Beitrittslösung nach Art. 23 GG oder gemeinsame Abstimmung über neue Verfassung nach 146 GG
Diese Frage ist bis heute umstritten. Sie ist Wasser auf den Mühlen der sog. Reichsbürger, die behaupten, wir hätten gar keine gültige Verfassung. Dies ist falsch !!! Das Grundgesetz, das 1949 die Bundesrepublik schuf, nennt für das Präambel-Ziel, »die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden«, seltsamerweise zwei Wege - in Artikel 23 und Artikel 146 GG. Letztlich kam es zur Beitrittslösung gem. Art 23 GG, dem sog. Königsweg.
Artikel 146 GG als Alternative
Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung entbrannte eine Debatte darüber, ob auch die deutsche Vereinigung durch den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik vollzogen werden sollte. Alternativ zur Beitrittsoption des Artikels 23 sah das Grundgesetz in Artikel 146 die Möglichkeit vor, über eine verfassunggebende Versammlung mit anschließender Volksabstimmung eine neue Verfassung zu schaffen.
Dieser Weg wurde von Teilen der DDR-Bürgerrechtsbewegung und im Westen von vielen Sozialdemokraten und linken Intellektuellen befürwortet. Sie argumentierten, der Vereinigungsprozess verlange die gleichberechtigte Beteilung der DDR an einer gesamtdeutschen Verfassung, die durch die ausdrückliche Zustimmung des gesamten deutschen Volkes legitimiert werden müsse.
Artikel 23 GG
"Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen."
So war auch das Saarland am 14. Dezember 1956 nach dem Art 23 GG der BRD beigetreten. Im Saarland fand dazu eine Volksabstimmung statt.
Artikel 23 GG als „Königsweg“ des Einigungsprozesses
Vor allem Konservative hielten dagegen, der komplizierte Prozess einer Verfassungsneuschöpfung sei zu zeitraubend. Das Grundgesetz habe sich bewährt und sichere das Gelingen des Einigungsprozesses. Der Beitritt nach Artikel 23 sei der „Königsweg“, unterstützte Bundeskanzler Helmut Kohl den Einigungsplan seines Innenministers Wolfgang Schäuble.
Aber nicht westdeutsche Politiker hatten über das Prozedere zu entscheiden; nach Artikel 23 Absatz 2 bestimmte darüber allein das beitretende Gebiet, also die DDR. Im August 1990 votierte die Volkskammer dafür, die deutsche Einheit durch den Beitritt zum Grundgesetz herbeizuführen.
Dieser "Königsweg" (also der Beitritts der DDR zur BRD) bot laut Schäuble die "Garantie für den Fortbestand verläßlicher Grundentscheidungen und Grundstrukturen im Verhältnis zu unseren Partnern und Nachbarn" und der DDR ein "sicheres Rechtsfundament für rechtliche/ wirtschaftliche/gesellschaftliche Restrukturierung".
Wer nun immer noch meint, wir hätten keine gültige Verfassung und daher zur Reichsverfassung von 1871 zurückkehren will, dem sei gesagt, dass es über diese Verfassung ebenfalls nie eine Volksabstimmung gegeben hat.
https://t.me/pankalla
Diese Frage ist bis heute umstritten. Sie ist Wasser auf den Mühlen der sog. Reichsbürger, die behaupten, wir hätten gar keine gültige Verfassung. Dies ist falsch !!! Das Grundgesetz, das 1949 die Bundesrepublik schuf, nennt für das Präambel-Ziel, »die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden«, seltsamerweise zwei Wege - in Artikel 23 und Artikel 146 GG. Letztlich kam es zur Beitrittslösung gem. Art 23 GG, dem sog. Königsweg.
Artikel 146 GG als Alternative
Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung entbrannte eine Debatte darüber, ob auch die deutsche Vereinigung durch den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik vollzogen werden sollte. Alternativ zur Beitrittsoption des Artikels 23 sah das Grundgesetz in Artikel 146 die Möglichkeit vor, über eine verfassunggebende Versammlung mit anschließender Volksabstimmung eine neue Verfassung zu schaffen.
Dieser Weg wurde von Teilen der DDR-Bürgerrechtsbewegung und im Westen von vielen Sozialdemokraten und linken Intellektuellen befürwortet. Sie argumentierten, der Vereinigungsprozess verlange die gleichberechtigte Beteilung der DDR an einer gesamtdeutschen Verfassung, die durch die ausdrückliche Zustimmung des gesamten deutschen Volkes legitimiert werden müsse.
Artikel 23 GG
"Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen."
So war auch das Saarland am 14. Dezember 1956 nach dem Art 23 GG der BRD beigetreten. Im Saarland fand dazu eine Volksabstimmung statt.
Artikel 23 GG als „Königsweg“ des Einigungsprozesses
Vor allem Konservative hielten dagegen, der komplizierte Prozess einer Verfassungsneuschöpfung sei zu zeitraubend. Das Grundgesetz habe sich bewährt und sichere das Gelingen des Einigungsprozesses. Der Beitritt nach Artikel 23 sei der „Königsweg“, unterstützte Bundeskanzler Helmut Kohl den Einigungsplan seines Innenministers Wolfgang Schäuble.
Aber nicht westdeutsche Politiker hatten über das Prozedere zu entscheiden; nach Artikel 23 Absatz 2 bestimmte darüber allein das beitretende Gebiet, also die DDR. Im August 1990 votierte die Volkskammer dafür, die deutsche Einheit durch den Beitritt zum Grundgesetz herbeizuführen.
Dieser "Königsweg" (also der Beitritts der DDR zur BRD) bot laut Schäuble die "Garantie für den Fortbestand verläßlicher Grundentscheidungen und Grundstrukturen im Verhältnis zu unseren Partnern und Nachbarn" und der DDR ein "sicheres Rechtsfundament für rechtliche/ wirtschaftliche/gesellschaftliche Restrukturierung".
Wer nun immer noch meint, wir hätten keine gültige Verfassung und daher zur Reichsverfassung von 1871 zurückkehren will, dem sei gesagt, dass es über diese Verfassung ebenfalls nie eine Volksabstimmung gegeben hat.
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Herzensanwalt Pankalla
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Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nichts. Hier zeigt sich, dass die Ampel und vor allem SPD und Grüne die Sanktionen für ihre Ideologien ausnutzen, wenn nicht gar primär nutzen und den Krieg lediglich als Alibi verwenden.
@pankalla
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Kommt jetzt die AffPo Schutzverordnung mit Kondom Pflicht ...wie steht Lauterbach zum Kitkat Club? Man weiß es nicht !!
@pankalla
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Damit fing es schon an ... Raucher, rausgeworfen durch den "Arbeitsschutz". Hier fing die Regierung schon an die Privat- Autonomie zu unterlaufen ... da kann man zum rauchen stehen wie man will. Wenn der Wirt dies in seinem Laden erlaubt, dann hat die Regierung die Fresse zu halten.
Und heute? da sind wir schon alle krankheitsverdächtig ...
@pankalla
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Post-Vac: das nannte man früher: UNBEKANNTE NEBENWIRKUNGEN ebenso wie wie Impfdurchbrüche früher IMPFVERSAGEN genannt wurde. Lauterbach meint dazu: Post-Vac-Syndrom muss besser untersucht werden. Wir empfehlen die Impfung gegen COVID und gegen Post-COVID.
Lauterbach kann offenbar zwischen POST COVID und Post Vaccine nicht unterscheiden !!!
https://www.spiegel.de/gesundheit/post-vac-syndrom-unerklaerliche-symptome-nach-der-corona-impfung-und-alle-ducken-sich-weg-a-6b3ea94e-138f-4ed0-b459-d86377daf08b?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph
Lauterbach kann offenbar zwischen POST COVID und Post Vaccine nicht unterscheiden !!!
https://www.spiegel.de/gesundheit/post-vac-syndrom-unerklaerliche-symptome-nach-der-corona-impfung-und-alle-ducken-sich-weg-a-6b3ea94e-138f-4ed0-b459-d86377daf08b?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph
Spiegel
(S+) Post-Vac-Syndrom: Unerklärliche Symptome nach der Coronaimpfung – und alle ducken sich weg
Sie wollten sich und andere schützen, nun leiden einige Geimpfte offenbar an diffusen Symptomen. Die Betroffenen fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Unter manchen Ärzten scheint das Thema ein Tabu zu sein.
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Corona mit der Maus 10 Werben fs Sterben (Michael Schele Satire
Corona mit der Maus 10 Werben für´s Sterben (Michael Schele Satire)
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