Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 23. Konferenz des Internationalen Waldai-Diskussionsklubs (1. Oktober 2026)
 
💬 Was die Überführung mehrerer europäischer Unternehmen in Russland unter externe Verwaltung anbetrifft: Wir nehmen niemandem etwas weg, wir stehlen nichts und wir verstaatlichen nichts. Im Westen hat man unsere Gold- und Devisenreserven sowie die Reserven der Zentralbank einfach eingefroren und verwendet darüber hinaus die Erträge aus diesen Reserven zur Finanzierung des Krieges. Das ist absolut inakzeptabel.
 
💬 Wir haben nichts verstaatlicht. Ja, wir stellen einige Unternehmen unter externe Verwaltung. In einigen europäischen Ländern dagegen hat man uns unter grober Missachtung aller nur denkbaren Regeln große Unternehmen einfach weggenommen, wie beispielsweise in der Bundesrepublik Deutschland.
 
💬 Wir schaffen für uns Bedingungen, unter denen wir im Falle einer Verstaatlichung unserer Unternehmen – oder, wie soll man es sonst nennen, eines Raubes – spiegelbildlich reagieren können. Damit hängt auch die Überführung einiger europäischer Unternehmen unter externe Verwaltung zusammen. Bei einer positiven Entwicklung   wird man diese Unternehmen zurückerhalten.

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🎙 Aus dem Interview des Direktors der Zweiten Departments für GUS-Staaten des russischen Außenministeriums Alexej Polischtschuk mit der Nachrichtenagentur „Interfax“ (30. September 2026)
 
💬 Fragen der Stärkung der Sicherheit und der Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit des Unionsstaates werden fortlaufend und auf verschiedenen Ebenen erörtert. Dabei erfolgt eine gemeinsame Einschätzung der von der NATO ausgehenden Bedrohungen.
 
💬 Die Mitgliedstaaten des Bündnisses machen keinen Hehl daraus, dass sie sich auf eine direkte militärische Konfrontation mit Russland und Belarus vorbereiten. Ihre militaristische Rhetorik wird durch praktische Schritte untermauert. Die Industrie wird auf Kriegswirtschaft umgestellt, Zahl und Umfang der Militärübungen nehmen zu, und das Spektrum hybrider Bedrohungen wird immer breiter. Die Ukraine-Krise dient dabei lediglich als Vorwand und Fassade.
 
💬 In Russland und Belarus ist man sich dessen bewusst und ergreift entsprechende Maßnahmen. Die vertragliche und rechtliche Grundlage wurde gestärkt: Verabschiedet wurden das Sicherheitskonzept des Unionsstaates sowie der Vertrag über Sicherheitsgarantien, der die gegenseitigen Verpflichtungen zur Verteidigung und zum Schutz der Souveränität, Unabhängigkeit, verfassungsmäßigen Ordnung und territorialen Integrität festschreibt. Im Rahmen des gemeinsamen Verteidigungsraums sind auf belarussischem Territorium die gemeinsame Regionale Truppengruppierung, das Einheitliche Luftverteidigungssystem sowie russische nichtstrategische Nuklearwaffen und Raketensysteme vom Typ „Oreschnik“ stationiert.
 
💬 Versuche, die Grenzen des Unionsstaates auf ihre Widerstandsfähigkeit zu testen, werden unverzüglich und entschieden unter Einsatz aller verfügbaren Mittel zurückgewiesen. Wie der russische Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow erklärt haben, haben wir nicht die Absicht, gegen Europa Krieg zu führen. Sollte Europa jedoch angreifen, dann werden wir nicht zögern und „das wird ein völlig anderer Krieg sein, und ein sehr kurzer“.
 
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⚡️ FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 28. September bis 4. Oktober 2026
 
▪️ 28. September. Am Himmel über der Region Belgorod wurden Ballons abgeschossen, die Propagandaflugblätter, einen Repeater sowie Antipersonenminen vom Typ PFM-1 „Lepestok“ mitführten.
 
▪️ 28. September. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Woronezh, Region Woronezh. Infolge eines nächtlichen Drohnenangriffs auf Wohnviertel der Stadt wurden 13 Zivilisten verletzt.
 
▪️ 30. September. Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft in der Stadt Nowaja Kachowka, Region Cherson.
 
▪️ 30. September. Drohnenangriff auf einen zivilen PKW im Dorf Rajskoje, Region Cherson.
 
▪️ 2. Oktober. Drohnenangriff auf ein Spezialfahrzeug des Katastrophenschutzministeriums in Donezk, Volksrepublik Donezk. Acht Rettungskräfte wurden verletzt.
 
▪️ 2. Oktober. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in Donezk, Volksrepublik Donezk. Ein 76-jähriger Zivilist wurde verletzt.
 
▪️ 3. Oktober. Die Folgen eines massierten Drohnenangriffs auf Wohnviertel von Belgorod, Region Belgorod. Zwei Zivilisten kamen ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt.
 
▪️ 3. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen PKW in Belgorod, Region Belgorod.
 
▪️ 3. Oktober. Drohnenangriff auf ein privates Wohnhaus in Donezk, Volksrepublik Donezk. Eine Ortsbewohnerin wurde verletzt.
 
▪️ 3. Oktober. Drohnenangriff auf einen zivilen PKW in der Stadt Kasinka, Region Belgorod.

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🌐 Der 7. Oktober markiert den Jahrestag der Unterzeichnung der OVKS-Charta

📌 Am 7. Oktober 2026 begeht man in den Mitgliedstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) den 24. Jahrestag der Unterzeichnung der OVKS-Charta. Diese wurde auf Grundlage des Beschlusses des OVKS-Rates für kollektive Sicherheit vom 14. Mai 2002 verabschiedet, dem Vertrag über kollektive Sicherheit den Status einer internationalen regionalen Organisation zu verleihen.

📌 Die in der Charta verankerten Ziele, darunter die Stärkung der internationalen und regionalen Sicherheit sowie der kollektive Schutz der Unabhängigkeit, territorialen Integrität und Souveränität der Mitgliedsstaaten, bilden die Grundlage für die Tätigkeit der Organisation. In einem kurzen Zeitraum hat sie sich als unverzichtbarer Mechanismus zur Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität im weiten eurasischen Raum etabliert.

📌 Ein anschaulicher Beweis der Reife und Effizienz der OVKS waren die koordinierten Maßnahmen der Mitgliedsstaaten zur Unterstützung der Republik Kasachstan bei der Stabilisierung der innenpolitischen Lage im Januar 2022. Basierend auf den Erfahrungen dieser Friedensoperation verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten anschließend eine Reihe wichtiger Beschlüsse zur Weiterentwicklung des Krisenmanagements der Organisation.

📌 Es bleibt eine außenpolitische Priorität Russlands, das Potenzial der OVKS weiter auszubauen sowie die Zusammenarbeit der sechs Bruderstaaten innerhalb des Bündnisses – Russland, Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan – zu vertiefen.

📌 Ein vorrangiger Bereich ist ebenfalls die Weiterentwicklung der Friedensmissionen der Organisation. Es werden die notwendigen Voraussetzungen für die Beteiligung der OVKS an UN-Einsätzen zur Friedenssicherung geschaffen.

📌 Im Hinblick auf die durch die Organisation gesammelten Erfahrungen betrachtet Russland die OVKS als eine der Säulen der gesamtkontinentalen eurasischen Sicherheitsarchitektur, die frei vom externen Einfluss ist und ermöglicht, die Bemühungen der führenden Staaten und Allianzen in der Region zu bündeln.

📌 Die OVKS steht für den Dialog offen und richtet sich auf den Ausbau der Kontakte aus, auch durch die Einbindung dritter Staaten und internationaler Organisationen, die im Bereich der Sicherheit tätig sind.

Bild: 24.kg

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#OVKS #Russland
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 23. Konferenz des Internationalen Waldai-Diskussionsklubs (1. Oktober 2026)
 
💬 Wenn allgemein anerkannte Regeln fehlen, der Grundsatz der gleichen und unteilbaren Sicherheit nicht verstanden oder gar aufgegeben wird, verleitet dies Staaten häufig zu eigennützigem Handeln. In manchen Fällen führt es zu aggressiven Versuchen, sich einseitige Vorteile zu verschaffen, die bestehende Unordnung weiter zu verschärfen und sie im eigenen Interesse auszunutzen. Dabei werden alle nur denkbaren und undenkbaren Tabus gebrochen. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ein so komplexer Bereich wie internationale Beziehungen dennoch Umsicht erfordert sowie die Beachtung nicht nur des Buchstabens der geltenden Regeln, sondern auch ihres Geistes und der etablierten, allgemein anerkannten Praxis.
 
💬 Moralische und ethische Grenzen sowie Anstand sind wichtig, denn ihre Achtung schafft überhaupt erst die Möglichkeit für einen Dialog. Wer Verpflichtungen systematisch nicht einhält, täuscht, Kommunikation zur Farce und sachliche Gespräche zu Propaganda macht, Tatsachen demonstrativ verhöhnt und verdreht, um kurzfristige Vorteile zu erzielen, zerstört damit im Gegenteil die Grundlagen des internationalen Zusammenlebens.
 
💬 Eine solche Vorgehensweise in den internationalen Beziehungen ist kurzsichtig und gefährlich. Kurzfristige Vorteile, die auf diese Weise erzielt werden, können langfristig in schwere Rückschläge münden und vor allem die Lage für alle verschärfen. Denn die gegenseitige Abhängigkeit in der Welt bleibt bestehen. Das Prinzip „Wer Macht hat, braucht keinen Verstand“ scheint bisweilen zur Leitlinie mancher internationaler Akteure zu werden, die von ihrer eigenen militärisch-politischen, wirtschaftlichen und, wie sie meinen, moralischen Überlegenheit überzeugt sind. Aus der Geschichte wissen wir sehr gut, dass so etwas niemals zu etwas Gutem führt.
 
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#Weltordnung
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🇷🇺 Pressesprecher des Präsidenten Russlands Dmitri Peskow
 
Wir halten die Erklärungen Berlins, Moskau führe angeblich einen „Schattenkrieg“ gegen Deutschland, für völlig unbegründet und durch keinerlei reale Argumente untermauert. Wir haben das bereits mehrfach gehört.
 
Dies ist eine Propagandastrategie, bei der Russland künstlich als vermeintlicher Feind dargestellt wird, um die Ausgaben für die Militarisierung zu rechtfertigen.
 
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa:
 
💬 Die westlichen Sponsoren des Kiewer Regimes pumpen dieses weiterhin unkontrolliert mit verschiedensten modernen und hochtechnologischen Waffen voll, an denen extremistische und terroristische Gruppierungen in aller Welt großes Interesse zeigen. In den Medien tauchen immer wieder Berichte darüber auf, dass solche Waffen auf den Schwarzmarkt gelangen und von dort in die Hände der organisierten Kriminalität. Das tatsächliche Ausmaß dieses kriminellen Geschäfts ist kaum vorstellbar. Es ist daher kein Zufall, dass Wladimir Selenskij und die hinter ihm stehenden korrupten Akteure und Geschäftemacher aus dem euroatlantischen militärisch-industriellen Komplex es nicht eilig haben, den Konflikt zu beenden, der ihnen enorme Gewinne einbringt.
 
💬 Gleichzeitig handeln die Europäer mit ihren Waffenlieferungen an Kiew offensichtlich gegen ihre eigenen Interessen. Sie betrachten die Ukraine beinahe als einen Vorposten der westlichen Welt, der über deren Sicherheit wacht. Das ist naiv. In der Praxis verhält es sich genau umgekehrt. Die Ukraine ist längst zu einem aktiven Beteiligten am Schmuggel von Rüstungsgütern geworden. Waffen, die sich von ihrem Territorium aus weiterverbreiten, können nahezu ungehindert in die Hände von Kriminellen in jedem europäischen Land gelangen und gegen diejenigen eingesetzt werden, die das korrupte Regime von Wladimir Selenskij mit ihrem eigenen Geld finanzieren.
 
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#Ukraine
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🎙 Rede von Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des Außenministeriums Russlands, in Ausübung des Rechts auf Erwiderung während der allgemeinen Debatte zu Tagesordnungspunkt 8 „Folgemaßnahmen und Umsetzung der Wiener Erklärung und des Aktionsprogramms“ auf der 63. Tagung des UN-Menschenrechtsrats.

📍 30. September 2026, Genf

💬 Gerade eben wurden wir gemeinsam mit Ihnen Zeugen davon, wie Vertreter Kiews den UN-Menschenrechtsrat dazu nutzten, dazu nutzten, eine verlogene und provokative Kampagne anzukurbeln, die angeblich dem Schutz und der Rettung der Einwohner der Stadt Aljoschki in der Region Cherson dienen soll. Doch alles, was hier gesagt wurde, ist eine zynische Lüge und bewusste Manipulation.

💬 Die Wahrheit ist, dass ukrainische Streitkräfte seit mehr als zwei Jahren kriminelle Befehle der politischen Führung in Kiew ausführen, einen Völkermord verüben und unerträgliche Lebensbedingungen in einer von russischen Staatsbürgern bewohnten Ortschaft schaffen. Die Stadt wird stündlich von ukrainischen Streitkräften beschossen. Sie zerstören nicht nur die Energie- und Wasserversorgung, sondern greifen auch immer wieder die Rettungsdienste an, die versuchen, die städtische Infrastruktur wiederherzustellen.

💬 Ukrainische Drohnen halten die Stadt regelrecht unter Belagerung, verminen die Zufahrtswege und greifen jedes zivile Fahrzeug an, das versucht, nach Aljoschki hineinzufahren oder die Stadt zu verlassen. Sie haben mehr als 15 Rettungswagen angegriffen, das städtische Krankenhaus Dutzende Male unter Beschuss genommen und den Lebensmittelmarkt der Stadt bombardiert. Dabei gab es Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung.

❗️Wir fordern die Ukraine auf, die Verbreitung verlogener Behauptungen einzustellen. Zugleich rufen wir die internationalen Menschenrechtsmechanismen, einschließlich des Menschenrechtsrats, dazu auf, die Verbrechen Kiews, darunter auch die in der leidgeprüften Stadt Aljoschki begangenen Verbrechen, unvoreingenommen und objektiv zu beurteilen.

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🎙 Direktor des Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten (RIAC), wissenschaftlicher Leiter an der Higher School of Economics (HSE) Dmitri Trenin im Interview mit NachDenkSeiten: „Wir verfolgen nicht das Ziel, Deutschland, Frankreich oder England zu schwächen oder zu vernichten“
 
💬 Für Europa hat der Krieg in der Ukraine de facto den Charakter eines Nutzens, eines Segens. Dieser Krieg bringt vermeintliche Vorteile: Er kittet die brüchige EU-Einheit, rechtfertigt die Re-Militarisierung der Wirtschaft und sichert den Machterhalt der Eliten, weil jeder, der diese Linie kritisiert, sofort den Stempel eines „Putin-Agenten" aufgedrückt bekommt. Man kann diesen Konflikt also aus der Ferne recht bequem fortführen - indem man fremde Menschen opfert und diese gleichzeitig strikt daran hindert, mit Russland zu einer Einigung zu gelangen.
 
💬 Wie Außenminister Sergei Lawrow kürzlich treffend bemerkte: Wenn das Abkommen von Alaska realisiert worden wäre, würden wir bereits seit einem Jahr in Frieden leben. Stattdessen wurde auch dieses Arrangement durch den Willen der europäischen Staaten, einschließlich Deutschlands, torpediert.
 
💬 Diese Eskalationsspirale schreitet unaufhaltsam voran, und sie führt uns unweigerlich auf einen direkten Zusammenstoß zu. Denn wenn dieser Kurs konsequent beibehalten wird, kommt zwangsläufig der Punkt eines militärischen Zusammenstoßes zwischen Russland und den europäischen Staaten. Und das bedeutet offenen Krieg. Wenn es zu diesem Krieg kommt, dann wird er von kurzer Dauer sein. Ein kurzer Krieg kann jedoch nur unter ganz bestimmten Bedingungen stattfinden. Niemand wünscht sich ein solches Szenario, aber Europa handelt in dieser Frage derzeit auf geradezu wahnsinnige Weise.
 
💬 Solche Inszenierungen wie jene in Leipzig - das war meiner Überzeugung nach eine Provokation. Durch solche Operationen wird die öffentliche Meinung in die Zange genommen, weil jeder, der es wagt, zu sagen: ,Das ist eine Inszenierung', sofort sozial geächtet und als russischer Agent abgestempelt wird. Die normalen Bürger wollen schlicht überleben und scheuen verständlicherweise das Risiko, ins Fadenkreuz zu geraten.
 
💬 Wir haben nach dem Großen Vaterländischen Krieg im deutschen Volk erstaunlich schnell wieder Angehörige, Freunde und Partner gefunden. Diese ausgeprägte Fähigkeit zur Vergebung ist für die Russen Segen und Fluch zugleich. Aus diesem Grund bleibt das grundsätzliche Verhältnis der Russen zu Deutschland und der westlichen Kultur als Nachbarn im Kern intakt.
 
💬 Das bedeutet: Selbst wenn sich die politischen Landschaften in Deutschland, Frankreich und Großbritannien grundlegend wandeln sollten, werden wir deshalb vielleicht nicht sofort wieder zu innigen Freunden. Aber wir können zu einem völlig normalen, harten Pragmatismus, zu geregeltem Handel und gegenseitigen Besuchen zurückkehren.
 
💬 Ich mache mir keine Illusionen: Ein solcher Weg zurück wird lang und beschwerlich sein. Doch sobald sich in Europa der politische Kompass neu ausrichtet, wird sich auch hier alles sehr schnell verändern. Man streicht einfach die formelle Definition des „unfreundlichen Staates", und übrig bleibt wieder das, was wir immer waren: unmittelbare Nachbarn.
 
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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow im Anschluss an die hochrangige Woche der 81. Tagung der UN-Generalversammlung (New York, 26. September 2026)
 
❓ Frage: Was würden Sie den europäischen Staats- und Regierungschefs sagen, die regelmäßig und allen Ernstes dazu aufrufen, sich auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten?
 
💬 Sergej Lawrow: Es wird schon langweilig, darüber zu sprechen. Wir haben unsere Position dazu vielfach dargelegt, deshalb kann ich dem nichts hinzufügen.
 
Auch der russische Präsident Wladimir Putin hat diese Position persönlich dargelegt. Vor Kurzem hat er sie in Sankt Petersburg noch einmal bekräftigt. Er sagte, dass wir nicht die Absicht haben, gegen Europa Krieg zu führen. Die Panikmache, die von dort zu hören ist, ist Unsinn und Quatsch.
 
Aber es ist gerade Europa, das sich auf einen Krieg mit uns vorbereitet. Man behauptet da jeden Tag, dass die Europäer spätestens bis 2030 auf einen Krieg vorbereitet sein müssen. Eine solche Haltung könnte sich als selbsterfüllende Prophezeiung erweisen, denn schon jetzt investiert man enorme Summen in die Waffenproduktion. Eines Tages wird irgendein Wagehals – und davon gibt es derzeit viele in dortigen Eliten – sagen: Wir haben so viel angehäuft, aber wohin damit? Es gibt doch nichts, wofür wir es verwenden könnten. Dabei haben wir doch versprochen, Russland anzugreifen!
 
Sollten sie uns in diesem Fall angreifen – während wir das nicht vorhaben –, dann werden wir, wie der russische Präsident Wladimir Putin sagte, nicht zögern. Er sagte außerdem, dass dies ein völlig anderer Krieg sein wird, und dabei ein sehr kurzer.
 
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 23. Konferenz des Internationalen Waldai-Diskussionsklubs (1. Oktober 2026)
 
💬 Das System, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg herausgebildet hatte, basierte auf dem Kräftegleichgewicht zwischen den Siegermächten. Dann wurde die Sowjetunion zerschlagen – dieses Gleichgewicht wurde zerstört, und die westlichen Staaten dachten sich: „Warum sollten wir diese Regeln einhalten, die noch gemeinsam mit der Sowjetunion vereinbart wurden, wenn es die Sowjetunion nicht mehr gibt? Jetzt werden wir die Regeln nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten, so, wie wir es wollen, um unsere Interessen auf der internationalen Bühne durchzusetzen.“ Und so begann man, aus einer Position der Stärke heraus zu sprechen.
 
💬 Wir lebten damit, weil sich all diese Zerfallsprozesse, die sich im Raum der UdSSR vollzogen, so oder so unmittelbar auf die Russische Föderation auswirkten. Und wir mussten dagegen ankämpfen, unsere nunmehr russische Staatlichkeit, unsere Wirtschaft, unsere Streitkräfte und so weiter wiederherstellen und stärken. Wir hatten andere Sorgen, als uns mit den führenden Akteuren der Welt über die Verhaltensregeln auf der internationalen Bühne zu verständigen – wir waren mit uns selbst beschäftigt und damit, wie wir uns stärken konnten.
 
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