Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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📆 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren 🇷🇺

Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über Kursk, die Stadt militärischen Ruhms.

📚 Der Titel „Stadt des militärischen Ruhms“ wird russischen Städten verliehen, in denen die heftigsten Kämpfe des Zweiten Weltkrieges stattfanden. Die Bürger dieser Städte zeigten außerordentlichen Mut, echte Tapferkeit und massenhaften Heldenmut, was einen entscheidenden Einfluss auf den Waffengang hatte. In solchen Städten wurde eine Stele mit dem Bild des Stadtwappens und dem Text der Erlasses des Präsidenten über die Verleihung dieses Titels errichtet.

Während des Großen Vaterländischen Krieges erfolgte am 29. August 1941 der erste Bombenangriff deutscher Flugzeuge auf Kursk. Anfang November näherte sich der Feind der Stadt und besetzte sie nach Abwehrkämpfen am 3. November 1941. Kursk stand 450 Tage lang unter Nazi-Besatzung und wurde fast vollständig zerstört. Am 8. Februar 1943 wurde Kursk befreit. Die Schlacht um Kursk, die 50 Tage dauerte – vom 5. Juli bis zum 23. August 1943 – und zu einem Wendepunkt im gesamten Krieg wurde, ist für die Stadt und ganz Russland unvergesslich.

⚔️ Während der Schlacht um Kursk verloren die Deutschen 30 Divisionen, darunter 7 Panzerdivisionen, über 500.000 Soldaten und Offiziere, 1.500 Panzer und Sturmgeschütze, mehr als 3.700 Flugzeuge und 3.000 Geschütze. Die Verluste der Streitkräfte der UdSSR beliefen sich auf über 860.000 Menschen, von denen 255.000 getötet oder vermisst wurden.

In der Schlacht von Kursk bewiesen sowjetische Soldaten Mut, Standhaftigkeit und Heldenmut. Mehr als 100.000 Menschen wurden mit Orden und Medaillen ausgezeichnet, 231 Personen erhielten den Titel eines Helden der Sowjetunion, 132 Einheiten und Formationen erhielten den Titel einer Garde und 26 erhielten die Beinamen „von Orjol“, „von Belgorod“, „von Charkow“ und „von Karatschew“.

🛡 Nach dem Ende der Schlacht ging die strategische Initiative schließlich an die Rote Armee über, die bis Kriegsende weiterhin sowjetische Gebiete von den Invasoren befreite und hauptsächlich Offensivoperationen durchführte.

Der 23. August, der Tag der Niederlage der deutschen Truppen gegen die Rote Armee in der Schlacht um Kursk, ist einer der sog. „Tage des militärischen Ruhms Russlands“. Belgorod, Kursk und Orjol waren die ersten Städte in Russland, denen der Ehrentitel „Stadt des militärischen Ruhms“ verliehen wurde.

🔸 Heute ist Kursk eine moderne Stadt mit einer Mischung aus historischen und zeitgenössischen Architektur. Es gibt zahlreiche Museen, Parks und Denkmäler, die die Geschichte und Kultur der Region widerspiegeln. Die Wirtschaft der Stadt basiert auf verschiedenen Industrien, darunter Maschinenbau, Lebensmittelverarbeitung und Landwirtschaft.

📌Aufnahmen:
1. Die Deutschen marschieren in die Stadt ein. November 1941.
2. Kämpfe auf den Straßen der Stadt. 8. Februar 1943
3. Ruinen der Stadt. 1943

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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„Keinen Zentimeter nach Osten“ – Interpretation des kollektiven Westens

Ein sichtbarer Beweis dafür, dass das sogenannte „NATO-Verteidigungsbündnis“ angeblich keine Expansionsabsichten verfolgt. Zehn Erweiterungsrunden der NATO – sieben davon nach dem Zerfall der Sowjetunion:

Nach dem Ende des Kalten Krieges sind folgende Länder dem NATO-Bündnis beigetreten:


📍1999 – Tschechien, Ungarn, Polen
📍2004 – Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien
📍2009 – Albanien, Kroatien
📍2017 – Montenegro
📍2020 – Nordmazedonien
📍2023 – Finnland
📍2024 – Schweden

Derzeit vereint die NATO 32 Mitgliedsstaaten. Die sogenannte NATO-Ostflanke wird massiv aufgerüstet. Das führt zur Militarisierung Europas und zur Untergrabung der europäischen Sicherheitsarchitektur.
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🎥 We present to your attention a documentary film by Ekaterina Kozhakina and Lidiya Vasilevskaya «Eternal Heroes».

The start of World War II crushed their dreams of a carefree student life as they had to grow up quickly to defend their motherland. Nikolay Teplotanskikh, now 98, volunteered for a tank regiment as a driver. He repeatedly saved wounded fellow fighters and miraculously survived himself. Valentina Minaeva, 103, worked as a surgical nurse and saved hundreds of lives. Vitaly Kolesov, 100, commanded an artillery platoon and endured some of the most harrowing moments of the Second World War, including the Battle of Stalingrad. As true patriots, these veterans fought not only for their countries but also for all those threatened by Nazism, fighting for freedom.

Source: Eternal Heroes
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📩 Offener Brief vom ostdeutschen Autor und Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel an den Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen Dr. Axel Drecoll:

Sehr geehrter Prof. Dr. Axel Drecoll,

mit Entsetzen entnahm ich der Presse, dass Sie die russischen Vertreter für die Feierlichkeiten zur Befreiung des KZ Sachsenhausen ausgeladen haben bzw. ihnen den Zutritt zum Festakt verweigern. Die allgemeine Ideologie einer „wertebasierten Außenpolitik“ treibt wahrhaft kriegstüchtige Blüten. Mein Freund und langjähriger Wegbegleiter, der Komponist Eberhard Schmidt, war Insasse in Ihrem Lager. Seine Erfahrungen haben mich tief geprägt. Der Regisseur Konrad Wolf, damals Soldat der Sowjetarmee, war an der Befreiung des Konzentrationslagers beteiligt und hat diesem Moment in seinem Film „Ich war Neunzehn“ ein eindrückliches Denkmal gesetzt. Schauen Sie sich diesen Film doch einmal an! Er wird von einer großen Menschlichkeit getragen und beschreibt genau in diesen Augenblicken, da das ganze Grauen der Nazizeit sichtbar wird, dass nicht Rache oder Rechthaberei die dunklen Stellen der Zeit zu entmachten vermögen, sondern Größe und Menschlichkeit. Die Schrecken, die Unmenschlichkeit, ja der Zynismus der deutschen Faschisten waren beispiellos und sind durch nichts anderes beendet worden als durch den Einsatz der sowjetischen Soldaten und Offiziere.

Wollen Sie diese Geschichte umschreiben und uns selbst zu den Befreiern umdeuten? Wollen Sie Grundlagen des Humanismus politischen Winkelzügen und Selbstermächtigungen opfern? An was wollen Sie erinnern, wenn Sie diesen Ort des Schreckens seiner Geschichte berauben? Auch wenn Sie mit dem Verlauf der deutschen Geschichte nicht einverstanden sind, ändert das nichts an den Tatsachen. Sie wurden als Direktor für die Erinnerungskultur berufen. Folgen Sie dieser Berufung!

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🎙 Alexej Polischtschuk, Leiter der 2. Abteilung für die Gemeinschaft unabhängiger Staaten im Russischen Außenministerium

💬 Die russische Seite ist offen für Diskussionen über erstgemeinte und realistische Vorschläge, die den aktuellen Gegebenheiten Rechnung tragen und zur Behebung der Grundursachen der Ukraine-Krise sowie zu einem tatsächlich umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden führen werden. Das Verhalten der Regierung in Kiew zeigt jedoch, dass sie dazu nicht bereit ist. Kiew ist aus den direkten Gesprächen mit Russland ausgetreten, die vom Ende Februar bis Mitte April 2022 geführt wurden. Im September 2022 wurde per Dekret des ukrainischen Präsidenten in der Ukraine ein Selbstverbot für Gespräche mit der russischen Führung eingeführt, das nach wie vor in Kraft ist.

@RusBotschaft

#Polischtschuk #Ukraine

🔗 Interview im Wortlaut
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❗️ Stellungnahme des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew hinsichtlich der Teilnahme russischer Vertreter an Gedenkveranstaltungen in Deutschland

💬 Vor dem Hintergrund der in den deutschen Medien breit geführten Diskussion hinsichtlich der Teilnahme offizieller russischer Vertreter an Gedenkveranstaltungen auf den sowjetischen Kriegsgräberstätten in Deutschland und mit Hinblick auf die zahlreichen Spekulationen hierzu möchte ich folgende Akzente setzen.

💬 Der Tag des Sieges ist ein Feiertag, der jedem Menschen in Russland heilig ist. Der Vernichtungskrieg, den die Nazis gegen die Sowjetunion vom Zaun gerissen hatten, forderte das Leben von 27 Millionen Sowjetbürgern. Die Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Schergen müssen als Genozid an den Völkern der UdSSR anerkannt werden. Wir rufen dazu den neuen deutschen Bundestag und die neue deutsche Bundesregierung auf, sobald diese gebildet wird.

💬 Als Fortsetzer-Staat der Sowjetunion hält Russland das Andenken der Gefallenen in Ehren. Dabei hat unser Land die heldenhaften Leistungen der sowjetischen Soldaten und die immensen Opfer, die von dem Sowjetvolk für den Sieg gebracht worden waren, nie nach Nationalität unterschieden. Der Sieg ist unser gemeinsames Gut und die Erinnerung an die Opfer des Krieges unser gemeinsamer Schmerz. Russen, Belarussen, Ukrainer, Kasachen und Angehörige von mehr als hundert Völkern der UdSSR standen im Schulterschluss zusammen und konnten nur zusammen siegen.

💬 Auf dem Territorium Deutschlands befinden sich mehr als viertausend Grabstätten, in denen über 700.000 Sowjetsoldaten ruhen. Von Herzen danken wir den deutschen Gemeinden und Kommunen, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und den Menschen in Deutschland für den fürsorglichen Umgang mit den sowjetischen Kriegsgräbern und Gedenkstätten.

💬 Im Vorfeld des 80. Jahrestages der Befreiung Deutschlands und Europas vom Nazismus planen die russischen diplomatischen Vertretungen zusammen mit Kollegen aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten eine Vielzahl von Gedenkveranstaltungen, bei denen wir Kränze und Blumen niederlegen, uns tief an den Gräbern der Sowjetsoldaten verneigen und auf ihre unsterblichen Heldentaten besinnen wollen. Dazu laden wir Veteranen, russische Landsleute, deutsche Bürger und alle ein, die das Andenken der Befreier in Ehren halten. Gern nehmen wir auch an uns gerichtete Einladungen an.

💬 Entschieden weisen wir die Versuche zurück, uns eine „propagandistische Instrumentalisierung“ der Gedenkveranstaltungen vorzuwerfen. Wir haben immer deutlich gemacht und wollen auch heute deutlich machen, dass die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, den entscheidenden Anteil der Roten Armee an der Zerschlagung des Nazismus und die kolossalen Opfer des Sowjetvolkes nicht von der jeweils aktuellen politischen Agenda abhängen, verdreht oder verschwiegen werden darf. Das ist unsere feste Überzeugung.

💬 Die Versuche einer Instrumentalisierung sehen wir hingegen in den Verboten, die Symbole des Sieges sowie die Staatsflaggen der UdSSR und Russlands in der Öffentlichkeit zu zeigen, im Ausschluss russischer und belarussischer Vertreter vom gemeinsamen Erinnern und in den Anspielungen auf einen womöglich mit Gewalt einhergehenden Verweis offizieller Vertreter unserer Länder vom Gelände der Gedenkstätten. Den Ideengebern für derlei Maßnahmen gereicht das nicht zur Ehre.

💬 Unsere Aufgabe ist es, den anstehenden Jahrestag des Großen Sieges in Würde zu begehen, der Befreier Deutschlands und Europas vom Nazismus zu gedenken, an ihren Denkmälern Blumen und Kränze niederzulegen und uns an ihren Gräbern zu verneigen. Genau das werden wir tun. Alle, die dabei sein wollen, sind herzlich eingeladen, sich uns in diesem Gedenken anzuschließen.

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#Netschajew #80JahreBefreiung
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📆 Elbe Day

📌 Heute vor 80 Jahren, am 25. April 1945, trafen sowjetische und amerikanische Soldaten vor den Toren der Stadt Torgau aufeinander. Die Truppen der 1. Ukrainischen Front unter dem Kommando von Marschall Iwan Konew, trafen sich mit den Truppen der 1. US-Armee unter dem Kommando von General Courtney Hodges.

🔸 Auf dem Bild – das historische Treffen auf der zerstörten Elbbrücke bei Torgau. Zwei junge Offiziere, Lieutenant William Robertson von der 69. US-Infanteriedivision und Leutnant Alexander Silwaschko von der 58. Gardeschützendivision der Roten Armee, haben an dem Tag Geschichte geschrieben. Mit einem einfachen Händedruck wurden sie zu Symbolfiguren des ersten offiziellen Zusammentreffens amerikanischer und sowjetischer Truppen – ein Moment, der für viele das nahende Ende des Zweiten Weltkriegs und die Hoffnung auf Frieden verkörperte.

🤝 Händeschütteln der sowjetischen und amerikanischen Soldaten gilt bis heute als ein Sinnbild des Friedens.

Dieses Ereignis ist nicht nur von historischer, sondern auch von symbolischer Bedeutung. Es markierte den Höhepunkt des alliierten Kampfes der Anti-Hitler-Koalition gegen den Nazismus und leitete die Niederlage des Dritten Reiches ein, das 15 Tage danach kapitulierte. Der Geist der Einheit gegen den gemeinsamen Feind, der später als "Geist der Elbe" bezeichnet wurde, eröffnete Perspektiven für eine Nachkriegszusammenarbeit auf einer neuen Ebene.

🕊 Ohne Rücksicht auf kulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren tauschten die Kameraden Abzeichen, Erkennungszeichen, Haushaltsgegenstände und sogar Wertsachen aus.

📽 Hier können Sie sich eine Dokumentation in englischer Sprache ansehen, um mehr über dieses wichtige Ereignis zu erfahren.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte #ElbeDay
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📅 Heute vor 80 Jahren – Elbe Day

📸 Ein Bild ging um die Welt: Amerikaner und Sowjets vereint – nicht durch Worte, sondern durch ein gemeinsames Ziel.

🗨 Lt. William Robertson

„We didn’t speak the same language, but we understood each other perfectly.“

Deutsche Übersetzung: „Wir sprachen nicht dieselbe Sprache, aber wir verstanden uns perfekt.“

🎙 US-Präsident Harry S. Truman:

„The meeting on the Elbe is a solemn reminder of the high purpose that binds our nations in this hour: the destruction of tyranny and the building of a lasting peace.“

Deutsche Übersetzung: „Das Treffen an der Elbe ist eine feierliche Erinnerung an das große Ziel, das unsere Nationen in dieser Stunde eint: die Zerschlagung der Tyrannei und der Aufbau eines dauerhaften Friedens.“

📌 Der Kommandant der 1. Ukrainischen Front, Marschall Iwan Konew, erinnerte sich:

„Разумеется, встреча двух командующих была довольно дружественной. Тем более что мы не дипломаты, а солдаты. Говорили напрямую и совершенно откровенно, хотя официальные тосты были произнесены как мной, так и им.“

Deutsche Übersetzung: "Natürlich war das Treffen der beiden Befehlshaber ziemlich freundschaftlich. Zumal wir ja keine Diplomaten, sondern Soldaten sind. Wir sprachen offen und ganz direkt miteinander – auch wenn die offiziellen Trinksprüche sowohl von mir als auch von ihm ausgesprochen wurden."

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte #ElbeDay
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📆 Heute, anlässlich des 80. Jahrestages der Begegnung US-amerikanischer und sowjetischer Truppen an der Elbe, fanden in der Stadt Torgau feierliche Kranz- und Blumenniederlegungen am Denkmal statt, das zur Erinnerung an das legendäre Zusammentreffen der Alliierten errichtet wurde. Ebenso wurde auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof, wo die bei der Befreiung der Stadt gefallenen Rotarmisten begraben sind, der Opfer gedacht.

An der feierlich-gedenkenden Veranstaltung nahmen der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché und die Mitarbeiter der Botschaft in Berlin sowie zahlreiche engagierte Bürger aus der Region teil.

Von deutscher Seite beteiligten sich der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der Oberbürgermeister von Torgau Rüdiger Henrik Simon und weitere Ehrengäste an der Gedenkzeremonie.

Zur Erinnerung an das Zusammentreffen der Alliiertenarmeen wurde in der Nähe der historischen Brücke ein Denkmal enthüllt – eine massive Granitsäule, gekrönt von einer Skulptur mit stilisierten Flaggen der UdSSR und der USA. Auf dem Sockel sind Inschriften in Russisch, Englisch und Deutsch eingraviert, die lauten: „Ehre der siegreichen Roten Armee und den tapferen Truppen unserer Alliierten, die den Sieg über das faschistische Deutschland errangen.“ Auf der anderen Seite des Denkmals steht: „Hier an der Elbe, am 25. April 1945, vereinigten sich die Truppen der 1. Ukrainischen Front der Roten Armee mit den amerikanischen Streitkräften.“

Auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Torgau fanden über 400 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion ihre letzte Ruhe: sowjetische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter („Ostarbeiter“) und deren Kinder sowie Rotarmisten, die in den blutigen Kämpfen um Torgau vom 22. bis 25. April 1945 gefallen oder an ihren Kriegsverletzungen in Lazaretten gestorben sind.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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