...Er hatte die glorreiche Idee, das Haus an sich selbst aufzuhängen! Wahrscheinlich denkst du dir jetzt genauso wie ich damals: "Hä?!" 🤔 Irgendwann habe ich es dann aber verstanden und finde die Idee ziemlich clever: Über den Rähm auf dem Dachboden werden zwei dicke Balken gelegt und darüber noch einmal einer quer. Dann werden durch die Decken vom Erdgeschoss in den 1. Stock und vom 1. Stock zum Dachboden Löcher gebohrt, durch die ein dickes Stahlseil gezogen wird, das unten um den langen Längsbalken und oben im Dachgeschoss um den neu eingezogenen Balken verläuft und dann verschlossen wird. So ergibt sich eine Schlaufe, die den Boden des 1. Stockes am Dachboden aufhängt und ihm Stabilität gibt.
... wenn du jetzt immer noch "Hä?!" denkst (was ich durchaus verstehen könnte 😝), kommt das Ganze hier noch einmal in Bildern. Oben siehst du Christoph und einen Freund von uns, der bei der Konstruktion geholfen hat, denn es ging mal wieder darum, schwere Balken auf den Dachboden zu bekommen 👉 eine Arbeit, für die ICH schlichtweg nicht geeignet bin. 😇 Bevor sie den "Galgen" entfernt haben, unterstützten sie den Längsbalken noch mit einem provisorischen Stützpfosten. Sicher ist sicher...
Hier siehst du die untere Aufhängung. Das Stahlseil kommt aus der Decke, geht einmal um den Balken herum und verschwindet wieder in der Decke. Damit es sich nicht in das Holz schneidet, wurde an der unteren Balkenkante ein halbrundes Stück Holz eingeschoben und ein Stück Metall untergelegt. Das Ganze wurde einmal vor dem Ofen gemacht und einmal dahinter 👉 es gehen also zwei Stahlseile durch die Decke!
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Das war es schon! 🤗 Eigentlich ganz einfach, oder? Es gab dann noch einen spannenden Moment, als wir den provisorischen Stützpfosten entfernten. Das Haus ächzte einmal und hängte sich erfolgreich in die Seile! 🥰
...und als abschließende Krönung noch ein Putz-Bild: Es gibt extra Staubsauger, die zur Ofenreinigung gedacht sind, so einen legten wir uns zu. Zum Reinigen des Ofens werden die eingebauten Putzsteine entfernt und etwaiger Ruß etc. aus den Zügen entfernt. Das ist immer eine recht schmutzige Angelegenheit, nach der es sich jedes mal lohnt, den Ofen neu zu weisseln.
Ihr Lieben, das war es für heute - wir wünschen euch einen schönen Start in die neue Woche! 💓☀️🍀
Nachdem der Ofen fertig war, gab es im Haus noch eine große Baustelle: Die Küche. Nachdem wir nun schon so einen professionellen Kochofen hatten, fehlte nun noch das "drumrum". Wir überlegten kurz, ob wir die Möbel für die Küche selbst bauen, da wir jedoch dahingehend nicht "feinmotorisch" genug eingerichtet waren - sprich keine extra eingerichtete Werkstatt mit Werkbank vorhanden war, an der man filigrane Verbindungen präzise ausarbeiten hätte können und wir auch unser nun schon gemütlich eingerichtetes Haus nicht wieder zur Baustelle mutieren lassen wollten, machten wir es uns leicht. Aber erstmal von vorne:
Das war es schon für heute, beim nächsten Mal gehen wir wieder raus! Einen guten Start in die Woche wünschen wir euch! ❤️🍀❤️
Flowerpower-Revival @eibenheim:
Okay, ich bin kein altes 🌼Blumenkind🌼, dafür bin ich "zu spät geboren", aber etwas hat wohl doch von meinen Eltern auf mich abgefärbt. 😜
Á propros färben – da wären wir ja auch schon beim Thema!
Diverse weiße Laken und Hemden meiner Oma warteten auf eine sinnvolle Weiterverarbeitung. Was bietet sich da an? Ja genau! Die Farbe phantasievoll auf den Stoff zu bringen mittels Batiktechnik! Wenn man sich im Internet schlau macht, findet man so exotische Dinge wie „Shibori“ – die japanische Batik-Variante – oder Wachsbatiken. Ich habe es mir eher einfach gemacht:
Den weißen Stoff auf verschiedene Arten zusammengeschwurbelt (hier ergibt das Wort endlich mal einen Sinn! 😝) und verknotet für (hoffentlich!) schöne Muster und dann nach einander in verschiedene Farben getaucht 👉 Das Ergebnis ist auf jeden Fall schön bunt! 🤩
...und was Schönes genäht wurde auch schon draus - schon vorher zugeschnittene Hosenbeine wurden synchron gefärbt und kleiden mich jetzt gar schicklich! 🤓 💓
Okay, ich bin kein altes 🌼Blumenkind🌼, dafür bin ich "zu spät geboren", aber etwas hat wohl doch von meinen Eltern auf mich abgefärbt. 😜
Á propros färben – da wären wir ja auch schon beim Thema!
Diverse weiße Laken und Hemden meiner Oma warteten auf eine sinnvolle Weiterverarbeitung. Was bietet sich da an? Ja genau! Die Farbe phantasievoll auf den Stoff zu bringen mittels Batiktechnik! Wenn man sich im Internet schlau macht, findet man so exotische Dinge wie „Shibori“ – die japanische Batik-Variante – oder Wachsbatiken. Ich habe es mir eher einfach gemacht:
Den weißen Stoff auf verschiedene Arten zusammengeschwurbelt (hier ergibt das Wort endlich mal einen Sinn! 😝) und verknotet für (hoffentlich!) schöne Muster und dann nach einander in verschiedene Farben getaucht 👉 Das Ergebnis ist auf jeden Fall schön bunt! 🤩
...und was Schönes genäht wurde auch schon draus - schon vorher zugeschnittene Hosenbeine wurden synchron gefärbt und kleiden mich jetzt gar schicklich! 🤓 💓