📑 Das russische Außenministerium hat einen neuen Jahresbericht über die Situation hinsichtlich der Heroisierung des Nazismus, der Verbreitung des Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation moderner Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundener Intoleranz beitragen, erstellt.
📌 Besondere Aufmerksamkeit wird im Dokument den Handlungen einzelner Staaten gewidmet, darunter die Baltischen Staaten, Polen, die Ukraine und Moldawien. Diese haben sich einer Kampagne angeschlossen, die darauf abzielt, auf ihrem Staatsgebiet alles Sowjetische und damit auch ihr eigenes Gedenkerbe zu Ehren der Kämpfer gegen den Nazismus zu vernichten.
Dabei wird dort systematisch die Geschichte des Zweiten Weltkriegs verfälscht, um den Nazismus zu rechtfertigen, und der Beitrag der UdSSR zum Sieg über den Nazismus sowie zum Aufbau des modernen Systems der internationalen Beziehungen wird herabgesetzt. Europäische Kräfte versuchen aktuell, die Bedeutung und vor allem den Sinn des Urteils des Nürnberger Tribunals kleinzureden.
📌 Diese Tendenzen wurden zu einer Form des Widerstands erklärt, der sich gegen die von Russland durchgeführte militärische Sonderoperation zur Denazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine und zum Schutz der Zivilbevölkerung im Donbass richten soll. Die offene Heroisierung des Nazismus und die Verharmlosung seiner früheren Gehilfen sind zu einer besonderen Form der Unterstützung der heutigen Anhänger des Nazismus in Kiew geworden.
Dieser Bericht stützt sich auf die thematische Resolution „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus; des Neonazismus und anderer Praktiken; die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus; rassistischer Diskriminierung; der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“, die Russland gemeinsam mit einem breiten Kreis von Mitautoren aus allen Regionen der Welt jährlich der UN-Generalversammlung vorlegt.
📌 Die überwältigende Mehrheit der Weltgemeinschaft teilt die russischen Ansätze in Bezug auf die Glorifizierung des Nazismus und die Rechtfertigung des Rassismus. Der beispiellose Druck seitens des „kollektiven Westens“ vermag diese Tendenz nicht zu verändern. Im Jahr 2024 wurde die russische Resolution von der Mehrheit der Staaten der Welt – 119 – unterstützt.
Nach wie vor erregt der Zusammenhalt der Staaten, die zur nationalsozialistischen „Achse“ gehörten, große Besorgnis. Dies stellt die Aufrichtigkeit der Reue Deutschlands, Italiens und Japans für die während des Zweiten Weltkriegs begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Frage. Ein derart blasphemischer Umgang mit dem Andenken an die Opfer des Nazismus, Faschismus und Militarismus ist gerade im Jahr des 80. Jahrestages des Großen Sieges zu beobachten.
📌 Rassistische Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Russophobie sowie die Heroisierung des Nazismus stellen eine direkte Bedrohung für die Grundwerte einer echten Demokratie und die Menschenrechte dar. Sie sind eine ernsthafte Herausforderung für die internationale und regionale Sicherheit und Stabilität.
Russland und seine Gleichgesinnten sind nicht bereit, solche rassistischen und neokolonialistischen Ansätze zu akzeptieren, und werden ihnen mit allen Mitteln entgegenwirken. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Heldentaten von Millionen Menschen, die der Welt eine Chance auf Freiheit und Wohlstand gegeben haben, nicht in Vergessenheit geraten.
📄 Der vollständige Bericht in englischer Fassung
@RusBotschaft
📌 Besondere Aufmerksamkeit wird im Dokument den Handlungen einzelner Staaten gewidmet, darunter die Baltischen Staaten, Polen, die Ukraine und Moldawien. Diese haben sich einer Kampagne angeschlossen, die darauf abzielt, auf ihrem Staatsgebiet alles Sowjetische und damit auch ihr eigenes Gedenkerbe zu Ehren der Kämpfer gegen den Nazismus zu vernichten.
Dabei wird dort systematisch die Geschichte des Zweiten Weltkriegs verfälscht, um den Nazismus zu rechtfertigen, und der Beitrag der UdSSR zum Sieg über den Nazismus sowie zum Aufbau des modernen Systems der internationalen Beziehungen wird herabgesetzt. Europäische Kräfte versuchen aktuell, die Bedeutung und vor allem den Sinn des Urteils des Nürnberger Tribunals kleinzureden.
📌 Diese Tendenzen wurden zu einer Form des Widerstands erklärt, der sich gegen die von Russland durchgeführte militärische Sonderoperation zur Denazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine und zum Schutz der Zivilbevölkerung im Donbass richten soll. Die offene Heroisierung des Nazismus und die Verharmlosung seiner früheren Gehilfen sind zu einer besonderen Form der Unterstützung der heutigen Anhänger des Nazismus in Kiew geworden.
Dieser Bericht stützt sich auf die thematische Resolution „Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus; des Neonazismus und anderer Praktiken; die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus; rassistischer Diskriminierung; der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz beitragen“, die Russland gemeinsam mit einem breiten Kreis von Mitautoren aus allen Regionen der Welt jährlich der UN-Generalversammlung vorlegt.
📌 Die überwältigende Mehrheit der Weltgemeinschaft teilt die russischen Ansätze in Bezug auf die Glorifizierung des Nazismus und die Rechtfertigung des Rassismus. Der beispiellose Druck seitens des „kollektiven Westens“ vermag diese Tendenz nicht zu verändern. Im Jahr 2024 wurde die russische Resolution von der Mehrheit der Staaten der Welt – 119 – unterstützt.
Nach wie vor erregt der Zusammenhalt der Staaten, die zur nationalsozialistischen „Achse“ gehörten, große Besorgnis. Dies stellt die Aufrichtigkeit der Reue Deutschlands, Italiens und Japans für die während des Zweiten Weltkriegs begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Frage. Ein derart blasphemischer Umgang mit dem Andenken an die Opfer des Nazismus, Faschismus und Militarismus ist gerade im Jahr des 80. Jahrestages des Großen Sieges zu beobachten.
📌 Rassistische Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Russophobie sowie die Heroisierung des Nazismus stellen eine direkte Bedrohung für die Grundwerte einer echten Demokratie und die Menschenrechte dar. Sie sind eine ernsthafte Herausforderung für die internationale und regionale Sicherheit und Stabilität.
Russland und seine Gleichgesinnten sind nicht bereit, solche rassistischen und neokolonialistischen Ansätze zu akzeptieren, und werden ihnen mit allen Mitteln entgegenwirken. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, damit die Heldentaten von Millionen Menschen, die der Welt eine Chance auf Freiheit und Wohlstand gegeben haben, nicht in Vergessenheit geraten.
📄 Der vollständige Bericht in englischer Fassung
@RusBotschaft
👍90🕊30❤18💯12🙏8🤨3❤🔥1👏1👀1
📹 Im neuen Bismarck-Dialog spricht Alexander von Bismarck in Moskau mit Pjotr Tolstoi, stellvertretender Vorsitzender der russischen Staatsduma.
Im Mittelpunkt stehen die dramatisch veränderten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland:
▫️ Warum die diplomatischen Kanäle abgebrochen sind – und wer heute noch den Dialog sucht.
▫️ Wie Russland auf Sanktionen, Energiepolitik und die Isolation durch die EU reagiert.
▫️ Welche Chancen für Frieden und Zusammenarbeit es noch gibt – und welche Rolle China, BRICS & neue Allianzen spielen.
Alexander von Bismarck wirbt für ehrliches Gespräch auf Augenhöhe – auch dort, wo Politik und Medien Mauern ziehen. Ein wichtiges Zeitdokument für alle, die verstehen wollen, wie sich das deutsch-russische Verhältnis entwickelt hat und welche Perspektiven für Dialog und Frieden bleiben.
Pjotr Tolstoi:
🔗 Das Interview auf YouTube
@RusBotschaft
Im Mittelpunkt stehen die dramatisch veränderten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland:
▫️ Warum die diplomatischen Kanäle abgebrochen sind – und wer heute noch den Dialog sucht.
▫️ Wie Russland auf Sanktionen, Energiepolitik und die Isolation durch die EU reagiert.
▫️ Welche Chancen für Frieden und Zusammenarbeit es noch gibt – und welche Rolle China, BRICS & neue Allianzen spielen.
Alexander von Bismarck wirbt für ehrliches Gespräch auf Augenhöhe – auch dort, wo Politik und Medien Mauern ziehen. Ein wichtiges Zeitdokument für alle, die verstehen wollen, wie sich das deutsch-russische Verhältnis entwickelt hat und welche Perspektiven für Dialog und Frieden bleiben.
Pjotr Tolstoi:
Eine recht große Menge der Menschen in Europa und auch in Deutschland, trotz der drei Jahre der aktiven Propaganda gegen Russland, doch verstehen, dass Russland kein Feind ist. Russland ist das größte Land Europas und ohne Russland hat die Europäische Union keine Chancen — keine Chance, die Souveränität zu haben, keine Chance, selbstständige Entscheidungen im Bereich der Wirtschaft, im Bereich der friedlichen Entwicklung zu treffen und auch keine Chance, zu einer Supermacht in der Zukunft zu werden.
Wir leben auf einem Kontinent und wir sind bereit, zusammen zu leben und unsere Beziehungen, den Dialog zwischen Russland und Deutschland wiederaufzubauen.
🔗 Das Interview auf YouTube
@RusBotschaft
YouTube
Brücken statt Mauern: Pjotr Tolstoi über verlorene Diplomatie und Chancen für Frieden (übersetzt)
Im neuen Bismarck-Dialog spricht Alexander von Bismarck in Moskau mit Pjotr Tolstoi, stellvertretender Vorsitzender der russischen Staatsduma.
Im Mittelpunkt stehen die dramatisch veränderten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland:
Warum die diplomatischen…
Im Mittelpunkt stehen die dramatisch veränderten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland:
Warum die diplomatischen…
❤85👍45👏17👎1🔥1
📅 Am 1. Oktober 1946 wurde der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher aus den Reihen der Führungsspitze des Hitler-Regimes abgeschlossen, die für die Entfesselung des blutigsten und schrecklichsten Konflikts in der Geschichte der Menschheit, des Zweiten Weltkriegs, verantwortlich waren
📌 Der Nürnberger Prozess wurde vom Internationalen Militärgerichtshof durchgeführt, der am 20. November 1945 gemäß dem Londoner Abkommen vom 8. August 1945 zwischen den Siegermächten – der UdSSR, der USA, Großbritannien und Frankreich – eröffnet wurde.
📌 Der Ort wurde nicht zufällig gewählt: In Nürnberg fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Das Gericht über die nazistischen Verbrecher gerade an diesem Ort hatte eine große symbolische Bedeutung.
Auf der Anklagebank saßen hochrangige Führer des Hitler-Regimes: Göring, Heß, Ribbentrop, Kaltenbrunner, Rosenberg, Keitel, Neurath, Jodl, Dönitz u. a. Der der Verfolgung entkommene Bormann wurde in Abwesenheit angeklagt.
📌 Zum Hauptankläger beim Nürnberger Prozess wurde der Vertreter der Sowjetunion ernannt, der amtierende Generalstaatsanwalt der Ukrainischen SSR, Generalleutnant der Justiz Roman Rudenko.
Das Tribunal in Nürnberg tagte fast ein Jahr lang und leistete eine enorme, gründliche Arbeit. Im Zuge des Prozesses fanden 403 öffentliche Sitzungen statt. 116 Zeugen wurden vernommen und über 300.000 Aussagen geprüft. Rund 3.000 Dokumente wurden untersucht.
📌 Am 1. Oktober 1946 wurde das Urteil verkündet: Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Jodl, Bormann und weitere Nazisten, die Spitzenpositionen in Hitlerdeutschland einnahmen, wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die SS, der SD, die Gestapo und die gesamte Führung der NSDAP wurden zu verbrecherischen Organisationen erklärt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden Vorbereitung, Planung, Entfesselung und Führung eines Angriffskrieges als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft.
Die Todesurteile wurden am 16. Oktober 1946 auf dem Gelände des Nürnberger Gefängnisses vollstreckt. Hermann Göring beging wenige Stunden zuvor Selbstmord durch die Einnahme von Kaliumcyanid.
📌 Die Materialien des Tribunals brachten das beispiellose Ausmaß der Kriegsverbrechen des Nazi-Deutschlands ans Licht – grausame Behandlung von Kriegsgefangenen, gezielte Vernichtung ganzer Städte, Dörfer und ihrer Bewohner. Die Welt erfuhr von den grausamen Menschenversuchen der Nazis, vom massenhaften Einsatz von Präparaten zur Tötung, von den Gaswagen und Krematorien.
Das Nürnberger Tribunal hatte eine wichtige historische Bedeutung: Es entlarvte das menschenverachtende Wesen des Nazismus und symbolisierte den Triumph des Rechts über das faschistische Böse. Das Urteil des Militärgerichtshofes ist bis heute eine der zentralen Quellen des modernen Völkerrechts.
📌 Die Lehre des Nürnberger Prozesses ist leider bis heute von einzelnen Vertretern der internationalen Gemeinschaft nicht verinnerlich. Der Prozess ist eine Mahnung an die Unausweichlichkeit der Bestrafung für die Überlegenheitsansprüchen, das Streben nach Weltherrschaft sowie für den Versuch, die verbrecherische Ideologie des Nazismus zu beleben, um geopolitische Ziele zu verfolgen.
📌Russlands Außenminister Sergej Lawrow:
@RusBotschaft
📌 Der Nürnberger Prozess wurde vom Internationalen Militärgerichtshof durchgeführt, der am 20. November 1945 gemäß dem Londoner Abkommen vom 8. August 1945 zwischen den Siegermächten – der UdSSR, der USA, Großbritannien und Frankreich – eröffnet wurde.
📌 Der Ort wurde nicht zufällig gewählt: In Nürnberg fanden die Reichsparteitage der NSDAP statt. Das Gericht über die nazistischen Verbrecher gerade an diesem Ort hatte eine große symbolische Bedeutung.
Auf der Anklagebank saßen hochrangige Führer des Hitler-Regimes: Göring, Heß, Ribbentrop, Kaltenbrunner, Rosenberg, Keitel, Neurath, Jodl, Dönitz u. a. Der der Verfolgung entkommene Bormann wurde in Abwesenheit angeklagt.
📌 Zum Hauptankläger beim Nürnberger Prozess wurde der Vertreter der Sowjetunion ernannt, der amtierende Generalstaatsanwalt der Ukrainischen SSR, Generalleutnant der Justiz Roman Rudenko.
Das Tribunal in Nürnberg tagte fast ein Jahr lang und leistete eine enorme, gründliche Arbeit. Im Zuge des Prozesses fanden 403 öffentliche Sitzungen statt. 116 Zeugen wurden vernommen und über 300.000 Aussagen geprüft. Rund 3.000 Dokumente wurden untersucht.
📌 Am 1. Oktober 1946 wurde das Urteil verkündet: Die Angeklagten wurden schuldig gesprochen. Göring, Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Jodl, Bormann und weitere Nazisten, die Spitzenpositionen in Hitlerdeutschland einnahmen, wurden zum Tode durch den Strang verurteilt. Die SS, der SD, die Gestapo und die gesamte Führung der NSDAP wurden zu verbrecherischen Organisationen erklärt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden Vorbereitung, Planung, Entfesselung und Führung eines Angriffskrieges als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft.
Die Todesurteile wurden am 16. Oktober 1946 auf dem Gelände des Nürnberger Gefängnisses vollstreckt. Hermann Göring beging wenige Stunden zuvor Selbstmord durch die Einnahme von Kaliumcyanid.
📌 Die Materialien des Tribunals brachten das beispiellose Ausmaß der Kriegsverbrechen des Nazi-Deutschlands ans Licht – grausame Behandlung von Kriegsgefangenen, gezielte Vernichtung ganzer Städte, Dörfer und ihrer Bewohner. Die Welt erfuhr von den grausamen Menschenversuchen der Nazis, vom massenhaften Einsatz von Präparaten zur Tötung, von den Gaswagen und Krematorien.
Das Nürnberger Tribunal hatte eine wichtige historische Bedeutung: Es entlarvte das menschenverachtende Wesen des Nazismus und symbolisierte den Triumph des Rechts über das faschistische Böse. Das Urteil des Militärgerichtshofes ist bis heute eine der zentralen Quellen des modernen Völkerrechts.
📌 Die Lehre des Nürnberger Prozesses ist leider bis heute von einzelnen Vertretern der internationalen Gemeinschaft nicht verinnerlich. Der Prozess ist eine Mahnung an die Unausweichlichkeit der Bestrafung für die Überlegenheitsansprüchen, das Streben nach Weltherrschaft sowie für den Versuch, die verbrecherische Ideologie des Nazismus zu beleben, um geopolitische Ziele zu verfolgen.
📌Russlands Außenminister Sergej Lawrow:
„Das Internationale Militärtribunal von Nürnberg hat ein historisches Urteil gefällt, die nazistischen Hauptkriegsverbrecher verurteilt und die Zerschlagung des Hitler-Regimes rechtlich festgeschrieben. Dieses wahrhaft epochale Ereignis ist zu Recht in die Geschichte als das Gericht der Völker eingegangen. Mit dem Nürnberger Prozess begann eine neue Etappe in der Entwicklung des Völkerrechts. Es wurde das Fundament der modernen internationalen Strafgerichtsbarkeit gelegt.
Das Tribunal stellte fest, dass die Gräueltaten der Nazis ein zuvor in der Geschichte unbekanntes Ausmaß hatten. Allgemein anerkannt ist, dass die von den Nazis begangenen Verbrechen keiner Verjährung unterliegen.“
@RusBotschaft
👍79💯20❤12🕊12🤔3🙏3👎2
Fjodor Schechtel: Die fünf großen Meisterbauten des deutsch-„russischen Gaudi” in Moskau
Atemberaubende Originalität und ein gewisses Niveau an Verrücktheit verbinden den einzigartigen spanischen Architekten Antoni Gaudi und sein russisches Pendant mit deutschen Wurzeln: Fjodor Schechtel (1859 – 1926).
Fjodor Schechtel ist der unbestrittene Star der Moskauer Jugendstil-Bauwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit großem professionellem Interesse verfolgte er auch die Arbeiten des spanischen Meisters der Ornamente, Antoni Gaudi. Die beiden lernten sich kennen, trafen sich mehrmals und tauschten ihre Ideen aus. Und so hatte der knapp 20 Jahre ältere Gaudi großen Einfluss auf den noch jungen Schechtel. Die folgenden fünf Beispiele zeigen, was Schechtel unter anderem dank der Korrespondenz mit Gaudi in der russischen Hauptstadt schuf.
🔸Morosow-Villa
Dieses ausgefallene Stadthaus dient heute als Rezeptionsgebäude des Russischen Außenministeriums. Es war einst eines der ersten Schechtel’schen Bauprojekte. Der russische Millionär und Immobilien-Sammler Sawwa Morosow hatte einst an der University of Cambridge studiert und wollte nun auch in seiner Moskauer Heimat ein Zuhause im Stil der englischen Neo-Gotik.
Außer dieser Voraussetzung ließ Morosow Schechtel freie Hand. Und der holte sich den berühmten Maler Michail Wrubel mit ins Boot. Zusammen gestalteten sie die aufwendigen Interieurs und erschufen eine wahrlich einmalige Atmosphäre.
Das absolut Verblüffende an der Geschichte: Schechtel baute diese Villa ohne abgeschlossene Architekturausbildung. Er hatte sein Studium an der Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur abbrechen müssen, um sich um seine kranke Mutter zu kümmern. Dennoch arbeitete er gleichzeitig für mehrere Architekturwerkstätten, illustrierte Bücher und entwarf Theaterkulissen.
Als Morosow den jungen Künstler dann erst zur Gestaltung seiner kleineren Datscha am Kirschach-Fluss und dann der Villa anwarb, war das Schechtels große Chance. Einen echten Abschluss erwarb Schechtel dann erst mit 35 Jahren – ein Diplom der zivilen Ingenieurwissenschaften.
🔸Tschechow-Kunsttheater Moskau
Schechtel war selbst großer Theater-Liebhaber. Darum vershcob er sogar bereitwillig andere lukrative Bauprojekte, um das Moskauer Tschechow-Kunsttheater umzubauen. Schechtel höchstpersönlich entwarf hier alles – bis hin zu den Möbeln, dem Farbspektrum und dem Lichtnetz.
Er wollte eine völlig neue Welt erschaffen. Dazu verpasste er dem Theater den berühmten olivgrünen Bühnenvorhang mit dem Wellenmotiv und Möwen. Dieses Bild ist bis heute das Logo des Theaters.
📄 Lesen Sie hier weiter
@RusBotschaft
#Moskau #Architektur
Atemberaubende Originalität und ein gewisses Niveau an Verrücktheit verbinden den einzigartigen spanischen Architekten Antoni Gaudi und sein russisches Pendant mit deutschen Wurzeln: Fjodor Schechtel (1859 – 1926).
Fjodor Schechtel ist der unbestrittene Star der Moskauer Jugendstil-Bauwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit großem professionellem Interesse verfolgte er auch die Arbeiten des spanischen Meisters der Ornamente, Antoni Gaudi. Die beiden lernten sich kennen, trafen sich mehrmals und tauschten ihre Ideen aus. Und so hatte der knapp 20 Jahre ältere Gaudi großen Einfluss auf den noch jungen Schechtel. Die folgenden fünf Beispiele zeigen, was Schechtel unter anderem dank der Korrespondenz mit Gaudi in der russischen Hauptstadt schuf.
🔸Morosow-Villa
Dieses ausgefallene Stadthaus dient heute als Rezeptionsgebäude des Russischen Außenministeriums. Es war einst eines der ersten Schechtel’schen Bauprojekte. Der russische Millionär und Immobilien-Sammler Sawwa Morosow hatte einst an der University of Cambridge studiert und wollte nun auch in seiner Moskauer Heimat ein Zuhause im Stil der englischen Neo-Gotik.
Außer dieser Voraussetzung ließ Morosow Schechtel freie Hand. Und der holte sich den berühmten Maler Michail Wrubel mit ins Boot. Zusammen gestalteten sie die aufwendigen Interieurs und erschufen eine wahrlich einmalige Atmosphäre.
Das absolut Verblüffende an der Geschichte: Schechtel baute diese Villa ohne abgeschlossene Architekturausbildung. Er hatte sein Studium an der Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur abbrechen müssen, um sich um seine kranke Mutter zu kümmern. Dennoch arbeitete er gleichzeitig für mehrere Architekturwerkstätten, illustrierte Bücher und entwarf Theaterkulissen.
Als Morosow den jungen Künstler dann erst zur Gestaltung seiner kleineren Datscha am Kirschach-Fluss und dann der Villa anwarb, war das Schechtels große Chance. Einen echten Abschluss erwarb Schechtel dann erst mit 35 Jahren – ein Diplom der zivilen Ingenieurwissenschaften.
🔸Tschechow-Kunsttheater Moskau
Schechtel war selbst großer Theater-Liebhaber. Darum vershcob er sogar bereitwillig andere lukrative Bauprojekte, um das Moskauer Tschechow-Kunsttheater umzubauen. Schechtel höchstpersönlich entwarf hier alles – bis hin zu den Möbeln, dem Farbspektrum und dem Lichtnetz.
Er wollte eine völlig neue Welt erschaffen. Dazu verpasste er dem Theater den berühmten olivgrünen Bühnenvorhang mit dem Wellenmotiv und Möwen. Dieses Bild ist bis heute das Logo des Theaters.
📄 Lesen Sie hier weiter
@RusBotschaft
#Moskau #Architektur
👍77❤25❤🔥3🤯1👀1🤗1
Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
🔴 #LIVE: President Vladimir Putin's remarks at the plenary session of the 22nd annual meeting of the Valdai International Discussion Club
🔴 X (ex-Twitter)
🔴 Kremlin.News
🔴 Valdai official website
🔴 Rumble (RT)
🔴 Ruptly
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍52❤11❤🔥3
📆 Heute wird der 130. Jahrestag des russischen Dichters Sergei Jessenin begangen
Sergei Jessenin war ein russischer Lyriker und gehört zu den bekanntesten Dichtern Russlands im frühen 20. Jahrhundert. Er wurde in Konstantinowo in der Provinz Rjasan geboren. Seine Kindheit war stark von der ländlichen Umgebung und der Volkskultur geprägt – er war früh von Erzählungen, Volksliedern und der Natur fasziniert.
Literarisches Schaffen & Stil
Jessenin schrieb meist in lyrischer Form und verband in seinen Gedichten oft Natur, Heimat, Sehnsucht und das einfache Leben auf dem Land – oftmals ohne Illusionen, mit all seinen Härten. Er gehörte zu den Wegbereitern der sogenannten „Neuen Bauernpoesie“ und später war er Mitbegründer der Bewegung des Imaginismus in der russischen Literatur.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen Gedichte wie Anna Snegina, Konstantinowo (Anspielung auf seine Heimat), Der schwarze Mann und Das Gebet um die ersten vierzig Tage (eine Art Klagegedicht um Verstorbene). Viele seiner Gedichte wurden vertont – seine Texte inspirierten Komponisten im 20. und 21. Jahrhundert.
Leben – Aufstieg, Turbulenzen, Tod
In jungen Jahren zog Jessenin nach Moskau, um sich als Dichter zu etablieren. Er arbeitete u. a. in einer Druckerei und veröffentlichte erste Gedichte.
Er war mehrfach verheiratet: unter anderem mit der amerikanischen Tänzerin Isadora Duncan sowie später mit Sofia Tolstaja, einer Enkelin von Leo Tolstoi.
Am 28. Dezember 1925 wurde er tot in einem Hotelzimmer in Leningrad (heute St. Petersburg) aufgefunden. Die offizielle Version lautet Suizid durch Erhängen, doch es gibt bis heute Spekulationen und Unklarheiten um die genauen Umstände seines Todes. Er wurde in Moskau nahe des Friedhofs Waganjkowo bestattet.
Erinnerung & Bedeutung heute
2025 wird sein 130. Geburtstag mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in ganz Russland gefeiert: Ausstellungen, Lesungen, Konzerte usw. Sein Geburtshaus in Konstantinowo ist ein literarisches Museum und gilt als zentraler Ort des Gedenkens. Seine Gedichte zählen heute zu den Klassikern der russischen Literatur und werden nach wie vor viel gelesen, zitiert und in Schulen behandelt.
@RusBotschaft
#Russland #Literatur #Jessenin
Sergei Jessenin war ein russischer Lyriker und gehört zu den bekanntesten Dichtern Russlands im frühen 20. Jahrhundert. Er wurde in Konstantinowo in der Provinz Rjasan geboren. Seine Kindheit war stark von der ländlichen Umgebung und der Volkskultur geprägt – er war früh von Erzählungen, Volksliedern und der Natur fasziniert.
Literarisches Schaffen & Stil
Jessenin schrieb meist in lyrischer Form und verband in seinen Gedichten oft Natur, Heimat, Sehnsucht und das einfache Leben auf dem Land – oftmals ohne Illusionen, mit all seinen Härten. Er gehörte zu den Wegbereitern der sogenannten „Neuen Bauernpoesie“ und später war er Mitbegründer der Bewegung des Imaginismus in der russischen Literatur.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen Gedichte wie Anna Snegina, Konstantinowo (Anspielung auf seine Heimat), Der schwarze Mann und Das Gebet um die ersten vierzig Tage (eine Art Klagegedicht um Verstorbene). Viele seiner Gedichte wurden vertont – seine Texte inspirierten Komponisten im 20. und 21. Jahrhundert.
Leben – Aufstieg, Turbulenzen, Tod
In jungen Jahren zog Jessenin nach Moskau, um sich als Dichter zu etablieren. Er arbeitete u. a. in einer Druckerei und veröffentlichte erste Gedichte.
Er war mehrfach verheiratet: unter anderem mit der amerikanischen Tänzerin Isadora Duncan sowie später mit Sofia Tolstaja, einer Enkelin von Leo Tolstoi.
Am 28. Dezember 1925 wurde er tot in einem Hotelzimmer in Leningrad (heute St. Petersburg) aufgefunden. Die offizielle Version lautet Suizid durch Erhängen, doch es gibt bis heute Spekulationen und Unklarheiten um die genauen Umstände seines Todes. Er wurde in Moskau nahe des Friedhofs Waganjkowo bestattet.
Erinnerung & Bedeutung heute
2025 wird sein 130. Geburtstag mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in ganz Russland gefeiert: Ausstellungen, Lesungen, Konzerte usw. Sein Geburtshaus in Konstantinowo ist ein literarisches Museum und gilt als zentraler Ort des Gedenkens. Seine Gedichte zählen heute zu den Klassikern der russischen Literatur und werden nach wie vor viel gelesen, zitiert und in Schulen behandelt.
@RusBotschaft
#Russland #Literatur #Jessenin
❤81👍37❤🔥2🎉1👀1
🪆 Gestern fand ein poetischer Abend zum 130. Geburtstag von Sergej Jessenin im Russischen Haus in Berlin statt
Der Poesie-Abend unter dem Motto „Jessenin. Lebendige Zeilen“ bot Gelegenheit, seine bekannten wie auch weniger vertrauten Werke neu zu entdecken. Gemeinsam mit den Gästen entstand eine warme Atmosphäre, in der Lieblingsgedichte sowohl auf Russisch als auch in deutscher Übersetzung vorgetragen wurden.
🇷🇺 Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Ansprache des Botschafters Sergej Netschajew an die Gäste verlesen, die den Abend feierlich eröffnete.
🗣 Auszüge aus der Ansprache des Botschafters:
💬 "Seine Gedichte, erfüllt von unerschöpflicher Liebe und heller Glaubenstreue zu Russland, sind uns allen seit Kindheitstagen vertraut. Sie haben sich fest verwoben und sind buchstäblich in den „kulturellen Genpool“ der heutigen Russen eingegangen."
💬 "Auf erstaunliche Weise verliert die Poesie Jessenins im Laufe der Zeit nicht an Aktualität: Verse, die vor Jahrzehnten geschrieben wurden und uns Treue und Verehrung gegenüber dem Vaterland lehren, klingen auch heute aktuell wie eh und jäh."
💬 "Die Geschichte beweist überzeugend, dass die enge Zusammenarbeit und der gegenseitige Einfluss russischer und deutscher Kunstkreise wiederholt zu einer Bereicherung der nationalen Kulturen, sowie zur geistigen und intellektuellen Entwicklung unserer Länder geführt haben."
💬 "So betonte der Präsident Russlands, Wladimir Putin, auf der Plenarsitzung des Forums der vereinigten Kulturen in Sankt Petersburg am 12. September 2025: „Die nationale Kultur kann sich nur im Austausch mit anderen Kulturen entwickeln und bereichern.“
✨ Wir danken allen, die teilgenommen haben, und freuen uns, dass Jessenins Poesie auch heute noch so lebendig weiterwirkt.
#Jessenin #Poesie #RussischeLiteratur
Der Poesie-Abend unter dem Motto „Jessenin. Lebendige Zeilen“ bot Gelegenheit, seine bekannten wie auch weniger vertrauten Werke neu zu entdecken. Gemeinsam mit den Gästen entstand eine warme Atmosphäre, in der Lieblingsgedichte sowohl auf Russisch als auch in deutscher Übersetzung vorgetragen wurden.
🇷🇺 Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Ansprache des Botschafters Sergej Netschajew an die Gäste verlesen, die den Abend feierlich eröffnete.
🗣 Auszüge aus der Ansprache des Botschafters:
💬 "Seine Gedichte, erfüllt von unerschöpflicher Liebe und heller Glaubenstreue zu Russland, sind uns allen seit Kindheitstagen vertraut. Sie haben sich fest verwoben und sind buchstäblich in den „kulturellen Genpool“ der heutigen Russen eingegangen."
💬 "Auf erstaunliche Weise verliert die Poesie Jessenins im Laufe der Zeit nicht an Aktualität: Verse, die vor Jahrzehnten geschrieben wurden und uns Treue und Verehrung gegenüber dem Vaterland lehren, klingen auch heute aktuell wie eh und jäh."
💬 "Die Geschichte beweist überzeugend, dass die enge Zusammenarbeit und der gegenseitige Einfluss russischer und deutscher Kunstkreise wiederholt zu einer Bereicherung der nationalen Kulturen, sowie zur geistigen und intellektuellen Entwicklung unserer Länder geführt haben."
💬 "So betonte der Präsident Russlands, Wladimir Putin, auf der Plenarsitzung des Forums der vereinigten Kulturen in Sankt Petersburg am 12. September 2025: „Die nationale Kultur kann sich nur im Austausch mit anderen Kulturen entwickeln und bereichern.“
✨ Wir danken allen, die teilgenommen haben, und freuen uns, dass Jessenins Poesie auch heute noch so lebendig weiterwirkt.
#Jessenin #Poesie #RussischeLiteratur
❤77👍30❤🔥2
🎞 Am 3. Oktober wäre der sowjetische und russische Schauspieler Armen Dschigarchanjan 90 Jahre alt geworden
📽 Geboren wurde er am 3. Oktober 1935 in Jerewan, der Hauptstadt der Armenischen SSR. Schon in seinen Schuljahren entdeckte er durch seine Mutter die Leidenschaft für Kino und Theater. 1952 wollte er nach dem Schulabschluss nach Moskau fahren, um an der Russischen Akademie für Theaterkunst zu studieren. Der erste Versuch scheiterte, und so arbeitete er zunächst in Jerewan als Kameraassistent.
🎭 1954 begann Dschigarchanjan sein Studium am Jerewaner Kunst- und Theaterinstitut. Bereits ein Jahr später stand er zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne – im Stück „Iwan Rybakow“ am Jerewaner Russischen Dramentheater. „Ich erinnere mich daran sehr gut, als wäre es heute: Am 25. Januar 1955 stand ich auf der Bühne im Stück ‚Iwan Rybakow‘. Und mein Text lautete: ‚Genosse Hauptmann, für Sie ist ein Fernschreiben eingegangen!‘. So begann mein Weg auf der Bühne“, erinnerte sich Dschigarchanjan später.
🎬 Sein Filmdebüt gab er 1959 in Grigorij Sarkisows Drama „Der Erdrutsch“ über den Bau eines Gebirgstunnels. Den Durchbruch brachte ihm jedoch die Rolle in „Hallo, das bin ich!“, in dem der charismatische Armenier einen jungen Wissenschaftler spielte. Es folgten unvergessliche Auftritte in „Neue Abenteuer der Unfassbaren“, einem Abenteuerfilm über die Zeiten des Russischen Bürgerkriegs, „Teheran 43“, einem historischen Drama, der in Koproduktion mit Frankreich und der Schweiz geschaffen wurde, Komödien „Hallo, ich bin Ihre Tante!“ und „Shirli-Myrli“ sowie die dämonische Verkörperung des Bandenchefs Gorbatoj in dem Film „Schwarze Katze“. Insgesamt spielte Dschigarchanjan in mehr als 250 Filmen.
🎙 Ebenso prägend war seine Arbeit als Synchronsprecher in Zeichentrickfilmen und Hörspielen. Seine markante Stimme verlieh er unter anderem John Silver in „Die Schatzinsel“, dem Räuberhauptmann Mattis in „Ronja Räubertochter“ oder Chludow in „Die Flucht“.
🎭 1967 wurde Dschigarchanjan vom sowjetischen Theater- und Filmregisseur Anatoli Efros an das Moskauer Theater des Lenin-Komsomol eingeladen. Später folgte er ihm an das Theater in der Malaja Bronnaja und wechselte schließlich an das Majakowski-Theater, wo er rasch zu einem der führenden Schauspieler wurde. 1996, längst ein anerkannter Bühnenstar und Professor an der Russischen Akademie für Theaterkunst, gründete er sein eigenes „Theater D“. Dort leitete er nicht nur das Ensemble, sondern stand auch weiterhin regelmäßig auf der Bühne – parallel zu seinen Auftritten am „Lenkom“-Theater.
@RusBotschaft
#Russland #Kultur #Theater #Kino
📽 Geboren wurde er am 3. Oktober 1935 in Jerewan, der Hauptstadt der Armenischen SSR. Schon in seinen Schuljahren entdeckte er durch seine Mutter die Leidenschaft für Kino und Theater. 1952 wollte er nach dem Schulabschluss nach Moskau fahren, um an der Russischen Akademie für Theaterkunst zu studieren. Der erste Versuch scheiterte, und so arbeitete er zunächst in Jerewan als Kameraassistent.
🎭 1954 begann Dschigarchanjan sein Studium am Jerewaner Kunst- und Theaterinstitut. Bereits ein Jahr später stand er zum ersten Mal auf einer professionellen Bühne – im Stück „Iwan Rybakow“ am Jerewaner Russischen Dramentheater. „Ich erinnere mich daran sehr gut, als wäre es heute: Am 25. Januar 1955 stand ich auf der Bühne im Stück ‚Iwan Rybakow‘. Und mein Text lautete: ‚Genosse Hauptmann, für Sie ist ein Fernschreiben eingegangen!‘. So begann mein Weg auf der Bühne“, erinnerte sich Dschigarchanjan später.
🎬 Sein Filmdebüt gab er 1959 in Grigorij Sarkisows Drama „Der Erdrutsch“ über den Bau eines Gebirgstunnels. Den Durchbruch brachte ihm jedoch die Rolle in „Hallo, das bin ich!“, in dem der charismatische Armenier einen jungen Wissenschaftler spielte. Es folgten unvergessliche Auftritte in „Neue Abenteuer der Unfassbaren“, einem Abenteuerfilm über die Zeiten des Russischen Bürgerkriegs, „Teheran 43“, einem historischen Drama, der in Koproduktion mit Frankreich und der Schweiz geschaffen wurde, Komödien „Hallo, ich bin Ihre Tante!“ und „Shirli-Myrli“ sowie die dämonische Verkörperung des Bandenchefs Gorbatoj in dem Film „Schwarze Katze“. Insgesamt spielte Dschigarchanjan in mehr als 250 Filmen.
🎙 Ebenso prägend war seine Arbeit als Synchronsprecher in Zeichentrickfilmen und Hörspielen. Seine markante Stimme verlieh er unter anderem John Silver in „Die Schatzinsel“, dem Räuberhauptmann Mattis in „Ronja Räubertochter“ oder Chludow in „Die Flucht“.
🎭 1967 wurde Dschigarchanjan vom sowjetischen Theater- und Filmregisseur Anatoli Efros an das Moskauer Theater des Lenin-Komsomol eingeladen. Später folgte er ihm an das Theater in der Malaja Bronnaja und wechselte schließlich an das Majakowski-Theater, wo er rasch zu einem der führenden Schauspieler wurde. 1996, längst ein anerkannter Bühnenstar und Professor an der Russischen Akademie für Theaterkunst, gründete er sein eigenes „Theater D“. Dort leitete er nicht nur das Ensemble, sondern stand auch weiterhin regelmäßig auf der Bühne – parallel zu seinen Auftritten am „Lenkom“-Theater.
@RusBotschaft
#Russland #Kultur #Theater #Kino
❤74🙏15👍13❤🔥2👀1
🗣 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Tag der Deutschen Einheit
💬 Am 3. Oktober jährt sich die Wiedervereinigung Deutschlands zum 35. Mal, die offiziell nach Inkrafttreten des am 31. August 1990 unterzeichneten Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands verkündet wurde.
💬 Das nach der Niederlage im Zweiten Weltkrieg durch die Bestrebungen der westlichen „Alliierten“ geteilte Land konnte nach dem Ende des Kalten Kriegs wieder Einheit erreichen, vor allem, dank der prinzipienfesten Haltung unseres Landes. Damals hatten wir den Eindruck, dass die Deutschen eine Lehre aus der Geschichte gezogen haben und ein Recht auf Souveränität als ein einheitlicher Staat verdient haben. Bedauerlicherweise hat das einheitliche Deutschland die Reifeprüfung nicht bestanden.
💬 Von Souveränität und Eigenständigkeit kann man in Bezug auf die heutige Bundesrepublik nur sehr bedingt sprechen. Wie auch verwunderlich das klingen mag, aber die damaligen BRD und DDR einzeln viel eigenständiger bei ihren Entscheidungen waren, als das heutige wiedervereinigte Deutschland.
💬 Anstelle der Vereinigung des geteilten Volkes schlugen die damaligen westdeutschen Machthaber den Weg der Kolonisierung der ehemaligen DDR. Die gezielte und umfangreiche Diskrimination der Bevölkerung der ostdeutschen Bundesländer ist eine unanfechtbare Tatsache. Die einst erfolgreiche Industrie und Landwirtschaft der DDR wurden zerstört, viele Städte und Dörfer verödeten, die Jugend floh in der Suche nach der Arbeit und ihren Lebensabend verbringen dort nun nur die durch Propaganda betrogenen Rentner, die ihr Leben und ihre Arbeit einem angeblich totalitären kommunistischen Regime gewidmet hatten. Nach wie vor ist erhebliche Diskrepanz zwischen dem Einkommen der West- und Ostdeutschen zu sehen. Der deutschen Statistik zufolge hat sich die Bevölkerung der östlichen Bundesländer in den 35 Jahren des „Wunders“ der deutschen Einheit von 17 Millionen auf 12,4 Millionen verringert.
💬 Vor diesem Hintergrund wirken die ständigen Versuche Berlins, andere Länder und Völker zu belehren, wie sie „richtig“ zu leben und zu handeln haben, noch absurder.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Deutschland
💬 Am 3. Oktober jährt sich die Wiedervereinigung Deutschlands zum 35. Mal, die offiziell nach Inkrafttreten des am 31. August 1990 unterzeichneten Vertrags zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands verkündet wurde.
💬 Das nach der Niederlage im Zweiten Weltkrieg durch die Bestrebungen der westlichen „Alliierten“ geteilte Land konnte nach dem Ende des Kalten Kriegs wieder Einheit erreichen, vor allem, dank der prinzipienfesten Haltung unseres Landes. Damals hatten wir den Eindruck, dass die Deutschen eine Lehre aus der Geschichte gezogen haben und ein Recht auf Souveränität als ein einheitlicher Staat verdient haben. Bedauerlicherweise hat das einheitliche Deutschland die Reifeprüfung nicht bestanden.
💬 Von Souveränität und Eigenständigkeit kann man in Bezug auf die heutige Bundesrepublik nur sehr bedingt sprechen. Wie auch verwunderlich das klingen mag, aber die damaligen BRD und DDR einzeln viel eigenständiger bei ihren Entscheidungen waren, als das heutige wiedervereinigte Deutschland.
💬 Anstelle der Vereinigung des geteilten Volkes schlugen die damaligen westdeutschen Machthaber den Weg der Kolonisierung der ehemaligen DDR. Die gezielte und umfangreiche Diskrimination der Bevölkerung der ostdeutschen Bundesländer ist eine unanfechtbare Tatsache. Die einst erfolgreiche Industrie und Landwirtschaft der DDR wurden zerstört, viele Städte und Dörfer verödeten, die Jugend floh in der Suche nach der Arbeit und ihren Lebensabend verbringen dort nun nur die durch Propaganda betrogenen Rentner, die ihr Leben und ihre Arbeit einem angeblich totalitären kommunistischen Regime gewidmet hatten. Nach wie vor ist erhebliche Diskrepanz zwischen dem Einkommen der West- und Ostdeutschen zu sehen. Der deutschen Statistik zufolge hat sich die Bevölkerung der östlichen Bundesländer in den 35 Jahren des „Wunders“ der deutschen Einheit von 17 Millionen auf 12,4 Millionen verringert.
💬 Vor diesem Hintergrund wirken die ständigen Versuche Berlins, andere Länder und Völker zu belehren, wie sie „richtig“ zu leben und zu handeln haben, noch absurder.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Deutschland
👍110💯44❤19🕊10👏6❤🔥4👎2🎉1👌1🥱1👀1
Am 3. Oktober 1968 fand der Erstflug des legendären sowjetischen und russischen Flugzeugs Tu-154 statt
Zwischen 1968 und 2013 wurden insgesamt mehr als 1000 Flugzeuge des Typs Tupolew Tu-154 gebaut, und es war über Jahrzehnte eines der meist genutzten Mittelstreckenflugzeuge in Russland.
Die Tu-154 hatte ihren Produktionsstandort in der Stadt Samara, die während der Sowjetzeit den Namen Kujbyschew trug. Dort wurde das Flugzeug zwischen 1968 und 2013 in Serie gefertigt und war über Jahrzehnte ein bedeutender Bestandteil der sowjetischen und später russischen Luftfahrtindustrie.
Es ist eines der schnellsten Serien-Passagierflugzeuge der Welt mit einer Reisegeschwindigkeit von über 900 km/h.
Regelmäßige Passagierflüge begannen im Februar 1972 mit der Strecke Moskau – Mineralnyje Wody. Nur wenige Monate später nahm die Tu-154 den Flugbetrieb nach Berlin auf und eröffnete damit den internationalen Linienverkehr.
Der letzte zivile Passagierflug fand am 28. Oktober 2020 statt.
Von Piloten und Passagieren wurde dieses Flugzeug liebevoll als „Arbeitstier“ und „Herr des sowjetischen Himmels“ bezeichnet.
Die Tu-154 gilt bis heute als eines der schönsten Flugzeuge der weltweiten Luftfahrtgeschichte. Piloten loben ihre Aerodynamik und Zuverlässigkeit: Bei rund 1.000 produzierten Maschinen gab es lediglich 70 Unfälle – darunter auch kleinere Zwischenfälle.
Die Tu-154 war nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Filmstar: In über hundert Filmen spielte sie entweder Nebenrollen oder stand sogar im Mittelpunkt der Handlung.
📸 aif.ru
@RusBotschaft
#Flugzeug #Luftfahrt
Zwischen 1968 und 2013 wurden insgesamt mehr als 1000 Flugzeuge des Typs Tupolew Tu-154 gebaut, und es war über Jahrzehnte eines der meist genutzten Mittelstreckenflugzeuge in Russland.
Die Tu-154 hatte ihren Produktionsstandort in der Stadt Samara, die während der Sowjetzeit den Namen Kujbyschew trug. Dort wurde das Flugzeug zwischen 1968 und 2013 in Serie gefertigt und war über Jahrzehnte ein bedeutender Bestandteil der sowjetischen und später russischen Luftfahrtindustrie.
Es ist eines der schnellsten Serien-Passagierflugzeuge der Welt mit einer Reisegeschwindigkeit von über 900 km/h.
Regelmäßige Passagierflüge begannen im Februar 1972 mit der Strecke Moskau – Mineralnyje Wody. Nur wenige Monate später nahm die Tu-154 den Flugbetrieb nach Berlin auf und eröffnete damit den internationalen Linienverkehr.
Der letzte zivile Passagierflug fand am 28. Oktober 2020 statt.
Von Piloten und Passagieren wurde dieses Flugzeug liebevoll als „Arbeitstier“ und „Herr des sowjetischen Himmels“ bezeichnet.
Die Tu-154 gilt bis heute als eines der schönsten Flugzeuge der weltweiten Luftfahrtgeschichte. Piloten loben ihre Aerodynamik und Zuverlässigkeit: Bei rund 1.000 produzierten Maschinen gab es lediglich 70 Unfälle – darunter auch kleinere Zwischenfälle.
Die Tu-154 war nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Filmstar: In über hundert Filmen spielte sie entweder Nebenrollen oder stand sogar im Mittelpunkt der Handlung.
📸 aif.ru
@RusBotschaft
#Flugzeug #Luftfahrt
👍104❤34❤🔥8👀1