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🎥 We present to your attention a documentary film by Oksana Boychouk and Pavel Burnatov «Immortal Letters»
The events of the bloodiest war in the history of mankind are described in memoirs and historical works. But it is the letters that touch our hearts. They have everything: short stories about the war, poems, old photos, words of love and dreams of post-war happiness. In many families, these letters are carefully kept as relics.
Source: Immortal Letters
The events of the bloodiest war in the history of mankind are described in memoirs and historical works. But it is the letters that touch our hearts. They have everything: short stories about the war, poems, old photos, words of love and dreams of post-war happiness. In many families, these letters are carefully kept as relics.
Source: Immortal Letters
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📣 Offener Brief von Autorin Dr. Eva Maleck-Lewy an den Bundespräsidenten im Zusammenhang mit dem Ausschluss von russischen Vertreter bei den Gedenkveranstaltungen zum Ende des Zweiten Weltkrieges
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
vor wenigen Tagen habe ich erfahren, dass das Auswärtige Amt unter Führung der Ministerin Annalena Baerbock Vertreter Russlands vom Gedenken an die Befreiung der deutschen Konzentrationslager auf deutschem Boden ausschließen möchte und zudem unter Verweis auf das Hausrecht Vertreter des russischen Staates von offiziellen Gedenkveranstaltungen zum Ende des verbrecherischen deutschen Angriffskrieges und der Befreiung vom Nazi-Regime des jeweiligen Ortes verweisen möchte.
Ich halte das für eine eklatante Missachtung der Würde der Opfer des Nazismus und der deutschen Gewaltherrschaft in vielen Ländern Europas. Zugleich sendet das ein grundsätzlich falsches Signal an die heute lebenden und künftigen Generation in Deutschland und darüber hinaus.
Meine Mutter, Liselotte Lewy, geborene Robert, wurde im November 1944, nur drei Wochen nachdem sie meine Schwester geboren hatte, von der Gestapo verhaftet und zunächst in einem Notgefängnis in einem Gebäudeteil der Neuen Synagoge Berlins in der Oranienburger Straße eingekerkert und dort brutal gefoltert.
Anschließend wurde sie in ein Deportationslager im Jüdischen Krankenhaus, in der damaligen Schulstraße 78 in Berlin, verbracht. Von dort sollte sie nach Auschwitz deportiert werden. Dank der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 konnte sie nicht mehr in dieses Todeslager geschickt werden. Bis zu ihrer Befreiung musste sie Zwangsarbeit leisten. Die Gefährten ihrer Widerstandsgruppe waren nach ihrer Verhaftung vor den Volksgerichtshof Freislers gestellt und dort zum Tode verurteilt worden.
Das Martyrium meiner Mutter endete am 24. April 1945, als die sowjetischen Truppen der 1. Belorussischen Front unter Marschall Shukow von den Seelower Höhen kommend den Weg nach Berlin freikämpften und über Pankow und den Prenzlauer Berg nach Wedding vorstießen und so auch das Lager im Jüdischen Krankenhaus, in dem noch etwa 800 jüdische Häftlinge und Zwangsarbeiter verblieben waren, befreiten.
Der Entlassungsschein ist von einem sowjetischen Offizier unterschrieben und handschriftlich in kyrillischen Buchstaben verfasst. Er verzeichnet als Datum der Entlassung aus dem Lager den 26. April 1945. Dieser Zettel ist für meine Mutter von besonderer Bedeutung geblieben. Sie hat ihn aufbewahrt und in Ehren gehalten bis zu ihrem Tode am 4. Oktober 2009, als sie im Alter von 100 Jahren starb.
Der Beitrag der sowjetischen, einschließlich der russischen Offiziere und Soldaten zur Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus ist in unserer Familie unvergessen. Ein Ausschluss russischer Vertreter vom Gedenken an den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges halte ich für eine Schande für Deutschland und die gegenwärtige Politik.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Eva Maleck-Lewy
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
vor wenigen Tagen habe ich erfahren, dass das Auswärtige Amt unter Führung der Ministerin Annalena Baerbock Vertreter Russlands vom Gedenken an die Befreiung der deutschen Konzentrationslager auf deutschem Boden ausschließen möchte und zudem unter Verweis auf das Hausrecht Vertreter des russischen Staates von offiziellen Gedenkveranstaltungen zum Ende des verbrecherischen deutschen Angriffskrieges und der Befreiung vom Nazi-Regime des jeweiligen Ortes verweisen möchte.
Ich halte das für eine eklatante Missachtung der Würde der Opfer des Nazismus und der deutschen Gewaltherrschaft in vielen Ländern Europas. Zugleich sendet das ein grundsätzlich falsches Signal an die heute lebenden und künftigen Generation in Deutschland und darüber hinaus.
Meine Mutter, Liselotte Lewy, geborene Robert, wurde im November 1944, nur drei Wochen nachdem sie meine Schwester geboren hatte, von der Gestapo verhaftet und zunächst in einem Notgefängnis in einem Gebäudeteil der Neuen Synagoge Berlins in der Oranienburger Straße eingekerkert und dort brutal gefoltert.
Anschließend wurde sie in ein Deportationslager im Jüdischen Krankenhaus, in der damaligen Schulstraße 78 in Berlin, verbracht. Von dort sollte sie nach Auschwitz deportiert werden. Dank der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 konnte sie nicht mehr in dieses Todeslager geschickt werden. Bis zu ihrer Befreiung musste sie Zwangsarbeit leisten. Die Gefährten ihrer Widerstandsgruppe waren nach ihrer Verhaftung vor den Volksgerichtshof Freislers gestellt und dort zum Tode verurteilt worden.
Das Martyrium meiner Mutter endete am 24. April 1945, als die sowjetischen Truppen der 1. Belorussischen Front unter Marschall Shukow von den Seelower Höhen kommend den Weg nach Berlin freikämpften und über Pankow und den Prenzlauer Berg nach Wedding vorstießen und so auch das Lager im Jüdischen Krankenhaus, in dem noch etwa 800 jüdische Häftlinge und Zwangsarbeiter verblieben waren, befreiten.
Der Entlassungsschein ist von einem sowjetischen Offizier unterschrieben und handschriftlich in kyrillischen Buchstaben verfasst. Er verzeichnet als Datum der Entlassung aus dem Lager den 26. April 1945. Dieser Zettel ist für meine Mutter von besonderer Bedeutung geblieben. Sie hat ihn aufbewahrt und in Ehren gehalten bis zu ihrem Tode am 4. Oktober 2009, als sie im Alter von 100 Jahren starb.
Der Beitrag der sowjetischen, einschließlich der russischen Offiziere und Soldaten zur Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus ist in unserer Familie unvergessen. Ein Ausschluss russischer Vertreter vom Gedenken an den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges halte ich für eine Schande für Deutschland und die gegenwärtige Politik.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Eva Maleck-Lewy
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🎙 Anlässlich des bevorstehenden 80. Jahrestages der Befreiung vom Nazismus fand am 29. April im Theater Ost in Berlin eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Feinde, Freunde – Wieder Feinde?“ statt. Im Fokus standen die historischen Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg sowie die aktuelle Lage in den Beziehungen zwischen Deutschland und Russland.
Unter der Moderation von Journalist Dietmar Ringel diskutierten:
👤 Sergej Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland;
👤 Dr. Erich Vad, Brigadegeneral a.D. und ehemaliger militärpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel;
👤 Prof. Dr. Natalija Narotschnizkaja, russische Historikerin;
👤 Daniela Dahn, Schriftstellerin und Publizistin;
Die Veranstaltung beleuchtete die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, insbesondere im Lichte des 8. Mai 1945, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Die Diskussionsteilnehmenden erinnerten daran, dass die Sowjetunion die Hauptlast des Krieges trug – mit mehr als 27 Millionen Toten – und dass die militärische Niederlage für Deutschland zugleich eine Befreiung vom NS-Regime bedeutete.
Die Diskussion zeigte eindrücklich, wie notwendig ein differenzierter Dialog in einer Zeit wachsender Spannungen ist. Das Publikum im ausverkauften Theater Ost reagierte mit großem Interesse und intensiven Nachfragen.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
Unter der Moderation von Journalist Dietmar Ringel diskutierten:
👤 Sergej Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland;
👤 Dr. Erich Vad, Brigadegeneral a.D. und ehemaliger militärpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel;
👤 Prof. Dr. Natalija Narotschnizkaja, russische Historikerin;
👤 Daniela Dahn, Schriftstellerin und Publizistin;
Die Veranstaltung beleuchtete die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, insbesondere im Lichte des 8. Mai 1945, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Die Diskussionsteilnehmenden erinnerten daran, dass die Sowjetunion die Hauptlast des Krieges trug – mit mehr als 27 Millionen Toten – und dass die militärische Niederlage für Deutschland zugleich eine Befreiung vom NS-Regime bedeutete.
Die Diskussion zeigte eindrücklich, wie notwendig ein differenzierter Dialog in einer Zeit wachsender Spannungen ist. Das Publikum im ausverkauften Theater Ost reagierte mit großem Interesse und intensiven Nachfragen.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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📣 Über die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow an einem Treffen der BRICS-Außenminister in Rio de Janeiro
🔹 Am 28.-29. April 2025 hat der russische Außenminister Sergej Lawrow in Rio de Janeiro an einer Außenministerkonferenz der BRICS-Staaten teilgenommen, die unter dem Vorsitz Brasiliens abgehalten wurde.
🔹 Im Rahmen eines erweiterten Formats trafen die Außenminister während der Konferenz auch Vertreter der Partnerstaaten der BRICS-Länder (Belarus, Bolivien, Kasachstan, Kuba, Malaysia, Nigeria, Thailand, Uganda und Usbekistan). Die Einführung dieser Länderkategorie wurde im Oktober 2024 auf dem BRICS-Gipfel in Kazan beschlossen.
🔹 Es fand ein vertiefter Austausch über eine breite Palette von aktuellen Fragen der internationalen Agenda und der Zusammenarbeit auf den internationalen Plattformen statt. Die Außenminister besprachen zudem die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit der BRICS-Staaten und die Vorbereitung auf den XVII. BRICS-Gipfel am 6.-7. Juli. Die Teilnehmer sprachen sich für die Stärkung der Multipolarität und die Aufrechterhaltung der Rollenhoheit der Vereinten Nationen bei der Gewährleistung des internationalen Friedens und der Sicherheit aus. Es fand eine interessierte Diskussion über den Zustand und die Zukunft einer Reform des Systems der internationalen Beziehungen im Sinne der fairen und gleichen Sicherheit, der nachhaltigen Entwicklung und des langfristigen Wirtschaftswachstums für ausschließlich alle Staaten statt.
@RusBotschaft
#Lawrow #Rio #BRICS
🔹 Am 28.-29. April 2025 hat der russische Außenminister Sergej Lawrow in Rio de Janeiro an einer Außenministerkonferenz der BRICS-Staaten teilgenommen, die unter dem Vorsitz Brasiliens abgehalten wurde.
🔹 Im Rahmen eines erweiterten Formats trafen die Außenminister während der Konferenz auch Vertreter der Partnerstaaten der BRICS-Länder (Belarus, Bolivien, Kasachstan, Kuba, Malaysia, Nigeria, Thailand, Uganda und Usbekistan). Die Einführung dieser Länderkategorie wurde im Oktober 2024 auf dem BRICS-Gipfel in Kazan beschlossen.
🔹 Es fand ein vertiefter Austausch über eine breite Palette von aktuellen Fragen der internationalen Agenda und der Zusammenarbeit auf den internationalen Plattformen statt. Die Außenminister besprachen zudem die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit der BRICS-Staaten und die Vorbereitung auf den XVII. BRICS-Gipfel am 6.-7. Juli. Die Teilnehmer sprachen sich für die Stärkung der Multipolarität und die Aufrechterhaltung der Rollenhoheit der Vereinten Nationen bei der Gewährleistung des internationalen Friedens und der Sicherheit aus. Es fand eine interessierte Diskussion über den Zustand und die Zukunft einer Reform des Systems der internationalen Beziehungen im Sinne der fairen und gleichen Sicherheit, der nachhaltigen Entwicklung und des langfristigen Wirtschaftswachstums für ausschließlich alle Staaten statt.
@RusBotschaft
#Lawrow #Rio #BRICS
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🕯 Vor 80 Jahren, am 30. April 1945, wurde das Konzentrationslager Ravensbrück durch sowjetische Truppen befreit.
▪️ Ravensbrück wurde 1938 in Deutschland gebaut, um Frauen zu inhaftieren. Die ersten Häftlinge gerieten im Frühjahr 1939 in Ravensbrück. Sie waren Mitglieder der europäischen Widerstandsbewegung, Familienangehörige von Widerstandskämpfern und politische Gegner der Nazis.
▪️ Das Lager war ursprünglich für 6.000 Menschen gedacht. Ende 1944 waren jedoch mindestens 12.000 Menschen ständig in Ravensbrück inhaftiert, und im Januar 1945 befanden sich 36.000 Menschen im Lager. Infolgedessen wurden 800-900 Häftlinge in Baracken untergebracht, wo früher jeweils 120 Personen waren.
▪️ Bereits im Oktober 1941 wurden die ersten Frauen aus der Sowjetunion nach Ravensbrück gebracht. Sie waren Untergrundkämpferinnen, Pilotinnen, Angehörige der Nachrichtentruppen, Autofahrerinnen, Sanitäterinnen und politische Arbeiterinnen. Insgesamt waren während des Krieges etwa 2.000 Frauen aus den Sowjetrepubliken im Lager inhaftiert.
▪️ Die Sterblichkeitsrate in Ravensbrück war sehr hoch. Von 132.000 Häftlingen starben 92.700. Die Nazis töteten Menschen bei medizinischen Experimenten, Erschießungen und in Gaskammern. Die Häftlinge verhungerten und starben an Krankheiten, die sich aufgrund der unhygienischen Bedingungen in den Baracken schnell ausbreiteten.
▪️ Am Morgen des 27. April 1945 begann die Evakuierung der Häftlinge. 20.000 Menschen wurden in Kolonnen aufgeteilt und zu Fuß in Richtung Nordwesten in Marsch gesetzt.
▪️ Am 30. April 1945 näherten sich die Truppen der 2. Weißrussischen Front von Osten her dem Konzentrationslager. Die Wachleute flohen und die verbleibenden Häftlinge begrüßten die Befreier. In Ravensbrück befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 2-3 Tausend Menschen. Sie kamen den Befreiern entgegen. Auch die Insassen, die nach Nordwesten getrieben wurden, wurden bald gerettet. Unter den 20.000 Befreiten befanden sich 700 Sowjetbürger.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung
▪️ Ravensbrück wurde 1938 in Deutschland gebaut, um Frauen zu inhaftieren. Die ersten Häftlinge gerieten im Frühjahr 1939 in Ravensbrück. Sie waren Mitglieder der europäischen Widerstandsbewegung, Familienangehörige von Widerstandskämpfern und politische Gegner der Nazis.
▪️ Das Lager war ursprünglich für 6.000 Menschen gedacht. Ende 1944 waren jedoch mindestens 12.000 Menschen ständig in Ravensbrück inhaftiert, und im Januar 1945 befanden sich 36.000 Menschen im Lager. Infolgedessen wurden 800-900 Häftlinge in Baracken untergebracht, wo früher jeweils 120 Personen waren.
▪️ Bereits im Oktober 1941 wurden die ersten Frauen aus der Sowjetunion nach Ravensbrück gebracht. Sie waren Untergrundkämpferinnen, Pilotinnen, Angehörige der Nachrichtentruppen, Autofahrerinnen, Sanitäterinnen und politische Arbeiterinnen. Insgesamt waren während des Krieges etwa 2.000 Frauen aus den Sowjetrepubliken im Lager inhaftiert.
▪️ Die Sterblichkeitsrate in Ravensbrück war sehr hoch. Von 132.000 Häftlingen starben 92.700. Die Nazis töteten Menschen bei medizinischen Experimenten, Erschießungen und in Gaskammern. Die Häftlinge verhungerten und starben an Krankheiten, die sich aufgrund der unhygienischen Bedingungen in den Baracken schnell ausbreiteten.
▪️ Am Morgen des 27. April 1945 begann die Evakuierung der Häftlinge. 20.000 Menschen wurden in Kolonnen aufgeteilt und zu Fuß in Richtung Nordwesten in Marsch gesetzt.
▪️ Am 30. April 1945 näherten sich die Truppen der 2. Weißrussischen Front von Osten her dem Konzentrationslager. Die Wachleute flohen und die verbleibenden Häftlinge begrüßten die Befreier. In Ravensbrück befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 2-3 Tausend Menschen. Sie kamen den Befreiern entgegen. Auch die Insassen, die nach Nordwesten getrieben wurden, wurden bald gerettet. Unter den 20.000 Befreiten befanden sich 700 Sowjetbürger.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung
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🕊 Heldentat von Nikolai Massalow
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir Ihnen über die Heldentat von dem sowjetischen Sergeanten Nikolai Massalow in der Schlacht um Berlin.
📆 An diesem Tag vor 80 Jahren, am 30. April 1945, hat der sowjetische Soldat kurz vor dem Beginn des Artilleriebeschusses aus dem verminten Raum ein deutsches nach der Mutter rufendes Mädchen gerettet. Die Szene spielte sich im Hauptstadtzentrum unweit des Tiergartens am Südufer des Landwehrkanals ab.
📝Die Heldentat von Nikolai Massalow wurde in den Kriegserinnerungen von dem Marschall der Sowjetunion Wassili Tschuikow beschrieben. Als Sergeant Massalow ein klägliches Geschrei des deutschen Mädchens hörte, kam er zu seinem unmittelbaren Vorgesetzten und bat:
„Erlauben Sie mir, ein Kind zu retten“
👨🏼🍼Trotz des gegnerischen Maschinengewehrfeuers und mit großem Risiko für sein eigenes Leben hat der tapfere Soldat das dreijährige deutsche Mädchen gerettet. Nach dem Kriegsende kehrte Massalow in seine Heimat zurück, wohnte in einem Haus in Sibirien und arbeitete in einem Kindergarten. Erst in den 1960er erfuhr Nikolai Massalow, dass seine Heldentat den berühmten sowjetischen Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch tief beeindruckt hat und dass er als Prototyp für die Figur des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park gilt.
🎖Im Jahre 1965 wurde Nikolai Massalow die Ehrenbürgerschaft von Ostberlin verliehen. Im Jahre 2022 zum 100-jährigen Jubiläum von dem sowjetischen Helden wurde ein Denkmal für Nikolai Massalow in Kemerowo errichtet, das eine Kopie des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park ist.
✨Bis zu seinem Tod rühmte sich Nikolai Massalow seiner Heldentat nicht. Auf die Frage, warum er in der Schlacht um Berlin sein Leben aufs Spiel für die Rettung eines deutschen Mädchens gesetzt hat, antwortete er immer kurz:
„Ich bin ein russischer Soldat, jeder an meiner Stelle würde das Gleiche tun“.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir Ihnen über die Heldentat von dem sowjetischen Sergeanten Nikolai Massalow in der Schlacht um Berlin.
📆 An diesem Tag vor 80 Jahren, am 30. April 1945, hat der sowjetische Soldat kurz vor dem Beginn des Artilleriebeschusses aus dem verminten Raum ein deutsches nach der Mutter rufendes Mädchen gerettet. Die Szene spielte sich im Hauptstadtzentrum unweit des Tiergartens am Südufer des Landwehrkanals ab.
📝Die Heldentat von Nikolai Massalow wurde in den Kriegserinnerungen von dem Marschall der Sowjetunion Wassili Tschuikow beschrieben. Als Sergeant Massalow ein klägliches Geschrei des deutschen Mädchens hörte, kam er zu seinem unmittelbaren Vorgesetzten und bat:
„Erlauben Sie mir, ein Kind zu retten“
👨🏼🍼Trotz des gegnerischen Maschinengewehrfeuers und mit großem Risiko für sein eigenes Leben hat der tapfere Soldat das dreijährige deutsche Mädchen gerettet. Nach dem Kriegsende kehrte Massalow in seine Heimat zurück, wohnte in einem Haus in Sibirien und arbeitete in einem Kindergarten. Erst in den 1960er erfuhr Nikolai Massalow, dass seine Heldentat den berühmten sowjetischen Bildhauer Jewgeni Wutschetitsch tief beeindruckt hat und dass er als Prototyp für die Figur des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park gilt.
🎖Im Jahre 1965 wurde Nikolai Massalow die Ehrenbürgerschaft von Ostberlin verliehen. Im Jahre 2022 zum 100-jährigen Jubiläum von dem sowjetischen Helden wurde ein Denkmal für Nikolai Massalow in Kemerowo errichtet, das eine Kopie des sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park ist.
✨Bis zu seinem Tod rühmte sich Nikolai Massalow seiner Heldentat nicht. Auf die Frage, warum er in der Schlacht um Berlin sein Leben aufs Spiel für die Rettung eines deutschen Mädchens gesetzt hat, antwortete er immer kurz:
„Ich bin ein russischer Soldat, jeder an meiner Stelle würde das Gleiche tun“.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung
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📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Noworossijsk.
🎖 Heldenstadt ist die höchste Auszeichnung, die Städten der UdSSR verliehen wurde, deren Einwohner im Großen Vaterländischen Krieg massenhaften Heldenmut und Tapferkeit bei der Verteidigung des Landes gezeigt hat. Der Titel wurde offiziell 1965 eingeführt, um den 20. Jahrestag des Sieges zu feiern, und wurde insgesamt 12 Städten sowie der Festung Brest verliehen.
🔸 Noworossijsk ist eine Hafenstadt in der Region Krasnodar am Schwarzen Meer.
🔸 Im Großen Vaterländischen Krieg versorgte der Seehafen von Noworossijsk die Front mit Munition, Granaten und der notwendigen Ausrüstung. Von hier aus wurden Betriebe und Werke ins Landesinnere evakuiert, die Hafendocks schlugen Millionen von Tonnen Fracht um.
🔸 Von 1942 bis 1943 war die Stadt Schauplatz heftiger Kämpfe. Noworossijsk war der östlichste Punkt an der Schwarzmeerküste, bis zu dem die deutsche Wehrmacht in der Offensive im Sommer 1942 vordrang. Die Schlacht um Noworossijsk dauerte 225 Tage lang und endete mit der Niederlage der Wehrmacht am 16. September 1943.
🔸 Eines der legendären Ereignisse im Kampf um die Befreiung von Noworossijsk war die Landung eines Marinelandungstrupps unter der Führung von Major Cäsar Kunikow. Sie erfolgte in der Nacht des 4. Februar 1943 an der südlichen Grenze der Heldenstadt. Dort wurde eine Art Brückenkopf mit einer Fläche von 30 Quadratkilometern errichtet, der unter dem Namen Malaja Semlja (kleines Land) in die Annalen des Großen Vaterländischen Krieges einging. Die Kämpfe auf Malaja Semlja markierten den Beginn der Niederlage von Faschisten in der Stadt und im Hafen.
🔸 1973 wurde Noworossijsk zur Heldenstadt erklärt.
📌 Aufnahmen:
1️. Das Mahnmal „Malaja Semlja“
2️. Seelandungstruppe werden für die Landung bei Noworossijsk auf Boote verladen
3️. Amerikanische M3A1 „Stewart“-Leichtpanzer, die im Rahmen von Lend Lease geliefert wurden, stehen auf einem Lastkahn vor der Landung der Seelandungstruppe in Osereika
4️. Noworossijsk nach der Bombardierung. Die Familie wurde obdachlos
5️. Noworossijsk nach der Befreiung
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Noworossijsk.
🎖 Heldenstadt ist die höchste Auszeichnung, die Städten der UdSSR verliehen wurde, deren Einwohner im Großen Vaterländischen Krieg massenhaften Heldenmut und Tapferkeit bei der Verteidigung des Landes gezeigt hat. Der Titel wurde offiziell 1965 eingeführt, um den 20. Jahrestag des Sieges zu feiern, und wurde insgesamt 12 Städten sowie der Festung Brest verliehen.
🔸 Noworossijsk ist eine Hafenstadt in der Region Krasnodar am Schwarzen Meer.
🔸 Im Großen Vaterländischen Krieg versorgte der Seehafen von Noworossijsk die Front mit Munition, Granaten und der notwendigen Ausrüstung. Von hier aus wurden Betriebe und Werke ins Landesinnere evakuiert, die Hafendocks schlugen Millionen von Tonnen Fracht um.
🔸 Von 1942 bis 1943 war die Stadt Schauplatz heftiger Kämpfe. Noworossijsk war der östlichste Punkt an der Schwarzmeerküste, bis zu dem die deutsche Wehrmacht in der Offensive im Sommer 1942 vordrang. Die Schlacht um Noworossijsk dauerte 225 Tage lang und endete mit der Niederlage der Wehrmacht am 16. September 1943.
🔸 Eines der legendären Ereignisse im Kampf um die Befreiung von Noworossijsk war die Landung eines Marinelandungstrupps unter der Führung von Major Cäsar Kunikow. Sie erfolgte in der Nacht des 4. Februar 1943 an der südlichen Grenze der Heldenstadt. Dort wurde eine Art Brückenkopf mit einer Fläche von 30 Quadratkilometern errichtet, der unter dem Namen Malaja Semlja (kleines Land) in die Annalen des Großen Vaterländischen Krieges einging. Die Kämpfe auf Malaja Semlja markierten den Beginn der Niederlage von Faschisten in der Stadt und im Hafen.
🔸 1973 wurde Noworossijsk zur Heldenstadt erklärt.
📌 Aufnahmen:
1️. Das Mahnmal „Malaja Semlja“
2️. Seelandungstruppe werden für die Landung bei Noworossijsk auf Boote verladen
3️. Amerikanische M3A1 „Stewart“-Leichtpanzer, die im Rahmen von Lend Lease geliefert wurden, stehen auf einem Lastkahn vor der Landung der Seelandungstruppe in Osereika
4️. Noworossijsk nach der Bombardierung. Die Familie wurde obdachlos
5️. Noworossijsk nach der Befreiung
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🌸🔨🌞 Zum Tag der Arbeit und des Frühlings - Unsere herzlichsten Glückwünsche!
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
In Russland ist dieser Tag längst mehr als nur ein Feiertag. Für die einen ist es ein Symbol der Einheit und Solidarität der Werktätigen – mit traditionellen Gewerkschaftsumzügen, Fahnen und Parolen.
Für die anderen markiert er den inoffiziellen Start der Freiluftsaison, wenn Tausende in die Natur
Die Städte füllen sich mit festlichen Umzügen und Konzerten
Der 1. Mai steht für Menschen, für Arbeit, für Frühling – und dafür, wie wichtig es ist, sich nach gut getaner Arbeit auch erholen zu können!
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📣 Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum Ausbau der militärischen Fähigkeiten der NATO
💬 Die gesamten aktuellen Aktivitäten der Nordatlantik-Allianz zielen darauf ab, Russland entgegenzuwirken. Die NATO ist de facto zur Ideologie des «kalten Krieges» zurückgekehrt. Die Militärpräsenz der NATO an der „Ost“- und der „Nordflanke“ wird ausgebaut. Nahe unserer Grenzen wird eine entsprechende Infrastruktur geschaffen und erweitert.
💬 Der höchste Stellenwert wird der Aufgabe zugewiesen, sich auf die Abwehr der «russischen Bedrohung» vorzubereiten. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Grenzgebiete der an Russland grenzenden NATO-Mitglieder militärisch engmaschig erschlossen, dort Vorbereitungen für Militärhandlungen getroffen und vorgeschobene Waffen- und Munitionslager sowie weitere Infrastrukturanlagen geschaffen werden sollen, damit die Militärkräfte der Verbündeten schnell aufgestellt werden können.
💬 In den mit Russland benachbarten Allianz-Mitgliedern sind taktische Kampftruppen der NATO stationiert. Personal und Material aus den NATO-Staaten werden an die «Ostflanke» verlegt. Die amerikanische Militärpräsenz in den europäischen Staaten wird aufgestockt. Dort sind mittlerweile mehr als 100.000 US-Truppen und Experten stationiert, ca. 20.000 wurden dorthin seit 2022 zusätzlich entsandt.
💬 Die integrierte Raketenabwehr der Allianz wird weiter vervollkommnet. Es sind Pläne angekündigt worden, 2026 in Deutschland «provisorisch» amerikanische Kurz- und Mittelstreckenraketen, einschließlich der Hyperschallsysteme der neuesten Generation, aufzustellen.
💬 Am 14. Januar 2025 wurde auf dem «Regionalgipfel» der NATO mit „Baltic Sentry“ der Start einer weiteren Mission der Allianz im Ostseeraum angekündigt, die dem Schutz der dortigen kritischen Infrastruktur dienen soll. Gleichzeitig werden die NATO-Mitglieder sich um die Überwachung der Schifffahrt im Ostseeraum mit Schwerpunkt auf der «Schattenflotte» bemühen, die angeblich von Russland benutzt werde.
💬 In puncto Stabilität und Sicherheit hat die NATO Europa keinen Mehrwert gebracht. Ganz im Gegenteil. Die geopolitische Expansion der Allianz gen Osten hat zu einem militärischen Konflikt und zur Zerstörung der europäischen Sicherheitsarchitektur geführt. Die Ausrichtung der NATO auf die Konfrontation mit Russland und die beschleunigte Aufstockung der militärischen Fähigkeiten schaffen Gefahren sowohl für unser Land als auch für die gesamte Welt.
@RusBotschaft
#Ostsee #Russland #NATO
💬 Die gesamten aktuellen Aktivitäten der Nordatlantik-Allianz zielen darauf ab, Russland entgegenzuwirken. Die NATO ist de facto zur Ideologie des «kalten Krieges» zurückgekehrt. Die Militärpräsenz der NATO an der „Ost“- und der „Nordflanke“ wird ausgebaut. Nahe unserer Grenzen wird eine entsprechende Infrastruktur geschaffen und erweitert.
💬 Der höchste Stellenwert wird der Aufgabe zugewiesen, sich auf die Abwehr der «russischen Bedrohung» vorzubereiten. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Grenzgebiete der an Russland grenzenden NATO-Mitglieder militärisch engmaschig erschlossen, dort Vorbereitungen für Militärhandlungen getroffen und vorgeschobene Waffen- und Munitionslager sowie weitere Infrastrukturanlagen geschaffen werden sollen, damit die Militärkräfte der Verbündeten schnell aufgestellt werden können.
💬 In den mit Russland benachbarten Allianz-Mitgliedern sind taktische Kampftruppen der NATO stationiert. Personal und Material aus den NATO-Staaten werden an die «Ostflanke» verlegt. Die amerikanische Militärpräsenz in den europäischen Staaten wird aufgestockt. Dort sind mittlerweile mehr als 100.000 US-Truppen und Experten stationiert, ca. 20.000 wurden dorthin seit 2022 zusätzlich entsandt.
💬 Die integrierte Raketenabwehr der Allianz wird weiter vervollkommnet. Es sind Pläne angekündigt worden, 2026 in Deutschland «provisorisch» amerikanische Kurz- und Mittelstreckenraketen, einschließlich der Hyperschallsysteme der neuesten Generation, aufzustellen.
💬 Am 14. Januar 2025 wurde auf dem «Regionalgipfel» der NATO mit „Baltic Sentry“ der Start einer weiteren Mission der Allianz im Ostseeraum angekündigt, die dem Schutz der dortigen kritischen Infrastruktur dienen soll. Gleichzeitig werden die NATO-Mitglieder sich um die Überwachung der Schifffahrt im Ostseeraum mit Schwerpunkt auf der «Schattenflotte» bemühen, die angeblich von Russland benutzt werde.
💬 In puncto Stabilität und Sicherheit hat die NATO Europa keinen Mehrwert gebracht. Ganz im Gegenteil. Die geopolitische Expansion der Allianz gen Osten hat zu einem militärischen Konflikt und zur Zerstörung der europäischen Sicherheitsarchitektur geführt. Die Ausrichtung der NATO auf die Konfrontation mit Russland und die beschleunigte Aufstockung der militärischen Fähigkeiten schaffen Gefahren sowohl für unser Land als auch für die gesamte Welt.
@RusBotschaft
#Ostsee #Russland #NATO
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