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Der Dürremonitor zeigt eindrucksvolle Karten zur Bodenfeuchte in Deutschland – regelmäßig aktualisiert, scheinbar präzise und sogar rückwirkend bis ins Jahr 1952.
Doch was viele nicht wissen: Die Grundlage dieser Daten ist einfach nur ein Computermodell. Tatsächlich wird weder heute noch früher die Bodenfeuchte systematisch gemessen – sie wird modelliert. Wie die Durchschnittstemperatur weltweit oder das Klima in 2100.
Das Modell („mHM“) nutzt Wetterdaten wie Temperatur, Niederschlag und Strahlung, kombiniert mit Bodeninformationen, um rechnerisch zu bestimmen, wie trocken oder feucht ein bestimmter Ort vermutlich ist. Für die Vergangenheit – also vor 2014, als der Monitor überhaupt erst eingeführt wurde – stützt sich das System vollständig auf Rückberechnungen. Berechnungen, die auf veralteten und womöglich nicht präzisen Daten basieren.
Auch heute wird nicht der tatsächliche Wassergehalt im Boden gemessen, sondern der Zustand ebenfalls aus Modellrechnungen abgeleitet.
FunFact:
Die neue statistische Referenzbasis (jetzt 1974–2023 statt 1951–2019) verschiebt die Definition von “normal” und wurde erst am 19. Juni 2025 geändert. Das ist für politische Botschaften praktisch:
Was früher als Dürre galt, erscheint heute „normal“, weil die Extremwerte von 2018, 2019 oder 2022 bereits eingepreist sind.
Kurz gesagt: Es handelt sich um ein Modell, nicht um eine Messung. Optisch dramatisiert wie die Wetterkarten der Tagesschau.
Alles andere ist nur Propaganda für Laien. Aber eine sehr wirksame, da niemand mehr hinterfragt.
#Dürre #helmholtz
Michael Schliederer
👉 @Kesselbunte
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Der Dürremonitor zeigt eindrucksvolle Karten zur Bodenfeuchte in Deutschland – regelmäßig aktualisiert, scheinbar präzise und sogar rückwirkend bis ins Jahr 1952.
Doch was viele nicht wissen: Die Grundlage dieser Daten ist einfach nur ein Computermodell. Tatsächlich wird weder heute noch früher die Bodenfeuchte systematisch gemessen – sie wird modelliert. Wie die Durchschnittstemperatur weltweit oder das Klima in 2100.
Das Modell („mHM“) nutzt Wetterdaten wie Temperatur, Niederschlag und Strahlung, kombiniert mit Bodeninformationen, um rechnerisch zu bestimmen, wie trocken oder feucht ein bestimmter Ort vermutlich ist. Für die Vergangenheit – also vor 2014, als der Monitor überhaupt erst eingeführt wurde – stützt sich das System vollständig auf Rückberechnungen. Berechnungen, die auf veralteten und womöglich nicht präzisen Daten basieren.
Auch heute wird nicht der tatsächliche Wassergehalt im Boden gemessen, sondern der Zustand ebenfalls aus Modellrechnungen abgeleitet.
FunFact:
Die neue statistische Referenzbasis (jetzt 1974–2023 statt 1951–2019) verschiebt die Definition von “normal” und wurde erst am 19. Juni 2025 geändert. Das ist für politische Botschaften praktisch:
Was früher als Dürre galt, erscheint heute „normal“, weil die Extremwerte von 2018, 2019 oder 2022 bereits eingepreist sind.
Kurz gesagt: Es handelt sich um ein Modell, nicht um eine Messung. Optisch dramatisiert wie die Wetterkarten der Tagesschau.
Alles andere ist nur Propaganda für Laien. Aber eine sehr wirksame, da niemand mehr hinterfragt.
#Dürre #helmholtz
Michael Schliederer
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