FUTURE UNLIMITED
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Untersuchungen und Analysen zu Weltpolitik und Wirtschaft für unser globales Kollektiv.

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EZIO GAVAZZENI
SNIPER-SAFARI SARAJEVO


Der italienische Investigativ-Autor Ezio Gavazzeni sagt:„Reichen Leute haben sehr viel für einen Wochenendtrip nach Sarajevo bezahlt, wo sie gezielt auf Zivilpersonen als Sniper-Touristen schiessen konnten.
Töten sei für diese Menschen ein Vergnügen gewesen.“

Wir sprechen mit Marc Graf, Professor für forensische Psychiatrie an der Universität Basel darüber, warum Menschen solche Taten begehen.
SRF-Korrespondent Peter Balzi erklärt, was die Aufarbeitung dieser Fälle für die Menschen in Sarajevo bedeutet.

• GESPRÄCH

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EZIO GAVAZZENI
KILLER-TOURISMUS

Während des Bosnienkriegs (1992-1995) belagerten bosnisch-serbische Truppen
Sarajevo.
Reiche westeuropäischer sollen sich für viel Geld das Recht erkauft haben, aus sicherer Distanz Menschen zu ermorden.

Der italienische Journalist Ezio Gavazzeni dokumentiert diese verstörenden Wochenendtrips in seinem Buch «I cecchini del weekend» — Die Wochenend-scharfschützen.

Die Wochenendtrips hätten Netzwerken in Italien und Serbien organisiert - fast wie ein Reisebüro: Anwerbung, Anreise per Flugzeug oder Bus, Helikopter-Transfer ins Kriegsgebiet, dazu Empfang, Geleitschutz, Unterkunft und Mordwaffen.
Die Auskunftsperson, die Gavazzeni im Buch «den Franzosen» nennt, beschreibt die Täter als Angehörige der Oberschicht - Notare, Anwälte, Neurochirurgen, Magistraten.

• BUCH

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VITTORIO ARRIGONI

Vittorio Arrigoni war ein italienischer Reporter, Friedensaktivist und aktives Mitglied der pro-palästinensischen Internationalen Solidaritätsbewegung ISM.

Vittorio Arrigoni wurde am 14. April 2011 von palästinensischen Salafisten entführt und brutal ermordet.
Mit dem grausame Mord am italienischen Aktivisten Vittorio Arrigoni wollten sich Salafisten im Machtkampf gegen die Hamas positionieren.

Salafisten betrachten sich als die „einzigen wahren Muslime“ und richten ihr Handeln strikt nach Koran und Sunna.
Die Geste rechte Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger ist Symbol für das Tauhid-Prinzip – „Es gibt keinen Gott außer Allah“.
Die Geste ist traditionell, wird aber auch von Salafisten genutzt

Die Beziehung zwischen Hamas und Salafisten ist komplex. Salafi-Dschihadisten im Gazastreifen, stehen oft dem IS oder Al-Qaida nahe.
Trotz Konflikten gibt es inhaltliche Überschneidungen im Ziel der Zerstörung Israels und der Einführung eines Gottesstaates.

• QUELLE

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