Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎙 Alexej Polischtschuk, Leiter der 2. Abteilung für die Gemeinschaft unabhängiger Staaten im Russischen Außenministerium

💬 Die russische Seite ist offen für Diskussionen über erstgemeinte und realistische Vorschläge, die den aktuellen Gegebenheiten Rechnung tragen und zur Behebung der Grundursachen der Ukraine-Krise sowie zu einem tatsächlich umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden führen werden. Das Verhalten der Regierung in Kiew zeigt jedoch, dass sie dazu nicht bereit ist. Kiew ist aus den direkten Gesprächen mit Russland ausgetreten, die vom Ende Februar bis Mitte April 2022 geführt wurden. Im September 2022 wurde per Dekret des ukrainischen Präsidenten in der Ukraine ein Selbstverbot für Gespräche mit der russischen Führung eingeführt, das nach wie vor in Kraft ist.

@RusBotschaft

#Polischtschuk #Ukraine

🔗 Interview im Wortlaut
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❗️ Stellungnahme des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew hinsichtlich der Teilnahme russischer Vertreter an Gedenkveranstaltungen in Deutschland

💬 Vor dem Hintergrund der in den deutschen Medien breit geführten Diskussion hinsichtlich der Teilnahme offizieller russischer Vertreter an Gedenkveranstaltungen auf den sowjetischen Kriegsgräberstätten in Deutschland und mit Hinblick auf die zahlreichen Spekulationen hierzu möchte ich folgende Akzente setzen.

💬 Der Tag des Sieges ist ein Feiertag, der jedem Menschen in Russland heilig ist. Der Vernichtungskrieg, den die Nazis gegen die Sowjetunion vom Zaun gerissen hatten, forderte das Leben von 27 Millionen Sowjetbürgern. Die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Schergen müssen als Genozid an den Völkern der UdSSR anerkannt werden. Wir rufen dazu den neuen deutschen Bundestag und die neue deutsche Bundesregierung auf, sobald diese gebildet wird.

💬 Als Fortsetzer-Staat der Sowjetunion hält Russland das Andenken der Gefallenen in Ehren. Dabei hat unser Land die heldenhaften Leistungen der sowjetischen Soldaten und die immensen Opfer, die von dem Sowjetvolk für den Sieg gebracht worden waren, nie nach Nationalität unterschieden. Der Sieg ist unser gemeinsames Gut und die Erinnerung an die Opfer des Krieges unser gemeinsamer Schmerz. Russen, Belarussen, Ukrainer, Kasachen und Angehörige von mehr als hundert Völkern der UdSSR standen im Schulterschluss zusammen und konnten nur zusammen siegen.

💬 Auf dem Territorium Deutschlands befinden sich mehr als viertausend Grabstätten, in denen über 700.000 Sowjetsoldaten ruhen. Von Herzen danken wir den deutschen Gemeinden und Kommunen, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und den Menschen in Deutschland für den fürsorglichen Umgang mit den sowjetischen Kriegsgräbern und Gedenkstätten.

💬 Im Vorfeld des 80. Jahrestages der Befreiung Deutschlands und Europas vom Nazismus planen die russischen diplomatischen Vertretungen zusammen mit Kollegen aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten eine Vielzahl von Gedenkveranstaltungen, bei denen wir Kränze und Blumen niederlegen, uns tief an den Gräbern der Sowjetsoldaten verneigen und auf ihre unsterblichen Heldentaten besinnen wollen. Dazu laden wir Veteranen, russische Landsleute, deutsche Bürger und alle ein, die das Andenken der Befreier in Ehren halten. Gern nehmen wir auch an uns gerichtete Einladungen an.

💬 Entschieden weisen wir die Versuche zurück, uns eine „propagandistische Instrumentalisierung“ der Gedenkveranstaltungen vorzuwerfen. Wir haben immer deutlich gemacht und wollen auch heute deutlich machen, dass die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, den entscheidenden Anteil der Roten Armee an der Zerschlagung des Nazismus und die kolossalen Opfer des Sowjetvolkes nicht von der jeweils aktuellen politischen Agenda abhängen, verdreht oder verschwiegen werden darf. Das ist unsere feste Überzeugung.

💬 Die Versuche einer Instrumentalisierung sehen wir hingegen in den Verboten, die Symbole des Sieges sowie die Staatsflaggen der UdSSR und Russlands in der Öffentlichkeit zu zeigen, im Ausschluss russischer und belarussischer Vertreter vom gemeinsamen Erinnern und in den Anspielungen auf einen womöglich mit Gewalt einhergehenden Verweis offizieller Vertreter unserer Länder vom Gelände der Gedenkstätten. Den Ideengebern für derlei Maßnahmen gereicht das nicht zur Ehre.

💬 Unsere Aufgabe ist es, den anstehenden Jahrestag des Großen Sieges in Würde zu begehen, der Befreier Deutschlands und Europas vom Nazismus zu gedenken, an ihren Denkmälern Blumen und Kränze niederzulegen und uns an ihren Gräbern zu verneigen. Genau das werden wir tun. Alle, die dabei sein wollen, sind herzlich eingeladen, sich uns in diesem Gedenken anzuschließen.

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#Netschajew #80JahreBefreiung
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📆 Elbe Day

📌 Heute vor 80 Jahren, am 25. April 1945, trafen sowjetische und amerikanische Soldaten vor den Toren der Stadt Torgau aufeinander. Die Truppen der 1. Ukrainischen Front unter dem Kommando von Marschall Iwan Konew, trafen sich mit den Truppen der 1. US-Armee unter dem Kommando von General Courtney Hodges.

🔸 Auf dem Bild – das historische Treffen auf der zerstörten Elbbrücke bei Torgau. Zwei junge Offiziere, Lieutenant William Robertson von der 69. US-Infanteriedivision und Leutnant Alexander Silwaschko von der 58. Gardeschützendivision der Roten Armee, haben an dem Tag Geschichte geschrieben. Mit einem einfachen Händedruck wurden sie zu Symbolfiguren des ersten offiziellen Zusammentreffens amerikanischer und sowjetischer Truppen – ein Moment, der für viele das nahende Ende des Zweiten Weltkriegs und die Hoffnung auf Frieden verkörperte.

🤝 Händeschütteln der sowjetischen und amerikanischen Soldaten gilt bis heute als ein Sinnbild des Friedens.

Dieses Ereignis ist nicht nur von historischer, sondern auch von symbolischer Bedeutung. Es markierte den Höhepunkt des alliierten Kampfes der Anti-Hitler-Koalition gegen den Nazismus und leitete die Niederlage des Dritten Reiches ein, das 15 Tage danach kapitulierte. Der Geist der Einheit gegen den gemeinsamen Feind, der später als "Geist der Elbe" bezeichnet wurde, eröffnete Perspektiven für eine Nachkriegszusammenarbeit auf einer neuen Ebene.

🕊 Ohne Rücksicht auf kulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren tauschten die Kameraden Abzeichen, Erkennungszeichen, Haushaltsgegenstände und sogar Wertsachen aus.

📽 Hier können Sie sich eine Dokumentation in englischer Sprache ansehen, um mehr über dieses wichtige Ereignis zu erfahren.

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte #ElbeDay
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📅 Heute vor 80 Jahren – Elbe Day

📸 Ein Bild ging um die Welt: Amerikaner und Sowjets vereint – nicht durch Worte, sondern durch ein gemeinsames Ziel.

🗨 Lt. William Robertson

„We didn’t speak the same language, but we understood each other perfectly.“

Deutsche Übersetzung: „Wir sprachen nicht dieselbe Sprache, aber wir verstanden uns perfekt.“

🎙 US-Präsident Harry S. Truman:

„The meeting on the Elbe is a solemn reminder of the high purpose that binds our nations in this hour: the destruction of tyranny and the building of a lasting peace.“

Deutsche Übersetzung: „Das Treffen an der Elbe ist eine feierliche Erinnerung an das große Ziel, das unsere Nationen in dieser Stunde eint: die Zerschlagung der Tyrannei und der Aufbau eines dauerhaften Friedens.“

📌 Der Kommandant der 1. Ukrainischen Front, Marschall Iwan Konew, erinnerte sich:

„Разумеется, встреча двух командующих была довольно дружественной. Тем более что мы не дипломаты, а солдаты. Говорили напрямую и совершенно откровенно, хотя официальные тосты были произнесены как мной, так и им.“

Deutsche Übersetzung: "Natürlich war das Treffen der beiden Befehlshaber ziemlich freundschaftlich. Zumal wir ja keine Diplomaten, sondern Soldaten sind. Wir sprachen offen und ganz direkt miteinander – auch wenn die offiziellen Trinksprüche sowohl von mir als auch von ihm ausgesprochen wurden."

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte #ElbeDay
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📆 Heute, anlässlich des 80. Jahrestages der Begegnung US-amerikanischer und sowjetischer Truppen an der Elbe, fanden in der Stadt Torgau feierliche Kranz- und Blumenniederlegungen am Denkmal statt, das zur Erinnerung an das legendäre Zusammentreffen der Alliierten errichtet wurde. Ebenso wurde auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof, wo die bei der Befreiung der Stadt gefallenen Rotarmisten begraben sind, der Opfer gedacht.

An der feierlich-gedenkenden Veranstaltung nahmen der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché und die Mitarbeiter der Botschaft in Berlin sowie zahlreiche engagierte Bürger aus der Region teil.

Von deutscher Seite beteiligten sich der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Oberbürgermeister von Torgau Rüdiger Henrik Simon und weitere Ehrengäste an der Gedenkzeremonie.

Zur Erinnerung an das Zusammentreffen der Alliiertenarmeen wurde in der Nähe der historischen Brücke ein Denkmal enthüllt – eine massive Granitsäule, gekrönt von einer Skulptur mit stilisierten Flaggen der UdSSR und der USA. Auf dem Sockel sind Inschriften in Russisch, Englisch und Deutsch eingraviert, die lauten: „Ehre der siegreichen Roten Armee und den tapferen Truppen unserer Alliierten, die den Sieg über das faschistische Deutschland errangen.“ Auf der anderen Seite des Denkmals steht: „Hier an der Elbe, am 25. April 1945, vereinigten sich die Truppen der 1. Ukrainischen Front der Roten Armee mit den amerikanischen Streitkräften.“

Auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Torgau fanden über 400 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion ihre letzte Ruhe: sowjetische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter („Ostarbeiter“) und deren Kinder sowie Rotarmisten, die in den blutigen Kämpfen um Torgau vom 22. bis 25. April 1945 gefallen oder an ihren Kriegsverletzungen in Lazaretten gestorben sind.

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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Gedenkveranstaltungen mit Kranzniederlegungen fanden auch in der Stadt Strehla statt

Am Ufer der Elbe befindet sich ein Denkmal, das dem historischen Treffen der sowjetischen und amerikanischen Truppen am 25. April 1945 gewidmet ist. Genau in der Nähe von Strehla, im Ortsteil Lorenzkirch, kam es zur ersten dokumentierten Begegnung zwischen der Roten Armee und der US-Armee auf deutschem Boden.

Das Denkmal steht an der Stelle einer ehemaligen Fährverbindung am Elbufer. Genau hier traf der amerikanische Leutnant Albert Kotzebue mit seiner Patrouille des 273. Infanterieregiments der 69. US-Infanteriedivision auf sowjetische Truppen unter dem Kommando von Oberstleutnant Alexander Gordejew vom 175. Gardeschützenregiment der 5. Gardearmee.

Die offizielle Einweihung des Denkmals fand im Jahr 1995 anlässlich des 50. Jahrestages des Treffens an der Elbe statt. Es erinnert an die Bedeutung von Zusammenarbeit und gegenseitigem Verständnis zwischen den Völkern – insbesondere in schwierigen historischen Zeiten.

Urheber der Skulptur war der russische Bildhauer Wladimir Surowtsew, bekannt für seine Werke zum Thema Krieg und Frieden.

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🎖Der Siegesorden war der höchste militärische Verdienstorden der UdSSR

Der Orden des Sieges war der prestigeträchtigste militärische Orden der UdSSR – eine Auszeichnung, die ausschließlich für herausragende Verdienste in der strategischen Kriegsführung gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg verliehen wurde.

✨ Er wurde am 8. November 1943 gestiftet und nur 20 Mal an 17 Personen vergeben – darunter berühmte Marschälle der Sowjetunion wie Georgi Schukow, Iwan Konew, aber auch ausländische Staatsoberhäupter und Militärführer wie Dwight D. Eisenhower, Bernard Montgomery oder König Mihai I. von Rumänien. Dieser Orden wurde an Oberbefehlshaber verliehen, deren Operationen den Kriegsverlauf entscheidend beeinflussten.

👑 Der Orden besteht aus Platin, Rubinen und Diamanten und ist nicht nur ein Symbol militärischer Größe, sondern auch ein Meisterwerk sowjetischer Ordenskunst. Im Zentrum: der Spasskaja-Turm des Moskauer Kremls, umgeben von einem fünfzackigen Stern mit Lorbeer- und Eichenlaub.

Er steht sinnbildlich für die enormen Opfer und die militärische Kraftanstrengung der Völker der Sowjetunion sowie für die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Faschismus.

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🎥 We present to your attention a documentary film by Pavel Baydikov and Lidiya Vasilevskaya «Finding the Fallen».

They are on a search. Sometimes it seems to them that the search is endless. Every year, from April to September, search teams work at the site of past battles near Rzhev, under the then-blockaded Leningrad and on the Baltic Sea. Because the Great Patriotic War ended long ago, but hundreds of thousands of Soviet soldiers are still missing. Relatives know nothing about their fate. Artur Olkhovsky had both of his grandfathers missing. And for 30 years he was the head of the Tyumen search centre. Now his son is continuing the search.

Source: Finding the Fallen
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