Karl Kraus (1874 - 1936)
"Kunst ist das, was Welt wird, nicht was Welt ist."
Siehe auch:
https://t.me/schoepfwerk/1741
"Kunst ist das, was Welt wird, nicht was Welt ist."
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Karl Heinrich Waggerl (1897 - 1973)
"Vielleicht ist diese zwiesinnige Kinderwelt im Grunde gar nicht weniger wirklich als unsere, nur eben eine andere Wirklichkeit. Vielleicht ist die Seele anfangs noch näher dem dunklen Urgrund alles Wissens oder es klingt uns in dieser ersten Zeit des Daseins noch das Wort des Schöpfers im Ohre nach, mit dem er uns ins Leben rief, sodass noch eine Spur der göttlichen Kunst aus dem Kinde wirkt, der Gabe des Verwandelns, Beseelens. Später verliert sich das bei den meisten Menschen nach und nach, nur einige gibt es, die sich diese Gabe zeitlebens bewahren. Nicht, dass solche Leute absonderlich wären, aber man erkennt sie an der unwandelbaren Heiterkeit ihres Gemütes und daran, dass sie immer etwas einwärts gekehrt, gleichsam horchendes an sich haben."
Siehe auch alle anderen Sprüche über Kindheit. Einfach Lupe klicken, 'Kind' eingeben und Suche starten.
"Vielleicht ist diese zwiesinnige Kinderwelt im Grunde gar nicht weniger wirklich als unsere, nur eben eine andere Wirklichkeit. Vielleicht ist die Seele anfangs noch näher dem dunklen Urgrund alles Wissens oder es klingt uns in dieser ersten Zeit des Daseins noch das Wort des Schöpfers im Ohre nach, mit dem er uns ins Leben rief, sodass noch eine Spur der göttlichen Kunst aus dem Kinde wirkt, der Gabe des Verwandelns, Beseelens. Später verliert sich das bei den meisten Menschen nach und nach, nur einige gibt es, die sich diese Gabe zeitlebens bewahren. Nicht, dass solche Leute absonderlich wären, aber man erkennt sie an der unwandelbaren Heiterkeit ihres Gemütes und daran, dass sie immer etwas einwärts gekehrt, gleichsam horchendes an sich haben."
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Ina Seidel (1885 - 1974)
Des Wortes Gewalt
Im Wort ruht Gewalt
Wie im Ei die Gestalt,
Wie das Brot im Korn,
Wie der Klang im Horn,
Wie das Erz im Stein,
Wie der Rausch im Wein,
Wie das Leben im Blut,
In der Wolke die Flut -
Wie der Tod im Gift
Und im Pfeil, der trifft -
Mensch, gib du acht, eh du es sprichst,
Dass du am Worte nicht zerbrichst!
Des Wortes Gewalt
Im Wort ruht Gewalt
Wie im Ei die Gestalt,
Wie das Brot im Korn,
Wie der Klang im Horn,
Wie das Erz im Stein,
Wie der Rausch im Wein,
Wie das Leben im Blut,
In der Wolke die Flut -
Wie der Tod im Gift
Und im Pfeil, der trifft -
Mensch, gib du acht, eh du es sprichst,
Dass du am Worte nicht zerbrichst!
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Schule schadet!
Kinder kommen klug zur Welt,
Und sie lernen, was gefällt.
Schule macht die Kinder dumm.
Manche wissen auch warum:
Nur wenn Kinder krumm gebogen,
Gelten sie als gut erzogen.
https://schoepfwerk.myspreadshop.at/schule+schadet?idea=6256c546ba643850a376d5aa
Kinder kommen klug zur Welt,
Und sie lernen, was gefällt.
Schule macht die Kinder dumm.
Manche wissen auch warum:
Nur wenn Kinder krumm gebogen,
Gelten sie als gut erzogen.
https://schoepfwerk.myspreadshop.at/schule+schadet?idea=6256c546ba643850a376d5aa
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Bloor Schleppey (1888 - 1975)
"Geld: der Punkt, den Archimedes suchte, um die Welt aus den Angeln zu heben."
Siehe auch:
https://t.me/schoepfwerk/1440
"Geld: der Punkt, den Archimedes suchte, um die Welt aus den Angeln zu heben."
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https://t.me/schoepfwerk/1440
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Robert Musil (1880 - 1942)
"Die Menschheit gestattet sich gerne in Ausnahmen, was sie sonst verbietet. Sol gilt es zum Beispiel als ein Zeichen schlechten Geschmacks, wenn nicht als eines der Dummheit, dass sich ein Mensch selbst lobt; wo Menschen aber als Masse, Partei, Glaubensgemeinschaft, Nation und ähnliches verbunden auftreten, loben sie sich schamlos. Sie loben sich sobald sie "wir" statt "ich" sagen dürfen. Nur wir haben den rechten Willen, sind von Gott erleuchtet oder von der Geschichte berufen, ist noch das wenigste, was sie vorbringen; und sie halten das nicht nur für erlaubt, sondern auch noch für ein gutes Zeichen!"
"Die Menschheit gestattet sich gerne in Ausnahmen, was sie sonst verbietet. Sol gilt es zum Beispiel als ein Zeichen schlechten Geschmacks, wenn nicht als eines der Dummheit, dass sich ein Mensch selbst lobt; wo Menschen aber als Masse, Partei, Glaubensgemeinschaft, Nation und ähnliches verbunden auftreten, loben sie sich schamlos. Sie loben sich sobald sie "wir" statt "ich" sagen dürfen. Nur wir haben den rechten Willen, sind von Gott erleuchtet oder von der Geschichte berufen, ist noch das wenigste, was sie vorbringen; und sie halten das nicht nur für erlaubt, sondern auch noch für ein gutes Zeichen!"
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Testzitat
Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 - 1831)
"Etwas ist lebendig, sofern es den Widerspruch in sich trägt."
Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 - 1831)
"Etwas ist lebendig, sofern es den Widerspruch in sich trägt."
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