🇷🇺 Anlässlich des 80. Jahrestages des Großen Sieges und der Befreiung Europas vom Faschismus fand am 8. Mai 2025 im Zentrum der Stadt Altlandsberg (Brandenburg) eine feierliche Kranz- und Blumenniederlegung am sowjetischen Kriegsdenkmal für die im Kampf um die Befreiung der Stadt gefallenen Rotarmisten statt.
👤 An der Zeremonie nahmen der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché, Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung sowie Vertreter des militärisch-diplomatischen Korps der GUS-Staaten teil. Von deutscher Seite waren der Bürgermeister der Stadt und weitere Ehrengäste beteiligt.
🔹 Die sowjetische Kriegsgräberstätte in Altlandsberg dient als Gedenkstätte für 393 Soldaten der Roten Armee, die in den letzten Wochen des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 gefallen sind.
🖌 In der Nacht zum 21. April 1945 gelang es den Einheiten der Roten Armee, den heutigen Wohnplatz Amtsfreiheit zu erreichen, um weiter Richtung Berlin vorzurücken. Der Marktplatz war von Schützengräben durchzogen, die später zu Gräbern wurden. Nach Kriegsende erhielt dieser Ort den Namen „Platz der Freiheit“ und wurde zum Gedenkfriedhof.
🎖 Im Jahr 2021 führte die Abteilung zur Pflege des Gedenkens an die im Vaterlandsverteidigungskrieg Gefallenen bei der Russischen Botschaft in Deutschland eine Überprüfung und Ergänzung der Liste der Bestatteten durch. Dabei wurden unter anderem die Namen zweier Helden der Sowjetunion ermittelt: des Garde-Oberleutnants Iwan Wassiljewitsch Belousko und des Garde-Leutnants Iwan Chotowitsch Krawtschenko.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg
👤 An der Zeremonie nahmen der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché, Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung sowie Vertreter des militärisch-diplomatischen Korps der GUS-Staaten teil. Von deutscher Seite waren der Bürgermeister der Stadt und weitere Ehrengäste beteiligt.
🔹 Die sowjetische Kriegsgräberstätte in Altlandsberg dient als Gedenkstätte für 393 Soldaten der Roten Armee, die in den letzten Wochen des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945 gefallen sind.
🖌 In der Nacht zum 21. April 1945 gelang es den Einheiten der Roten Armee, den heutigen Wohnplatz Amtsfreiheit zu erreichen, um weiter Richtung Berlin vorzurücken. Der Marktplatz war von Schützengräben durchzogen, die später zu Gräbern wurden. Nach Kriegsende erhielt dieser Ort den Namen „Platz der Freiheit“ und wurde zum Gedenkfriedhof.
🎖 Im Jahr 2021 führte die Abteilung zur Pflege des Gedenkens an die im Vaterlandsverteidigungskrieg Gefallenen bei der Russischen Botschaft in Deutschland eine Überprüfung und Ergänzung der Liste der Bestatteten durch. Dabei wurden unter anderem die Namen zweier Helden der Sowjetunion ermittelt: des Garde-Oberleutnants Iwan Wassiljewitsch Belousko und des Garde-Leutnants Iwan Chotowitsch Krawtschenko.
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#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg
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🇷🇺 Am 8. Mai 2025 fand eine feierliche Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal in der Schönholzer Heide (Berlin-Pankow) anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 statt.
👤 An der Gedenkveranstaltung nahmen der russische Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché Alexei Andrejew, die Vertreter und Militärattachés der diplomatischen Missionen der GUS-Staaten in Berlin teil. Außerdem gedachten der sowjetischen Soldaten, die ihr Leben für die Befreiung Europas und der Welt vom Nazismus hingaben, Mitarbeiter der russischen Botschaft, des Handels- und Wirtschaftsbüros, des Russischen Hauses in Berlin und zahlreiche deutsche Bürger und russische Landsleute.
🔻 Das sowjetische Ehrenmal in Pankow ist eine Gedenkstätte, auf welchem 13.200 der etwa 80.000 in der Endphase (Schlacht um Berlin) im März und April 1945 gefallenen Soldaten der Roten Armee beigesetzt wurden. Die große Zahl der in Schönholz Bestatteten hängt damit zusammen, dass hier im Gegensatz zum Ehrenmal in Berlin-Treptow nicht nur Gefallene, sondern auch in deutscher Kriegsgefangenschaft verstorbene Rotarmisten bestattet wurden. Die Einweihung der Gedenkstätte fand am 7. November 1949 statt.
Höhepunkt der Gedenkanlage ist die bronzene Figurengruppe vor dem Obelisken aus hellem Granit. Die bronzene Figurengruppe der trauernden Mutter Heimat mit dem vor ihr aufgebahrten Sohn steht auf einem hohen, mit grünlichen Granitplatten verkleideten Sockel, der den Katafalk darstellt, auf dem der Gefallene ruht. Der Leichnam des Sohnes ist mit einem großen Tuch (Flagge der UdSSR) bedeckt, das weit nach vorne reicht.
Der Sockel trägt die Inschrift in russischer und deutscher Sprache: „Nicht vergebens waren der Tod und das vergossene Blut der Sowjethelden. Nicht vergebens der Kummer und die Tränen der Mütter, Witwen und Waisen. Sie rufen zum Kampf für den dauernden Frieden unter den Völkern auf “.
@RusBotschaft
#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg
👤 An der Gedenkveranstaltung nahmen der russische Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Verteidigungsattaché Alexei Andrejew, die Vertreter und Militärattachés der diplomatischen Missionen der GUS-Staaten in Berlin teil. Außerdem gedachten der sowjetischen Soldaten, die ihr Leben für die Befreiung Europas und der Welt vom Nazismus hingaben, Mitarbeiter der russischen Botschaft, des Handels- und Wirtschaftsbüros, des Russischen Hauses in Berlin und zahlreiche deutsche Bürger und russische Landsleute.
🔻 Das sowjetische Ehrenmal in Pankow ist eine Gedenkstätte, auf welchem 13.200 der etwa 80.000 in der Endphase (Schlacht um Berlin) im März und April 1945 gefallenen Soldaten der Roten Armee beigesetzt wurden. Die große Zahl der in Schönholz Bestatteten hängt damit zusammen, dass hier im Gegensatz zum Ehrenmal in Berlin-Treptow nicht nur Gefallene, sondern auch in deutscher Kriegsgefangenschaft verstorbene Rotarmisten bestattet wurden. Die Einweihung der Gedenkstätte fand am 7. November 1949 statt.
Höhepunkt der Gedenkanlage ist die bronzene Figurengruppe vor dem Obelisken aus hellem Granit. Die bronzene Figurengruppe der trauernden Mutter Heimat mit dem vor ihr aufgebahrten Sohn steht auf einem hohen, mit grünlichen Granitplatten verkleideten Sockel, der den Katafalk darstellt, auf dem der Gefallene ruht. Der Leichnam des Sohnes ist mit einem großen Tuch (Flagge der UdSSR) bedeckt, das weit nach vorne reicht.
Der Sockel trägt die Inschrift in russischer und deutscher Sprache: „Nicht vergebens waren der Tod und das vergossene Blut der Sowjethelden. Nicht vergebens der Kummer und die Tränen der Mütter, Witwen und Waisen. Sie rufen zum Kampf für den dauernden Frieden unter den Völkern auf “.
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#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Kulturtipp der Woche: Ein cineastisches & musikalisches Erlebnis im BABYLON Berlin!
🎬 Am 10. und am 11. Mai wird der monumentale Filmklassiker „Alexander Newski“ von Sergej Eisenstein im Kino Babylon Berlin auf eine ganz besondere Weise gezeigt – live begleitet von 80 Musikern des Babylon Orchesters und einem Chor unter der Leitung von Nefeli Chadouli!😍
🎼 Die dramatische Originalmusik von Sergej Prokofjew wird in voller Orchesterbesetzung live aufgeführt – das sollte man nicht verpassen!
🗓️ Termine:
Samstag, 10. Mai, 19:30 Uhr
Sonntag, 11. Mai, 18:00 Uhr
🎟️ Tickets & Infos: babylonberlin
🎬 Am 10. und am 11. Mai wird der monumentale Filmklassiker „Alexander Newski“ von Sergej Eisenstein im Kino Babylon Berlin auf eine ganz besondere Weise gezeigt – live begleitet von 80 Musikern des Babylon Orchesters und einem Chor unter der Leitung von Nefeli Chadouli!😍
🎼 Die dramatische Originalmusik von Sergej Prokofjew wird in voller Orchesterbesetzung live aufgeführt – das sollte man nicht verpassen!
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Samstag, 10. Mai, 19:30 Uhr
Sonntag, 11. Mai, 18:00 Uhr
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🗞 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew in einem Gastkommentar für die "Junge Welt" zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg
• Als Nachkommen der Sieger stehen wir in der Pflicht, die Erinnerung an die Ereignisse jener Jahre zu bewahren und uns die harten Lehren aus dem Krieg vor Augen zu halten, damit eine solche Tragödie nie wieder passiert. Um an dieser Stelle den Präsidenten der Russischen Föderation zu zitieren: »Nur das Verständnis dafür, welchen Preis unsere Vorfahren bei der Verteidigung ihres Heimatlandes für den Sieg gezahlt haben, kann uns zur Erkenntnis kommen lassen, was uns und unser Land ausmacht.«
• Wir machen alles Mögliche, um diesen Jahrestag in Würde zu begehen. Die russischen Auslandsvertretungen in Deutschland sind zusammen mit Kollegen aus den diplomatischen Missionen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten dabei, ein umfassendes Veranstaltungsprogramm zu realisieren. Dieses reicht von Gedenkaktionen und Ausstellungen über Konzerte, Filmvorstellungen und andere Kulturevents bis hin zu Bildungs- und Informationsveranstaltungen.
• Von Herzen danken wir deutschen Gemeinden und Kommunen, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, freiwilligen Helfern und allen deutschen Bürgern, denen diese Erinnerung teuer ist, für den fürsorglichen Umgang mit den sowjetischen Soldatenfriedhöfen und Gedenkstätten und die Unterstützung, die sie alle leisten, um den Helden ihre Namen zurückzugeben. Während der zahlreichen Gedenkstunden, bei denen in diesen Tagen in verschiedenen deutschen Regionen der Sowjetsoldaten gedacht wurde, konnten wir uns von den freundschaftlichen Gefühlen der einfachen Deutschen überzeugen, die die objektive Erinnerungskultur weiterhin aufrechterhalten.
• Es darf nicht passieren, dass die Wahrnehmung der Ereignisse und der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges von der jeweils aktuellen politischen Konjunktur abhängig ist. Diese Botschaft ist um so eindringlicher, als in den westlichen Ländern derzeit dazu aufgerufen wird, sich für einen Krieg gegen Russland zu rüsten. Wir verurteilen diese Rhetorik als unverantwortlich und extrem gefährlich. Russland lehnt entschieden jegliche Versuche ab, die Geschichte zu politisieren und zu instrumentalisieren, die Ergebnisse des Krieges, einschließlich der Urteile des Nürnberger Militärgerichtshofs, zu revidieren, die Rolle des Sowjetvolkes dem Vergessen anheimfallen zu lassen, Henker und Opfer, Angreifer und Befreier gleichzustellen.
🔗 Das Wortlaut des Gastbeitrages lesen Sie hier.
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#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg #Russland #Deutschland #Netschajew
• Als Nachkommen der Sieger stehen wir in der Pflicht, die Erinnerung an die Ereignisse jener Jahre zu bewahren und uns die harten Lehren aus dem Krieg vor Augen zu halten, damit eine solche Tragödie nie wieder passiert. Um an dieser Stelle den Präsidenten der Russischen Föderation zu zitieren: »Nur das Verständnis dafür, welchen Preis unsere Vorfahren bei der Verteidigung ihres Heimatlandes für den Sieg gezahlt haben, kann uns zur Erkenntnis kommen lassen, was uns und unser Land ausmacht.«
• Wir machen alles Mögliche, um diesen Jahrestag in Würde zu begehen. Die russischen Auslandsvertretungen in Deutschland sind zusammen mit Kollegen aus den diplomatischen Missionen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten dabei, ein umfassendes Veranstaltungsprogramm zu realisieren. Dieses reicht von Gedenkaktionen und Ausstellungen über Konzerte, Filmvorstellungen und andere Kulturevents bis hin zu Bildungs- und Informationsveranstaltungen.
• Von Herzen danken wir deutschen Gemeinden und Kommunen, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, freiwilligen Helfern und allen deutschen Bürgern, denen diese Erinnerung teuer ist, für den fürsorglichen Umgang mit den sowjetischen Soldatenfriedhöfen und Gedenkstätten und die Unterstützung, die sie alle leisten, um den Helden ihre Namen zurückzugeben. Während der zahlreichen Gedenkstunden, bei denen in diesen Tagen in verschiedenen deutschen Regionen der Sowjetsoldaten gedacht wurde, konnten wir uns von den freundschaftlichen Gefühlen der einfachen Deutschen überzeugen, die die objektive Erinnerungskultur weiterhin aufrechterhalten.
• Es darf nicht passieren, dass die Wahrnehmung der Ereignisse und der Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges von der jeweils aktuellen politischen Konjunktur abhängig ist. Diese Botschaft ist um so eindringlicher, als in den westlichen Ländern derzeit dazu aufgerufen wird, sich für einen Krieg gegen Russland zu rüsten. Wir verurteilen diese Rhetorik als unverantwortlich und extrem gefährlich. Russland lehnt entschieden jegliche Versuche ab, die Geschichte zu politisieren und zu instrumentalisieren, die Ergebnisse des Krieges, einschließlich der Urteile des Nürnberger Militärgerichtshofs, zu revidieren, die Rolle des Sowjetvolkes dem Vergessen anheimfallen zu lassen, Henker und Opfer, Angreifer und Befreier gleichzustellen.
🔗 Das Wortlaut des Gastbeitrages lesen Sie hier.
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