Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🕯Am 19. April fand auf dem „Russenfriedhof“ in Bergkamen die vom Generalkonsulat gemeinsam mit Vertretern deutscher Geschichts- und Gedenkorganisationen, Kulturzentren und russischsprachigen Landsleuten organisierte Kranzniederlegungszeremonie anlässlich des Gedenktages für die Opfer des von den Nationalsozialisten und ihren Helfershelfern während des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 verübten Völkermordes am sowjetischen Volk statt.

🔹Auf der Grabstätte ruhen die sterblichen Überreste von 147 sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, die unter unmenschlichen Bedingungen in den Kohlebergwerken des Ruhrgebiets eingesetzt waren. Mehr als hundert von ihnen kamen infolge des Grubenunglücks auf Zeche „Monopol-Grimberg ¾“ ums Leben: Am 11. September 1944 ereignete sich dort eine Gasexplosion, die durch die Bombardierungen britischer Luftstreitkräfte auf Industrieanlagen ausgelöst wurde.

🔹In seinem Grußwort informierte der Generalkonsul O. Ju. Krasnitskiy über einen neuen Gedenktag und erinnerte daran, dass die Beweise für die furchtbaren Verbrechen der Nationalsozialisten gegen die Bürger der UdSSR der Welt seit Langem bekannt sind. Als eines der grausamsten Beispiele eines Völkermordes nannte der Generalkonsul die Leningrader Blockade, während der über einen Zeitraum von 900 Tagen die Bevölkerung der Stadt gezielt durch Aushungern und Beschuss vernichtet wurde.

🔹Zudem richteten sich an die Anwesenden der Vorstandsvorsitzende des eingetragenen gemeinnützigen Vereins „Rhein-Ruhr-Russland“ Martin Schneider, der ehemalige Abteilungsleiter der IHK Dortmund Roland Kussel, die Vertreterin des historischen Vereins „Ar.kod.M“ Hannelore Thölke, sowie die Vertreterin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA) Christa Bröcher. In ihren Ansprachen wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, die historische Erinnerung an die von den Nationalsozialisten und ihren Helfershelfern den Bürgern der Sowjetunion zugefügten Gräueltaten zu bewahren, sowie die grundlegende Rolle der Roten Armee bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus hervorgehoben.

🔹Der Priester der Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund, Igor Schtschirovsky, hat eine Trauerlitanei für die Opfer des Völkermordes gehalten.
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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 13. bis 19. April 2026

▪️13. April. Drohnenangriff auf einen medizinischen Transport im Bezirk Belowo, Region Kursk. Zwei Mitarbeiter des zentralen Bezirkskrankenhauses wurden verletzt.

▪️13. April. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf ein privates Wohnhaus in der Stadt Perwomajsk (LNR).

▪️15. April. Angriff einer FPV-Drohne auf einen zivilen Pkw im Dorf Malomichailowka, Region Belgorod. Drei Zivilisten wurden verletzt.

▪️15. April. Drohnenangriff auf einen zivilen Lastwagen in der Stadt Schebekino, Region Belgorod.

▪️16. April. Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft in der Siedlung Welikaja Lepeticha, Region Cherson.

▪️16. April. Massiver Drohnenangriff auf Wohnviertel in der Stadt Tuapse, Region Krasnodar. 2 Tote, 5 Verletzte.

▪️16. April. Angriff einer FPV-Drohne auf ein Verwaltungsgebäude in der Stadt Schebekino, Region Belgorod. Drei Mitarbeiterinnen wurden verletzt.

▪️17. April. Drohnenangriff auf einen Linienbus im Dorf Nikolskoje, Region Belgorod.

▪️17. April. Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft in der Stadt Schebekino, Region Belgorod. Eine Frau wurde verletzt.

🔗 Quelle: t.me/miroshnik_r
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🌍 E-Visum für Russland: Einfach und bequem! 🇷🇺

Liebe Freunde,

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass die Gültigkeitsdauer des einheitlichen elektronischen Visums ab dem 23. August 2025 auf 120 Tage verlängert wurde. Zudem können sich Reisende bis zu 30 Tage in Russland aufhalten – statt wie bisher nur 16 Tage.

Wie kann man das E-Visum nach Russland beantragen? 📝

1️⃣ Füllen Sie den E-Visumantrag aus (https://electronic-visa.kdmid.ru/index_en.html) Warten Sie ab, bis Sie über die Ausstellung des E-Visums auf der Webseite oder per E-Mail benachrichtigt werden.

2️⃣ Drucken Sie die Benachrichtigung aus oder speichern Sie diese auf Ihrem Smartphone.

3️⃣ Zeigen Sie die Benachrichtigung dem Mitarbeiter des Beförderungsunternehmens vor.

4️⃣ Zeigen Sie die Benachrichtigung dem Grenzschutzbeamten am Grenzübergang vor.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen: 📄

-ein digitales Passbild des Antragstellers;
-die eingescannte erste Seite des Reisepasses, die Datenkarte, mit maschinenlesbarer Zone. Bitte beachten Sie, dass der Reisepass mindestens sechs Monate nach der Antragsstellung gültig sein muss.

❗️ Um ein E-Visum zu erhalten, benötigen Sie keine weiteren Dokumente, auch keine Einladungen, keine Reisevouchers und keine Nachweise über Hotelbuchungen.

Es sei darauf hingewiesen, dass Sie mit dem E-Visum nur über bestimmte Grenzübergänge nach Russland einreisen und Russland verlassen können. Die vollständige Liste dieser Grenzübergangsstellen finden Sie unter https://electronic-visa.kdmid.ru/index_en.html 🌉

📆 Sie können den E-Visumantrag frühestens vierzig Tage und spätestens vier Tage vor der geplanten Einreise nach Russland stellen, Wochenend- und Feiertage eingerechnet. Für die Antragstellung brauchen Sie weder bei einer russischen Konsularstelle noch bei einem Visazentrum vorzusprechen.

🛫 Das E-Visum berechtigt Sie zur einmaligen Einreise nach Russland. Es ist 120 Tage nach Ausstellungsdatum gültig und kann binnen dieser Frist für einen Aufenthalt von höchstens 30 Tagen ab Ausstellungsdatum verwendet werden. Dabei hat der Antragsteller die Möglichkeit, ein neues E-Visum zu beantragen, gleich nachdem das alte genutzt worden ist.

Freuen Sie sich über die einfache und bequeme Visavergabe für Ihre künftigen Russland-Reisen! 🎉🇷🇺

👇 Mehr Informationen finden Sie unter diesem Link.
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🫖 Am 21. April wird in Russland Tag der Prjaniki gefeiert

🫖 Das Wort „Prjanik“ steht für eine bestimmte Art der Lebkuchen und ist in Russland seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Die ersten Lebkuchen wurden „Honigbrot“ genannt – sie wurden aus einer Mischung aus Roggenmehl, Honig und Beerensaft hergestellt. Später fügte man Kräuter, Wurzeln und Gewürze hinzu. Gerade vom Adjektiv „würzig“ (russ. prjanij) erhielt diese Süßigkeit ihren Namen.

🫖 In Altrussland begleitete der Lebkuchen nahezu alle wichtigen Lebensstationen eines Menschen: Feste, Hochzeiten, die Geburt eines Kindes sowie bedeutende Ereignisse im Leben des Landes.

🏡 Die Herstellung von Prjaniki war vom 17. bis 19. Jahrhundert ein weit verbreitetes traditionelles Gewerbe. Es gab handgeformte, gedruckte und Prjaniki und Lebkuchen zum Ausstechen. Handgeformte Prjaniki sind die älteste und zugleich anspruchsvollste Form; sie wurden von Hand gefertigt und waren vor allem im russischen Norden verbreitet. Gedruckte Lebkuchen wurden mithilfe geschnitzter Holzformen hergestellt, die meist aus Birnbaum- oder Birkenholz gefertigt waren und zum Prägen unterschiedlicher Motive dienten. Häufig trugen diese Lebkuchen auch Inschriften.

🫖 Heute locken alte russische Städte wie Tula, Wolgograd und Archangelsk Touristen mit ihren im ganzen Land bekannten lokalen Prjaniki-Rezepten.

@RusBotschaft

#Kultur #Geschichte
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📖 Am 21. April 2026 wurde in der Botschaft der Russischen Föderation das vom TV-Sender RT veröffentlichte Buch „Dankbarkeit, die ein Leben lang währt“ präsentiert.

• Das Buch stellt ein einzigartiges Zeitdokument dar – eine Sammlung von Briefen, die von Lesern aus Deutschland an die Redaktion gerichtet wurden. Jeder einzelne ist eine Geschichte aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, eine lebendige Erinnerung an die Begegnung mit der Roten Armee. Die Verfasser der Briefe berichten davon, wie die Güte, die Opferbereitschaft und das Mitgefühl der sowjetischen Befreier ein für alle Mal das Bild eines grausamen und unmenschlichen Feindes zerstörten, das von der Nazi-Propaganda so eifrig gezeichnet worden war.

• Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew wandte sich mit einer Begrüßungsrede an die Gäste:

„Das ist ein Tagebuch der Augenzeugen, wie es wirklich in der Realität war. Ich möchte mich herzlich bedanken bei diesen Augenzeugen, bei den einfachen Deutschen, die die sowjetischen Soldaten damals im Mai 1945 getroffen haben und ihre Eindrücke in diesem Buch herzlich, offen und aufrichtig mit uns teilen“.


• Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Ansprache der Chefredakteurin des Fernsehsenders RT Margarita Simonjan verlesen. Sie bedankte sich bei den Lesern, die ihre Erinnerungen geteilt hatten, und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass das Buch ein Symbol des gemeinsamen Gedächtnisses wird.

• Die Verfasser einiger Briefe kamen auch zu Wort. Sie berichteten von ihren Erinnerungen daran, wie die Gutherzigkeit und Menschlichkeit der Soldaten der Roten Armee das von der Propaganda geschaffene Feindbild zerstörten und den Grundstein für eine lebenslange Freundschaft legten.

🔗 Die PDF-Version des Buches finden Sie unter dem Link
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