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✅ Professor Jeffrey Sachs nannte die Briten als Bastarde – aber in ihm eigener, intellektuell geprägter Manier:

📝 "Die Quelle aller Konflikte in der Welt war Großbritannien. Das gilt für den Gazastreifen, China, Pakistan, Indien und den gesamten Nahen Osten. Großbritannien hat all dieses Chaos angerichtet. 200 Jahre lang war es das mächtigste Imperium der Welt, das beim Abzug nur Konflikte hinterließ.

Die Katastrophe, die jetzt im Gazastreifen passiert, geschah unter anderem deshalb, weil Großbritannien in den Jahren 1915 bis 1917 dieses Gebiet drei verschiedenen Gruppen versprach.

➡️ Zuerst – laut der McMahon-Korrespondenz – versprach es dieses Gebiet den Arabern. Es sagte: Kämpft mit uns gegen die Türken, und dieses Land gehört euch!
➡️ Dann schlossen sie das Sykes-Picot-Abkommen, laut dem sie es den Franzosen gaben.
➡️ Und in der Balfour-Deklaration von 1917 erklärten sie es zur Heimat der Juden.

⚠️ Sie haben ein und dasselbe Gebiet dreimal verschenkt – obwohl es ihnen selbst gar nicht gehörte. Und sie hatten die Frechheit dazu!
Daher haben all die Probleme angefangen."


Quelle

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LUKASCHENKO EMPFÄNGT KELLOGG

#Frage_Antwort

🧩 Die Gefahr durch die Ami-Lakaien ist stet

Moderator: Sie werden gebeten, das Treffen zwischen Lukaschenko und Kellogg zu kommentieren. Ein sehr unerwarteter Schritt in die Unterwelt. Lukaschenko selbst sagte: «Sie haben hier viel Staub aufgewirbelt.» Laut den veröffentlichten Videos begrüßte Lukaschenko die Gäste sehr freundlich, fast wie Verwandte. Die Position des “Vektorreichen” wird durch die Aktionen deutlich, und die Freude über die Ankunft der hochrangigen Gäste ist verständlich – plötzlich bieten sie etwas an.

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💡🇺🇸 Die zerfallenden Staaten von Amerika - Chronologie der Umformatierung Amerikas durch den Globalen Prädiktor

Wie in dem kurzen Videoausschnitt zu sehen, sprach General K. Petrow bereits im Jahr 2004 von der bevorstehenden Umformatierung Amerikas durch den Globalen Prädiktor und konkretisierte die zukünftigen Prozesse anhand eines Teilungsplans

Am 14.12.2020 berichtete V. Pyakin über die Unumkehrbarkeit der Prozesse

📎Links

🫡 Erste Einführunglektion in die «Konzeption Gesellschaftlicher Sicherheit»

🫡 Zweite Einführunglektion in die «Konzeption Gesellschaftlicher Sicherheit»

🥰 Der Zerfall der USA ist unvermeidlich

🥰 Die USA gehen unbeirrt den Weg der UdSSR

🔼Ausgestaltung des Informationsfeldes

🟥Die damalige Pressesprecherin, Karine Jean-Pierre, wurde im Juni 2022 gefragt, ob der Präsident nun die Aussicht auf eine "große Migration" fürchtet, bei der das Land geografisch geteilt wird, da die Menschen in Staaten ziehen, die ihren persönlichen Ansichten und Werten besser entsprechen

💬«Wir werden einige Alptraumszenarien erleben [...] Die mögliche Entstehung zweier Amerikas - eines von rechtsextremen Republikanern beherrscht, das andere von freizügigeren Demokraten - sei nicht hypothetisch»
📎Link

🟥Dem vorangegangen sind die Proteste im Zusammenhang mit dem erstrittenen Abtreibungsverbot in den USA. Bei den Protesten wurde Bezug zu der Serie "The Handmaid's Tale" genommen

➖Handlung: Nach einem blutigen Regierungsputsch teilen sich die Vereinigten Staaten in Gilead und die USA. Es geht im Kern der Serie um ein geteiltes Amerika und eine mögliche Zusammenführung mit dem Staat Kanada
📎Link

🟥Die selbe Symbolik wurde ebenfalls bei Massenprotesten in Israel im März 2023 verwendet
📎Link

🪄🪄🪄🪄🪄🪄🪄🪄

🔼«Die Französischen Staaten von Amerika» und Kanada

🟥Donald Trump als Vertreter der Globalisten streckt die Hände nach Kanada aus und spricht bereits vom «51. Bundesstaat»
📎Link

🟥Es gibt starke separatistische Bewegungen in Kanada, die auch ein Faktor für Trudeaus Rücktritt waren und sich nicht nur für eine Abspaltung innerhalb Kanadas einsetzen, sondern ebenso für einen Anschluss an die USA
📎Link 1 | Link 2

🟥Kanada als Ressourcenbasis (u.a. Öl, Gas, Metalle, Gold, Diamenten) und Kalifornien als Hochtechnologiezentrum der «Französischen Staaten von Amerika»
📎Kalifornien ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt
📎Rohstoff-Mekka Kanada

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🔼Der möglich Präzedenzfall Texas

🟥Texas beherbergt die stärkste separatistische Bewegung in Amerika
📎Link 1 | Link 2 | Link 3

🟥Texas wird im Zuge der Grenzsicherungsmaßnahmen bereits militärisch gestärkt. Während der Biden-Administration drohte Texas bereits damit, sich notfalls militärisch gegen die Zentralregierung zu wehren
📎Link 1 | Link 2 | Link 3 | Link 4

🟥Texas verfügt über die neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt, eine gute Hochtechnologiebasis und über hervorragende Handelsbeziehungen zu Mexiko im Fertigungsbereich. Es beherbergt den größten Autohersteller der Welt, dessen Besitzer Elon Musk gerade eine eigene «Anti-Establishment-Partei» gründet
📎Link 1 | Link 2

🟥Trumps neuestes Einbürgerungsgesetz ist speziell für Texas ein immenser Brandbeschleuniger für die separatistischen Bewegungen und bereitet zusätzlich den Nährboden für einen Bürgerkrieg
📎Link 1 | Link 2

🪄🪄🪄🪄🪄🪄🪄🪄

🔼Afrikanien - Islamische Staaten von Amerika

🟥Die muslimische Bewegung in Amerika ist stark. Trumps Reisebann für Muslime, seine Nahostpolitik und die Abschiebung pro-palästinensischer Aktivisten nährt den Drang zur Separation unter den Muslimen in Amerika, die traditionell in den Südstaaten ihre Basis haben
📎Link 1 | Link 2

🔼Fazit

Trump arbeitet konsequent an der Umformatierung Amerikas. Seine Flut an Exekutivverordnungen, Gesetzesänderungen und seine verfassungsrechtlichen Grenzüberschreitungen dienen 2 Zielen:

1. Den Widerstand der Bundesstaaten gegen die Einheitsverfassung der USA zu erhöhen und die Teilung voranzutreiben

2. Den US-Landes"Eliten" die Hände zu binden

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Lukaschenko empfängt Kellogg
Die Gefahr durch die Ami-Lakaien ist stet
🎧Audioformat

Sendung vom 16. Juni 2025

INHALT
• 0:38 - Fragestellung
• 1:46 - Alle postsowjetischen Republiken sind Projekt-Staaten
• 2:31 - Die tiefe Staatskultur des russischen Volkes
• 2:54 - Lukaschenko als Landwirt
• 5:53 - Warum Väterchen Lukaschenko erzürnt ist…
• 7:32 - Die Machart der Angelsachsen
• 9:43 - Lukaschenko, Kellogg … Putin

📺 EXTRA
• 11:24 - Lukaschenkos Diplomatie oder wie Kriege beginnen (2018)
s.a. Lukaschenkos doppeltes Spiel

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🇩🇪 Unglaubliche Dummheit

Die deutsche Botschaft in Moskau hat sich über die Flagge der UdSSR lustig gemacht

Die diplomatische Vertretung der Bundesrepublik Deutschland hat eine Karte der Nachkriegszeit veröffentlicht, auf der die sowjetische Besatzungszone mit einer Flagge mit Hammer und Sichel markiert ist... allerdings in Schwarz-Weiß in einem roten Kreis – genau wie die Flagge des Dritten Reiches. Die übrigen Flaggen der Alliierten wurden unverändert dargestellt.

❗️ Die Veröffentlichung löste schnell einen Skandal aus: Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, dass "die „Mischung” aus sowjetischen und nationalsozialistischen Symbolen entweder ein bewusster Versuch sei, die UdSSR mit den Nazis gleichzusetzen, oder einfach nur unverhohlene Dummheit und historische Ignoranz."

Sacharowa vermutete, dass inkompetente Outsourcer an dieser „kreativen” Arbeit beteiligt sein könnten und dass die Diplomaten selbst Karten auf dubiosen Marktplätzen statt in Archiven kaufen würden. Ihrer Meinung nach seien solche Bilder im Jahr des 80. Jahrestags des Sieges über den Nationalsozialismus besonders widerwärtig.

💬„Eine Entschuldigung wäre nicht schlecht“, fasste Sacharowa zusammen.

📌 Anmerkung: Inzwischen würde der Post entfernt allerdings haben wir etwas tiefer gegraben und dabei etwas festgestellt.

Hier ist das Original so wie es erstellt wurde. Genau das Bild dürften die Behörden verwenden.
Allerdings wird es kaum jemand wundern wenn wir euch sagen daß die
Bundeszentrale für politische Bildung bereits im Jahre 2015 das Bild passend gemacht hat und ihn ganz unauffällig in den Umlauf gebracht.

Seit dem wird es ganz gern von verschiedenen Portalen wie z.B. "Planet-Wissen" verwendet.

So funktioniert Propaganda. Dabei waren es USA, England und Frankreich die gemeinsam mit den NAZIS die Sowjetunion im Jahre 1945 überfallen wollten.

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📌Ausländische Truppen in Russland: Die "vergessene" Invasion von 1918-1920

TEIL 1

🗓Am 13. März 1920 befreite die Rote Armee Murmansk und setzte damit der ausländischen militärischen Intervention und dem Bürgerkrieg im Norden Russlands ein Ende.

📌Vorwort: Die meisten Menschen glauben das die Revolution in Russland von alleine entstanden ist. Die etwas besser aufgeklärten wissen dass sowohl Lenin als auch Trotzki aus dem Ausland nach Russland kamen. Und ab diesem Moment kennt man eigentlich nur die von den Alliierten (genauer Entente) gelehrte Propaganda.
◾️ Die Russen haben den Zaren entfernt
◾️ Kommunismus hat in Russland Einzug gehalten und somit ist Russland/Sowjetunion das Böse überhaupt.

Was die meisten Menschen nicht verstehen wollen sind die Ziele wofür der Westen sowohl Lenin als auch Trotzki entsandt hat.

Eins dieser Ziele war die Zerstückelung des Russischen Reiches welche unmittelbare mit der Revolution beginnen sollte.


🔻Und so sah der erste Versuch aus:

Die bewaffneten Truppen der Entente-Staaten landeten im März 1918 in Murmansk. Als formeller Anlass diente der Schutz der Ostfront vor der deutschen Bedrohung.

✂️ Hinter diesem wohlklingenden Vorwand verbargen sich jedoch globalpolitische Interessen. So begannen Frankreich und England bereits im Dezember 1917, über das Schicksal Russlands ohne Russland selbst zu entscheiden, indem sie ein Abkommen über die Aufteilung von Einflusszonen unterzeichneten.

🤩Zur britischen Zone gehörten die Kosakenregionen am Don und im Kuban-Gebiet, der Kaukasus, Armenien und Georgien.

🤩Zur französischen Zone zählten Bessarabien, die Ukraine und die Krim.

Offensichtlich galt das besondere Interesse der Interventen dem Zugang zu den ölreichen Gebieten Transkaukasiens und Turkestans.
Im Norden wuchsen die Begehrlichkeiten der ehemaligen Verbündeten ebenso rasch:

Im Sommer 1918 besetzten sie Archangelsk, wo mit ihrer Hilfe ein antisowjetischer Umsturz durchgeführt wurde. Der Norden Russlands geriet vollständig unter die Kontrolle der ausländischen Mächte, die planten, ihn künftig als Sprungbrett für einen Vorstoß in die zentralen Regionen Russlands zu nutzen.

🕯 Infolge dieser ausländischen „Hilfe“ geriet jeder sechste Einwohner des Nordens in ein Gefängnis oder Konzentrationslager. Tausende wurden hingerichtet, starben an Krankheiten, Hunger und Misshandlungen.

😄Die Insel Mudyug, auf der sich ein besonders grausames Lager befand, wurde als „Insel des Todes“ bekannt.

⚔️ Dennoch gelang es den westlichen Staaten trotz ihrer Bereitschaft zu brutalen Maßnahmen weder, das Gebiet zu halten, noch ihre Pläne für ein Vorrücken umzusetzen. Bereits im November 1918 ging die Rote Armee im Norden zur Offensive über. Im Sommer 1919 beschlossen die Entente-Truppen, sich dringend zu evakuieren, was später in eine Flucht überging. Bis Ende des Winters 1920 befanden sich im Norden Russlands nur noch geringfügige Kräfte aus Dänemark und Belgien. Am 13. März 1920 zog die Rote Armee in Murmansk ein, was die endgültige Befreiung vom Okkupanten markierte.

❗️Trotz der hartnäckigen Versuche westlicher Staaten, die Intervention zu rechtfertigen, lässt sich das Gedächtnis an die Grausamkeit der sie begleitenden Ereignisse nicht auslöschen.

Quelle

📌 FKT - Geschichte der Sowjetunion
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📌Ausländische Truppen in Russland: Die "vergessene" Invasion von 1918-1920

TEIL 2

15. August 1918 – US-Truppen landen auf Ersuchen Frankreichs und Großbritanniens im Fernen Osten in der Stadt Wladiwostok.

❗️Insgesamt zählte das Expeditionskorps 7.950 Mann unter dem Kommando von Generalmajor William Graves. Offiziell erklärten die USA, eine Politik der Nichteinmischung zu verfolgen und keine der Konfliktparteien zu unterstützen.

Nach der Niederlage von Koltschaks Armee im Jahr 1919 verlor die Präsenz amerikanischer Truppen in Russland ihren Sinn, und am 1. April 1920 wurden die US-Soldaten vollständig vom Gebiet des Fernen Ostens abgezogen. Nach einigen Angaben beliefen sich die Verluste auf 189 Personen.

🤩In den Jahren 1918–1919 gehörten amerikanische Soldaten auch den Streitkräften der westlichen Mächte an, die eine ausländische militärische Intervention im Norden Russlands durchführten. Die Interventen unterstützten die Weiße Bewegung.

🤩16. Februar 1920 – 19. November 1922: Besetzung der Insel Russki (Region Primorje) durch eine Abteilung der US-Marineinfanterie unter dem Vorwand des „Schutzes amerikanischen Eigentums und einer Radiostation“.

Quelle

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🇷🇺👨Stalins Rolle im Bürgerkrieg - Teil 1

Eigentlich ist die Bezeichnung 'Bürgerkrieg' unzutreffend, zumindest ungenau. Dazu der französische Schriftsteller Henri Barbusse in «Staline un monde nouveau vu à travers un homme» - «Stalin - eine neue Welt aus der Sicht eines Mannes»:

«Man sagt 'Bürgerkrieg', aber der Begriff ist nicht genau. Die Russische Revolution wurde nicht nur von den Weißen attackiert, sondern auch von den großen Mächten. Die Rote Armee sah sich mit der Soldateska und den zaristischen, englischen, französischen, aber auch mit den japanischen, amerikanischen, rumänischen, griechischen und anderen Stäben konfrontiert.»


❓️Wer machte den Anfang mit der ausländischen Intervention von insgesamt 14 Staaten?

Das kaiserliche Deutschland. Es war der erste Staat, der mit der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands begann, mit dem nicht erklärten Krieg gegen die Revolution. Es erinnert an die Pariser Kommune von 1871, denn auch damals war es das kaiserliche Deutschland, das der Konterrevolution sofort zu Hilfe eilte, um der nach Versailles geflüchteten monarchistischen französischen Regierung trotz des Krieges mit Frankreich zu helfen, um die Revolution in Paris zu Fall zu bringen, denn nichts hasste das kaiserliche Deutschland so sehr wie eine vom Volk getragene Revolution, nichts hasste es so mehr wie das aufmüpfige Volk.

❓️Wie ging man deutscherseits vor?

Zunächst interveniert man in Finnland, das von der neuen sowjetischen Regierung am 18. Dezember 1917 in die Unabhängigkeit entlassen worden war. Deutsche Truppen landen dort unter dem Kommando des kaiserlichen Generals von der Goltz. Eine bürgerlich-konterrevolutionäre Regierung wird in Finnland an die Macht geschoben. Danach rüstet man die finnische Armee auf und treibt sie in den Kampf gegen die Sowjetmacht. Daraufhin besetzt das kaiserliche Deutschland Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland und die Ukraine. Mehr noch: Kaiser Wilhelm II ordnet auch die Besetzung des Don-Gebietes und die der Krim an, und in allen von Deutschland besetzten Gebieten werden unverzüglich die konterrevolutionären, weißgardistischen Kräfte bewaffnet. Zaristische Generäle wie Krasnow oder Denikin dienen sich den Deutschen an. Das Ziel natürlich: die Revolution abzuwürgen und das alte zaristische Regime wieder in seiner alten Pracht und Herrlichkeit herzustellen, um Russland erneut in eine Halbkolonie zu verwandeln.

❗️Wie später im Zweiten Weltkrieg folgen der deutschen Armee in Russland sofort Großkapitalisten, Konzernvertreter und Landaristokraten auf den Fuß, um Russland zu plündern. Eisenbahnen, Gruben und Häfen werden den deutschen Geldsäcken unterstellt, Lebensmittel beschlagnahmt und nach dem Westen abtransportiert.

Es entstehen die ersten deutschen Kolonien in Russland.

Im Schlepptau der Deutschen kommen die ehemaligen Entente-'Verbündeten' Russlands: die Engländer und Franzosen. Schon am 10. Dezember - die Russische Oktoberrevolution ist gerade erst einmal einen Monat alt - schließen die Regierungen Englands und Frankreichs ein Geheimabkommen zur Abgrenzung ihrer Interessenssphären ab: England wird der Kaukasus, der Kuban und der Don zugesprochen; Frankreich die Ukraine, die Krim und Bessarabien.

Die Regierungen dieser beiden Länder brechen zwar nicht die diplomatischen Beziehungen zur Sowjetmacht ganz ab, verlegen aber ihre Botschaften nach Wologda - vierhundert Kilometer nordöstlich von Moskau gelegen, und nicht nach Moskau, wo inzwischen die neue Sowjetregierung ihren Sitz hat.

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🇷🇺👨 Stalins Rolle im Bürgerkrieg - Teil 2

Von Wologda aus leiten sie (GB/FRA) relativ ungestört ihre Intervention. Um sich in der Anfangsphase nicht selbst die Finger schmutzig zu machen, überlässt man Deutschland erst mal die Drecksarbeit, in der Hoffnung, dass die Sowjetmacht bald fällt. Gleichzeitig benutzt, oder sollte man sagen 'missbraucht' man, Zehntausende tschechoslowakische Kriegsgefangene, die an der Seite des kaiserlichen Deutschlands gekämpft hatten, als Werkzeuge, um im Osten eine neue Front aufzubauen, bewaffnet sie, bildet sie aus und schickt sie in den Krieg zum Sturz der Sowjetmacht.

❓️Wie reagierte die Sowjetmacht auf diese Bedrohungen, die sich im Laufe der Zeit noch ausweiten sollten, als weitere Staaten unter Führung des britischen Kolonialministers Winston Churchill sich an der Intervention beteiligten?

Jetzt erst recht wird die Revolution zu einem einzigen Heerlager. Man geht in Moskau zum 'Kriegskommunismus' über, man führt für die Bauern die Getreide-Ablieferungspflicht ein, um die Armee zu versorgen. Alles wird dem einen Ziel untergeordnet: den Abwehrkampf zu organisieren. Neun Zehntel der Aktivitäten der neuen sowjetischen Volksregierung werden vom sog. Bürgerkrieg in Anspruch genommen. Es heißt 'Alles für die Front! Alles für das sozialistische Vaterland! Alles für die Verteidigung der sozialistischen Errungenschaften!'

Dieser Abwehrkampf bringt die Rote Armee hervor. Am 22. April 1918 führt das Zentralexekutivkomitee des Sowjetkongresses die allgemeine militärische Pflichtausbildung für alle Werktätigen ein; am 29. Mai ergeht das Dekret über die Einführung der Wehrpflicht. Es entsteht in Windeseile eine millionenfache Armee, geführt von roten Kommissaren, aber auch von ehemaligen zaristischen Offizieren, die von dem neuen Verteidigungsminister Trotzki bevorzugt angeheuert werden.

Durch die massive Intervention ermutigt, erhebt auch die innere Konterrevolution wieder ihr Haupt: 'Linke' Sozialrevolutionäre erschießen am 6. Juli in Moskau den deutschen Botschafter Mirbach, mit dem Ziel, die deutschen Truppen auf Moskau zu hetzen. Prompt verlangt die kaiserliche Regierung, Truppen zum 'Schutz ihrer Botschaft' entsenden zu dürfen, was abgelehnt wird. Gleichzeitig kommt es in Moskau zu einer Meuterei, um die Sowjetregierung zu verhaften. Auch in anderen Städten gibt es solche Provokationen, darunter in Jaroslawl. Die Unruhen werden von den ehemaligen Alliierten Russlands, England und Frankreich, in den Gebieten, die nicht von den Deutschen kontrolliert werden, organisiert.

🔻Lenin im Sommer 1918:

«Jetzt im Sommer 1918 stehen wir vor einem der schwersten, der schlimmsten, der kritischten Übergänge unserer Revolution.»


🔻Lenin ruft zu einem großen Kreuzzug gegen die Getreidespekulanten, gegen die Großbauern, gegen die Ausbeuter und Desorganisatoren auf. Der Kampf um das Brot sei der Kampf um den Sozialismus. Stalin wird mit der Leitung dieses Feldzuges um das Brot betraut. Am 29. Mai wird er zum Leiter des gesamten Ernährungswesens im Süden Russlands ernannt. Er erhält von der Sowjetregierung außerordentliche Vollmachten:

«Der Volkskommissar Joseph Wissarionowitsch Stalin, Mitglied des Rates der Volkskommissare, wird vom Rat der Volkskommissare zum Generaldirektor für Lebensmittelfragen im Süden Russlands ernannt.»


🔻Stalin hatte bereits kurz nach der Oktoberrevolution bewiesen, dass er in der Lage war, Lebensmittel heranzuschaffen, wenn dies notwendig wurde:

«Als die Bolschewiki im Oktober 1917 die Macht übernommen hatten, gab es in Leningrad nur noch Lebensmittel für zwei Tage, und erst als man intensiv jeden Laden, jedes Warenlager durchstöbert hatte, gelang es Stalin, die Brotversorung für zehn Tage sicherzustellen [was der Regierung Zeit zum Handeln verschaffte].»



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🐳 Und wieder… „Ans Meer mit Cheburashka “

Liebe Freunde,
wir haben die Möglichkeit, Kindern aus der Donezker Volksrepublik – Kindern aus Familien, die schwere Zeiten erlebt haben – fünf Tage Erholung am Meer zu schenken.

🍃 Dank unserer großzügigen Unterstützer konnten wir bereits viel organisieren:
🏡 Unterkunft,
🚌 Anreise
und liebevolle Begleitung
.

Sieben Mütter und dreizehn Kinder werden mitfahren.

Aber uns fehlt noch ein kleiner Teil, damit dieser Urlaub wirklich warm, fröhlich und unvergesslich wird.

🍃Diese Kinder haben lange Zeit in ständiger Unsicherheit und in einem Kriegsgebiet gelebt.
Viele von ihnen haben nie ihren kleinen Heimatort verlassen,
haben keine andere Welt gesehen und sich nie wirklich sicher gefühlt.

🏝 Wir möchten ihnen nicht nur das Meer zeigen, sondern einen lebendigen, bunten, aktiven Urlaub schenken:
🔤 nicht nur Strand, sondern auch kleine Ausflüge,
🔤 und nicht nur Nudeln, sondern auch frisches Obst, Gemüse und leckere Säfte auf dem Tisch –
eben das, was einen Urlaub zu einem echten Fest macht.

Wir möchten, dass die Kinder sich nicht nur ans Meer erinnern,
sondern auch an die menschliche Wärme, die hinter dieser Reise steckt.


🍨 Wenn Sie diesen Kindern ein kleines Sommerwunder schenken möchten, können Sie:

= Lebensmittel innerhalb Russlands direkt spenden (wir geben gern eine Liste),
= oder finanziell helfen – schon 5–10 Euro bedeuten viel.


👉
Wenn Sie die Möglichkeit haben, unterstützen Sie bitte unsere Sammlung für Verpflegung und Ausflüge – hier

💛 Was noch fehlt:
🥣 Für 5 Tage Verpflegung – 675 Euro
🏙️ Für Ausflüge – 506 Euro


❗Jede Unterstützung ist ein Beitrag zu einem glücklichen Kindersommer.

👍 Unsere Absichten wurden unterstützt von:

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◾️Rybar
◾️Neuesausrussland
◾️Analytik & News
◾️FKTdeutsch
◾️DRN
◾️Krieg&Kinder
◾️Nachrichtenwelt
◾️Anti-Spiegel und Rupert & News
◾️CraZybear
◾️Neuigkeiten
◾️Dominik Reichert
⸻
#CheburashkaVersammeltSeineFreunde

Alles über das Projekt
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🇷🇺👨 Stalins Rolle im Bürgerkrieg - Teil 3

Wegen der deutschen Besetzung im Süden Russlands und der Herrschaft der Weißgardisten dort kann die Sowjetrepublik nur noch über die Wolga mit Lebensmitteln aus dem Nordkaukasus versorgt werden. Eine andere Lebenslinie besteht nicht mehr. Auch das Erdöl aus Baku gelangt nur noch über die Wolga und dann anschließend über die Eisenbahnverbindung ins Innere Sowjetrusslands. Wäre Zarizyn (das spätere Stalingrad an der Wolga) der Konterrevolution in die Hände gefallen, hätte man die junge Sowjetrepublik mühelos aushungern und reifschießen können. Dies musste mit allen Mitteln verhindert werden.

Im Sommer 1918 beginnt der Kampf um diejenige Stadt, die nicht erst im Zweiten Weltkrieg zu einem Symbol des revolutionären Widerstands wurde, sondern schon lange vorher.

🔼 Stalin in Zarizyn

Stalin wurde damals von Kliment Woroschilow, dem späteren Verteidigungsminister der UdSSR an die Südfront begleitet. Er kam täglich mit ihm zusammen und hielt später seine Eindrücke in einer kleinen Broschüre über den 'Bürgerkrieg' fest. Darin heißt es u. a.:

«In der Periode von 1918 bis 1920 war wohl Genosse Stalin der einzige Mensch, den das Zentralkomitee von einer Kriegsfront zur anderen warf, wobei es die gefährlichsten, für die Revolution bedrohlichsten Stellen auswählte. Dort, wo es verhältnismäßig ruhig zuging und die Lage günstig war, wo wir Erfolge hatten - dort war Stalin nicht zu sehen. Dort aber, wo infolge einer ganzen Reihe von Ursachen die Roten Armeen schwankten, wo die konterrevolutionären Kräfte, ihre Erfolge entwickelnd, den Bestand der Sowjetunion selbst bedrohten, wo Verwirrung und Panik in einem beliebigen Moment sich in Ohnmacht verwandeln, zur Katastrophe führen konnte - da tauchte Genosse Stalin auf.»

Am 23. Mai macht sich Stalin mit einer Abteilung von Rotarmisten und zwei Panzerautos auf den Weg zur Südfront. Dort findet er ein unglaubliches Chaos vor, vor allem aber in den Militärkommandos.

🔻Konterrevolutionäre kosakische Banden hatten sich in der Nähe von Zarizyn einer ganzen Reihe von strategischen Punkten bemächtigt, machten damit die Getreidebeschaffung für das hungernde Moskau und Petrograd unmöglich und schufen auch für die Wolgastadt selbst eine äußerst bedrohlich Lage. Noch am gleichen Tag teilt Stalin Lenin telefonisch Folgendes mit:

«Es gibt große Vorrate an Getreide im Norden des Kaukasus. Das Problem ist nur, dass sie nicht in Richtung Norden verladen werden können, weil die Eisenbahnverbindung unterbrochen ist. Solange die Verbindung nicht wieder hergestellt ist, ist der Getreidetransport unmöglich.... Wir hoffen, die Linie in zehn Tagen wiederhergestellt zu haben....»


🔻Es dauert nicht lange und Stalin kann an Lenin Folgendes telegrafieren:

«Sie werden 160 Waggons mit Getreide und 46 mit Fisch über diese Route bekommen. Der Rest kommt über Saratow.»


🔻Am 7. Juli erhält Lenin in Moskau die nächste Nachricht:

«Ich treibe an und schimpfe mit allen, wo es nötig ist; hoffe, dass wir bald alles wieder hergestellt haben. Sie können überzeugt sein, dass wir niemanden schonen werden, weder uns selbst noch andere, Brot aber werden wir herbeischaffen.»


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🇷🇺👨 Stalins Rolle im Bürgerkrieg - Teil 4

Schnell erkennt Stalin das wichtigste Kettenglied, an dem alles hängt: die von Trotzki ernannten, unzuverlässigen, ja teilweise direkt Sabotage betreibenden Militärspezialisten - oft ehemalige Offiziere der zaristischen Armee, die überall dank Trotzkis Personalpolitik die leitenden Positionen innehaben.

🔻Stalin:

«Wenn unsere Militärspezialisten' (Schuster) nicht geschlafen und müßig herumgesessen hätten, wäre die Front nicht durchbrochen worden, und wenn sie wiederhergestellt wird, so nicht dank der Militärs, sondern trotz ihnen.»


Stalin sieht sich jetzt den Militärapparat aus nächster Nähe genauer an und stellt fest, dass es dort Kommandeure gibt, die sich unverblümt und ungestraft weigern, gegen die kosakische Konterrevolution vorzugehen.

🔻Drei Tage später, am 10. Juli, schreibt er an Lenin dies:

«An Genossen Lenin, einige Worte. Erstens: Wenn Trotzki, ohne zu überlegen, nach allen Seiten hin Ermächtigungen an Trifonow (Don-Gebiet), an Awtononomow (Kuban-Gebiet), Koppe (Stavropol), an die Mitglieder der französischen Mission, die verhaftet zu werden verdient, austeilt, dann kann man mit Sicherheit sagen, dass bei uns in einem Monat im Nordkaukasus alles zusammenbricht und dass wir dieses Gebiet endgültig verlieren werden.... Hämmern Sie ihm ein, dass ohne die örtlichen Funktionäre keine Ernennungen vorgenommen werden dürfen und dass es sonst zu einem Skandal für die Sowjetmacht kommt.»


Trotzki, damals noch Vorsitzender des Revolutionären Kriegsrats, erteilte also Ermächtigungen an die französische Mission, die auf Seiten der weißgardistischen Generäle interveniert hatte! Kein Wunder also, dass die Front in der Nähe von Zarizyn desorganisiert war, war doch dieses Chaos in den Reihen der Roten Armee genau das, was die Interventen, darunter die Franzosen, brauchten.

🔻Stalin wird noch deutlicher, da schnelles Handeln angesagt ist:

«Um die Sache fördern zu können, brauche ich militärische Vollmachten. Ich habe schon früher geschrieben, aber keine Antwort erhalten. Nun gut. Dann werde ich eben selbst, ohne Förmlichkeiten diejenigen Armeebefehlshaber und Kommissare absetzen, die die Sache zugrunde richten. Das gebietet mir die Sache und das Fehlen eines Papierchen von Trotzki wird mich natürlich nicht abhalten. J. Stalin.»


🔻Drei Wochen später ein weiterer Brief Stalins:

«Die Lage im Süden ist keine leichte. Der Kriegsrat hat eine völlig zerrüttete Situation hinterlassen.... Alles musste von vorn begonnen werden. Wir haben die Versorgung in Gang gebracht, eine operative Abteilung aufgebaut, mit allen Frontabschnitten Verbindung hergestellt, die alten, ich möchte sagen, verbrecherischen Befehle aufgehoben, und erst danach leiteten wir die Offensive auf Kalatsch und auf den Süden in Richtung Tichoreszkaja ein.»


❗️Stalin lässt Trotzkis 'Militärspezialisten', die sich als Anhänger der aufständigen konterrevolutionären Kosaken und der Franzosen entpuppt haben, absetzen, ohne sich um seine hysterischen Proteste zu kümmern. Dennoch sei die Ernährungslage nach wie vor fast hoffnungslos, weil die Verbindungslinien noch immer nicht wieder hergestellt sind.

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🇷🇺👨 Stalins Rolle im Bürgerkrieg - Teil 5

Am 31. August kann er mitteilen, dass sich die Lage an der Front gebessert hat. 'An der Front geht die Sache gut voran.' Die Kosaken werden aufgerieben. Aber an diesem Tag erhält er die Nachricht von dem Anschlag auf Lenin in Moskau. Eine jüdische 'linke' Sozialrevolutionärin namens Fanja Kaplan hatte versucht, Lenin mit einem Revolver und zwei vergifteten Kugeln zu erschießen, als er gerade dabei war, vor Arbeitern des früheren Betriebes von Michelson in Samoskworetschje zu sprechen. In Petrograd werden ebenfalls führende Bolschewiki Opfer von Anschlägen: Uritzki und Wolodarski verlieren dabei das Leben. Uritzki war am 10. Oktober, vierzehn Tage vor Ausbruch der Oktoberrevolution, in den revolutionären Rat des Zentralkomitees der SDAPR gewählt worden, um mit Stalin und anderen zusammen den Aufstand zu organisieren. Er war also einer der Organisatoren des Oktober-Aufstandes. Wie sich später herausstellt, waren diese Mordanschläge Teil einer gut vorbereiteten Verschwörung gegen die Sowjetmacht. Lenin musste mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus behandelt werden und sollte sich nie wieder von den Folgen des feigen Anschlages erholen.

Eine Woche später kann Stalin in einem Telegramm mitteilen, dass die 'Offensive der Sowjettruppen im Gebiet Zarizyn von Erfolg gekrönt ist' und dass 'die Lage dort jetzt stabil' sei. Die Offensive gehe weiter. Der meineidige weißgardistische General Krasnow, der versprach, nie wieder gegen die Sowjetmacht zu kämpfen, erleidet vor Zarizyn eine Niederlage.

Wenig später kehrt Stalin nach Moskau zurück und überlässt Kliment Woroschilow das Zepter in Zarizyn, der sich vorher mit seiner ukrainischen Sowjetarmee den Weg durch die deutschen Linien und das konterrevolutionäre Kosaken-Gebiet gebahnt hatte.

Stalin war also in der Lage, innerhalb von nur drei Monaten die fast hoffnungslose Lage an der Südfront umzukehren.

🔻Woroschilow zur neuen Lage in der Wolgastadt:

«Das Antlitz Zarizyns wurde in kurzer Frist ein ganz anderes. Die Stadt, wo noch vor kurzem in den Gärten die Musik rauschte, wo die geflüchtete Bourgeoisie in Mengen zusammen mit den Offizieren in den Straßen flanierte, verwandelt sich in ein großes Kriegslager, wo die strengste Ordnung und die militärische Disziplin alles beherrscht. Diese Festigung der Etappe wirkte sich sofort günstig auf die Stimmung unserer an der Front kämpfenden Regimenter aus.»


Worin bestand das Geheimnis dieses Erfolges?

🔻Stalin:

«Die Erfolge unserer Armee sind vor allem aus ihrer Bewusstheit und Disziplin heraus zu erklären. Die Soldaten Krasnows zeichnen sich durch erstaunliche Stumpfsinnigkeit und Unwissenheit, durch das Fehlen jeglichen Kontakts mit der Umwelt aus. Sie wissen nicht, wofür sie kämpfen.»


🔻Ein weiteres wichtiges Moment kommt hinzu:

«Eine nicht geringe Bedeutung hat die Bildung eines ganzen Stammes roter Offiziere, ehemaliger Soldaten, die in einer Reihe von Schlachten ihre Feuertaufe erhalten haben. Diese roten Offiziere bilden das Hauptbindemittel unserer Armee, das sie zu einem homogenen, disziplinierten Organismus zusammenschweißt.»


🔻Aber noch etwas anderes und ganz Entscheidendes musste für den militärischen Erfolg hinzukommen:

«Aber die Kraft unserer Armee erschöpft sich nicht in ihren eigenen Qualitäten. Eine Armee kann nicht lange ohne festes Hinterland existieren. Für eine stabile Front ist es notwendig, dass die Armee regelmäßig Ersatz, Munition und Proviant aus dem Hinterland erhält.»


Dieses Hinterland besaß damals die Rote Armee in den zahlreichen Gebieten, wo die Revolution gesiegt hatte, wo die Bauern auf die Seite der Revolution übergegangen waren, weil sie durch die Oktoberrevolution von der Macht und den drückenden Fronlasten der Gutsbesitzer befreit waren und endlich, nach so vielen Jahren des Kampfes und der vergeblichen Aufstände, Land und Freiheit erhalten hatten.

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🇷🇺👨 Stalins Rolle im Bürgerkrieg - Teil 6

Man könnte noch der Vollständigkeit halber hinzufügen, dass damals auch Arbeiterregimenter der Stadt Zarizyn der Roten Armee zu Hilfe geeilt waren, die absolut zuverlässig waren und die nicht von unzuverlässigen, so genannten Militärspezialisten, sondern von jungen, militärisch geschulten Revolutionären geführt wurden.

🔻Am 4. Oktober beschwert sich nun Trotzki bei Lenin über Stalins Tätigkeit an der Südfront. In dem Telegramm heißt es:

«Ich muss auf Stalins Abberufung bestehen. Die Dinge an der Front bei Zarizyn gehen schlecht trotz einer Überfülle an Truppen.»


🔼Die Zurückeroberung von Perm

Am 24. Dezember 1918 nehmen die Truppen von Admiral Koltschak Perm ein eine strategisch wichtige Stadt westlich des Ural. Koltschak war ein weißgardistischer General, der von den Engländern und Franzosen unterstützt wurde. Die Dritte Armee der revolutionären Streitkräfte, die gegen Koltschak eingesetzt wurde und die Trotzki direkt unterstellt war, befand sich schon bald in einem völlig desolaten Zustand.

🔻Woroschilow:

«Vom Gegner im Halbkreis umfasst, war diese Armee Ende November endgültig demoralisiert. Im Ergebnis sechsmonatiger, ununterbrochener Kämpfe, beim Fehlen irgendwelcher verlässlicher Reserven, bei ungesicherten Etappen, bei der unerträglichen Verpflegungslage - die 29. Division hatte sich fünf Tage lang geschlagen, ohne buchstäblich ein Stück Brot zu haben, bei 35 Grad Frost, völliger Wegelosigkeit, der ungeheuren Ausdehnung der Front - über mehr als 400 km-, bei der Schwäche des Stabes der Dritten Armee, erwies sie sich als außerstande, dem Druck der überlegenen Kräfte standzuhalten.»


Woroschilow fügt noch hinzu, dass der Kommandobestand der Armee aus ehemaligen zaristischen Offizieren ein weiteres großes Problem war. Es sei zu einem 'massenhaften Verrat' gekommen, ganze Regimenter hätten sich freiwillig in Gefangenschaft begeben. In dieser heiklen Situation beschließt das Zentralkomitee in Moskau, eine Untersuchungskommission einzuberufen, um die Ursache der Preisgabe von Perm zu ermitteln. Stalin und Dscherschinski werden damit beauftragt. Sie schreiben einen Bericht.

🔻In diesem Bericht heißt es zu den Ursachen der Niederlage:

«Ermüdung und Erschöpfung der Armee im Moment der Offensive des Gegners, das Fehlen von Reserven bei uns in diesem Moment, die Losgelöstheit des Stabes von der Armee, Misswirtschaft im Armeekommando, unzuverlässige, verbrecherische Methoden der Leitung der Front seitens des Revolutionären Kriegsrats der Republik, der die Front durch seine widersprüchlichen Direktiven lähmt....»


❗️Auch der Verantwortliche für diese Misswirtschaft wird klar benannt: Trotzki, der damals den Revolutionären Kriegsrat leitete.

Stalin, erneut mit außerordentlichen Vollmachten vom ZK ausgestattet, trifft umgehend Maßnahmen zur Hebung der Kampfkraft der Roten Armee.

🔻Woroschilow:

«Bis 15. Januar... 1.200 zuverlässige Bajonette und Säbel an die Front entsandt; einen Tag später zwei Eskadronen Kavallerie; am 20. das 62. Regiment der III. Brigade abgesandt, vorher sorgfältig gesiebt. Diese Truppenteile gaben die Möglichkeit, die Offensive des Gegners zum Stehen zu bringen, bewirkten einen Umschwung in der Stimmung der Dritten Armee und eröffneten unsere Offensive gegen Perm, die bisher erfolgreich verläuft. Im Rücken der Armee erfolgt eine ernste Säuberung der Sowjet- und Partisaneninstitutionen. In Wjatka wurden Revolutionskomitees organisiert.... Die Militärkontrolle ist gesäubert und umgestaltet.»


Das Resultat:

Im Januar 1919 geht die Dritte Armee wieder zur Offensive über.

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🇷🇺👨 Stalins Rolle im Bürgerkrieg - Teil 7

🔼Stalin schafft die Wende in Petrograd

Im Frühjahr 1919 war die Rote Armee ungefähr 1,4 Millionen Mann stark.

Es gab fünf, teilweise sogar sechs Fronten, an denen sie gegen die 14 Interventen und ihre weißgardistischen, konterrevolutionären Generäle zu bestehen hatte, die von den Stäben der Großmächte und ihren Militärberatern angeleitet wurden. Englische und französische Instrukteure wurden zu Tausenden gegen die Rote Armee eingesetzt. In den ersten Monaten des Jahres 1919 standen mehr als 300.000 Söldner der Entente, also der Westalliierten, auf russischem Boden, ohne dazu eingeladen worden zu sein.

Ihre Aktionen wurden von dem britischen Kolonialminister Winston Churchill, dem späteren britischen Premierminister, koordiniert und forciert. Hinzukam, dass man auf das Korp der Tschechoslowaken, bestehend aus ehemaligen Kriegsgefangenen der zaristischen Armee, die nach der Oktoberrevolution von den Engländern gegen die junge Sowjetmacht eingesetzt wurden - eine 60.000 Mann starke Interventionstruppe im Osten Russlands - zurückgreifen konnte, um so große Teile der Roten Armee im Osten zu binden, die eigentlich für den Schutz von Petrograd und Moskau benötigt wurden. Rechnet man die weißgardistischen Truppen noch hinzu, so wurden im Frühjahr 1919 fast zwei Millionen Mann gegen die Rote Armee aufgeboten, die längst nicht so gut ausgerüstet war wie die weißgardistischen Einheiten, aber dafür eine viel bessere Moral besaß.

Zu dieser Zeit geht die weißgardistische Armee des Generals Judenitsch von Estland aus gegen das revolutionäre Petrograd vor, in Ausführung der von Admiral Koltschak gestellten Aufgabe, Petrograd einzunehmen. Die englische Flotte und die weißen Finnen und Esten unterstützen ihn dabei. Die Lage wird dadurch noch komplizierter, dass einige Regimenter der Roten Armee zum Gegner überlaufen. Die Garnison des Forts 'Krasnaja Gorka' erhebt sich gegen die Sowjetmacht.

Erneut wird Stalin vom Zentralkomitee der SDAPR dazu auserkoren, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen.

🔻Dazu Woroschilow:

«Im Laufe von nur drei Wochen gelingt es Genosse Stalin, den Umschwung herbeizuführen. Die Panik und Verwirrung der Truppenteile wird schnell beseitigt, die Stäbe straffen sich, eine Mobilisierung der Petrograder Arbeiter und Kommunisten erfolgt auf die andere, die Feinde und Verräter werden erbarmungslos vernichtet. Genosse Stalin greift in die operative Arbeit des Militärkommandos ein.»


🔻Stalin an Lenin:

«Unmittelbar nach 'Krasnaja Gorka' 'Seraja Loschad liquidiert, Geschütze auf ihnen in voller Ordnung, betreiben schnelle (unleserlich)... aller Forts und Festungen; Flottenspezialisten behaupten, dass Einnahme von 'Krasnaja Gorka' von der Seeseite alle Marinewissenschaft umwirft.

Kann so genannte Wissenschaft nur bedauern. Schnelle Einnahme Gorkas erklärt sich durch allergrößte Einmischung meinerseits und überhaupt der Zivilisten in die operativen Angelegenheiten, die bis zur Beseitigung der Befehle zu Wasser und zu Land sowie die Durchsetzung meiner eigenen ging.

Halte es für meine Pflicht zu erklären, dass ich auch weiterhin so handeln werde trotz aller Hochachtung vor der Wissenschaft. Stalin.»


🔻Sechs Tage später. Stalin erneut an Lenin:

«Der Umschwung an unseren Abschnitten hat begonnen. Seit einer Woche gab es bei uns nicht einen einzigen Fall des Überlaufens einzelner oder von Gruppen. Die Deserteure kehren zu Tausenden zurück. Die Überläufer aus dem Lager des Gegners zu uns häufen sich.... Gestern am Tag begann unsere Offensive,.. bis jetzt verläuft die Offensive erfolgreich, die Weißen fliehen, .. sendet schnell zwei Millionen Patronen zu meiner Verfügung für die 6. Division.»


General Judenitsch muss sich nach Estland zurückziehen. Dies ermöglicht es, auch Koltschak im Osten den Garaus zu machen. Mit den Resten seiner Armee flieht er nach Irkutsk. Dort wird er erschossen.

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🇷🇺👨 Stalins Rolle im Bürgerkrieg - Teil 8

Petrograd wurde gerettet, ohne dass Truppen von der Ostfront abgezogen werden mussten, obwohl Trotzki dies verlangt hatte. Er hatte auch verlangt, dass man Koltschak schonen und nicht verjagen sollte. Trotzkis späterer Verbündeter Sinowjew, der im Sommer 1936 zusammen mit Kamenjew wegen Hoch- und Landesverrats hingerichtet wurde, war als Kommandeur in Petrograd dafür eingetreten, die Stadt aufzugeben.

🔻Trotzkis Bewertung der Arbeit Stalins fiel später so aus:

«Sein Einfluss an den Frontabschnitten, wo er sich aufhielt, blieb unbedeutend, er blieb unpersönlich, bürokratisch, polizistenhaft.»


Im März 1919 findet in Moskau der Achte Parteitag der SDAPR statt. Er tagt vom 18. bis zum 23. März. Ausführlich diskutiert wird die Lage an den verschiedenen Fronten, man diskutiert aber auch über die bestehenden Kommandostrukturen und die Organisation innerhalb der Roten Armee. Trotzki stellt sich der Kritik jedoch nicht. Er ist auf dem Parteitag gar nicht anwesend.

🔻Dazu der britische Stalin-Biograf lan Grey:

«Trotzki, der nicht teilnahm, wurde von vielen Delegierten stark wegen seiner 'diktatorischen Manieren' kritisiert, wegen seiner herablassenden Haltung gegenüber den Frontarbeitern und wegen seiner fehlenden Bereitschaft, ihnen zuzuhören, wegen seiner Bewunderung für die Spezialisten und wegen seiner missratenen Telegramme, die er über den Kopf der Kommandeure und Stäbe hinweg versandte, weil er immer wieder seine Anweisungen änderte und endloss Verwirrung stiftete.»


Stalin wird auf diesem Parteitag erneut ins ZK gewählt, aber auch in das jetzt aus fünf Personen bestehende Politbüro sowie in das angeschlossene Organisationsbüro. Hinzukommt noch, dass er ein weiteres Volkskommissariat bekommt: das Volkskommissariat für Staatliche Kontrolle, auch 'Arbeiter- und Bauerninspektion' genannt, um die ausufernde Bürokratie in der Partei zu beseitigen. Er ist damit der einzige Volkskommissar mit zwei Portfolios. Die Ernennungen zeigen das hohe Vertrauen, das die meisten Delegierten in Stalin haben, und sind auch eine Anerkennung für seine bisher geleistete Arbeit für die Partei und die Revolution.

Später bildet das ZK auch den Revolutionären Kriegsrat um, dem Trotzki immer noch vorsteht. Die Zahl seiner Mitglieder wird auf sechs verringert, und die neuen Mitglieder sind keine Anhänger Trotzkis mehr. Alle haben jetzt die gleichen Rechte und Pflichten. Trotzki verliert dadurch einen großen Teil seines Einflusses auf die Militärführung.

🔼Der Feldzug gegen Denikin

Jetzt setzen Churchills Interventen ihre letzte Hoffnung auf General Denikin im Süden, der den Kuban besetzt hält. Die Kuban-Region liegt nördlich des Kaukusus. Dort trommelt er eine 'Freiwilligenarmee' aus zaristischen Offizieren, Kadetten und anderen Weißgardisten zusammen. Die Engländer und Franzosen decken ihn mit Waffen, Munition und Vorräten ein. Im Sommer 1919 startet er seine Offensive gegen die Rote Armee. Im Frühherbst erobert er Orel und marschiert auf Tula. Moskau ist unmittelbar bedroht.

Um Denikin zu schlagen, entsendet das Zentralkomitee erneut Stalin an die Front. Aber er ist nicht allein: Auch seine Vertrauten Kliment Woroschilow, Sergej Ordschonikidse, Semjon Budjonny and Sergej Kirow werden an die Südfront abkommandiert.

🔻Stalin nimmt die Ernennung an, stellt aber gleich drei Bedingungen:

1. Trotzki darf sich nicht mehr in die Angelegenheiten der Südfront einmischen;

2. Von dieser Front sind sofort eine ganze Reihe von unzuverlässigen Kommandeuren abzuberufen;

3. An die Südfront sind unverzüglich neue Mitarbeiter, nach Auswahl Stalins, abzukommandieren.

Stalin setzt sich durch: Trotzki wird die Leitung der Operation gegen Denikin entzogen, sein Operationsplan abgelehnt.

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Французский историк и антрополог Эммануэль Тодд:

• Наша [Запада] русофобия не имеет ничего общего с самой Россией. Это фантазия, патология западных обществ, внутренняя потребность воображать себе внешнего монстра.

• Русофобия — это болезнь.

• Говоря о России, лидеры Франции, Британии, Германии или Швеции говорят прежде всего о самих себе. Русофобия — это патология, вне всяких сомнений.

• Во время двух мировых войн Россия и Британия были союзниками. Но сегодня Россия стала для Британии врагом. Геопсихологическая гипотеза раскрывает причины: английское общество наиболее русофобское просто потому, что оно самое больное в Европе.

• Россия стала внушительным проективным тестом. Проходя тест Роршаха, пациент рассказывает психиатру то, что он видит в представленных ему случайных формах, проецируя глубинные, скрытые черты своей личности. Россия — тест Роршаха Запада.

🗓 Эммануэль Тодд, 17 июля 2025
📰 «Россия — это наш Роршах» — Источник на Substack

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Der französische Historiker und Anthropologe Emmanuel Todd:

• Unsere Russophobie im Westen hat nichts mit Russland selbst zu tun. Sie ist eine Fantasie, eine Pathologie der westlichen Gesellschaften, ein inneres Bedürfnis, sich ein äußeres Monster vorzustellen.

• Russophobie ist eine Krankheit.

• Wenn Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands oder Schwedens Staats- und Regierungschefs über Russland sprechen, reden sie in erster Linie über sich selbst. Russophobie ist zweifellos eine Pathologie.

• Während der beiden Weltkriege waren Russland und Großbritannien Verbündete. Heute jedoch ist Russland für Großbritannien ein Feind geworden. Die geopsychologische Hypothese liefert dafür eine Erklärung: Die britische Gesellschaft ist die russophobste – weil sie die krankeste in Europa ist.

• Russland ist zu einem imposanten projektiven Test geworden.
Wenn ein Patient den Rorschach-Test durchläuft, beschreibt er dem Psychiater, was er in den zufälligen Formen sieht – und projiziert dabei die tief verborgenen Züge seiner eigenen Persönlichkeit.

Russland ist der Rorschach-Test des Westens.

🗓 Emmanuel Todd, 17. Juli 2025
📰 „La Russie est notre Rorschach“ – Quelle auf Substack

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