Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🗣 Aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit der Zeitung „Kommersant“, 15. Oktober 2025

💬 Derzeit sind der US-Präsident Donald Trump und sein Team die einzigen Vertreter westlicher Länder, die über die Ursachen der Ukraine-Krise öffentlich sprechen und versuchen, sie zu begreifen. Eine dieser Ursachen ist die Einbeziehung der Ukraine in die NATO. Der US-Präsident betonte mehrmals, dass es ein Fehler von Präsident Joe Biden war und korrigiert werden sollte: Den Beitritt der Ukraine zur NATO darf man nicht zulassen.

💬 Ich kann sagen, dass der russische Präsident während der Verhandlungen in Alaska auf die Vorschläge einging, die der US-Sondergesandte Steve Witkoff einige Wochen zuvor nach Moskau überbracht hatte. Wladimir Putin nahm sich Zeit zum Nachdenken und erklärte in Alaska, dass er bereit sei, diesem Konzept zuzustimmen, weil es das Verständnis von Ursachen des Konflikts widerspiegelt und sich auf deren Beseitigung abzielt. Donald Trump seinerseits erklärte, er müsse zunächst Konsultationen in Washington durchführen.

💬 Wir sehen, dass der US-Präsident unter riesigem Druck steht, vor allem seitens europäischer Staats- und Regierungschefs. Sie versuchen es auszunutzen, dass Donald Trump aufgrund seines Charakters möglichst schnell Lösungen finden möchte. In Europa hingegen versucht man diese Lösungen so sehr wie möglich hinauszuzögern. Man versucht Donald Trump zu überzeugen, dass der russische Präsident keinen Frieden wolle.

💬 Vor kurzem wurden in Washington Erklärungen über mögliche Tomahawk-Lieferungen abgegeben. Präsident Trump wies jedoch auch darauf hin, dass er keine Eskalation wolle. Dabei gab er zu, dass solche Schritte zwangsläufig zu einer ernsthaften Eskalation führen würden. Die Ukraine hätte dann damit nichts zu tun. Dies würde einen erheblichen Schaden den Aussichten auf eine Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA zufügen. Wir gehen davon aus, dass die Leute in Washington intelligent und erfahren genug sind, um das selbst zu verstehen. Alle Experten sind sich einig, dass solche Marschflugkörpersysteme nur durch das Militär des Herstellerlandes gesteuert werden können. Außer der Verwandlung des Krieges Bidens in den Krieg Trumps würde es auch eine äußerst gefährliche Zuspitzung der Spannungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten bedeuten.

💬 Wir warten weiterhin auf eine sachliche Reaktion der amerikanischen Seite auf die Ergebnisse der Verhandlungen in Alaska und bleiben den dort erzielten Vereinbarungen verpflichtet. Wie werden sehen, was in Washington passiert und wie die US-Administration auf unverschämte Ultimaten reagiert, die von Wladimir Selenskij und manchen Europäern Donald Trump und seinem Team gestellt werden.

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Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum internationalen Forum „Dialog über Fakes 3.0“

💬Am 29. Oktober 2025 findet in Moskau das internationale Forum „Dialog über Fakes 3.0“ statt, das sich bereits zu einer angesehenen Plattform entwickelt hat. Daran nehmen Spezialisten für Faktencheck, Wissenschaftsjournalisten, Studierende entsprechender Fachrichtungen, Vertreter der Zivilgesellschaft, der Medien sowie der Behörden aus aller Welt teil. In diesem Jahr werden am Forum insgesamt mehr als 2.000 Gäste aus 80 Staaten teilnehmen. Auf der Agenda stehen verschiedene Aspekte der internationalen Maßnahmen gegen unzuverlässige Informationen.

💬Diese Initiative ist aktueller denn je. Die Anzahl der Falschmeldungen nimmt stetig in geometrischer Progression zu. Sie werden von westlichen Medien aktiv in ihren Desinformationskampagnen eingesetzt, die gegen unseren Staat gerichtet sind. In Europa wird systematisch und gezielt eine „Drohnen-Hysterie“ geschürt. Mit Unterstützung westlicher Medien vervielfacht das Kiewer Regime weiterhin seine Falschmeldungen über angeblich „tausende gestohlene ukrainische Kinder“. Die Terroranschläge auf die Nord-Stream-Pipelines sind bis heute nicht aufgeklärt, obwohl es Fakten und seriöse journalistische Untersuchungen gibt. Dieses Thema wird leider durch eben solche Fälschungen in eine andere Richtung gelenkt. Auch zahlreiche Falschmeldungen über Butscha und die dort inszenierte Provokation verbreiten sich weiterhin.

💬Das Programm des Forums umfasst Podiumsdiskussionen, Rundtischgespräche und Bildungsveranstaltungen zu den wichtigsten Herausforderungen der heutigen Zeit. Dabei geht es unter anderem um generative künstliche Intelligenz, ihren Einfluss auf die Medien und den Informationsraum, um die Entstehung und Bekämpfung von Deepfakes sowie um das Eindringen von Falschinformationen in den Bildungsbereich. Vertreter der Internationalen Fact-Checking-Vereinigung werden eine Studie über Falschmeldungen vorstellen, die im Jahr 2025 in verschiedenen Ländern verbreitet wurden.

🔗 Quelle

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📅 Am 17. Oktober feiert ihren Geburtstag eine der östlichsten russischen Städte – Petropawlowsk-Kamtschatski

⚓️ An diesem Tag vor 285 Jahren, im Jahr 1740, traf der berühmte Seefahrer c mit den Booten „St. Peter“ und „St. Paul“ in der Elagin-Bucht ein. Zu Ehren der Heiligen, deren Namen die Schiffe trugen, nannte er die kleine Bucht Hafen der heiligen Apostel Peter und Paul, und bald erhielt auch die Expeditionssiedlung denselben Namen – Petropawlowskaja Bucht. So begann die Geschichte der zukünftigen Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski.

Hier überwinterten die Seeleute, und im Frühling 1741 brachen sie zu einer legendären Seereise auf, bei der neue Gebiete im Pazifischen Ozean entdeckt wurden. Zur Bewachung des Hafens blieb eine kleine Garnison unter dem Kommando von Pjotr Lewaschow zurück.

🗺 Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Petropawlowskaja Bucht zum wichtigsten Seehafen des Fernen Ostens und zum Verwaltungszentrum Kamtschatkas. Durch sie führten die Routen zahlreicher großer Expeditionen, unter anderem von James Cook, Jean-François de La Pérouse, Wassili Golownin, Faddei Bellingshausen, Ferdinand von Wrangel und vielen anderen berühmten Seefahrern.

Heute ist Petropawlowsk-Kamtschatski das industrielle und kulturelle Herz des Kamtschatka-Gebiets und steht für rund 80 Prozent der gesamten Industrieproduktion der Region.

Fotos: 34travel

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🪆 Heute teilen wir ein weiteres russisches Sprichwort mit Ihnen

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Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

in einer kompakten Übersicht können Sie hier die wichtigsten Nachrichten aus unserem Telegram-Kanal durchblättern.

Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden:

🌍 Politik:

▫️Kommentar des Beraters des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, zu den Ergebnissen des Telefonates von Wladimir Putin und Donald Trump, 16. Oktober 2025

▫️Rede des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, bei der Sitzung des Rates der Staatsoberhäupter der GUS (10. Oktober 2025)

▫️Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 22. Konferenz des Waldai-Diskussionsklubs (Sotschi, 2. Oktober 2025)

▫️Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf dem zweiten Gipfeltreffen „Russland – Zentralasien“

▫️Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow

▫️Aus der Erklärung des russischen Außenministers Sergej Lawrow während des Treffens mit Journalisten aus arabischen Staaten, Moskau, 13. Oktober 2025

▫️Aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit der Zeitung „Kommersant“, 15. Oktober 2025

▫️Sonderbeauftragter des Außenministeriums Russlands für die Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik im Interview mit der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“: Der Westen vergibt Kiew alle Gräueltaten

▫️Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum 500. Jahrestag der Erschließung des Nördlichen Seewegs

▫️Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum internationalen Forum „Dialog über Fakes 3.0“

📈 Wirtschaft:

▫️Am 15. Oktober 2025 beginnt in Moskau das Forum „Russische Energiewoche“

📃 Neues aus der Botschaft:

▫️Kommentar des Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej J. Netschajew für die deutsche Informationsagentur dpa

▫️Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Interview mit Deniz Karabag (VIDEO)

📆 Ein Tag in der Geschichte:

▫️Tag der Einheit des Volkes

▫️Tag der Einheit des Volkes, der 4. November: Die Altaier

▫️Am 14. Oktober 2025 feiert das Moskauer Staatliche Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO-Universität) sein 81-jähriges Bestehen

▫️Der 82. Jahrestag des Aufstandes im Vernichtungslager Sobibor

🖼 Kultur:

▫️Am 15. Oktober 1814, wurde Michail Jurjewitsch Lermontow, der große russische Dichter und Schriftsteller, in Moskau geboren

▫️Am 15. Oktober 1897, genau vor 128 Jahren, wurde der sowjetische Schriftsteller Ilja Ilf geboren

▫️7 russische Filme über Sport, die Sie sich anschauen sollten

▫️Wladimir Majakowski. Polyphon (VIDEO)

▫️Eine KI hat die Statuen in der Moskauer U-Bahn-Station „Ploschtschad Revoljutsii“ zum Leben erweckt

🪆 Russisches Haus:

▫️Kinderaufführung "Das bucklige Pferdchen" des Berliner Theaters „Russische Bühne“

▫️Am 16. Oktober wurde im Russischen Haus die Ausstellung „Wenig bekannte Seiten des Widerstands“ eröffnet

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🇷🇺🇭🇺📞 Am 17. Oktober fand auf Initiative der ungarischen Seite ein Telefongespräch zwischen dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin und dem Ministerpräsidenten Ungarns Viktor Orbán statt.

Viktor Orbán äußerte seine Bereitschaft, die Voraussetzungen für die Organisation eines möglichen russisch-amerikanischen Gipfeltreffens in Budapest zu schaffen.

Der russische Präsident informierte über den wesentlichen Inhalt seines Gesprächs mit dem US-Präsidenten Donald Trump und betonte, dass bei den bevorstehenden Kontakten mit amerikanischen Vertretern der Fahrplan für weitere Schritte zur friedlichen Beilegung der Ukraine-Krise erörtert werden soll – einschließlich der möglichen Durchführung eines russisch-amerikanischen Gipfeltreffens in der ungarischen Hauptstadt.

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⚔️ 63 Jahre seit der Eröffnung des Panorama-Museums „Schlacht bei Borodino“ in Moskau

Am 18. Oktober 1962 wurde anlässlich des 150. Jahrestages des Sieges des russischen Volkes im Vaterländischen Krieg von 1812 in Moskau das Panorama-Museum „Schlacht bei Borodino“ eröffnet.

Das Panorama-Museum „Schlacht bei Borodino“ befindet sich im Westen Moskaus, unweit des Poklonnaja-Hügels, an der Stelle des ehemaligen Dorfes Fili. Rund um das Panorama „Borodino“ ist ein ganzes Ensemble von Denkmälern entstanden, die dem Vaterländischen Krieg von 1812 gewidmet sind.

Heute verfügt das Panorama-Museum über drei Ausstellungen, in denen mehr als 1.000 Werke der Schlachten- und Porträtmalerei, Waffen und Uniformen, kunsthandwerkliche Gegenstände sowie seltene Buchausgaben präsentiert werden. Insgesamt umfasst die Sammlung des Museums über 48.000 Objekte.

Das zentrale Exponat des Museums – das Panorama „Borodino“ – wurde vom Professor der Kaiserlichen Kunstakademie Franz Alexejewitsch Roubaud im Jahr 1912 geschaffen, zum 100. Jahrestag der Schlacht bei Borodino zwischen den russischen Truppen und der Armee von Napoleon am 7. September 1812.

📸 Telegram-Kanal „1812panorama“
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🕯 Am 18. Oktober 2025 fand in Leipzig eine feierliche Gedenkzeremonie statt, die dem 212 Jahrestag der „Völkerschlacht“ gewidmet war

Vor 212 Jahren, am 16. Oktober 1813, fing bei Leipzig die entscheidende Schlacht der Napoleonischen Kriege an, die in die Geschichte als „Völkerschlacht“ eingegangen ist. Daran nahmen mehr als eine halbe Million Menschen teil. Auf dem Schlachtfeld entschieden die Vertreter fast aller europäischen Staaten und Nationen ihren Schicksaal. Damals erlitt die französische Armee eine Niederlage von den alliierten Armeen Russlands, Österreichs, Preußens und Schwedens. Der Sieg erlaubte den Alliierten, nach Frankreich einzuziehen und Napoleon aufzufordern, den Thron abzutreten.

An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission, unter anderem die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchat), der Organisationen der Landsleute sowie der Kosaken-Gemeinschaften aus ganz Deutschland.

In der Russisch-Orthodoxen Gedächtniskirche St. Alexej der Russischen Ehre, die 1913 zum Gedenken an die „Völkerschlacht“ errichtet wurde, fand ein Totengottesdienst statt. In der Krypta der Kirche wurden am Grab der russischen Soldaten, die in der Schlacht bei Leipzig gefallen sind, Kränze und Blumen niedergelegt.

In seinem Grußwort an die Anwesenden bemerkte Botschafter Sergej Netschajew:

„Anlässlich des heutigen 212. Jahrestages der „Völkerschlacht“ möchte ich dem Vorsteher der Kirche, Vater Alexij, und der Kosakengemeinschaft in Deutschland meinen Dank für die sorgfältige Bewahrung des russischen historischen Erbes dieser großen Schlacht sowie der Gräber der hier gefallenen russischen Soldaten aussprechen“.


Im Rahmen der Veranstaltung gedachten russische Diplomaten der sowjetischen Soldaten, die im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945 gefallen und auf dem Ostfriedhof in Leipzig beigesetzt wurden.

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