Niccolò Bernardo Machiavelli (1469 - 1527)
„Die Menschen werden hauptsächlich von zwei Trieben beherrscht: von Liebe und Furcht. Es beherrscht sie also gleichermaßen derjenige, der ihre Liebe gewinnt, wie der, der ihnen Furcht einflößt; ja, meistens findet sogar der, der ihnen Furcht einflößt, mehr Folgsamkeit und Gehorsam als der, der ihnen Liebe entgegenbringt.“
„Die Menschen werden hauptsächlich von zwei Trieben beherrscht: von Liebe und Furcht. Es beherrscht sie also gleichermaßen derjenige, der ihre Liebe gewinnt, wie der, der ihnen Furcht einflößt; ja, meistens findet sogar der, der ihnen Furcht einflößt, mehr Folgsamkeit und Gehorsam als der, der ihnen Liebe entgegenbringt.“
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Egon Friedell (1878 - 1938)
"Unser Leben zerfällt in zwei Hälften. In der ersten Lebenshälfte lehren uns allerlei fremde Menschen eine Menge Ansichten, Urteile und Meinungen, und wir haben die Aufgabe, alles auswendig zu lernen. In der zweiten Lebenshälfte haben wir die Aufgabe, diese Ansichten teils zu vergessen, teils durch ihr Gegenteil zu ersetzen.
Der zweite Teil ist natürlich viel schwieriger. Einem Urteil zustimmen und sich denken: 'Der andere wird's schon wissen' - das ist leicht. Aber sich gegen eine allgemein verbreitete Ansicht stemmen und sagen: 'Wieso? Ich halte das für Quatsch, denn ich kann keine Bestätigung dafür finden' - das ist schwierig und endet meist mit der Entlassung."
"Unser Leben zerfällt in zwei Hälften. In der ersten Lebenshälfte lehren uns allerlei fremde Menschen eine Menge Ansichten, Urteile und Meinungen, und wir haben die Aufgabe, alles auswendig zu lernen. In der zweiten Lebenshälfte haben wir die Aufgabe, diese Ansichten teils zu vergessen, teils durch ihr Gegenteil zu ersetzen.
Der zweite Teil ist natürlich viel schwieriger. Einem Urteil zustimmen und sich denken: 'Der andere wird's schon wissen' - das ist leicht. Aber sich gegen eine allgemein verbreitete Ansicht stemmen und sagen: 'Wieso? Ich halte das für Quatsch, denn ich kann keine Bestätigung dafür finden' - das ist schwierig und endet meist mit der Entlassung."
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Heinrich Heine (1797 - 1856)
"Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts."
"Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts."
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Die 36 Strategeme der Chinesen sind über 2500 Jahre alt
Strategem Nummer 7 lautet:
"Aus dem Nichts etwas erzeugen."
Klassische Auslegung:
Ständig Alarm schlagen, um die Aufmerksamkeit zu schwächen. Ein Trugbild erschaffen, um die Gesinnung zu verändern. Diffamieren, Gerüchte streuen, „aus einer Mücke einen Elefanten machen“.
Strategem Nummer 7 lautet:
"Aus dem Nichts etwas erzeugen."
Klassische Auslegung:
Ständig Alarm schlagen, um die Aufmerksamkeit zu schwächen. Ein Trugbild erschaffen, um die Gesinnung zu verändern. Diffamieren, Gerüchte streuen, „aus einer Mücke einen Elefanten machen“.
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