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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Das Recht der Besitzenden: Die Menschenrechte sollten vor allem das Eigentum des Bürgertums schützen.
Vom „Naturrecht“ schwärmen Sozialkundelehrer bis heute — von Rechten, die absolut allen Menschen gleichermaßen zukommen. Betrachten wir aber die Ursprünge der bürgerlichen Revolutionen, etwa in den USA und Frankreich, erkennen wir, dass vieles von ihrem Mythos reine Fassade war, um knallhartes Eigeninteresse zu bemänteln. Vor allem dienten Menschenrechte der Emanzipation der Bourgeoisie vom Adel. Sie waren vieles, aber nicht allumfassend. Vor allem schützten sie die Beute der Besitzenden vor denen, die beraubt wurden. Werte, die uns heute am Herzen liegen, wie die Meinungs- und Pressefreiheit waren dem „Supergrundrecht“ Eigentum untergeordnet. Die Freiheit des Bürgertums schloss mit ein, dass den Unterschichten eben diese Freiheit genommen werden durfte. Selbst Sklaverei galt da noch als menschenrechtskonform. Wir müssen die Geschichte ohne romantisierende Verklärung betrachten — dann verstehen wir heutige politische Vorgänge besser, einschließlich des allfälligen Missbrauchs des Menschenrechtsbegriffs.
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Dies ist Teil 4/4. Hier geht's zu 3/4 👈🏼
Der Weg des Herzens: Mystik im Alltag verlangt von uns, loszulassen und mit der Weltverbesserung bei uns selbst anzufangen.
Sich von den himmelschreienden Missständen rundherum nicht erschlagen zu lassen, gleicht fast einem Wunder. Schnell amalgamieren wir unser eigenes Glück mit dem Unglück, das weltweit herrscht, und fühlen die Last, die auf dem Ganzen liegt. Dabei vergessen wir leicht, dass es darum geht, den Frieden in unseren Herzen zu finden, um den Frieden auch um uns herum zu ermöglichen und zu verwirklichen. Dieser individuelle Frieden ist es, der die Basis zum wirklichen Frieden auf Erden legt. Er ist es, der in unserer Verantwortung liegt. Und hier können wir wirklich unseren so wertvollen und wesentlichen Beitrag leisten. Das ist mühevolle Kleinarbeit, aber immer möglich. In die großen Zusammenhänge können wir oft nicht anders eingreifen. Anstatt sich deswegen ohnmächtig zu fühlen, plädiert die Mystikerin Sabine Bobert für das Rückverbinden zu sich selbst, zum eigenen Herzen. Es ist dies die veritable „Religio“ und der Weg der Mystiker, den wir hier gespiegelt im 21. Jahrhundert nachvollziehen und zu „Urban Mystix“ werden lassen können. Ein Weg der Selbstwahrnehmung, der Selbstermächtigung und Besinnung aufs Wesentliche in der Zeit der Einkehr. Ein Gespräch zwischen Sabine Bobert und Isabelle Krötsch.
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Das Schwellenjahr: Der Wilsonianismus schuf bereits vor einhundert Jahren die Grundlagen für die Globalisierung als auch Hegemonie der USA.
Nur wenige Menschen dürften 1919 geahnt haben, wie wichtig die politischen Entscheidungen nach dem Ersten Weltkrieg für das zukünftige Zusammenleben auf unserem Planeten sein würden. Nach dem Ende des British Empire, der Monarchien und der klassischen Bourgeoisie wurde damals das Zeitalter der Demokratien, der Globalisierung und der Hegemonie der USA eingeläutet. Auch wenn das Leben der Menschen, im Großen wie im Kleinen, nicht nach einem Plan abläuft, ist erstaunlich zu sehen, wie sich ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit der letzten hundert Jahre zieht.
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Die Graswurzel-Revolution: Rubikon bittet seine Leserinnen und Leser um Unterstützung für den kritischen Journalismus und den Planeten.
Sich dem Terror journalistischer Alternativlosigkeit entgegen zu stemmen, ist ein hartes Brot. Es erschöpft die Menschen, die sich diesem wichtigen Ziel verschrieben haben, und hungert sie oft auch finanziell bis an die Schmerzgrenze aus. „Und doch besteht Hoffnung, so lange die Gemeinschaft treu ist“, heißt es im Film „Der Herr der Ringe“. Wir haben einen Vorschlag, wie Sie den Rubikon auf unkomplizierte Art unterstützen können. Damit tun Sie nicht zuletzt auch sich selbst etwas Gutes.
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Frohe Weihnachten! Wir vom Rubikon lieben, was wir tun — und arbeiten kontinuierlich an einer besseren Welt. Zum Fest der Liebe machen prominente Persönlichkeiten uns und unserer Arbeit eine Liebeserklärung und bitten um Ihre Unterstützung für unser Projekt.
Ein Jahr geht zu Ende. Wir beim Rubikon haben ein bewegtes 2019 hinter uns. Die Zahl unserer Autoren und Leser ist beständig gewachsen. Mit unseren breit angelegten und sorgfältig recherchierten Schwerpunktthemen erreichen wir ein immer größeres Publikum. Unser letzter Coup: Seit Herbst ist dem Rubikon ein eigener Buchverlag angegliedert, dessen Maxime Die Zukunft gehört den Mutigen ist. „Die Öko-Katastrophe“ und „Nur Mut!“ stellen dabei den Auftakt unserer Buchveröffentlichungen in gedruckter Form dar. Der Rubikon versucht, Mut zu machen — aber er braucht auch manchmal Ermutigung. Ermutigend können würdigende und konstruktiv-kritische Briefe oder ehrenamtliche Mitarbeit sein, aber auch Spenden, ohne die unsere konsequent werbefreie Seite eben nicht auskommen kann. Macht mit!
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Nur Mut! Zum Fest der Liebe präsentiert Rubikon mit „Nur Mut!“ sein zweites Buch, das mit den besten Beiträge unseres Schwerpunktes „Hoffnung & Utopie“ für eine Revolution der Menschlichkeit wirbt.
Mit unserem zweiten Rubikon-Buch entzünden wir das Feuer, das notwendig ist, um auch in schwerer Zeit den Glauben an uns selbst und eine bessere, gerechtere Welt nicht zu verlieren. Jenes Feuer, das Zuversicht und Orientierung spendet und unabdingbar notwendig ist, um auch in Anbetracht widriger äußerer Umstände menschlich und zugleich mutig zu sein. Zu Wort kommen Gerald Hüther, Hans-Joachim Maaz, Franz Ruppert, Jens Wernicke, Dirk C. Fleck, Roland Rottenfußer, Birgit Assel, Kerstin Chavent, Christiane Borowy, Katrin McClean, Jens Lehrich, Peter Frey, Bernhard Trautvetter, Felix Feistel, Otto Teischel, Hans Boës, Margit Geilenbrügge, Ulrike Orso, Isabelle Krötsch, Elisa Gratias und Shabi Alonso.
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Pseudolinke Neocons: Warum das Selbstverständnis einiger „moderner Linker“ dem Faschismus näher steht als sozialer Demokratie.
Linke, die in der Tradition der Nachkriegs-Sozialdemokratie oder des Marxismus aufgewachsen sind wie ich, standen ungläubig vor der Bewegung, die sich heute als „Links“ bezeichnet und von der „Revolution“ redet. Wie konnte es sein, dass sie Deutschland am liebsten in einem neuen Bombenhagel verbrannt sehen oder, in der EU aufgehend, als Nation für immer ausgelöscht sehen möchten? Wie kann es sein, dass sie einerseits „Nationalismus“ ablehnen, aber andererseits den Israels und der USA toll finden, dass sie ein Israel, welches zum Apartheidstaat mutiert, von jeder Kritik ausschließen und für unantastbar erklären, egal wie groß die Verbrechen sind? Wie kann es sein, dass sich „Linke“ nicht durch ermüdende Überzeugung und Diskurs, sondern Indoktrination, Verleumdungen, notfalls Gewalt durchsetzen wollen? Und wie kann es sein, dass sie stärker an die Fleischtröge der staatlichen Subvention streben und sich gerne von denen bezahlen lassen, die sie angeblich ablehnen, als in die Fabriken und Büros, um mit den normalen Menschen zu reden? Und wem nützen sie schlussendlich? Der derzeitige Höhepunkt der neolinken Agitation ist die Verleumdung von Friedensaktivisten und die Verhinderung der Preisverleihung an Ken Jebsen in Berlin, ausgerechnet durch einen Regierungspolitiker der Linkspartei.
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Die Diktatur des Kapitals: Warum der Autoritarismus schon längst Realität ist. Eine Streitschrift für wirkliche Demokratie.
Anlässlich der Bundestagswahl im September und dem drohenden Gespenst des Autoritarismus, der zumindest in unseren Medien erst an der Ostgrenze Deutschlands beginnt, lohnt sich ein anderer Blickwinkel auf die Verhältnisse im sogenannten freien und demokratischen Westen. Dabei wird nur allzu schnell deutlich, dass eine Gesellschaft, in der Macht untrennbar mit Geld verbunden ist, den Kapitaleignern unterworfen ist und somit Demokratie nichts weiter sein kann als eine Inszenierung, um die Massen ruhig zu stellen.
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Finanzfeudalismus und Konzerne überfordern die Demokratie: Um die Refeudalisierung westlicher Gesellschaften aufzuhalten, braucht es ein neues Verständnis von Demokratie.
Die demokratischen Spielregeln in westlichen Industriestaaten erfordern dringend einen Stresstest, denn die heutigen Institutionen sind offensichtlich nicht mehr in der Lage, die Bevölkerungen vor drohenden Gefahren rechtzeitig zu schützen und zukunftsverträglich zu handeln. Wir greifen hier einige ungelöste Probleme heraus, vor denen die nationalen Parlamente und Regierungen kapitulieren und die sie aus ihrem öffentlichen Diskurs verdrängen.
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👉🏻Fortsetzung dieses Beitrages
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Die Hängepartie: Eine Befriedung der Ostukraine ist noch in weiter Ferne — auch weil dem Westen ein schwelender Konflikt besser ins geostrategische Kalkül passt.
Der Normandie-Gipfel hat keinen Durchbruch bei der Lösung des Ukraine-Konflikts erzielt. Es zeigte sich wieder einmal, dass die Positionen der Verhandlungsparteien in wesentlichen Punkten unvereinbar bleiben. Der Konflikt droht, zu einem Dauerzustand zu werden.
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Die Begriffsverwirrung: Die Hochschulrektorenkonferenz folgt bei der „Antisemitismus“-Definition einem Vorschlag pro-israelischer Jugendorganisationen und will das selbstständige Denken verbieten.
Sind Kritiker der Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien „islamophob“, Merkel-Gegner gar „antideutsch“ gesinnt? Natürlich nicht. Aber wer etwas gegen die israelische Besatzungspolitik im Westjordanland sagt, kann schon mal mit dem Vorwurf konfrontiert werden, ein Antisemit zu sein. Das ist bitter, denn speziell infolge der jüngeren deutschen Geschichte hat dieser Vorwurf eine verheerende Wirkung — man steht damit quasi in der Nachfolge der Nazis. Die Definition von „Antisemitismus“ wurde in letzter Zeit sehr stark erweitert und somit ausgehöhlt. Der Vorwurf dient oft nicht mehr dazu, auf Unmenschlichkeit hinzuweisen, sondern soll Unmenschlichkeit gegen berechtigte Kritik immunisieren. Viele durchschauen das Spiel mittlerweile — aber der Einschüchterungseffekt ist so groß, dass sich nicht jeder aufzubegehren traut...
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Wir sind Rubikon! Jens Lehrich, das „Gesicht des Rubikon“, berichtet von der Arbeit im Rubikon-Team um bittet um Ihre Mithilfe. #KenFM
Geld ist nicht alles. Unser Autor hat dies in einer Lebenskrise schmerzlich am eigenen Leib erfahren. Dennoch ist es falsch, was man in der „Szene“ manchmal zu hören bekommt: Idealisten müssten grundsätzlich alles umsonst machen, sondern wäre ihr Idealismus nur geheuchelt. Von uns wird in absehbarer Zeit niemand in Geld schwimmen, aber es wäre ungerecht, dem Rubikon-Team nicht einmal einen Bruchteil der finanziellen Ermutigung und Absicherung zuzugestehen, die die Mitarbeitern der „Qualitätspresse“ für sich in Anspruch nehmen. Und es wäre obendrein kurzsichtig. Denn der weltanschauliche Gegner — finanziell meist üppig ausgestattet — würde seine Arbeit dann mit mehr Rückenwind machen und länger durchhalten als wir. Das darf nicht sein. Deshalb bittet Jens Lehrich, das „Gesicht des Rubikon“, um Ihre Mithilfe.
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Der Demokratie geht die Luft aus: Maßnahmen, um drohende Gefahren abzuwenden und zukunftsverträglich zu handeln, sind wohl erst nach einem Crash durchsetzbar. Fortsetzung des Beitrags „Finanzfeudalismus und Konzerne überfordern die Demokratie.
Internationale Konzerne, Finanzindustrie und Milliardäre behindern heute das traditionelle Funktionieren der westlichen Demokratien. Diese schaffen wichtige Weichenstellungen nicht mehr, die für eine sichere Zukunft ohne gefährliche Wirtschaftskrisen, menschengemachte Umweltkatastrophen und Kriege nötig wären. Die Geschichte lehrt, dass größere Kurskorrekturen meistens aus Krisen hervorgehen.
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#Wir sind Rubikon! Der Spendenaufruf 2019
Das neue Rub|kon-Video! @RubikonNews
Schrille Nacht, eilige Nacht 👈
Weihnachten sind die meisten Menschen „aufgeräumt“. Es locken Familienfreuden bzw. drohen Familienpflichten. Wer da allein unterwegs ist — speziell auch in einem Kneipenviertel — kommt sich mitunter so verloren vor wie das traute hochheilige Paar auf der Suche nach einem Stall in Bethlehem. Eine vergnüglich-melancholische Hommage an Menschen, die nirgends „untergekommen“ und gerade deshalb auf der Suche nach dem Glück sind. Eine literarische Winterreise durch München-Schwabing.
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Die Ära des radikalen Bösen: Wenn künftige Generationen uns nicht als Mittäter verurteilen sollen, müssen wir die destruktiven Kräfte beim Namen nennen — und gegen sie aufbegehren.
Chris Hedges ist nicht nur Pulitzer-Preisträger, sondern auch ordinierter Priester. Der folgende Artikel ist die Übersetzung einer von ihm gehaltenen Predigt in der Claremont Presbyterian Church in Claremont, Kalifornien. Dem radikalen Bösen die Stirn zu bieten, ist laut Hedges nicht nur eine moralische Pflicht, sondern die höchste Form der Spiritualität.
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Der Nestbeschmutzer: Der Literatur-Nobelpreisträger Peter Handke wird gebasht, weil er das herrschende Narrativ zu Serbien infrage stellt.
Die Vergabe des diesjährigen Literaturnobelpreises an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke hat in den etablierten Medien mehrheitlich für Ablehnung gesorgt. Der Autor hatte in den 1990er Jahren das im Westen vorherrschende anti-serbische Narrativ zu den Jugoslawienkriegen kritisiert. Die Medien haben ihm das bis heute nicht verziehen. Auch in englischsprachigen Medien wird Handke attackiert. Sogar in The Intercept, das eher als kritisches Online-Portal gilt, wurde Handkes Auszeichnung mit einer ablehnenden Artikelserie von Peter Maass begleitet. Darin wird unter anderem auch der Historiker Kurt Gritsch angegriffen, weil er zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen kam, die dem Intercept-Autor nicht in die Erzählung passen. Gritschs Gegendarstellung will The Intercept jedoch nicht veröffentlichen. Der Rubikon dokumentiert im Folgenden Kurt Gritschs Kritik umfassend auf Deutsch und direkt im Anschluss eine kürzere Version der Gegendarstellung auf Englisch, die von The Intercept abgelehnt wurde.
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