Mutflash - Medizinische Argumentationen und Studiensammlungen
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P.s.: Leute die ohne eine vernünftige Grundlagenargumentation gegen Biom/ Virom argumentieren sind UNwillkommen!
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EINE STUDIE ZU COVID-19-KINDERIMPFUNGEN, DIE FRAGEN OFFENLÄSST
Teil 1

Liebe Community,

In den herkömmlichen Medien (z.B. Deutsches Ärzteblatt vom 5.11.2025, https://www.aerzteblatt.de/news/myokarditis-and-co-hoheres-risiko-fur-kinder-und-jugendliche-nach-covid-19-als-nach-impfung-aed69124-d0d0-41fc-9e18-80bedd0849b2; SZ vom 5.11.2025, https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/herzentzuendungen-kinder-covid-impfung-erkrankung-datenanalyse-england-li.3333920) wird auf eine aktuelle Studie aufmerksam gemacht, die anhand von Daten aus England herausgefunden haben will, dass das Risiko, eine Herzmuskel- (Myokarditis) oder Herzbeutelentzündung (Perikarditis) bei Kindern und Jugendlichen nach einer COVID-19-Infektion deutlich größer sei als nach einer COVID-19-Impfung:
https://www.thelancet.com/journals/lanchi/article/PIIS2352-4642(25)00247-0/fulltext

Der Datensatz, der den Autoren dieser breit angelegten Beobachtungsstudie zur Verfügung stand, ist beeindruckend: Die Autoren haben die elektronischen Patientenakten fast aller Kinder in England ausgewertet. Das Ergebnis, das mit großem Jubel in den herkömmlichen Medien kommuniziert wird: Das Risiko, an einer Myo- oder Perikarditis zu erkranken, sei nach einer COVID-19-Infektion deutlich höher gewesen als nach einer COVID-19-Impfung. Hurra, der Nutzen der Spritzen überwiegt das Risiko!

Wenn man genauer hinsieht, bleiben jedoch wichtige Fragen offen.

Die erste Frage, die sich stellt, ist die, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Kind sich überhaupt mit COVID-19 infiziert. Das ist wichtig zu wissen. Denn die Impfung führt GANZ SICHER dazu, dass das Pathogen dem menschlichen Immunsystem präsentiert wird. Der Kontakt mit dem Virus zieht diesen Effekt demgegenüber nur dann nach sich, wenn es dem Virus gelingt, in den menschlichen Körper einzudringen und sich dort zu vermehren, und d.h. insbesondere dann NICHT, wenn das Virus schon durch die Antikörper und T-Zellen auf den Schleimhäuten eliminiert wird.

Mein erster Gedanke, als ich die Schlagzeilen in den herkömmlichen Medien las, war tatsächlich der folgende: Nehmen wir an, eine Myo-/Perikarditis trat in 20 von 1.000 Fällen nach Corona-Infektion, aber nur in 10 von 1.000 Fällen nach Corona-Impfung auf. Das klingt zunächst so, als würde die Impfung das Risiko halbieren. Nehmen wir aber weiter an, es hätten sich ohne Impfung nur 10% aller Kinder überhaupt infiziert. Dann würde die Rechnung so lauten: Bei den geimpften Kindern gab es für Myo-/Perikarditis das Risiko von 10/1.000, also 1%. Bei den ungeimpften Kindern waren non 1.000 Kindern nur 100 infiziert, und von diesen erkrankten 2 an einer Myo-/Perikarditis, also insgesamt 2 von 1.000 Kindern, was am Ende einem Risiko von 0,2% entspricht.

Damit sind wir bei der ersten Schwäche der hier besprochenen Studie angelangt: Es wird nicht untersucht, ob und inwiefern die COVID-Injektionen überhaupt das Risiko einer Infektion verringert haben. Und mehr noch: Die Autoren betonen ausdrücklich, dass sie NICHT untersucht haben, wie sich das Risiko einer Myo-/Perikarditis darstellt, wenn man erst infiziert war und dann geimpft wurde oder wenn man erst geimpft wurde und sich danach infizierte. Genau diese Untersuchung wäre aber für die Bewertung des Nutzen-Risiko-Profils von erheblicher Bedeutung gewesen.

In diese Kerbe schlägt denn auch eine kritische Rezension zu der hier besprochenen Studie (siehe HART´s Substack vom 9.11.2025, https://hartuk.substack.com/p/the-headline-that-wasnt-vaccination: Da die Impfung nicht imstande ist, eine Infektion zu verhindern, summieren sich bei jenen, die sowohl geimpft sind als auch sich infiziert haben, die aus beiden Faktoren resultierenden Risiken. Die Autoren der Studie hätten nicht fragen dürfen „Wann ist das Risiko einer Herzerkrankung höher: nach Impfung oder nach Infektion?“, sondern sie hätten fragen müssen: „Wie hoch ist das Risiko einer Herzerkrankung nach einer Infektion einerseits bei den geimpften und andererseits bei den ungeimpften Probanden?“
(weiter 👇 Teil 2)
EINE STUDIE ZU COVID-19-KINDERIMPFUNGEN, DIE FRAGEN OFFENLÄSST
Teil 2 (Fortsetzung von 👆 Teil 1)

Der Beobachtungszeitraum der hier besprochenen Studie begann am 1.1.2020 und endete im März 2022, als die Massentestungen endeten. Die Autoren betonen selbst, dass die Ergebnisse für die ersten Wochen des Beobachtungszeitraums von begrenzter Aussagekraft seien, da zunächst noch nicht so häufig auf Corona getestet worden und daher eine hohe Dunkelziffer möglich sei. Tatsächlich vermochten die Autoren etwas mehr als 3,9 Millionen Kinder mit COVID-19-Diagnose zu identifizieren. Das lag aber einzig und allein daran, dass die Autoren eine solche Diagnose bereits dann annahmen, wenn ein Kind einen positivem PCR-Test, ja sogar schon dann, wenn sie einen positiven Antigen-Schnelltest hatten. Falsch positive Tests? Gibt es in der Vorstellung der Autoren nicht. Abklärung des Testergebnisses mit dem klinischen Gesamtbild (was im Januar 2021 sogar die WHO forderte)? Fehlanzeige! Differentialdiagnose, ob – immer vorausgesetzt, es lag überhaupt ein Atemwegsinfekt vor – andere Krankheitserreger die eigentliche Ursache darstellten? Ach was! Wenn man diese essentiell wichtigen Faktoren ausblendet, bekommt man natürlich schnell eine Kohorte von 3,9 Millionen Corona-infizierten Kindern zusammen.

An diesem Punkt setzt eine weitere kritische Rezension zur hier besprochenen Studie an (Byram W. Bridle vom 10.11.2025, https://viralimmunologist.substack.com/p/another-fatally-flawed-misleading): Es war schon im Ansatz verfehlt, geimpfte mit infizierten Patienten zu vergleichen. Denn eine Infektion ist für sich gesehen nichts Schlimmes; sie wird häufig vom menschlichen Immunsystem überwunden, bevor es überhaupt zu einer Erkrankung kommt. Es hätten daher, wenn überhaupt, nur diejenigen Patienten, die tatsächlich (symptomatisch) erkrankt waren, mit den geimpften Patienten verglichen werden dürfen. Wenn schon bei der Zusammenstellung der Rohdaten nicht zwischen Infektion und Krankheit unterschieden wird, kann die ganze Studie nichts taugen.

Der Kohorte der Infizierten standen 3,4 Millionen Kinder mit einer ersten Corona-Impfdosis gegenüber. Die Frage nach einer Myo-/Perikarditis wurde jeweils für unterschiedliche Zeiträume nach Impfung/Infektion untersucht, wobei schon die Beobachtungszeiträume für beide Kohorten variierten: Für Ungeimpfte wurden die Risiken unter anderem für den Zeitraum 26-52 Wochen nach der ersten COVID-19-Diagnose bewertet; bei den Impfungen kann ich der Studie keinen derart abgegrenzten Teil-Zeitraum für die Beobachtung der Risiken entnehmen. Die Grafiken für die geimpfte Kohorte zeigen denn auch teilweise gar keine, teilweise deutlich kürzere Beobachtungszeiträume an als die Grafiken für die infizierte Kohorte. Schon dies erschwert die Vergleichbarkeit der beobachteten Kohorten. Offensichtlich wurden zudem weitere Faktoren wie eine Zweit- oder Drittimpfung oder ggf. weitere Infektionen nicht in die Beobachtung einbezogen. Das Risiko, dass die Ergebnisse der Studie dadurch verzerrt wurden, ist nach meinem Eindruck nicht von der Hand zu weisen.

In meinen Augen besteht die gravierendste Schwäche der Studie darin, dass bereits ein positiver Corona-Test mit einer Infektion gleichgesetzt wird. Man weiß also nicht, wie viele der Kinder wirklich mit SARS CoV-2 infiziert waren. Auf so einer Grundlage ist es völlig ausgeschlossen, die Risiken einer Impfung mit denen einer Nicht-Impfung zu vergleichen. Und genau das hätte aber doch die hier besprochene Studie leisten sollen!

Die Studie eignet sich hervorragend für Propaganda-Zwecke, nicht aber für eine evidenzbasierte Risikobewertung.

Herzliche Grüße
Ihr und Euer
Martin Schwab
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Update

Referenzen-Zitierstil ist an das Journal angeglichen. Wir diskutieren gerade noch eine letzte Referenz und dann wird eingereicht. Daumen drücken. :-S
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Boolesche Netzwerke mit zufälligen Regeln: ein regelbasiertes Modell mit zufälligen Regeln für regulatorische genetische Netzwerke

https://www.uni-muenster.de/Stochastik/lehre/SS12/SeminarMathBio/Vortraege/ProbBooleanN.pdf

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Studie: Staat zahlte bislang mehr als 100 Millionen Euro an deutsches „Zensurnetzwerk“

Forscher zählen über 330 an Online-Zensur beteiligte Akteure in Deutschland / Bundesrepublik agiert als Zentrum der Inhaltskontrolle in Europa / Forscher: staatlich finanzierte Organisationen sind nicht neutral

https://multipolar-magazin.de/meldungen/0347
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Jetzt heißt es beten und Daumen drücken.
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Forwarded from News von TKP
Impfstoffhersteller werben bereits für die kommende mRNA-Behandlung gegen Grippe. Eine neue Wunderimpfung soll sie sein – angeblich. Doch die Phase-III-Studie, die Pfizer nun veröffentlicht hat und von der Presse gefeiert wird, zeigte eigentlich ein totales Scheitern des mRNA-Grippeimpfstoffs. Dieser Teil wurde jedoch nicht veröffentlicht.

➡️ Abonnieren Sie @tkp_news - Blog für Science & Politik

https://tkp.at/2025/11/27/pfizer-verschweigt-dramatische-ergebnisse-zur-grippe-mrna-behandlung/
Protein is expressed in all major organs after intravenous infusion of mRNA-lipid nanoparticles in swine

https://www.cell.com/molecular-therapy-family/methods/fulltext/S2329-0501%2824%2900130-X

Oh was schrieben wir gleich wieder in unserer Kritik?:

"Based on our hypothesis and the evidence presented in this work, which together suggest a biologically active role of lipid nanoparticles beyond mere cargo delivery, we conclude that further targeted research is urgently needed to clarify the full range of their systemic and long-term effects. Human-relevant animal studies that closely mirror physiological conditions, quantifying biodistribution and immune responses, should be prioritized to establish a reliable understanding of safety and mechanisms. A systems toxicology framework should be used. We recommend a particular focus on lipidomics, transcriptomics, and proteomics, based on single-cell analyses and blood samples or comparable methods. For detailed recording of biodistribution, in vivo methods employing pig and primate models, due to their comparable metabolic properties, should be used, including long-term observations and multiple dosing or booster effects. Therefore, newer methods should be considered. Furthermore, more precise approaches, such as SPARKLE (see Introduction) and single-cell-based analyses, should be standardized to gain a better understanding of biodistribution and transfection events."

https://www.preprints.org/manuscript/202511.0517#preprints-h2-9
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