🕯 Kranzniederlegungen auf den Seelower Höhen und Frankfurt an der Oder zum Gedenken an sowjetische Gefallene
📍 Anlässlich des Jahrestages der Schlacht um die Seelower Höhen und dem Anfang der „Strategischen Offensive Berlin“ fanden am 16. April 2025 auf den sowjetischen Gedenkstätten auf den Seelower Höhen und in Frankfurt an der Oder feierliche Kranzniederlegungen statt. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, die Vertreter der Russischen Botschaft in Deutschland, engagierte Landsleute sowie Mitglieder öffentlicher Organisationen würdigten das Andenken an die sowjetischen Soldaten, die im Frühjahr 1945 im Kampf gegen den Nationalsozialismus ihr Leben ließen. An der Zeremonie nahmen auch Vertreter der diplomatischen Missionen der GUS-Mitgliedstaaten sowie Vertreter der lokalen Behörden und politischen Parteien teil.
💐 Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das ehrende Gedenken an die Gefallenen, die einen entscheidenden Beitrag zur Befreiung Europas vom Faschismus geleistet haben. In stiller Würdigung legten die Teilnehmenden – gemäß langjähriger Tradition – Kränze und Blumen an der Gräberstätte nieder. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch neue Gedenktafeln an der Gedenkstätte mit den Namen gefallener sowjetischer Soldaten enthüllt, deren Identität kürzlich festgestellt wurde. Die Namen von weiteren 200 Personen wurden verewigt.
🎖 Die Schlacht auf den Seelower Höhen fand im April 1945 statt. Sie gehört zu einer der größten und entscheidendsten Schlachten der Berlin-Offensive. Die Einnahme dieses strategischen Punktes und die Niederlage der 9. Armee der Wehrmacht leisteten einen unschätzbaren Beitrag zum nahenden Sieg in der Endphase des Großen Vaterländischen Krieges, weil es der Roten Armee gelang, in die Hauptstadt des Dritten Reiches einzudringen. Heute ruhen hier mehr als 30 Tausend sowjetische Soldaten und Offiziere, die für die Freiheit ihrer Heimat gefallen sind.
🔹 Die Gedenkstätte wurde am 27. April 1945 eröffnet und war eine der ersten Begräbnisstätten für sowjetische Militärangehörige, die während der Berlin-Operation gefallen sind. Die Gedenkstätte erstreckt sich über eine Fläche von sechs Hektar. Die Bronzestatue wurde von dem sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel geschaffen. Im Jahr 1972 wurde das Bauwerk zu einem Museum erweitert, dessen Aussehen an den vorderen Gefechtsstand von Marschall Georgi Schukow erinnert. Hier sind 40 Namen der sowjetischen Soldaten verewigt, die an den Kämpfen während des Durchbruchs an der Oder beteiligt waren und den Titel „Held der Sowjetunion“ erhielten.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
📍 Anlässlich des Jahrestages der Schlacht um die Seelower Höhen und dem Anfang der „Strategischen Offensive Berlin“ fanden am 16. April 2025 auf den sowjetischen Gedenkstätten auf den Seelower Höhen und in Frankfurt an der Oder feierliche Kranzniederlegungen statt. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, die Vertreter der Russischen Botschaft in Deutschland, engagierte Landsleute sowie Mitglieder öffentlicher Organisationen würdigten das Andenken an die sowjetischen Soldaten, die im Frühjahr 1945 im Kampf gegen den Nationalsozialismus ihr Leben ließen. An der Zeremonie nahmen auch Vertreter der diplomatischen Missionen der GUS-Mitgliedstaaten sowie Vertreter der lokalen Behörden und politischen Parteien teil.
💐 Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das ehrende Gedenken an die Gefallenen, die einen entscheidenden Beitrag zur Befreiung Europas vom Faschismus geleistet haben. In stiller Würdigung legten die Teilnehmenden – gemäß langjähriger Tradition – Kränze und Blumen an der Gräberstätte nieder. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch neue Gedenktafeln an der Gedenkstätte mit den Namen gefallener sowjetischer Soldaten enthüllt, deren Identität kürzlich festgestellt wurde. Die Namen von weiteren 200 Personen wurden verewigt.
🎖 Die Schlacht auf den Seelower Höhen fand im April 1945 statt. Sie gehört zu einer der größten und entscheidendsten Schlachten der Berlin-Offensive. Die Einnahme dieses strategischen Punktes und die Niederlage der 9. Armee der Wehrmacht leisteten einen unschätzbaren Beitrag zum nahenden Sieg in der Endphase des Großen Vaterländischen Krieges, weil es der Roten Armee gelang, in die Hauptstadt des Dritten Reiches einzudringen. Heute ruhen hier mehr als 30 Tausend sowjetische Soldaten und Offiziere, die für die Freiheit ihrer Heimat gefallen sind.
🔹 Die Gedenkstätte wurde am 27. April 1945 eröffnet und war eine der ersten Begräbnisstätten für sowjetische Militärangehörige, die während der Berlin-Operation gefallen sind. Die Gedenkstätte erstreckt sich über eine Fläche von sechs Hektar. Die Bronzestatue wurde von dem sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel geschaffen. Im Jahr 1972 wurde das Bauwerk zu einem Museum erweitert, dessen Aussehen an den vorderen Gefechtsstand von Marschall Georgi Schukow erinnert. Hier sind 40 Namen der sowjetischen Soldaten verewigt, die an den Kämpfen während des Durchbruchs an der Oder beteiligt waren und den Titel „Held der Sowjetunion“ erhielten.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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📢 Maria Sacharowa, Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, äußerte sich im Zusammenhang mit einem weiteren massiven ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Kursk (15. April 2025)
💬 Das Kiewer Nazi-Regime setzt seine barbarischen Angriffe auf die russische Zivilbevölkerung fort. In der Nacht zum 15. April kam es in der Region Kursk zum bislang schwersten ukrainischen Drohnenangriff: 109 Drohnen zielten auf Wohngebiete und zivile Infrastruktur.
💬 Dabei wurde eine ältere Frau getötet, 24 Wohnhäuser wurden getroffen, drei davon schwer beschädigt, und eine Krankenstation verlor mehr als zehn Spezialfahrzeuge.
💬 Russland fordert die verantwortliche internationale Gemeinschaft auf, die Verbrechen des Nazi-Regimes in Kiew gegen die Zivilbevölkerung zu verurteilen und ihre Entschlossenheit zu demonstrieren, den blutigen Taten von Selenskijs Bande ein Ende zu setzen.
Fotos: Baza
@RusBotschaft
#Sacharowa #Ukraine
💬 Das Kiewer Nazi-Regime setzt seine barbarischen Angriffe auf die russische Zivilbevölkerung fort. In der Nacht zum 15. April kam es in der Region Kursk zum bislang schwersten ukrainischen Drohnenangriff: 109 Drohnen zielten auf Wohngebiete und zivile Infrastruktur.
💬 Dabei wurde eine ältere Frau getötet, 24 Wohnhäuser wurden getroffen, drei davon schwer beschädigt, und eine Krankenstation verlor mehr als zehn Spezialfahrzeuge.
💬 Russland fordert die verantwortliche internationale Gemeinschaft auf, die Verbrechen des Nazi-Regimes in Kiew gegen die Zivilbevölkerung zu verurteilen und ihre Entschlossenheit zu demonstrieren, den blutigen Taten von Selenskijs Bande ein Ende zu setzen.
Fotos: Baza
@RusBotschaft
#Sacharowa #Ukraine
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🗣 Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten:
💬 Washington und Moskau arbeiten intensiv im Namen des Friedens in der Ukraine, während Europa weiterhin im Namen des Krieges handelt.
@RusBotschaft
#Ukraine #Peskow
💬 Washington und Moskau arbeiten intensiv im Namen des Friedens in der Ukraine, während Europa weiterhin im Namen des Krieges handelt.
@RusBotschaft
#Ukraine #Peskow
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🎙 Der russische Botschafter Sergej J. Netschajew im Interview mit der Berliner Zeitung:
• Wir haben von Anfang an die Initiative eines Verzichts auf den Beschuss der Energieinfrastruktur begrüßt. Aber wir brauchen nicht nur eine Feuerpause. Wir brauchen einen dauerhaften, stabilen Frieden mit der Ukraine. Und um diesen Frieden zu erreichen, müssen wir die Ursachen dieses Konflikts beseitigen. Das ist nicht nur unser Wunsch. Das sehen auch unsere chinesischen, brasilianischen und afrikanischen Partner so. Die Ukraine darf kein Mitglied der Nato werden, wir fordern eine neutrale, demilitarisierte Ukraine, in der auch keine militärische Infrastruktur aus Nato-Mitgliedsstaaten stationiert werden darf.
• Das ist die Grundlage für einen dauerhaften Frieden. Diese Vereinbarung muss völkerrechtlich legitimiert sein. Da muss Kiew entsprechende Schritte unternehmen. Von uns aus gibt es da noch gewisse Zweifel, ob Präsident Selenskyj überhaupt legitimer Präsident ist, da seine Vollmachten bereits im vergangenen Mai ausgelaufen sind.
• Wir brauchen einen legitimen, langfristigen, dauerhaften und festen Friedensvertrag, in dem alles verankert werden soll. Da kann man sehr viel reinschreiben. Hauptsache, dass unsere existenziellen Interessen berücksichtigt werden. Es gab schon im Frühjahr 2022 die Entwürfe aus Istanbul. Das war eine gute Grundlage für eine Vereinbarung, die unterschriftsreif war. Doch dann kamen gewisse Vertreter aus westlichen Ländern, die das alles ruiniert haben.
📄Hier gibt es das Interview in voller Länge.
📷 Foto: Berliner Zeitung
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview
• Wir haben von Anfang an die Initiative eines Verzichts auf den Beschuss der Energieinfrastruktur begrüßt. Aber wir brauchen nicht nur eine Feuerpause. Wir brauchen einen dauerhaften, stabilen Frieden mit der Ukraine. Und um diesen Frieden zu erreichen, müssen wir die Ursachen dieses Konflikts beseitigen. Das ist nicht nur unser Wunsch. Das sehen auch unsere chinesischen, brasilianischen und afrikanischen Partner so. Die Ukraine darf kein Mitglied der Nato werden, wir fordern eine neutrale, demilitarisierte Ukraine, in der auch keine militärische Infrastruktur aus Nato-Mitgliedsstaaten stationiert werden darf.
• Das ist die Grundlage für einen dauerhaften Frieden. Diese Vereinbarung muss völkerrechtlich legitimiert sein. Da muss Kiew entsprechende Schritte unternehmen. Von uns aus gibt es da noch gewisse Zweifel, ob Präsident Selenskyj überhaupt legitimer Präsident ist, da seine Vollmachten bereits im vergangenen Mai ausgelaufen sind.
• Wir brauchen einen legitimen, langfristigen, dauerhaften und festen Friedensvertrag, in dem alles verankert werden soll. Da kann man sehr viel reinschreiben. Hauptsache, dass unsere existenziellen Interessen berücksichtigt werden. Es gab schon im Frühjahr 2022 die Entwürfe aus Istanbul. Das war eine gute Grundlage für eine Vereinbarung, die unterschriftsreif war. Doch dann kamen gewisse Vertreter aus westlichen Ländern, die das alles ruiniert haben.
📄Hier gibt es das Interview in voller Länge.
📷 Foto: Berliner Zeitung
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview
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🗣 Der russische Außenminister Sergej Lawrow:
💬 Schon lange vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine ließ sich eine Tendenz beobachten, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges zu vergessen; Versuche, Sieger und Besiegte auf eine Stufe zu stellen, die Rolle der Sowjetunion zu untergraben und zu verunglimpfen, wurden recht intensiv betrieben. Während unserer Interaktion mit deutschen Diplomaten — zumindest in den letzten sieben, acht Jahren — kam es immer öfter zum Gedanken, sie hätten schon für alles gebüßt und würden niemandem mehr etwas schulden. Das war ein Weckruf.
💬 Wenn wir jetzt sehen, wie Deutschland offen die Parole der Remilitarisierung verkündet, dafür die Verfassung ändert und sich Geld leiht, um in drei bis vier Jahren ein 800 Milliarden Euro schweres Rüstungsprogramm umzusetzen, ist das alarmierend. Was die anderen europäischen Länder betrifft, so wollen einige die Spuren ihrer nationalen Schande, ihrer Kollaboration mit den Nazis und ihrer Duldung von diesen Verbrechern aus der Geschichte tilgen, während andere die Nazi-Ideologie als ein neues Instrument sehen, um ihre Position auf der europäischen politischen Bühne zu wahren. Dagegen werden wir uns wehren.
💬 Seit geraumer Zeit setzen wir uns bei den Vereinten Nationen jährlich für eine Resolution der Generalversammlung über die Unzulässigkeit der Verherrlichung von Nationalsozialismus ein. Die überwältigende Mehrheit der Staaten stimmt für diese Resolution. In den letzten Jahren hat aber der Westen auf ziemlich „gemeine“ Weise versucht, diese Resolution zu „töten“, indem er Änderungsanträge einbrachte, die den Nazismus und die Naziverbrechen mit dem gleichsetzten, was im Rahmen der militärischen Sonderoperation passiert. Dies hat jedoch nicht verhindert, dass die Resolution auf der Tagesordnung der Generalversammlung blieb. Sie wurde erneut mit einer beeindruckenden Zahl von Stimmen angenommen. Dies wird auch weiterhin der Fall sein.
💬 Unsere Richtlinie soll sicherstellen, dass die heilige Erinnerung nie aus der Geschichte und aus dem Gedächtnis aller Generationen, auch der zukünftigen, verschwindet. Sie bleibt unverändert. Wir sind von unserer historischen, moralischen und menschlichen Berechtigung überzeugt.
@RusBotschaft
#Lawrow #Deutschland #Ukraine #UNO
🔗 Link zum Interview des Außenministers für NewmTASS
💬 Schon lange vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine ließ sich eine Tendenz beobachten, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges zu vergessen; Versuche, Sieger und Besiegte auf eine Stufe zu stellen, die Rolle der Sowjetunion zu untergraben und zu verunglimpfen, wurden recht intensiv betrieben. Während unserer Interaktion mit deutschen Diplomaten — zumindest in den letzten sieben, acht Jahren — kam es immer öfter zum Gedanken, sie hätten schon für alles gebüßt und würden niemandem mehr etwas schulden. Das war ein Weckruf.
💬 Wenn wir jetzt sehen, wie Deutschland offen die Parole der Remilitarisierung verkündet, dafür die Verfassung ändert und sich Geld leiht, um in drei bis vier Jahren ein 800 Milliarden Euro schweres Rüstungsprogramm umzusetzen, ist das alarmierend. Was die anderen europäischen Länder betrifft, so wollen einige die Spuren ihrer nationalen Schande, ihrer Kollaboration mit den Nazis und ihrer Duldung von diesen Verbrechern aus der Geschichte tilgen, während andere die Nazi-Ideologie als ein neues Instrument sehen, um ihre Position auf der europäischen politischen Bühne zu wahren. Dagegen werden wir uns wehren.
💬 Seit geraumer Zeit setzen wir uns bei den Vereinten Nationen jährlich für eine Resolution der Generalversammlung über die Unzulässigkeit der Verherrlichung von Nationalsozialismus ein. Die überwältigende Mehrheit der Staaten stimmt für diese Resolution. In den letzten Jahren hat aber der Westen auf ziemlich „gemeine“ Weise versucht, diese Resolution zu „töten“, indem er Änderungsanträge einbrachte, die den Nazismus und die Naziverbrechen mit dem gleichsetzten, was im Rahmen der militärischen Sonderoperation passiert. Dies hat jedoch nicht verhindert, dass die Resolution auf der Tagesordnung der Generalversammlung blieb. Sie wurde erneut mit einer beeindruckenden Zahl von Stimmen angenommen. Dies wird auch weiterhin der Fall sein.
💬 Unsere Richtlinie soll sicherstellen, dass die heilige Erinnerung nie aus der Geschichte und aus dem Gedächtnis aller Generationen, auch der zukünftigen, verschwindet. Sie bleibt unverändert. Wir sind von unserer historischen, moralischen und menschlichen Berechtigung überzeugt.
@RusBotschaft
#Lawrow #Deutschland #Ukraine #UNO
🔗 Link zum Interview des Außenministers für NewmTASS
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📆 80 Jahre Großer Sieg: Am Vorabend des Tages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945 blicken wir zurück auf bedeutende Kapitel der sowjetischen Geschichte. Wir erinnern an heldenhafte Soldaten und Kommandeure, historische Ereignisse und an die Auszeichnungen, die Mut und Hingabe ehrten.
🎖 Heute im Fokus: Der Orden des Roten Sterns
Ein Symbol für Tapferkeit, Pflichtbewusstsein und unermüdlichen Einsatz.
🔻 Gestiftet am 6. April 1930
🔻 Verliehen für „herausragenden Dienst im Zuge der Verteidigung der Sowjetunion in Frieden und Krieg“
🔻 Geehrt wurden Soldaten der Roten Armee und der Marine
🔻 Insgesamt über 3 Millionen Verleihungen an mehr als 2 Millionen Soldaten
Neben Heldentaten im Kampf würdigte der Orden auch langjährige treue Dienste – und wurde damit zu einem der prägendsten Symbole sowjetischer Militärgeschichte.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
🎖 Heute im Fokus: Der Orden des Roten Sterns
Ein Symbol für Tapferkeit, Pflichtbewusstsein und unermüdlichen Einsatz.
🔻 Gestiftet am 6. April 1930
🔻 Verliehen für „herausragenden Dienst im Zuge der Verteidigung der Sowjetunion in Frieden und Krieg“
🔻 Geehrt wurden Soldaten der Roten Armee und der Marine
🔻 Insgesamt über 3 Millionen Verleihungen an mehr als 2 Millionen Soldaten
Neben Heldentaten im Kampf würdigte der Orden auch langjährige treue Dienste – und wurde damit zu einem der prägendsten Symbole sowjetischer Militärgeschichte.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🕯 Heute stellen wir weiterhin Auszüge aus dem Buch "Völkermord an Kindern in den von Nazi-Deutschland besetzten Gebieten der UdSSR» vor.
Es handelt sich um eine Sammlung von Erinnerungen von Überlebenden dieser Gräueltaten sowie von bisher unbekannten Berichten von Opfern des Faschismus, insbesondere von Kindern, die den Völkermord während der Besatzungszeit überlebt haben.
📜 Erinnerungen von Schtschukajev I.N., geb. 1927, Tattoo-Nummer 158703, aus Riga:
💭 "Vor dem Bad wurden wir Kinder alle rasiert. Wir sahen gleich aus, wie Lämmer. Eine Frau mit dem kahlen Kopf kam an uns heran, streckte ihre Arme. Wir waren weg von ihr. Wer ist das? Es stellte sich heraus, dass es unsere Mutter war. Wir erkannten sie nur an ihrer Stimme."
📜 Erinnerungen von Plotonenko-Boldina A.K., geb. 1932, Tattoo-Nummer 61622, aus Witebsk:
💭 "In der Baracke, wo wir hingeführt wurden, hausten jüdische Kinder und Frauen. Sofort lautete der Befehl: Neulinge - ins Bad! Während wir badeten, wurde die Baracke schon leergeräumt, d.h. die alten Bewohner wurden im Krematorium verbrannt."
📜 Erinnerungen von Reswitzkaja H.I., geb. 1913, Tattoo-Nummer 70129, aus Witebsker Gebiet:
💭 "Man machte Frauen und Mädchen Injektionen, damit es keine Menstruation gab. Wir vertrugen sie schwer. Diese Injektionen waren sehr schmerzhaft."
📜 Erinnerungen von Žiglinskaja E.S.:
💭 "Kinder - Blutspender, erhielten manchmal Milch. Ich bekam sie auch. Eine Verwandte nahm mir die Milch weg – das Mädchen, das viel älter und stärker war als ich. Sie sagte, dass sie überleben wollte."
🔗 Weitere Erinnerungen und Berichte im Buch lesen.
#Genozid #Völkermord
Es handelt sich um eine Sammlung von Erinnerungen von Überlebenden dieser Gräueltaten sowie von bisher unbekannten Berichten von Opfern des Faschismus, insbesondere von Kindern, die den Völkermord während der Besatzungszeit überlebt haben.
📜 Erinnerungen von Schtschukajev I.N., geb. 1927, Tattoo-Nummer 158703, aus Riga:
💭 "Vor dem Bad wurden wir Kinder alle rasiert. Wir sahen gleich aus, wie Lämmer. Eine Frau mit dem kahlen Kopf kam an uns heran, streckte ihre Arme. Wir waren weg von ihr. Wer ist das? Es stellte sich heraus, dass es unsere Mutter war. Wir erkannten sie nur an ihrer Stimme."
📜 Erinnerungen von Plotonenko-Boldina A.K., geb. 1932, Tattoo-Nummer 61622, aus Witebsk:
💭 "In der Baracke, wo wir hingeführt wurden, hausten jüdische Kinder und Frauen. Sofort lautete der Befehl: Neulinge - ins Bad! Während wir badeten, wurde die Baracke schon leergeräumt, d.h. die alten Bewohner wurden im Krematorium verbrannt."
📜 Erinnerungen von Reswitzkaja H.I., geb. 1913, Tattoo-Nummer 70129, aus Witebsker Gebiet:
💭 "Man machte Frauen und Mädchen Injektionen, damit es keine Menstruation gab. Wir vertrugen sie schwer. Diese Injektionen waren sehr schmerzhaft."
📜 Erinnerungen von Žiglinskaja E.S.:
💭 "Kinder - Blutspender, erhielten manchmal Milch. Ich bekam sie auch. Eine Verwandte nahm mir die Milch weg – das Mädchen, das viel älter und stärker war als ich. Sie sagte, dass sie überleben wollte."
🔗 Weitere Erinnerungen und Berichte im Buch lesen.
#Genozid #Völkermord
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🎙 Der russische Botschafter Sergej Netschajew im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Hintergrund:
• Die Nazis haben von Anfang an keinen Hehl daraus gemacht, dass sie einen Vernichtungs- und Versklavungskrieg gegen die UdSSR führen wollten. Das fand in den Grundsatzpapieren des Dritten Reiches Eingang und wurde später in den Beschlüssen der Nürnberger Prozesse bestätigt. Die Brutalität, die der Aggressor an den Tag legte, war in der Geschichte der Menschheit beispiellos. An den Völkern der UdSSR wurde ein Genozid begangen, der sich in grauenvoller Weise auch durch die Leningrader Blockade manifestierte. Allein während der Belagerung Leningrads kamen mehr als eine Million Zivilisten durch Hunger, Kälte und Bombenangriffe ums Leben. Die Führung des Dritten Reiches sah sich vor der Aufgabe, die Stadt und ihre Bevölkerung komplett zu vernichten. Das darf niemals dem Vergessen anheimfallen. Diese Erinnerung ist bei jedem von uns Teil des genetischen Gedächtnisses.
Gerade deshalb wird sich Russland weiterhin dafür einsetzen, dass Verbrechen, die das Dritte Reich und dessen Helfershelfer auf dem Territorium der UdSSR begingen, als Genozid an den Völkern der Sowjetunion eingestuft werden. Wir hoffen, dass die neue deutsche Bundesregierung und der neue Bundestag den Mut haben werden, einen entsprechenden Beschluss zu fassen.
• Am 9. Mai gedenken wir unserer heldenhaften Vorfahren. Wir erinnern an unsere Väter, Großväter und Urgroßväter, die den Sieg geschmiedet haben, legen Blumen an Ehrendenkmälern und Grabstätten sowjetischer Soldaten nieder und verneigen uns vor ihnen tief.
Der 9. Mai ist aber auch natürlich ein Feiertag. Mit diesem Sieg wurde nicht nur unser Land, sondern ganz Europa und die gesamte Welt vom Faschismus befreit. Ohne den entscheidenden Beitrag des sowjetischen Volkes wäre der Sieg nicht möglich gewesen. Auf dem besiegten Reichstag hissten die Sowjetsoldaten das rote Siegesbanner.
• Der Tag des Sieges ist ein Feiertag, der einem jeden russischen Bürger heilig ist. Vom Großen Vaterländischen Krieg war jede sowjetische Familie betroffen. Im Juni 1941 nahmen Menschen aus ausnahmslos allen Völkern der Sowjetunion die Waffe in die Hand, um ihr Vaterland zu verteidigen. Jedem war klar, dass es um die Existenz des eigenen Heimatlandes, die Rettung des eigenen Zuhauses und der eigenen Familie ging.
🔗 Das Interview in voller Länge hier lesen.
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview
• Die Nazis haben von Anfang an keinen Hehl daraus gemacht, dass sie einen Vernichtungs- und Versklavungskrieg gegen die UdSSR führen wollten. Das fand in den Grundsatzpapieren des Dritten Reiches Eingang und wurde später in den Beschlüssen der Nürnberger Prozesse bestätigt. Die Brutalität, die der Aggressor an den Tag legte, war in der Geschichte der Menschheit beispiellos. An den Völkern der UdSSR wurde ein Genozid begangen, der sich in grauenvoller Weise auch durch die Leningrader Blockade manifestierte. Allein während der Belagerung Leningrads kamen mehr als eine Million Zivilisten durch Hunger, Kälte und Bombenangriffe ums Leben. Die Führung des Dritten Reiches sah sich vor der Aufgabe, die Stadt und ihre Bevölkerung komplett zu vernichten. Das darf niemals dem Vergessen anheimfallen. Diese Erinnerung ist bei jedem von uns Teil des genetischen Gedächtnisses.
Gerade deshalb wird sich Russland weiterhin dafür einsetzen, dass Verbrechen, die das Dritte Reich und dessen Helfershelfer auf dem Territorium der UdSSR begingen, als Genozid an den Völkern der Sowjetunion eingestuft werden. Wir hoffen, dass die neue deutsche Bundesregierung und der neue Bundestag den Mut haben werden, einen entsprechenden Beschluss zu fassen.
• Am 9. Mai gedenken wir unserer heldenhaften Vorfahren. Wir erinnern an unsere Väter, Großväter und Urgroßväter, die den Sieg geschmiedet haben, legen Blumen an Ehrendenkmälern und Grabstätten sowjetischer Soldaten nieder und verneigen uns vor ihnen tief.
Der 9. Mai ist aber auch natürlich ein Feiertag. Mit diesem Sieg wurde nicht nur unser Land, sondern ganz Europa und die gesamte Welt vom Faschismus befreit. Ohne den entscheidenden Beitrag des sowjetischen Volkes wäre der Sieg nicht möglich gewesen. Auf dem besiegten Reichstag hissten die Sowjetsoldaten das rote Siegesbanner.
• Der Tag des Sieges ist ein Feiertag, der einem jeden russischen Bürger heilig ist. Vom Großen Vaterländischen Krieg war jede sowjetische Familie betroffen. Im Juni 1941 nahmen Menschen aus ausnahmslos allen Völkern der Sowjetunion die Waffe in die Hand, um ihr Vaterland zu verteidigen. Jedem war klar, dass es um die Existenz des eigenen Heimatlandes, die Rettung des eigenen Zuhauses und der eigenen Familie ging.
🔗 Das Interview in voller Länge hier lesen.
@RusBotschaft
#Netschajew #Interview
Hintergrund.de - Das Nachrichtenmagazin
Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachhalten
Die Verantwortung für die faschistischen Verbrechen und die Dankbarkeit gegenüber der Sowjetunion dürfen nicht von der Politik überschattet werden. Durch politische Maßnahmen werden Symbole des Sieges und der Anteil der Roten Armee an der Befreiung Deutschlands…
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🇷🇺 Die autonome gemeinnützige Organisation für die Förderung der internationalen Zusammenarbeit „Eurasia“ führt das Programm „Russland entdecken“ durch, dessen Ziel ist, kulturelle und humanitäre Kontakte zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Staaten zu fördern.
Am Programm können junge Menschen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren teilnehmen, die das Auswahlverfahren bestanden haben.
✈️ Das Programm sieht eine 5-tägige Reise nach Moskau vor, die Folgendes beinhaltet:
🔹 Kennenlernen der Kultur, Traditionen und Geschichte Russlands
🔹 Reichhaltige kulturelle und Bildungsveranstaltungen
🔹 Ausflüge zu Bildungs- und öffentlichen Einrichtungen, die Möglichkeit, sich mit Aktivisten von Jugendbewegungen auszutauschen
🔹 Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Transfer nach Moskau und zurück übernimmt der Gastgeber
Die Liste der Staaten, deren Staatsbürger sich am Programm beteiligen können: EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern), Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kanada, Island, Liechtenstein, Monaco, Montenegro, Norwegen, Nordmazedonien, die Schweiz, die USA und das Vereinigte Königreich.
🔗 Weitere Informationen über das Programm und die Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem folgenden Link
Am Programm können junge Menschen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren teilnehmen, die das Auswahlverfahren bestanden haben.
✈️ Das Programm sieht eine 5-tägige Reise nach Moskau vor, die Folgendes beinhaltet:
🔹 Kennenlernen der Kultur, Traditionen und Geschichte Russlands
🔹 Reichhaltige kulturelle und Bildungsveranstaltungen
🔹 Ausflüge zu Bildungs- und öffentlichen Einrichtungen, die Möglichkeit, sich mit Aktivisten von Jugendbewegungen auszutauschen
🔹 Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Transfer nach Moskau und zurück übernimmt der Gastgeber
Die Liste der Staaten, deren Staatsbürger sich am Programm beteiligen können: EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern), Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kanada, Island, Liechtenstein, Monaco, Montenegro, Norwegen, Nordmazedonien, die Schweiz, die USA und das Vereinigte Königreich.
🔗 Weitere Informationen über das Programm und die Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem folgenden Link
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📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren 🇷🇺
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Smolensk.
🎖 Heldenstadt ist die höchste Auszeichnung, die Städten der UdSSR verliehen wurde, deren Einwohner im Großen Vaterländischen Krieg massenhaften Heldenmut und Tapferkeit bei der Verteidigung des Landes gezeigt hat. Der Titel wurde offiziell 1965 eingeführt, um den 20. Jahrestag des Sieges zu feiern, und wurde insgesamt 12 Städten sowie der Festung Brest verliehen.
⚔️ Mit dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges lag Smolensk auf der Hauptangriffsroute der Nazis, die Moskau angreifen wollten. Die erste Bombardierung der Stadt fand am 24. Juni 1941 statt. Vier Tage später führte die Wehrmacht einen zweiten massiven Luftangriff auf Smolensk durch, und zerstörte das Stadtzentrum vollständig.
Am 10. Juli 1941 begann die berühmte Schlacht um Smolensk, die bis zum 10. September dauerte. Die Stadt wurde von den Truppen der Westfront verteidigt. Der Feind war den sowjetischen Streitkräften zahlenmäßig überlegen – sowohl an Streitkraft und Artillerie als auch an Panzern (vierfach) und Flugzeugen (zweifach).
🛡 Auf sowjetischer Seite nahmen 43 Schützendivisionen an den Kämpfen teil. 486.000 Menschen sind in den Kämpfen gefallen.
In der Stadt wurden drei Jagdkampfbataillone und ein Milizbataillon aufgestellt. Auch die Einwohner von Smolensk halfen den sowjetischen Kämpfern aktiv. Sie gruben Schützengräben, bauten Barrikaden und pflegten Verwundete. Trotz der heldenhaften Bemühungen der Verteidiger gelang es den Nazis am 29. Juli 1941, in die Stadt einzudringen. Die Besatzung dauerte bis zum 25. September 1943, doch auch in diesen schrecklichen Jahren für Smolensk kämpften die Bewohner weiter, indem sie Partisanengruppen bildeten.
📆 Ein besonders bedeutendes Ereignis der Schlacht um Smolensk war die Beseitigung des Jelnja-Bogens: sowjetische Truppen zerschlugen fünf Nazi-Divisionen und befreiten am 6. September 1941 die Stadt Jelnja. Somit wurde der Vormarsch der Hitlertruppen in Richtung Moskau gestoppt.
Zur Ehre der Befreiung des Gebiets Smolensk wurde 1974 im Stadtzentrum ein Gedenkzeichen aus rotem Granit errichtet, das eine Artillerieeinheit darstellt, die ihre Feuerstellung wechselt.
🔸 Für Mut und Heldentum, das sie im Hinterland des Feindes und in den Reihen der Sowjetarmee zeigten, wurden 260 Einheimische aus dem Gebiet Smolensk mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet. Zehntausend Partisanen und Untergrundkämpfer erhielten Orden und Medaillen. Der Titel „Heldenstadt“ wurde Smolensk am 6. Mai 1985 verliehen.
Den Ereignissen der Kriegsjahre 1941-1945 sind in Smolensk mehrere Denkmäler und Gedenkstätten gewidmet. Darunter befindet sich der „Hügel der Unsterblichkeit“, der am 25. September 1970 im Stadtpark eröffnet wurde. Auf seinem Gipfel steht eine 12 Meter hohe Stele in Form eines Buches. Die Erde für den Hügel wurde von allen Soldaten- und Partisanenfriedhöfen sowie Massengräbern der Region Smolensk herbeigebracht. Vor dem Hügel brennt das Ewige Feuer zum Gedenken an alle Helden, die in Smolensk gefallen sind.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Smolensk #Heldenstadt
📌 Aufnahmen:
1. Smolensk nach der Befreiung von Nazis. September 1943.
2. Der Kommandant der Partisanenabteilung stellt die Kämpfer mit Waffen vor
3. Pioniere auf dem "Grabhügel der Unsterblichkeit" im Readovka Park
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Smolensk.
🎖 Heldenstadt ist die höchste Auszeichnung, die Städten der UdSSR verliehen wurde, deren Einwohner im Großen Vaterländischen Krieg massenhaften Heldenmut und Tapferkeit bei der Verteidigung des Landes gezeigt hat. Der Titel wurde offiziell 1965 eingeführt, um den 20. Jahrestag des Sieges zu feiern, und wurde insgesamt 12 Städten sowie der Festung Brest verliehen.
⚔️ Mit dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges lag Smolensk auf der Hauptangriffsroute der Nazis, die Moskau angreifen wollten. Die erste Bombardierung der Stadt fand am 24. Juni 1941 statt. Vier Tage später führte die Wehrmacht einen zweiten massiven Luftangriff auf Smolensk durch, und zerstörte das Stadtzentrum vollständig.
Am 10. Juli 1941 begann die berühmte Schlacht um Smolensk, die bis zum 10. September dauerte. Die Stadt wurde von den Truppen der Westfront verteidigt. Der Feind war den sowjetischen Streitkräften zahlenmäßig überlegen – sowohl an Streitkraft und Artillerie als auch an Panzern (vierfach) und Flugzeugen (zweifach).
🛡 Auf sowjetischer Seite nahmen 43 Schützendivisionen an den Kämpfen teil. 486.000 Menschen sind in den Kämpfen gefallen.
In der Stadt wurden drei Jagdkampfbataillone und ein Milizbataillon aufgestellt. Auch die Einwohner von Smolensk halfen den sowjetischen Kämpfern aktiv. Sie gruben Schützengräben, bauten Barrikaden und pflegten Verwundete. Trotz der heldenhaften Bemühungen der Verteidiger gelang es den Nazis am 29. Juli 1941, in die Stadt einzudringen. Die Besatzung dauerte bis zum 25. September 1943, doch auch in diesen schrecklichen Jahren für Smolensk kämpften die Bewohner weiter, indem sie Partisanengruppen bildeten.
📆 Ein besonders bedeutendes Ereignis der Schlacht um Smolensk war die Beseitigung des Jelnja-Bogens: sowjetische Truppen zerschlugen fünf Nazi-Divisionen und befreiten am 6. September 1941 die Stadt Jelnja. Somit wurde der Vormarsch der Hitlertruppen in Richtung Moskau gestoppt.
Zur Ehre der Befreiung des Gebiets Smolensk wurde 1974 im Stadtzentrum ein Gedenkzeichen aus rotem Granit errichtet, das eine Artillerieeinheit darstellt, die ihre Feuerstellung wechselt.
🔸 Für Mut und Heldentum, das sie im Hinterland des Feindes und in den Reihen der Sowjetarmee zeigten, wurden 260 Einheimische aus dem Gebiet Smolensk mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet. Zehntausend Partisanen und Untergrundkämpfer erhielten Orden und Medaillen. Der Titel „Heldenstadt“ wurde Smolensk am 6. Mai 1985 verliehen.
Den Ereignissen der Kriegsjahre 1941-1945 sind in Smolensk mehrere Denkmäler und Gedenkstätten gewidmet. Darunter befindet sich der „Hügel der Unsterblichkeit“, der am 25. September 1970 im Stadtpark eröffnet wurde. Auf seinem Gipfel steht eine 12 Meter hohe Stele in Form eines Buches. Die Erde für den Hügel wurde von allen Soldaten- und Partisanenfriedhöfen sowie Massengräbern der Region Smolensk herbeigebracht. Vor dem Hügel brennt das Ewige Feuer zum Gedenken an alle Helden, die in Smolensk gefallen sind.
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📌 Aufnahmen:
1. Smolensk nach der Befreiung von Nazis. September 1943.
2. Der Kommandant der Partisanenabteilung stellt die Kämpfer mit Waffen vor
3. Pioniere auf dem "Grabhügel der Unsterblichkeit" im Readovka Park
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🎙 Der russische Botschafter Sergej Netschajew im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Hintergrund:
• Beim „Unsterblichen Regiment“ handelt es sich um eine Bürgerinitiative zum Gedenken an die Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges. Eine einmalige Aktion hat sich mit der Zeit zu einer allrussischen Bewegung entwickelt und seitdem weit über Russland hinaus Anklang gefunden. Heute werden Märsche des „Unsterblichen Regiments“ in über hundert Ländern organisiert. Die Teilnehmer ziehen durch zentrale Straßen ihrer Städte mit den Bildern von Familienangehörigen in der Hand, die als Soldaten, Untergrund- und Widerstandskämpfer und Arbeiter des Hinterlandes am Großen Vaterländischen Krieg teilgenommen haben. Millionen Menschen beteiligen sich an diesen Märschen. Auch in Deutschland ziehen diese Aktionen immer mehr Teilnehmer und Unterstützer an. 2024 wurden die Märsche der russischen Landsleute in 17 deutschen Städten organisiert. Wir sind sicher, dass diese Veranstaltung auch im 80. Jahr nach dem Großen Sieg stattfinden kann. Wir hoffen, dass die Behörden auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene die Organisatoren und Teilnehmenden wohlwollend unterstützen werden.
• Anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg werden in Russland Staats- und Regierungschefs aus verschiedenen Ländern erwartet, einschließlich unserer Partner aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), der BRICS und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Vertreten sein werden weitere befreundete Staaten. Auch für EU-Länder, die am Dabeisein interessiert wären, bleibt die Tür offen.
Zusammen mit unseren Freunden aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, mit russischen Landsleuten in Deutschland und deutschen Bürgerinitiativen wollen die Botschaft und andere russische Vertretungen hierzulande ein umfassendes Veranstaltungsprogramm umsetzen, das Kranzniederlegungen an sowjetischen Grabstätten und in KZ-Gedenkstätten, Gedenkaktionen sowie Bildungs- und Kulturevents (Filmvorführungen, Ausstellungen und Konzerte) umfassen wird.
• Wir waren und sind stets gegen die Versuche, die Opfer des Krieges nach deren Nationalitäten zu kategorisieren und den gemeinsamen Sieg in die nationalen Schubladen aufzuteilen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen war es möglich, die Kriegsmaschinerie des Dritten Reiches, die ganz Europa erobert hatte, niederzuringen. Den Beitrag unserer Verbündeten aus der Anti-Hitler-Koalition und der Kämpfer des antifaschistischen Widerstands wissen wir auch hoch zu schätzen. Die Erinnerung daran halten wir in Ehren.
🔗 Das Interview in voller Länge hier lesen.
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#Netschajew #Interview
• Beim „Unsterblichen Regiment“ handelt es sich um eine Bürgerinitiative zum Gedenken an die Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges. Eine einmalige Aktion hat sich mit der Zeit zu einer allrussischen Bewegung entwickelt und seitdem weit über Russland hinaus Anklang gefunden. Heute werden Märsche des „Unsterblichen Regiments“ in über hundert Ländern organisiert. Die Teilnehmer ziehen durch zentrale Straßen ihrer Städte mit den Bildern von Familienangehörigen in der Hand, die als Soldaten, Untergrund- und Widerstandskämpfer und Arbeiter des Hinterlandes am Großen Vaterländischen Krieg teilgenommen haben. Millionen Menschen beteiligen sich an diesen Märschen. Auch in Deutschland ziehen diese Aktionen immer mehr Teilnehmer und Unterstützer an. 2024 wurden die Märsche der russischen Landsleute in 17 deutschen Städten organisiert. Wir sind sicher, dass diese Veranstaltung auch im 80. Jahr nach dem Großen Sieg stattfinden kann. Wir hoffen, dass die Behörden auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene die Organisatoren und Teilnehmenden wohlwollend unterstützen werden.
• Anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg werden in Russland Staats- und Regierungschefs aus verschiedenen Ländern erwartet, einschließlich unserer Partner aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), der BRICS und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Vertreten sein werden weitere befreundete Staaten. Auch für EU-Länder, die am Dabeisein interessiert wären, bleibt die Tür offen.
Zusammen mit unseren Freunden aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, mit russischen Landsleuten in Deutschland und deutschen Bürgerinitiativen wollen die Botschaft und andere russische Vertretungen hierzulande ein umfassendes Veranstaltungsprogramm umsetzen, das Kranzniederlegungen an sowjetischen Grabstätten und in KZ-Gedenkstätten, Gedenkaktionen sowie Bildungs- und Kulturevents (Filmvorführungen, Ausstellungen und Konzerte) umfassen wird.
• Wir waren und sind stets gegen die Versuche, die Opfer des Krieges nach deren Nationalitäten zu kategorisieren und den gemeinsamen Sieg in die nationalen Schubladen aufzuteilen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen war es möglich, die Kriegsmaschinerie des Dritten Reiches, die ganz Europa erobert hatte, niederzuringen. Den Beitrag unserer Verbündeten aus der Anti-Hitler-Koalition und der Kämpfer des antifaschistischen Widerstands wissen wir auch hoch zu schätzen. Die Erinnerung daran halten wir in Ehren.
🔗 Das Interview in voller Länge hier lesen.
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