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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Der ewige Krieg: Die Lage im Israel-Palästina-Konflikt ist so verfahren, dass es wohl keine Lösung gibt, die nicht zu neuem Blutvergießen führen würde.
Viel wurde in den letzten Tagen über den „Deal des Jahrhunderts” geschrieben, der nun auch offiziell von der US-Regierung auf den Weg gebracht worden war. Es gab viel Kritik an dieser für die Palästinenser-Seite verheerenden Übereinkunft zwischen Israel und den USA. Der Autor geht argumentativ nun noch einen Schritt weiter und fragt: Gibt es denn überhaupt eine Lösung für den Konflikt zwischen Israel und Palästina, die ohne Blutvergießen und Bürgerkrieg realisiert werden kann? Zu diesem Thema hatte Professor Menachem Klein, der an der Bar-Ilan University lehrt — Autor von „Lives in Common. Arabs and Jews in Jerusalem, Jaffa and Hebron” sowie „Arafat und Abbas, Porträts von Führungskräften in einem verschobenen Staat” —, am 15. Juni 2019 einen Artikel veröffentlicht. Dieser dient als Basis für die folgende Analyse.
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Corbyns Eigentor: Die Niederlage von Labour bei den britischen Unterhauswahlen ist vor allem auf die unklare Haltung der Partei zum Brexit zurückzuführen.
Zentrales Thema des Wahlkampfes bei den britischen Unterhauswahlen war die Haltung der Parteien zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union — zum Brexit. Die Konservativen unter Premierminister Boris Johnson gewannen die Wahlen mit dem Slogan „Get the Brexit done“. Labour nahm hingegen Rücksicht auf die Anhänger der EU und stellte ein zweites Referendum in Aussicht. Ihre Stammwählerschaft in den abgehängten Regionen des Landes aber folgte ihr dabei nicht. Sie hatte 2016 für den Brexit gestimmt, und jetzt stimmten sie für die Konservativen. Die historische Chance für einen Machtwechsel wurde auf lange Zeit vertan.
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Druck auf die Tränendrüse: Mit Bildern von Kindersoldaten versucht ein PR-Video Stimmung für einen eigentlich wirtschaftlich begründeten Militäreinsatz der USA zu machen.
Das Video „Kony 2012“ ist das perfekte Beispiel für eine erfolgreiche PR-Kampagne, um US-Militäreinsätze in fremden Ländern zu rechtfertigen und die Öffentlichkeit sogar dazu zu bringen, diese einzufordern. Das Video der angeblichen NGO „Invisible Children“ (1) wurde damals im Jahr 2012 innerhalb weniger Tage mehr als 100 Millionen Mal angeschaut und verbreitete sich rasend schnell – viele werden sich vielleicht noch daran erinnern. Selten hat ein YouTube-Video dermaßen viel Aufmerksamkeit bekommen, sei es von Medien oder von Einzelpersonen. Es zeigt von dem ugandischen Warlord Joseph Kony rekrutierte Kindersoldaten, die dann in seiner „Lord’s Resistance Army“ (LRA) kämpfen mussten, und endet mit dem Aufruf an die US-Regierung, diesem Treiben ein Ende zu setzen.
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Die Virushysterie: Das Coronavirus ist in aller Munde. Doch ist das Thema so heiß, wie es gekocht wird?
Das Coronavirus hält die Welt in Atem und erschwert den Betroffenen die Atmung. Das Virus, welches es vor allem die menschliche Lunge befällt, erfreut sich einer prominenten Platzierung in der internationalen Berichterstattung. Die Tatsache, dass ganze Millionenstädte in China abgeriegelt werden, und die Geschwindigkeit, mit der man auf einer Livekarte (1) der John Hopkins Universität (USA) das Virus beim Viralgehen beobachten kann, sind beunruhigend. Doch wie gefährlich ist das Virus wirklich? Insbesondere wenn man es mit wesentlich größeren Gefahren im Gesundheitsbereich vergleicht, die jedoch medial kaum oder gar keine Beachtung finden? Zu diesen Fragen interviewte die Rubikon-Jugendredaktion Dr. Gerd Reuther, Facharzt für Radiologie sowie Kritiker des derzeitigen Medizinsystems.
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Der Hass der Ungeliebten: Im Film „Systemsprenger“ bringt ein neunjähriges Mädchen das Jugendhilfesystem an die Grenzen — aus traumapsychologischer Sicht gäbe es Lösungen.
Im Herbst 2019 kam der Film „Systemsprenger“ von der Regisseurin Nora Fingscheidt in die Kinos. Das Mädchen Benni verstört darin ihre Umgebung durch scheinbar grundlose Wutausbrüche und ungebändigte Gewalt. Alle Therapieversuche laufen ins Leere. Selbst ein waldpädagogisches Experiment mit Holzhacken und Schreien bringt nur kurzfristige Erleichterung. Dies ist nicht anders zu erwarten, solange sich niemand an die wahre Ursache des Traumas heranwagt: das Gefühl von der eigenen Mutter abgelehnt und nicht geliebt zu werden. Um hier zu helfen, müssen sich Therapeuten auch ihren eigenen verdrängten Gefühlen stellen. Der Autor, Professor der Psychologie und Traumaspezialist, analysiert die Geschichte aus wissenschaftlicher Sicht.
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Berliner Kulissenschieberei: Die Tagesschau verklärte die „Libyen-Konferenz“ zum weltpolitischen Großereignis und inszeniert Außenminister Maas als Friedensfürsten.
„Libyen ist längst zu einem Ort für einen Stellvertreterkrieg geworden, und das wollen wir nicht länger akzeptieren. Seit Monaten sind wir in Gesprächen mit Ländern, die Einfluss nehmen in Libyen und wir wollen diese dazu veranlassen und in die Pflicht nehmen...“ (1) So tönte Außenminister Heiko Maas am 17. Januar, zwei Tage vor Beginn der Libyen-Konferenz in Berlin. Entsprechend das Tamtam der Tagesschau: „In Berlin haben sich die Teilnehmer der Libyen-Konferenz auf einen umfassenden Plan für eine Friedenslösung in dem Bürgerkriegsland verständigt.“ (2) Das stimmte höchstens formal. Ein kritischer Beobachter hätte zumindest beiläufig bemerkt, dass einige der Akteure hinterm Rücken die Finger kreuzten. Die Tagesschau vertuschte aber dienstfertig, dass nur eine Show mit Heißluft-Ballonstart abgezogen worden war.
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Forwarded from Multipolar Magazin
Twitter: die neuen amtlichen Mitteilungen?
Facebook, Google und Twitter sind die Kommunikations- giganten unserer Tage. Twitter spielt dabei eine besondere Rolle: Es wird wird von Institutionen und Personen des politischen Lebens quer durch die Welt für die Kommunikation verwendet. Das ist ein Problem.
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Spiel mit dem Feuer: Die brennenden Wälder unseres Planeten zeigen, dass das, was wir zu beherrschen glaubten, außer Kontrolle geraten ist.
Laut der griechischen Mythologie, der Wiege unserer Kultur, ist das Feuer nur durch eine List in Menschenhand gelangt. Prometheus wurde für seinen Frevel, den Göttern das Feuer entwendet zu haben, an einen Felsen des Kaukasus gekettet und von einem Adler heimgesucht. Die Menschen bezahlten den Feuerraub mit den Übeln aus der Büchse der Pandora, die sich über die Welt verbreitet haben. Als einzige positive Gabe hat die Hoffnung überlebt. Ein Mythos mit hoher Symbolkraft — auch für unsere Zeit.
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Apokalyptischer Jahresstart: Im ersten Monat der 2020er Jahre gab es mehr Katastrophen als sonst meistens in einem ganzen Jahr.
Im Rückblick auf die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts spricht man von den „Roaring Twenties“, also den stürmischen 20er Jahren. Dabei ist das Wort „roaring“ im Englischen äußerst positiv konnotiert und steht in diesem Kontext für Aufschwung und Genesung nach dem Ende eines äußerst blutigen Jahrzehnts. Das Stürmische, welches die 20er Jahre des 21. Jahrhundert einleitete, war gänzlich anderer Natur. Der Januar erschien dem aufmerksamen Beobachter wie die schlagartige Eruption destruktiver Kräfte, die sich in der zweiten Hälfte der 2010er Jahr aufgestaut hatten. Ein Monatsrückblick, der genügend Stoff für einen ganzen Jahresrückblick böte.
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Verkehrtes „Geschichtsbewusstsein“Verantwortung für Israel würde bedeuten, das Land auf eine menschliche Palästinapolitik zu verpflichten, anstatt jede Unmenschlichkeit abzunicken.
Seit Jahrzehnten lautet das Mantra deutscher Politik: Sicherheit für den Staat Israel und Gründung eines palästinensischen Staates. Doch nur das erstere haben die Regierungen der Bundesrepublik ernst genommen. Ein palästinensischer Staat ist so fern wie nie zuvor. Wo liegen die Gründe für diesen Widerspruch? Verhindert die Hypothek der faschistischen Vergangenheit immer noch eine Politik nach den Maßstäben der Menschenrechte und des Völkerrechts? Rede des Autors auf der Konferenz des Deutschen Koordinationskreises #Palästina #Israel (KOPI) in Berlin im Januar 2020.
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Der falsche Feind: Zur Sicherung des Friedens müssen wir uns aus der Umklammerung der NATO lösen und erkennen, dass Deutschland und Russland Schicksalsgefährten sind.
Im Oktober 2019 ist das neue Buch, „Der Griff nach Eurasien: Die Hintergründe des ewigen Krieges gegen Russland“ des Politologen und Publizisten Hermann Ploppa erschienen. Im Gespräch mit dem Rubikon bezeichnet der Autor das Verhalten der Bundesregierung gegenüber Russland als ein „Selbstmordkommando“. Anstatt die NATO weiter aufzurüsten und gegen Russland in Stellung zu bringen, sollte man das für Rüstung verschwendete Geld stattdessen für den „sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Wiederaufbau Europas“ verwenden, so der Autor. Das Gespräch führte Flo Osrainik.
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Die verschwiegene Kriegslüge: Die Berichte über einen angeblichen Giftgasanschlag in Douma sind widerlegt — nur: die Medien sagen uns das nicht.
Das Ausmaß, in dem der Douma-Bericht der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen, OVCW, verfälscht wurde, ist ein Skandal. Offenbar war die Wahrheit uninteressant, lieber hielt man an einer Lüge fest, die im Informationskrieg gegen Russland und die Assad-Regierung nützlich schien. Wie hier manipuliert wurde, wird der Öffentlichkeit jedoch verschwiegen. Statt den öffentlichen Fragen und Zweifeln nachzugehen, greift die OVCW jetzt diejenigen an, die für Aufklärung sorgen.
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#Syrien #Douma #Medien
Nur die „Angeklagten“ fehlten: Bericht von der IALANA-Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“.
Die Friedensinitiative „IALANA“ versammelte vom 26. bis 28. Januar 2018 in Kassel eine große Zahl von Medienkritikern – darunter zahlreiche Prominente. Medienwissenschaftler, Künstler, Juristen, Historiker, Ex-Politiker und kritische Journalisten debattierten drei Tage lang über den Zustand der heutigen Medienlandschaft. Es ging unter anderem um Kriegspropaganda, Medienkonzentration und Programmbeschwerden. Vertreter des Mainstreams ließen sich trotz Einladung nicht sehen.
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@multipolar_magazin-Autor im #RubikonMagazin
Anne Frank ist nicht repräsentativ: In Deutschland wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Doch das Gedenken ist zum Nachteil der osteuropäischen Opfer verzerrt.
Jedes Jahr am 27. Januar ist der deutschlandweite Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. International wird dieser Tag, an dem die Rote Armee im Jahr 1945 den Lagerkomplex Auschwitz befreite, als Holocaustgedenktag begangen. Doch wer sich mit der Realgeschichte der Nazi-Herrschaft befasst, erkennt, dass das hiesige Gedenken stark zuungunsten osteuropäischer Opfer verzerrt ist.
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@multipolar_magazin-Autor im #RubikonMagazin
Das Parlament repräsentiert nicht die Bürger“ — Interview mit Oskar Lafontaine zu Armut, Flucht und Krieg.
Oskar Lafontaine, saarländischer Oppositionsführer und früherer Parteivorsitzender der Linken, spricht im Interview mit Rubikon über die Idee einer linken Sammlungsbewegung in Deutschland und über innerparteiliche Kontroversen in der Flüchtlingsdebatte. „Eine Linke darf sich nicht nur um die zehn Prozent der Flüchtlinge kümmern, die es bis hierher schaffen“, sagt Lafontaine. Mit ihm sprach Stefan Korinth.
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@multipolar_magazin-Autor im #RubikonMagazin
Der Weltpolizist: Welche Rolle spielt der Welt-Hegemon USA in unserer Zeit? Interview mit dem Historiker Hans-Heinrich #Nolte, Teil 1.
Hans-Heinrich Nolte ist einer der bekanntesten Osteuropahistoriker Deutschlands. Er lehrte lange an den Universitäten in Hannover und Wien. Zudem ist er einer der Vorreiter im Forschungsfeld Weltgeschichte. Vor wenigen Monaten erschien sein neues Buch „Kurze Geschichte der Imperien“. Die Frage, ob sich die USA zu einem Imperium entwickelt haben, beantwortet Nolte mit nein. Nach geschichtswissenschaftlichen Kriterien seien die Vereinigten Staaten kein Imperium, sehr wohl aber der Hegemon der heutigen Welt. Mit ihm sprach Stefan Korinth.
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Die Vetomächte akzeptieren keine Welt ohne Krieg“ — Welche Rolle spielen die USA und die Vereinten Nationen in der Welt? Interview mit dem Osteuropahistoriker Hans-Heinrich #Nolte, Teil 2.
Hans-Heinrich Nolte ist einer der renommiertesten Historiker Deutschlands. Neben osteuropäischer Geschichte ist sein Spezialgebiet auch die Globalgeschichte. In Teil 1 erläuterte Nolte, warum die USA aus seiner Sicht kein Imperium, sondern „nur“ Weltmacht Nummer 1 sind (1). In Teil 2 spricht er über die Interessen, Ausgangspositionen und Handlungsmöglichkeiten verschiedener Großmächte – ein Parforceritt durch die Weltpolitik. Das Interview führte Stefan Korinth.
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Propaganda statt Journalismus: In einer Twitter-Debatte zu den Maidanmorden offenbaren ARD-Korrespondenten ihre ideologische Motivation.
In einer Diskussion beim Kurznachrichten-Medium Twitter zwischen Rubikon-Autor Paul Schreyer, Maidanforscher Ivan Katchanovski und mehreren ARD-Journalisten offenbaren die öffentlich-rechtlichen Korrespondenten eine äußerst fragwürdige Berufseinstellung. #Medien #Ukraine
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@multipolar_magazin-Autor im #RubikonMagazin
Mut tut gut! Es gilt, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes Wesen ist.
Leben wir in einer Gesellschaft ohne Opposition? Kritische Psychologen debattieren Anfang März 2018 auf einem Kongress in Berlin diese Fragestellung, die bereits der Philosoph Herbert Marcuse 1964 aufgeworfen hatte. Die jährliche Tagung der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) wurde dabei im Vorfeld mit Antisemitismusvorwürfen attackiert. So inhaltlich konstruiert diese Vorwürfe auch sind, so machten sie doch deutlich, mit welchen Methoden heutige Opposition geschwächt werden soll.
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@multipolar_magazin-Autor im #RubikonMagazin
Das Trauma des Krieges: „Nur Traumatisierte beginnen Kriege“, meinen Franz Ruppert und Daniele Ganser.
Vor einigen Jahren veränderte ein Vortrag des Friedensforschers Daniele Ganser den politischen Blick von Birgit Assel, Sozialpädagogin und Rubikon-Autorin, stark. Einige Jahre zuvor war sie auf die Arbeiten des Traumaforschers Franz Ruppert gestoßen. Diese wiederum veränderten ihre berufliche Herangehensweise grundlegend. Beide – Ruppert und Ganser – gehören zusammen auf eine Bühne, dachte Assel, denn Friedensforschung und Traumaforschung gehören auch zusammen. Im Mai 2018 gelang ihr diese Zusammenführung bei einer Debatte in Hannover.
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@multipolar_magazin-Autor im #RubikonMagazin