Forwarded from Harz Verteidigen
Zitronenfalter mit rauchiger Note 5 / Streetfight
Ich öffne das Fenster, der rauchige Geruch ist noch immer in der Luft. Der kleine gelbe Flattermax fliegt direkt ins Freie, als ob er nur auf mein Versprechen von vorhin gewartet hätte.
Ich ziehe mir eine leichte Turnhose an und ein luftiges Funktionshemd, nehme die Trinkweste vom Haken, der an der Tür befestigt ist, und gehe in die Küche. Diesmal nehme ich einen Schluck Wasser mit einem großen Schuss Apfelsaft zu mir.
Die 500-ml-Trinkflasche, so eine flexible: Wasser rein, Elektrolyte, Geschmack Pampelmuse, fertig. Die Flasche wird für die große Runde reichen, die bei mir um die 10 km ist – für einen sommerlichen Tag immer ein guter Wegbegleiter.
Laufschuhe und Trinkweste sitzen, Flasche und Smartphone sind verstaut.
Auf dem Weg zur Wohnungstür rufe ich in das offen stehende Zimmer meines Sohnes:
„Mach heute ’ne große Runde, sag bitte Mama Bescheid, bin gegen 18:00 Uhr zurück.“
„Klaro!“, antwortet er.
Draußen im Freien. Diesmal umhüllt mich der Lärm der Stadt.
Kein rauchiger Geruch mehr, den meine Nase wahrnimmt. Vor fünf Minuten, als ich den Flatterer freiließ, roch es noch.
Sicher hat sich der Wind gedreht, denke ich mir.
Ein Stück zügiges Gehen, kurzes Aufwärmprogramm, ich trabe gleichmäßig los, die breite, große Straße Richtung Süden entlang. Unter dem dichten Grün der Bäume ist es angenehm. Die Straße hat Platz für Autos sowie für die in der Mitte fahrende Straßenbahn. Eine breite Häuserschlucht, in deren Schlund sich Geschäfte, Bars, Dönerläden und vieles mehr befinden.
Auf dem Fußweg laufend, vorbei an fremden Gerüchen. Die Straße ist nur mit wenigen Indigenen bevölkert. Wenn, dann sehe ich sie auf komischen Rädern auf dem Radweg neben mir vorbeifahren oder sitzend in klimatisierten E-Autos. Keines von dem Fabrikat eines verrückten „Social-Media“-Besitzers, der ist Nazi.
Männer mit Vokuhila und geradem Pony, genauso gerade wie der der Frauen, nur nicht so kurz, die Revoluzzer der Neuzeit, aber nur in Teilzeit, Work-Life-Balance und so. Die Woken bedienen sich ihrer Klischees.
Der Rest: Neudeutsche, vorwiegend arabisch, einige afrikanisch. Talahons auf E-Rollern und Indigo-Kids, die gern Erstere sein möchten. Houellebecqs „Unterwerfung“ in klein?
Frauen mit Kopftüchern und Kinderwagen. Männer, in der Hand Gebetsketten, laut miteinander redend, rauchend, Tee trinkend. Auch nur Klischees? Nein, Realität?
Diese Stadt hat sich in allem rasend schnell verändert.
Ich setze meinen Weg fort, steuere auf einen großen Kreisel zu, in dessen Mitte sich die Straßenbahnen kreuzen.
Ich biege nach rechts ab, Südwest. Links von mir baut sich ein mehrstöckiges Backsteingebäude auf. Ich muss grinsen, als es mich ein Stück begleitet.
Polizeidirektion.
Dahinter befindet sich ein riesiger Komplex, nicht einsehbar. Von einer Zufahrt einer anderen Straße kommt man dorthin. Dort sind die Arrestzellen.
Hier habe ich früher öfter mal Zeit verbracht, oder besser gesagt: wir. Die Bande und ich.
Politische Aktionen, Spontandemos, Landfriedensbrüche, Schlägereien – Letzteres oft auch unnützerweise – waren die Gründe, die uns hier gezwungenermaßen herführten.
Lustige Geschichten spielten sich hier ab, trotz des Ernstes, der uns danach oft auf juristische Weise einholte.
Ab und zu drehte es sich in uns.
Punkige Gitarrenriffs spuken mir durch den Kopf, begleitet von knackigen Versen, Ian schmettert ins Mikro:
„Streetfight in the city …“
Wir waren nicht nur junge Männer, wir waren wie Dynamit! Würde Nietzsche von uns behaupten.
Kein Respekt für die, die uns und sich selbst hassten. Wir, die das Eigene liebten, stürmisch, jung, rücksichtslos, antibürgerlich.
Viele Jahre ist es her, bestätigt unser heutiges „Keine Reue“ doch, dass wir nicht bei allem falsch lagen. Im Gegenteil, vieles war sehr richtig!
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Ich öffne das Fenster, der rauchige Geruch ist noch immer in der Luft. Der kleine gelbe Flattermax fliegt direkt ins Freie, als ob er nur auf mein Versprechen von vorhin gewartet hätte.
Ich ziehe mir eine leichte Turnhose an und ein luftiges Funktionshemd, nehme die Trinkweste vom Haken, der an der Tür befestigt ist, und gehe in die Küche. Diesmal nehme ich einen Schluck Wasser mit einem großen Schuss Apfelsaft zu mir.
Die 500-ml-Trinkflasche, so eine flexible: Wasser rein, Elektrolyte, Geschmack Pampelmuse, fertig. Die Flasche wird für die große Runde reichen, die bei mir um die 10 km ist – für einen sommerlichen Tag immer ein guter Wegbegleiter.
Laufschuhe und Trinkweste sitzen, Flasche und Smartphone sind verstaut.
Auf dem Weg zur Wohnungstür rufe ich in das offen stehende Zimmer meines Sohnes:
„Mach heute ’ne große Runde, sag bitte Mama Bescheid, bin gegen 18:00 Uhr zurück.“
„Klaro!“, antwortet er.
Draußen im Freien. Diesmal umhüllt mich der Lärm der Stadt.
Kein rauchiger Geruch mehr, den meine Nase wahrnimmt. Vor fünf Minuten, als ich den Flatterer freiließ, roch es noch.
Sicher hat sich der Wind gedreht, denke ich mir.
Ein Stück zügiges Gehen, kurzes Aufwärmprogramm, ich trabe gleichmäßig los, die breite, große Straße Richtung Süden entlang. Unter dem dichten Grün der Bäume ist es angenehm. Die Straße hat Platz für Autos sowie für die in der Mitte fahrende Straßenbahn. Eine breite Häuserschlucht, in deren Schlund sich Geschäfte, Bars, Dönerläden und vieles mehr befinden.
Auf dem Fußweg laufend, vorbei an fremden Gerüchen. Die Straße ist nur mit wenigen Indigenen bevölkert. Wenn, dann sehe ich sie auf komischen Rädern auf dem Radweg neben mir vorbeifahren oder sitzend in klimatisierten E-Autos. Keines von dem Fabrikat eines verrückten „Social-Media“-Besitzers, der ist Nazi.
Männer mit Vokuhila und geradem Pony, genauso gerade wie der der Frauen, nur nicht so kurz, die Revoluzzer der Neuzeit, aber nur in Teilzeit, Work-Life-Balance und so. Die Woken bedienen sich ihrer Klischees.
Der Rest: Neudeutsche, vorwiegend arabisch, einige afrikanisch. Talahons auf E-Rollern und Indigo-Kids, die gern Erstere sein möchten. Houellebecqs „Unterwerfung“ in klein?
Frauen mit Kopftüchern und Kinderwagen. Männer, in der Hand Gebetsketten, laut miteinander redend, rauchend, Tee trinkend. Auch nur Klischees? Nein, Realität?
Diese Stadt hat sich in allem rasend schnell verändert.
Ich setze meinen Weg fort, steuere auf einen großen Kreisel zu, in dessen Mitte sich die Straßenbahnen kreuzen.
Ich biege nach rechts ab, Südwest. Links von mir baut sich ein mehrstöckiges Backsteingebäude auf. Ich muss grinsen, als es mich ein Stück begleitet.
Polizeidirektion.
Dahinter befindet sich ein riesiger Komplex, nicht einsehbar. Von einer Zufahrt einer anderen Straße kommt man dorthin. Dort sind die Arrestzellen.
Hier habe ich früher öfter mal Zeit verbracht, oder besser gesagt: wir. Die Bande und ich.
Politische Aktionen, Spontandemos, Landfriedensbrüche, Schlägereien – Letzteres oft auch unnützerweise – waren die Gründe, die uns hier gezwungenermaßen herführten.
Lustige Geschichten spielten sich hier ab, trotz des Ernstes, der uns danach oft auf juristische Weise einholte.
Ab und zu drehte es sich in uns.
Punkige Gitarrenriffs spuken mir durch den Kopf, begleitet von knackigen Versen, Ian schmettert ins Mikro:
„Streetfight in the city …“
Wir waren nicht nur junge Männer, wir waren wie Dynamit! Würde Nietzsche von uns behaupten.
Kein Respekt für die, die uns und sich selbst hassten. Wir, die das Eigene liebten, stürmisch, jung, rücksichtslos, antibürgerlich.
Viele Jahre ist es her, bestätigt unser heutiges „Keine Reue“ doch, dass wir nicht bei allem falsch lagen. Im Gegenteil, vieles war sehr richtig!
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Forwarded from Harz Verteidigen
Ein blaues Plakat sticht mir beim Vorbeilaufen ins Auge. „Bürgerdialog“ steht drauf, ein nett aussehender Mann lächelt vom Plakat herunter. Gescheitelt, mit gepflegtem Dreitagebart.
In der Bande war kurz das Gespräch darüber, ob wir da mal vorbeikieken sollten.
Warum? Fragen stellen, die wir uns selbst beantworten können?
Er wirkt sympathisch mit allem, was er tut und macht, Glück auf.
Wir reiten weiter den Tiger.
Teil 6 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
In der Bande war kurz das Gespräch darüber, ob wir da mal vorbeikieken sollten.
Warum? Fragen stellen, die wir uns selbst beantworten können?
Er wirkt sympathisch mit allem, was er tut und macht, Glück auf.
Wir reiten weiter den Tiger.
Teil 6 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
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🧳 Es geht eine N.S. Heute auf Reisen ...
... in Berlin. Fernsehturm, Haus des Lehrers und die Polizeidirektion 5. Hier führte von 1927 bis 1932 der Polizeivizepräsident Bernhard Weiß sein Regiment, der von den Nationalsozialisten mit dem Spottnamen "Isidor" belegt wurde.
Vielen Dank an unseren Leser für die Zusendung!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
... in Berlin. Fernsehturm, Haus des Lehrers und die Polizeidirektion 5. Hier führte von 1927 bis 1932 der Polizeivizepräsident Bernhard Weiß sein Regiment, der von den Nationalsozialisten mit dem Spottnamen "Isidor" belegt wurde.
Vielen Dank an unseren Leser für die Zusendung!
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🏰 Die Lauenburg: Ein Kontrast von Natur und Tourismus – Zufluchtsort zwischen Ruhe und Selfie-Kultur
von Patrick Tannert, für nsheute.com
Früher, abseits der Wege, gab es viele Orte, die sich dem heutigen, massiven Tourismus entzogen. Sie erschlossen sich oft nur den Einheimischen – jenen, die die geheimen Pfade durch das Unterholz kannten und genau wussten, hinter welcher Biegung der Farn am dichtesten wächst. Heute, wo die Welt digitaler und damit auch irgendwie kleiner geworden ist, findet man auch an diesen verborgenen Juwelen nur noch selten die gewünschte Einsamkeit. Dennoch, an ihrer mystischen Anziehungskraft und ihrer rauen, geschichtsträchtigen Schönheit haben diese Orte bis heute nichts verloren... hier weiterlesen!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
von Patrick Tannert, für nsheute.com
Früher, abseits der Wege, gab es viele Orte, die sich dem heutigen, massiven Tourismus entzogen. Sie erschlossen sich oft nur den Einheimischen – jenen, die die geheimen Pfade durch das Unterholz kannten und genau wussten, hinter welcher Biegung der Farn am dichtesten wächst. Heute, wo die Welt digitaler und damit auch irgendwie kleiner geworden ist, findet man auch an diesen verborgenen Juwelen nur noch selten die gewünschte Einsamkeit. Dennoch, an ihrer mystischen Anziehungskraft und ihrer rauen, geschichtsträchtigen Schönheit haben diese Orte bis heute nichts verloren... hier weiterlesen!
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Forwarded from Michael Brück
Behörden-Farce um Remigration-Summit: Auf dem Weg zur abgesagten Hausdurchsuchung 👮
Weshalb schnelle anwaltliche Gegenmaßnahmen wichtig sind!
Über das Ausreiseverbot gegen einen Aktivisten der Identitären Bewegung, der Ende Mai 2026 am Remigration-Summit in Portugal teilnehmen wollte, wurde bereits viel berichtet. Auch darüber, dass er - trotz Ausreiseuntersagung - zur Veranstaltung reiste, dafür vor Ort von den Teilnehmern gefeiert wurde und zahlreichen Medien ausführliche Interviews zu seinen Beweggründen gab. Zweifel, dass der Mann, Maximilian Märkl genannt, vor Ort gewesen ist, gab es keine. Zumindest nicht für den normalen Betrachter.
Die bayerischen Behörden, die schon im vergangenen Jahr mit mehreren Hausdurchsuchungen gegen Teilnehmer des damaligen Remigrations-Gipfels in Mailand vorgingen, konnte das aber nicht überzeugen. Sie wollten ganz sicher gehen und eine Hausdurchsuchung bei dem Betroffenen, dem ein Verstoß gegen das Passgesetz vorgeworfen wird (einer der geringsten Straftatbestände, den deutsche Gesetze vorsehen), durchführen, um dort Speichermedien zu suchen, welche die Anwesenheit in Portugal belegen. Wohlgemerkt: Neben hunderten öffentlich einsehbaren Bildern haben ein halbes Dutzend verschiedene alternative Medien ihre Interviews nach wie vor online, es kann gar keine Zweifel an der Anwesenheit geben.
Tja, aber so sind sie eben, die Behörden in Bayern. Stets für Verhältnismäßigkeit bekannt. Was freilich kein Geheimnis ist und so war dieser Schritt erwartbar. Umso wichtiger, unverzüglich nach der Rückkehr des Portugal-Reisenden Gegenmaßnahmen einzuleiten: U.a. ein Schriftsatz an die Staatsanwaltschaft, wo die Anwesenheit in Portugal eingeräumt und gleichzeitig beantragt wurde, auf eine Hausdurchsuchung zu verzichten, weil der Aufenthalt unstrittig ist. Und, ein kleines Wunder: Obwohl der Durchsuchungsbefehl bereits durch das zuständige Amtsgericht ausgestellt war, in dieser Woche vermutlich zugeschlagen werden sollte, sah zumindest die zuständige Staatsanwaltschaft anschließend die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben, sowie den Sachverhalt von seiner tatsächlichen Seite aufgeklärt (die rechtliche Einordnung ist freilich eine andere Sache) und zog den Durchsuchungsbeschluss jetzt zurück.
Die Wohnungstüren werden dankbar sein, nicht von hereinstürmenden Spezialkräften aufgetreten zu werden und auch für den Betroffenen selber ist es wohl deutlich angenehmer, die Sache in einigen Monaten entspannt vor Gericht aufzuarbeiten. Es zeigt sich aber, wie wichtig es ist, bei solchen Dingen unverzüglich zu handeln und einen Anwalt - in dem Fall war die Kanzlei Kohlmann tätig - zu kontaktieren. Denn ohne entsprechende Gegenmaßnahmen hätten die Behörden ihr Programm einfach heruntergespult.
📣 Michael Brück
Folge gerne meinem Telegramkanal für Einordnungen, Analysen und aktuelle Nachrichten, die noch nicht überall stehen👇
➡️ http://t.me/michaelbrueck90
Weshalb schnelle anwaltliche Gegenmaßnahmen wichtig sind!
Über das Ausreiseverbot gegen einen Aktivisten der Identitären Bewegung, der Ende Mai 2026 am Remigration-Summit in Portugal teilnehmen wollte, wurde bereits viel berichtet. Auch darüber, dass er - trotz Ausreiseuntersagung - zur Veranstaltung reiste, dafür vor Ort von den Teilnehmern gefeiert wurde und zahlreichen Medien ausführliche Interviews zu seinen Beweggründen gab. Zweifel, dass der Mann, Maximilian Märkl genannt, vor Ort gewesen ist, gab es keine. Zumindest nicht für den normalen Betrachter.
Die bayerischen Behörden, die schon im vergangenen Jahr mit mehreren Hausdurchsuchungen gegen Teilnehmer des damaligen Remigrations-Gipfels in Mailand vorgingen, konnte das aber nicht überzeugen. Sie wollten ganz sicher gehen und eine Hausdurchsuchung bei dem Betroffenen, dem ein Verstoß gegen das Passgesetz vorgeworfen wird (einer der geringsten Straftatbestände, den deutsche Gesetze vorsehen), durchführen, um dort Speichermedien zu suchen, welche die Anwesenheit in Portugal belegen. Wohlgemerkt: Neben hunderten öffentlich einsehbaren Bildern haben ein halbes Dutzend verschiedene alternative Medien ihre Interviews nach wie vor online, es kann gar keine Zweifel an der Anwesenheit geben.
Tja, aber so sind sie eben, die Behörden in Bayern. Stets für Verhältnismäßigkeit bekannt. Was freilich kein Geheimnis ist und so war dieser Schritt erwartbar. Umso wichtiger, unverzüglich nach der Rückkehr des Portugal-Reisenden Gegenmaßnahmen einzuleiten: U.a. ein Schriftsatz an die Staatsanwaltschaft, wo die Anwesenheit in Portugal eingeräumt und gleichzeitig beantragt wurde, auf eine Hausdurchsuchung zu verzichten, weil der Aufenthalt unstrittig ist. Und, ein kleines Wunder: Obwohl der Durchsuchungsbefehl bereits durch das zuständige Amtsgericht ausgestellt war, in dieser Woche vermutlich zugeschlagen werden sollte, sah zumindest die zuständige Staatsanwaltschaft anschließend die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben, sowie den Sachverhalt von seiner tatsächlichen Seite aufgeklärt (die rechtliche Einordnung ist freilich eine andere Sache) und zog den Durchsuchungsbeschluss jetzt zurück.
Die Wohnungstüren werden dankbar sein, nicht von hereinstürmenden Spezialkräften aufgetreten zu werden und auch für den Betroffenen selber ist es wohl deutlich angenehmer, die Sache in einigen Monaten entspannt vor Gericht aufzuarbeiten. Es zeigt sich aber, wie wichtig es ist, bei solchen Dingen unverzüglich zu handeln und einen Anwalt - in dem Fall war die Kanzlei Kohlmann tätig - zu kontaktieren. Denn ohne entsprechende Gegenmaßnahmen hätten die Behörden ihr Programm einfach heruntergespult.
📣 Michael Brück
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🫡 Heute vor 120 Jahren wurde Léon Degrelle (1906-1994) geboren
Wer der Mann, von dem Adolf Hitler sagte, "Wenn ich einen Sohn hätte, wünschte ich ihn mir so wie Degrelle"?
▪️Meine Abenteuer in Mexiko. Ein Frühwerk Degrelles über seine Erlebnisse im Guerra Cristera, einem blutigen Bürgerkrieg in Mexiko.
▪️Im Kerker. Degrelle wurde 1940 von den Behörden eingesperrt, zehn Wochen lang durch 19 verschiedene Gefängnisse in Belgien und Frankreich geschleift und musste mehrfach dem Tod ins Auge sehen. Ein ergreifender Bericht!
▪️REX. Léon Degrelle und die Zukunft des Rex. Brasillachs Augenzeugenbericht vom Höhepunkt einer nonkonformen rechten Graswurzelbewegung, deren treibende Kraft der junge, charismatische Degrelle war.
▪️Die verlorene Legion. Die Wallonische Legion und die SS-Division "Wallonien" im Kampf. Der SS-Standartenführer und Eichenlaubträger schildert Motivation und Ziele der europäischen Freiwilligen im Kampf gegen den Stalinismus.
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
Wer der Mann, von dem Adolf Hitler sagte, "Wenn ich einen Sohn hätte, wünschte ich ihn mir so wie Degrelle"?
▪️Meine Abenteuer in Mexiko. Ein Frühwerk Degrelles über seine Erlebnisse im Guerra Cristera, einem blutigen Bürgerkrieg in Mexiko.
▪️Im Kerker. Degrelle wurde 1940 von den Behörden eingesperrt, zehn Wochen lang durch 19 verschiedene Gefängnisse in Belgien und Frankreich geschleift und musste mehrfach dem Tod ins Auge sehen. Ein ergreifender Bericht!
▪️REX. Léon Degrelle und die Zukunft des Rex. Brasillachs Augenzeugenbericht vom Höhepunkt einer nonkonformen rechten Graswurzelbewegung, deren treibende Kraft der junge, charismatische Degrelle war.
▪️Die verlorene Legion. Die Wallonische Legion und die SS-Division "Wallonien" im Kampf. Der SS-Standartenführer und Eichenlaubträger schildert Motivation und Ziele der europäischen Freiwilligen im Kampf gegen den Stalinismus.
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Forwarded from Harz Verteidigen
Zitronenfalter mit rauchiger Note 6 / Ampel-MMA
Der Weg führt mich weiter, ich werde langsam zügiger. Irgendwas treibt mich, ich kann es auch nicht unterdrücken.
Jetzt mal halblang, Pace runter, wir lassen uns nicht jagen, sind keine Beute! Kraft sparen, es liegen noch einige km vor uns, rede ich zu mir selbst.
Ich stoppe. Die Straße werde ich jetzt nach links queren, Richtung Südost. Runter von der Hauptstraße.
Das rote Ampelmännchen sieht das geringfügig anders, es hindert mich daran. Auch die, die geradeaus weiterwollen, müssen halten.
Neben mir hält ein Radfahrer, Mitte 30. Sauteures Rennrad, sehr schön, gewiss auch schnell. An hat er feinsten Radlerzwirn, Klickschuhe und so weiter. Er hält sich mit einem Arm am Pfeiler der Ampel fest.
„Na Daddy, machste einen auf Arda Saatçi?“
Er grinst mich herablassend-zynisch an. Von seinem edlen Ross herunter.
Sein nach meinem Ermessen viel zu enges Oberteil, so ein Radlertrikot, betont vor allem seine Hüften, die irgendwie rausquillen.
Gut, Sport macht er ja. Sein teures Rad könne ich ihm gönnen, bin nicht sozialneidisch. Aber warum muss der Spasti mich so blöd anquatschen?
„Ich kann dir mal den Max Holzer machen!“, sage ich liebevoll blickend zurück.
Er schaut mich verblüfft an, schaut aber gleich wieder weg.
Seine Ampel wird grün, er strampelt los. In ungefährlichem Abstand erhebt er seine Stimme erneut:
„Scheiß Fascho!“
Hä?
Tattoos an Armen und Beinen könnten so etwas vermuten lassen. Obwohl dieser Begriff heute inflationär genutzt wird.
Gut, ich bin Fascho und er ein Spasti, kann ich mit leben.
„Wut auf den Lippen und Angst im Bauch“, heißt es in „Schneeleopard“ von Sylvain Tesson.
Ich blicke ihm noch gleichgültig hinterher, er fährt geradeaus weiter. Mein Blick schweift auf das Straßenschild neben der Ampel.
„Platz des 17. Juni“ steht darauf.
Ist nicht heute der 16.? Wie komme ich darauf? Nein, klar, heute ist der 17.
Ein Blick auf mein Telefon bestätigt meine Feststellung.
17. Juni 2026.
Die Ampel ist grün, ich fange wieder an zu traben, bewege mich direkt auf Eike von Repgow zu. Er thront vor mir erhaben auf einem mit Reliefs verzierten Betonquader.
Ich komme ihm näher. Auf der rechten Hand des großen deutschen Rechtsgelehrten sehe ich auf den Fingerspitzen einen Zitronenfalter sitzen.
Teil 7 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
Der Weg führt mich weiter, ich werde langsam zügiger. Irgendwas treibt mich, ich kann es auch nicht unterdrücken.
Jetzt mal halblang, Pace runter, wir lassen uns nicht jagen, sind keine Beute! Kraft sparen, es liegen noch einige km vor uns, rede ich zu mir selbst.
Ich stoppe. Die Straße werde ich jetzt nach links queren, Richtung Südost. Runter von der Hauptstraße.
Das rote Ampelmännchen sieht das geringfügig anders, es hindert mich daran. Auch die, die geradeaus weiterwollen, müssen halten.
Neben mir hält ein Radfahrer, Mitte 30. Sauteures Rennrad, sehr schön, gewiss auch schnell. An hat er feinsten Radlerzwirn, Klickschuhe und so weiter. Er hält sich mit einem Arm am Pfeiler der Ampel fest.
„Na Daddy, machste einen auf Arda Saatçi?“
Er grinst mich herablassend-zynisch an. Von seinem edlen Ross herunter.
Sein nach meinem Ermessen viel zu enges Oberteil, so ein Radlertrikot, betont vor allem seine Hüften, die irgendwie rausquillen.
Gut, Sport macht er ja. Sein teures Rad könne ich ihm gönnen, bin nicht sozialneidisch. Aber warum muss der Spasti mich so blöd anquatschen?
„Ich kann dir mal den Max Holzer machen!“, sage ich liebevoll blickend zurück.
Er schaut mich verblüfft an, schaut aber gleich wieder weg.
Seine Ampel wird grün, er strampelt los. In ungefährlichem Abstand erhebt er seine Stimme erneut:
„Scheiß Fascho!“
Hä?
Tattoos an Armen und Beinen könnten so etwas vermuten lassen. Obwohl dieser Begriff heute inflationär genutzt wird.
Gut, ich bin Fascho und er ein Spasti, kann ich mit leben.
„Wut auf den Lippen und Angst im Bauch“, heißt es in „Schneeleopard“ von Sylvain Tesson.
Ich blicke ihm noch gleichgültig hinterher, er fährt geradeaus weiter. Mein Blick schweift auf das Straßenschild neben der Ampel.
„Platz des 17. Juni“ steht darauf.
Ist nicht heute der 16.? Wie komme ich darauf? Nein, klar, heute ist der 17.
Ein Blick auf mein Telefon bestätigt meine Feststellung.
17. Juni 2026.
Die Ampel ist grün, ich fange wieder an zu traben, bewege mich direkt auf Eike von Repgow zu. Er thront vor mir erhaben auf einem mit Reliefs verzierten Betonquader.
Ich komme ihm näher. Auf der rechten Hand des großen deutschen Rechtsgelehrten sehe ich auf den Fingerspitzen einen Zitronenfalter sitzen.
Teil 7 morgen um 7:00 Uhr ...
@harzverteidigen
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📚 Nationaler Sozialismus Heute #54 erscheint Ende Juni - jetzt vorbestellen!
Leitthema: Vor 40 Jahren - "Putsch gegen Kühnen": Die große Spaltung der Bewegung
Themen u.a.: Bilderstrecke zur Demonstration am 1. Mai 2026 in Essen +++ Vor 40 Jahren: „Putsch gegen Kühnen“ +++ Warum der Aufstand notwendig war – von Christian Malcoci +++ Putsch recte Spaltung - von Christian Worch +++ Nachgefragt: Braucht die Bewegung heute jemanden wie Michael Kühnen? +++ Razzien gegen JS und DJV +++ 30 Fragen an… Lilly (Anio) +++ Das falsche Wesen des Populismus +++ Rechte Denkstrukturen aus der Pax Romana +++ Ernst Anrichs Opposition im NS-Studentenbund +++ „Kategorie C“-Sänger wurde auf dem Brocken gejagt +++ Januar 1935: Wie die Stimme der Schwarzen Front verstummte +++ Historisches Kalenderblatt: XI. Olympische Sommerspiele in Berlin
➡️ Hier das Heft bestellen...
➡️ ...oder hier ein Abo abschließen, Versandkosten sparen und Prämie sichern!
🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
Leitthema: Vor 40 Jahren - "Putsch gegen Kühnen": Die große Spaltung der Bewegung
Themen u.a.: Bilderstrecke zur Demonstration am 1. Mai 2026 in Essen +++ Vor 40 Jahren: „Putsch gegen Kühnen“ +++ Warum der Aufstand notwendig war – von Christian Malcoci +++ Putsch recte Spaltung - von Christian Worch +++ Nachgefragt: Braucht die Bewegung heute jemanden wie Michael Kühnen? +++ Razzien gegen JS und DJV +++ 30 Fragen an… Lilly (Anio) +++ Das falsche Wesen des Populismus +++ Rechte Denkstrukturen aus der Pax Romana +++ Ernst Anrichs Opposition im NS-Studentenbund +++ „Kategorie C“-Sänger wurde auf dem Brocken gejagt +++ Januar 1935: Wie die Stimme der Schwarzen Front verstummte +++ Historisches Kalenderblatt: XI. Olympische Sommerspiele in Berlin
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🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
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Forwarded from Harz Verteidigen
Zitronenfalter mit rauchiger Note 7 / Schüsse
Rauchiger Geruch steigt mir wieder in die Nase. Ich nehme ihn häufig am heutigen Tag wahr. Eine Rauchsäule kann ich nun erkennen, weiter südlich. Kurz abgelenkt durch sie, sehe ich zurück auf die Straße und bleibe stehen.
Ich kann nicht weiterlaufen, die Straße samt Bürgersteig ist voll mit Menschen. Eine Drehung in die Richtung, aus der ich kam – auch hier sehe ich Menschenmassen. Das müssen Tausende sein, wo kommen die auf einmal her? Bin ich heute so sehr verträumt?
Ich sehe in zornige Gesichter. Männer, Frauen, junge Männer, junge Frauen, augenscheinlich auch überall ein paar Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren. Es läuft vor mir ab wie in einem Film.
Die Menschen sind durchweg gekleidet wie …? Wie in den Fünfzigern? Frauen mit Dauerwellenfrisuren und Pferdeschwänzen. Männer mit Kurzhaarfrisuren, gescheitelt.
Frauen in Kleidern und Röcken, mit Blusen, ab und zu Jäckchen. Männer in Arbeits- oder Stoffhosen mit Bügelfalte, Hemden, die bis zu den Ärmeln hochgekrempelt sind.
Ich versinke in der Menge, frage nach rechts und links:
„Was ist denn hier los?“
Keiner antwortet, ich werde irgendwie nicht wahrgenommen. Blicke, die mich kalt durchdringen. Keiner berührt mich, obwohl man mir unangenehm nahe kommt.
Ich dränge mich weiter nach vorn. Drängen? Es ist vielmehr so, als würde ich durch sie hindurchgleiten.
Immer wieder hört man Rufe der vielen Menschen:
„Nieder mit der Regierung!“
Schilder werden hochgehalten:
„Keine weiteren Normerhöhungen.“
Bin ich im Jahr 53?
Vorne angekommen, stehe ich vor diesem Massenauflauf. Eine Demonstration?
Schwerer Dieselgeruch streift durch meine Nase. Die Straße weiter runter hört man etwas laut grollen. Quietschend und rasselnd bewegt sich ein stählernes Ungetüm in Richtung der Demonstration und mir.
Ich erkenne ihn, habe ihn als Kind oft gesehen, auf dem Dorf meiner Großeltern, als er in langen Kolonnen die Dorfstraße entlangfuhr. Es liegt nördlich von der Stadt am Fluss, in der ich wohne.
Ein T-54, Kampfpanzer der Sowjets.
Meine Position ist auf dem linken Gehweg der Straße. Eine kleine Traube Menschen steht auf der anderen Seite, die breite Kopfsteinpflasterstraße trennt uns voneinander.
Der Panzer fährt weiter in unsere Richtung. Die Traube löst sich zügig auf, das Kriegsgerät ist ihnen nicht geheuer. Sie eilen in Richtung Demonstration.
Nur ein junger Mann mit einem Fahrrad bleibt stehen.
Der Panzer dürfte jetzt 10 m von ihm entfernt sein. Von mir 15 m, nahe genug, dass man eine Vibration unter den Fußsohlen spürt.
Immer noch Parolen hinter mir in der Demo.
Er stoppt, die Ketten rasseln kurz durch, man hört nur noch das Grollen des Motors.
Jetzt erkenne ich den jungen Mann auf der anderen Straßenseite. Er ist es, der mir vorhin im Hausflur begegnete.
Ich bekomme Gänsehaut, trotz sommerlicher Temperaturen.
Er winkt dem Panzer freundlich zu.
Schnelle, harte Akkorde von Gitarren zischen mir wieder durch den Kopf, metallastig. Dieses Mal rattert Joels Stimme los:
„Never Again! Will your tanks roll through – Never Again!“
Schüsse durchschneiden den Demonstrationslärm.
Teil 8 kommt heute um 17:00 Uhr...
@harzverteidigen
Rauchiger Geruch steigt mir wieder in die Nase. Ich nehme ihn häufig am heutigen Tag wahr. Eine Rauchsäule kann ich nun erkennen, weiter südlich. Kurz abgelenkt durch sie, sehe ich zurück auf die Straße und bleibe stehen.
Ich kann nicht weiterlaufen, die Straße samt Bürgersteig ist voll mit Menschen. Eine Drehung in die Richtung, aus der ich kam – auch hier sehe ich Menschenmassen. Das müssen Tausende sein, wo kommen die auf einmal her? Bin ich heute so sehr verträumt?
Ich sehe in zornige Gesichter. Männer, Frauen, junge Männer, junge Frauen, augenscheinlich auch überall ein paar Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren. Es läuft vor mir ab wie in einem Film.
Die Menschen sind durchweg gekleidet wie …? Wie in den Fünfzigern? Frauen mit Dauerwellenfrisuren und Pferdeschwänzen. Männer mit Kurzhaarfrisuren, gescheitelt.
Frauen in Kleidern und Röcken, mit Blusen, ab und zu Jäckchen. Männer in Arbeits- oder Stoffhosen mit Bügelfalte, Hemden, die bis zu den Ärmeln hochgekrempelt sind.
Ich versinke in der Menge, frage nach rechts und links:
„Was ist denn hier los?“
Keiner antwortet, ich werde irgendwie nicht wahrgenommen. Blicke, die mich kalt durchdringen. Keiner berührt mich, obwohl man mir unangenehm nahe kommt.
Ich dränge mich weiter nach vorn. Drängen? Es ist vielmehr so, als würde ich durch sie hindurchgleiten.
Immer wieder hört man Rufe der vielen Menschen:
„Nieder mit der Regierung!“
Schilder werden hochgehalten:
„Keine weiteren Normerhöhungen.“
Bin ich im Jahr 53?
Vorne angekommen, stehe ich vor diesem Massenauflauf. Eine Demonstration?
Schwerer Dieselgeruch streift durch meine Nase. Die Straße weiter runter hört man etwas laut grollen. Quietschend und rasselnd bewegt sich ein stählernes Ungetüm in Richtung der Demonstration und mir.
Ich erkenne ihn, habe ihn als Kind oft gesehen, auf dem Dorf meiner Großeltern, als er in langen Kolonnen die Dorfstraße entlangfuhr. Es liegt nördlich von der Stadt am Fluss, in der ich wohne.
Ein T-54, Kampfpanzer der Sowjets.
Meine Position ist auf dem linken Gehweg der Straße. Eine kleine Traube Menschen steht auf der anderen Seite, die breite Kopfsteinpflasterstraße trennt uns voneinander.
Der Panzer fährt weiter in unsere Richtung. Die Traube löst sich zügig auf, das Kriegsgerät ist ihnen nicht geheuer. Sie eilen in Richtung Demonstration.
Nur ein junger Mann mit einem Fahrrad bleibt stehen.
Der Panzer dürfte jetzt 10 m von ihm entfernt sein. Von mir 15 m, nahe genug, dass man eine Vibration unter den Fußsohlen spürt.
Immer noch Parolen hinter mir in der Demo.
Er stoppt, die Ketten rasseln kurz durch, man hört nur noch das Grollen des Motors.
Jetzt erkenne ich den jungen Mann auf der anderen Straßenseite. Er ist es, der mir vorhin im Hausflur begegnete.
Ich bekomme Gänsehaut, trotz sommerlicher Temperaturen.
Er winkt dem Panzer freundlich zu.
Schnelle, harte Akkorde von Gitarren zischen mir wieder durch den Kopf, metallastig. Dieses Mal rattert Joels Stimme los:
„Never Again! Will your tanks roll through – Never Again!“
Schüsse durchschneiden den Demonstrationslärm.
Teil 8 kommt heute um 17:00 Uhr...
@harzverteidigen
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