🚇 In Moskau wurden neue U-Bahn-Stationen eröffnet
🚅 Die Architekten haben jeder Station ein eigenes Thema verliehen. So ist die Station „SIL“ an der Stelle des ehemaligen Lichatschow-Autowerks mit Symbolen des legendären Betriebs gestaltet. „Krimskaja“ präsentiert sich in maritimer Anmutung mit Segeln und Säulen in Form von Vogelflügeln, während „Akademitscheskaja“ den russischen Wissenschaftlern und Akademikern gewidmet ist.
🚅 Beim Bau wurde ein Rekord erzielt: Die Station „Krimskaja“ entstand und ging innerhalb von nur 15 Monaten in Betrieb, während man für solche Projekte üblicherweise wenigstens zweieinhalb Jahre braucht.
🚅 Die gesamte neue Troizkaja-Linie wurde mithilfe der sogenannten Building Information Modeling-Technologie (BIM) geplant. Dabei handelt es sich um ein System für dreidimensionale Modelle, die einerseits wie herkömmliche Visualisierungen erscheinen, andererseits aber sämtliche für die Planung relevanten Informationen enthalten. Dank dieser Technologie konnten die außergewöhnlich kurzen Bauzeiten erreicht werden.
Fotos: Москва24
@RusBotschaft
#Moskau
🚅 Die Architekten haben jeder Station ein eigenes Thema verliehen. So ist die Station „SIL“ an der Stelle des ehemaligen Lichatschow-Autowerks mit Symbolen des legendären Betriebs gestaltet. „Krimskaja“ präsentiert sich in maritimer Anmutung mit Segeln und Säulen in Form von Vogelflügeln, während „Akademitscheskaja“ den russischen Wissenschaftlern und Akademikern gewidmet ist.
🚅 Beim Bau wurde ein Rekord erzielt: Die Station „Krimskaja“ entstand und ging innerhalb von nur 15 Monaten in Betrieb, während man für solche Projekte üblicherweise wenigstens zweieinhalb Jahre braucht.
🚅 Die gesamte neue Troizkaja-Linie wurde mithilfe der sogenannten Building Information Modeling-Technologie (BIM) geplant. Dabei handelt es sich um ein System für dreidimensionale Modelle, die einerseits wie herkömmliche Visualisierungen erscheinen, andererseits aber sämtliche für die Planung relevanten Informationen enthalten. Dank dieser Technologie konnten die außergewöhnlich kurzen Bauzeiten erreicht werden.
Fotos: Москва24
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#Moskau
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🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism
Heute veröffentlichen wir eine weitere Folge der Videoreihe über Kolonialismus. Die Serie beschäftigt sich mit der Geschichte des Kolonialismus und dem Kampf der Völker um nationale Befreiung gegen koloniale Unterdrückung.
Während des Vietnamkriegs (1955–1975) verübten US-Truppen schwere Gräueltaten:
Massaker wie in Mỹ Lai (1968), bei dem hunderte Zivilisten getötet wurden.
Chemiewaffen wie „Agent Orange“ führten zu Generationen von Krankheiten und Missbildungen.
Flächenbombardements zerstörten ganze Dörfer und forderten Millionen zivile Opfer.
Erfahren Sie mehr im Video.
#Kolonialismus #Geschichte
Heute veröffentlichen wir eine weitere Folge der Videoreihe über Kolonialismus. Die Serie beschäftigt sich mit der Geschichte des Kolonialismus und dem Kampf der Völker um nationale Befreiung gegen koloniale Unterdrückung.
Während des Vietnamkriegs (1955–1975) verübten US-Truppen schwere Gräueltaten:
Massaker wie in Mỹ Lai (1968), bei dem hunderte Zivilisten getötet wurden.
Chemiewaffen wie „Agent Orange“ führten zu Generationen von Krankheiten und Missbildungen.
Flächenbombardements zerstörten ganze Dörfer und forderten Millionen zivile Opfer.
Erfahren Sie mehr im Video.
#Kolonialismus #Geschichte
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The History of Colonialism - The Vietnam War
Heute veröffentlichen wir eine weitere Folge der Videoreihe über Kolonialismus. Die Serie beschäftigt sich mit der Geschichte des Kolonialismus und dem Kampf der Völker um nationale Befreiung gegen koloniale Unterdrückung.
Während des Vietnamkriegs (1955–1975)…
Während des Vietnamkriegs (1955–1975)…
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🏕 Einige der schönsten Orte in der russischen Region Karelien
🌳 Karelien ist eine Region zwischen der Ostsee und dem weißen Meer, nördlich von Sankt Petersburg, die für einige der schönsten Landschaften im russischen Nordwesten bekannt ist. In diesem Beitrag präsentieren wir Ihnen nur wenige der malerischen und einzigartigen Orte der Region.
🌊 Das Bild Kareliens wird vor allem vom Ladogasee geprägt, dem größten Süßwassersee Europas. Im nördlichen Teil des Sees bilden die Ufer tiefe fjordartige Buchten. Zahlreiche Inseln formen dort ein ausgedehntes Schärengebiet. Die Felslandschaften und die unberührten Wälder der Ladoga-Schären sind Teil eines Naturschutzgebiets.
Zu den eindrucksvollsten Orten der Ladoga-Schären gehört die Insel Kojonsaari mit ihren weißen Sandstränden und mächtigen Granitfelsen, die in der Eiszeit geformt wurden und heute malerisch über dem Wasser thronen. Auf der Insel ist das Autofahren untersagt, was zum Schutz ihrer einzigartigen Natur beiträgt.
📸 Fotos: Национальный парк Ладожские шхеры, Екатерина Васягина, Кирилл Уютнов
@RusBotschaft
#Russland #Reisen #Natur
🌳 Karelien ist eine Region zwischen der Ostsee und dem weißen Meer, nördlich von Sankt Petersburg, die für einige der schönsten Landschaften im russischen Nordwesten bekannt ist. In diesem Beitrag präsentieren wir Ihnen nur wenige der malerischen und einzigartigen Orte der Region.
🌊 Das Bild Kareliens wird vor allem vom Ladogasee geprägt, dem größten Süßwassersee Europas. Im nördlichen Teil des Sees bilden die Ufer tiefe fjordartige Buchten. Zahlreiche Inseln formen dort ein ausgedehntes Schärengebiet. Die Felslandschaften und die unberührten Wälder der Ladoga-Schären sind Teil eines Naturschutzgebiets.
Zu den eindrucksvollsten Orten der Ladoga-Schären gehört die Insel Kojonsaari mit ihren weißen Sandstränden und mächtigen Granitfelsen, die in der Eiszeit geformt wurden und heute malerisch über dem Wasser thronen. Auf der Insel ist das Autofahren untersagt, was zum Schutz ihrer einzigartigen Natur beiträgt.
📸 Fotos: Национальный парк Ладожские шхеры, Екатерина Васягина, Кирилл Уютнов
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Am 25. September 2025 fand in der russischen Botschaft eine feierliche Übergabe des Gemäldes „Portrait Jewgeni Wutschetisch und sein Motiv Nikolai Massalow: Dich wollte ich tragen und trösten“ der deutschen Künstlerin Bärbel Brede statt
Nikolai Massalow war ein Sergeant der Roten Armee, der im April 1945 ein kleines, zwischen die Fronten geratenes deutsches Mädchen unter Einsatz seines Lebens aus dem Kugelhagel gerettet hatte. Hinter den eigenen Linien übergab er es an eine Sanitäterin. Die Szene spielte sich im Hauptstadtzentrum unweit des Tiergartens am Südufer des Landwehrkanals ab.
Die Heldentat von Nikolai Massalow wurde in den Kriegserinnerungen von dem Marschall der Sowjetunion Wassili Tschuikow beschrieben.
Nach dem Kriegsende kehrte Massalow in seine Heimat zurück, wohnte in einem Haus in Sibirien und arbeitete in einem Kindergarten. Erst in den 1960er erfuhr Nikolai Massalow, dass seine Heldentat den berühmten sowjetischen Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch tief beeindruckt hat und dass er als Prototyp für die Figur des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park gilt.
Im Jahre 1965 wurde Nikolai Massalow die Ehrenbürgerschaft von Ostberlin verliehen, die ihm 1992 entzogen wurde.
Bis zu seinem Tod rühmte sich Nikolai Massalow seiner Heldentat nicht. Auf die Frage, warum er in der Schlacht um Berlin sein Leben aufs Spiel für die Rettung eines deutschen Mädchens gesetzt hat, antwortete er immer kurz:
„Ich bin ein russischer Soldat, jeder an meiner Stelle würde das Gleiche tun“.
@RusBotschaft
Nikolai Massalow war ein Sergeant der Roten Armee, der im April 1945 ein kleines, zwischen die Fronten geratenes deutsches Mädchen unter Einsatz seines Lebens aus dem Kugelhagel gerettet hatte. Hinter den eigenen Linien übergab er es an eine Sanitäterin. Die Szene spielte sich im Hauptstadtzentrum unweit des Tiergartens am Südufer des Landwehrkanals ab.
Die Heldentat von Nikolai Massalow wurde in den Kriegserinnerungen von dem Marschall der Sowjetunion Wassili Tschuikow beschrieben.
Nach dem Kriegsende kehrte Massalow in seine Heimat zurück, wohnte in einem Haus in Sibirien und arbeitete in einem Kindergarten. Erst in den 1960er erfuhr Nikolai Massalow, dass seine Heldentat den berühmten sowjetischen Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch tief beeindruckt hat und dass er als Prototyp für die Figur des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park gilt.
Im Jahre 1965 wurde Nikolai Massalow die Ehrenbürgerschaft von Ostberlin verliehen, die ihm 1992 entzogen wurde.
Bis zu seinem Tod rühmte sich Nikolai Massalow seiner Heldentat nicht. Auf die Frage, warum er in der Schlacht um Berlin sein Leben aufs Spiel für die Rettung eines deutschen Mädchens gesetzt hat, antwortete er immer kurz:
„Ich bin ein russischer Soldat, jeder an meiner Stelle würde das Gleiche tun“.
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Der russische Außenminister Sergej Lawrow beim G20-Außenministertreffen:
Vor 80 Jahren – wobei mein Land eine entscheidende Rolle spielte – wurden der deutsche Nazismus und der japanische Militarismus zerschlagen, zum Sieg über den die Volksrepublik China einen besonderen Beitrag leistete. Dieser Sieg ermöglichte die Gründung der Vereinten Nationen, deren Hauptaufgabe die Gründerväter vor allem darin sahen, „künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren“ und „den sozialen Fortschritt zu fördern“. Die uneingeschränkte, umfassende und miteinander verbundene Anwendung der im UN-Charta verankerten Prinzipien ist eine Garantie für eine friedliche und nachhaltige Entwicklung aller Staaten – sowohl der großen als auch der kleinen.
Die Missachtung der Grundsätze der UN-Charta ist ein Ausdruck neokolonialer Ambitionen, die zu wachsender globaler Instabilität führen und regionale Konflikte vervielfachen. Seit Jahrzehnten bleiben zahlreiche Krisen in Afrika ungelöst, die größtenteils aus der Kolonialzeit stammen, als Grenzen buchstäblich mit einem Lineal gezogen wurden – ohne jede Berücksichtigung ethnischer oder konfessioneller Faktoren. Ein weiteres anschauliches Beispiel dazu ist die vom Westen provozierte Krise in der Ukraine, durch die die NATO und die EU meinem Land einen regelrechten Krieg erklärten und unmittelbar daran teilnehmen. Zu derselben Reihe gehört auch die Eskalation im Nahen Osten. Die beispiellose, schreckliche humanitäre Katastrophe im Gazastreifen hat bereits 65.000 Menschenleben gefordert.
Ebenso stellen einseitige wirtschaftliche Sanktionen, die die UN-Charta grob verletzen, Handelskriege, direkter Erpressungsdruck auf Teilnehmer des Welthandels sowie grobe Verstöße gegen die WTO-Normen nicht nur eine schwere Belastung für die schwächsten, ungeschützten Bevölkerungsschichten dar, sondern auch eine ernsthafte Bedrohung für die Weltwirtschaft – unter anderem durch die Fragmentierung der Märkte und die Unterbrechung von Lieferketten.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
Vor 80 Jahren – wobei mein Land eine entscheidende Rolle spielte – wurden der deutsche Nazismus und der japanische Militarismus zerschlagen, zum Sieg über den die Volksrepublik China einen besonderen Beitrag leistete. Dieser Sieg ermöglichte die Gründung der Vereinten Nationen, deren Hauptaufgabe die Gründerväter vor allem darin sahen, „künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren“ und „den sozialen Fortschritt zu fördern“. Die uneingeschränkte, umfassende und miteinander verbundene Anwendung der im UN-Charta verankerten Prinzipien ist eine Garantie für eine friedliche und nachhaltige Entwicklung aller Staaten – sowohl der großen als auch der kleinen.
Die Missachtung der Grundsätze der UN-Charta ist ein Ausdruck neokolonialer Ambitionen, die zu wachsender globaler Instabilität führen und regionale Konflikte vervielfachen. Seit Jahrzehnten bleiben zahlreiche Krisen in Afrika ungelöst, die größtenteils aus der Kolonialzeit stammen, als Grenzen buchstäblich mit einem Lineal gezogen wurden – ohne jede Berücksichtigung ethnischer oder konfessioneller Faktoren. Ein weiteres anschauliches Beispiel dazu ist die vom Westen provozierte Krise in der Ukraine, durch die die NATO und die EU meinem Land einen regelrechten Krieg erklärten und unmittelbar daran teilnehmen. Zu derselben Reihe gehört auch die Eskalation im Nahen Osten. Die beispiellose, schreckliche humanitäre Katastrophe im Gazastreifen hat bereits 65.000 Menschenleben gefordert.
Ebenso stellen einseitige wirtschaftliche Sanktionen, die die UN-Charta grob verletzen, Handelskriege, direkter Erpressungsdruck auf Teilnehmer des Welthandels sowie grobe Verstöße gegen die WTO-Normen nicht nur eine schwere Belastung für die schwächsten, ungeschützten Bevölkerungsschichten dar, sondern auch eine ernsthafte Bedrohung für die Weltwirtschaft – unter anderem durch die Fragmentierung der Märkte und die Unterbrechung von Lieferketten.
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🗣 Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit Deniz Karabag, 26. September 2025
Zur aktuellen Lage der bilateralen Beziehungen Deutschlands und Russlands
💬 Die heutige Situation im deutsch-russischen Verhältnis ist sehr kompliziert. Alles, was wir in den letzten Jahrzehnten, auch mit unseren deutschen Freunden, damaligen vernünftigen Politikern, aufgebaut haben, liegt auf Eis. Das ist natürlich nicht unsere Initiative. Wir haben keine Brücken verbrannt und waren ständig für einen richtigen partnerschaftlichen Dialog.
💬 Eigentlich haben wir Deutschland nichts angetan. Im Laufe mehrerer Jahrzehnte der Geschichte unserer bilateralen Beziehungen war alles sehr aufs Positive orientiert. Es war eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Von diesem guten Verhältnis zwischen Russland und Deutschland, früher von der Sowjetunion und Deutschland, profitierte das ganze Europa.
Zur Rolle Deutschlands in der Ukraine-Krise
💬 Alle roten Linien sind schon überschritten. Die gigantischen Summen gehen an die Ukraine für Waffen, Munition, Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte. Deutschland ist an allen möglichen Sanktionen gegen unser Land beteiligt. The Wind of Change sehe ich bis jetzt nicht. Das ist wirklich sehr traurig.
💬 Eigentlich könnten wir von Deutschland mehr erwarten, was irgendwelche Friedensinitiativen und die richtige Vermittlung angeht, auf der Grundlage eines ehrlichen Wunsches, diesen Konflikt zu beenden, was wir zum Beispiel in unseren Gesprächen mit der neuen US-Administration sehen. Für eine Vermittlerrolle ist aber Unvoreingenommenheit unausweichlich, was über die heutige deutsche Politik leider nicht gesagt werden kann.
Zum Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines
💬 Als Terroranschlag wurde das nicht nur von den früheren Bundeskanzler Olaf Scholz qualifiziert, sondern auch von der heutigen Bundesregierung. Dabei geht es um einen absolut einmaligen Terroranschlag gegen die kritische europäische Infrastruktur. Die Schuldigen müssen zur Verantwortung gezogen werden.
💬 Die Gasleitungen Nord Stream 1 und Nord Stream 2 könnten mit insgesamt 110 Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich den Bedarf der deutschen Industrie und der deutschen Haushalte decken. Damit hätte Deutschland zu einem Energiehub werden können.
💬 Die Geschichte, dass eine Yacht mit privaten ukrainischen Diving-Schwimmern den Terroranschlag mit guter Tonne Sprengstoff organisiert hat, ist nicht glaubwürdig.
Zum Verzicht auf russisches Gas
💬 Für deutsche Unternehmen, deutsche Industrie, auch für die Industrie und Haushalte anderer Länder, die russisches Gas immer noch bekommen, war und bleibt es profitabel. Wenn die deutschen Kollegen sagen, sie würden auf alle Gaslieferungen aus Russland verzichten, ist das eine politische Entscheidung.
💬 Im Osten werden unsere Ressourcen gefragt. Wir bauen jetzt eine neue Pipeline nach China über die Mongolei mit diesen 50 Milliarden Kubikmeter, die eigentlich nach Deutschland gehen sollten. Aber jetzt gehen sie nach Osten.
Zur Zukunft der bilateralen deutsch-russischen Beziehungen
💬 Nach der Beendigung des Ukraine-Konfliktes werden die bilateralen Beziehungen höchst wahrscheinlich in die neuen Bahnen gerichtet. Ob es zu einer solchen Annäherung wie früher kommt, ist fraglich. Nach all dieser Konfrontation muss wohl die Zeit vergehen. Aber wir sind offen. Wir sind offen für die Zusammenarbeit mit allen Ländern, auch mit Deutschland.
💬 Natürlich werden wir uns in erster Linie von unseren nationalen Interessen leiten lassen. Ob wir zu solcher Stufe des früheren Vertrauens kommen? Kann sein. Dafür braucht man Zeit. Auf alle Fälle, ich möchte gerne hoffen, dass die Beziehungen wieder mal normalisiert werden und dass die beiden Völker die Vorteile dieser Zusammenarbeit genießen können. Wir haben keine Probleme mit dem deutschen Volk. Und wir sind bereit, mit allen legitimen, legalen Kräften zusammenzuarbeiten, die es auch gegenseitig wollen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
🔗 Das Interview auf YouTube
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#Botschafter #Interview
Zur aktuellen Lage der bilateralen Beziehungen Deutschlands und Russlands
💬 Die heutige Situation im deutsch-russischen Verhältnis ist sehr kompliziert. Alles, was wir in den letzten Jahrzehnten, auch mit unseren deutschen Freunden, damaligen vernünftigen Politikern, aufgebaut haben, liegt auf Eis. Das ist natürlich nicht unsere Initiative. Wir haben keine Brücken verbrannt und waren ständig für einen richtigen partnerschaftlichen Dialog.
💬 Eigentlich haben wir Deutschland nichts angetan. Im Laufe mehrerer Jahrzehnte der Geschichte unserer bilateralen Beziehungen war alles sehr aufs Positive orientiert. Es war eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Von diesem guten Verhältnis zwischen Russland und Deutschland, früher von der Sowjetunion und Deutschland, profitierte das ganze Europa.
Zur Rolle Deutschlands in der Ukraine-Krise
💬 Alle roten Linien sind schon überschritten. Die gigantischen Summen gehen an die Ukraine für Waffen, Munition, Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte. Deutschland ist an allen möglichen Sanktionen gegen unser Land beteiligt. The Wind of Change sehe ich bis jetzt nicht. Das ist wirklich sehr traurig.
💬 Eigentlich könnten wir von Deutschland mehr erwarten, was irgendwelche Friedensinitiativen und die richtige Vermittlung angeht, auf der Grundlage eines ehrlichen Wunsches, diesen Konflikt zu beenden, was wir zum Beispiel in unseren Gesprächen mit der neuen US-Administration sehen. Für eine Vermittlerrolle ist aber Unvoreingenommenheit unausweichlich, was über die heutige deutsche Politik leider nicht gesagt werden kann.
Zum Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines
💬 Als Terroranschlag wurde das nicht nur von den früheren Bundeskanzler Olaf Scholz qualifiziert, sondern auch von der heutigen Bundesregierung. Dabei geht es um einen absolut einmaligen Terroranschlag gegen die kritische europäische Infrastruktur. Die Schuldigen müssen zur Verantwortung gezogen werden.
💬 Die Gasleitungen Nord Stream 1 und Nord Stream 2 könnten mit insgesamt 110 Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich den Bedarf der deutschen Industrie und der deutschen Haushalte decken. Damit hätte Deutschland zu einem Energiehub werden können.
💬 Die Geschichte, dass eine Yacht mit privaten ukrainischen Diving-Schwimmern den Terroranschlag mit guter Tonne Sprengstoff organisiert hat, ist nicht glaubwürdig.
Zum Verzicht auf russisches Gas
💬 Für deutsche Unternehmen, deutsche Industrie, auch für die Industrie und Haushalte anderer Länder, die russisches Gas immer noch bekommen, war und bleibt es profitabel. Wenn die deutschen Kollegen sagen, sie würden auf alle Gaslieferungen aus Russland verzichten, ist das eine politische Entscheidung.
💬 Im Osten werden unsere Ressourcen gefragt. Wir bauen jetzt eine neue Pipeline nach China über die Mongolei mit diesen 50 Milliarden Kubikmeter, die eigentlich nach Deutschland gehen sollten. Aber jetzt gehen sie nach Osten.
Zur Zukunft der bilateralen deutsch-russischen Beziehungen
💬 Nach der Beendigung des Ukraine-Konfliktes werden die bilateralen Beziehungen höchst wahrscheinlich in die neuen Bahnen gerichtet. Ob es zu einer solchen Annäherung wie früher kommt, ist fraglich. Nach all dieser Konfrontation muss wohl die Zeit vergehen. Aber wir sind offen. Wir sind offen für die Zusammenarbeit mit allen Ländern, auch mit Deutschland.
💬 Natürlich werden wir uns in erster Linie von unseren nationalen Interessen leiten lassen. Ob wir zu solcher Stufe des früheren Vertrauens kommen? Kann sein. Dafür braucht man Zeit. Auf alle Fälle, ich möchte gerne hoffen, dass die Beziehungen wieder mal normalisiert werden und dass die beiden Völker die Vorteile dieser Zusammenarbeit genießen können. Wir haben keine Probleme mit dem deutschen Volk. Und wir sind bereit, mit allen legitimen, legalen Kräften zusammenzuarbeiten, die es auch gegenseitig wollen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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#Botschafter #Interview
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🗣 Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Globalen Atomforums, Moskau, 25. September 2025
💬 Immer mehr Staaten und große Unternehmen betrachten friedliche Atomenergie als eine bedeutende Energiequelle für die langfristige Entwicklung. Allmählich entsteht auch in der Gesellschaft das Bild der Atomenergie als einer umweltfreundlichen Technologie, die enorme Möglichkeiten eröffnet. Es beginnt eine grundlegend neue technologische Ära, überall wird die künstliche Intelligenz eingesetzt, und zur Verarbeitung riesiger Datenmengen werden erhebliche Energieressourcen benötigt.
💬 Das Streben nach Entwicklung und friedlicher Nutzung der Atomenergie unterstützen wir uneingeschränkt. Es lässt sich mit Stolz sagen, dass Russland heute das einzige Land ist, das über Kompetenzen in der gesamten technologischen Atomenergiekette verfügt. Dank ihrer Sicherheit und Robustheit sind die Atomkraftwerke, die nach russischen Entwürfen gebaut werden, global am meisten gefragt.
💬 Die Führungsrolle Russlands ist durch unseren prinzipienfesten Ansatz zu erklären. Zum einen erfüllen wir unsere vertraglichen Verpflichtungen unabhängig von jeglicher politischen Konjunktur. Zum anderen lehnen wir den sogenannten technologischen Kolonialismus ab. Das heißt, dass wir unsere Partner nicht von russischen technologischen Lösungen abhängig machen, sondern ihnen helfen, ihre souveräne nationale Atombranche aufzubauen. Wir teilen unsere Erfahrung und Kenntnisse auch in anderen Bereichen des 21. Jahrhunderts, darunter Nuklearmedizin, digitale Systeme, Elektromobilität, neue Materialien. So helfen wir unseren Partnern, einen echten Durchbruch zu erreichen, die Wirtschaft auf ein neues Effizienzniveau zu bringen und letztlich die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.
💬 Wir sehen Technologien der friedlichen Atomenergie als Basis für eine breite internationale Zusammenarbeit und für die Annäherung der Staaten. Russland hat Interesse daran, stabile und langfristige Rahmenbedingungen für Projekte im Nuklearbereich zu schaffen.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #Atomenergie
💬 Immer mehr Staaten und große Unternehmen betrachten friedliche Atomenergie als eine bedeutende Energiequelle für die langfristige Entwicklung. Allmählich entsteht auch in der Gesellschaft das Bild der Atomenergie als einer umweltfreundlichen Technologie, die enorme Möglichkeiten eröffnet. Es beginnt eine grundlegend neue technologische Ära, überall wird die künstliche Intelligenz eingesetzt, und zur Verarbeitung riesiger Datenmengen werden erhebliche Energieressourcen benötigt.
💬 Das Streben nach Entwicklung und friedlicher Nutzung der Atomenergie unterstützen wir uneingeschränkt. Es lässt sich mit Stolz sagen, dass Russland heute das einzige Land ist, das über Kompetenzen in der gesamten technologischen Atomenergiekette verfügt. Dank ihrer Sicherheit und Robustheit sind die Atomkraftwerke, die nach russischen Entwürfen gebaut werden, global am meisten gefragt.
💬 Die Führungsrolle Russlands ist durch unseren prinzipienfesten Ansatz zu erklären. Zum einen erfüllen wir unsere vertraglichen Verpflichtungen unabhängig von jeglicher politischen Konjunktur. Zum anderen lehnen wir den sogenannten technologischen Kolonialismus ab. Das heißt, dass wir unsere Partner nicht von russischen technologischen Lösungen abhängig machen, sondern ihnen helfen, ihre souveräne nationale Atombranche aufzubauen. Wir teilen unsere Erfahrung und Kenntnisse auch in anderen Bereichen des 21. Jahrhunderts, darunter Nuklearmedizin, digitale Systeme, Elektromobilität, neue Materialien. So helfen wir unseren Partnern, einen echten Durchbruch zu erreichen, die Wirtschaft auf ein neues Effizienzniveau zu bringen und letztlich die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.
💬 Wir sehen Technologien der friedlichen Atomenergie als Basis für eine breite internationale Zusammenarbeit und für die Annäherung der Staaten. Russland hat Interesse daran, stabile und langfristige Rahmenbedingungen für Projekte im Nuklearbereich zu schaffen.
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#Russland #Atomenergie
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