Forwarded from Corona Info Schweiz (Linda Kratky 🔥🔥🔥)
🔥BILL GATES: DEFENDANT IN DUTCH LAWSUIT!🔥
October 2, 2026
https://youtube.com/watch?v=eHKWSXkT4JA
Co-defendants include Pfizer CEO Albert Bourla, former Dutch Prime Minister and NATO Secretary General Mark Rutte, the State of the Netherlands and 13 others in The Narrative On Trial.
This case is unprecedented and unique in its pursuit of individual accountability through tortious claims, supported by explosive evidence. If you want to truly understand this case, watch this film in full!
On 22 October, this extraordinary civil case reaches its substantive hearing in Leeuwarden – where The Narrative itself is on trial.
But as the hearing approaches, the battle over the evidence has intensified.
Powerful expert evidence has been submitted. The plaintiffs fought to have their experts heard under oath. The Court silenced them. They fought again. And what happened next must be seen.
This film reveals the extraordinary battle to put that evidence before the Court, and brings you face-to-face with testimony the world needs to hear.
Because evidence of this magnitude means nothing sitting quietly in a court file while the world remains unaware of it.
A truth left unseen can still be buried. Our job now and yours is to make sure the world sees it.
For seven years, we have watched censorship, silencing and the suppression of dissenting voices. Now the battle inside the courtroom is matched by another outside it: the battle for global exposure.
Watch it. Share it. Expose it.
The world needs to know this case exists!
🇬🇧 FULL PLEA ENGLISH: • The Narrative On Trial | Full Oral Plea | English Language Version - October 1, 2026
https://youtube.com/watch?v=p7dW2DbPA2U
🇳🇱 FULL PLEA DUTCH: • Het Narratief op de Proef Gesteld | Volledig Mondeling Pleidooi | Nederlandse Taalversie - 1 oktober 2026
https://youtube.com/watch?v=FOBGYSyTz2E
🌐 www.TheNetherlandsCase.com for info, media and contact
📣 Donate: buymeacoffee.com/thenarrativeontrial
___
Mondelinge behandeling covid-19 bodemprocedure
❗️Livestream❗️
donderdag 22 oktober 2026, om 12.30 uur
https://www.rechtspraak.nl/livestreams
October 2, 2026
https://youtube.com/watch?v=eHKWSXkT4JA
Co-defendants include Pfizer CEO Albert Bourla, former Dutch Prime Minister and NATO Secretary General Mark Rutte, the State of the Netherlands and 13 others in The Narrative On Trial.
This case is unprecedented and unique in its pursuit of individual accountability through tortious claims, supported by explosive evidence. If you want to truly understand this case, watch this film in full!
On 22 October, this extraordinary civil case reaches its substantive hearing in Leeuwarden – where The Narrative itself is on trial.
But as the hearing approaches, the battle over the evidence has intensified.
Powerful expert evidence has been submitted. The plaintiffs fought to have their experts heard under oath. The Court silenced them. They fought again. And what happened next must be seen.
This film reveals the extraordinary battle to put that evidence before the Court, and brings you face-to-face with testimony the world needs to hear.
Because evidence of this magnitude means nothing sitting quietly in a court file while the world remains unaware of it.
A truth left unseen can still be buried. Our job now and yours is to make sure the world sees it.
For seven years, we have watched censorship, silencing and the suppression of dissenting voices. Now the battle inside the courtroom is matched by another outside it: the battle for global exposure.
Watch it. Share it. Expose it.
The world needs to know this case exists!
🇬🇧 FULL PLEA ENGLISH: • The Narrative On Trial | Full Oral Plea | English Language Version - October 1, 2026
https://youtube.com/watch?v=p7dW2DbPA2U
🇳🇱 FULL PLEA DUTCH: • Het Narratief op de Proef Gesteld | Volledig Mondeling Pleidooi | Nederlandse Taalversie - 1 oktober 2026
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📣 Donate: buymeacoffee.com/thenarrativeontrial
___
Mondelinge behandeling covid-19 bodemprocedure
❗️Livestream❗️
donderdag 22 oktober 2026, om 12.30 uur
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Co-defendants include Pfizer CEO Albert Bourla, former Dutch Prime Minister and NATO Secretary General Mark Rutte, the State of the Netherlands and 13 others in The Narrative On Trial.
This case is unprecedented and unique in its pursuit of individual accountability…
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Corona-Aufarbeitung: Verantwortungsträger vor Gericht - Seien Sie live dabei!
Seien Sie online live dabei am Donnerstag, den 22. Oktober 2026! Der niederländische Staat und 17 andere Verantwortungsträger müssen sich in den Niederlanden in Leeuwarden für ihre Handlungen, ihre Entscheidungsfindungen und deren Folgen während der Corona-Krise verantworten. Dieser wegweisende internationale Zivilprozess ist weit über die Grenzen der Niederlande hinaus von Bedeutung.
Am Donnerstag, den 22. Oktober 2026, wird in den Niederlanden in Leeuwarden ein bedeutungsvoller internationaler Zivilprozess stattfinden, der weit über die Grenzen der Niederlande hinaus von Tragweite sein könnte. Der niederländische Staat und 17 andere Verantwortungsträger müssen sich für ihre Handlungen, ihre Entscheidungsfindung und deren Folgen während der Corona-Krise verantworten.
Die Verhandlung kann direkt über einen Livestream vom Gericht ab 12:30 Uhr verfolgt werden. Der Link zum Livestream wird über RechtopRecht vor dem Gerichtstermin veröffentlicht: https://www.rechtoprecht.online/nieuws-updates
https://m.kla.tv/de/2026-10-19/42935#
—
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Seien Sie online live dabei am Donnerstag, den 22. Oktober 2026! Der niederländische Staat und 17 andere Verantwortungsträger müssen sich in den Niederlanden in Leeuwarden für ihre Handlungen, ihre Entscheidungsfindungen und deren Folgen während der Corona-Krise verantworten. Dieser wegweisende internationale Zivilprozess ist weit über die Grenzen der Niederlande hinaus von Bedeutung.
Am Donnerstag, den 22. Oktober 2026, wird in den Niederlanden in Leeuwarden ein bedeutungsvoller internationaler Zivilprozess stattfinden, der weit über die Grenzen der Niederlande hinaus von Tragweite sein könnte. Der niederländische Staat und 17 andere Verantwortungsträger müssen sich für ihre Handlungen, ihre Entscheidungsfindung und deren Folgen während der Corona-Krise verantworten.
Die Verhandlung kann direkt über einen Livestream vom Gericht ab 12:30 Uhr verfolgt werden. Der Link zum Livestream wird über RechtopRecht vor dem Gerichtstermin veröffentlicht: https://www.rechtoprecht.online/nieuws-updates
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Nieuws/Updates | Stichting Recht op Recht
Alle nieuws en updates over de bodemprocedure die 22 oktober 2026 van start gaat in de rechtbank Leeuwarden.
❤1🔥1
Der Hype
Während der Pandemie wurden wir mit Informationen, Einschätzungen und Massnahmen konfrontiert, die sich teilweise widersprachen. Selbst innerhalb der Wissenschaft herrschte nicht immer Einigkeit. Für viele Menschen blieben Fragen zurück, die bis heute nachwirken.Inzwischen sind einige Jahre vergangen.
Diese zeitliche Distanz ermöglicht einen ruhigeren Blick auf die damaligen Ereignisse – jenseits von Angst, Zeitdruck und aufgeheizten Debatten. In seinem Dokumentarfilm «Der Hype» geht Filmemacher Mike Wyniger den entscheidenden Fragen nach:
- Welche Lehren können wir aus der Vergangenheit und insbesondere aus dem Jahr 2020 ziehen?
- Was wissen wir heute, das wir damals noch nicht wussten?
- Und wie können wir verhindern, dass zukünftige Entscheidungen erneut im Blindflug getroffen werden?
Der Film lädt nicht dazu ein, alte Gräben zu vertiefen. Er schafft Raum, genauer hinzuschauen, Zusammenhänge besser zu verstehen und gemeinsam weiterzudenken. Wir laden dich herzlich zu diesem besonderen Filmabend ein.
Datum: Fr. 6. November 2026
Türöffnung: 19:00 Uhr
Filmbeginn: 19:30 Uhr
Ort: Restaurant Turandot, Uster
Eintritt: Eintritt 25 Franken
Bring deine Neugier, deine Fragen und die Bereitschaft mit, auch schwierige Themen respektvoll und offen zu betrachten. Ich freue mich auf einen erkenntnisreichen Abend und die Begegnungen danach.
Myke Wyniger wird anwesend sein.
https://storypower.tucalendi.com/events/film-der-hype
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Während der Pandemie wurden wir mit Informationen, Einschätzungen und Massnahmen konfrontiert, die sich teilweise widersprachen. Selbst innerhalb der Wissenschaft herrschte nicht immer Einigkeit. Für viele Menschen blieben Fragen zurück, die bis heute nachwirken.Inzwischen sind einige Jahre vergangen.
Diese zeitliche Distanz ermöglicht einen ruhigeren Blick auf die damaligen Ereignisse – jenseits von Angst, Zeitdruck und aufgeheizten Debatten. In seinem Dokumentarfilm «Der Hype» geht Filmemacher Mike Wyniger den entscheidenden Fragen nach:
- Welche Lehren können wir aus der Vergangenheit und insbesondere aus dem Jahr 2020 ziehen?
- Was wissen wir heute, das wir damals noch nicht wussten?
- Und wie können wir verhindern, dass zukünftige Entscheidungen erneut im Blindflug getroffen werden?
Der Film lädt nicht dazu ein, alte Gräben zu vertiefen. Er schafft Raum, genauer hinzuschauen, Zusammenhänge besser zu verstehen und gemeinsam weiterzudenken. Wir laden dich herzlich zu diesem besonderen Filmabend ein.
Datum: Fr. 6. November 2026
Türöffnung: 19:00 Uhr
Filmbeginn: 19:30 Uhr
Ort: Restaurant Turandot, Uster
Eintritt: Eintritt 25 Franken
Bring deine Neugier, deine Fragen und die Bereitschaft mit, auch schwierige Themen respektvoll und offen zu betrachten. Ich freue mich auf einen erkenntnisreichen Abend und die Begegnungen danach.
Myke Wyniger wird anwesend sein.
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Eine umfangreiche Erklärung von Finanzsystem im Zusammenhang des Beinahe-Crashes 2020, der nur dank einer Plandemie und die damit verbundenen enormen 'Hilfsgelder' verhindert werden konnte:
https://drbine.substack.com/p/die-plandemie-als-ablenkung-um-das
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Substack
Die Plandemie als Ablenkung, um das Finanzsystem umzubauen
Nur die Aufarbeitung der Plandemie kann uns vor dem digitalen Gulag retten
🔥5
Herber Rückschlag für «die Wissenschaft»
Fachzeitschriften ziehen stillschweigend über 300 COVID-Beiträge zurück – und was das über die damalige Berichterstattung und den gesellschaftlichen Gehorsam verrät
Die Wahrheit rückt langsam ans Licht.
Mehr als dreihundert Forschungsarbeiten zum Thema COVID-19 wurden aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften zurückgezogen, weil ethische Standards nicht eingehalten waren und ernsthafte Zweifel an der wissenschaftlichen Gültigkeit bestanden. Retraction Watch führt seit April 2020 eine fortlaufend aktualisierte Liste, die derzeit 330 zurückgezogene Arbeiten und 19 Beanstandungen umfasst. Die Unterscheidung zwischen Rücknahme und Widerruf wird dabei bewusst nicht getroffen, weil manche Zeitschriften sie nutzten, um die Gründe zu verschleiern oder Arbeiten spurlos verschwinden zu lassen. Gunnveig Grødeland vom Institut für Immunologie der Universität Oslo stellte nach Durchsicht der Fälle folgendes fest. Forscher während der Pandemie haben ethische Standards missachtet und versucht, entweder mehr Veröffentlichungen zu genehmigen oder ethische Fragen zu umgehen. Was lange als unumstössliche wissenschaftliche Gewissheit verkauft wurde, erweist sich im Nachhinein vielfach als brüchig.
Was die Rücknahmen über die damalige Berichterstattung aussagen
Die stillschweigenden Rückzüge sagen mehr über die damalige Berichterstattung aus, als viele zugeben wollen. Arbeiten, die an den Haaren herbeigezogen und mit Behauptungen gespickt waren, für die weder Autoren noch Institutionen bürgen konnten, fanden den Weg in angesehene Zeitschriften. Eine umfangreiche Studie im Lancet über Hydroxychloroquin führte dazu, dass die Weltgesundheitsorganisation und nationale Regierungen umfassende Tests zur Wirksamkeit des Mittels einstellten. Später erwiesen sich die Daten als problematisch. Andere Arbeiten behaupteten Zusammenhänge, die sich später nicht halten liessen, etwa zwischen einer COVID-Infektion und Hörverlust; eine spätere Studie der Universität Manchester kam zum gegenteiligen Schluss. Eine in Science veröffentlichte Arbeit zur Ausbreitung der Omicron-Variante wurde zurückgezogen, nachdem Hinweise auf falsch-positive Proben aufkamen. Die schiere Flut der Publikationen – allein 2020 fast 28 000 Artikel, in den Folgejahren noch deutlich mehr – übertraf das Volumen früherer Pandemien um Grössenordnungen. Unter dem Druck der Zeit litt die Sorgfalt.
Von Anfang an eine Lüge im Dienst des Great Reset
Dass es sich um eine Lüge handelte, war von Beginn an erkennbar, auch wenn nicht jedem klar war, welchem Zweck sie diente. Das Ganze diente dem Great Reset und allem, was daran hängt. Es war ein grosser Test, wie weit die Bevölkerung bereits bereit war, im Gleichschritt mitzugehen. Viele Menschen waren nicht nur bereit, sie gingen im vorauseilenden Gehorsam noch weiter. Sie denunzierten Nachbarn, die Weihnachten mit mehr als fünf Personen feierten, und schlossen abweichende Meinungen vollständig aus der Gesellschaft aus. Die Rücknahmen der Studien kommen spät, doch sie bestätigen, was Kritiker von Anfang an sagten: Vieles von dem, was als gesicherte Wissenschaft präsentiert wurde, hielt der näheren Prüfung nicht stand. Die Wahrheit, die lange verdrängt wurde, kommt nun Schritt für Schritt ans Licht, wo sie hingehört.
Was der Gehorsam hinterlässt
Die stillschweigenden Korrekturen in den Fachzeitschriften werfen ein grelles Licht auf eine Phase, in der wissenschaftliche Standards dem politischen und medialen Druck geopfert wurden. Was als notwendige Reaktion auf eine existenzielle Bedrohung dargestellt wurde, entpuppt sich im Rückblick als Instrument der Kontrolle und des Gehorsams. Die Bereitschaft weiter Teile der Bevölkerung, abweichendes Verhalten zu überwachen und zu sanktionieren, bleibt das eigentlich Erschreckende an dieser Episode. Die zurückgezogenen Arbeiten sind nur ein Teil der Aufarbeitung.
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Fachzeitschriften ziehen stillschweigend über 300 COVID-Beiträge zurück – und was das über die damalige Berichterstattung und den gesellschaftlichen Gehorsam verrät
Die Wahrheit rückt langsam ans Licht.
Mehr als dreihundert Forschungsarbeiten zum Thema COVID-19 wurden aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften zurückgezogen, weil ethische Standards nicht eingehalten waren und ernsthafte Zweifel an der wissenschaftlichen Gültigkeit bestanden. Retraction Watch führt seit April 2020 eine fortlaufend aktualisierte Liste, die derzeit 330 zurückgezogene Arbeiten und 19 Beanstandungen umfasst. Die Unterscheidung zwischen Rücknahme und Widerruf wird dabei bewusst nicht getroffen, weil manche Zeitschriften sie nutzten, um die Gründe zu verschleiern oder Arbeiten spurlos verschwinden zu lassen. Gunnveig Grødeland vom Institut für Immunologie der Universität Oslo stellte nach Durchsicht der Fälle folgendes fest. Forscher während der Pandemie haben ethische Standards missachtet und versucht, entweder mehr Veröffentlichungen zu genehmigen oder ethische Fragen zu umgehen. Was lange als unumstössliche wissenschaftliche Gewissheit verkauft wurde, erweist sich im Nachhinein vielfach als brüchig.
Was die Rücknahmen über die damalige Berichterstattung aussagen
Die stillschweigenden Rückzüge sagen mehr über die damalige Berichterstattung aus, als viele zugeben wollen. Arbeiten, die an den Haaren herbeigezogen und mit Behauptungen gespickt waren, für die weder Autoren noch Institutionen bürgen konnten, fanden den Weg in angesehene Zeitschriften. Eine umfangreiche Studie im Lancet über Hydroxychloroquin führte dazu, dass die Weltgesundheitsorganisation und nationale Regierungen umfassende Tests zur Wirksamkeit des Mittels einstellten. Später erwiesen sich die Daten als problematisch. Andere Arbeiten behaupteten Zusammenhänge, die sich später nicht halten liessen, etwa zwischen einer COVID-Infektion und Hörverlust; eine spätere Studie der Universität Manchester kam zum gegenteiligen Schluss. Eine in Science veröffentlichte Arbeit zur Ausbreitung der Omicron-Variante wurde zurückgezogen, nachdem Hinweise auf falsch-positive Proben aufkamen. Die schiere Flut der Publikationen – allein 2020 fast 28 000 Artikel, in den Folgejahren noch deutlich mehr – übertraf das Volumen früherer Pandemien um Grössenordnungen. Unter dem Druck der Zeit litt die Sorgfalt.
Von Anfang an eine Lüge im Dienst des Great Reset
Dass es sich um eine Lüge handelte, war von Beginn an erkennbar, auch wenn nicht jedem klar war, welchem Zweck sie diente. Das Ganze diente dem Great Reset und allem, was daran hängt. Es war ein grosser Test, wie weit die Bevölkerung bereits bereit war, im Gleichschritt mitzugehen. Viele Menschen waren nicht nur bereit, sie gingen im vorauseilenden Gehorsam noch weiter. Sie denunzierten Nachbarn, die Weihnachten mit mehr als fünf Personen feierten, und schlossen abweichende Meinungen vollständig aus der Gesellschaft aus. Die Rücknahmen der Studien kommen spät, doch sie bestätigen, was Kritiker von Anfang an sagten: Vieles von dem, was als gesicherte Wissenschaft präsentiert wurde, hielt der näheren Prüfung nicht stand. Die Wahrheit, die lange verdrängt wurde, kommt nun Schritt für Schritt ans Licht, wo sie hingehört.
Was der Gehorsam hinterlässt
Die stillschweigenden Korrekturen in den Fachzeitschriften werfen ein grelles Licht auf eine Phase, in der wissenschaftliche Standards dem politischen und medialen Druck geopfert wurden. Was als notwendige Reaktion auf eine existenzielle Bedrohung dargestellt wurde, entpuppt sich im Rückblick als Instrument der Kontrolle und des Gehorsams. Die Bereitschaft weiter Teile der Bevölkerung, abweichendes Verhalten zu überwachen und zu sanktionieren, bleibt das eigentlich Erschreckende an dieser Episode. Die zurückgezogenen Arbeiten sind nur ein Teil der Aufarbeitung.
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‼️Neues Interview mit Patrik Baab online‼️
Mit dem Journalisten und Politikwissenschaftler Patrik Baab wird in einem ausführlichen Gespräch die geopolitischen Hintergründe des Ukraine-Russland-Konflikts beleuchtet. Im Zentrum steht die Frage, welche Interessen verschiedener Staaten und Akteure das aktuelle Weltgeschehen tatsächlich prägen und welche Kräfte hinter den sichtbaren Fronten wirken. Das Interview geht dabei weit über die tagesaktuelle Berichterstattung hinaus und sucht nach den tieferen Zusammenhängen, die das Geschehen bestimmen.
Zur Sprache kommen unter anderem die Open Society Foundations und die Rolle von George Soros, die Tätigkeit von Geheimdiensten, die Geschichte und Einordnung des Asow-Regiments sowie die Art und Weise, wie westliche Medien den Konflikt darstellen. Ebenso behandelt wird die fortschreitende Aufrüstung in Europa und die Frage, ob wir auf eine langfristige Eskalation zusteuern. Patrik Baab verbindet aktuelle Entwicklungen mit historischen Einordnungen und liefert geopolitische Analysen, die in der öffentlichen Debatte häufig zu kurz kommen.
Das Ergebnis ist ein differenziertes Gespräch, das Zusammenhänge sichtbar macht, die in der üblichen Schlagzeilenlogik oft untergehen, und Perspektiven eröffnet, die zum Nachdenken anregen.
👉 Zum Interview: 👈
https://youtu.be/eclTIZPEJZc?si=5F28QYMMYckHTWIN
Mehr über Patrik Baab
Offizielle Webseite
https://patrikbaab.de
YouTube
https://www.youtube.com/@PatrikBaab
Telegram
https://t.me/patrikbaab
FORBIDDEN SOCIETY
https://www.youtube.com/@forbiddensociety-podcast
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Mit dem Journalisten und Politikwissenschaftler Patrik Baab wird in einem ausführlichen Gespräch die geopolitischen Hintergründe des Ukraine-Russland-Konflikts beleuchtet. Im Zentrum steht die Frage, welche Interessen verschiedener Staaten und Akteure das aktuelle Weltgeschehen tatsächlich prägen und welche Kräfte hinter den sichtbaren Fronten wirken. Das Interview geht dabei weit über die tagesaktuelle Berichterstattung hinaus und sucht nach den tieferen Zusammenhängen, die das Geschehen bestimmen.
Zur Sprache kommen unter anderem die Open Society Foundations und die Rolle von George Soros, die Tätigkeit von Geheimdiensten, die Geschichte und Einordnung des Asow-Regiments sowie die Art und Weise, wie westliche Medien den Konflikt darstellen. Ebenso behandelt wird die fortschreitende Aufrüstung in Europa und die Frage, ob wir auf eine langfristige Eskalation zusteuern. Patrik Baab verbindet aktuelle Entwicklungen mit historischen Einordnungen und liefert geopolitische Analysen, die in der öffentlichen Debatte häufig zu kurz kommen.
Das Ergebnis ist ein differenziertes Gespräch, das Zusammenhänge sichtbar macht, die in der üblichen Schlagzeilenlogik oft untergehen, und Perspektiven eröffnet, die zum Nachdenken anregen.
👉 Zum Interview: 👈
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Der Seher und das Chaos
Alois Irlmaiers Vorhersagen im Spiegel brennender Städte
Der Brunnenbauer aus Oberbayern
Alois Irlmaier, 1894 in Scharam bei Siegsdorf geboren und später in Freilassing lebend, war Brunnenbauer und Rutengänger, dessen seherische Fähigkeiten selbst Politiker wie Konrad Adenauer zu Rate zogen. Seine überlieferten Aussagen beschreiben eine klare Kette: zuerst ein Wohlstand wie nie zuvor, dann ein moralischer und sittlicher Verfall, eine starke Zuwanderung fremder Menschen, Inflation und schliesslich bürgerkriegsähnliche Zustände, die von Paris ausgehen. Die Stadt mit dem eisernen Turm wird von den eigenen Leuten angezündet und dem Erdboden gleichgemacht. Diese Visionen aus den 1940er und 1950er Jahren gewinnen durch die aktuellen Ausschreitungen in Frankreich neue Brisanz.
AUF1 am Abend im Oktober 2026 zieht die Parallele. Interne Chat-Protokolle belegen Pläne, die Krawalle aus Frankreich nach Deutschland zu exportieren, mit Halloween als möglichem Zeitpunkt. Plünderungen von Geschäften, die Zerstörung historischer Bauwerke und offener Krieg gegen Ordnungskräfte prägten Paris. Erich Hambach sieht darin eine bewusste Eskalation, die Irlmaiers Chaos entspricht, das vom Westen herüberschwappt und Europa erfasst.
Das Interesse der Elite am Bürgerkrieg
Warum sollten mächtige Kreise an einem Bürgerkrieg interessiert sein? Chaos erzeugt die Rechtfertigung für Eingriffe, die in geordneten Zeiten politisch undenkbar wären. Eine Gesellschaft im Aufruhr sehnt sich nach Schutz, und wer ihn verspricht, gewinnt Macht. Die Geschichte zeigt, dass Kriege, Anschläge und andere Krisen stets zu erweiterten Überwachungsbefugnissen, Notstandsgesetzen und der Aushöhlung bürgerlicher Rechte führten. Bürgerkriegsähnliche Zustände erlauben es, Gegner als innere Feinde zu brandmarken, Ressourcen zu konzentrieren und die Bevölkerung unter dem Vorwand der Sicherheit dauerhaft zu disziplinieren. Gespaltene Gesellschaften sind leichter zu lenken.
Der Zündfunke des Attentats
Irlmaier sprach von Unruhen, gepaart mit einem Attentat auf einen hochrangigen Kirchenfürsten, Politiker oder Staatsoberhaupt – häufig wird Budapest gedeutet –, das einen Blitzkrieg auslöst. Zwei bezahlte Männer brächten einen dritten um, danach gehe es über Nacht los. Der Russe rückte von Osten vor. Ein solches Attentat ist nicht abwegig. Historische Anschläge dienten immer wieder als Katalysatoren für Eskalationen. Der Tod einer zentralen Figur erzeugt Schock, Empörung und den Ruf nach Härte. Wer Narrative und Sicherheitsapparate kontrolliert, erhebt den Ausnahmezustand zur dauerhaften Normalität.
Die totalitäre Folge
Danach kommt totale Überwachung durch flächendeckende Kameras, digitale Identitäten und algorithmische Vorhersagen. Gulags und Konzentrationslager für Dissidenten, Gestapo- und Stasi-Methoden, verstärkt durch künstliche Intelligenz und soziale Kreditsysteme, ermöglichen Kontrolle jenseits früherer Diktaturen. Predictive Policing und präventive Internierung durchdringen das Leben vollständig. Die bekannte Welt mit einem Rest an Privatheit und freier Meinungsäusserung wäre unwiderruflich beendet. Nichts bliebe, wie es war.
Der kurze Krieg und die Zeit danach
Irlmaier sah einen kurzen, heftigen Krieg mit drei Heersäulen aus dem Osten, gelbem Staub und massiven Flüchtlingsströmen, gefolgt von Erneuerung. Wer überlebt, erlebe eine lange friedliche Zeit. Der Preis wäre die vollständige Transformation in ein Überwachungsregime, das jeden Widerstand im Ansatz erstickt. Die Prophezeiungen des Sehers von Freilassing dienen als analytische Linse für aktuelle Entwicklungen – brennende Städte und organisierte Unruhen. Ob die Zeichen rechtzeitig erkannt werden, entscheidet, ob das Chaos zur Grundlage einer neuen totalitären Ordnung wird.
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Alois Irlmaiers Vorhersagen im Spiegel brennender Städte
Der Brunnenbauer aus Oberbayern
Alois Irlmaier, 1894 in Scharam bei Siegsdorf geboren und später in Freilassing lebend, war Brunnenbauer und Rutengänger, dessen seherische Fähigkeiten selbst Politiker wie Konrad Adenauer zu Rate zogen. Seine überlieferten Aussagen beschreiben eine klare Kette: zuerst ein Wohlstand wie nie zuvor, dann ein moralischer und sittlicher Verfall, eine starke Zuwanderung fremder Menschen, Inflation und schliesslich bürgerkriegsähnliche Zustände, die von Paris ausgehen. Die Stadt mit dem eisernen Turm wird von den eigenen Leuten angezündet und dem Erdboden gleichgemacht. Diese Visionen aus den 1940er und 1950er Jahren gewinnen durch die aktuellen Ausschreitungen in Frankreich neue Brisanz.
AUF1 am Abend im Oktober 2026 zieht die Parallele. Interne Chat-Protokolle belegen Pläne, die Krawalle aus Frankreich nach Deutschland zu exportieren, mit Halloween als möglichem Zeitpunkt. Plünderungen von Geschäften, die Zerstörung historischer Bauwerke und offener Krieg gegen Ordnungskräfte prägten Paris. Erich Hambach sieht darin eine bewusste Eskalation, die Irlmaiers Chaos entspricht, das vom Westen herüberschwappt und Europa erfasst.
Das Interesse der Elite am Bürgerkrieg
Warum sollten mächtige Kreise an einem Bürgerkrieg interessiert sein? Chaos erzeugt die Rechtfertigung für Eingriffe, die in geordneten Zeiten politisch undenkbar wären. Eine Gesellschaft im Aufruhr sehnt sich nach Schutz, und wer ihn verspricht, gewinnt Macht. Die Geschichte zeigt, dass Kriege, Anschläge und andere Krisen stets zu erweiterten Überwachungsbefugnissen, Notstandsgesetzen und der Aushöhlung bürgerlicher Rechte führten. Bürgerkriegsähnliche Zustände erlauben es, Gegner als innere Feinde zu brandmarken, Ressourcen zu konzentrieren und die Bevölkerung unter dem Vorwand der Sicherheit dauerhaft zu disziplinieren. Gespaltene Gesellschaften sind leichter zu lenken.
Der Zündfunke des Attentats
Irlmaier sprach von Unruhen, gepaart mit einem Attentat auf einen hochrangigen Kirchenfürsten, Politiker oder Staatsoberhaupt – häufig wird Budapest gedeutet –, das einen Blitzkrieg auslöst. Zwei bezahlte Männer brächten einen dritten um, danach gehe es über Nacht los. Der Russe rückte von Osten vor. Ein solches Attentat ist nicht abwegig. Historische Anschläge dienten immer wieder als Katalysatoren für Eskalationen. Der Tod einer zentralen Figur erzeugt Schock, Empörung und den Ruf nach Härte. Wer Narrative und Sicherheitsapparate kontrolliert, erhebt den Ausnahmezustand zur dauerhaften Normalität.
Die totalitäre Folge
Danach kommt totale Überwachung durch flächendeckende Kameras, digitale Identitäten und algorithmische Vorhersagen. Gulags und Konzentrationslager für Dissidenten, Gestapo- und Stasi-Methoden, verstärkt durch künstliche Intelligenz und soziale Kreditsysteme, ermöglichen Kontrolle jenseits früherer Diktaturen. Predictive Policing und präventive Internierung durchdringen das Leben vollständig. Die bekannte Welt mit einem Rest an Privatheit und freier Meinungsäusserung wäre unwiderruflich beendet. Nichts bliebe, wie es war.
Der kurze Krieg und die Zeit danach
Irlmaier sah einen kurzen, heftigen Krieg mit drei Heersäulen aus dem Osten, gelbem Staub und massiven Flüchtlingsströmen, gefolgt von Erneuerung. Wer überlebt, erlebe eine lange friedliche Zeit. Der Preis wäre die vollständige Transformation in ein Überwachungsregime, das jeden Widerstand im Ansatz erstickt. Die Prophezeiungen des Sehers von Freilassing dienen als analytische Linse für aktuelle Entwicklungen – brennende Städte und organisierte Unruhen. Ob die Zeichen rechtzeitig erkannt werden, entscheidet, ob das Chaos zur Grundlage einer neuen totalitären Ordnung wird.
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Frosch in der Pfanne: Der Bund kocht die Autofahrer langsam weich – Tempo 80 kommt
Tempo 80 auf Autobahnen – die Strategie der langsamen Gewöhnung durch die Hintertür
Die langsame Normalisierung
Was Beobachter seit Jahren vorausgesagt haben, nimmt konkrete Formen an. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung hat intern eine Vorlage für Tempo 80 auf Autobahnen vorbereitet, die bei schwerer Treibstoffknappheit den Verbrauch senken soll. Noch ist nichts entschieden, doch die Richtung steht fest. Parallel dazu treibt das Bundesamt für Strassen die Ausweitung temporärer Geschwindigkeitsreduktionen voran. Bereits heute gelten auf rund 500 Kilometern des Netzes zu Stosszeiten 80 km/h; in den kommenden Jahren soll dies auf etwa die Hälfte des gesamten Netzes ausgedehnt werden. Lange Strecken waren schon vorher ohne offensichtlichen Grund auf 100 oder gar 80 km/h ausgeschildert. Wer dies als gezielte Gewöhnung bezeichnete, wurde als Spinner oder Verschwörungstheoretiker abgetan. Die Praxis bestätigt das Muster: Die Menschen werden in Etappen an das niedrigere Tempo gewöhnt, bis es als normal empfunden wird. Man fühlt sich dabei wie der Frosch in der Pfanne, dessen Wasser langsam erhitzt wird.
Absurde Begründungen und ihre Schwächen
Die offiziellen Begründungen halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Für die Stauprävention verweist das Bundesamt für Strassen darauf, dass eine Autobahn bei rund 85 km/h die höchste Kapazität erreiche, Geschwindigkeitsunterschiede abnähmen und der Fluss stabiler werde. Kritiker halten dem entgegen, dass die Massnahme das Gegenteil bewirkt. SVP-Nationalrat Thomas Knutti bezeichnet die Ausweitung als «aus verkehrstechnischer wie auch volkswirtschaftlicher Sicht den falschen Weg». Häufige Tempowechsel destabilisierten den Verkehrsfluss, erhöhten die Unfallgefahr und erzeugten genau jene Staus, die sie verhindern sollten. Auf der A2 bei Pratteln kommt es trotz Tempo 80 regelmässig zu Stauzeiten von bis zu 45 Minuten. Benjamin Giezendanner warnt, Autofahrer würden auf Hauptstrassen ausweichen und den Stau lediglich verlagern. Rémy Wyssmann beobachtet einen «Handorgel-Effekt», der künstliche Staus produziert. Leserstimmen nennen die Massnahme «reine Augenwischerei und absolut lächerlich»; wer länger unterwegs sei, bleibe ausgedehnter auf der Strasse, und der Stau entstehe durch zu viele Fahrzeuge, nicht durch Bremsen. Die eigentliche Ursache – unzureichende Kapazität nach dem Nein zum Autobahnausbau – bleibt unangetastet. Auch die Treibstoffbegründung bleibt vage: Wie viel tatsächlich eingespart würde, ist offen, und vorab sollen Appelle und andere Massnahmen kommen. Sicherheit, Klima und Versorgung werden je nach Bedarf als Deckmantel herangezogen. Die Absicht wirkt perfide: Unter wechselnden Vorwänden soll die freie Mobilität schrittweise eingeschränkt und das niedrigere Tempo normalisiert werden, während in weiten Teilen Europas 130 km/h gelten.
Kritische Stimmen und die zugrunde liegende Absicht
Knutti und weitere Parlamentarier haben in einem offenen Brief an Bundesrat Albert Rösti und per Motion den Stopp der Ausweitung gefordert. Sie verlangen eine klare Regelgeschwindigkeit von 120 km/h und nur situative Anpassungen aus Sicherheitsgründen. Christian Imark sieht in der Praxis eine Drangsalierung der arbeitenden Bevölkerung. Die Verwaltung handle eigenmächtig entgegen dem Willen vieler Verkehrsteilnehmer und schaffe durch die Salamitaktik vollendete Tatsachen. Wer frühzeitig vor einer dauerhaften Absenkung warnte, galt als übertrieben; die aktuellen Vorbereitungen und die bereits weit fortgeschrittene Signalisierung zeigen, dass die Einschätzung zutraf. Die Kombination aus elektronischen Tafeln, temporären Limits und nun auch krisenbezogenen Vorbereitungen ermöglicht eine flexible, kaum umkehrbare Absenkung. Das Ergebnis ist eine schleichende Entschleunigung, die Pendler und Wirtschaft belastet, ohne die Ursachen der Überlastung zu beseitigen.
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Tempo 80 auf Autobahnen – die Strategie der langsamen Gewöhnung durch die Hintertür
Die langsame Normalisierung
Was Beobachter seit Jahren vorausgesagt haben, nimmt konkrete Formen an. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung hat intern eine Vorlage für Tempo 80 auf Autobahnen vorbereitet, die bei schwerer Treibstoffknappheit den Verbrauch senken soll. Noch ist nichts entschieden, doch die Richtung steht fest. Parallel dazu treibt das Bundesamt für Strassen die Ausweitung temporärer Geschwindigkeitsreduktionen voran. Bereits heute gelten auf rund 500 Kilometern des Netzes zu Stosszeiten 80 km/h; in den kommenden Jahren soll dies auf etwa die Hälfte des gesamten Netzes ausgedehnt werden. Lange Strecken waren schon vorher ohne offensichtlichen Grund auf 100 oder gar 80 km/h ausgeschildert. Wer dies als gezielte Gewöhnung bezeichnete, wurde als Spinner oder Verschwörungstheoretiker abgetan. Die Praxis bestätigt das Muster: Die Menschen werden in Etappen an das niedrigere Tempo gewöhnt, bis es als normal empfunden wird. Man fühlt sich dabei wie der Frosch in der Pfanne, dessen Wasser langsam erhitzt wird.
Absurde Begründungen und ihre Schwächen
Die offiziellen Begründungen halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Für die Stauprävention verweist das Bundesamt für Strassen darauf, dass eine Autobahn bei rund 85 km/h die höchste Kapazität erreiche, Geschwindigkeitsunterschiede abnähmen und der Fluss stabiler werde. Kritiker halten dem entgegen, dass die Massnahme das Gegenteil bewirkt. SVP-Nationalrat Thomas Knutti bezeichnet die Ausweitung als «aus verkehrstechnischer wie auch volkswirtschaftlicher Sicht den falschen Weg». Häufige Tempowechsel destabilisierten den Verkehrsfluss, erhöhten die Unfallgefahr und erzeugten genau jene Staus, die sie verhindern sollten. Auf der A2 bei Pratteln kommt es trotz Tempo 80 regelmässig zu Stauzeiten von bis zu 45 Minuten. Benjamin Giezendanner warnt, Autofahrer würden auf Hauptstrassen ausweichen und den Stau lediglich verlagern. Rémy Wyssmann beobachtet einen «Handorgel-Effekt», der künstliche Staus produziert. Leserstimmen nennen die Massnahme «reine Augenwischerei und absolut lächerlich»; wer länger unterwegs sei, bleibe ausgedehnter auf der Strasse, und der Stau entstehe durch zu viele Fahrzeuge, nicht durch Bremsen. Die eigentliche Ursache – unzureichende Kapazität nach dem Nein zum Autobahnausbau – bleibt unangetastet. Auch die Treibstoffbegründung bleibt vage: Wie viel tatsächlich eingespart würde, ist offen, und vorab sollen Appelle und andere Massnahmen kommen. Sicherheit, Klima und Versorgung werden je nach Bedarf als Deckmantel herangezogen. Die Absicht wirkt perfide: Unter wechselnden Vorwänden soll die freie Mobilität schrittweise eingeschränkt und das niedrigere Tempo normalisiert werden, während in weiten Teilen Europas 130 km/h gelten.
Kritische Stimmen und die zugrunde liegende Absicht
Knutti und weitere Parlamentarier haben in einem offenen Brief an Bundesrat Albert Rösti und per Motion den Stopp der Ausweitung gefordert. Sie verlangen eine klare Regelgeschwindigkeit von 120 km/h und nur situative Anpassungen aus Sicherheitsgründen. Christian Imark sieht in der Praxis eine Drangsalierung der arbeitenden Bevölkerung. Die Verwaltung handle eigenmächtig entgegen dem Willen vieler Verkehrsteilnehmer und schaffe durch die Salamitaktik vollendete Tatsachen. Wer frühzeitig vor einer dauerhaften Absenkung warnte, galt als übertrieben; die aktuellen Vorbereitungen und die bereits weit fortgeschrittene Signalisierung zeigen, dass die Einschätzung zutraf. Die Kombination aus elektronischen Tafeln, temporären Limits und nun auch krisenbezogenen Vorbereitungen ermöglicht eine flexible, kaum umkehrbare Absenkung. Das Ergebnis ist eine schleichende Entschleunigung, die Pendler und Wirtschaft belastet, ohne die Ursachen der Überlastung zu beseitigen.
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Der Kanton St. Gallen spart am Volk – nicht an seiner Verwaltung
Lebensadern werden gekappt, während 7400 Angestellte unangetastet bleiben
Traditionsbahn und Schiff auf dem Prüfstand
Seit über hundert Jahren verbindet das Gaiserbähnli das Rheintal mit dem Appenzellerland. Der Kanton St. Gallen plant im Rahmen seines zusätzlichen Sparpakets von 60 Millionen Franken, die Zahnradbahn zwischen Altstätten und Gais frühestens ab 2028 durch Busse zu ersetzen und damit rund 75 000 Franken jährlich einzusparen. Die traditionsreiche Verbindung gilt als touristische und alltägliche Lebensader und stösst bei Einheimischen auf entschiedenen Widerstand. Politiker wie der Altstätter Mitte-Kantonsrat Michael Schöbi fordern alternative Lösungen, etwa den Einsatz künstlicher Intelligenz.
Parallel soll das ganzjährige Kursschiff nach Quinten gestrichen werden (jährlich ca. 250'000 Franken Einsparung). Das Dorf am Nordufer des Walensees mit rund 40 bis 44 ständigen Bewohnern ist nur per Schiff oder zu Fuss erreichbar. Die Gemeinde Quarten müsste künftig rund 500 000 Franken selbst tragen. Der Kanton begründet die Streichung damit, nur Siedlungsgebiete mit mehr als 300 Einwohnern erschliessen zu müssen. Eine Bürgerinitiative hat Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Gemeindepräsident Albin Gätzi nennt die Verbindung die «Lebensader» und lehnt die Massnahme ab; auch der Geschäftsführer der Schiffsbetrieb Walensee AG und weitere lokale Politiker stellen sich dagegen. Der Kantonsrat entscheidet noch dieses Jahr.
Weitere Streichungen auf Kosten der Bevölkerung
Mehrere Linien in der Region St. Gallen, Gossau, Rorschach und Umgebung sollen aufgehoben oder ausgedünnt werden, darunter die Linie 132 nach Waldkirch, die Linie 254 und die S-Bahn S82. Diese Massnahmen bringen dem Kanton Einsparungen von mehreren hunderttausend Franken, belasten aber Gemeinden und Bund. Gesamtkantonal rechnet die Regierung mit rund drei Millionen Franken Entlastung durch Rückzug aus Mitfinanzierungen und Angebotsabbau. Beiträge an rund 80 Kultureinrichtungen sollen bis zu 14,5 Prozent gekürzt werden. Bei den persönlichen Auslagen von Pflegeheimbewohnern plant der Kanton drei Millionen Franken Einsparungen. Selbst Ski- und Snowboardlager stehen zur Diskussion (Spareffekt nur 13 000 Franken). Kantonsrat Bernhard Zahner kritisiert die Prioritäten und warnt davor, abgelegene Orte wie Quinten abzuschneiden. Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr Ostschweiz moniert schlechtere Anschlüsse und Folgekosten. Viele Stimmen bezeichnen das Vorgehen als Lastenverschiebung auf Gemeinden und Bevölkerung, obwohl die Regierung das Paket selbst als nicht notwendig bezeichnet, weil sich die Finanzen nach früheren Entlastungen bereits erholen.
Der Personalaufwand bleibt unangetastet.
Der Personalaufwand des Kantons St. Gallen beläuft sich auf rund 850 Millionen Franken. Ende 2025 beschäftigte die Kantonsverwaltung 7442 Personen (5341 im engeren Sinne und 2103 Lehrpersonen). Im Sparpaket sieht die Regierung lediglich eine Reduktion um vier Millionen Franken bis 2028 vor – durch Pensensenkungen, Nichtbesetzung freier Stellen und Verzicht auf geplante Ausbauten. Kündigungen seien nicht nötig. Das steht in krassem Gegensatz zu den Eingriffen in die Grundversorgung. Die Gesamtausgaben sind zu hoch; statt bei der eigenen Verwaltung anzusetzen, werden lebensnotwendige Verbindungen und Leistungen für Bürgerinnen und Bürger gestrichen. Kantonsangestellte stellen sich dabei äusserst belehrend und bigott über das Volk und behandeln es letztlich als Pöbel, dem man die Erschliessungspflicht vorrechnen kann, während die eigene Belegschaft weitgehend unberührt bleibt. Das Verhältnis ist jedoch umgekehrt: Die Angestellten des Kantons sind Angestellte des Volkes. Sie haben dem Volk zu dienen und nicht umgekehrt. Wenn gespart werden muss, beginnt die Verantwortung bei denen, die im Dienst der Allgemeinheit stehen, nicht bei den Menschen, für die sie arbeiten.
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Lebensadern werden gekappt, während 7400 Angestellte unangetastet bleiben
Traditionsbahn und Schiff auf dem Prüfstand
Seit über hundert Jahren verbindet das Gaiserbähnli das Rheintal mit dem Appenzellerland. Der Kanton St. Gallen plant im Rahmen seines zusätzlichen Sparpakets von 60 Millionen Franken, die Zahnradbahn zwischen Altstätten und Gais frühestens ab 2028 durch Busse zu ersetzen und damit rund 75 000 Franken jährlich einzusparen. Die traditionsreiche Verbindung gilt als touristische und alltägliche Lebensader und stösst bei Einheimischen auf entschiedenen Widerstand. Politiker wie der Altstätter Mitte-Kantonsrat Michael Schöbi fordern alternative Lösungen, etwa den Einsatz künstlicher Intelligenz.
Parallel soll das ganzjährige Kursschiff nach Quinten gestrichen werden (jährlich ca. 250'000 Franken Einsparung). Das Dorf am Nordufer des Walensees mit rund 40 bis 44 ständigen Bewohnern ist nur per Schiff oder zu Fuss erreichbar. Die Gemeinde Quarten müsste künftig rund 500 000 Franken selbst tragen. Der Kanton begründet die Streichung damit, nur Siedlungsgebiete mit mehr als 300 Einwohnern erschliessen zu müssen. Eine Bürgerinitiative hat Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Gemeindepräsident Albin Gätzi nennt die Verbindung die «Lebensader» und lehnt die Massnahme ab; auch der Geschäftsführer der Schiffsbetrieb Walensee AG und weitere lokale Politiker stellen sich dagegen. Der Kantonsrat entscheidet noch dieses Jahr.
Weitere Streichungen auf Kosten der Bevölkerung
Mehrere Linien in der Region St. Gallen, Gossau, Rorschach und Umgebung sollen aufgehoben oder ausgedünnt werden, darunter die Linie 132 nach Waldkirch, die Linie 254 und die S-Bahn S82. Diese Massnahmen bringen dem Kanton Einsparungen von mehreren hunderttausend Franken, belasten aber Gemeinden und Bund. Gesamtkantonal rechnet die Regierung mit rund drei Millionen Franken Entlastung durch Rückzug aus Mitfinanzierungen und Angebotsabbau. Beiträge an rund 80 Kultureinrichtungen sollen bis zu 14,5 Prozent gekürzt werden. Bei den persönlichen Auslagen von Pflegeheimbewohnern plant der Kanton drei Millionen Franken Einsparungen. Selbst Ski- und Snowboardlager stehen zur Diskussion (Spareffekt nur 13 000 Franken). Kantonsrat Bernhard Zahner kritisiert die Prioritäten und warnt davor, abgelegene Orte wie Quinten abzuschneiden. Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr Ostschweiz moniert schlechtere Anschlüsse und Folgekosten. Viele Stimmen bezeichnen das Vorgehen als Lastenverschiebung auf Gemeinden und Bevölkerung, obwohl die Regierung das Paket selbst als nicht notwendig bezeichnet, weil sich die Finanzen nach früheren Entlastungen bereits erholen.
Der Personalaufwand bleibt unangetastet.
Der Personalaufwand des Kantons St. Gallen beläuft sich auf rund 850 Millionen Franken. Ende 2025 beschäftigte die Kantonsverwaltung 7442 Personen (5341 im engeren Sinne und 2103 Lehrpersonen). Im Sparpaket sieht die Regierung lediglich eine Reduktion um vier Millionen Franken bis 2028 vor – durch Pensensenkungen, Nichtbesetzung freier Stellen und Verzicht auf geplante Ausbauten. Kündigungen seien nicht nötig. Das steht in krassem Gegensatz zu den Eingriffen in die Grundversorgung. Die Gesamtausgaben sind zu hoch; statt bei der eigenen Verwaltung anzusetzen, werden lebensnotwendige Verbindungen und Leistungen für Bürgerinnen und Bürger gestrichen. Kantonsangestellte stellen sich dabei äusserst belehrend und bigott über das Volk und behandeln es letztlich als Pöbel, dem man die Erschliessungspflicht vorrechnen kann, während die eigene Belegschaft weitgehend unberührt bleibt. Das Verhältnis ist jedoch umgekehrt: Die Angestellten des Kantons sind Angestellte des Volkes. Sie haben dem Volk zu dienen und nicht umgekehrt. Wenn gespart werden muss, beginnt die Verantwortung bei denen, die im Dienst der Allgemeinheit stehen, nicht bei den Menschen, für die sie arbeiten.
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Die Eliten wollen Krieg und die totale Enteignung
Heiko Schöning über das Grünbuch ZMZ 4.0, die geplante Eskalation 2030 und die Folgen für Europa
Ein Dokument mit Datum
In einem Interview mit Helmut Reinhardt auf Politik Spezial spricht der Arzt, Reserveoffizier und Autor Heiko Schöning über das Grünbuch ZMZ 4.0. Das Papier zur zivil-militärischen Zusammenarbeit wurde Anfang 2025 vom Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit veröffentlicht und von Abgeordneten mehrerer Fraktionen mitgetragen. Es beschreibt ein Szenario, in dem die Spannungen zwischen NATO und Russland im Frühjahr 2030 eskalieren. Schöning nennt den 15. April 2030 als Zeitpunkt einer NATO-Eskalation und den 27. Mai 2030 als Tag, an dem sich die Lage zuspitzt: Rund 60'000 NATO-Soldaten sollen dann mit scharfer Munition an der russischen Grenze stehen. Der Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer habe erklärt, Deutschland müsse bis 2029 kriegstüchtig sein. Schöning zieht Parallelen zu früheren Simulationsübungen, die Realität wurden, und hält das Dokument für ernst zu nehmen, da es in eine breitere Vorbereitung eingebettet ist.
Krieg als Mittel der Enteignung
Für Schöning ist der geplante Konflikt funktional. Die westlichen Eliten brauchen eine grosse Krise, um ein überschuldetes Finanzsystem zu resetten. Er verweist auf «The Great Taking» von David Rogers Webb, das darlegt, wie gesetzliche Änderungen in Europa und den USA Sicherheiten von Bürgern zu nachrangigen Ansprüchen herabgestuft haben. Im Falle eines Staatsbankrotts – ausgelöst durch Krieg oder Krise – hätten Zentralbanken und grosse Banken den vorrangigen Zugriff auf Vermögen. Aktien, Konten und andere Sicherheiten könnten so entzogen werden. Der Krieg gegen Russland diene als narrative Abdeckung: Putin werde als Schuldiger präsentiert, die Bevölkerung auf einen neuen finanziellen Rahmen vorbereitet. Schöning sieht darin die Fortsetzung eines Musters, bei dem Krisen genutzt werden, um Kontrolle und Enteignung durchzusetzen.
Was das für die Bevölkerung bedeutet
Das Grünbuch macht die Zivilgesellschaft zur logistischen und medizinischen Stütze einer möglichen Kriegsführung. Deutschland wird als Drehscheibe für Truppen- und Materialtransporte nach Osten gesehen. Zivilisten sollen bei Versorgung, Unterbringung und Infrastruktur mitwirken. Im Gesundheitswesen würden Soldaten priorisiert; das Grünbuch rechnet mit bis zu 1000 Verletzten täglich, sodass zivile Patienten nur noch nachrangig versorgt würden. Gleichzeitig steigt der Druck zur Kriegstüchtigkeit, inklusive Einbindung von Reservisten und einer Mentalitätsänderung, die bereits in Schulen ansetzen soll. Für die europäische Bevölkerung bedeutet das eine Verschiebung von zivilen Prioritäten hin zu militärischen Erfordernissen, verbunden mit dem Risiko, im Krisenfall Vermögen zu verlieren und persönliche Freiheiten unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit weiter eingeschränkt zu sehen.
Bestätigende Stimmen
Unabhängige Analysen stützen die Lesart, dass das Grünbuch mehr ist als eine reine Vorsorgeübung. Infosperber beschreibt, wie das Papier die Zivilbevölkerung in die militärische Logistik einbindet und medizinische Kapazitäten zugunsten von Soldaten umschichtet. Perspektive Online und Opposition24 halten fest, dass das Szenario eine Eskalation mit Russland als zwangsläufige Folge darstellt und eine weitere Militarisierung im Innern vorantreibt. Der Journalist Patrik Baab argumentiert, dass europäische Eliten den Krieg gegen Russland als Ausweg aus ihrer eigenen Existenzkrise betrachten und Frieden für sie finanziell ruinös wäre. Hinweise der Europäischen Kommission, die 2030 als möglichen Zeitpunkt für eine Ausweitung russischer Ambitionen nennt, werden in kritischen Medien als Bestätigung der von Schöning skizzierten Timeline gewertet. Diese Stimmen ergeben das Bild einer Vorbereitung, die nicht allein der Verteidigung dient, sondern tief in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung Europas eingreift.
👉 Hier geht es zum Interview 👈
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Heiko Schöning über das Grünbuch ZMZ 4.0, die geplante Eskalation 2030 und die Folgen für Europa
Ein Dokument mit Datum
In einem Interview mit Helmut Reinhardt auf Politik Spezial spricht der Arzt, Reserveoffizier und Autor Heiko Schöning über das Grünbuch ZMZ 4.0. Das Papier zur zivil-militärischen Zusammenarbeit wurde Anfang 2025 vom Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit veröffentlicht und von Abgeordneten mehrerer Fraktionen mitgetragen. Es beschreibt ein Szenario, in dem die Spannungen zwischen NATO und Russland im Frühjahr 2030 eskalieren. Schöning nennt den 15. April 2030 als Zeitpunkt einer NATO-Eskalation und den 27. Mai 2030 als Tag, an dem sich die Lage zuspitzt: Rund 60'000 NATO-Soldaten sollen dann mit scharfer Munition an der russischen Grenze stehen. Der Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer habe erklärt, Deutschland müsse bis 2029 kriegstüchtig sein. Schöning zieht Parallelen zu früheren Simulationsübungen, die Realität wurden, und hält das Dokument für ernst zu nehmen, da es in eine breitere Vorbereitung eingebettet ist.
Krieg als Mittel der Enteignung
Für Schöning ist der geplante Konflikt funktional. Die westlichen Eliten brauchen eine grosse Krise, um ein überschuldetes Finanzsystem zu resetten. Er verweist auf «The Great Taking» von David Rogers Webb, das darlegt, wie gesetzliche Änderungen in Europa und den USA Sicherheiten von Bürgern zu nachrangigen Ansprüchen herabgestuft haben. Im Falle eines Staatsbankrotts – ausgelöst durch Krieg oder Krise – hätten Zentralbanken und grosse Banken den vorrangigen Zugriff auf Vermögen. Aktien, Konten und andere Sicherheiten könnten so entzogen werden. Der Krieg gegen Russland diene als narrative Abdeckung: Putin werde als Schuldiger präsentiert, die Bevölkerung auf einen neuen finanziellen Rahmen vorbereitet. Schöning sieht darin die Fortsetzung eines Musters, bei dem Krisen genutzt werden, um Kontrolle und Enteignung durchzusetzen.
Was das für die Bevölkerung bedeutet
Das Grünbuch macht die Zivilgesellschaft zur logistischen und medizinischen Stütze einer möglichen Kriegsführung. Deutschland wird als Drehscheibe für Truppen- und Materialtransporte nach Osten gesehen. Zivilisten sollen bei Versorgung, Unterbringung und Infrastruktur mitwirken. Im Gesundheitswesen würden Soldaten priorisiert; das Grünbuch rechnet mit bis zu 1000 Verletzten täglich, sodass zivile Patienten nur noch nachrangig versorgt würden. Gleichzeitig steigt der Druck zur Kriegstüchtigkeit, inklusive Einbindung von Reservisten und einer Mentalitätsänderung, die bereits in Schulen ansetzen soll. Für die europäische Bevölkerung bedeutet das eine Verschiebung von zivilen Prioritäten hin zu militärischen Erfordernissen, verbunden mit dem Risiko, im Krisenfall Vermögen zu verlieren und persönliche Freiheiten unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit weiter eingeschränkt zu sehen.
Bestätigende Stimmen
Unabhängige Analysen stützen die Lesart, dass das Grünbuch mehr ist als eine reine Vorsorgeübung. Infosperber beschreibt, wie das Papier die Zivilbevölkerung in die militärische Logistik einbindet und medizinische Kapazitäten zugunsten von Soldaten umschichtet. Perspektive Online und Opposition24 halten fest, dass das Szenario eine Eskalation mit Russland als zwangsläufige Folge darstellt und eine weitere Militarisierung im Innern vorantreibt. Der Journalist Patrik Baab argumentiert, dass europäische Eliten den Krieg gegen Russland als Ausweg aus ihrer eigenen Existenzkrise betrachten und Frieden für sie finanziell ruinös wäre. Hinweise der Europäischen Kommission, die 2030 als möglichen Zeitpunkt für eine Ausweitung russischer Ambitionen nennt, werden in kritischen Medien als Bestätigung der von Schöning skizzierten Timeline gewertet. Diese Stimmen ergeben das Bild einer Vorbereitung, die nicht allein der Verteidigung dient, sondern tief in die wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung Europas eingreift.
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Der öffentliche Verkehr folgt Swisscom in die Totalüberwachung.
Zentrale Datensammlung durch Alliance Swisspass für personalisierte Werbung und Bewegungsprofile
Die Pläne der Branchenorganisation
Die Alliance Swisspass, der Verband von rund 250 Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs, treibt den digitalen Swisspass voran. Interne Protokolle und die «Swisspass-Strategie 2030» zeigen: Möglichst viele der 6,1 Millionen Nutzer sollen das Billett per App kaufen. Die Branchenorganisation will Einsatzbereiche massiv ausweiten. Künftig sollen Veranstaltungsbillette, gemietete Autos oder reservierte Hotelzimmer auf der App gespeichert werden. Alle Daten sollen zentral in der von den SBB betriebenen Datenbank Nova gespeichert, ausgewertet und für personalisierte Werbung genutzt werden. Wer sich bei sbb.ch oder anderen Shops registriert und ein Billett kauft, übermittelt seine Angaben automatisch. Bei Zustimmung zu Werbebotschaften geben die Unternehmen die Daten für zwei Jahre an alle angeschlossenen Betriebe frei. Affinitäts-Scorings und künstliche Intelligenz sollen «gezielte Kundenansprache» ermöglichen. Ein internes Video zeigt das Szenario: Die fiktive Kundin Katja aus Bern bucht Zug, Hotel, Skipass und Wellness in Lenk; daraufhin erhält sie Gutscheine und Hinweise auf dem Handy.
Risiken der zentralen Speicherung
Die Praxis ist problematisch. Sie erlaubt Persönlichkeitsprofile und die Überwachung von Kunden. Schon 2022 konnte ein IT-Spezialist wegen einer Sicherheitslücke rund eine Million Nova-Datensätze abfragen – die Hälfte enthielt Namen, Vornamen und Geburtsdaten. Die Lücke bestand Jahre. Früher hatte der damalige Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Jean-Philippe Walter die Speicherung von Kontrolldaten während 90 Tagen als unverhältnismässig gerügt, weil Bewegungsprofile entstehen könnten. Die Branche löschte damals, führte die Datenbank mit der Mobile-App aber wieder ein. Wer seine Daten löschen will, muss sich separat an Alliance Swisspass wenden: per Mail an datenschutz@allianceswisspass.ch oder Brief an Länggassstrasse 7, 3012 Bern. In der Werbedatenbank bleiben Angaben zwei Jahre, in Nova länger. Zu den Daten gehören Personalia, Adresse, Abos, Tickets und Begleitpersonen.
Kritik von Fachleuten und Politik
Datenschützer und Politiker verurteilen das Vorgehen scharf. Volker Birk von Pretty Easy Privacy forderte, die SBB sollten sich aufs Kerngeschäft beschränken und anonymes Reisen ermöglichen. Die Stiftung für Konsumentenschutz warnte vor einer schleichenden E-ID und verlangte, Funktionen abschaltbar zu machen sowie anonymes Reisen zu gewährleisten. Ständerat Josef Dittli (FDP) betonte, Hacker könnten auf die Daten zugreifen, und forderte ein anonymes Lesesystem. Erik Schönenberger von der Digitalen Gesellschaft sieht in datensparsamem Ticketing eine Chance. Die Kritik bleibt jedoch weitgehend folgenlos.
Swisscom als Vorreiter des vorauseilenden Gehorsams
Der Trend zeigt sich auch bei der Swisscom. In Pilotfilialen in Aarau, Bern und Lausanne erfasst das System Kira mit Kameras und Mikrofonen Bewegungen und Gespräche, oft ohne klare Information der Kunden. K-Tipp und Blick dokumentierten, dass Einwilligungen in der Praxis fehlen. Die halbstaatliche Swisscom liefert ohnehin Infrastruktur für staatliche Kabelaufklärung. Was dort in den Läden beginnt, setzt Alliance Swisspass im gesamten ÖV fort.
Fazit: Der öffentliche Verkehr folgt dem Muster
Zentrale Datenbanken, KI-Auswertungen und der Zwang zum digitalen Ticket schränken die Anonymität ein. Wer die Privatsphäre schützen will, muss den digitalen Swisspass meiden oder aktiv Löschung beantragen. Die Entwicklung bestätigt den vorauseilenden Gehorsam: Immer mehr Firmen setzen auf Totalüberwachung – nach der Swisscom nun auch der öffentliche Verkehr.
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Zentrale Datensammlung durch Alliance Swisspass für personalisierte Werbung und Bewegungsprofile
Die Pläne der Branchenorganisation
Die Alliance Swisspass, der Verband von rund 250 Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs, treibt den digitalen Swisspass voran. Interne Protokolle und die «Swisspass-Strategie 2030» zeigen: Möglichst viele der 6,1 Millionen Nutzer sollen das Billett per App kaufen. Die Branchenorganisation will Einsatzbereiche massiv ausweiten. Künftig sollen Veranstaltungsbillette, gemietete Autos oder reservierte Hotelzimmer auf der App gespeichert werden. Alle Daten sollen zentral in der von den SBB betriebenen Datenbank Nova gespeichert, ausgewertet und für personalisierte Werbung genutzt werden. Wer sich bei sbb.ch oder anderen Shops registriert und ein Billett kauft, übermittelt seine Angaben automatisch. Bei Zustimmung zu Werbebotschaften geben die Unternehmen die Daten für zwei Jahre an alle angeschlossenen Betriebe frei. Affinitäts-Scorings und künstliche Intelligenz sollen «gezielte Kundenansprache» ermöglichen. Ein internes Video zeigt das Szenario: Die fiktive Kundin Katja aus Bern bucht Zug, Hotel, Skipass und Wellness in Lenk; daraufhin erhält sie Gutscheine und Hinweise auf dem Handy.
Risiken der zentralen Speicherung
Die Praxis ist problematisch. Sie erlaubt Persönlichkeitsprofile und die Überwachung von Kunden. Schon 2022 konnte ein IT-Spezialist wegen einer Sicherheitslücke rund eine Million Nova-Datensätze abfragen – die Hälfte enthielt Namen, Vornamen und Geburtsdaten. Die Lücke bestand Jahre. Früher hatte der damalige Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Jean-Philippe Walter die Speicherung von Kontrolldaten während 90 Tagen als unverhältnismässig gerügt, weil Bewegungsprofile entstehen könnten. Die Branche löschte damals, führte die Datenbank mit der Mobile-App aber wieder ein. Wer seine Daten löschen will, muss sich separat an Alliance Swisspass wenden: per Mail an datenschutz@allianceswisspass.ch oder Brief an Länggassstrasse 7, 3012 Bern. In der Werbedatenbank bleiben Angaben zwei Jahre, in Nova länger. Zu den Daten gehören Personalia, Adresse, Abos, Tickets und Begleitpersonen.
Kritik von Fachleuten und Politik
Datenschützer und Politiker verurteilen das Vorgehen scharf. Volker Birk von Pretty Easy Privacy forderte, die SBB sollten sich aufs Kerngeschäft beschränken und anonymes Reisen ermöglichen. Die Stiftung für Konsumentenschutz warnte vor einer schleichenden E-ID und verlangte, Funktionen abschaltbar zu machen sowie anonymes Reisen zu gewährleisten. Ständerat Josef Dittli (FDP) betonte, Hacker könnten auf die Daten zugreifen, und forderte ein anonymes Lesesystem. Erik Schönenberger von der Digitalen Gesellschaft sieht in datensparsamem Ticketing eine Chance. Die Kritik bleibt jedoch weitgehend folgenlos.
Swisscom als Vorreiter des vorauseilenden Gehorsams
Der Trend zeigt sich auch bei der Swisscom. In Pilotfilialen in Aarau, Bern und Lausanne erfasst das System Kira mit Kameras und Mikrofonen Bewegungen und Gespräche, oft ohne klare Information der Kunden. K-Tipp und Blick dokumentierten, dass Einwilligungen in der Praxis fehlen. Die halbstaatliche Swisscom liefert ohnehin Infrastruktur für staatliche Kabelaufklärung. Was dort in den Läden beginnt, setzt Alliance Swisspass im gesamten ÖV fort.
Fazit: Der öffentliche Verkehr folgt dem Muster
Zentrale Datenbanken, KI-Auswertungen und der Zwang zum digitalen Ticket schränken die Anonymität ein. Wer die Privatsphäre schützen will, muss den digitalen Swisspass meiden oder aktiv Löschung beantragen. Die Entwicklung bestätigt den vorauseilenden Gehorsam: Immer mehr Firmen setzen auf Totalüberwachung – nach der Swisscom nun auch der öffentliche Verkehr.
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Bundesgericht rügt Zürcher Stadtpolizei wegen erniedrigender Behandlung
Willkür im Polizeigewahrsam während der Coronazeit offenbart strukturelle Probleme
Ein Urteil, das mehr als einen Einzelfall betrifft
Am 1. Mai 2020, mitten in der Coronapandemie, wollte eine Frau mit vier Kolleginnen am Goldbrunnenplatz in Zürich Plakate gegen häusliche und sexualisierte Gewalt aufhängen. Wegen der damals geltenden Fünf-Personen-Regel und des Demonstrationsverbots fuhren fünf Polizeifahrzeuge mit fünfzehn Beamten vor. Die Frauen wurden festgenommen, obwohl sie sich auswiesen und von ihnen objektiv keine Gefahr ausging. Auf dem Polizeiposten musste die Betroffene mit Kabelbindern gefesselt mehr als zwei Stunden auf dem kalten Boden einer Garage sitzen, bewacht von Polizisten und Hunden. Als sie auf die Toilette musste, wies eine Polizistin sie an, die Tür einen Spalt offen zu lassen. Auf die Bitte um Privatsphäre antwortete die Beamtin sinngemäss: «Ihr seid doch sonst nicht so prüde.» Eine weitere Bemerkung bagatellisierte das Anliegen zusätzlich. Das Bundesgericht hat dieses Vorgehen nun als erniedrigend und rechtswidrig eingestuft.
Überreaktion unter dem Deckmantel der Pandemie
Das höchste Gericht hielt fest, dass weder die Fesselung noch der Zwang zum Sitzen auf dem Boden notwendig gewesen sei. Von der Frau sei keine konkrete Gefahr ausgegangen; sie habe lediglich an einer friedlichen Plakatierungsaktion teilgenommen. Bereits die Erwartung, jemand könne während des Toilettengangs hereinschauen, könne Unbehagen und Scham auslösen. Die Bemerkungen der Polizistin seien unangebracht gewesen und hätten das berechtigte Bedürfnis nach Intimsphäre ins Lächerliche gezogen. Auch das Fotografieren und die mehrmonatige Aufbewahrung der Bilder waren unzulässig, da die Identität bereits feststand. Das Zwangsmassnahmen gericht und das Obergericht hatten zuvor Teile des Vorgehens noch als korrekt gewertet. Erst das Bundesgericht sprach der Beschwerdeführerin Recht und verpflichtete die Stadtpolizei zur Zahlung einer Entschädigung von 3000 Franken sowie zur Übernahme der Verfahrenskosten.
Kompetenzüberschreitungen als Muster
Dieser Fall steht nicht isoliert. Während der Coronazeit überschritten Polizeibehörden landesweit wiederholt ihre Kompetenzen. Kritiker der Massnahmen, die in Gewahrsam genommen wurden, hatten oft mit Willkür zu rechnen. Stundenlanges Verweigern des Toilettengangs gehörte für manchen Betroffenen zur Tagesordnung. Beamte, sei es in Zürich, Luzern oder Bern, liessen persönliche Unzulänglichkeiten, die sie auf ihrem Lebensweg mitgebracht hatten, am Bürger aus – wohl wissend, dass von den Betroffenen aus Angst oft keine Repressalien zu erwarten waren. Bezirks- und Obergerichte deckten solches Vorgehen häufig. Erst vor dem Bundesgericht, wenn überhaupt und dann mit erheblichen Kosten verbunden, erhielten Betroffene Recht. Das Urteil macht deutlich, dass standardisierte Dispositive ohne Berücksichtigung des Einzelfalls in einer Ausnahmesituation nicht genügen. Die Polizei muss ihr Handeln stets an den konkreten Umständen ausrichten, auch wenn Regeln streng sind.
Strukturelles Problem statt Einzelfall
Die Stadtpolizei Zürich hat seit dem Umzug der Kriminalabteilung Verbesserungen angekündigt. Dennoch bleibt die Frage, wie viele ähnliche Vorfälle unentdeckt blieben oder vor unteren Instanzen steckenblieben. Wer Kritik an staatlichen Massnahmen äussert, darf nicht mit erniedrigender Behandlung rechnen müssen. Das Bundesgericht hat mit seinem Entscheid eine Grenze gezogen. Ob daraus Konsequenzen für die Ausbildung und die interne Kontrolle folgen, wird sich zeigen. Solange persönliche Defizite einzelner Beamter auf Bürger abgewälzt werden können, ohne dass dies spürbare Folgen hat, bleibt das Vertrauen in den Rechtsstaat belastet.
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Willkür im Polizeigewahrsam während der Coronazeit offenbart strukturelle Probleme
Ein Urteil, das mehr als einen Einzelfall betrifft
Am 1. Mai 2020, mitten in der Coronapandemie, wollte eine Frau mit vier Kolleginnen am Goldbrunnenplatz in Zürich Plakate gegen häusliche und sexualisierte Gewalt aufhängen. Wegen der damals geltenden Fünf-Personen-Regel und des Demonstrationsverbots fuhren fünf Polizeifahrzeuge mit fünfzehn Beamten vor. Die Frauen wurden festgenommen, obwohl sie sich auswiesen und von ihnen objektiv keine Gefahr ausging. Auf dem Polizeiposten musste die Betroffene mit Kabelbindern gefesselt mehr als zwei Stunden auf dem kalten Boden einer Garage sitzen, bewacht von Polizisten und Hunden. Als sie auf die Toilette musste, wies eine Polizistin sie an, die Tür einen Spalt offen zu lassen. Auf die Bitte um Privatsphäre antwortete die Beamtin sinngemäss: «Ihr seid doch sonst nicht so prüde.» Eine weitere Bemerkung bagatellisierte das Anliegen zusätzlich. Das Bundesgericht hat dieses Vorgehen nun als erniedrigend und rechtswidrig eingestuft.
Überreaktion unter dem Deckmantel der Pandemie
Das höchste Gericht hielt fest, dass weder die Fesselung noch der Zwang zum Sitzen auf dem Boden notwendig gewesen sei. Von der Frau sei keine konkrete Gefahr ausgegangen; sie habe lediglich an einer friedlichen Plakatierungsaktion teilgenommen. Bereits die Erwartung, jemand könne während des Toilettengangs hereinschauen, könne Unbehagen und Scham auslösen. Die Bemerkungen der Polizistin seien unangebracht gewesen und hätten das berechtigte Bedürfnis nach Intimsphäre ins Lächerliche gezogen. Auch das Fotografieren und die mehrmonatige Aufbewahrung der Bilder waren unzulässig, da die Identität bereits feststand. Das Zwangsmassnahmen gericht und das Obergericht hatten zuvor Teile des Vorgehens noch als korrekt gewertet. Erst das Bundesgericht sprach der Beschwerdeführerin Recht und verpflichtete die Stadtpolizei zur Zahlung einer Entschädigung von 3000 Franken sowie zur Übernahme der Verfahrenskosten.
Kompetenzüberschreitungen als Muster
Dieser Fall steht nicht isoliert. Während der Coronazeit überschritten Polizeibehörden landesweit wiederholt ihre Kompetenzen. Kritiker der Massnahmen, die in Gewahrsam genommen wurden, hatten oft mit Willkür zu rechnen. Stundenlanges Verweigern des Toilettengangs gehörte für manchen Betroffenen zur Tagesordnung. Beamte, sei es in Zürich, Luzern oder Bern, liessen persönliche Unzulänglichkeiten, die sie auf ihrem Lebensweg mitgebracht hatten, am Bürger aus – wohl wissend, dass von den Betroffenen aus Angst oft keine Repressalien zu erwarten waren. Bezirks- und Obergerichte deckten solches Vorgehen häufig. Erst vor dem Bundesgericht, wenn überhaupt und dann mit erheblichen Kosten verbunden, erhielten Betroffene Recht. Das Urteil macht deutlich, dass standardisierte Dispositive ohne Berücksichtigung des Einzelfalls in einer Ausnahmesituation nicht genügen. Die Polizei muss ihr Handeln stets an den konkreten Umständen ausrichten, auch wenn Regeln streng sind.
Strukturelles Problem statt Einzelfall
Die Stadtpolizei Zürich hat seit dem Umzug der Kriminalabteilung Verbesserungen angekündigt. Dennoch bleibt die Frage, wie viele ähnliche Vorfälle unentdeckt blieben oder vor unteren Instanzen steckenblieben. Wer Kritik an staatlichen Massnahmen äussert, darf nicht mit erniedrigender Behandlung rechnen müssen. Das Bundesgericht hat mit seinem Entscheid eine Grenze gezogen. Ob daraus Konsequenzen für die Ausbildung und die interne Kontrolle folgen, wird sich zeigen. Solange persönliche Defizite einzelner Beamter auf Bürger abgewälzt werden können, ohne dass dies spürbare Folgen hat, bleibt das Vertrauen in den Rechtsstaat belastet.
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Swissmedic wollte «nicht zu penetrant» sein – und die Verantwortlichen kommen davon
SRF- Recherchen zeigen, wie die Heilmittelbehörde bei den ersten Cardioband-Einsätzen am USZ bewusst zurückhaltend blieb. Wer glaubt, die Mächtigen kämen ungeschoren davon, liegt richtig.
Der gefeierte Pionier und die tödliche Realität
Das Universitätsspital Zürich feierte sich 2016 als «Pionierin der Herzklappen-Medizin». Francesco Maisano versprach eine «sichere Behandlungsmethode». Was verschwiegen wurde: Die Herzklappe der Patientin blieb undicht, während der Implantation brach der Draht, und ein zweites Cardioband musste über das erste gelegt werden. Herzchirurg André Plass, der den Skandal ins Rollen brachte und seinen Job verlor, nennt den Eingriff eine Katastrophe. Das von Maisano mitentwickelte Produkt hätte wegen grundlegender technischer Mängel – die Schrauben liessen sich im schlagenden Herzen nicht richtig verankern – zu keinem Zeitpunkt am Menschen eingesetzt werden dürfen. Gerade bei neuartigen Implantaten seien solche Komplikationen lebensgefährlich.
Zwischen 2016 und 2020 kam es unter Maisano zu über 70 unerwarteten Todesfällen. Die Administrativuntersuchung stellte «schwerwiegende Mängel» fest. In 13 Fällen war der Einsatz innovativer Produkte unangemessen. Ergebnisse wurden selektiv dargestellt, Komplikationen verschwiegen. Ein konventioneller chirurgischer Eingriff hätte vermutlich bessere Resultate gebracht. Maisano hielt Aktienoptionen an der Herstellerfirma. Der Spitalrat kündigte an, elf nicht erwartbare Todesfälle und die 13 unangemessenen Einsätze der Staatsanwaltschaft anzuzeigen.
Die Behörde, die nicht nachfragen wollte
Das Produkt hatte keine CE-Zertifizierung und war nie am Menschen getestet worden. Swissmedic bewilligte den experimentellen Eingriff ohne Fragen zur Sicherheit. ETH- Professor Jörg Goldhahn spricht von einem Prüfverzicht, der sich nicht mit dem Auftrag der Behörde vereinbaren lasse. Swissmedic verweist auf risikobasierte Aufgaben und die Verantwortung des Arztes. Goldhahn kontert: Läge die Verantwortung allein beim Arzt, wäre die Bewilligungspflicht sinnlos. Plass weist das Notfall-Argument zurück; undichte Klappen sind chronisch, Zeit für Abklärungen bestand.
Interne Mails und das bewusste Wegsehen
Das USZ meldete die Komplikation nicht über das vorgeschriebene System. Der Hersteller lieferte keinen Ursachenbericht. Eine Swissmedic-Inspektorin schrieb im August 2016, man habe nicht «zu penetrant» sein wollen. Die Kollegin bestätigte, keine zusätzlichen Berichte anzufordern. Plass: Gerade bei neuartigen Implantaten und Drahtbruch müsse eine Behörde penetrant nachfragen. Swissmedic zog keine Konsequenzen und prüfte die angekündigte Schulung nicht.
Zehn Wochen später erteilte sie eine zweite Ausnahmebewilligung, im Januar 2017 die dritte – ohne Sicherheitsfragen. Plass hält fest: Nutzt eine Behörde ihre Möglichkeiten zum Patientenschutz nicht, verfehlt sie ihren Auftrag. Swissmedic war die einzige externe Kontrollstelle und fiel aus.
Keine Konsequenzen – wie erwartet
Swissmedic rechtfertigt sich mit damaligen Vorgaben und eingereichten Angaben. Unabhängige Nachprüfungen blieben aus. Wer davon ausgeht, dass die, die das Sagen haben, mit allem davonkommen, hat recht. Plass betont, es sei noch schlimmer gewesen als der Bericht zeigt; finanzielle Interessen und Systemversagen hätten das ermöglicht. Der Whistleblower wurde entlassen und verunglimpft, während Maisano in Mailand weiteroperiert. Frühere Verfahren wurden abgeblockt, strafrechtliche Schritte drohen zu verjähren. Die Kritik von Plass und Goldhahn fällt scharf aus: Aufsichtsorgane haben versagt, Interessenkonflikte wurden nicht hinterfragt. Konsequenzen für die Verantwortlichen sind nicht erkennbar – und es spricht wenig dafür, dass sich daran noch etwas ändert. Irgendwie kommt einem das Versagen der Swissmedic, bei den Prüfungen der vermeintlichen Covid-Impfung, bekannt vor.
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SRF- Recherchen zeigen, wie die Heilmittelbehörde bei den ersten Cardioband-Einsätzen am USZ bewusst zurückhaltend blieb. Wer glaubt, die Mächtigen kämen ungeschoren davon, liegt richtig.
Der gefeierte Pionier und die tödliche Realität
Das Universitätsspital Zürich feierte sich 2016 als «Pionierin der Herzklappen-Medizin». Francesco Maisano versprach eine «sichere Behandlungsmethode». Was verschwiegen wurde: Die Herzklappe der Patientin blieb undicht, während der Implantation brach der Draht, und ein zweites Cardioband musste über das erste gelegt werden. Herzchirurg André Plass, der den Skandal ins Rollen brachte und seinen Job verlor, nennt den Eingriff eine Katastrophe. Das von Maisano mitentwickelte Produkt hätte wegen grundlegender technischer Mängel – die Schrauben liessen sich im schlagenden Herzen nicht richtig verankern – zu keinem Zeitpunkt am Menschen eingesetzt werden dürfen. Gerade bei neuartigen Implantaten seien solche Komplikationen lebensgefährlich.
Zwischen 2016 und 2020 kam es unter Maisano zu über 70 unerwarteten Todesfällen. Die Administrativuntersuchung stellte «schwerwiegende Mängel» fest. In 13 Fällen war der Einsatz innovativer Produkte unangemessen. Ergebnisse wurden selektiv dargestellt, Komplikationen verschwiegen. Ein konventioneller chirurgischer Eingriff hätte vermutlich bessere Resultate gebracht. Maisano hielt Aktienoptionen an der Herstellerfirma. Der Spitalrat kündigte an, elf nicht erwartbare Todesfälle und die 13 unangemessenen Einsätze der Staatsanwaltschaft anzuzeigen.
Die Behörde, die nicht nachfragen wollte
Das Produkt hatte keine CE-Zertifizierung und war nie am Menschen getestet worden. Swissmedic bewilligte den experimentellen Eingriff ohne Fragen zur Sicherheit. ETH- Professor Jörg Goldhahn spricht von einem Prüfverzicht, der sich nicht mit dem Auftrag der Behörde vereinbaren lasse. Swissmedic verweist auf risikobasierte Aufgaben und die Verantwortung des Arztes. Goldhahn kontert: Läge die Verantwortung allein beim Arzt, wäre die Bewilligungspflicht sinnlos. Plass weist das Notfall-Argument zurück; undichte Klappen sind chronisch, Zeit für Abklärungen bestand.
Interne Mails und das bewusste Wegsehen
Das USZ meldete die Komplikation nicht über das vorgeschriebene System. Der Hersteller lieferte keinen Ursachenbericht. Eine Swissmedic-Inspektorin schrieb im August 2016, man habe nicht «zu penetrant» sein wollen. Die Kollegin bestätigte, keine zusätzlichen Berichte anzufordern. Plass: Gerade bei neuartigen Implantaten und Drahtbruch müsse eine Behörde penetrant nachfragen. Swissmedic zog keine Konsequenzen und prüfte die angekündigte Schulung nicht.
Zehn Wochen später erteilte sie eine zweite Ausnahmebewilligung, im Januar 2017 die dritte – ohne Sicherheitsfragen. Plass hält fest: Nutzt eine Behörde ihre Möglichkeiten zum Patientenschutz nicht, verfehlt sie ihren Auftrag. Swissmedic war die einzige externe Kontrollstelle und fiel aus.
Keine Konsequenzen – wie erwartet
Swissmedic rechtfertigt sich mit damaligen Vorgaben und eingereichten Angaben. Unabhängige Nachprüfungen blieben aus. Wer davon ausgeht, dass die, die das Sagen haben, mit allem davonkommen, hat recht. Plass betont, es sei noch schlimmer gewesen als der Bericht zeigt; finanzielle Interessen und Systemversagen hätten das ermöglicht. Der Whistleblower wurde entlassen und verunglimpft, während Maisano in Mailand weiteroperiert. Frühere Verfahren wurden abgeblockt, strafrechtliche Schritte drohen zu verjähren. Die Kritik von Plass und Goldhahn fällt scharf aus: Aufsichtsorgane haben versagt, Interessenkonflikte wurden nicht hinterfragt. Konsequenzen für die Verantwortlichen sind nicht erkennbar – und es spricht wenig dafür, dass sich daran noch etwas ändert. Irgendwie kommt einem das Versagen der Swissmedic, bei den Prüfungen der vermeintlichen Covid-Impfung, bekannt vor.
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