Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🗞 Aus dem Artikel von Maritta Adam-Tkalec für Berliner Zeitung: Eingebrannt ins Stadtgedächtnis: Wie der russische Sänger Nikitin Berlin zu Tränen rührte

Das Friedenskonzert des Alexandrow-Ensembles in den Ruinen des Gendarmenmarktes war ein großes Versöhnungsangebot an die Deutschen. Unvergesslich: „Im schönsten Wiesengrunde“

▫️ Zehntausende füllen den Gendarmenmarkt; dicht an dicht sitzen auf den 3000 aufgestellten Bänken magere, ärmlich gekleidete Menschen zwischen den Trümmern des einst schönsten Platzes der Stadt. Die 20.000 Karten für das Konzert des Alexandrow-Ensembles, Gesangs- und Tanzensemble der Sowjetarmee, am 14. August 1948 hatte man den Veranstaltern vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) aus den Händen gerissen. Zehntausend Menschen mehr hatten sich Plätze verschafft – zum Beispiel hoch auf der Ruine des Schauspielhauses, an die Figuren des Dachfirstes gelehnt, auf dem Bronzelöwen sitzend, auf Gerüsten und Gesimsen von Deutschem und Französischem Dom, auf Mauern und Straßenlaternen.

▫️ „Pünktlich um 18 Uhr ein Trompetensignal. Dann hebt Boris Alexandrow den Taktstock. Das ist nicht mehr der Gendarmenmarkt“, schreibt der Reporter der Berliner Zeitung, „wie von den flachen Ufern der Wolga, aus Steppe, Wald und Dorf dringt es über den Platz. Schwermut und übermütige Heiterkeit. Volkslieder und klassische Weisen lösen sich ab und reißen die begeisterten Zuhörer mit.“

▫️ Tief ergriffen sind sie, die Berliner. Drei Jahre und drei Monate zuvor hatte die Rote Armee die Hauptstadt Hitlerdeutschlands befreit – 80.000 sowjetische Soldaten waren im Kampf um Berlin gefallen, so fanatisch und gewalttätig war die Gegenwehr von SS, Wehrmacht und Volkssturm gewesen.

▫️ Nun also dieser warme Sommer-Sonnabend, auf der Bühne 225 Musiker, Sänger, Tänzer in den Uniformen der Roten Armee: Und dann singt ein Russe – auf Deutsch! – „Im schönsten Wiesengrunde“, das deutsche Volkslied schlechthin. Schon der Versuch, sich in die Leute auf dem Gendarmenmarkt an jenem Tag hineinzuversetzen, erzeugt Gänsehaut. Der unglaubliche Tenor Viktor Nikitin – hier in der Originalaufnahme – geht auf schwer erklärliche Weise unter die Haut. Es mag nach Klischee klingen, aber dieser Sänger lässt einen glauben, dass alle Menschen Brüder sind.

▫️ 1975, also 17 Jahre später, erzählte Nikitin im Moskauer Büro der Berliner Zeitung dem Korrespondenten, was ihm vor dem Konzert durch den Kopf gegangen war: „Diesen Zuhörern hatten wir drei Jahre vorher – da waren sie auch in Uniform – auf ganz andere Weise gegenübergestanden. Unser kluger Ensemble-Chef sagte: ,Ruhig, Kinder – Feinde sind’s nicht mehr. Nun bahnt den Weg zu ihren Herzen.‘“

▫️ Das Ensemble selber war allen Sowjetbürgern – Belarussen, Ukrainern, Balten, Kasachen, Kirgisen, Usbeken und so fort – während des Krieges täglich präsent: In den Radios erklang allmorgendlich das Lied „Der Heilige Krieg“, wenige Tage nach dem Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 gedichtet und komponiert. Es wurde zum Inbegriff des Widerstands gegen den faschistischen deutschen Angriffs-, Völkermord- und Vernichtungskrieg.

🔗 Vollständiger Artikel

Foto: United Archives/Kindermann/picture alliance

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#GroßerSieg
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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 27. April bis 3. Mai 2026

▪️28. April. Angriff mit zwei gelenkten Fliegerbomben auf eine soziale Einrichtung im Dorf Dobroje, Belgorod. Zwei Zivilisten wurden verletzt.

▪️28. April. Angriff einer flugzeugartigen Drohne auf das Gebäude der örtlichen Verwaltung in der Siedlung Markowka, LVR. 18 Zivilisten wurden verletzt.

▪️28. April. Drohnenangriff auf ein Spezialfahrzeug des Ministeriums für Notfälle (MChS) im Dorf Smoljaninowo, LVR.

▪️28. April. Drohnenangriff auf private Wohnhäuser im Dorf Stulnewo, Gebiet Saporoschschje. Vier Zivilisten wurden verletzt, darunter ein 14-jähriges Mädchen.

▪️29. April. Angriff einer FPV-Drohne auf zivile Lastkraftwagen im Dorf Wosnessenowka, Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.

▪️29. April. Drohnenangriff auf einen Passagierbus im Dorf Wosnessenowka, Belgorod. Drei Frauen kamen ums Leben, weitere acht Zivilisten wurden verletzt.

▪️29. April. Abwurf eines Sprengkörpers von einer Drohne auf ein privates Wohnhaus im Dorf Malokachowka, Cherson.

▪️29. April. Drohnenangriff auf zivile Lastkraftwagen in der Stadt Schebekino, Belgorod.

▪️30. April. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Siedlung Dubowoje, Gebiet Belgorod.

▪️3. Mai. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Schebekino, Belgorod.

🔗 Quelle: t.me/miroshnik_r
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❗️JUGENDLICHER VERMISST

❗️Maxim Goosen (15)

Vermisst seit dem 18.04.2026
Hatte einen roten Rucksack bei sich
War mit dem Fahrrad unterwegs
Wohnort: Apeldoorn
Möglicherweise befindet er sich jetzt auch in: Deutschland, Polen

❗️Wenn Sie Informationen zu diesem Fall haben, kontaktieren Sie bitte die niederländische Polizei unter 0900 88 44 oder die russische Botschaft: infocon.nl@mid.ru
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📍 Kommentar der Russischen Botschaft zu dem für den 8. und 9. Mai 2025 in Berlin erlassenen Verbot, an sowjetischen Ehrenmalen Flaggen Russlands und Symbole des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg zu zeigen

Berliner Behörden haben eine Verfügung erlassen, der zufolge am 8. und 9. Mai 2026 an den sowjetischen Kriegsehrenmalen in Treptow, Tiergarten und Pankow das Zeigen von russischen und belarussischen Flaggen untersagt wird. Das gilt auch für Symbole, die mit den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg und zur Befreiung Deutschlands und Europas vom Nazismus untrennbar verbunden sind. Dazu gehören rote Banner des Sieges, Flaggen und Wappen der Sowjetunion, St.-Georgs-Bänder, historische Militäruniformen, sowjetische Lieder und Märsche aus den Kriegsjahren.

Die von Berlin unter dem Vorwand des andauernden Konflikts in der Ukraine verhängten Verbote zeichnen sich durch ihre Absurdität und ihren Zynismus aus. Tatsächlich zielen sie ausschließlich darauf ab, den Nachkommen sowjetischer Befreiungssoldaten sowie den engagierten Bürgern und Besuchern der deutschen Hauptstadt das Recht zu nehmen, den Jahrestag der Zerschlagung des Nazismus würdig zu begehen und der im Großen Vaterländischen Krieg Gefallenen zu gedenken. Mit dem Konflikt in der Ukraine sind die Ereignisse jener heroischen Jahre nur dadurch verbunden, dass unser Land damals wie heute einen kompromisslosen Kampf gegen Nazismus und Neonazismus in all ihren abscheulichen Erscheinungsformen führt, einschließlich der Versuche des Kiewer Regimes, Menschen das Recht zu nehmen, ihre Muttersprache zu sprechen, ihre Kultur, Geschichte und ihren Glauben zu bewahren. Wir betrachten die Einschränkungen Berlins als unbegründet, diskriminierend und unfreundlich. Darin sehen wir einen eklatanten Ausdruck der Missachtung des Andenkens der Gefallenen.

❗️ Keine Einschränkungen können die Tatsache aus der Welt schaffen, dass das multinationale sowjetische Volk den entscheidenden Beitrag zur Zerschlagung Hitlerdeutschlands und seiner europäischen Helfershelfer geleistet hat und für die Befreiung von der „braunen Pest“ einen ungeheuren Preis zahlte, und zwar das Leben von 27 Millionen seiner Söhne und Töchter, die auf den Schlachtfeldern fielen, in Nazi-Konzentrationslagern zu Tode gequält wurden, infolge unmenschlicher Zwangsarbeit, Bombardierungen, Hungers und Krankheiten starben oder von Strafkommandos in den besetzten Gebieten der UdSSR im Rahmen des verbrecherischen Vernichtungskrieges gezielt ermordet wurden.

In diesen denkwürdigen Tagen muss jeder die Möglichkeit haben, frei der gefallenen Rotarmisten und der Opfer des Nazismus im Einklang mit über die Jahre gewachsenen Traditionen zu gedenken und ihnen Anerkennung zu zollen.

☝️ Wir fordern die deutsche Seite nachdrücklich dazu auf, das Verbot der Verwendung von Symbolen des Sieges über den Nazismus aufzuheben und die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen, indem die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Helfershelfer während des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 offiziell als Völkermord an den Völkern der Sowjetunion anerkannt werden.

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#GroßerSieg
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📷 Heute erzählen wir über den herausragenden sowjetischen Fotografen Jewgeni Chaldej

• Jewgeni Chaldej wurde am 23. März 1917 im Dorf Juzowka (Gouvernement Jekaterinoslaw des Russischen Reiches, heute Stadt Donezk, Volksrepublik Donezk) geboren.

• Schon als Teenager begeisterte sich Jewgeni Chaldej für die Fotografie und jobbte als Gehilfe in einem Fotostudio. Mit 13 baute er sich aus zwei Pappkartons und einer Linse aus der Brille seiner Großmutter eine selbstgemachte Kamera.

• Ab 1932 war er Lehrling eines Fotojournalisten. Von 1933 bis 1936 war Jewgeni Chaldej als Fotojournalist für mehrere regionale Zeitungen tätig. Im Oktober 1936 wurde er in Moskau als unbefristet beschäftigter Korrespondent bei der Nachrichtenagentur TASS eingestellt.

• Jewgeni Chaldej war der einzige Kriegsfotokorrespondent in der sowjetischen Fotojournalistik, in dessen Archiv der Große Vaterländische Krieg vom ersten bis zum letzten Tag dokumentiert ist. Sein erstes Kriegsfoto – „Moskauer hören die Meldung von Wjatscheslaw Molotow über den Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion“ – machte er am 22. Juni um 12 Uhr mittags auf der Straße des 25. Oktobers (heute Nikolskaja-Straße), die letzte während der Siegesparade auf dem Roten Platz am 24. Juni 1945.

• Als Fotojournalist der TASS war Jewgeni Chaldej zusammen mit der Roten Armee an vielen Fronten des Großen Vaterländischen Krieges im Einsatz. Er arbeitete in Kertsch, Noworossijsk, Rostow am Don, Jalta, Sewastopol und anderen Orten, und nach der Befreiung der UdSSR in Bulgarien, Rumänien, Jugoslawien, Ungarn, Österreich und Deutschland. Zu den bekanntesten Fotos von Jewgeni Chaldej aus den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges gehören die Aufnahmen vom Mai 1945 – „Hissen der Siegesfahne über dem Reichstag“, „Verkehrsreglerin des Sieges“ und „Marschall Georgi Schukow bei der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulationsurkunde Deutschlands“.

• Jewgeni Chaldej beendete seine Tätigkeit als Kriegsfotograf mit Aufnahmen vom Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg. Drei seiner Arbeiten – das zerstörte Sewastopol, die Schornsteine der niedergebrannten Häuser in Murmansk nach einem Luftangriff der deutschen Luftwaffe und die zerfleischten Opfer im Hof des Gefängnisses von Rostow – wurden als Beweismittel vorgelegt.

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#GroßerSieg

📸 Robert Capa
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📷 Hier möchten wir Ihnen eine Auswahl bekannter Fotografien von Jewgeni Chaldej präsentieren. Diese Aufnahmen aus dem Mai 1945 in Berlin sind ein eindrucksvolles visuelles Zeugnis des Sieges und der Befreiung:

• Die Rote Fahne wird über dem Brandenburger Tor gehisst

• Die sowjetische Verkehrsreglerin Maria Schalnewa auf dem Alexanderplatz

• Das zerstörte Reichstagsgebäude

• Sowjetische Offiziere im Gestapo-Gebäude nach der Befreiung der Stadt

• Generaloberst Nikolai Bersarin vor der sowjetischen Stadtkommandantur in Berlin-Lichtenberg

• Kämpfer der Roten Armee mit der sowjetischen Flagge auf dem Dach des Flughafens Tempelhof

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#GroßerSieg

📸 TASS
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