da man Kalk eher bei kühl-feuchtem Wetter auftragen soll und wir mittlerweile schon Juni/Juli hatten - also alles andere als feuchte Kühle - haben wir erstmal drinnen weitergemacht und den Verputz auf den Herbst verschoben. 👉 zumal es drinnen auch noch jede Menge zu "matschen" gab und es sich anbietet, DIESE Arbeiten zu erledigen, solange es trocken und warm ist.
Also, los gehts:
Den Anfang macht Christoph, wie er die Fensterbretter anbringt und noch letzte Anpassungen an den Fensterrahmen vornimmt. Wir haben unsere Fenster ja gebraucht gekauft - der Verkäufer arbeitet Abbruchfenster aus Österreich auf, indem er ihnen neue Rahmen verpasst. Leider wurde dafür Holz genommen, das sich bei uns noch ziemlich verzogen hat, sodass wir nun ziemliche "Villa Kunterbunt"-Fenster haben 👉 sie machen, was ihnen gefällt und dazu gehört leider nicht immer "einwandfreies Öffnen"... 😝
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Nun geht es los mit der "Matscherei". Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, haben wir die Wände ja mit den Stroh-Lehm-Ziegeln ausgefacht. Die Streben hatten wir dabei ausgelassen. Zum einen, weil wir nicht wussten, ob wir genug Ziegel haben, um alle Wände zu zu bekommen und zum anderen, weil wir zum Ende des ersten Jahres in Zeitdruck gekommen sind (weil der Winter mit Riesenschritten anmarschiert kam) und uns nicht mit zeitintensivem Ziegel zersägen und herumpuzzlen aufhalten wollten...
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Da wir tatsächlich keine Ziegel mehr übrig hatten - unsere gut 2000 Stück sind alle in die Wände gewandert (bis auf den letzten Stein, wir hatten da richtig Anfängerglück 😊) - dachten wir, es wäre eine geniale Idee, die noch vorhandenen Lücken mit einer Art Strohzöpfen auszufüllen und dann mit Lehm zu verputzen...
...dafür haben wir zwei gute Handvoll Stroh jeweils fest ineinander verdreht und dann jedes Einzelne dieser Bündel in die Lücken genagelt...