Zittau mit Zukunft
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Die Zittauer Bürgerbewegung hält Sie auf diesem Kanal mit ausgewählten Themen und Aktionsberichten auf dem Laufenden.

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Forwarded from Ein Prozent
🎙 Podcast: Dieses linke Netzwerk müsst ihr kennen

Wir sind rund um die Campact-Organisationen auf ein Netzwerk gestoßen, das massiven Einfluss – auch aus dem Ausland – auf Wahlen und die politische Landschaft ermöglicht. Wir zeigen, wie dieses Geflecht mit internationalen Organisationen vernetzt ist und wie die Strukturen funktionieren.

Außerdem erklären wir, wie man diesem Netzwerk politisch begegnen kann. Sollte sich herausstellen, dass all das legal ist, eröffnen sich daraus auch völlig neue organisatorische Möglichkeiten für die Rechte.

Hier anhören:
Ein Prozent | Spotify | Apple Podcasts | Odysee

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Forwarded from Der Yann-Song-King-Kanal
Zum 300. Male treffen sich die Montagsspaziergänger in Zittau.

Ich gratuliere musikalisch live

Montag, 23.3., 18 Uhr
Zittau, Rathausplatz

Es wird ein besonderer Montagsprotest mit Klappstühlen, Essen, Trinken, Reden und Musik.

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Heraus für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung!

Zur 300. Zittauer Protestveranstaltung des Bürgerbündnisses Grüner Ring Zittau möchten wir euch herzlich einladen.

Seit Jahren stehen Menschen in Zittau gemeinsam für ihre Überzeugungen ein – nun erreichen wir einen besonderen Meilenstein. Seid dabei und setzt ein Zeichen!

🗓 Montag, 23. März 2026

Unser Programm:
🕠 17:30 Uhr – Ringspaziergang (Start: Schauburg)
🕕 18:10 Uhr – Kundgebung auf dem Rathausplatz Zittau

Mit Beiträgen:
• „Die Gedanken sind frei“
• Rede: „6 Jahre Zittauer Widerstand“ – Peter Dierich
• „Oberlausitzlied“
• Ehrengast: Yann Song King – der schwurbelnde Liedersänger

Gemeinsam sichtbar sein. Gemeinsam Haltung zeigen.

✊ Kommt zahlreich und bringt Freunde mit!
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300. Protestkundgebung in Zittau – Sechs Jahre kontinuierlicher Widerstand

Zum 300. Mal versammelten sich Bürgerinnen und Bürger in Zittau, um gemeinsam auf die Straße zu gehen. Sechs Jahre lang begleitet der Protest nun bereits das gesellschaftliche und politische Geschehen in der Region – ein bemerkenswertes Zeichen für Ausdauer und Engagement.

Seinen Ursprung fanden die Demonstrationen in den Maßnahmen während der Corona-Zeit. Doch im Laufe der Jahre entwickelten sich die Themen weiter und passten sich den jeweils aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen an. Eines blieb jedoch konstant: der Wille vieler Menschen aus der Oberlausitz und insbesondere aus Zittau, ihre Stimme zu erheben und staatliche Entscheidungen kritisch zu hinterfragen.

Die Proteste zeigten, dass sich zahlreiche Menschen nicht widerspruchslos mit den Coronamaßnahmen einverstanden erklärten. Besonders in der Anfangszeit kamen Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft zusammen – unabhängig von Alter, Beruf oder Lebenssituation. Schüler standen neben Rentnern, Studierende neben Selbstständigen und Angestellten. Diese breite Beteiligung verlieh den Demonstrationen Kraft und Ausdrucksstärke.

Anlässlich der 300. Kundgebung kamen am vergangenen Montag über 600 Teilnehmende zusammen, um dieses Jubiläum gemeinsam zu begehen. In Erinnerung an frühere Aktionen rund um den Zittauer Ring wurden symbolisch Klappstühle und Tische mitgebracht. Der Marktplatz verwandelte sich dadurch in einen ungewohnten, beinahe festlichen Ort: Bänke wurden aufgestellt, kleine Häppchen und Schnittchen gereicht, und es entstand eine Atmosphäre des Austauschs und der Gemeinschaft.

Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung traditionell durch die „Brausebläser“. Gemeinsam stimmten die Anwesenden das Lied „Die Gedanken sind frei“ an und setzten damit ein kraftvolles Zeichen für Meinungsfreiheit und Zusammenhalt.

Im Anschluss blickte Prof. Dr. Dierich in einer Rede auf die vergangenen Jahre des Protests zurück. Er erinnerte an die verschiedenen Stationen – von den frühen Versammlungen am Herkulesbrunnen über Spaziergänge entlang des Rings bis hin zu Kundgebungen und spontanen Demonstrationen auf dem Marktplatz. Auch gemeinsame Aktionen wie das Singen von Weihnachtsliedern wurden hervorgehoben. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Formen des Protests waren und wie sehr sie vom Engagement und Zusammenhalt der Beteiligten getragen wurden.

Mit dem Hervorheben der Wichtigkeit der Rückgebundenheit an die Heimat leitete Herr Pachl das gemeinsame Singen des Oberlausitzliedes ein. Er stellte klar, dass wir nur mit einer starken Verankerung, einem starkem Verantwortungsbewusstsein und einer tiefen Liebe zur Heimat, positives vor Ort bewirken können.

Einen besonderen Höhepunkt bildete der musikalische Auftritt des Gastsängers Yann Song King. Mit satirischen und zugleich pointierten Liedern griff er Themen der vergangenen Jahre auf. In einem längeren Medley nahm er die Zeit der Lockdowns und irrsinnigen Coronamaßnahmen humorvoll auf die Schippe und regte gleichzeitig zum Nachdenken an. Mit eigenen sowie bekannten Melodien gelang es ihm, das Publikum zu begeistern und die Stimmung auf dem Rathausplatz glich teilweise einer guten Schlagerparty.

Am Ende der Veranstaltung stand vor allem eines im Vordergrund: der Dank. Gedankt wurde den zahlreichen Mitstreitern, den Helfern im Hintergrund, den Gastrednern, den musikalischen Begleitern sowie all jenen, die Woche für Woche den Protest mittragen. Ebenso gewürdigt wurden diejenigen, die durch Berichte, Videos und andere Beiträge das Geschehen dokumentieren und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die 300. Kundgebung markiert damit nicht nur eine runde Zahl, sondern steht sinnbildlich für den jahrelangen Einsatz, Zusammenhalt und das fortwährende Bedürfnis, sich aktiv in die gesellschaftlichen Prozesse einzubringen.

Und so richtet sich der Blick bereits nach vorn: auf den nächsten Montag – und den 301. Protest.

Wir sehen uns auf der Straße.

Zittau mit Zukunft
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Forwarded from Ein Prozent
Es ist irre, was derzeit – nicht nur im Osten – alles möglich scheint.

Die Arbeit zahlloser Aktivisten und Organisationen wie „Ein Prozent“ trägt langsam Früchte – nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung der Regierungen in Bund und Ländern.

Wichtig ist jedoch: Umfragen sind keine Wahlergebnisse. Denkt dabei auch an das Thema Wahlbeobachtung.

Rechte Politiker dürfen die bestehenden Möglichkeiten nicht verspielen und ihre Gegner nicht unterschätzen.

Wir haben es bei den letzten Wahlen in Sachsen erlebt: Der Freistaat würde heute vermutlich ganz anders regiert werden, wenn sich der NGO-Komplex nicht massiv eingemischt hätte.

🎧 Podcast:
Geplante Sabotage der AfD-Erfolge

🧑🏼‍💻 Recherche:
Aufgedeckt – das Campact-Kartell gegen die AfD

🗳 Immer wichtig:
Die Wahlbeobachtung

(Bildquelle: Deutschland Wählt)

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Forwarded from Sebastian Wippel
Leider wurde ein mutiger Görlitzer zur falschen Zeit am falschen Ort Opfer einer brutalen Gewalttat. Er hat nicht weggeschaut, als es um sein Eigentum und das vieler anderer ging, bewies echte Zivilcourage und griff ein – und wurde dafür von einem syrischen Täter schwer misshandelt. Es hätte noch viel schlimmer kommen können: Er erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, unzählige Tritte ausschließlich gegen Kopf und Gesicht sowie tiefe seelische Verletzungen, deren Spätfolgen noch nicht absehbar sind. Der körperliche und psychische Schaden ist nicht in Geld aufzuwiegen, doch der materielle Schaden und die dringend nötige Erholungsphase für ihn und seine kleine Familie (inklusive seiner 8-jährigen Tochter, die ihren Vater so schwer verletzt gesehen hat) belasten die junge Familie enorm. Jede noch so kleine Spende oder das Teilen dieses Aufrufs hilft, diese schwere Zeit etwas abzufedern und der Familie eine dringend benötigte Auszeit zu ermöglichen. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Empathie!

https://www.gofundme.com/f/wenn-zivilcourage-zum-verhangnis-wird?attribution_id=sl:b5cf6798-aef6-4272-ac62-d0a6070e4cf5&lang=de_DE&ts=1781530837&utm_campaign=fp_sharesheet&utm_content=amp20_control&utm_medium=customer&utm_source=whatsapp
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Forwarded from Ein Prozent
Der „Sächsische Separatisten“-Prozess läuft anders, als es sich Politik und Sicherheitsbehörden vorgestellt haben.

Ein Prozessbeobachter berichtet aus dem Verfahren, dessen Verlauf man sich in Ministerien, bei US-Diensten, dem BKA und dem Verfassungsschutz wohl anders vorgestellt hatte.

⚠️ Es ist wichtig, politische Prozesse im Auge zu behalten, denn Öffentlichkeit kann ein Schutz vor Willkür sein.

Deshalb verfolgen auch immer mehr AfD-Politiker und Vorfeld-Aktivisten das Verfahren aufmerksam.

Entscheidet selbst: Terroristen oder harmlose junge Männer?
https://www.einprozent.de/blog/rechtskampf/separatistenprozess-wird-zum-justizskandal/3344

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Politischer Gefangener: Der Fall Kurt Hättasch | Grimbart Studio

Ende November 2024 wird Kurt Hättasch aus Grimma bei seiner Verhaftung in den Kopf geschossen. Seitdem sitzt er in U-Haft. Die Vorwürfe gegen den Familienvater: fadenscheinig und durch eine politisch motivierte Justiz konstruiert.

INSTAGRAM
https://www.instagram.com/reel/DbQy_eeoliH/?igsh=MXF2Nno4ZWlkdmw5Zg==

Alternativ auf X:
https://x.com/grimbartstudio/status/2081414015192813934?s=46
Media is too big
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1/3 Mein Gefängnisbesuch bei Kurt Hättasch in der JVA Leipzig am 9. April 2026
 
Auch Herrn Hättasch kannte ich wie alle anderen, die ich bisher in den Gefängnissen besucht habe, bis dato nicht persönlich.
Sehr genau konnte ich mich aber noch an die Berichterstattung des damaligen Überfalls der Polizei erinnern, denn dabei wurde Kurt durch den Schuss eines Polizisten schwer verletzt. Es grenzt an ein Wunder, dass er diese Verletzung überlebte.
 
Nun seine Geschichte, die ich sinngemäß wiedergebe, wie er sie mir erzählte:
Am 5. November 2024 erschien eine Gruppe schwarzvermummter Personen in den frühen Morgenstunden, es war noch dunkel, vor seinem Haus und verlangte von ihm, dass er das Haus verlassen solle. Daraufhin rief er bei der Polizei an und meldete den Vorfall. Er glaubte, dass die Antifa einen Angriff auf ihn und seine Familie plante.
Die Polizei versprach, sofort vorbeizukommen.
Um der örtlichen Polizei, die er angerufen hatte, entgegenzukommen und ihnen den Weg zu seinem etwas abgelegenen Grundstück zu weisen, verließ Herr Hättasch sein Haus über den Hintereingang. Er nahm ein Gewehr mit, dass sich offiziell und legal in seinem Besitz befand, da er Jäger ist.

Dort traf er auf Personen, die behaupteten, Polizisten zu sein. Ihm wurde dabei mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet, so dass er die Gesamtsituation nicht richtig wahrnehmen und einschätzen konnte.
Die Personen verlangten von ihm, dass er die Waffe niederlegen solle, woraufhin Kurt sie aufforderte, sich erst einmal auszuweisen.
Dann fiel ein Schuß und Kurt brach zusammen. Er kam ins Krankenhaus und auf Nachfrage der Ärzte, was denn passiert sei, verschwieg die Polizei, dass es sich um eine Schussverletzung handelte, was dann aber schnell festgestellt wurde.
 
Die Ärzte haben hervorragende Arbeit geleistet, denn auf den ersten Blick konnte ich heute keine Verletzung mehr erkennen - und das, obwohl der rechte Unterkiefer in viele Teile zertrümmert war.
Auch war sein rechter Arm gelähmt, da die Kugel, vom Kiefer abgelenkt, in das Schulterblatt eingedrungen war. 80 Tage musste er deshalb noch im Gefängniskrankenhaus verbringen.
Mein Dank und mein höchster Respekt gelten diesen Ärzten, die den jungen Mann wieder so gut hergestellt haben.
 
Doch wer ist überhaupt dieser Kurt Hättaschund was wirft man im vor?
Kurt ist von Beruf Metallbauer und hat im April 2024 seinen Meisterabschluss gemacht. Er ist verheiratet und hat eine kleine Tochter.
Und er ist AfD-Mitglied, war JA-Vorsitzender des Landkreises Leipzig und Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der AfD in der Großen Kreisstadt Grimma.
Als Jäger ist er sehr naturverbunden. Seine politische Ausrichtung bezeichnet er als konservativ.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Mitglied der terroristischen Gruppe „Sächsische Separatisten“ zu sein und zusammen mit den Hauptangeklagten nach dem Zusammenbruch der BRD einen neuen NS-Staat aufbauen zu wollen. Um sich darauf vorzubereiten, hätte man militärische Übungen im Wald durchgeführt.
Auch von ethnischen Säuberungen, ähnlich einem Holocaust, ist in der Anklage die Rede. Also das volle Programm.
Es existieren Chat-Gruppenaufzeichnungen, in denen einige der Inhaftierten krude, kritikwürdige Äußerungen getätigt haben. Von Herrn Hättasch existiert keine einzige solcher Aussagen, aber allein durch die Nichtdistanzierung sei er verdächtig.
Es gibt nur eine gemeinsame Freitzeitaktivitätdes Hauptangeklagten mit Herrn Hättasch, bei dem sie im Wald gezeltet und wie die Pfadfinder zum Beispiel die Orientierung mit Karte und Kompass geübt haben.
Insgesamt sitzen deshalb nun acht junge Männer im Gefängnis, drei davon sind AfD-Mitglieder.

Kurt selbst hat sich zu Prozessbeginn in einem 15-stündigen Vortrag zu allen Anklagepunkten geäußert und sie richtiggestellt, denn vieles wurde von der Staatsanwaltschaft falsch dargestellt.
Zum Beispiel wurde behauptet, dass Kurt die Polizisten mit seinem Gewehr bedroht habe, woraufhin ein Polizist den Schuss abfeuerte. Deshalb wird Kurt auch noch des versuchten Mordes angeklagt.
2/3 Es gibt aber Videoaufzeichnungen, die genau belegen, dass diese Behauptung nicht stimmt.
 
Wie geht es dem jungen Familienvater Kurt Hättasch unter diesen Umständen im Gefängnis?
 
Die Haftbedingungen seien gut, die Beamten freundlich und zu den Mitgefangenen habe er sogar ein sehr gutes Verhältnis, obwohl 60 % davon Ausländer sind, denen durch die extrem negative Berichterstattung der Leipziger Volkszeitung sehr genau bekannt ist, was man ihm vorwirft.
Er hat eine Einzelzelle und darf vier Stunden im Monat Besuch von seiner Familie bekommen.
Am schlimmsten dabei sei für ihn, dass er seine kleine Tochter nicht einmal in den Arm nehmen darf, weil der Besuch nur mit einer Trennscheibe gestattet ist.
Eine verzichtbare und überzogene Maßnahme, die zeigt, wie unmenschlich mit politischen Gefangenen umgegangen wird und wie wenig hierbei sogar das Wohl eines kleinen Kindes zählt, dem der körperliche Kontakt zu seinem Vater verwehrt wird.
Sehr gefreut hat er sich über die Möglichkeit, in der JVA eine Lehrausbildung zum Koch absolvieren zu können, nachdem ihm ein Fernstudium in der Untersuchungshaft versagt bleibt.
Mehr als enttäuschend sei für ihn das Verhalten der AfD-Führung insgesamt, aber insbesondere der AfD-Führung in Sachsen. Man habe sich nicht einmal danach erkundigt, wie es ihm gehe, geschweige denn, dass man ihn in irgendeiner Form unterstützt habe.
Im Gegenteil – man habe sich sogar von ihm distanziert, ohne jemals mit ihm über die Vorwürfe in der Anklage gesprochen zu haben.
Solange sich jemand in Untersuchungshaft befindet, gelte immer noch die Unschuldsvermutung und er sei unschuldig.
Während auf dem Parkplatz vor der JVA regelmäßig Solidaritätsbekundungen von den Linken/Antifa für ein Mitglied der Hammerbande stattfinden, die Kurt von seinem Fenster aus sehen kann, wurde AfD-Mitgliedern eine solche Demonstration für ihn sogar vom Landesvorstand verboten!
Um so mehr hat er sich heute über meinen Besuch gefreut. Auch berichtete ich ihm von der Grußkarte der Spaziergänger aus dem Südwesten, die ich an der Pforte abgeben konnte. Sie wird ihn dann sicher in einigen Tagen erreichen. Er war gerührt und bedankt sich ganz herzlich dafür. Die Spende werde ich in den nächsten Tagen überweisen.
 
Wer Kurt mental unterstützen möchte, kann ihm gern ein paar Zeilen schreiben. Das hilft unglaublich, um etwas Licht in seinen einsamen Alltag zu bringen. Doch Ihr müsst wissen, dass die Post vorher gelesen wird.
Hier seine Adresse:
Herrn Kurt Hättasch             JVA Leinestraße 111       04279 Leipzig
 
Auch hat Kurt vom Haftbeginn an seinen Leidensweg erst in seinem Hafttagebuch und nun sogar in einem Buch niedergeschrieben. Es wird, so wie viele andere Bücher unserer Tage auch, ein Zeitdokument für unsere Nachfahren. Sie werden sich eines Tages kopfschüttelnd fragen, wie sich ein so wunderbares Land wie Deutschland in so kurzer Zeit zu einer „Scheindemokratie“ entwickeln konnte.
Wer dieses Buchprojekt unterstützen möchte, kann gerne eine kleine Spende dafür überweisen.
Hier die Bankverbindung:
Hella Hättasch           Postbank                          DE43 1001 0010 0304 0161 11
 
Und nun wie immer meine eigene Einschätzung „des Falles Kurt Hättasch“.
Ich erkenne starke Parallelen zu der sogenannten Prinz Reuss-Gruppe: Es gibt keine Straftaten, keine Waffenlager, keine Anschlagspläne – nichts.
Es gibt nur Unterstellungen, Behauptungen, Vermutungen, Interpretationen und Kontaktschuld.
Und auch in diesem Fall kennen sich die angeblichen Mitglieder dieser angeblich terroristischen Vereinigung noch nicht einmal alle persönlich.  
 
Ich saß einem klugen, jungen Mann gegenüber, von dem mit 100-prozentiger Sicherheit niemals eine terroristische Gefahr für irgendwelche Personen oder gar den Staat ausgegangen ist.
Im Gegenteil – er hat bewusst den Weg des politischen Engagements über die Partei AfD gewählt, um auf demokratischem Wege an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken.
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3/3 Für mich sieht es so aus, als wollte man den losen Kontakt der angeklagten AfD-Mitglieder zu den Hauptangeklagten benutzen, um die AfD in einen solchen Verdacht hineinzuziehen und der gesamten Partei damit zu schaden. Unsere politische Konkurrenz nutzt jede Gelegenheit, um die AfD als rechtsextrem und damit als gefährlich zu brandmarken.
Zerstörte Existenzen, zerstörte Seelen, auseinander gerissene Familien, gebrochene Menschen – das ist die brutale Realität des politischen Kampfes.
Wenn Einzelschicksale dem „Großen und Ganzen“ geopfert werden, wer soll dann noch daran glauben, dass die Politik tatsächlich dem Wohle des Volkes dient?
Oder doch eher der eigenen Macht und dem eigenen Einkommen?
Im Übrigen hält man nun auch wegen der Besuche in den Gefängnissen meine eigene Beobachtung durch den Verfassungsschutz für dringend geboten.
Doch wie heißt es sinngemäß so schön: Lieber stehend sterben als kriechend leben.
In diesem Sinne seid alle recht herzlich gegrüßt von Eurer Christina
 
P.S.
Die Mitangeklagten in diesem Prozess kann ich nicht beurteilen.
Die AfD-Führung sollte sich jedoch gut überlegen, ob sie in Fällen wie diesem, den sie inhaltlich überhaupt nicht bewerten kann und sich leider auch nicht darum bemüht hat, auf Distanz geht und damit zur Vorverurteilung beiträgt. Viel zu oft haben wir erlebt, dass Kritiker der aktuellen Politik aufgrund konstruierter Bedrohungen verfolgt und jahrelangen rechtlichen Martyrien ausgesetzt wurden.
Das gegenwärtige politische System in der BRD kriminalisiert kritische Bürger zunehmend allein für ihre Gedanken, und nichtetwa, weil von ihnen eine konkrete Gefahr für andere oder den Staat ausginge.
Dass ein unbescholtener Familienvater seit nunmehr 17 Monaten in U-Haft sitzt und dies mit banalen Freizeitaktivitäten begründet wird, muss jeden freiheitlich denkenden Menschen nicht nur am Rechtsstaat zweifeln, sondern auch besorgt in die Zukunft schauen lassen, denn unter der derzeitigen Regierung kann er selbst der Nächste sein, der für sein Denken sanktioniert wird.
Georg Orwell lässt grüßen.
 
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.Am letzten Montag wurde, wie gewohnt, wieder auf dem Zittauer Rathausplatz für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung demonstriert. Auch nach unzähligen Protestmontagen gehen noch immer über 300 Mitstreiter auf die Straße, um ihrem Unmut über die derzeitigen Zustände Ausdruck zu verleihen.

Wie fast bei jeder Kundgebung war Steffen Golembiewski mit seinen Kameras wieder vor Ort, um die Reden und Eindrücke festzuhalten und gekonnt in Szene zu setzen. Sein Filmbeitrag dazu ist unten verlinkt.
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Eine schöne Idee der unermüdlichen Mitstreiter der Bürgerinitiative Hirschfelde. Wer sich die Mühe des Einschlagens ersparen möchte und die Initiative, welche neben dem Betrieb der Bücherbox und dem regelmäßigen Organisieren des Seniorenkaffees mit vielfältigen Aktionen das Leben des Zittauer Ortsteils Hirschfelde bereichert, unterstützen will, ist an den drei Tagen gern gesehen.
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