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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Die friedliche Revolution: Zahlreiche negative Faktoren ballen sich zu einer ernsthaften Gefahr für das Überleben zusammen — Zeit, das Problem an der Wurzel zu packen.
Ein Problem kann die Menschheit vielleicht noch lösen — also zum Beispiel die zunehmende Militarisierung, den Abbau der Bürgerrechte, den Amoklauf unseres Finanzsystems oder die Zerstörung unseres Ökosystems. Kommen aber mehrere solcher Faktoren zusammen, können sie sich zu einem nicht mehr bewältigbaren Problemberg auftürmen. Alle destruktiven Faktoren wirken dann zusammen und verstärken sich gegenseitig. Es gibt nur eine Lösung: das System abzuschaffen, das all diesen Verwerfungen produziert.
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Der Nutzen der Gewalt: Auch lang andauernde und scheinbar erfolglose Kriege zahlen sich für die Mächtigen aus.
Es gibt existenzielle Kriege, also solche, bei denen es für die beteiligten Staaten wirklich um Leben und Tod geht. Hierzu zählte zum Beispiel die Zurückdrängen der Nazi-Truppen aus Osteuropa. Und es gibt Kriege, die von zumindest einer beteiligten Macht eher „nebenbei“ geführt werden — ohne dass diese existenziell gefährdet wäre oder große Verluste drohten. Solche schleichenden Kriege dauern oft lange und sind im Rückblick erschreckend erfolglos wie der Dauereinsatz von NATO-Staaten in Afghanistan. Und sie bleiben teilweise unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der Öffentlichkeit. Bei solchen Gewaltakten zeigt eine nähere Analyse: ein „Sieg“ ist mitunter gar nicht nötig, um das anvisierte Ziel zu erreiche; schon ein auf kleiner Flamme köchelnder Konflikt passt ins Machtkalkül bestimmter militaristischer Kräfte.
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Die innere Hochzeit: Selbstliebe ist die Voraussetzung dafür, der Welt und unseren Mitmenschen das zu geben, was sie am meisten benötigen.
In unsicheren Zeiten wie diesen hat es die Liebe mit uns nicht leicht. Wir misstrauen ihr, sind enttäuscht und interessieren uns mehr dafür, sie zu empfangen, als sie zu geben. Am schwersten hat es die Liebe mit uns selbst. Während wir darauf hoffen, von anderen wenn schon nicht geliebt, so doch wenigstens gemocht und akzeptiert zu werden, mögen wir uns selbst oft nicht leiden. Zu viel dies, zu wenig jenes, zu viele enttäuschte Erwartungen und verdrängte Verletzungen. Doch Selbstliebe ist die Voraussetzung dafür, auch anderen Liebe geben zu können — allen anderen, ohne Ausnahme.
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Der Hoffnungsquickie 👈
Die Welt ist ein schlechter Ort. Diesen Eindruck kann zumindest jeder bekommen, der sie durch das mediale Brennglas betrachtet. Katastrophen, Kriege, Lügen, Heuchelei und Zerstörung bestimmen die vermittelte Realität. Obwohl jedem bekannt sein dürfte, dass dies nur ein stark begrenzter Ausschnitt der Wirklichkeit ist, übernehmen ihn viele allzu häufig als einzig mögliches Weltbild. Daher hat sich die Mutredaktion entschlossen, in regelmäßigen Abständen gute Nachrichten in die Weltuntergangsszenarien einzustreuen. Denn: Es geschehen auch viele Wunder, Erfolge und erfreuliche Ereignisse, diese verkaufen sich nur nicht so gut, wie die unter einem reißerischen Titel vorgetragene Katastrophe. Gute Nachrichten erfordern keine tiefgehende Analyse, sie dienen als kurze Verschnaufpause, um das einseitig verzerrte Weltbild wieder ein Stück ins Lot zu rücken.
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Bildungsferne Schulen: Statt auf das Leben vorbereitet zu werden, sollen Schüler vor allem auf Marktfähigkeit gedrillt werden. Ein Interview mit Margret Rasfeld.
„Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.“ Das jedenfalls verlangt Artikel 131.1 der Verfassung des Freistaats Bayern. Margret Rasfeld, Schulleiterin und Mitbegründerin der Initiative „Schulen im Aufbruch“, spricht im Interview mit Jugendredakteur Laurent Stein über die Schwächen des deutschen Bildungssystems und die Chancen, die es trotzdem gibt.
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Nur Mut! 👈 Zum Fest der Liebe präsentiert Rubikon mit „Nur Mut!“ sein zweites Buch, das mit den besten Beiträgen unseres Schwerpunktes „Hoffnung & Utopie“ für eine Revolution der Menschlichkeit wirbt.
Rechtzeitig vor Heiligabend präsentiert der Rubikon-Verlag mit „Nur Mut!“ sein zweites Buch. Es bündelt die besten Texte des Themenschwerpunktes „Hoffnung & Utopie“ in einem kompakten Kompendium und entzündet das Feuer, das notwendig ist, um auch in schwerer Zeit den Glauben an eine bessere Welt nicht zu verlieren. Jenes Feuer, das Zuversicht spendet und notwendig ist, um gerade in Anbetracht widriger äußerer Umstände vor allem menschlich zu sein. Zu Wort kommen dabei Gerald Hüther, Hans-Joachim Maaz, Franz Ruppert, Jens Wernicke, Dirk C. Fleck, Roland Rottenfußer, Birgit Assel, Kerstin Chavent, Christiane Borowy, Katrin McClean, Jens Lehrich, Peter Frey, Bernhard Trautvetter, Felix Feistel, Otto Teischel, Hans Boës, Margit Geilenbrügge, Ulrike Orso, Isabelle Krötsch, Elisa Gratias und Shabi Alonso.
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Das Recht der Besitzenden: Die Geschichte der Menschenrechte offenbart, dass mit diesen vor allem das Eigentum des Bürgertums geschützt werden sollte.
Vom „Naturrecht“ schwärmen Sozialkundelehrer bis heute — von Rechten, die absolut allen Menschen gleichermaßen zukommen. Betrachten wir aber die Ursprünge der bürgerlichen Revolutionen, etwa in den USA und Frankreich, erkennen wir, dass vieles von ihrem Mythos reine Fassade war, um knallhartes Eigeninteresse zu bemänteln. Vor allem dienten Menschenrechte der Emanzipation der Bourgeoisie vom Adel. Sie waren vieles, aber nicht allumfassend. Vor allem schützten sie die Beute der Besitzenden vor denen, die beraubt wurden. Werte, die uns heute am Herzen liegen, wie die Meinungs- und Pressefreiheit waren dem „Supergrundrecht“ Eigentum untergeordnet. Die Freiheit des Bürgertums schloss mit ein, dass den Unterschichten eben diese Freiheit genommen werden durfte. Selbst Sklaverei galt da noch als menschenrechtskonform. Wir müssen die Geschichte ohne romantisierende Verklärung betrachten — dann verstehen wir heutige politische Vorgänge besser, einschließlich des allfälligen Missbrauchs des Menschenrechtsbegriffs.
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Dies ist Teil 3/4. Teil 2/4 lesen👈🏼
Afrika rüttelt an den Ketten: Sechs afrikanische Staatspräsidenten versuchen, das gnadenlose Joch des „Washington Consensus“ abzuschütteln.
Afrikanische Staaten suchen — herausgefordert durch Armut, Klimakatastrophe und Bevölkerungsexplosion — eigene Auswege in die Zukunft und aus der neokolonialen politökonomischen Abhängigkeit. Waren in den Jahren 1987/88 die Gipfeltreffen der Afrikanischen Union mit Forderungen zur Ent- und Umschuldung befasst — was sich bis heute hinzieht —, so ist aktuell im Fokus, die industrielle Entwicklung zu forcieren, den unentwickelten afrikanischen Binnenmarkt zu erschließen und dazu die Infrastruktur — Verkehr, Energie, Bildung und Gesundheit — als Voraussetzung zu finanzieren. Und dieser immense Finanzierungsbedarf stößt auf politische Grenzsetzungen, wie sie unter anderem in den auf dem Washington Consensus beruhenden „Strukturanpassungs-Reformen“ des Internationalen Währungsfonds wirken. Die seit 2000 im dreijährigen Rhythmus stattfindenden Foren der Afrikanisch-Chinesischen Zusammenarbeit (FOCAC) haben in Konkurrenz dazu große Infrastrukturmaßnahmen angestoßen. Afrikanische Präsidenten verlangen nunmehr „Fairness“ im „Dakar Consensus“.
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Jenseits der Schuld: Befreien wir uns von alten Lasten und der Vorstellung, grundsätzlich schlecht zu sein!
Schuld, Scham, Schande — der Schatten der Erbsünde fällt bis heute auf unsere Zivilisation. Wir glauben, für die Sünden anderer zahlen zu müssen. Die kollektive Vorstellung, schlecht und mangelhaft zu sein, hat es möglich gemacht, ein Gesellschaftsmodell zu erbauen, in dem Unterdrückung, Ausbeutung und Zerstörung herrschen. Um uns davon zu befreien, müssen wir uns zunächst von unserer eingebildeten Schuld lösen. So kann aus der Hölle, die wir geschaffen haben, wieder ein Paradies werden.
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Die Lückendebatte: Die aktuelle Faschismusdebatte richtet sich einzig gegen die AfD und ignoriert die Verantwortung sowohl der zunehmenden Militarisierung als auch unseres Wirtschaftssystem für die totalitäre Entwicklung.
„Fuck AfD“? Nichts leichter als das! Gegen die AfD zu sein, bedarf nun wirklich keines großen Mutes oder der Bereitschaft zu großer Aufopferung oder einem persönlichen Risiko. Positioniert man sich gegen die AfD, dann weiß man die gesamte Bandbreite der Antifa, der grünen, linken und Sozi-Jugend hinter sich. Aber natürlich auch alle prominenten Gesichter der Political-Correctness-Garde von Böhmermann über Joko und Klaas bis Herbert Grönemeyer.
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Die Grenzen sprengen 👈
Sind Naturwissenschaften und Anthroposophie feindliche Brüder oder Brüder im Geiste? Wir müssen versuchen, Wege aus der Denkfalle zu finden. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und auf die eigenen Gedanken zu vertrauen. Unrichtiges wird nicht richtiger, nur weil viele es wiederholen. Ohne Seele würde der menschliche Körper rasch zerfallen — ein Leichnam. Solche Gedanken sind spontan nachvollziehbar und widersprechen nicht der Vernunft. Befreien wir uns aus Gedankenfesseln und überwinden wir die einseitig materielle Denkweise, ohne die Naturwissenschaft gering zu schätzen!
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Die Patriotismus-Falle: Der Wunsch nach Gemeinschaft und Identität ist menschliches Bedürfnis und gesellschaftliches Problem zugleich.
Das Streben der Menschen nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit, nach sozialer Bindung und Aufgehoben-Sein, kennzeichnet eines ihrer wichtigsten Bedürfnisse. Dies betrifft auch den Wunsch nach Identifikation, nach Akzeptanz und Anerkennung durch andere Menschen. Auf viele Menschen wirkt der nationale Gedanke deshalb sehr anziehend. Die Dynamik kann sich jedoch ins Destruktive wandeln, wenn Identitätsgefühle nicht durch Toleranz gegenüber „Fremdem“ ausgeglichen werden. Die Liebe zum eigenen Land muss nicht zu aggressivem Verhalten oder zu Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid Anderer führen.

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Let it shine! 👈
Immer stärker driften die Meinungen darüber auseinander, wie wir uns angesichts des globalen Schreckens verhalten können. In dem Maße, wie die Menschen begreifen, was auf dem Spiel steht, werden die Appelle dringlicher. Angesichts der Erkenntnis, dass wir alle auf einem sinkenden Schiff sitzen, wächst auch die Angst. Während langsam Panik an Bord ausbricht, vergessen wir, uns eines mächtigen Werkzeugs zu bedienen, das uns zur Verfügung steht.
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Ursache Zukunft 👈
Wie lässt sich unsere gegenwärtige Leben zerstörende Kultur in eine lebensförderliche umwandeln? Wie entsteht eine „Zukunft mit Zukunft“? Nicht nur große Zukunftsentwürfe zählen. In jedem Augenblick, jeder scheinbar unbedeutenden Situation liegt der Keim für das Neue, das Zukünftige, das in die Welt kommen will. Wir müssen nur aufmerksam werden und aus der Trance unserer gewohnheitsmäßigen Wahrnehmung aufwachen.
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Das Kriegs-Projekt: Die EU betreibt eine aggressive Spannungspolitik.
Der Mythos von einer EU als Bollwerk des Friedens nach den Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs hält sich lang und gipfelte in der Verleihung des Friedensnobelpreises 2012. Dabei ist die Wahrheit längst eine andere. Die Europäische Union wurde zum willigen Komplizen einer von USA und NATO gesteuerten Machtpolitik, die vor allem auf die Unterwerfung Russlands abzielte — egal ob dieses Land kommunistisch oder bürgerlich regiert wurde. Die NATO-Osterweiterung und der Angriffskrieg gegen Rest-Jugoslawien, zahlreiche Kriegshandlungen in Übersee sowie die Wiederbelebung des Feindbilds Russland zeigen deutlich, wes Geistes Kind diese EU ist.
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#EU #Europa #USA #NATO #Militarismus #Geopolitik #Globalpolitik #RubikonMagazin
Die Massenarmut: Ein Obdachloser aus Berlin erklärt im Rubikon-Videointerview: „Unsere Gesellschaft ist so aufgebaut, dass man bescheißen muss.“
Die Zahlen sind schockierend: Rund 650.000 Menschen in Deutschland haben keine eigene Wohnung, 48.000 von ihnen leben auf der Straße, Tendenz steigend. Ich habe dieser Tage in der Bundeshauptstadt einen Menschen getroffen, der freiwillig auf der Straße lebt, der sich dem wirtschaftlichen Gesamt-System entzieht, weil er die darin herrschende Empathielosigkeit und Kälte nicht mehr ertragen hat. Mit Carsten K. konnte ich ein spontanes Videointerview führen, das wieder einmal zeigt, dass man einen Menschen niemals nach seinen äußeren Lebensumständen beurteilen sollte. Dieser Mann hat mich völlig überrascht, seine Worte haben eine Weisheit und Klugheit, die auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, gerade jetzt zur Weihnachtszeit nachdenklich stimmen wird. Uns allen wird ein gesellschaftlicher Spiegel vorgehalten, der unmissverständlich anregt, den menschenfeindlichen Raubtierkapitalismus endlich zu überwinden, zum Wohle aller Lebewesen auf diesem Planeten.
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Die Masern-Panik: Wer sich nicht impfen lässt, dem droht Berufsverbot.
Am 14. November 2019 hat der Deutsche Bundestag einen Gesetzentwurf verabschiedet, in dem für bestimmte Berufszweige faktisch eine Impfpflicht gegen Masern gefordert wird. Zuwiderhandlungen sollen restriktiv behandelt werden. Der Grundtenor in den Massenmedien ist Beifall klatschend, und es wird eine Stimmung vermittelt, nach der wir alle diese Impfpflicht wollen. Doch eben an dieser Stelle dürfen wir — wieder einmal — skeptisch werden.
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@impfkritisch 👈🏼
Das Unmögliche möglich machen: In Zeiten massiven Politikversagens ist Zivilcourage die wichtigste Bürgertugend. Exklusivabdruck aus „Wird unser Mut langen? Ziviler Ungehorsam für den Frieden.“
Mut bedeutet nicht, sich eines positiven Ausgangs sicher zu sein, sondern unter allen Umständen zu tun, was getan werden muss — und darauf zu hoffen, dass andere diesen Impuls aufgreifen werden. In den 80er-Jahren haben langanhaltende Proteste und die größten Demonstrationen in der Geschichte der BRD letzten Endes Abrüstung erkämpft. Mutlangen bleibt ein zeitloses Symbol für erfolgreichen zivilen Ungehorsam. Aber unter welchen Umständen kann Mut ansteckend werden? Eins ist sicher: Je mehr Menschen mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen.
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Freiheit für alle! Wirkliche Gerechtigkeit würde bedeuten, auch Tiere nicht länger Gewalt und Herrschaft zu unterwerfen.
Wie wäre wohl ein Leben fernab von Vorgesetzten, die Arbeit auf die Untergebenen abwälzen, fernab von überforderten Lehrern und einer Gesellschaft, die am liebsten jeden Schritt verfolgen und aufzeichnen würde? Ist ein Leben in einer Gesellschaft ohne Machtstrukturen denkbar? Ohne Versicherungspflicht, Schulpflicht und alle anderen Pflichten, die als Symbol der Freiheit und des sozialpolitischen Reichtums gelten? Und wie ist zu begründen, dass Vorstellungen von Freiheit, Gleichheit und Moral an der Grenze zwischen Mensch und nicht-menschlichem Tier halt machen? Kann sich der Mensch aus der Enklave gesellschaftlicher Repression „befreien“, ohne sein Verhältnis zum Tier zu überdenken?
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