Dr. Lockdown Viehler & Team
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Die #Aiwanger Flugblatt-Affäre ist das deutsche Watergate! Also… wenn bei der Enthüllung von Watergate mal 24, mal sechs Personen mit widersprüchlichen Erinnerungen befragt worden wären und nicht einmal Original-Dokumente vorgelegen hätten.

Ungefähr 20% des Textes der Süddeutschen Zeitung befassen sich mit dem Flugblatt. Der Rest ist aktuelle Wahlkampf-Kritik und ein Rückblick auf die Zeit von 2012. Nicht ein Satz macht fest, dass Hubert Aiwanger der Verfasser ist. Wichtig zu beachten: An der Schule findet zu diesem Zeitpunkt ein Erinnerungswettbewerb „Deutsche Geschichte“ statt.

Daneben verstricken sich die Autoren in Widersprüche:
„Hubert Aiwanger, der Elftklässler, strafmündig, bald volljährig, soll sein eigenes Preisausschreiben erfunden haben, antisemitische Fantasien. Das Flugblatt, ein Papier aus der Vergangenheit, das womöglich eine Linie bis heute zieht.“
Hubert Aiwanger ist am 26. Januar 1971 geboren, war im Schuljahr 1987/88 also gerade einmal 16 Jahre alt. „Bald volljährig“ ist demnach von den Autoren bewusst weit gefasst.
Als „Einsendeschluss“ des Flugblatts wird der 1.1.88 zitiert. 25 Tage vor Aiwangers 17. Geburtstag.

Das ist nicht die einzige Ungereimtheit im Artikel. „Die SZ hat mit zwei Dutzend (also 24) Personen gesprochen, die Hubert Aiwanger aus dessen Schulzeit kennen“. „Mehrere dieser Personen sagen, Aiwanger sei als Urheber dieses antisemitischen Pamphlets zur Verantwortung gezogen worden.“ Wie viel „mehrere von 24 Personen“ sind, darüber schweigt sich die SZ aus. Es könnten jedoch gerade einmal zwei sein, die im weiteren Text behaupten, Aiwanger sei überführt worden, weil man Kopien (nicht das Original) des Flugblattes in seiner Schultasche fand. Bzw., dass er seine Urheberschaft nicht bestritten habe.

Doch damit nicht genug: Im weiteren Verlauf des Textes sind es auf einmal „ein halbes Dutzend (6) Leute“, die „das alles erzählen“. Ein Schwund von 18 Personen, innerhalb weniger Absätze. Erneut behaupten später „mehrere Personen“, dass Aiwanger vom Disziplinarausschuss ein Referat über das Dritte Reich als Strafe erhalten habe. Nur: Über dieses „Urteil“ sowie das Verfahren gibt es keinerlei Beweise.

Neben unsicheren Zeugenaussagen für eine Tat vor 35 Jahren gibt es nur ein mutmaßliches Foto eines mit Schreibmaschine abgetippten Flugblatts. Laut BR ein „Faksimile“, also ein nachgemachtes Schriftstück. Das daneben auch noch in neuer deutsche Rechtschreibung verfasst wurde („im Einzelnen“ anstatt „im einzelnen“), mit einer modernen Schriftart aus dem Jahr 2009.

Nach bayerischem Schulgesetz dürfen Schulakten maximal 2 Jahre aufbewahrt werden. Zeugnisse und Urkunden 50 Jahre. Woher stammt also das Dokument, wenn es denn echt ist? Liegen der Süddeutschen Zeitung eidesstattliche Erklärungen der „mehreren Personen“ vor? Oder ist das, wir haben schließlich Wahlkampf, völlig egal?

Entscheiden Sie selbst.

Ihr Dr. Lockdown Viehler

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Es gibt in Deutschland schätzungsweise knapp 500.000 Transmenschen. Und nun ein Gesetz, das sie vor Diskriminierung schützt.

Es gibt in Deutschland ca. 18 Millionen Impfverweigerer.

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Forwarded from Dr. Lockdown Viehler & Team (xxLVxx)
Spiel, Spaß, Spannung und nette Leute:

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Ich lass das einfach mal so stehen.
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Kennen Sie Barbara Domke? Politikerin bei den @Die_Gruenen in Cottbus, 2020 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, unter anderem im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Rechte für Minderheiten. Sie verdient laut eigener Aussage 25.000€ im Monat.

Hören Sie mal, wie ruhig und besonnen Frau Domke reagiert, wenn sie anderer Meinung ist.

Der Titel des Spaces lautete übrigens "Aufarbeitung heißt übersetzt: Ich, ich, ich will recht haben". Der hier gezeigte Ausschnitt beginnt nach 3 Stunden und 15 Minuten mit einer Schilderung eines X-Nutzers, der sich zunächst explizit von den Querdenkern distanzierte.

Den ganzen Space können Sie hier nachhören:

https://x.com/trutzonline/status/1695802890340663690?s=46&t=czdATKDFxQEjODF8nXzr_w

Ab 3:15:00 ist wenigstens etwas Zunder drin.

Ihr
@lockdownviehler
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Forwarded from Songül Schlürscheid #werdelaut (Songül Schlürscheid)
Satire oder doch ein Körnchen Wahrheit? 🤔
In jeder Satire verbirgt sich schließlich ein bisschen Wahrheit. 😁

@songuelschluerscheid
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Höchste Ebenen schalten sich im Fall Aiwanger ein

LG
@lockdownviehler
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Forwarded from Aya Velázquez
Heute ist der dritte Jahrestag des "Sturmes auf den Reichstag". Die ZEIT widmete dem Ereignis vor einer Woche eine vierseitige Retrospektive, verfasst von 12 Autoren. Mein Faktencheck zur ZEIT-Titelstory.

https://www.velazquez.press/p/faktencheck-der-zeit-retrospektive

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Forwarded from DC Mediathek (Digitaler Chronist)
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Wie Grüne wirklich denken: Entlarvt im Twitter-Space - Unter den Maßnahmen gelitten? Kommt mal klar!

Liebe Zuschauer, kürzlich fand ein Twitter-Space statt, in dem es um das Thema "Aufarbeitung" ging. Ein Twitter-Space ist ein Audio-Raum, in dem sich Nutzer unterhalten, zu Wort melden, diskutieren oder einfach nur zuhören können. Eine Lokalpolitikerin der Grünen zeigt hier in aller Öffentlichkeit, wes Geistes Kind sie ist und man muss stark vermuten, dass die Mehrheit der Grünen-Politiker, oder vielmehr aller Politiker der Alt-Parteien so gestrickt sind.
Euer Thomas
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Wussten Sie, dass es einen eigenen Podcast Kanal von Dr. Lockdown Viehler gibt?

Treten Sie bei. Hören Sie zu.
Erscheinen Sie, sonst weinen Sie.

Lg
LW

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Der Fall #Aiwanger stellt eine Zäsur dar - politisch, aber vor allem auch medientheoretisch.

Waren bisher Aussagen und Taten im Kindesalter zur Bestimmung der heutigen Gesinnung und Integrität tabu, hat sich das spätestens seit dem Artikel der SZ geändert.

Jede/r Politiker:in, der in den nächsten Jahrzehnten auf ein höheres Amt spekuliert, wird zunächst sämtliche Lehrer und Klassenkameraden screenen lassen müssen, damit nicht irgendwann eventuelle Animositäten die Laufbahn abrupt beenden.

Die SZ hat eine Schwelle überschritten - nicht nur die ins Private, sondern auch mit klarer Ansage „Du bist vor gar nichts sicher“. Von jeder noch so alten Aussage, sei sie belegbar oder nicht, kann und darf (sofern wir das jetzt tolerieren) ab sofort ein Strick gebastelt werden, an dem unliebsame Personen medial zu baumeln haben.

In den USA gibt es für Politiker spezielle Mitarbeiter, welche den Kandidaten wie Detektive vorab durchleuchten und sämtliche Schwachstellen bis tief in die Kindheit abklopfen. Zeugen werden eingeschüchtert, bestochen oder auch mal aus dem Weg geräumt, um die Kampagne nicht zu gefährden.

Wenn sich die deutsche Medienwelt nun darauf verständigt, dass es keine Tabus mehr gibt, dann ist das auch in Deutschland ein lukrativer Job. Ehemalige Mitschüler von Kandidaten dürfen sich dann auf Hausbesuche einstellen, wo bei dem Genuss aus Keramikkaffeetasse aus einer munteren Plauderei über „Na, wie war er denn so früher?“ rasch ein „Wenn Sie ein Wort darüber verlieren, machen wir Sie fertig“ wird.

Man wird Dreck über potentielle Zeugen anhäufen („Der Stadlmeier trennt seinen Müll nicht richtig“), denn seien wir ehrlich: Leichen, die man nicht ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt sehen möchte, hat jeder von uns im Keller. Seien es sexuelle Vorlieben oder unbedachte Witze im Kreise von nicht immer Wohlgesonnenen.

Hat sich diese Art des „Journalismus“ einmal etabliert, ist die Büchse der Pandora geöffnet und die gerufenen Geister lassen sich nicht wieder einsperren.

Trifft es heute einen bei Links unliebsamen Mann, welcher einem links-konservativem Bündnis im Wege steht, so kann es morgen auch genau anders herum passieren. Konservative und auch alternative Medien werden die SZ-Kampagne als Freibrief nutzen, um einen ungeschriebenen, bis vor einer Woche gültigen Kodex zu brechen.

Die Gedankenverbrechen von damals sind die Stolperfallen von heute. Schöne neue (Medien)Welt.

Ihr
@lockdownviehler
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