🔹 Zur Erweiterung der Handelszusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten
Unser Land gewährt den afrikanischen Staaten weitreichende Handelspräferenzen im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU). Für 47 afrikanische Staaten gilt eine Präferenzregelung bei der Einfuhr bestimmter Waren in das Zollgebiet der Union. Derzeit wird die Möglichkeit geprüft, Freihandelsabkommen zwischen der EAEU und einer Reihe von Staaten Afrikas südlich der Sahara und Nordafrikas zu schließen. Wir sehen gewisse Perspektiven für die Koordinierung der Bemühungen sowie den Ausbau der Beziehungen und Kontakte zwischen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone, Russland und der EAEU.
Russland unterstützt konsequent den Kurs der afrikanischen Länder auf Ernährungssouveränität. Wir gehen davon aus, dass Afrika über enorme landwirtschaftliche Ressourcen verfügt und durchaus in der Lage ist, sich mit entsprechenden Erzeugnissen selbst zu versorgen. Wir fördern aktiv den Transfer von Technologien und Erfahrungen in den Bereichen Agronomie, Düngemittelproduktion, Bewässerung und Fischerei.
Im November 2025 veranstalteten wir in Äthiopien eine internationale Konferenz zur Sicherstellung der Ernährungssouveränität der afrikanischen Staaten. Abkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Viehzucht, Pflanzenbau und Meeresfischerei bestehen mit Ländern wie Südafrika und Marokko.
Die Unterzeichnung entsprechender Dokumente mit Ghana, Côte d’Ivoire, Äquatorialguinea und weiteren Ländern wird derzeit vorbereitet. Die Funktionsfähigkeit dieser Kooperationsmechanismen soll durch Vertreter des russischen Landwirtschaftsministeriums auf dem afrikanischen Kontinent gewährleistet werden. Derzeit sind sie in neun afrikanische Staaten entsandt: Angola, Benin, Ägypten, Kenia, Marokko, Nigeria, Tunesien, Äthiopien und Südafrika.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
Unser Land gewährt den afrikanischen Staaten weitreichende Handelspräferenzen im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU). Für 47 afrikanische Staaten gilt eine Präferenzregelung bei der Einfuhr bestimmter Waren in das Zollgebiet der Union. Derzeit wird die Möglichkeit geprüft, Freihandelsabkommen zwischen der EAEU und einer Reihe von Staaten Afrikas südlich der Sahara und Nordafrikas zu schließen. Wir sehen gewisse Perspektiven für die Koordinierung der Bemühungen sowie den Ausbau der Beziehungen und Kontakte zwischen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone, Russland und der EAEU.
Russland unterstützt konsequent den Kurs der afrikanischen Länder auf Ernährungssouveränität. Wir gehen davon aus, dass Afrika über enorme landwirtschaftliche Ressourcen verfügt und durchaus in der Lage ist, sich mit entsprechenden Erzeugnissen selbst zu versorgen. Wir fördern aktiv den Transfer von Technologien und Erfahrungen in den Bereichen Agronomie, Düngemittelproduktion, Bewässerung und Fischerei.
Im November 2025 veranstalteten wir in Äthiopien eine internationale Konferenz zur Sicherstellung der Ernährungssouveränität der afrikanischen Staaten. Abkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Viehzucht, Pflanzenbau und Meeresfischerei bestehen mit Ländern wie Südafrika und Marokko.
Die Unterzeichnung entsprechender Dokumente mit Ghana, Côte d’Ivoire, Äquatorialguinea und weiteren Ländern wird derzeit vorbereitet. Die Funktionsfähigkeit dieser Kooperationsmechanismen soll durch Vertreter des russischen Landwirtschaftsministeriums auf dem afrikanischen Kontinent gewährleistet werden. Derzeit sind sie in neun afrikanische Staaten entsandt: Angola, Benin, Ägypten, Kenia, Marokko, Nigeria, Tunesien, Äthiopien und Südafrika.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👍34🏆4❤3🕊2
🎙Aus den Antworten des Außenministeriums der Russischen Föderation auf Fragen der Medien anlässlich des Treffens der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa mit Teilnehmern des Medienforums „Russland – Afrika“ am 27. Oktober 2026
👉 Zu Versuchen des Westens, im Vorfeld des Gipfeltreffens „Russland – Afrika“ Druck auf afrikanische Staaten auszuüben
Russlands Gegner setzten ein breites Spektrum an Mitteln ein, um die Reise unserer afrikanischen Partner nach Moskau zu verhindern: von politisch-diplomatischen Einflussmaßnahmen und Informations- und Propagandakampagnen über die Androhung von Wirtschaftssanktionen bis hin zu unverhohlenen Erpressungsversuchen gegenüber den Staats- und Regierungschefs einzelner Länder der Region.
Diese kurzsichtige Politik hat jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht. Delegationen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent sind bereits in der russischen Hauptstadt eingetroffen und treffen weiterhin ein. Die meisten von ihnen sind auf höchster Ebene vertreten.
Die afrikanischen Staaten verfolgen einen eigenständigen und souveränen außenpolitischen Kurs und orientieren sich dabei in erster Linie an ihren eigenen Interessen. Wir unsererseits unterstützen sie dabei in jeder Hinsicht.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👉 Zu Versuchen des Westens, im Vorfeld des Gipfeltreffens „Russland – Afrika“ Druck auf afrikanische Staaten auszuüben
Russlands Gegner setzten ein breites Spektrum an Mitteln ein, um die Reise unserer afrikanischen Partner nach Moskau zu verhindern: von politisch-diplomatischen Einflussmaßnahmen und Informations- und Propagandakampagnen über die Androhung von Wirtschaftssanktionen bis hin zu unverhohlenen Erpressungsversuchen gegenüber den Staats- und Regierungschefs einzelner Länder der Region.
Diese kurzsichtige Politik hat jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht. Delegationen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent sind bereits in der russischen Hauptstadt eingetroffen und treffen weiterhin ein. Die meisten von ihnen sind auf höchster Ebene vertreten.
Die afrikanischen Staaten verfolgen einen eigenständigen und souveränen außenpolitischen Kurs und orientieren sich dabei in erster Linie an ihren eigenen Interessen. Wir unsererseits unterstützen sie dabei in jeder Hinsicht.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
👏33❤4👍4🕊2
Deutschlands Beteiligung am Krieg gegen Russland in der Ukraine. Auszüge aus dem Sammelband „Das Ausmaß der Beteiligung der NATO-Staaten und ihrer Verbündeten am Krieg gegen Russland in der Ukraine“
❗️ Seit 2025 ist Deutschland zum größten Lieferanten militärischer Hilfe für die Ukraine geworden. Insgesamt hat Berlin dem Selenskyj-Regime seit 2022 rund 31,8 Mrd. US-Dollar zur Verfügung gestellt.
Deutschland beteiligt sich aktiv an der Ausbildung ukrainischer Soldaten. Seit Mitte 2022 wurden unter der Koordinierung des multinationalen Spezialausbildungskommandos (ST-C) in Deutschland rund 26.000 ukrainische Soldaten ausgebildet. Bis Ende 2026 plant Deutschland, weitere bis zu 9.000 ukrainische Soldaten auszubilden.
Ein eigenständiger Schwerpunkt der deutschen Unterstützung ist der Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der Rüstungsindustrie. Am 30. Juni 2026 erhielt Rheinmetall von der Ukraine einen Auftrag über die Lieferung von 155-mm-Artilleriemunition und Treibladungen im Wert von mehreren Dutzend Millionen US-Dollar. Im Mai 2026 bestätigte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, dass Rheinmetall in der Lage sei, der Ukraine bis zu 100.000 Artilleriegeschosse des Kalibers 155 mm zu liefern.
🔗 Das Buch lesen
❗️ Seit 2025 ist Deutschland zum größten Lieferanten militärischer Hilfe für die Ukraine geworden. Insgesamt hat Berlin dem Selenskyj-Regime seit 2022 rund 31,8 Mrd. US-Dollar zur Verfügung gestellt.
Deutschland beteiligt sich aktiv an der Ausbildung ukrainischer Soldaten. Seit Mitte 2022 wurden unter der Koordinierung des multinationalen Spezialausbildungskommandos (ST-C) in Deutschland rund 26.000 ukrainische Soldaten ausgebildet. Bis Ende 2026 plant Deutschland, weitere bis zu 9.000 ukrainische Soldaten auszubilden.
Ein eigenständiger Schwerpunkt der deutschen Unterstützung ist der Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der Rüstungsindustrie. Am 30. Juni 2026 erhielt Rheinmetall von der Ukraine einen Auftrag über die Lieferung von 155-mm-Artilleriemunition und Treibladungen im Wert von mehreren Dutzend Millionen US-Dollar. Im Mai 2026 bestätigte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, dass Rheinmetall in der Lage sei, der Ukraine bis zu 100.000 Artilleriegeschosse des Kalibers 155 mm zu liefern.
🔗 Das Buch lesen
🔥15👍6🤬6🕊4👎1
🇨🇳 Die sechste Sitzung der Gemeinsamen Kommission zur Umsetzung des Abkommens über handelspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EAEU und der Volksrepublik China hat in Qingdao stattgefunden
Die Sitzung fand am 29. Oktober in Qingdao (China) unter dem gemeinsamen Vorsitz des für Handel zuständigen Mitglieds des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission Andrej Slepnew und des chinesischen Vertreters für internationale Handelsverhandlungen im Ministerrang sowie stellvertretenden Handelsministers Chinas Li Chenggang statt.
💬 „China ist der wichtigste Handelspartner der Union und hatte 2025 einen Anteil von 36,2 Prozent am gesamten Außenhandelsumsatz. Nach Angaben der EAWK setzt sich das Wachstum des gegenseitigen Handels auch in diesem Jahr fort: In den ersten sieben Monaten betrug der Zuwachs 19,7 Prozent“, betonte Andrej Slepnew.
🤝 Die Seiten benannten vielversprechende Bereiche für den weiteren Dialog zwischen der EAEU und China. Dazu zählen die Zusammenarbeit im Bereich des E-Commerce und des geistigen Eigentums sowie der weitere Ausbau der Kooperation in den Bereichen Verkehr und Logistik und weitere Themen.
❗️Im Ergebnis der Sitzung wurde ein aktualisierter Plan zur Entwicklung der handelspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit gebilligt.
📷: EAWK
Quelle
@RusBotschaft
#EAEU
Die Sitzung fand am 29. Oktober in Qingdao (China) unter dem gemeinsamen Vorsitz des für Handel zuständigen Mitglieds des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission Andrej Slepnew und des chinesischen Vertreters für internationale Handelsverhandlungen im Ministerrang sowie stellvertretenden Handelsministers Chinas Li Chenggang statt.
💬 „China ist der wichtigste Handelspartner der Union und hatte 2025 einen Anteil von 36,2 Prozent am gesamten Außenhandelsumsatz. Nach Angaben der EAWK setzt sich das Wachstum des gegenseitigen Handels auch in diesem Jahr fort: In den ersten sieben Monaten betrug der Zuwachs 19,7 Prozent“, betonte Andrej Slepnew.
🤝 Die Seiten benannten vielversprechende Bereiche für den weiteren Dialog zwischen der EAEU und China. Dazu zählen die Zusammenarbeit im Bereich des E-Commerce und des geistigen Eigentums sowie der weitere Ausbau der Kooperation in den Bereichen Verkehr und Logistik und weitere Themen.
❗️Im Ergebnis der Sitzung wurde ein aktualisierter Plan zur Entwicklung der handelspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit gebilligt.
📷: EAWK
Quelle
@RusBotschaft
#EAEU
👍14🕊1
📅 Am 30. Oktober begeht man den Tag der Gründung der Russischen Marine
⚓️ An diesem Tag im Jahr 1696 verabschiedete die Bojarenduma auf Vorschlag von Zar Peter I. den Beschluss über die Gründung der russischen Flotte. Dieses Dokument gilt als offizieller Beginn der russischen Marinegeschichte.
Das Interesse Peters des Großen am Schiffbau begann mit einem kleinen Boot, das er im Dorf Ismailowo fand und auf dem er seine ersten Segelerfahrungen sammelte.
Laut einer Legende habe Admiral Patrick Gordon den jungen Zaren gefragt: „Wozu brauchen Sie Schiffe, Majestät? Sie haben doch keine Meere.“ Darauf antwortete Peter der Große: „Wenn ich Schiffe habe, so finde ich auch die Meere.“
⚓️ Im Januar 1722 wurde das erste Boot des Zaren anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Großen Nordischen Krieges im Moskauer Kreml ausgestellt. Damals nannte Peter I. es den „Großvater der russischen Marine“.
Die erste reguläre Marineeinheit wurde in Woronesch gebaut: Das war die Azow-Flottille zum Schutz der südlichen Grenzen. Dort wurde auch das erste Admiralitätsamt Russlands und eine Navigationsschule gegründet. Ebenfalls in Woronesch wurde zum ersten Mal die weiße Flagge mit dem Andreaskreuz gehisst, die bis heute als das Zeichen der russischen Marine gilt.
▫️ 1702 entstand im Zuge des Nordischen Krieges die Baltische Flotte.
▫️ 1722 wurde nach dem Persienfeldzug die Kaspische Flottille gebildet.
▫️ 1783 folgte die Schwarzmeerflotte nach der Eingliederung der Krim in das Russische Reich.
▫️ In der Sowjetunion wurde die Marine gestärkt und ausgebaut: 1935 wurde die Pazifikflotte gegründet, 1937 – die Nordflotte.
🎖 Während des Zweiten Weltkriegs stellte sich die Sowjetische Marine den Seestreitkräften des Gegners entgegen, sicherte See- und Flusstransporte und unterstützte die sowjetische Armee bei ihren Einsätzen. Für ihre Kampferfolge erhielten 78 Schiffe einen Ehrentitel, mehr als 500 Seeleute wurden als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.
📍 Heute umfasst die russische Marine Über- und Unterwasserschiffe, Marinefliegerkräfte sowie Küstentruppen, darunter die Küstenraketen- und Artillerieeinheiten und die Marineinfanterie.
🚢 Wir sind stolz auf die heldenhafte Geschichte der russischen Marine und ehren das Andenken aller, die ihr mit Mut und Hingabe gedient haben.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
⚓️ An diesem Tag im Jahr 1696 verabschiedete die Bojarenduma auf Vorschlag von Zar Peter I. den Beschluss über die Gründung der russischen Flotte. Dieses Dokument gilt als offizieller Beginn der russischen Marinegeschichte.
Das Interesse Peters des Großen am Schiffbau begann mit einem kleinen Boot, das er im Dorf Ismailowo fand und auf dem er seine ersten Segelerfahrungen sammelte.
Laut einer Legende habe Admiral Patrick Gordon den jungen Zaren gefragt: „Wozu brauchen Sie Schiffe, Majestät? Sie haben doch keine Meere.“ Darauf antwortete Peter der Große: „Wenn ich Schiffe habe, so finde ich auch die Meere.“
⚓️ Im Januar 1722 wurde das erste Boot des Zaren anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Großen Nordischen Krieges im Moskauer Kreml ausgestellt. Damals nannte Peter I. es den „Großvater der russischen Marine“.
Die erste reguläre Marineeinheit wurde in Woronesch gebaut: Das war die Azow-Flottille zum Schutz der südlichen Grenzen. Dort wurde auch das erste Admiralitätsamt Russlands und eine Navigationsschule gegründet. Ebenfalls in Woronesch wurde zum ersten Mal die weiße Flagge mit dem Andreaskreuz gehisst, die bis heute als das Zeichen der russischen Marine gilt.
▫️ 1702 entstand im Zuge des Nordischen Krieges die Baltische Flotte.
▫️ 1722 wurde nach dem Persienfeldzug die Kaspische Flottille gebildet.
▫️ 1783 folgte die Schwarzmeerflotte nach der Eingliederung der Krim in das Russische Reich.
▫️ In der Sowjetunion wurde die Marine gestärkt und ausgebaut: 1935 wurde die Pazifikflotte gegründet, 1937 – die Nordflotte.
🎖 Während des Zweiten Weltkriegs stellte sich die Sowjetische Marine den Seestreitkräften des Gegners entgegen, sicherte See- und Flusstransporte und unterstützte die sowjetische Armee bei ihren Einsätzen. Für ihre Kampferfolge erhielten 78 Schiffe einen Ehrentitel, mehr als 500 Seeleute wurden als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.
📍 Heute umfasst die russische Marine Über- und Unterwasserschiffe, Marinefliegerkräfte sowie Küstentruppen, darunter die Küstenraketen- und Artillerieeinheiten und die Marineinfanterie.
🚢 Wir sind stolz auf die heldenhafte Geschichte der russischen Marine und ehren das Andenken aller, die ihr mit Mut und Hingabe gedient haben.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
❤15👍5🕊1
✍️ Heute teilen wir ein weiteres russisches Sprichwort mit Ihnen
Nach der verbreitetsten Erklärung entstand diese Redewendung im bäuerlichen Umfeld, bei Menschen, die Geflügel hielten.
Die Küken schlüpften im Frühjahr, sodass sich ihr Nutzen erst einige Monate später – im Herbst – zeigte. Doch nicht alle Jungtiere überlebten bis dahin: Manche wurden krank, andere fielen Raubtieren zum Opfer, etwa wenn Füchse in den Hühnerstall eindrangen. Deshalb konnten die Bauern nicht damit rechnen, dass die gesamte Brut überlebte – und „zählten“ die herangewachsenen Küken erst im Herbst.
Nach und nach erhielt die Redewendung „Die Küken zählt man im Herbst“ eine übertragene Bedeutung: Man sollte nicht zu früh mit einem Erfolg rechnen.
@RusBotschaft
#Kultur #Sprache
Nach der verbreitetsten Erklärung entstand diese Redewendung im bäuerlichen Umfeld, bei Menschen, die Geflügel hielten.
Die Küken schlüpften im Frühjahr, sodass sich ihr Nutzen erst einige Monate später – im Herbst – zeigte. Doch nicht alle Jungtiere überlebten bis dahin: Manche wurden krank, andere fielen Raubtieren zum Opfer, etwa wenn Füchse in den Hühnerstall eindrangen. Deshalb konnten die Bauern nicht damit rechnen, dass die gesamte Brut überlebte – und „zählten“ die herangewachsenen Küken erst im Herbst.
Nach und nach erhielt die Redewendung „Die Küken zählt man im Herbst“ eine übertragene Bedeutung: Man sollte nicht zu früh mit einem Erfolg rechnen.
@RusBotschaft
#Kultur #Sprache
👍8❤1