Das Endspiel zwischen China und Europa hat begonnen. China ist mit großem Abstand der Favorit.
Hier die Exportzahlen Januar/Februar 2026 in die EU:
China überrennt die EU, weil sie eben die besseren und billigeren Produkte haben. Sonst würde das nicht gehen.
— Emanuel Boeminghaus (IT-Unternehmer)
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Die aktuelle De-facto-Blockade des ukrainischen Seehandels trifft die Metallurgie des Landes laut dem Informations- und Analysezentrum GMK härter als zu Beginn des Krieges. Sollte die Situation anhalten, könnte die Produktion um bis zu 35 Prozent zurückgehen. Ein Teil der Eisenerzkapazitäten dürfte möglicherweise stillgelegt werden.
Im ersten Halbjahr 2026 liefen über den maritimen Korridor 50 Prozent der ukrainischen Stahlexporte, 95 Prozent der Roheisenexporte und 50 Prozent der Eisenerzexporte. Gleichzeitig trat im Juli ein neues EU-Importquotensystem in Kraft. Nach Einschätzung von GMK könnte es die ukrainischen Stahlexporte in die EU gegenüber dem Niveau von 2025 um 60 Prozent reduzieren.
🗣 Das heißt: In einem Moment, in dem die alternativen Absatzwege ohnehin auf die Landrouten in die Nachbarländer schrumpfen, beschränkt ausgerechnet der einzige noch verbliebene große Markt die Möglichkeit, sich auf ihn zu stützen.
— Informations- und Analysezentrum GMK
2022 öffnete die EU den ukrainischen Produzenten als Reaktion auf die Blockade den Zugang zu ihrem Markt. 2026 lautet die europäische Antwort offenbar: Das Meer ist dicht – und die Importquote gleich mit. Für die ukrainische Industrie ist das weniger ein Rettungsring als ein weiterer Knoten im ohnehin schon eng gezogenen Exportnetz.
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