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Luzerns starkes Zeichen für Souveränität
Bilder zum Anlass

Friedlich und selbstbewusst: Die Mass-Voll-Demo am 9. Mai 2026

Ein beeindruckender Aufmarsch am Kurplatz

Am Samstagnachmittag versammelten sich mehrere Hundert Menschen auf dem Kurplatz in Luzern, um gegen das geplante EU-Vertragspaket «Bilaterale III» zu protestieren. Unter dem Motto «Kein Knechtschaftsvertrag» zogen sie – angeführt von Nicolas Rimoldi – friedlich durch die historische Altstadt. Mit Schweizer Fahnen, Rufen nach Freiheit und dem klaren Bekenntnis «Die Schweiz bleibt frei» machten sie ihrem Anliegen Luft: für eine unabhängige, selbstbestimmte Schweiz.

Durch die Gassen der schönsten Stadt am See

Der Zug bewegte sich gesittet vorbei an der Jesuitenkirche und zurück zum Ausgangspunkt. Die Stimmung war entschlossen, doch nie aggressiv. Die Polizei sorgte mit grossem Aufgebot für Distanz zur gleichzeitig stattfindenden Gegenkundgebung am Europaplatz – es kam zu kleinen Zwischenfällen durch die Linken bei der Kappelerbrücke, die jedoch durch die Polizei verhindert wurden. Was blieb, war ein lebendiges Bild bürgerlichen Engagements in einer der schönsten Kulissen der Schweiz.

Demokratie in ihrer besten Form

Während rund tausendfünfhundert Teilnehmende ihre Haltung deutlich machten, zeigte sich Luzern von seiner weltoffenen Seite: kontrovers, aber respektvoll. Ein starkes, hoffnungsvolles Signal – genau das, was eine Fotoserie von diesem Tag am besten einfängt.

Weitere Bilder unter:
https://t.me/standpunkt/55524

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Luzerns starkes Zeichen für Souveränität
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Friedlich und selbstbewusst: Die Mass-Voll-Demo am 9. Mai 2026

Ein beeindruckender Aufmarsch am Kurplatz

Am Samstagnachmittag versammelten sich mehrere Hundert Menschen auf dem Kurplatz in Luzern, um gegen das geplante EU-Vertragspaket «Bilaterale III» zu protestieren. Unter dem Motto «Kein Knechtschaftsvertrag» zogen sie – angeführt von Nicolas Rimoldi – friedlich durch die historische Altstadt. Mit Schweizer Fahnen, Rufen nach Freiheit und dem klaren Bekenntnis «Die Schweiz bleibt frei» machten sie ihrem Anliegen Luft: für eine unabhängige, selbstbestimmte Schweiz.

Durch die Gassen der schönsten Stadt am See

Der Zug bewegte sich gesittet vorbei an der Jesuitenkirche und zurück zum Ausgangspunkt. Die Stimmung war entschlossen, doch nie aggressiv. Die Polizei sorgte mit grossem Aufgebot für Distanz zur gleichzeitig stattfindenden Gegenkundgebung am Europaplatz – es kam zu kleinen Zwischenfällen durch die Linken bei der Kappelerbrücke, die jedoch durch die Polizei verhindert wurden. Was blieb, war ein lebendiges Bild bürgerlichen Engagements in einer der schönsten Kulissen der Schweiz.

Demokratie in ihrer besten Form

Während rund tausendfünfhundert Teilnehmende ihre Haltung deutlich machten, zeigte sich Luzern von seiner weltoffenen Seite: kontrovers, aber respektvoll. Ein starkes, hoffnungsvolles Signal – genau das, was eine Fotoserie von diesem Tag am besten einfängt.

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Die gratis Bratwurst-Saison beginnt
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Schund statt Sorgfalt

Wie 20 Minuten mit einem fragwürdigen Fremdfakenews-Post den schon beschädigten Ruf weiter beschädigt

Der Vorwurf, der hängen bleibt

Leserbrief

Liebe Redaktion von 20 Minuten,

Als aufmerksamer Leser und langjähriger Beobachter der Schweizer Medienlandschaft melde ich mich zu Wort, weil Ihr jüngster Beitrag zur Massvoll-Demo in Luzern jede Grundregel journalistischer Sorgfalt vermissen lässt. Der Artikel vom 10. Mai mit der reisserischen Überschrift «Vollpfosten»: Mann zeigt an: Massvoll-Demo: Hitlergruss bedient sich eines ungeprüften Posts eines Hate-Speakers – aus dem Livestream von StrickerTV – und präsentiert ihn als Beleg für neonazistische Umtriebe – ohne die einfachsten Verifikationsschritte vorzunehmen.

Das gespiegelte Bild, das keines war

Der ursprüngliche Vorwurf stammt aus einer Behauptung, die Frontkamera des Handys habe das Bild gespiegelt, weshalb die gehobene Hand plötzlich als linke statt als rechte erscheine. Ein kurzer Blick auf Google Maps und ein Abgleich mit der realen Szenerie hätten genügt, um festzustellen: Das Bild ist nicht gespiegelt. Der junge Mann im Hintergrund hat tatsächlich die linke Hand gehoben. Ein Faktencheck, der für eine Redaktion mit Eurer Reichweite in wenigen Minuten machbar gewesen wäre – und den Ihr dennoch unterlassen habt.

Stattdessen wird dem Leser suggeriert, es handle sich um einen klaren Hitlergruss, ergänzt um weitere angebliche Nazi-Symbole, deren Nachweis ihr dem Leser schuldig bleibt. Hauptsache, man kann framen und deftig die linksradikale Keule schwingen. Dabei bleibt der Kontext der Demonstration systematisch ausgeblendet: Die Polizei musste den friedlichen Umzug mehrfach vor Angriffen linksradikaler Gegendemonstranten schützen. Davon findet sich in Eurem Bericht kein einziges Wort.

Wenn Journalismus zur Hetze wird

Solche Einseitigkeit überschreitet die Grenze zwischen Berichterstattung und gezielter Stimmungsmache, oder klarer gesagt: Hate Speech und Fake verbreiten. Es handelt sich nicht mehr um Nachlässigkeit, sondern um wissentlich oder grob fahrlässig verbreitete irreführende Informationen. Das grenzt an Rufmord und sollte eigentlich auch juristisch Konsequenzen haben. Dass Ihr Euch danach noch als seriöse Journalistinnen und Journalisten bezeichnet, ist nicht nur frech – es ist zynisch.

Die Leser haben längst abgestimmt.

Dass Ihr mit diesem Stil immer mehr Menschen verprellt, zeigt sich unmissverständlich in Euren eigenen Umfragen unter dem Artikel. Unter «Das Thema bewegt mich» votierten bei knapp 940 Bewertungen nur 24 Prozent mit Daumen hoch, 76 Prozent dagegen. Noch deutlicher beim Punkt «Ich fühle mich gut informiert»: 91 Prozent Minus. Und beim Urteil «Der Artikel ist fair und ausgewogen» waren es sogar 92 Prozent Ablehnung. Solche Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Leserschaft nimmt Euch diese Form von «Berichterstattung» nicht mehr ab. Weiter zeigt ihr auch, dass ihr den Mut nicht für einen Dislike-Button habt und wissentlich auch den Kommentar unterdrückt, indem ihr ihn ausgeschaltet habt, und somit auch den Diskurs auf schändlichste Art und Weise unterdrückt.

Es ist kein Zufall, dass gedruckte Ausgaben eingestellt werden, wenn man das Vertrauen der eigenen Leser so sträflich verspielt. Seriöser Journalismus lebt von Genauigkeit, Ausgewogenheit und dem Mut zur unbequemen Wahrheit – nicht von Likes und reisserischen Schlagzeilen.

Mit freundlichen Grüssen
Ein Leser, Journalist und Aktivist, der sich noch an bessere Zeiten erinnert.

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Beat Jans im verzweifelten Abwehrkampf

Der SP-Bundesrat ringt mit einem klaren Ja-Trend zur SVP-Initiative – und um seinen Ruf als Bundesrat

Ein Weckruf, der in nackte Panik umschlägt

Beat Jans ist derzeit fast ununterbrochen unterwegs. Von einer Podiumsdiskussion zur nächsten, von einem Regionalfernsehen zum anderen: Der Justiz- und Polizeiminister tourt durch die Schweiz, als hinge sein politisches Schicksal von jedem einzelnen Saal ab. Und das tut es auch. Die jüngsten Umfragen zeichnen ein für ihn vernichtendes Bild: Die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» liegt bei rund 52 Prozent Ja-Stimmen – und der Trend zeigt weiter nach oben. Für den erst seit Kurzem im Amt befindlichen Bundesrat ist das weit mehr als eine drohende Abstimmungsniederlage. Es ist ein persönliches Desaster, das seine ohnehin wackelige Position im Bundesrat noch weiter untergräbt.

Jans’ Argumente: laut, dramatisch – und erstaunlich löchrig

In seinen Auftritten zieht Jans alle Register der Katastrophenrhetorik. Ohne weitere Zuwanderung würden Universitätsspitäler «von einem Tag auf den anderen» schliessen müssen, die Wirtschaft kollabiere, die Beziehungen zur EU gerieten ins Wanken und die Schweiz werde zur isolierten «Asylinsel». Solche Sätze kommen schnell, sie kommen emotional, und sie sollen vor allem eines: Angst machen. Doch genau hier zeigt sich die Schwäche seiner Linie. Statt die echten, spürbaren Sorgen der Bevölkerung – explodierende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Integrationsprobleme – ruhig und faktenbasiert anzusprechen, setzt er auf apokalyptische Szenarien, die selbst bürgerliche Kommentatoren als überzogen kritisieren. Es wirkt nicht souverän. Es wirkt wie ein Mann, dem der Arsch auf Grundeis geht und der merkt, dass seine bisherige Strategie nicht mehr zieht.

Die Nein-Kampagne: Von der Selbstsicherheit in die Defensive

Auch das gesamte Lager der Gegner, das sich unter dem Banner «Nein zur 10-Millionen-Schweiz» formiert hat, strahlt zunehmend Nervosität aus. Noch vor wenigen Wochen gab man sich überlegen, verwies auf die Abhängigkeit der Wirtschaft von ausländischen Fachkräften und malte das Bild einer offenen, prosperierenden Schweiz. Jetzt dominiert Krisenmanagement. Die Argumente werden repetitiver, die Warnungen vor «katastrophalen Folgen» klingen immer abstrakter. Konkrete Lösungsvorschläge, wie man die Zuwanderung steuern könnte, ohne die Initiative zu übernehmen, bleiben dünn. Stattdessen wiederholt man die gleichen Schreckensbilder – als ob das ständige Wiederholen sie wahrer machen würde. Der Eindruck, der entsteht, ist fatal: Eine Kampagne, die ihren eigenen Argumenten nicht mehr wirklich glaubt und nur noch hofft, dass die Bevölkerung die Angst vor dem Unbekannten teilt.

Ein Bundesrat am Limit – und die Folgen für seine politische Zukunft

Was hier wirklich auf dem Spiel steht, ist nicht nur die Abstimmung am 14. Juni. Es ist das Image von Beat Jans selbst. Der SP-Bundesrat wollte als ruhiger, vermittelnder Politiker antreten, als Gegenpol zur polarisierenden SVP. Stattdessen wirkt er getrieben, gereizt und zunehmend isoliert. Seine hektische Tour de Force durch die Landgemeinden und Städte zeigt weniger Stärke als blanke Verzweiflung. Sollte die Initiative tatsächlich eine Mehrheit finden – und alles deutet momentan darauf hin –, werden die Risse in seinem Ruf nicht mehr zu kitten sein. Dann steht nicht nur eine verlorene Abstimmung im Raum, sondern auch die Frage, ob Beat Jans als Bundesrat überhaupt noch tragfähig ist. Er kämpft nicht mehr nur gegen einen Ja-Trend. Er kämpft vor allem um seine eigene politische Zukunft – und man sieht ihm an, dass er es weiss.

Ja zur 10-Millionen-Initiative!

Am 14. Juni geht’s ums Ganze: Weiter so oder endlich Grenzen setzen.

Die Initiative schützt unsere Mieten, die Natur, die Infrastruktur und unsere Lebensqualität. Schluss mit dem ungebremsten Wachstum – wir brauchen wieder Augenmass.

Für eine Schweiz, die auch für unsere Kinder noch lebenswert bleibt.

Einfach Ja stimmen.

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