Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🏅 Am 8. Mai 1945 um 22:43 Uhr Berliner Zeit wurde die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands unterzeichnet. Damit fand der Große Vaterländische Krieg sowie der Zweite Weltkrieg in Europa ihr Ende.

Aufgrund des erfolgreichen Sturms auf Berlin durch die sowjetischen Truppen zog Adolf Hitler es vor, aus Angst vor der gerechten Vergeltung der Sieger, Selbstmord zu begehen. Der Titel des Reichspräsidenten sowie das Oberkommando über die Streitkräfte des Dritten Reiches gingen auf Großadmiral Karl Dönitz über.

In der Hoffnung, sich ausschließlich den anglo-amerikanischen Streitkräften ergeben zu können, traf eine deutsche Delegation am 5. Mai in der französischen Stadt Reims ein, wo sich das Hauptquartier der westlichen Alliierten befand.

📜 In dem am 7. Mai in Reims unterzeichneten Akt war in Punkt 4 vermerkt, dass dieses Dokument nicht den Abschluss einer weiteren, endgültigen Urkunde ausschloss, falls ein Koalitionsmitglied dies verlangte.

Daher wurde das Dokument von der Sowjetunion nur als vorläufig anerkannt, und es wurde vorgeschlagen, eine neue feierliche Unterzeichnung in der von der Roten Armee befreiten Hauptstadt Nazi-Deutschlands zu organisieren.

🌟 Am 8. Mai 1945 fand um exakt 22:43 Uhr im Berliner Vorort Karlshorst die Zeremonie zur Unterzeichnung der Urkunde über die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands statt.

🎉 Um 02:10 Uhr Moskauer Zeit (am 9. Mai) verkündete der Sprecher Juri Lewitan im sowjetischen Radio den Text der Urkunde sowie das Dekret des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR zur Erklärung des 9. Mai als Tag des Sieges – ein Feiertag, der fortan in der Sowjetunion und später in Russland sowie den meisten ehemaligen Sowjetrepubliken gefeiert wird.

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🗞 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew in einem Gastkommentar für die "Junge Welt" zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg

• Am 9. Mai wird in unserem Land der 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg und der Befreiung Deutschlands und Europas vom Nazismus gefeiert. Für alle Völker der ehemaligen Sowjetunion ist es fürwahr ein heiliges Datum. Der Vernichtungskrieg, den die Nazis gegen die Völker der Sowjetunion vom Zaun gebrochen hatten, riss 27 Millionen Sowjetbürger in den Tod. Mehr als die Hälfte von ihnen waren Zivilisten.

• Jährlich ehren wir in diesen Tagen das Andenken der Helden, die durch ihre Standhaftigkeit und ihren Mut den gemeinsamen Sieg über den Feind näher brachten. Wir erinnern an den Beitrag der Länder der Antihitlerkoalition zu diesem großen Sieg.

• Die vom »Dritten Reich« und seinen Schergen begangenen Verbrechen, die in der Weltgeschichte ihresgleichen suchen und in den Urteilen des Nürnberger Militärgerichtshofes dokumentiert wurden, müssen als Genozid an den Völkern der UdSSR anerkannt werden. Wir rufen den neuen Deutschen Bundestag und die neue Bundesregierung auf, diesen für Millionen Menschen wichtigen Schritt zu machen und somit die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen.

• Den Feierlichkeiten anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges misst Russland eine außerordentlich große Bedeutung bei. Denen in Deutschland kommt in diesem Kontext ein besonderer Stellenwert zu. Denn hier befinden sich mehr als 4.000 Grabstätten, in denen mehr als 700.000 Sowjetsoldaten ruhen.

• Wir ehren das Andenken der Opfer, die in den Kämpfen gefallen sind, in den Konzentrationslagern erschossen und zu Tode gemartert wurden, durch Hunger, Kälte, Verletzungen und Krankheiten starben sowie der Belagerung und der Besatzung zum Opfer fielen.

🔗 Das Wortlaut des Gastbeitrages lesen Sie hier.

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#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg #Russland #Deutschland #Netschajew #Bundesregierung
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🇷🇺 Anlässlich des 80. Jahrestages des Großen Sieges und der Befreiung Europas vom Faschismus fand am 8. Mai 2025 im Zentrum der Stadt Altlandsberg (Brandenburg) eine feierliche Kranz- und Blumenniederlegung am sowjetischen Kriegsdenkmal für die im Kampf um die Befreiung der Stadt gefallenen Rotarmisten statt.

👤 An der Zeremonie nahmen der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché, Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung sowie Vertreter des militärisch-diplomatischen Korps der GUS-Staaten teil. Von deutscher Seite waren der Bürgermeister der Stadt und weitere Ehrengäste beteiligt.

🔹 Die sowjetische Kriegsgräberstätte in Altlandsberg dient als Gedenkstätte für 393 Soldaten der Roten Armee, die in den letzten Wochen des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 gefallen sind.

🖌 In der Nacht zum 21. April 1945 gelang es den Einheiten der Roten Armee, den heutigen Wohnplatz Amtsfreiheit zu erreichen, um weiter Richtung Berlin vorzurücken. Der Marktplatz war von Schützengräben durchzogen, die später zu Gräbern wurden. Nach Kriegsende erhielt dieser Ort den Namen „Platz der Freiheit“ und wurde zum Gedenkfriedhof.

🎖 Im Jahr 2021 führte die Abteilung zur Pflege des Gedenkens an die im Vaterlandsverteidigungskrieg Gefallenen bei der Russischen Botschaft in Deutschland eine Überprüfung und Ergänzung der Liste der Bestatteten durch. Dabei wurden unter anderem die Namen zweier Helden der Sowjetunion ermittelt: des Garde-Oberleutnants Iwan Wassiljewitsch Belousko und des Garde-Leutnants Iwan Chotowitsch Krawtschenko.

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#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg
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🇷🇺 Am 8. Mai 2025 fand eine feierliche Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal in der Schönholzer Heide (Berlin-Pankow) anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 statt.

👤 An der Gedenkveranstaltung nahmen der russische Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché Alexei Andrejew, die Vertreter und Militärattachés der diplomatischen Missionen der GUS-Staaten in Berlin teil. Außerdem gedachten der sowjetischen Soldaten, die ihr Leben für die Befreiung Europas und der Welt vom Nazismus hingaben, Mitarbeiter der russischen Botschaft, des Handels- und Wirtschaftsbüros, des Russischen Hauses in Berlin und zahlreiche deutsche Bürger und russische Landsleute.

🔻 Das sowjetische Ehrenmal in Pankow ist eine Gedenkstätte, auf welchem 13.200 der etwa 80.000 in der Endphase (Schlacht um Berlin) im März und April 1945 gefallenen Soldaten der Roten Armee beigesetzt wurden. Die große Zahl der in Schönholz Bestatteten hängt damit zusammen, dass hier im Gegensatz zum Ehrenmal in Berlin-Treptow nicht nur Gefallene, sondern auch in deutscher Kriegsgefangenschaft verstorbene Rotarmisten bestattet wurden. Die Einweihung der Gedenkstätte fand am 7. November 1949 statt.

Höhepunkt der Gedenkanlage ist die bronzene Figurengruppe vor dem Obelisken aus hellem Granit. Die bronzene Figurengruppe der trauernden Mutter Heimat mit dem vor ihr aufgebahrten Sohn steht auf einem hohen, mit grünlichen Granitplatten verkleideten Sockel, der den Katafalk darstellt, auf dem der Gefallene ruht. Der Leichnam des Sohnes ist mit einem großen Tuch (Flagge der UdSSR) bedeckt, das weit nach vorne reicht.

Der Sockel trägt die Inschrift in russischer und deutscher Sprache: „Nicht vergebens waren der Tod und das vergossene Blut der Sowjethelden. Nicht vergebens der Kummer und die Tränen der Mütter, Witwen und Waisen. Sie rufen zum Kampf für den dauernden Frieden unter den Völkern auf “.

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#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg
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