FUTURE UNLIMITED
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KOHLEBERGBAU IN BELGIEN, 1900

Während der Industriellen Revolution und des frühen 20. Jahrhunderts war der Kohlebergbau eine der härtesten und gefährlichsten Arbeiten in Europa. Arbeiter (darunter Jungen ab 10 Jahren) mussten 12-Stunden-Schichten ertragen, oft in fast völliger Dunkelheit, mit schlechter Belüftung und ständiger Gefahr von Einstürzen, Überschwemmungen oder Gasexplosionen.
Diese Aufzüge, die sogenannten Personenkäfige, waren dicht gedrängt und provisorisch und nur auf Effizienz ausgelegt – nicht auf Sicherheit oder Komfort. Die Bergleute kamen mit Kohlenstaub bedeckt, erschöpft und oft mit Atemwegsschäden durch das ganztägige Einatmen von Kohlepartikeln heraus. Trotz der Härte galt die Arbeit in den Bergwerken als sicheres Einkommen für Arbeiterfamilien.
Wissenswertes: Belgien war eines der ersten industrialisierten Länder des Kontinents, und im 20. Jahrhundert trieb Kohle aus der wallonischen Region einen Großteil des europäischen Wirtschaftswachstums an.

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