FUTURE UNLIMITED
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Forwarded from FabulaX
Eine Studie japanischer Wissenschaftler zeigt einen einzigartigen Mechanismus, der der Entwicklung der starken Bindung zwischen Hunden und Menschen zugrunde liegt. Gemeinsame Zeit und gegenseitiger Blickkontakt zwischen Mensch und Hund lösen eine „positive Rückkopplungsschleife“ aus, die auf dem Hormon Oxytocin basiert – auch bekannt als „Oxytocin-Schleife“. Eine ähnliche Schleife bildet sich zwischen Eltern und ihren neugeborenen Kindern. Aus diesem Grund behandeln Hundebesitzer ihre Hunde oft wie Kinder.

Oxytocin ist das Hormon des Vertrauens und der Bindung.
Wenn ein Hund und ein Mensch sich in die Augen schauen, steigt der Oxytocinspiegel in beiden Organismen an (beim Menschen um bis zu 300 %) und stärkt die emotionale Verbindung. Dieser Prozess ähnelt dem, wie Mütter und ihre Babys Bindungen aufbauen.

Dieser biologische Mechanismus könnte eine Schlüsselrolle bei der Domestizierung von Hunden gespielt haben. Durch den Oxytocin-Effekt wurde die Interaktion mit Menschen nicht nur zu einem Überlebensvorteil, sondern auch zu einer Möglichkeit, tiefe soziale Bindungen zu entwickeln.

Diese Entdeckung hilft zu erklären, warum Hunde für Menschen so wichtige Gefährten geworden sind. Sie bestätigt, dass unsere Verbindung zu ihnen nicht nur funktionaler Natur ist, sondern auf einer tiefen biologischen Grundlage beruht, die mit menschlichen Beziehungen vergleichbar ist.

Das Mensch-Hund-Paar ist bis heute das einzige Paar verschiedener Spezies, bei dem dieser Prozess auf biochemischer Ebene ausgelöst wird.

@FabulaX
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