DEUTSCHE ENERGIE-WENDE KEIN VORBILD
Was viele ahnten, ist jetzt Gewissheit: Die deutsche Energiewende ist international kein Vorbild mehr. Eine Umfrage des Weltenergierats zeigt, was am deutschen Sonderweg als nachahmenswert gilt – und was nicht. Für eine deutsche Entscheidung gibt es null Prozent Zustimmung.
Schweden kommentierte: „Die deutsche Energiewende gelte heutzutage als ein sehr unrealistisches und erfolgloses Live-Experiment mit enormen Folgen — nicht nur für Deutschland und die deutsche Industrie, sondern auch für die Nachbarländer.“
• WELT
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Was viele ahnten, ist jetzt Gewissheit: Die deutsche Energiewende ist international kein Vorbild mehr. Eine Umfrage des Weltenergierats zeigt, was am deutschen Sonderweg als nachahmenswert gilt – und was nicht. Für eine deutsche Entscheidung gibt es null Prozent Zustimmung.
Schweden kommentierte: „Die deutsche Energiewende gelte heutzutage als ein sehr unrealistisches und erfolgloses Live-Experiment mit enormen Folgen — nicht nur für Deutschland und die deutsche Industrie, sondern auch für die Nachbarländer.“
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EUROPA WIRD ZUM KRIEGSPROJEKT
— TEIL 1
Yanis Varoufakis ist ein griechischer Ökonom und und ehemaliger griechischer Finanzminister.
Im vergangenen Jahr ist die Kriegstreiberei tief in die Struktur der EU tief eingedrungen, sie wandelt sich von einem Friedens- zu einem Kriegsprojekt.
Die EU ist ein vollwertiges Kriegsprojekt – ein Projekt, das uns entweder in einen permanenten Krieg stürzen oder uns weiter in den Bankrott treiben wird, oder wahrscheinlich beides!
Warum hat Europa diesen Weg eingeschlagen? Und welche Pflicht haben wir nun, da Europa sich auf diesem Kriegspfad befindet, gegenüber unseren Völkern, gegenüber den Europäern und gegenüber dem Frieden?
Die Europäische Union ist eine amerikanische Konstruktion — Teil eines globalen US-Plans, der auch das Bretton-Woods-System, die Truman-Doktrin und natürlich die NATO umfasste.
Ja, die meisten Europäer sehnten sich nach keinem Krieg und keinem Totalitarismus mehr. Aber die EU wurde in Washington D.C. konzipiert. Und zwar ausdrücklich nicht als wettbewerbsorientierter Markt, sondern als Kartell der Großkonzerne, geführt von einer demokratiefreien Bürokratie (auch bekannt als Europäische Kommission), die nicht zufällig nur einen Steinwurf vom NATO-Hauptquartier entfernt lag.
Ab 1950 wurde die EU von den Vereinigten Staaten gefördert und stand im Einklang mit deren Interessen — eine unbequeme Tatsache sowohl für Europas selbstgefällige Herrscher, als auch für Donald Trump.
Rückblickend zieht sich ein roter Faden durch die gesamte Geschichte der EU: ihre völlige wirtschaftliche Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten. Anfangs war die EU stark von ihrer Zugehörigkeit zur Dollarzone abhängig. Ab 1971 war sie dann stark vom amerikanischen Handelsdefizit abhängig.
So war Europas starke Abhängigkeit von den USA auf die eine oder andere Weise fester Bestandteil ihrer Struktur.
Die EU als Kartell der Großkonzerne konzipiert, begründete die Notwendigkeit fester Wechselkurse, da Währungsschwankungen destabilisieren jedes Kartell und erschweren die Aufrechterhaltung des notwendigen Maßes an Absprachen zwischen den beteiligten Produzenten.
Von 1950 bis 1971 kümmerten sich die USA im Namen Europas um dieses Problem. Solange das europäische Kartell ein Handelsdefizit gegenüber den USA aufwies, war es in der Dollarzone verankert — seine Währungen waren a den Dollar gekoppelt.
Doch als Europa (und Japan) um 1969 einen Handelsüberschuss gegenüber den USA erwirtschafteten, war das Spiel vorbei.
Am 15. August 1971 warf Präsident Richard Nixon, Europa aus der Dollarzone und die Eurozone schuf die katastrophale Währung Euro.
Die Krise von 2008 war unsere größte Chance, die Europäische Union lebensfähig zu machen und ihre tiefe Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu beenden. Die französischen und deutschen Banken gingen pleite. Die unmöglichen Regeln der Eurozone lagen in Trümmern. Ein Dominoeffekt, beginnend mit Griechenland, trieb unsere Regierungen in den Bankrott. Es war die perfekte Gelegenheit, die EU von einem Großkonzernkartell, das für seine Gesamtnachfrage von den USA abhängig war, in eine funktionierende, intern ausgeglichene Föderation zu verwandeln. Stattdessen beschloss Europas radikale Mitte (sowohl Mitte-rechts als auch Mitte-links), alles zu ändern, um sicherzustellen, dass sich nichts ändert. In diesem Sinne taten sie das Schlimmste: Allgemeine Sparmaßnahmen für die Vielen. Und hektisches Gelddrucken für die Finanziers und die Großkonzerne. Was passiert, wenn man die Einkommen der Vielen drückt und Billionen a die Wenigen verteilt? Da die Vielen zu arm sind, um Güter mit hoher Wertschöpfung zu kaufen, investieren die Unternehmen nicht mehr in produktives Kapital – während die Reichen das freie Geld nutzen, um die Immobilienpreise, Aktienkurse, Bitcoin-Preise, Kunstpreise und Vermögenspreise im Allgemeinen in die Höhe zu treiben. Die natürliche Folge ist erschütternde Ungleichheit und tiefe Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
• QUELLE
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EUROPA WIRD ZUM KRIEGSPROJEKT
— TEIL 1
Yanis Varoufakis ist ein griechischer Ökonom und und ehemaliger griechischer Finanzminister.
Im vergangenen Jahr ist die Kriegstreiberei tief in die Struktur der EU tief eingedrungen, sie wandelt sich von einem Friedens- zu einem Kriegsprojekt.
Die EU ist ein vollwertiges Kriegsprojekt – ein Projekt, das uns entweder in einen permanenten Krieg stürzen oder uns weiter in den Bankrott treiben wird, oder wahrscheinlich beides!
Warum hat Europa diesen Weg eingeschlagen? Und welche Pflicht haben wir nun, da Europa sich auf diesem Kriegspfad befindet, gegenüber unseren Völkern, gegenüber den Europäern und gegenüber dem Frieden?
Die Europäische Union ist eine amerikanische Konstruktion — Teil eines globalen US-Plans, der auch das Bretton-Woods-System, die Truman-Doktrin und natürlich die NATO umfasste.
Ja, die meisten Europäer sehnten sich nach keinem Krieg und keinem Totalitarismus mehr. Aber die EU wurde in Washington D.C. konzipiert. Und zwar ausdrücklich nicht als wettbewerbsorientierter Markt, sondern als Kartell der Großkonzerne, geführt von einer demokratiefreien Bürokratie (auch bekannt als Europäische Kommission), die nicht zufällig nur einen Steinwurf vom NATO-Hauptquartier entfernt lag.
Ab 1950 wurde die EU von den Vereinigten Staaten gefördert und stand im Einklang mit deren Interessen — eine unbequeme Tatsache sowohl für Europas selbstgefällige Herrscher, als auch für Donald Trump.
Rückblickend zieht sich ein roter Faden durch die gesamte Geschichte der EU: ihre völlige wirtschaftliche Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten. Anfangs war die EU stark von ihrer Zugehörigkeit zur Dollarzone abhängig. Ab 1971 war sie dann stark vom amerikanischen Handelsdefizit abhängig.
So war Europas starke Abhängigkeit von den USA auf die eine oder andere Weise fester Bestandteil ihrer Struktur.
Die EU als Kartell der Großkonzerne konzipiert, begründete die Notwendigkeit fester Wechselkurse, da Währungsschwankungen destabilisieren jedes Kartell und erschweren die Aufrechterhaltung des notwendigen Maßes an Absprachen zwischen den beteiligten Produzenten.
Von 1950 bis 1971 kümmerten sich die USA im Namen Europas um dieses Problem. Solange das europäische Kartell ein Handelsdefizit gegenüber den USA aufwies, war es in der Dollarzone verankert — seine Währungen waren a den Dollar gekoppelt.
Doch als Europa (und Japan) um 1969 einen Handelsüberschuss gegenüber den USA erwirtschafteten, war das Spiel vorbei.
Am 15. August 1971 warf Präsident Richard Nixon, Europa aus der Dollarzone und die Eurozone schuf die katastrophale Währung Euro.
Die Krise von 2008 war unsere größte Chance, die Europäische Union lebensfähig zu machen und ihre tiefe Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu beenden. Die französischen und deutschen Banken gingen pleite. Die unmöglichen Regeln der Eurozone lagen in Trümmern. Ein Dominoeffekt, beginnend mit Griechenland, trieb unsere Regierungen in den Bankrott. Es war die perfekte Gelegenheit, die EU von einem Großkonzernkartell, das für seine Gesamtnachfrage von den USA abhängig war, in eine funktionierende, intern ausgeglichene Föderation zu verwandeln. Stattdessen beschloss Europas radikale Mitte (sowohl Mitte-rechts als auch Mitte-links), alles zu ändern, um sicherzustellen, dass sich nichts ändert. In diesem Sinne taten sie das Schlimmste: Allgemeine Sparmaßnahmen für die Vielen. Und hektisches Gelddrucken für die Finanziers und die Großkonzerne. Was passiert, wenn man die Einkommen der Vielen drückt und Billionen a die Wenigen verteilt? Da die Vielen zu arm sind, um Güter mit hoher Wertschöpfung zu kaufen, investieren die Unternehmen nicht mehr in produktives Kapital – während die Reichen das freie Geld nutzen, um die Immobilienpreise, Aktienkurse, Bitcoin-Preise, Kunstpreise und Vermögenspreise im Allgemeinen in die Höhe zu treiben. Die natürliche Folge ist erschütternde Ungleichheit und tiefe Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
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Brave New Europe
Yanis Varoufakis - Europe Has Become a War Project - Brave New Europe
Speech by Varoufakis at the EU on the theme of “The Economic Conditions for Peace” Yanis Varoufakis is a Greek economist and politician. He served as the Greek Minister of Finance from January to July 2015. [...]
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