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Ohne Grüne würden die hälfte der schädlichen Klimagase eingespart

„Wie eine Studie belegt, verursacht der Konsum von Mineralwasser nämlich etwa 1,5 Mal so viel CO2 wie der komplette innerdeutsche Flugverkehr.“

Leitungswasser ist 600x klimafreundlicher. Besser ist nur noch die Klimabilanz von Eigenurin. zum Wohl Frau Beatrice Bode

https://www.basicthinking.de/blog/2023/06/05/mineralwasser-leitungswasser-co2-sparen

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Hört – hört, wenn es um Klimaaktivisten geht - Meinungsäusserungsfreiheit geht vor

Wenn es nach Heuchelei stinkt, ist der Faschismus nicht mehr weit

Der Zürcher Oberländer weiss zu berichten: Das Bundesgericht sprach Klimaaktivisten frei. Das Gericht habe betont, Klimaaktivisten übten in einem demokratischen Staat eine ähnliche Kontrollfunktion aus wie Journalisten. Es grenzt an äusserst schlechter Satire, wie das Bundesgericht den jüngsten Freispruch begründet. Aber die Massnahmengegner werden reihenweise wegen vermeintlichen Verstössen "Bagatellfällen" – vergleichbar wie bei Rot über die Strasse gehen – verurteilt, obwohl die Bundesverfassung ihnen auf ganzer Linie recht gibt. Nichts da mit: "Meinungsäusserungsfreiheit geht vor"! Doch die Klimaklebende Fraktion soll dann gleich eine ähnliche Kontrollfunktion haben wie Journalisten? Ich glaub mein Schwein pfeift und das zum Arschloch hinaus!

Das Bundesgericht scheint die staatsnahe Klimafraktion mit Samthandschuhen anzufassen, während der staatsfeindlichen Bürgerrechtler mit härtesten Strafen belegt werden. Obwohl beide Fraktionen sich auf den Art. 16 BV (Meinungs- und Informationsfreiheit) berufen, der da lautet:
1) Die Meinungs- und Informationsfreiheit ist gewährleistet.
2) Jede Person hat das Recht, ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten.
3) Jede Person hat das Recht, Informationen frei zu empfangen, aus allgemein zugänglichen Quellen zu beschaffen und zu verbreiten.»

Doch auch die heuchlerischen und falschen Richter am Bundesgericht scheinen mit zweierlei Massen zu Messen. Die einen sind beinahe Journalisten und die anderen Staatsfeinde. Was für eine links-faschistische Sauerei!

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Wenn man glaubt, es kommt nicht schlimmer ...

Kein Japankäfer in Sicht. Hast Du schon einen Japankäfer entdeckt? Ich nicht! Doch angebliche "Fachkräfte" sollen bereits über 100 Käfer gefunden haben, wird gemeldet. Das scheint eine ganz dubiose Aktion zu sein.

Und plötzlich ist genau das richtige Gift zur Hand

Ein Käfer wird gefunden und das richtige Gift scheint wie aus Zauberhand verfügbar zu sein. Im ZO heisst es: «Dabei handelt es sich um das seit neustem explizit gegen den gefährlichen Schädling zugelassene Mittel Acetamiprid, das bereits bei diversen Kulturen in der Schweiz standardmässig zum Einsatz kommt.» Häää ??? Das scheint ja die neue Variante von der mRNA-Impfung zu sein. Erst vor neustem zugelassen und schon standardmässig im Einsatz. Wusste man denn schon im voraus, dass der gefrässige Japankäfer kommen würde und wer kann den dann nur freigelassen haben? Oder ist auch er aus einem Labor abgehauen?

Das andere was saumässig aufstösst ist, dass man die Journalisten in Busen an den Einsatzort karrte, sodass sie von der überaus «wichtigen» Insekten-Vergiftung – von vorderster Front aus – berichten konnten. Kommt jetzt nach den Waldbränden der gefrässige Japankäfer?

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Forwarded from Corona Info Schweiz (Linda Kratky 🔥🔥🔥)
Bern baut Corona-Portal zum digitalen Impfbüechli aus
12.07.2023

Wer im Kanton Bern eine Coronaimpfung buchen wollte, hat dazu das Web-Portal Vacme genutzt. Seither koordiniert der Kanton auch andere Impfungen über die Plattform und denkt über weitere Funktionen nach.

https://www.netzwoche.ch/news/2023-07-12/bern-baut-corona-portal-zum-digitalen-impfbueechli-aus

Unter dem Namen Vacme betreibt der Kanton Bern eine Plattform zur Koordination von Impfterminen. Gestartet wurde das von DV Bern entwickelte Portal Anfang 2021 und diente den Kantonen Bern und Zürich damals als Registrierungs- und Buchungstool für Covid-19-Impfungen.

Doch inzwischen hat der Kanton Bern das Einsatzgebiet von Vacme erweitert, wie die "Berner Zeitung" (Paywall) berichtet. Demnach dient die Plattform inzwischen auch als Buchungsportal für Impfungen gegen Affenpocken. Zudem habe eine Apothekengruppe die Ausweitung auf die Zeckenimpfung angestossen, heisst es unter Berufung auf die kantonale Gesundheitsdirektion.

Und dabei soll es nicht bleiben: Laut dem Bericht wird aktuell darüber diskutiert, Kinderimpfungen sowie die Impfung gegen HPV via Vacme zu koordinieren.

Die Sicherheit der Plattform stelle der IT-Dienstleister DV Bern sicher. Die datenschutzrechtlichen Vorgaben seien eingehalten, wobei die kantonale Aufsichtsstelle für den Datenschutz dem Kanton empfiehlt, die Plattform auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen. [...]
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Bern schafft ein digitales Impfbüchlein
10.07.2023

https://www.inside-it.ch/bern-schafft-ein-digitales-impfbuechlein-20230710

[...] Besser als das EPD?

Den Anstoss zu dem Projekt gab eine Apotheken-Gruppe, die die Ausweitung der Zeckenimpfung auf Vacme vorangetrieben hat. Bei den Impfkampagnen gegen Affenpocken und Covid-19 sind die Gesundheitsinstitutionen im Kanton Bern zur Verwendung von Vacme verpflichtet.

Kommen immer mehr Impfungen hinzu und beteiligen sich weitere Arztpraxen und Apotheken am Projekt, entsteht im Kanton Bern nach und nach ein digitales Impfbüchlein. Auf nationaler Ebene ist ein solches Unterfangen mit Meineimpfung.ch krachend gescheitert.

Eine direkte Alternative zu Meineimpfungen.ch ist auf nationaler Ebene nicht geplant. Wer seine Impfdaten digital speichern will, solle bitte das elektro­ni­sche Patientendossier nutzen, rät das Bundesamt für Gesundheit. Ein solches EPD besitzen schweizweit aber nur rund 20'000 Personen und weniger als die Hälfte aller Spitäler sind daran angeschlossen. Deshalb soll bald eine Pflicht dafür kommen. Eine Tatsache, die auch für Kritik sorgte. [...]
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https://coronainfoschweiz.com
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Herold zu Moschdehner
Die besten Cocktails mit Adrenochrom: KinderblutRezepte für ein ewiges Leben

Books on Demand, 12 May 2022

https://isbnsearch.org/isbn/3756215776

Herold zu Moschdehner hat ein biologisches Alter von 18 Jahren. So mochte er sich am liebsten und hält mit Adrenochrome seit 20 Jahren diesen Stand.

https://books.google.ch/books/about/Die_besten_Cocktails_mit_Adrenochrom.html
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Forwarded from HOCH2.TV
Media is too big
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HOCH2-News vom 28. Juli 2023

🔴
UFOs im Senat (01:19)
🔵 Impfpass-Chaos (06:31)
🔴 E-Autos in Flammen (09:49)
🔵 Medialer Inselbrand (13:16)
🔴 Uran aus Solothurn (15:57)
🔵 Lichtblick: Zimmerpflanzen (17:42)

▶️ https://hoch2.tv/sendung/230728-news
▶️ Podcast (18 MB)

Wir können nur senden, weil Sie uns unterstützen.
HOCH2.TV – Der Wahrheit verpflichtet
Forwarded from Corona Info Schweiz (Molotov_Soplica)
»Wir behalten uns das Recht vor, Sie zu spritzen«

Russlands Gesundheitsministerium will Sputnik V im Falle eines erneuten COVID-»Ausbruchs« für die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung zur Pflicht machen

Quelle:
https://magma-magazin.su/2023/07/edward-slavsquat/wir-behalten-uns-das-recht-vor-sie-zu-spritzen/

Weiterer Link:
Russia’s Health Ministry wants to amend the National Preventive Immunization Calendar so that COVID vaccination could be mandatory for “vulnerable categories of citizens” whenever the country’s benevolent health authorities believe the “epidemiological” situation warrants another round of coercive injections.

Who is included in these “vulnerable categories of citizens”? Approximately half of Russia’s adult population, because if you aren’t already vaxxed to the max, you’re vulnerable. https://edwardslavsquat.substack.com/p/we-reserve-the-right-to-inject-you
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Forwarded from Corona Info Schweiz (Linda Kratky 🔥🔥🔥)
Vortrag von Urs Hans: "Heute Rinder - Morgen Kinder | Blauzungenimpfskandal in der Schweiz!"
22.07.2023

https://m.youtube.com/watch?v=fJWl_moCW_c

Der Referent berichtet von seinem Kampf mit den Behörden um das Wohl seiner Tiere. Mit einer Gruppe von Bauern wehrte er sich 2008 gegen die Zwangsimpfung seiner Kälber und Rinder.

Sein Ungehorsam gegenüber der behördlichen Verordnung führte zu mehreren Freisprüchen; denn auch die Gerichte erkannten, dass sich das kantonale Veterinäramt von unbelegten Behauptungen der Impfstoffhersteller leiten liess und nicht das tatsächliche Wohl der Tiere im Fokus hatte.

Der Referent kämpft immer noch für seine Rehabilitierung. Dazu sind mutige Anwälte notwendig. Doch auch Medienschaffende und sonst sehr aktive Tierschutzorganisationen müssten endlich aktiv werden.

Thema des Vortrages:
"Vorläufer der C19-Injektionen bei den Bauern"
Referent:
Urs Hans, Biobauer, Gentechkritiker, Alt-Kantonsrat ZH
Ort: Kino Stüssihof, Zürich
Datum: 28.04.2023

Das Video beinhaltet 2 Teile:
00:00:00 Teil 1: "Blauzungenimpfskandal"
00:49:00 Teil 2: "Rauschbrandimpfung, Para-TB, Impfschäden"

Link zur Diskussion nach dem Vortrag:
https://m.youtube.com/watch?v=sYvigNhZmuY

Anmerkung:
- Für optimale Wiedergabe Parameter Qualität auf "1080pHD" oder auf "Auto" einstellen!
GotthardTV
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Velo-Demo in Zürich vom 28.07.2023

Es gäbe bestimmt vieles zu kritisieren. Zum Beispiel keine Bewilligung, kaum Fahrradhelme und viele verärgerte Automobilisten.

Doch um was ging es eigentlich? Schon seit längerem gingen viele Velofahrer jeden letzten Freitag im Monat auf die Strasse um auf die Missstände für die Fahrradfahrer Aufmerksam zu machen. Dies geschah jedes Mal ohne Bewilligung und somit der Duldung durch die Stadtpolizei Zürich. Dazu ist anzumerken, dass man keine Bewilligung benötigt, um in der Stadt Fahrrad zu fahren, genau so wenig wie man zum Spazieren eine benötigt. Doch diesen Freitag setzten der Statthalter diesem Treiben ein Ende. Wie zu erwarten war, versammelten sich trotzdem einige Velofahrer am Bürkliplatz. Nach zweimaliger Durchsage der Stadtpolizei, dass dies eine unbewilligte Demonstration sei und der Platz zu verlassen sei, verliessen sie ihn und machten sich auf den Weg. Somit begann das Katz- und Mausspiel zwischen Velofahrer und der Polizei.

Carlos P. (der Name ist der Redaktion bekannt) Fuhr mit dem Fahrrad mit. Er berichtete, dass die Polizei die Strecke nicht abgesichert hat und im ganzen Spiel der Aggressor war, denn die Polizei nötigte die Fahrradfahrer in dem, dass sie sie unsanft - für eine Personenkontrolle - abdrängen wollten und so schwerste Unfälle - ohne mit der Wimper zu zucken - in Kauf nahmen. Nicht nur dass sich die Polizei der Nötigung straffbar machten, sie griffen auch justiziabel in den Strassenverkehr ein. Auch versuchte die Polizei vergebens, ein Musikanhänger auf die gleiche Art zu stoppen. Doch die Veloaktivisten wussten sich zu helfen, indem sie den in Bedrängnis geratenen zur Hilfe kamen.

Von den Teilnehmern aus war es eine gelungene und friedliche Aktion.

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❗️Schädlingsbefall in Kloten - Nun wird der Japankäfer mit Fallen und Pestiziden gejagt
27.07.2023

Seit Donnerstag spritzen in Kloten Fachleute Pestizide, auch in Privatgärten. So soll der Japankäfer möglichst schnell ausgemerzt werden.

https://www.srf.ch/news/schweiz/schaedlingsbefall-in-kloten-nun-wird-der-japankaefer-mit-fallen-und-pestiziden-gejagt
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Japankäfer wird mit Pestizid und Fallen «gejagt»
27.07.2023

https://www.schweizerbauer.ch/regionen/ostschweiz/japankaefer-wird-mit-pestizid-und-fallen-gejagt

[...] Früchte und Gemüse nicht geniessen

Die Käferjagd in Kloten ist in der Bevölkerung bislang offenbar auf Wohlwollen gestossen. Die Massnahmen zur Bekämpfung der Schädlinge sind in einer Allgemeinverfügung geregelt. Dadurch werden beispielsweise Privatpersonen verpflichtet, den Pestizid-Einsatz in ihren Gärten zuzulassen. Falls das jemand nicht tut, wird die Polizei gerufen. Dies ist bislang nicht nötig gewesen, wie ein Verantwortlicher des Zivilschutzes sagte.

Nach dem Einsatz des Pflanzenschutzmittels sollten allfällig betroffene Früchte und Gemüse während drei Wochen nicht konsumiert werden. «Ich habe gestern kurzfristig noch alles Mögliche geerntet», sagte ein betroffener Schrebergärtner. Über 30 Kilogramm seien dabei zusammengekommen. [...]
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Persönliche Anmerkung:
Unsere pestizidfreien Privatgärten sollen mit Giftstoffen zugespritzt werden. Gesundheitliche und umweltschädigende Auswirkungen und die genaue Zusammensetzung der Pestizide sind uns derzeit unbekannt. Ganz bestimmt gibt es bei einem festgestellten Befall, bei konkretem Handlungsbedarf, natürliche und sinnvollere Lösungsansätze als die Methode der kompletten Kontamination der Erde.
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‼️Die fünf Gesetze der Dummheit‼️

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Zeitdokument (Teil 1):
Ungesund und trotzdem erlaubt
Die häufigsten Pestizide haben es in sich

09.01.2018

Pestizide in Lebensmitteln machen Angst. Skepsis ist geboten: Auch die gängigsten Spritzmittel sind nicht unbedenklich.

https://www.srf.ch/wissen/nachhaltigkeit/ungesund-und-trotzdem-erlaubt-die-haeufigsten-pestizide-haben-es-in-sich

Auch wenn sie Obst und Gemüse vor Schäden schützen: Pestizide sind Gifte, deren Toxizität der Lebensmittelproduktion zuliebe in Kauf genommen wird. Zwar kommt kein Pestizid ohne Laborstudien auf den Markt – doch die führt die Industrie selbst aus und bewertet die Ergebnisse auch selbst. Nach einer Prüfung erteilen die Behörden dann die Zulassung.

Langzeitfolgen aber zeigen sich naturgemäss erst nach jahrelangem Einsatz in Bevölkerungsstudien. Oft decken sich die Ergebnisse der Labor- und Bevölkerungsstudien nicht – die Gewichtung obliegt dann Experten und fällt wiederum meist sehr unterschiedlich aus.

Ein Geheimnis ist es dennoch nicht: Tiere und Menschen stecken die Gifte nicht einfach so weg. In Frankreich beispielsweise ist Parkinson bei Bauern als Berufskrankheit nach jahrzehntelanger Gift-Exposition anerkannt.
Pestizid von heute – Skandal von morgen?

Dennoch wird an Pflanzenschutzmitteln in der konventionellen Landwirtschaft nicht gespart. 2200 Tonnen Wirkstoff werden jährlich in der Schweiz versprüht. Die Vergangenheit zeigt: Für einen Teil dieser Stoffe könnte der Moment kommen, wo die Studienlage zur Gesundheitsschädlichkeit so erdrückend wird, dass sie auf den Index kommen. Auch fünf der häufigsten Pestizide sind davor nicht gefeit:

Beispiel 1: Glyphosat

Das hochwirksame Unkrautvernichtungsmittel ist weltweit eines der am häufigsten eingesetzten Pestizide. Die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Glyphosat 2015 als «wahrscheinlich krebserregend» für Menschen ein. Es steht auch unter Verdacht, Missbildungen bei Neugeborenen auszulösen.

Die EU-Lebensmittelbehörden EFSA und die EU-Chemikalienagentur ECHA dagegen beurteilten die Studienlage als nicht ausreichend für eine solche Klassifizierung, solange die Belastung der Bevölkerung die Grenzwerte nicht überschreite. Folglich hat die EU Glyphosat erst kürzlich für weitere fünf Jahre zugelassen – auch, weil der Grundstoff Glyphosat in vielen günstigen Spritzmitteln enthalten ist und noch dazu so wirksam ist wie kaum ein anderes Herbizid.

Vor allem im Rahmen des Anbaus von Trauben, Kartoffeln, Hülsenfrüchten oder Getreide kommt Glyphosat zum Einsatz. In 40 Prozent getesteter Lebensmittelproben fanden sich Rückstände – wie beispielsweise in Müeslis, Brot oder Pasta, aber auch in Bier oder Wein – jedoch immer unterhalb der offiziellen kritischen Grenze. Weil in der Schweiz Getreide, Obst und Gemüse nicht kurz vor der Ernte gespritzt werden, ist es um die Belastung gut gestellt, über importierte Ware landet das Pestizid aber dennoch beim Endverbraucher.

Beispiel 2: Neonicotinoide

Neonicotinoide gehören zu den effektivsten Mitteln der Schädlingsbekämpfung. Sie sind in den letzten Jahren als Bienen-Killer in die Schlagzeilen geraten. Dennoch setzen Schweizer Bauern jährlich 2460 Kilo des hochwirksamen Nervengifts ein.

Bereits 2013 stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit fest, dass zwei der am häufigsten eingesetzten Neonicotinoide, die Insektizide Acetamiprid und Imidacloprid, die Entwicklung des Nervensystems stören können und beide Stoffe viermal giftiger seien als bislang angenommen. Entsprechend gesenkt wurden die zulässigen Grenzwerte in Lebensmitteln jedoch nicht.

Eine japanische Untersuchung beispielsweise zeigte, dass bei über 4000 Patientinnen und Patienten, die besonders viel Neonicotinoide aufnahmen, Symptome wie übermässiges Zittern auftraten. Die Symptome nahmen ab, wenn die Patienten einige Zeit keine belasteten Produkte verzehrten. Doch auch hier gilt: Andere Studien belegen eine Unbedenklichkeit.
(Teil 2)
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Zeitdokument (Teil 2):
Ungesund und trotzdem erlaubt
Die häufigsten Pestizide haben es in sich

09.01.2018

Beispiel 3: Captan

Der Anti-Pilz-Wirkstoff Captan ist seit 1949 zugelassen und wird vor allem im Obst- und Weinbau eingesetzt. Es steht im Verdacht, krebserregend zu sein – so stufte die unabhängige amerikanische Behörde Environmental Protection Agency (EPA) den Wirkstoff ein. Trotzdem ist er in vielen EU-Staaten sowie der Schweiz im Einsatz. Greenpeace entdeckte bei einer Untersuchung 2015 in vier von acht konventionellen Äpfeln in der Schweiz Rückstände davon, allerdings innerhalb der Grenzwerte.

Beispiel 4: Kupfer

Kupfer ist als Pflanzenschutzmittel gegen Pilzbefall im Obst- und Weinbau und Kartoffelanbau schon seit 100 Jahren weitverbreitet. Es wird sogar von Biobauern eingesetzt, weil es kein synthetisches Gift ist. EFSA-Experten halten den Einsatz aber für riskant, vor allem für Kinder – Kupfer soll aber erst in sehr hohen Dosen toxisch wirken und zu Entzündungen, Arthritis oder Bluthochdruck und über Umwege auch zu Erbgutschäden führen.

Beispiel 5: moderne Pestizide

Selbst moderne Pestizide, insbesondere Fungizide wie Procymidon, Vinclozolin, Linuron oder Epoxiconazol, sind gesundheitlich kritisch zu bewerten. Sie gelten als hormonaktiv, vor allem antiandrogen – das heisst, sie wirken gegen männliche Sexualhormone. Doch auch hier gilt: Die Effekte zeigen sich erst nach Jahren oder Jahrzehnten in verminderter Fruchtbarkeit und Intelligenz, Organschäden oder Krebs.

Seit 2011 dürfen in der EU keine hormonaktiven sowie krebserregenden Pestizide mehr auf dem Markt sein. Aber: Es herrscht nach wie vor grosse Uneinigkeit über die Definition von «hormonaktiv». Interpretiert man das Verbot streng, könnten mehr als die Hälfte aller gängigen Mittel verboten werden. Das brächte die Landwirtschaft in Bedrängnis, denn werden nur wenige und immer die gleichen Spritzmittel benützt, entstehen schneller Resistenzen.
(Teil 1)

https://www.srf.ch/wissen/nachhaltigkeit/ungesund-und-trotzdem-erlaubt-die-haeufigsten-pestizide-haben-es-in-sich
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