Forwarded from Консульский отдел Посольства России в ФРГ
Sehr geehrte ausländische Staatsangehörige!
✔️ Seit dem 1. August 2023 führt die Russische Föderation einheitliche elektronische Visa für Bürgerinnen und Bürger von 64 Staaten ein. Dieses Verfahren bietet eine bequeme Möglichkeit, Russland zu besuchen, seine natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen, Gerichte von mehr als 50 Volksgruppen zu probieren und die Reise effizient zu gestalten.
📌 Vorteile des elektronischen Visums:
-Aufenthalt im gesamten Staatsgebiet Russlands bis zu 30 Tagen.
-Vollständig online, ohne Besuch eines Konsulats.
-Antragstellung über die Website electronic-visa.kdmid.ru oder über die mobile App.
🔗 Verfahren zur Beantragung:
-Füllen Sie den Antrag auf der Website oder in der App aus.
-Fügen Sie ein Foto und einen Scan Ihres Reisepasses bei.
-Bezahlen Sie die Visumgebühr über die Website des Außenministeriums der Russischen Föderation oder über die App.
⚠️ Wichtige Hinweise:
-Das Visum ist einfach, 120 Tage gültig und erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.
-Einladungen, Voucher oder Buchungsbestätigungen sind nicht erforderlich.
-Eine Krankenversicherung ist verpflichtend.
Detaillierte Informationen
Bei technischen Fragen: evisa_info@kdmid.ru
-Aufenthalt im gesamten Staatsgebiet Russlands bis zu 30 Tagen.
-Vollständig online, ohne Besuch eines Konsulats.
-Antragstellung über die Website electronic-visa.kdmid.ru oder über die mobile App.
-Füllen Sie den Antrag auf der Website oder in der App aus.
-Fügen Sie ein Foto und einen Scan Ihres Reisepasses bei.
-Bezahlen Sie die Visumgebühr über die Website des Außenministeriums der Russischen Föderation oder über die App.
-Das Visum ist einfach, 120 Tage gültig und erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.
-Einladungen, Voucher oder Buchungsbestätigungen sind nicht erforderlich.
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Bei technischen Fragen: evisa_info@kdmid.ru
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🚀 Am 27. November um 12:27 Uhr startete vom Kosmodrom Baikonur die Trägerrakete Sojus-2.1a, die die Besatzung des Raumschiffs Sojus MS-28 ins All bringen soll
Zur Crew gehören die russischen Kosmonauten, Kommandant Sergej Kud-Sverchkov und Bordingenieur Sergej Mikajew, sowie der NASA-Astronaut Christopher Williams.
Diese Weltraummission ist mit einer einzigartigen kreativen Initiative verbunden: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Rakete Sojus-2.1a mit Zeichnungen von Kindern geschmückt, die an onkologischen Erkrankungen leiden. Kinder aus 50 russischen Städten und 14 Ländern der Welt haben auf der Rakete ihre Träume vom Kosmos verewigt. 130 der teilnehmenden Kinder werden zudem nach Baikonur reisen.
An Bord des Raumschiffs befinden sich über 125 kg Fracht, darunter Foto- und Videoausrüstung, Datenträger, Verbrauchsmaterialien, persönliche Gegenstände, Verpflegung sowie Sets für wissenschaftliche Experimente.
Die geplante Aufenthaltsdauer an Bord der Raumstation beträgt 242 Tage. In dieser Zeit werden Kosmonauten des Roskosmos-Teams zweimal ins offene All aussteigen, um Geräte zur Erforschung der elektromagnetischen Strahlung der Sonne im Rahmen des Experiments „Sonne-Terahertz“ zu installieren sowie Arbeiten im Rahmen des Experiments „Ekran-M“ fortzusetzen.
🧑🚀 Gemeinsam mit der Crew reisen auch zwei ungewöhnliche „Passagiere“ mit als Indikatoren der Schwerelosigkeit: ein roter Kater namens Gizmo, ein Geschenk der Familie eines der Kosmonauten, sowie ein gehäkelter Kosmonaut, der von Schülern der Schule Nr. 1 der Stadt Gagarin (Gebiet Smolensk) angefertigt wurde. Sobald das Raumschiff die Umlaufbahn erreicht und Schwerelosigkeit eintritt, beginnen die Indikatoren, frei in der Kabine zu schweben – ein sicheres Zeichen dafür, dass alles erfolgreich verlaufen ist.
Im Jahr 2022 war Tscheburaschka der Schwerelosigkeitsindikator an Bord von Sojus MS-22, 2024 übernahm diese Rolle ein Stoff-Corgi namens Persik.
@RusBotschaft
#Russland #Forschung #Weltall
Zur Crew gehören die russischen Kosmonauten, Kommandant Sergej Kud-Sverchkov und Bordingenieur Sergej Mikajew, sowie der NASA-Astronaut Christopher Williams.
Diese Weltraummission ist mit einer einzigartigen kreativen Initiative verbunden: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Rakete Sojus-2.1a mit Zeichnungen von Kindern geschmückt, die an onkologischen Erkrankungen leiden. Kinder aus 50 russischen Städten und 14 Ländern der Welt haben auf der Rakete ihre Träume vom Kosmos verewigt. 130 der teilnehmenden Kinder werden zudem nach Baikonur reisen.
An Bord des Raumschiffs befinden sich über 125 kg Fracht, darunter Foto- und Videoausrüstung, Datenträger, Verbrauchsmaterialien, persönliche Gegenstände, Verpflegung sowie Sets für wissenschaftliche Experimente.
Die geplante Aufenthaltsdauer an Bord der Raumstation beträgt 242 Tage. In dieser Zeit werden Kosmonauten des Roskosmos-Teams zweimal ins offene All aussteigen, um Geräte zur Erforschung der elektromagnetischen Strahlung der Sonne im Rahmen des Experiments „Sonne-Terahertz“ zu installieren sowie Arbeiten im Rahmen des Experiments „Ekran-M“ fortzusetzen.
🧑🚀 Gemeinsam mit der Crew reisen auch zwei ungewöhnliche „Passagiere“ mit als Indikatoren der Schwerelosigkeit: ein roter Kater namens Gizmo, ein Geschenk der Familie eines der Kosmonauten, sowie ein gehäkelter Kosmonaut, der von Schülern der Schule Nr. 1 der Stadt Gagarin (Gebiet Smolensk) angefertigt wurde. Sobald das Raumschiff die Umlaufbahn erreicht und Schwerelosigkeit eintritt, beginnen die Indikatoren, frei in der Kabine zu schweben – ein sicheres Zeichen dafür, dass alles erfolgreich verlaufen ist.
Im Jahr 2022 war Tscheburaschka der Schwerelosigkeitsindikator an Bord von Sojus MS-22, 2024 übernahm diese Rolle ein Stoff-Corgi namens Persik.
@RusBotschaft
#Russland #Forschung #Weltall
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📣 Verlosung
🇷🇺 Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
in Russland bereitet man sich auf das Neujahrsfest vor: Man kauft Geschenke für Familie und Freunde, die Straßen werden geschmückt, auf den Hauptplätzen werden Tannenbäume aufgestellt, und bald findet für Kinder in Russland die traditionelle Neujahrsfeier „Jolka“ statt.
🇷🇺 Unsere Tradition existiert nicht nur in Russland: Die Neujahrsfeier „Jolka“ wird jedes Jahr auch im Russischen Haus in Berlin veranstaltet!
🇷🇺 Gemeinsam mit dem Russischen Haus möchten wir unter den Abonnenten unseres Newsletters zwei Tickets (ein Ticket gilt jeweils für ein Kind und dessen Eltern) zur Neujahrsfeier „Jolka“ und zum feierlichen Anzünden der Lichter am Tannenbaum im Russischen Haus in Berlin am 9.Dezember 2025 verlosen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie in unserem Newsletter.
🇷🇺 Die Ausschreibung des Wettbewerbs erscheint bereits in der morgigen Morgenausgabe – verpassen Sie sie nicht!
Wir versenden unseren Newsletter jeden Freitag früh am Morgen.
🇷🇺 Wenn Sie unseren Newsletter noch nicht abonniert haben, aber an der Verlosung teilnehmen möchten, können Sie sich unter folgendem Link anmelden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück!
@RusBotschaft
#Verlosung #Neujahr #Fest #Tannenbaum
in Russland bereitet man sich auf das Neujahrsfest vor: Man kauft Geschenke für Familie und Freunde, die Straßen werden geschmückt, auf den Hauptplätzen werden Tannenbäume aufgestellt, und bald findet für Kinder in Russland die traditionelle Neujahrsfeier „Jolka“ statt.
Wir versenden unseren Newsletter jeden Freitag früh am Morgen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück!
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Eine der ältesten orthodoxen Kirchen in Deutschland, eine aktive Gemeinde der Russisch-Orthodoxen Kirche in Potsdam, Teil der Berliner und Deutschen Diözese. Geweiht ist sie dem heiligen frommen Fürsten Alexander Newski – dem Schutzpatron der Krieger und Verteidiger des Vaterlandes.
▫️Geschichte
Die Kirche wurde in den Jahren 1826–1829 auf Anordnung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. für die russische Garde-Einheit in seiner Armee erbaut. Die Kirche wurde vom berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel im russisch-byzantinischen Stil entworfen. Es ist das älteste Gebäude einer orthodoxen Kirche im heutigen Deutschland.
Im 19. und 20. Jahrhundert blieb die Kirche ein Zentrum des orthodoxen geistlichen Lebens in Potsdam und Umgebung. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel sie teilweise, wurde aber in den 1990er Jahren umfassend restauriert und geistlich wiederbelebt.
Heute dient sie als Gemeinde der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats und heißt Gläubige vieler Nationalitäten willkommen.
▫️Architektur und Innenraum
Das Bauwerk aus rotem Backstein ist im byzantinischen Stil mit russischen Architekturelementen gestaltet.
Der Innenraum folgt streng der orthodoxen Liturgie: ein Ikonostas, Ikonen, Lampen sowie originale dekorative Elemente sind erhalten. Die Kirche ist von einem kleinen Park umgeben und stellt ein bedeutendes spirituelles wie auch architektonisches Denkmal dar.
Die Gemeinde führt regelmäßige Gottesdienste durch, bietet eine Sonntagsschule sowie kulturell-bildende Veranstaltungen.
Die Alexander-Newski-Kirche in Potsdam ist ein Symbol für die historische Präsenz der Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland.
📍Russische Kolonie 14
Potsdam
🔗 Webseite: https://r-o-k.de/
@RusBotschaft
#OrthodoxeKirchen
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🖋 Die Lehren von Nürnberg
Teil 3
Auszüge aus dem Artikel von Alexander Swjaginzew, dem Präsidenten der Akademie der Nürnberger Prinzipien, dem stellvertretenden Direktor des Instituts für Staat und Recht der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Verdienten Juristen der Russischen Föderation
📌 Der Nürnberger Prozess, der auf einem hohen juristischen Niveau verlaufen war, und das darauf folgende Urteil hatten eine enorme präzedenzbildende Bedeutung. Das Gericht der Völker wurde zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Völkerrechts sowie der nationalen Rechtssysteme. Unter anderem übte es einen maßgeblichen Einfluss auf die Herausbildung zahlreicher Normen des humanitären Völkerrechts und des internationalen Strafrechts aus.
📌 Damals, unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, schien es der Welt, als sei das Internationale Militärtribunal von Nürnberg eine Art Epilog, der einen Schlussstrich unter die blutigen Unterfangen des Hitlerismus zog. Doch das Urteil des Gerichts der Völker war nicht nur an die Vergangenheit gerichtet, sondern auch an die Zukunft. Es sollte eine ernste Mahnung an all jene sein, die es wagen würden, den Frieden der Menschheit zu gefährden. Wie sich jedoch herausstellte, sind die Übel des Nationalismus und Faschismus nicht in Vergessenheit geraten, wie man damals in der Euphorie des großen Sieges gehofft hat…
📌 Was sieht man nun heute? 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat man aus den Lehren des Nürnberger Prozesses nach wie vor nichts gelernt. Europa, wo die Urteile des Gerichts der Völker in Vergessenheit geraten sind, erkennt im National-Faschismus keine globale Bedrohung für die Menschheit mehr. Dort ist er aus einem Feind zu einem Verbündeten geworden. Wir erleben, wie Staaten, die einst die Verbrechen des Faschismus verurteilten, heute offen Regime unterstützen, die seine Symbolik und sogar seine Ideologie verherrlichen und versuchen, den von Hitleristen verübten Völkermord zu verschweigen. Besonders laut empören sich heute über die angebliche „russische Aggression“ gerade jene, die selbst versucht haben – und weiterhin versuchen –, die russischsprachige Welt auf diesem Planeten zu verkleinern.
📌 Die Lehren von Nürnberg sind heute besonders aktuell, da hohe Ideale der internationalen Rechtsprechung allzu oft an Blockdenken, politischen Vorurteilen und nationalem Egoismus scheitern. Manchmal werden sie heute sogar durch die verwerfliche Praxis mancher derzeit agierender Institutionen der internationalen Strafjustiz in Misskredit gebracht. Es darf nicht zugelassen werden, dass diese Institutionen zu Werkzeugen zur Erreichung politischer Ziele einzelner Staaten oder Staatengruppen werden und willkürliche Maßnahmen gegen ihnen missliebige Länder unterstützen.
🔗 Teil 1
🔗 Teil 2
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#GroßerSieg #Nürnberg
Teil 3
Auszüge aus dem Artikel von Alexander Swjaginzew, dem Präsidenten der Akademie der Nürnberger Prinzipien, dem stellvertretenden Direktor des Instituts für Staat und Recht der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Verdienten Juristen der Russischen Föderation
📌 Der Nürnberger Prozess, der auf einem hohen juristischen Niveau verlaufen war, und das darauf folgende Urteil hatten eine enorme präzedenzbildende Bedeutung. Das Gericht der Völker wurde zu einem wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Völkerrechts sowie der nationalen Rechtssysteme. Unter anderem übte es einen maßgeblichen Einfluss auf die Herausbildung zahlreicher Normen des humanitären Völkerrechts und des internationalen Strafrechts aus.
📌 Damals, unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, schien es der Welt, als sei das Internationale Militärtribunal von Nürnberg eine Art Epilog, der einen Schlussstrich unter die blutigen Unterfangen des Hitlerismus zog. Doch das Urteil des Gerichts der Völker war nicht nur an die Vergangenheit gerichtet, sondern auch an die Zukunft. Es sollte eine ernste Mahnung an all jene sein, die es wagen würden, den Frieden der Menschheit zu gefährden. Wie sich jedoch herausstellte, sind die Übel des Nationalismus und Faschismus nicht in Vergessenheit geraten, wie man damals in der Euphorie des großen Sieges gehofft hat…
📌 Was sieht man nun heute? 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat man aus den Lehren des Nürnberger Prozesses nach wie vor nichts gelernt. Europa, wo die Urteile des Gerichts der Völker in Vergessenheit geraten sind, erkennt im National-Faschismus keine globale Bedrohung für die Menschheit mehr. Dort ist er aus einem Feind zu einem Verbündeten geworden. Wir erleben, wie Staaten, die einst die Verbrechen des Faschismus verurteilten, heute offen Regime unterstützen, die seine Symbolik und sogar seine Ideologie verherrlichen und versuchen, den von Hitleristen verübten Völkermord zu verschweigen. Besonders laut empören sich heute über die angebliche „russische Aggression“ gerade jene, die selbst versucht haben – und weiterhin versuchen –, die russischsprachige Welt auf diesem Planeten zu verkleinern.
📌 Die Lehren von Nürnberg sind heute besonders aktuell, da hohe Ideale der internationalen Rechtsprechung allzu oft an Blockdenken, politischen Vorurteilen und nationalem Egoismus scheitern. Manchmal werden sie heute sogar durch die verwerfliche Praxis mancher derzeit agierender Institutionen der internationalen Strafjustiz in Misskredit gebracht. Es darf nicht zugelassen werden, dass diese Institutionen zu Werkzeugen zur Erreichung politischer Ziele einzelner Staaten oder Staatengruppen werden und willkürliche Maßnahmen gegen ihnen missliebige Länder unterstützen.
🔗 Teil 1
🔗 Teil 2
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#GroßerSieg #Nürnberg
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Der gefeierte Gewinner des Wettbewerbs Grand Prix der Monte Carlo Piano Masters Nikolai Kuznetsov lädt zu seinem Konzert am 12. Dezember im Russischen Haus in Berlin ein, wo er ein außergewöhnliches Soloprogramm vorstellen wird!🎹
🎶 Mit Werken von Tschaikowski, Liszt und Beethoven entfaltet Kuznetsov die ganze Tiefe seines pianistischen Universums, vom zarten Glanz der „Mondscheinsonate“ bis zur leuchtenden Poesie der „Jahreszeiten“. Seine Musik erzählt ohne Worte von Schönheit, Stille, Leidenschaft und Kraft.😍
🎫 Holt euch jetzt die Tickets online!
🎶 Mit Werken von Tschaikowski, Liszt und Beethoven entfaltet Kuznetsov die ganze Tiefe seines pianistischen Universums, vom zarten Glanz der „Mondscheinsonate“ bis zur leuchtenden Poesie der „Jahreszeiten“. Seine Musik erzählt ohne Worte von Schönheit, Stille, Leidenschaft und Kraft.😍
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Konzert von Nikolai Kuznetsov #konzert #klavier #piano #berlin
Der gefeierte Gewinner des Wettbewerbs Grand Prix der Monte Carlo Piano Masters Nikolai Kuznetsov lädt zu seinem Konzert am 12. Dezember im Russischen Haus i...
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✍️ Am 28. November jährt sich der 110. Geburtstag von Konstantin Michailowitsch Simonow (1915–1979) – einer der markantesten Stimmen der Kriegsgeneration, Dichter, Dramatiker und legendärer Frontkorrespondent.
Konstantin Simonow (bei der Geburt – Kirill) wurde am 28. November 1915 in Petrograd in der Familie eines Generalmajors geboren. Anfang der 1930er Jahre schloss er eine Fabrik- und Werksfachschule ab, arbeitete als Dreher und machte gleichzeitig seine ersten Schritte in der Literatur. Seine frühen Gedichte erregten die Aufmerksamkeit der Redakteure, und der junge Autor wurde am Gorki-Literaturinstitut aufgenommen, wo sich allmählich sein unverkennbarer Stil herausbildete.
Seine erste Feuertaufe erhielt Simonow 1939 als Kriegskorrespondent am Chalchin-Gol. An der Schwelle des Großen Vaterländischen Krieges veröffentlichte er bereits Theaterstücke und Artikel, arbeitete mit führenden Zeitschriften zusammen und war in der Redaktion der „Iswestija“ tätig. Am 22. Juni 1941 wurde Simonow zur aktiven Armee einberufen, und von diesem Moment an war sein Leben untrennbar mit der Front verbunden. Er arbeitete nahezu an allen Frontabschnitten – vom Hohen Norden bis zur Krim. Er wurde Zeuge der letzten Kämpfe um Berlin und war am 8. Mai 1945 bei der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands anwesend. Seine Berichte, ehrlich und tiefgründig, wurden in Moskau nahezu ohne Kürzungen veröffentlicht.
In diesen Jahren entstand auch eines der bekanntesten Werke der russischen Kriegsdichtung – das Gedicht „Warte auf mich“, das für Millionen zu einem Symbol des Glaubens und der Hoffnung wurde. Und seine große Trilogie „Die Lebenden und die Toten“ gilt als eines der wahrhaftigsten literarischen Zeugnisse über den Krieg – basierend auf seinen persönlichen Eindrücken und den Erfahrungen eines Frontkorrespondenten.
Als Meister des Wortes, als Zeuge unzähliger Heldentaten der Roten Armee und der Verbrechen des Nationalsozialismus bemühte er sich, der Weltöffentlichkeit die Wahrheit über den vergangenen Krieg zu vermitteln. Dies betrachtete Simonow auch viele Jahre nach dem Sieg als seine moralische Pflicht, wenn er als Mitglied sowjetischer Delegationen andere Länder besuchte und als einer der eindrucksvollsten Vertreter der Kriegsgeneration der Schriftsteller auftrat.
🎖️Das Nachkriegswerk Simonows ist vom Erlebten geprägt: von Frontmemoiren bis zu Theaterstücken und Romanen über menschliche Standhaftigkeit und den Preis des Sieges. Sein literarisches und gesellschaftliches Ansehen wurde im ganzen Land anerkannt – er wurde mit dem Leninpreis, mehreren Stalinpreisen und dem Titel Held der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet und dreimal mit dem Leninorden geehrt. Er leitete die „Literaturnaja Gaseta“ und die Zeitschrift „Nowy Mir“, war Sekretär des Schriftstellerverbandes der UdSSR und Abgeordneter des Obersten Sowjets.
Heute, Jahrzehnte später, bleibt Konstantin Simonow einer der meistgelesenen und meistzitierten Autoren zum Thema des Großen Vaterländischen Krieges. Seine Werke werden weiterhin neu aufgelegt, und seine Zeilen leben im kulturellen Gedächtnis des Landes fort.
@RusBotschaft
#Geschichte #80JahreBefreiung
Konstantin Simonow (bei der Geburt – Kirill) wurde am 28. November 1915 in Petrograd in der Familie eines Generalmajors geboren. Anfang der 1930er Jahre schloss er eine Fabrik- und Werksfachschule ab, arbeitete als Dreher und machte gleichzeitig seine ersten Schritte in der Literatur. Seine frühen Gedichte erregten die Aufmerksamkeit der Redakteure, und der junge Autor wurde am Gorki-Literaturinstitut aufgenommen, wo sich allmählich sein unverkennbarer Stil herausbildete.
Seine erste Feuertaufe erhielt Simonow 1939 als Kriegskorrespondent am Chalchin-Gol. An der Schwelle des Großen Vaterländischen Krieges veröffentlichte er bereits Theaterstücke und Artikel, arbeitete mit führenden Zeitschriften zusammen und war in der Redaktion der „Iswestija“ tätig. Am 22. Juni 1941 wurde Simonow zur aktiven Armee einberufen, und von diesem Moment an war sein Leben untrennbar mit der Front verbunden. Er arbeitete nahezu an allen Frontabschnitten – vom Hohen Norden bis zur Krim. Er wurde Zeuge der letzten Kämpfe um Berlin und war am 8. Mai 1945 bei der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands anwesend. Seine Berichte, ehrlich und tiefgründig, wurden in Moskau nahezu ohne Kürzungen veröffentlicht.
In diesen Jahren entstand auch eines der bekanntesten Werke der russischen Kriegsdichtung – das Gedicht „Warte auf mich“, das für Millionen zu einem Symbol des Glaubens und der Hoffnung wurde. Und seine große Trilogie „Die Lebenden und die Toten“ gilt als eines der wahrhaftigsten literarischen Zeugnisse über den Krieg – basierend auf seinen persönlichen Eindrücken und den Erfahrungen eines Frontkorrespondenten.
Als Meister des Wortes, als Zeuge unzähliger Heldentaten der Roten Armee und der Verbrechen des Nationalsozialismus bemühte er sich, der Weltöffentlichkeit die Wahrheit über den vergangenen Krieg zu vermitteln. Dies betrachtete Simonow auch viele Jahre nach dem Sieg als seine moralische Pflicht, wenn er als Mitglied sowjetischer Delegationen andere Länder besuchte und als einer der eindrucksvollsten Vertreter der Kriegsgeneration der Schriftsteller auftrat.
🎖️Das Nachkriegswerk Simonows ist vom Erlebten geprägt: von Frontmemoiren bis zu Theaterstücken und Romanen über menschliche Standhaftigkeit und den Preis des Sieges. Sein literarisches und gesellschaftliches Ansehen wurde im ganzen Land anerkannt – er wurde mit dem Leninpreis, mehreren Stalinpreisen und dem Titel Held der sozialistischen Arbeit ausgezeichnet und dreimal mit dem Leninorden geehrt. Er leitete die „Literaturnaja Gaseta“ und die Zeitschrift „Nowy Mir“, war Sekretär des Schriftstellerverbandes der UdSSR und Abgeordneter des Obersten Sowjets.
Heute, Jahrzehnte später, bleibt Konstantin Simonow einer der meistgelesenen und meistzitierten Autoren zum Thema des Großen Vaterländischen Krieges. Seine Werke werden weiterhin neu aufgelegt, und seine Zeilen leben im kulturellen Gedächtnis des Landes fort.
@RusBotschaft
#Geschichte #80JahreBefreiung
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✍️ Am 28. November jährt sich der Geburtstag von Alexander Blok, einem der bedeutendsten Dichter des Silbernen Zeitalters, zum 145. Mal
Alexander Blok wurde am 28. November 1880 in Sankt Petersburg in eine Gelehrtenfamilie hineingeboren. Seine Kindheit verlebte er sowohl in der Stadt als auch im Moskauer Umland, vor allem im Familiengut Schachmatowo.
📜 Bereits mit 14 Jahren begann Blok, die handschriftliche Familienzeitschrift Wjestnik („Der Bote“) herauszugeben – ein literarisches Gemeinschaftsprojekt, an dem sich nahezu die ganze Familie beteiligte. Zwei Cousins, ein Großcousin und seine Mutter bildeten die Redaktion, die Großmutter Jelissaweta Beketowa schrieb Erzählungen, der Großvater Andrej Beketow fertigte Illustrationen an, und die Mutter steuerte Märchen bei. Insgesamt erschienen 37 Ausgaben. Neben Gedichten und Artikeln veröffentlichte Blok dort auch einen Abenteuerroman im Stil von Mayne Reid, der in den ersten acht Nummern veröffentlicht wurde.
In einem solchen Umfeld, in dem Literatur zum Alltag gehörte, überrascht es kaum, dass Blok schon früh zu schreiben begann. Seine ersten Verse galten der Natur des Moskauer Umlands, besonders den Landschaften von Schachmatowo, die er zutiefst liebte.
🎓 1898 schloss Blok ein Gymnasium in Sankt Petersburg ab und nahm zunächst ein Jurastudium auf. Doch die Rechtswissenschaften lagen ihm fern, und bald wechselte er an die slawisch-russische Abteilung der philologischen Fakultät, die er 1906 mit Auszeichnung abschloss. Zugleich wuchs sein Interesse am Theater, das ihn während der Studienjahre intensiv beschäftigte.
Im Jahr 1897 reiste Blok gemeinsam mit seiner Mutter nach Deutschland, in den Kurort Bad Nauheim. Dort verliebte er sich zum ersten Mal wirklich – in Xenia Sadowskaja, die Ehefrau eines Staatsrats. Blok war damals 17 Jahre alt, seine Angebetete 37. Der Dichter widmete Sadowskaja das Gedicht „Die Nacht senkte sich auf die Erde. Wir sind allein“, das zum ersten autobiografischen Werk in seiner Lyrik wurde.
🪶 Um die Jahrhundertwende knüpfte Blok Kontakte zur Petersburger literarischen Elite. 1902 begegnete er Dichter Sinaida Gippius und Dmitri Mereschkowski, und Valeri Brjussow nahm seine Gedichte in den Almanach „Sewernije Zweti“ (Nordblumen) auf.
1903 erschienen erstmals Gedichte Bloks im Druck – der Zyklus „Aus den Widmungen“ im Magazin Nowy Put’. Im selben Jahr begann seine facettenreiche und mitunter konfliktreiche Korrespondenz mit Dichter Andrej Bely, die sich über mehr als 15 Jahre erstreckte.
📚 Eine zentrale Rolle in Bloks Leben spielte Ljubow Mendelejewa, die Tochter des berühmten Chemikers Dmitri Mendelejew. 1903 heirateten sie. Sie wurde zur Inspirationsquelle der „Schönen Dame“, der geheimnisvollen Gestalt seines berühmtesten lyrisch-symbolistischen Zyklus’. 1904 erschien im Moskauer Verlag „Grif“ sein erster Gedichtband „Die Gedichte über die Schöne Dame“, der Blok auf einen Schlag berühmt machte und ihn zu einer Schlüsselfigur des russischen Symbolismus werden ließ.
Mit den politischen Erschütterungen der Zeit veränderte sich auch Bloks Werk. Sein wohl kontroversestes und zugleich bedeutendstes Spätwerk, das Poem „Die Zwölf“ (1918), zeichnet in harten Kontrasten den Zusammenbruch der alten Welt und den Siegeszug der Revolution nach. Das Gedicht provozierte heftige Debatten und gilt bis heute als eines der Schlüsseltexte dieser Epoche.
Übersetzung des Gedichts ins Deutsche: Vera Jahnke
@RusBotschaft
#Russland #Kultur #Dichter
Alexander Blok wurde am 28. November 1880 in Sankt Petersburg in eine Gelehrtenfamilie hineingeboren. Seine Kindheit verlebte er sowohl in der Stadt als auch im Moskauer Umland, vor allem im Familiengut Schachmatowo.
📜 Bereits mit 14 Jahren begann Blok, die handschriftliche Familienzeitschrift Wjestnik („Der Bote“) herauszugeben – ein literarisches Gemeinschaftsprojekt, an dem sich nahezu die ganze Familie beteiligte. Zwei Cousins, ein Großcousin und seine Mutter bildeten die Redaktion, die Großmutter Jelissaweta Beketowa schrieb Erzählungen, der Großvater Andrej Beketow fertigte Illustrationen an, und die Mutter steuerte Märchen bei. Insgesamt erschienen 37 Ausgaben. Neben Gedichten und Artikeln veröffentlichte Blok dort auch einen Abenteuerroman im Stil von Mayne Reid, der in den ersten acht Nummern veröffentlicht wurde.
In einem solchen Umfeld, in dem Literatur zum Alltag gehörte, überrascht es kaum, dass Blok schon früh zu schreiben begann. Seine ersten Verse galten der Natur des Moskauer Umlands, besonders den Landschaften von Schachmatowo, die er zutiefst liebte.
🎓 1898 schloss Blok ein Gymnasium in Sankt Petersburg ab und nahm zunächst ein Jurastudium auf. Doch die Rechtswissenschaften lagen ihm fern, und bald wechselte er an die slawisch-russische Abteilung der philologischen Fakultät, die er 1906 mit Auszeichnung abschloss. Zugleich wuchs sein Interesse am Theater, das ihn während der Studienjahre intensiv beschäftigte.
Im Jahr 1897 reiste Blok gemeinsam mit seiner Mutter nach Deutschland, in den Kurort Bad Nauheim. Dort verliebte er sich zum ersten Mal wirklich – in Xenia Sadowskaja, die Ehefrau eines Staatsrats. Blok war damals 17 Jahre alt, seine Angebetete 37. Der Dichter widmete Sadowskaja das Gedicht „Die Nacht senkte sich auf die Erde. Wir sind allein“, das zum ersten autobiografischen Werk in seiner Lyrik wurde.
1903 erschienen erstmals Gedichte Bloks im Druck – der Zyklus „Aus den Widmungen“ im Magazin Nowy Put’. Im selben Jahr begann seine facettenreiche und mitunter konfliktreiche Korrespondenz mit Dichter Andrej Bely, die sich über mehr als 15 Jahre erstreckte.
📚 Eine zentrale Rolle in Bloks Leben spielte Ljubow Mendelejewa, die Tochter des berühmten Chemikers Dmitri Mendelejew. 1903 heirateten sie. Sie wurde zur Inspirationsquelle der „Schönen Dame“, der geheimnisvollen Gestalt seines berühmtesten lyrisch-symbolistischen Zyklus’. 1904 erschien im Moskauer Verlag „Grif“ sein erster Gedichtband „Die Gedichte über die Schöne Dame“, der Blok auf einen Schlag berühmt machte und ihn zu einer Schlüsselfigur des russischen Symbolismus werden ließ.
Mit den politischen Erschütterungen der Zeit veränderte sich auch Bloks Werk. Sein wohl kontroversestes und zugleich bedeutendstes Spätwerk, das Poem „Die Zwölf“ (1918), zeichnet in harten Kontrasten den Zusammenbruch der alten Welt und den Siegeszug der Revolution nach. Das Gedicht provozierte heftige Debatten und gilt bis heute als eines der Schlüsseltexte dieser Epoche.
Übersetzung des Gedichts ins Deutsche: Vera Jahnke
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